von Alex Olma
7. März 2013 – 13:05 Uhr

Neu auf Kickstarter: Thermodo, der Thermometer-Stöpsel

IPhoneBlog de Thermodo

Ich habe wenig Zweifel das Thermodo, der kleine Temperaturmesser am Kopfhörerausgang, in 33 verbleibenden Kickstarter-Tagen seine Finanzierung erreicht. Spannend wird es allerdings ob Robocat, das Team hinter den Wetter-Apps Haze (0.89 €; App-Store-Link) und Thermo (kostenlos; universal; App-Store-Link), seine Algorithmen soweit im Griff hat, um Klimawechsel zwischen Jackentasche und Außentemperatur zu verstehen – sonst sind spontane Messungen schwierig.

Die Lösung über den Klinkenstecker ist clever, weil sie zukunftssicher und obendrein kompatibel mit anderen Smartphone-Betriebssystemen ausfällt. 29 US-Dollar ist mir das Experiment wert, insbesondere weil die Kopenhagener ein SDK versprechen damit andere App-Store-Apps mit den Sensordaten spielen.

  • http://www.facebook.com/fabian.boulegue Fabian Boulegue

    Leider keine Idee, wofür ich das ganze brauchen könnte ….

  • http://twitter.com/mrhigher Mr. Higher

    Leider sind die 29$-Pledges schon weg. Man muss also mittlerweile auf mind. 35$ zurückgreifen. Ist aber dennoch ein interessantes Projekt, wie ich finde. Zumal bin ich als Entwickler auf das SDK gespannt.

  • Alexander

    Die Idee ist super simple (zumindest was die Hardware angeht) und trotzdem genial. Ich finde das ist eine super Idee. Für meine Begriffe nur etwas zu teuer.

    @Alex: Mit Alogrithmen hat der “Klimawechsel” wenig zu tun, eher mit der thermischen Kapazität von dem Stöpsel. Diese muss klein sein (d.h. der Stöpsel muss sich schnell aufheizen und abkühlen können). Wenn das nicht gegeben ist, hilft auch keine kluge Software weiter. Da spielt halt die Physik nicht mit. ;-)

    • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

      Gutes Argument. Trotzdem ist es nach meinem Amateurverständnis sicherlich nicht unklug wenn die Software abrupte Temperaturwechsel wahrnimmt (und vielleicht den Nutzer informiert?).

  • davidhellmann

    Gleich mal das Premium Model gekauft! Die Entwickler sind super und deren Apps auch von daher ist es schon ein Grund hier mal mitzumachen.

  • Markus (motu90)

    Mir erschließt sich gerade nicht, wie man das “produktiv” benutzen möchte. Aus Interesse, Neugier und Faszination ist es natürlich logisch, aber man misst doch nicht ständig seine Temperatur? Außerdem sehe ich das Problem, dass der kleine Stecker verloren geht bzw. einem dauerhaft den Kopfhöreranschluss blockiert, oder man Unterbrechungen seiner Messung In Kauf nehmen muss.

  • http://www.androidradar.de/ Leif

    Interessant fände ich es wenn es mit einer entsprechenden Verlängerung käme und einen höheren Temperaturbereich abdecken würde – dann könnte man es Beispielsweise auch als Ofenthermometer verwenden. Aber so ist das Anwendungsgebiet ja schon sehr eingeschränkt und kommt einer klassischen Wetterapp sehr nahe.

  • http://twitter.com/SebSemmi Sebastian Semmler

    Du sprichst von Zukunftsicherheit der Klinke und dann kommt das nächste iPhone mit Bluetooth Kopfhörern und die weg ist die Klinke ;)

  • Andreas

    Ein Smartphone erwärmt sich: auf Körpertemperatur durch Tragen in einer Hosentasche oder durch intensiven Betrieb. Metalle (der Klinkenstecker) sind gute Wärmeleiter. Der Sensor ist kurz.

    Folge: die Temperaturmessung wird aller Vorraussicht nach stark verfälscht.

    Thermosensoren für verschiedene Temperaturbereiche und mit Bluetoothanbindungen wären nützlich.

    Ein Bluetoothbratenthermometer z.B. würde mich sehr reizen.

    • http://www.sebbi.de/ Sebastian H.

      Bluetooth Thermometer … joa, warum nicht? ;-) … immerhin will Apple bei Bluetooth 4.0 Geräten kein Geld mehr vom Entwickler, also hop!

      • Andreas

        Wie ich gerade sehe, gibt es ein Bluetooth-Thermometer für’s iPhone bereits: http://store.igrillinc.com/igrill-white/

        Standalone-Gerät mit eigener Anzeige
        2 Fühler
        79 $

        Das halte ich preis-leistungsmäßig dem hier im Blogartikel vorgestellten Sensor für haushoch überlegen.

    • Algo

      Naja Verlängerung dran? Zeigen sie ja auch im Kickstarter Video, da hängt der Sensor außen am Fenster und über eine Verlängerung werden die Signale ins Haus zum Smartphone geschickt.

      • Andreas

        Typischerweise schaue ich mir selten Werbetrailer an. Ich bevorzuge es prägnant und nüchtern, also schriftliche Infos oder Bilder. Ohne dieses ganze emotionale Gedöns in Filmchen. Da der Anbieter keine Verlängerung in Form von Fotos zeigt oder schriftlich erwähnt, ging ich davon aus, dass es sie nicht gibt.

    • http://twitter.com/stargOOse stargOOse

      Du scheinst ja ziemlich genau zu wissen, wie das ganze funktionieren wird. Ich geh davon aus, dass die Jungs darüber auch nachgedacht haben. Vielleicht funktionierts ja eher so wie diese In-Ohr-Thermometer-Messteile. Bei denen ist es auch völlig wumpe wie warm die Teile selbst werden. Ich bin gespannt! Fand ich auf jeden Fall so spannend, dass es mein erstes unterstütztes Projekt bei Kickstarter geworden ist.

      • Andreas

        Ja, ich verstehe was von Physik. Zu dem von Dir erwähnten In-Ohr-Fieberthermometer: das ist ein völlig anderes Messverfahren. Dort wird via Infrarot die Oberflächentemperatur des Trommelfells gemessen.

        Ganz offen gesprochen: ich finde es höchst unseriös von den “Jungs”, dass sie keine Vergleichsmessungen mit einem geeichten Thermometer in verschiedensten Praxissituationen offenlegen.
        Für’s Geldeinsammeln hätte sich das gehört.

      • http://twitter.com/stargOOse stargOOse

        Das mitdem inear Thermo klingt logisch. Tja dann bin ich mal gespannt, wie das dann funktioniert.

      • Andreas

        Wie schon erwähnt: es ist nicht die Aufgabe von Meßtechnik-Laien, die Genauigkeit eines Meßinstrumentes zu prüfen, sondern die Aufgabe des Anbieters, diese mit Hilfe von Meßdiagrammen und Nennung der genauen Meßsituationen nachzuweisen.

        Spannung ist dann nicht im Spiel. Nur nüchterne Information.

  • Tommy

    Jep, auch gleich gebacked – gute Ideen muss man doch unterstützen :)

  • http://www.facebook.com/people/Doron-Oliver-Cazes/100000074000541 Doron Oliver Cazes

    125k Ziel wurde erreicht, jetzt folgt eine Android App. Damit wird das Kundenfeld wesentlich vergrößert, wenn sie jetzt 500k schaffen wird’s aus Aluminium, denke dann hat sich das Problem der Hitzeregulierung erledigt.

    • Andreas

      Du meinst, die Meßgenauigkeit und das Meßansprechverhalten verbessert sich durch ein Aluminiumgehäuse? Wie kommst Du bitte darauf? Welche Überlegungen liegen Deiner Annahme zu Grunde?

  • Hawkmoon

    iCelsius wireless was also launched on Kickstarter…..

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