von Alex Olma
17. Juli 2013 – 10:37 Uhr

Airfoil fernbedient.

Rogue Amoeba kauft Reemote, eine Third-Party-App (aus Stuttgart), die seit 2010 als Fernbedienung für Airfoil, die Audio-Streaming-Lösung der US-Firma, im iOS-Store angeboten wurde. Rogue Amoeba shoppt sich also damit also eine bestehende Erweiterung für das eigene Programm.

Reemote verliert seinen Namen und nennt sich ab sofort Airfoil Remote (4.49 €; universal; App-Store-Link), behält jedoch seine App-Store-ID und bleibt damit ein kostenloses Update für Kunden, die zuvor die iPhone-Version erwarben.

IPhoneBlog de Airfoil Remote

Zur Erinnerung: Airfoil verteilt Audio-Inhalte simultan an andere Rechner (Mac, Windows, Linux), iOS (mittels Airfoil Speakers Touch), AirPort(-Express)-Router sowie den Apple TV. Die Desktop-Software klemmt sich in die Audio-Ausgabe von beliebigen Apps und routet die Klänge synchron an alle Empfänger.

Das neue Airfoil Remote dient als Fernbedienung dieser Mac-Software, mit der sich Ausgabequellen zu- und abschalten lassen (ohne zum Rechner zu laufen).

Airfoil bleibt auch in Zeiten von Apples AirPlay relevant. Insbesondere durch die Unterstützung von Programmen, die Apples Streamingdienst nicht bedient. Neben Audio-Apps (Spotify, Rdio, etc.) ist hier die separate Tonausgabe von Videos zu nennen.

Da der Einsatz von Airfoil jedoch standardmäßig eine zweisekündige Verzögerung bei der drahtlosen Wiedergabe besitzt, braucht es für den Einklang von Bild und Ton die Verwendung des hauseigenen Videoplayers, der gleichzeitig auch Webbrowser (beispielsweise für YouTube) spielt.

Da VLC und Co. jedoch gewöhnlich eine bessere Performance für (hochaufgelöste) Filme liefern, lässt sich hier auch manuell nachjustieren (bei VLC am Mac ist der Delay von 2000 ms über die Tasten ‘F’ und ‘G’ anzupassen).

  • Marco Dengel

    Nutze Reemote schon lange und beschalle mit Aifroil auf einem Mac mini insgesamt 5 Lautsprecher in der Wohnung. Sehr komfortabel, das ganze vom iPhone aus steuern zu können, denn der mini hat weder Monitor noch Tastatur dran, hängt am TV. Dank Aifroil Speakers auf dem Mac gibt sich letzterer als Airplay-Empfänger aus. So kann man das Limit von einem Gerät aushebeln und Musik vom iOS Gerät auf mehreren Geräten gleichzeitig ausgeben (iOS -> via Airplay an Airfoil Speakers Empfänger -> Airfoil -> Boxen). Podcasts habe ich beispielsweise nur mobil auf dem iPhone.

    Das ganze klappt super, mit einer Ausnahme: Nutzt man als Airfoil Speaker Empfänger ein iOS Gerät (iPhone, iPod, iPad, Android Smartphone), dann leiert die Wiedergabe immer mal wieder. Hat man ausschließlich echte AirPlay-Receiver (Airport Express, AppleTV oder Boxen mit integriertem AirPlay), tritt dieses Problem nicht auf!

  • Pingback: Spotifys Web-Streaming fernbedient – iPhoneBlog.de

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