von Alex Olma
13. März 2013 – 14:16 Uhr

Web-Downloads unter iOS

IPhoneBlog de Transloader

MobileSafari mag keine Downloads. Die besten Empfehlungen für Dateien, die man aus dem Netz über einen Browser lädt, kommen aber bekanntlich immer unterwegs, wenn man nur ein iPhone oder iPad bei sich hat. Bislang habe ich solchen Empfehlungen eine OmniFocus-Notiz spendiert oder die Dateien ganz simple in die Dropbox gelegt.

Mittlerweile existieren aber intelligentere Wege um mit Download-URLs umzugehen.

  • Files App (0.89 €; universal; App-Store-Link) bietet sich über den ‘Öffnen in‘-Dialog an und lädt eine große Bandbreite von Dateitypen (ZIP, PDF, Fotos, etc.) in den lokalen iOS-Speicher. Dort lassen sich Mediendateien, wie beispielsweise eine einzelne Podcast-Episode, direkt anspielen. Vorteil: Man bedient einen vernünftigen Medienplayer, der die Wiedergabe pausiert und (Cover-)Artworks ausliefert. Zurück im lokalen WiFi zieht man über den Desktop-Webbrowser die dort abgelegten Dokumente auf den Rechner.
  • iCab (1.79 €; universal; App-Store-Link), eine von vielen Safari-Alternativen, besitzt einen Download-Manager dessen Verzeichnis sich ebenso über einen lokalen Webserver ansurfen lässt. Vorteil: In den Browser-Einstellungen lässt sich der iPhone- oder iPad-Schlafmodus unterbinden um größere (oder längere) Download-Sessions nicht abzubrechen.
  • Transloader (kostenlos; universal; App-Store-Link) merkt sich explizite URLs. Die Desktop-App (4.49 €; MAS-Link) greift sich über den iCloud-Sync die angelegte Liste und startet den Download unmittelbar am Desktop – zum Beispiel für Torrents.
  • Denis Helfrich

    ich habe zuhause ja noch eine Synology DS stehen und verwende dann einfach für Downloads die DS Download App. URL in Safari kopiert, in die App eingefügt und sobald ich nach hause komme schlummert die Datei, je nachdem ob erforderlich sogar schon entpackt auf meinem zentralen Datengrab wo sie eh hingewandert wäre.
    So spare ich mir aufjedenfall den Umweg von einem iPhone App über iTunes oder ein OSX App und dann nochmal vom Mac auf den Server zu schieben…

  • http://twitter.com/grrth Gerrit

    GoodReader lässt sich für Downloads auf iOS ebenfalls verwenden. “Öffnen in” klappt oft auch mit GR, ansonsten URL kopieren und GR Webdownload Funktion verwenden. ZIP Dateien lassen sich in GR entpacken, Apple kompatible A/V Dateien abspielen. Über WLAN Sharing Übertragung auf PC möglich oder einfach Ablage auf Cloud ( iCloud, Dropbox, FTP, WEBDAV).
    GR ist zwar auch nicht ganz billig, aber ja vielleicht ohnehin schon vorhanden.

    • Janina

      Da nehme ich auch Goodreader – überhaupt nutze ich die App fast täglich für alles mögliche. Ist zwar häßlich und unübersichtlich, dafür spare ich mir so einige andere Apps, die sonst für Einzelfunktionen nötig wären. War meine erste iOS-App, die ich mir gleich bei Erscheinen gekauft habe.

  • Pingback: Text trifft Bild: ‘Over’ – iPhoneBlog.de()

  • Ugo Arangino

    Du hast ja mal Documents empfohlen, das ist einfach eine sehr schöne App die sogar als FTP und WebDAV Client fungiert. Dropbox unterstützt sie auch. Diese App netzt ich als Puffer-Filesystem auf iOS und ist zum laden von Dateien und entdecken von ZIP-Dateien sehr gut geigend.

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