[update] iPad US-Vorverkauf startet um 14:30 Uhr deutscher Zeit
von alex olma | 12 März 2010 | 07:43 Uhr

Nach Aussagen der amerikanischen Apple PR-Abteilung – auf Nachfrage der Kollegen vom ‘The Unofficial Apple Weblog‘ – soll heute um 14:30 Uhr deutscher Zeit der amerikanische iPad-Vorverkauf über den US-Online-Store starten.
Wer sich mit einer amerikanischen Kreditkarte die WiFi-Version des neuen Apple-Gerätes zur Abholung in einem US-Store oder zur Lieferung am 03.April an eine US-Adresse bestellen möchte, soll dies um 5:30am (Pacific Standard time) tun können.
-> http://timeanddate.com/worldclock
via tuaw
Der iPad-Verkauf in den Ländern Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Kanada, Schweiz und Spanien startet Ende April. Der weltweit verschobene Veröffentlichungstermin sorgte besonders unter App Store-Entwicklern für schlechte Stimmung, da sie ihre Software nur am Simulator und nicht auf einer verkaufsfertigen Hardware testen können.
Update
Der US-Apple Store ist zurück und bringt wie erwartet die Möglichkeit der iPad-Vorbestellung mit. Meine Bestellung ist raus…es bleibt spannend.
[KlimBim] 1Password, Photoshop Disasters, neue Gesten im SDK, VoiceCentral, Independent Games Festival, Brizzly, Foursquare und Gowalla
von alex olma | 11 März 2010 | 12:54 Uhr

Agile Web Solutions, das Team hinter 1Password, zeigt weitere Mockups der zukünftigen iPad-Version. Die Standardausführung von 1Password (App Store-Link) für das iPhone steht dieser Tage kostenlos im App Store.
via switchersblog
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Photoshop Disasters entdeckt ‘Unregelmäßigkeiten’ in den Fotomontagen des iPhones, die Apple in seiner hier abgebildeten Form immer noch verwendet. Wem geht das Licht als erstes auf? Wer findet den Fehler?
via photoshopdisasters.blogspot.com
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9to5mac gräbt neue Plist-Einträge aus dem kürzlich aktualisierten iPhone 3.2 Beta 4 SDK. Die Dateien sollen sich im ‘Gesten’-Ordner befinden und mit den Bezeichnungen ‘3Tap.plist’ sowie ‘LongPress.plist’ auf zukünftige Hand- und Fingerbewegungen hindeuten.
via 9to5mac
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Google Voice, hierzulande immer noch kein Thema, erhält mit VoiceCentral eine Webanwendung, die sich lokal auf den Homescreen ablegen lässt. Entgegen der offiziellen Web-Benutzung kommt ein größeres Spektrum an Gesten zum Einsatz, sowie ein verbessertes Caching-System zur beschleunigten Navigation.
-> http://voicecentral.riverturn.com/
Als Jailbreak-Anwendung hatten wir Ende Januar GV Mobile im großen Google Voice-Überblick vorgestellt. Eine offizielle Google-Anwendung hat es seit dem kleinen Eklat nie in den App Store geschafft. Ob die Anwendung seit fast sieben Monaten im Genehmigungsprozess feststeckt, wie sich so schön unter http://isgooglevoiceavailablefortheiphone.com/ nachlesen lässt, bleibt stark anzuzweifeln.
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Auf dem Independent Games Festival in San Francisco dominieren auch dieses Jahr wieder die iPhone-Titel das Geschehen. Apple widmet der ‘hochklassigen’ Auswahl eine eigene iTunes-Seite.
Unter den Preisträgern findet sich das bereits drei Millionen Mal verkaufte Doodle Jump (0.79 €; App Store-Link), Spider: Das Geheimnis von Bryce Manor (2.39 €; App Store-Link), Minigore (1.59 €; App Store-Link) oder Guerilla Bob (2.39 €; App Store-Link).
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Gefangen im sozialen Netzwerk: Birdfeed heißt jetzt Brizzly (kostenlos; App Store-Link); Tweetie 2 bekommt (bald) nativen Foursquare-Support, welches wiederum sein Layout in Version 1.7 (kostenlos; App Store-Link) in ein neues Kleid zwängt, dem Gowalla (kostenlos; App Store-Link) natürlich nicht nachstehen darf und ebenfalls eine 2.0-Aktualisierung vorlegt.
[KlimBim] Patent-Chart, TabbedOut, App Cubby, Wall Street Journal, Everyday Looper und ‘Books in the age of the iPad’ plus ‘Countdown to iPad’
von alex olma | 9 März 2010 | 10:10 Uhr

Philip Elmer-DeWitt stellt eine Grafik der Deutschen Bank von Chris Whitmore für gezeichnete Patente der Firmen Apple, HTC und Google gegenüber. Auslöser für den Blick auf das Patent-Portfolio ist die in der letzten Woche bekannt gewordene Rechtsstreitigkeit zwischen Apple und HTC.
HTC has had comparatively few patent filings leading up to the introduction of the original iPhone in June 2007. Specifically, HTC filed zero patents with the US Patent office between 2004 and 2007 while Apple filed 507 and Google filed 67 over the same period.
Die graphische Darstellung lässt keine Aussagen über eine generelle Zugehörigkeit der Patente für die Mobilfunksparte, dessen Durchsetzbarkeit oder Qualität der Depotzusammensetzung zu.
via businessinsider
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Vom 12. bis zum 21.März steht auch dieses Jahr wieder das South by Southwest-Festival (SXSW) in Austin, Texas ins Haus. Apples Mobilfunkpartner AT&T schaffte es im vergangenen Jahr mit grandios schlechter Netzabdeckung in die Technik-Schlagzeilen, und hielt in diesem Jahr eine “man-ist-gerüstet” Vorankündigung für notwendig.

Gigaom verweist im Zusammenhang der bevorstehenden Veranstaltung auf die (ausschließlich) im US-Store erhältliche iPhone-Anwendung TabbedOut (iTunes-Link), mit der sich in ausgewählter Gastronomie die Getränke direkt vom eigenen Apple-Telefon bestellen und bezahlen lassen. Die Abrechnung erfolgt durch eine zuvor hinterlegten Kreditkarte.
Schrittweise soll sich der Service mit einer ersten Runde Risikokapital demnächst auch nach New York, New Jersey, L.A. und San Francisco durchfressen.
via gigaom
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David Barnard begründete seine iPhone-Entwicklung im März 2008 mit dem Softwarehaus App Cubby, das derzeit im App Store durch die Anwendungen Gas Cubby (5.49 €; App Store-Link), Trip Cubby (5.49 €; App Store-Link) und Health Cubby (5.49 €; App Store-Link) vertreten ist.
In einem aktuellen Blogbeitrag plädiert er für weniger sensationslüsterne “Goldrausch”-Berichterstattung der Technik-Presse:
I wish the tech press would take a more responsible approach to covering the space rather than sensationalizing the “mobile app gold rush.” The distinction between *made* and *is making* may seem subtle, but it’s important.
Grundsätzlich sehr gerne! Das setzt jedoch auch voraus, dass App Store-Entwickler nicht nur ihre finanziellen Wasserstände in Zeiten der Flut an einem (Weblog-)Leuchtturm aufhängen.
via davidbarnard
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Rupert Murdoch bestätigt, dass seine News Corporation die Nachrichten-Anwendung des Wall Street Journal (kostenlos; App Store-Link) vom iPhone auf das iPad konvertiert.
Als spannende Botschaft dieser Meldung lässt sich Murdoch entlocken, dass Apple dem Verlag anscheinend ein Vorserien-Modell seiner iPad-Hardware für Entwicklungszwecke zur Verfügung stellt (”under padlock and key turned by Apple every night”). Aus Entwickler-Perspektive ein echter Mehrwert, die eigene Anwendung auf der realen Hardware auszuprobieren.
via macnn
Aus genau diesem Grund sind internationale Entwickler ziemlich unglücklich mit dem vierwöchigen Veröffentlichungs-Versatz der iPad-Geräte. US-Developer dürfen potenziell ihre Software vom Simulator auf das finale Geräte ab dem 03.April werfen. Wer seine Programm zum goldenen Verkaufsstart im App Store haben möchte, darf um eine Import-Maschine wahrscheinlich keinen Bogen machen.
Anzumerken bleibt, das Ende April die iPad-Veröffentlichung lediglich in ausgewählten Ländern (Australien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Italien, Kanada, Schweiz und Spanien) stattfindet, so dass der internationale Andrang auf die Vorbestellungen ab diesem Freitag entsprechend hoch sein dürften.
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Die Musikanwendung Everyday Looper (3.99 €; App Store-Link) bekommt durch den Franzosen Edouard Joguet eine virale Werbekampagne spendiert, die bislang auf YouTube über 200.000 Aufrufe erhielt.
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Zwei Artikelempfehlungen zum Abschluss dieser News-Übersicht:

Die einleitenden Worte zu “Books in the age of the iPad” von Craig Mod sagen eigentlich alles aus:
“Print is dying. Digial is surging. Everyone is confused.”
-> http://craigmod.com/journal/ipad_and_books/

Trotz schlechter Photoshop-Kompositionen finden sich im Artikel “Countdown to iPad” einige gute Anregungen für die praktische Nutzung der neuen Apple-Geräte. Nur für den Fall, dass sich jemand seinen ganz persönlichen Kaufgrund noch nicht überlegt hat…
-> http://www.mindingthegaps.com/blog/2010/03/08/countdown-to-ipad
‘Navigon Select Telekom Edition’ – kostenfreie Basis-Version der Routing-Lösung für T-Mobile-Kunden
von alex olma | 1 März 2010 | 15:12 Uhr

Die Navigon AG, deutscher Anbieter für Navigationssysteme seit 1991, kündigt in einer Pressemitteilung eine Telekom-Kooperation für iPhone-Kunden an. Mit der ‘Navigon select Telekom Edition’ sollen iPhone-Kunden eine kostenfreie Basis-Version des bereits veröffentlichten MobileNavigator D-A-CH (69.99 €; App Store-Link) “in Kürze” aus dem App Store laden können. Diese Version soll sowohl “Fahrzeug- als auch Fußgänger-Navigation mit 2D-Karten, Sprachansagen der Navigationsbefehle sowie die Suche nach Sonderzielen” umfassen.
Die Basisversion soll sich um sechs (kostenpflichtige) Zusatzpaketen (”Premium-, ein Sicherheits- und ein RelaxPaket, eine Sound&Fun-Variante, eine Lösung mit Kartenmaterial für 20 europäische Länder sowie eine 3D- und eine Traffic Live-Version”) erweitern lassen und gilt für Kunden mit “einem gültigen Mobilfunkvertrag der T-Mobile Deutschland GmbH”.
Navigon setzt auf das Kartenmaterial von Navteq, bot als erster offizieller Dritthersteller ‘Turn-by-Turn’-Navigation über den App Store für das iPhone an, und liefert sich derzeit mit TomTom (69.99 €; App Store-Link) einen Kampf um Routing-Lösungen für Autofahrer.
Telekom verkauft 1.5 Millionen iPhones in Deutschland
von alex olma | 25 Februar 2010 | 17:57 Uhr

Zwischen November 2007 und Dezember 2009 konnte die Deutsche Telekom rund 1.5 Millionen iPhones in Deutschland absetzten. Diese Angaben hält der jährliche Geschäftsbericht (PDF-Download) vor. Für das monatlich 4.95 €-teure Liga Total!-Zusatzangebot über MobileTV (App Store-Link) entschieden sich 375.000 Kunden.
In the German mobile communications market, we were particularly successful in attracting contract customers who are especially important to us. Year-on-year, the number of contract customers increased by around one percent to 17.2 million. Attractive Internet-capable smartphones such as the Apple iPhone, some 1.5 million of which have been sold since its launch in Germany, contributed to the further expansion of our market leadership in service revenues. Mobile data revenues grew significantly again – by 46 percent year-on-year.
via telekom.com
Trotz einiger Gerüchte besteht weiterhin das exklusive iPhone-Vermarktungsrecht für T-Mobile in Deutschland. Ob sich dies zum dreijährigen Marktbestehen im November ändern wird, bleibt abzuwarten. Tim Cook, Apples operativer Leiter des Geschäftsbereiches, sagte dazu auf der alljährlichen Goldman Sachs-Konferenz (Audio-Aufzeichnung) in dieser Woche:
The primary advantages on a single carrier model, and I’ll talk about the iPhone, is simplicity and in some cases, we’re able to innovate along with the carrier and provide a feature it would be difficult to work with multiple carriers and provide. We brought visual voicemail to market, which took innovation from Apple and carrier partner. On a multi-carrier model, the question is, can you sell more units? And so what that gets at is, in some countries, carriers have very sticky relationships with their countries, so having more carriers and more distribution allows you to sell more units.
via businessinsider
Cook führte aus, das es “mit Blick auf die zehn verkaufsstärksten Länder in fünf davon einen exklusiven iPhone-Anbieter gibt”. John Gruber kommentierte süffisant in seinem einstündigen – sehr sehenswerten – Macworld-Vortrag, “10 Apple-Probleme’ in denen auch die AT&T-Partnerschaft als, nennen wir es einmal ‘problematisch’, beschrieben wird.






