von Alex Olma
14. August 2013 – 11:31 Uhr

Ein Serienbild-Zauberer: SnappyCam

IPhoneBlog de SnappyCam a

SnappyCam (0.89 €; App-Store-Link) zeichnet auf (anhaltenden) Knopfdruck bis zu 20 Fotos pro Sekunde auf1, die sich später (einzeln) exportieren lassen. Das minimiert die Fotoqualität zwar deutlich, sortiert aus der kurzen Bilderserie aber zuverlässig (einige) Schnappschüsse, die nicht verwackelt sind und auf denen alle fotografierten Personen mit offenen Augen in die Kamera schauen.

SnappyCam schneidet keine Frames aus einer Videoaufnahme, schrumpft jedoch die JPG- und Speicher-Dimensionen, genau wie den sichtbaren Bildausschnitt. Die iPhone-5-Fotos besitzen so eine durchschnittliche Größe von einem halben Megabyte. Diese Aufnahmen sind keine Vorzeigefotos im Aperture-Archiv, glänzen jedoch in Online-Netzwerken – trotz Komprimierung. Mitunter verzieren Unschärfe-Effekte sogar mutmaßlich langweilige Schnellschüsse.

IPhoneBlog de SnappyCam b

Wie bereits betont eignet sich die App von John Papandriopoulos für den richtigen (Beweg-)Moment in flotten Events. Das Auspusten von Kerzen auf einem Geburtstagskuchen, der Anlauf zu einem Elfmeter und Menschen, die in Schwimmbecken springen.

Die Bedienoberfläche der Kamera passt ins (klassische) iOS-6-Design, wirkt unter iOS 7 jedoch noch wie ein Fremdkörper. Technisch sind (seit gestern) jedoch alle Updates eingespielt um auch unter der anstehenden OS-Aktualisierung sauber zu funktionieren.

Und dabei bleibt es nicht: Ein GIF-Export des Fotoshootings steht bereits auf der ToDo-Liste des Entwicklers.


  1. Ein iPhone 4S quetscht immerhin noch beachtliche 12 Aufnahmen pro Sekunde aus der rückseitigen 8-Megapixel-Kamera.
  • http://www.mrqs.de/ Markus Schumacher

    Ui, ein neues Nexus 7?! Kann man von dir einen Testbericht erwarten? ;)

    • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

      Ich würde es eher einen Erfahrungsbericht nennen. Aber ja, ich plane etwas in der Art.

      • http://www.mrqs.de/ Markus Schumacher

        Deine Wortwahl trifft es besser, stimmt. Sehr schön, dann warte ich schon mal gespannt darauf!

    • http://www.appleoutsider.de/ AppleOutsider.de – Sebastian P

      Nein auf keinen Fall weil man da ja nicht einmal E-Mails drauf schreiben kann.

      SCNR :-)

      15 Tage angeblich noch bis es in Europa in den Verkauf kommt, das wäre glaube ich so das zu erwartende Erscheinungsdatum für den Erfahrungsbericht von Alex (damit Du von meinem Kommentar auch irgendeinen Mehrwert hast) :-)

  • http://www.appleoutsider.de/ AppleOutsider.de – Sebastian P

    Auf meinem HTC One nennt sich das “Zoe” und ist standardmäßig mit an Bord und arbeitet mit Vollbildern – einfach weil das One nur eine 4MP-Kamera hat.

    Der geneigte Leser suche sich die Vor- und Nachteile bitte selbst raus ;-)

  • Alex

    Die Auflösung kann man bei SnappyCam übrigens auch einstellen. Je näher man an die volle Auflösung kommt, desto weniger Aufnahmen pro Zeiteinteilung sind möglich. D.h. Das App erlaubt durchaus auch die vollen 8MP eines iPhone 4S, dann aber nur noch mit rund 12 Bildern pro Sekunde, bei reduzierter Auflösung (HD 720p) sind’s dann auf dem 4S ganze 60 Bilder pro Sekunde.
    Der Bildausschnitt hängt dann auch von der Auflösung ab. Bei voller Auflösung schneidet das App nichts vom Bild ab, bei geringeren Auflösungen wird dann mehr oder weniger abgeschnitten. Das ist aber konsistent zu den Kameramodi, die das iOS für Fotos und Videos in diversen Auflösungen bietet. D.h. Das App selbst schneidet vermutlich gar nichts ab, sondern verwendet einfach die unterschiedlichen Standard-Auflösungen der Kamera.

  • lezrock

    In diesem Zusammenhang muss mal KitCam erwähnt werden. Tolle Kamera Sim mit den üblichen Film-, Filter- und Linseneffekten, die allerdings in Echtzeit zumindest im Display (Sucher) angezeigt und berechnet werden. Wenn man unten in dem UI auf Continues Shot stellt hat man einen ähnlichen Effekt wie hier im Blogpost erwähnt. Im sogenannten HighSpeed Mode sind dann noch mehr Bilder pro Sekunde bei niedriger Auflösung möglich. Ausserdem mit an Board TimeLapse, Timer und Videoaufnahme mit Echtzeit Filtern und unzählige Einstellungen. Bildmanipulation ist im Nachhinein weiterhin möglich (nicht wie bei Hipstamatic, wo nix mehr geht nach dem Auslösen).

  • http://www.appleoutsider.de/ AppleOutsider.de – Sebastian P

    Mal neben dem Thema mein Wort zum Sonntag was die viel bessere Bildschirmtastatur auf iPads angeht.

    Un den Link einfügen zu können musste ich auf allesaussersport.de die Tastatur ganz nach unten ziehen und den drei Pixel hohen Bereich über “zurück” anvisieren, da mich Safari nur am Anfang des Textfensters lange drücken ließ um das “Einfügen” Popup zu bekommen. Überall sonst verschwand die Lupe sofort wieder, sprich es wollte immer vergrößern.

    Ach und man sieht natürlich supi wie die Tastatur “fast nix” verdeckt. Nach oben ziehen lässt sichdie geteilte Tastatur im Landscape-Modus nämlich nicht.

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