von Alex Olma
13. März 2013 – 16:07 Uhr

Ohne Jailbreak: iOS-Standard-Software ausblenden

HiddenApps‘ von David Gölzhäuser, eine App, die Apples Standard-Anwendungen bis zum nächsten Neustart des Gerätes versteckt, schummelte sich zu Wochenbeginn in den App Store. Ein peinlicher Ausrutscher für Cupertinos Prüfungsprozess, die den 15-jährigen Entwickler seinen Dev-Account kostete.

In den wenigen Stunden, in denen das Programm zum Download angeboten wurde, interessierten sich 64.000 Leute für die Gratis-App. Jetzt steht ein vergleichbarer Machbarkeitsnachweis von Raphael Fetzer auf GitHub.

IPhoneBlog de Hide Apps

Open http://hide.pheraph.net on your iOS-device to try it out, but I really recommend to install it on your own host. Who wants to install some shady plists from an unknown source?

Über Sinn und Unsinn lässt sich streiten – mein iPhone macht einen großen Bogen um den zugrundeliegenden Bug, der hier ausgenutzt wird. Die Empfehlung, sich nicht aus unbekannten Quellen ‘Property List‘-Dateien auf sein Gerät zu laden, ist aber in jedem Fall doppelt zu unterstreichen.

  • Markus (motu90)

    Da entwickelt ein junger und schlauer Kopf etwas, das scheinbar viele Leute interessiert, zugleich ein Hinweis für Apple ist und niemandem ernsthaft Schaden zufügt, und was ist die Reaktion darauf? Der junge Mann wird kurzerhand aus seinem bezahlten (!!!) Account geworfen und steht jetzt vor verschlossenen Türen?

    Ich bin ehrlich gesagt sprachlos über ein derartiges Verhalten seitens Apple. In diesem Beitrag ist aber auch nicht die Spur von negativer Bewetung zu erkennen, das stört mich im Übrigen auch. Es geht mir nicht um die Wiederholung, dass der Prüfungsprozess mal wieder versagt hat, sondern um den respektlosen Umgang mit Entwicklern und deren Accounts, die sie sich erkauft haben. Dazu hättest du ruhig ein Wort verlieren können, wie ich finde.

    • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

      Gleicher Spaß mit Charlie Miller. (http://www.iphoneblog.de/2011/11/08/charlie-millers-hattrick-mit-ios-hack-tricks/)

      Wer die Regeln abnickt, dann aber mit Vorsatz (und vollem Anlauf) dagegen verstößt, darf sich nicht über einen Rauswurf wundern. Manchmal ist es so einfach, wie es sich anhört.

      • Sebastian Salzgeber

        In jedem Fall eine logische konsequenz.

        Auf gleiche Weise stehe ich auch hinter jeder anderen Sanktion bei Vertragsverletzung und gar den Urteilen die Gerichte sprechen. Es sind Instanzen deren Urteile ersteinmal zu akzeptieren sind.

        Aber Alex, sollten wir nicht dennoch kritisch bleiben? So wie Urteile hinterfragt werden, danach, ob wir in so einer Gesellschaft leben wollen, sollte dein Blog den Mehrwert liefern, sich dezidiert mit dem Entwiklungen auseinander zu setzen? Du sahst selbst wie viele Leute diese App wollten. Du bist reichlich unkritisch und nickst mir entschieden zu oft. Es ist eine Seite ein Verhalten anzuerkennen welches Vertragliche Konsequenzen hat, aber ein ganz anderes dies zu kauen, zu schlucken und dann jedem auf seinem Blog seinen Atem riechen zu lassen ohne sich zu genieren. Ein bisschen mehr Journalismus wäre wünschenswert Herr Olma.

      • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

        “#HiddenApps is avarrible in the AppStore, I will activate the full app later:)” (https://twitter.com/idoodler/status/309354375346806785)

        Wahrscheinlich ist der App-Store-Prüfungsprozess nicht einmal Schuld.

    • dom

      So wie ich das verstanden habe, konnte die App auch iAds deaktivieren. Da hast du dann den ernsthaften Schaden.

  • Linuxuser1
  • Tom

iPhoneBlog–Social

Sponsorship

Support

App Store

Wer eine beliebige iPhone-App im App Store über diesen Link kauft, seinen Mac mit Software aus dem Mac App Store beglückt oder ein Produkt seiner Wahl bei Amazon bestellt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.

Flattr verteilt Mikrozahlungen, mit denen Ihr persönlich diesem Blog kleine Aufmerksamkeiten zukommen lasst. Über diesen Button; jeden Monat neu. Vielen Dank dafür!

Archiv

Gastfreundschaften