Halliburton wechselt auf iPhones

“Over the next year, we [Halliburton] will begin expanding the use of our mobile technology by transitioning from the BlackBerry (RIM) platform that we currently use to smartphone technology via the iPhone,” the Houston, Texas-based firm told employees in an internal newsletter this month.
Der BlackBerry-Abstieg ist, genau wie die Testläufe von iPhones und iPads in Unternehmen, die Apple gerne im Zusammenhang mit seinen Quartalszahlen nennt, nicht neu. Tatsächlich eingeleitete Hardware-Wechsel, wie jetzt für 4.500 Angestellten des Ölkonzerns, zeigen diesen Wandel allerdings offenkundig.
Microsoft ist mit Windows Phone im (gewöhnlich) änderungsresistenten Enterprise-Markt spät dran. Für die Windows Tablets, die voraussichtlich erst ab Herbst mitspielen, sieht es unter Betrachtung der aktuellen Verkaufskurven vom iPad – und seinen Einschnitten bei PC-Absätzen – noch düsterer aus.
For the year, according to the analytics firm, total smartphone shipments reached 488.0 million units, up 63% on the 299.7 million shipped in 2010. By comparison, the PC market grew 15% in 2011 to 414.6 million units, with 274% growth in tablet shipments. Tablets, which Canalys calls “pads,” accounted for 15% of all client PC shipments in 2011.
Wann wohl das erste Unternehmen dieser Größe seinen Mitarbeitern Tablets statt Laptops kauft, weil sie (wie Halliburton) zu dem Schluss kommen “that the iOS platform offered the best capabilities, controls and security for application development.”
For millions of people, an iPad is a perfectly good replacement for their laptop or desktop. They just don’t know it yet.
Podcast-Client ‘Instacast’ mit Flattr-Unterstützung

iOS-Podcast-Client Instacast erspart mir viele iTunes-Besuche – darüber bin ich sehr froh. Mit der soeben aktualisierten Version bekommt die App für iPhone (1.59 €; App Store-Link) und iPad (3.99 €; App Store-Link) Flattr-Unterstützung.
Instead of finding the website of the podcast and clicking the Flattr button, you can use Instacast 1.5 to flattr podcasts and individual episodes. You can also choose to let Instacast flattr for you automatically once you start playing an episode.
Auch im Video-Feed vom iPhoneBlog (kostenlos; iTunes-Link) klebt ein solcher Social-Payment-Button, der Mikrozahlungen weiterleitet. Vielen Dank an dieser Stelle (erneut) für eure Spenden!
9:42

Auch im sechsten ‘iPhone-Jahr’ ist Apples Telefon noch immer bekannt für seine Standard-(Screenshot)-Uhrzeit von 9:42. Im April 2010 fragte Jon Manning, Software-Entwickler von Secret Labs, Scott Forstall was es damit auf sich hat.
“[…] Heck, why does the iPhone show 9:42 in the first place?”
“We design the keynotes so that the big reveal of the product happens around 40 minutes into the presentation. When the big image of the product appears on screen, we want the time shown to be close to the actual time on the audience’s watches. But we know we won’t hit 40 minutes exactly.”
Am gestrigen Freitag schaffte es ein Video auf YouTube (mittlerweile zurückgezogen), bei dem Apples ehemaliger Produktmanager Bob Borchers, der seit 2009 nicht mehr in Cupertino arbeitet aber noch bekannt aus den ‘Guided Tours‘ sein sollte, (unter anderem) mit diesem Thema in die News.
The former product manager also showed students a couple of early iPhone ads, noting that the time on the iPhone in the commercials is always set for 9:42 a.m. because it represents the exact moment the iPhone was originally introduced.
Korrekt, wie die ehemaligen Live-Ticker aus dem Januar 2007, hier beispielsweise von John Biggs, bestätigen.
9:42 PST – Industry changing item. New phone and Internet communicator. iPhone… cheers cheers cheers. All one device. Touchscreen. Widescreen ipod AND MOBILE PHONE. Breakthrough Internet communication device. iPhone name is confirmed.
Damit endet diese Geschichte allerdings noch nicht. Jon Manning fragte Scott Forstall nach den berüchtigten Zahlenkombination zum Verkaufsstart des ersten iPads, dessen Werbematerial mit der Anzeige ’9:41′ übersät war.
“So you add a couple of minutes.”
“Yeah! And for the iPhone, we made it 42 minutes. It turned out we were pretty accurate with that estimate, so for the iPad, we made it 41 minutes. And there you are – the secret of the magic time.”
Das iPhone trägt also die ’9:42′-Zeitanzeige; das iPad ist generell auf 9:41 eingestellt? Nein, das wäre aber auch zu einfach.
Wühlt man sich durch die vergangenen iOS-Keynotes mit neuen Hardware-Vorstellungen stellt man fest, das 9:41 seit Beginn für alle* auf der Bühne gezeigten Screenshots gilt – vom iPhone Classic bis zum iPad 2. Die Produktfotos allerdings, die anschließend Apples Homepage schmückten, zeigten von der ersten iPhone-Generation bis zum 3GS die Uhrzeit 9:42 an.
Mit der Einführung vom ersten iPad wandelte sich diese Anzeige generell auf 9:41 und gilt mittlerweile übergreifend für Produktfotos, Apple-Präsentationen (siehe iPhone 4/4S und iPad 2) sowie Werbespots.
* Einzelne Ausnahmen bestätigen (natürlich) die Regel.
Google scannt Android Market

Today we’re revealing a service we’ve developed, codenamed Bouncer, which provides automated scanning of Android Market for potentially malicious software without disrupting the user experience of Android Market or requiring developers to go through an application approval process.
Der Android Market bekommt einen Virenscanner. Genau genommen überprüft die Software schon seit vergangenem Jahr den Android-Programmkatalog und filterte bereits erfolgreich – auch wenn Google keine konkreten Zahlen nennt. Ebenso ohne Erklärung: Wie sah das Abwehrsystem gegen Spyware und Trojaner vor dem “new layer to Android security” aus? Da war doch hoffentlich mehr als “Permissions“, “Sandboxing” und nachträgliches Löschen im Einsatz, oder?
Egal. Dreh- und Angelpunkt der gesamten Diskussion mündet regelmäßig in der Kontroverse über die Software-Installation aus ‘unbekannter Quelle‘. Android kann’s, iOS nicht. Über das Für und Wider ist in den letzten Jahren zur Genüge debattiert worden und endete genauso häufig mit: Kein System ist fehlerfrei; es existiert keine Patentlösung. Vielleicht ist genau das aber gar nicht so schlecht, um nicht nur die Anbieter sondern auch ihre Nutzer zu mehr Aufmerksamkeit anzuregen.
‘Longform’: Text-Kurator fürs iPad

“Stop browsing, start reading” ist ein großartiger Werbespruch. Longform (3.99 €; App Store-Link) verleibte sich diese vier schlichten Worte ein und verspricht auf dem iPad zur Anlaufstelle für redaktionell ausgewählte Artikel-Sammlungen zu avancieren. Die App folgt der sauberen Instapaper-Ästhetik, fokussiert ihren Inhalt jedoch auf eine fremdbestimmte Textauswahl. Marco Arment hat eine solche Kategorie ebenfalls in seinem Programm, die er mit “Give Me Something To Read” überschrieben hat.
Wer sich in den Lesestrom von explizit ausgewählten Publikationen, der eigenen Readability-Liste und ins Longreads-Archiv hängen möchte, benötigt dieses iPad-Programm nicht. Die Zusammenstellung, Offline-Verfügbarkeit und technische Aufbereitung rechtfertig für Leseratten, die zwischen kurzen Web-Artikeln und kolossalen Büchern hin- und hergerissen sind, spielend die geringe App-Store-Gebühr.
“Part of the original idea,” Longform editor Max Linksy told us, “was ‘how can we make a read-later service for lazy people, and our mothers?’” The goal was to create a way to find something interesting to read without all the effort, searching, and unread counts that come with a service like Instapaper.
‘SpotON Radio’ kreuzt Pandora mit Spotify

Für den schwedischen Musik-Streamer Spotify dürfen bald auch Bewohner deutscher IP-Adressbereiche löhnen. Durch den US-Start im vergangenen Juli zählt der Dienst inzwischen über drei Millionen zahlende Nutzer. Wenn’s bei uns dann erst einmal soweit ist, erinnern sich die Premium-Accounts bitte an SpotON Radio (kostenlos; App Store-Link), eine clevere Jukebox im Stil von Pandora Radio, die den Spotify-Songkatalog ähnlich wie Discovr durchstöbert und neu sortiert.
Die (Radio-)Stationen passen sich dem persönlichen Musikgeschmack über die Intelligenz des Echo-Nest-Algorithmus sowie einem Blick auf eure bereits gehörte Historie an. SpotOn Radio liefert damit a) einen hübsch verpackten Musikplayer sowie b) eine ausgeschlafene Entdeckungsreise durch die Spotify-Bibliothek, die man so am iPhone noch nicht gesehen hat.
(Danke, Jacob!)





