von Alex Olma
17. Mai 2013 – 13:00 Uhr

Intels Paul Otellini über den iPhone-Chip

Für Instapaper: Alexis C. Madrigal’s Feature über Paul Otellini an seinem letzten Tag als Intel-Chef.

“We ended up not winning it or passing on it, depending on how you want to view it. And the world would have been a lot different if we’d done it,” Otellini told me in a two-hour conversation during his last month at Intel. “The thing you have to remember is that this was before the iPhone was introduced and no one knew what the iPhone would do… At the end of the day, there was a chip that they were interested in that they wanted to pay a certain price for and not a nickel more and that price was below our forecasted cost. I couldn’t see it. It wasn’t one of these things you can make up on volume. And in hindsight, the forecasted cost was wrong and the volume was 100x what anyone thought.”

It was the only moment I heard regret slip into Otellini’s voice during the several hours of conversations I had with him. “The lesson I took away from that was, while we like to speak with data around here, so many times in my career I’ve ended up making decisions with my gut, and I should have followed my gut,” he said. “My gut told me to say yes.”

The Atlantic

Egal ob’s ein ARM- oder x86-Chip geworden wäre (Ben Thompson wettet rückblickend hohe Summen auf ARM): Die Halbleiterbranche sähe heute fundamental anders aus.

Hätte, wäre, wenn und aber: Gleiches lässt sich auch über den US-Mobilfunkmarkt sagen wenn Verizon Apples Angebot nicht erst mit der vierten iPhone-Generation angenommen hätte.

DirektIntel

Apropos (Mikro-)Prozessoren: In den beschriebenen Jahren 2006 und 2007 vollzog sich auch der Wechsel für Macs von der PowerPC-Architektur zu Intel (“inside”). Die dazugehörige WWDC-Ankündigung, ein Jahr zuvor, gehört zweifellos zu den zurückhaltendsten Publikums-Minuten einer Steve-Jobs-Keynote – immerhin wurde er dort nicht ausgebuht.

  • ChiefPotato

    Ja, schon interessante Gedankenspiele die man da betreiben könnte was alles jetzt anders wäre wären 2-3 Entscheidungen damals anders gelaufen. Aber, ändert ja nichts an dem wies ist, daher eher hauptsächlich sinnvoll um aus sowas Lehren für die Zukunft zu ziehen.

    Eine der spannendsten Seiten an der Tech industrie finde ich wie schnell sich alles ändern kann. Apple bis zum Umstieg auf Intel auf Macs und dem iPhone abgesehen vom iPod doch jahrelang eher eine Nischenprodukt Firma die sich ein paar Jahre zuvor gerade noch vor der Schließung retten konnte, dann dank taktischer und Produktbrillianz für ne Weile extrem dominant, zumindest was Gewinne angeht, dann aber ne Weile ne (zu) ruhige Kugel geschoben und jetzt schon wieder eher auf dem absteigenden Ast was Reputation in den Medien und auch sonst so publik angeht, gar so weit dass viele das absacken beschwören wenn da nicht ein echt großer Wurf mit dem nächsten iOS und iPhone kommt.

    Gleichzeitig ARM extrem dominant in Mobile spätestens seit dem iPhone, konnte aber gleichzeitig noch immer nicht so richtig Fuß fassen im Desktop/Convertible/Laptop Markt.

    Da bahnt sich für dieses und das nächste Jahr die nächste große Entscheidung an die dann wohl die nächsten paar Jahre prägen wird, schaffts ARM vorher Desktop Performance Chips gut oder besser als Intel hinzukriegen oder schafft es Intel vorher ihre x86 Chips Mobilgeräte-freundlich genug zu machen ohne zu dicke Performance Einbrüche.

    Als Käufer/Entwickler freuts mich so oder so, da kommen dieses Jahr noch ein paar interessante Präsentationen und Geräte =)

    Auch wenn ich abseits vom Hauptweg Ideen wie Oculus Rift, Nvidia Schield, project Glass etc weit spannender finde als ein inzwischen doch so langweilig wirkendes Thema wie ein Smartphone, würd mich schon freuen wenn an dem Ende auch noch ne halbwegs größere Überraschung drin ist dieses Jahr =)

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