[jailbreak] ‘Blutrol’ – inoffizieller iCade-Support (+ Video)
Das iDownloadBlog präsentierte die Cydia-App Blutrol bereits Anfang Januar; Thorwan empfahl in den iPhoneBlog-Kommentaren die Jailbreak-Erweiterung für 7 US-Dollar. Zurecht, wie sich herausstellte. Was macht der Spaß? Er verknüpft iOS-Spiele über Bluetooth mit der iCade, dem Mini-Arcade-Automaten.
Als Faustregel gilt: Spieletitel, die ein D-pad und entsprechendes Button-Layout auf dem Touch-Display abbilden, lassen sich mit dem iOS-SchreibtischschmuckAccessoire verbinden. Anschließend schüttelt ihr die Steuerung von Paper Monsters (0.79 €; universal; App Store-Link), Sonic CD oder Street Fighter bequem aus eurem iCade-Handgelenk – auch SoulCalibur scheint sich, genau wie viele andere tausend App-Store-Games (ohne Übertreibung!), erfolgreich mit der Funk-Erweiterung von Roger Wetzel und Matthias Ringwald zu verstehen.
* Alle selbstproduzierten Videos im iTunes-Podcast-Verzeichnis betteln mittlerweile um eure Bewertung!
[tipp] Musik aus iOS-Games in Klingeltöne verwandeln
Macenstein.com lieferte die Idee und eine ‘Schritt-für-Schritt’-Anleitung; ich steuere ein kurzes (Screencast-)Video bei, dass die Erstellung von Klingel- oder SMS-Tönen aus iOS-(Spiele-)Musik erklärt.
* Alle eigenen iPhoneBlog-Videos gibt’s auch als iTunes-Podcast.
Atomix Mag v2.0

Aside from the new version of the app and a new issue of the magazine coming tomorrow, Atomix also promised a ”big announcement” related to the publication. It turns out that this announcement relates to pricing in that Atomix Magazine will be free from now on! With Newsstand support, you are able to take out a free subscription that will work for future issues as well as allowing you to download previous issues free of charge.
Das Atomix Mag fürs iPad (kostenlos; App Store-Link) feierte trotz Performance-Problemen im vergangenen April einen vielversprechenden App-Store-Start, musste dann aber auf die Videobeiträge des Area5-Teams verzichten und wechselt heute auf ein Gratis-Abo-Modell. Bleibt zu hoffen, dass die Rechnung aufgeht.
(Danke, Mirko!)
[iOS-Game] Puzzlejuice
Scrabble trifft Tetris trifft Astroslugs und zeugt aus dessen zentralen Spielelementen einen englischsprachigen Wort-Puzzle-Mix. Sein Entwickler trug mir zu, dass eine Lokalisierung für diese Genre-Mischung nicht in näherer Aussicht steht. Wer sich von der Sprachhürde nicht abschrecken lässt, bekommt einen exquisit gestalteten Hirnparasit, der nicht lange braucht, um zwischen euren grauen Zellen Pingpong zu spielen.
Puzzlejuice (0.79 €; universal; App Store-Link) serviert seine farbige Buchstabensuppe als vereinte iOS-Version für iPhone und iPad. Auf dem kleineren Bildschirm zeigt sich die ‘Bild-in-Bild’-Option, die die Vorschläge eures Sprachzentrums durch eine Lupe unter den Fingern vergrößert, hilfreich. Das iPad bietet ohnehin ausreichend Platz, sinnvolle Reihenfolgen für die aufgebotenen Schriftzeichen zu finden.
Asher Vollmer, Greg Wohlwend und Jimmy Hinson, die Entwickler, verprellten mit einer frühen Preissenkung von 2.39 € auf 79 Cent nach gerade einmal 24 Stunden einige Erstkäufer. Die Qualität des Titels reduziert dies jedoch nicht.
Update: Twitter nachlesen lohnt: Die Kollegen von Superlevel hatten Puzzlejuice heute bereits vorgestellt.
[iOS-Game] SoulCalibur (+ Video)
Kommen wir direkt zum Punkt: Namco Bandai verliert nicht ausreichend Liebe, um SoulCalibur für iPhone und iPad (9.99 €; universal; App Store-Link) als uneingeschränkten Sofortkauf zu empfehlen. Wo sind die hübschen Menüs, der Support für (iCade-)Gamepads oder ein (Online-)Mehrspielermodus?
Keine Frage: Der Beat’em-Up-Klassiker rüttelt Erinnerungen an glorreiche Dreamcast-Zeiten wach. Die insgesamt 19 Charaktere spielen sich am Touch-Bildschirm hervorragend und die Polygone flutschen auf aktueller Hardware (iPad 2 / iPhone 4(S) / iPod touch der 4. Generation) flüssig und ohne geringste Verzögerungen über den Grafikchip. Nostalgiker kaufen, das ist klar. Trotzdem bleibt der Wunsch, diesen grandiosen Allstar-Titel auch attraktiv für Nicht-Fans einzutüten.
Mein Fazit, so ruppig es klingen mag: Pure Spielstärke allein reicht heutzutage nicht mehr aus – auch das ‘Drumherum’ muss stimmen! SoulCalibur kann man daher auch erst in ein paar Wochen kaufen – möglicherweise günstiger und mit neuen Erweiterungen, die die iTunes-Beschreibung verspricht.
* Jede neue iTunes-Podcast-Bewertung gewinnt ein Dankeschön!
[iOS-Game] Frederic – Resurrection of Music
‘Frederic – Resurrection of Music’ für iPad (1.59 €; App Store-Link) und iPhone (1.59 €; App Store-Link) ist ein animierter Comicstreifen mit Guitar-Hero-Fingerakrobatik, der mich bereits in den ersten vier von insgesamt neun Leveln mehrmal laut auflachen ließ. Spätestens wenn euch der Militär-Sheriff im Ballerina-Röckchen zum Country-Piano-Battle herausfordert, bleibt es schwer die eigenen Gesichtszüge unter Kontrolle zu halten.
Hinter der detailverliebten Bildergeschichte versteckt sich, wie bereits nicht verschwiegen wurde, ein klassisches Tap-Tap-Revenge-Musikspiel. Die neun Songs gehen als Chopin-Remix-Ohrwürmer durch und sind auch separat über iTunes zu kaufen (4.99 €; iTunes-Link). Die Titel folgen auf ihren drei Schwierigkeitsstufen allerdings einem sich oft wiederholenden Muster. Wer daher hier zuschlägt, muss sich zu gleichen Teilen auch für das gelungene Artwork der animierten Sequenzen begeistern können, bekommt dann aber einen sehr extravaganten wie originellen Genre-Mix.
Treffen sich zwei Heimcomputer…

Foto: biosrhythm.com
Nostalgisch: Paul Rickards bastelt einen C64-USB-Brotkasten mit dem er über das Camera Connection Kit ins iPad schreibt. Eine (wahrscheinlich bekannte) Randbemerkung: Der kleine Apple-Adapter schluckt auch meine Tastaturanschläge vom neuen ‘Das Keyboard‘ (Affiliate-Link).
Zwei Tage später baut sich Rickards einen USB-NES-Joystick für iMame. Wirklich Retro, der Mann.
‘Fit Freeway’ – Entertainment auf dem Crosstrainer
Fit Freeway – als ‘Lite’- oder ‘Pro’-Version (App Store-Link) – ist eine lustige Fitness-Idee im (unverschämt kopierten) OutRun-Kostüm, die bis auf den Heimtrainer keine zusätzlichen (iOS-)Accessoires benötigt. Die ‘Analyse’ der Rüttelbewegungen vom Fitnessgerät und das rudimentäre Face Tracking der Frontkamera sind natürlich nicht mehr als ein unterhaltsamer Gag. Falls dieser Spaß jedoch ein paar Sportstudio-Minuten überbrückt, hat sich der Download vielleicht gelohnt.



