E-Books der ‘Calibre’-Bibliothek drahtlos aufs iPad spielen

Calibre, die Linux-, Mac- und Windows-Software zum Verwalten und Konvertieren von E-Books, besitzt einen “Content Server“, der das persönliche .ePub-Bücherarchiv kabellos dem iPhone und iPad im Heimnetzwerk zur Verfügung stellt.
Das spart den Umweg über iTunes, Dropbox oder dicke E-Mail-Anhänge für eure (selbsterstellten) iBooks-Lesewerke.
AT&T im Weihnachtsquartal: 80.8-Prozent aller aktivierten Smartphones stammen aus Cupertino

The iPhone was dominant at AT&T, accounting for 80.8 percent of the 9.4 million smartphones sold through the carrier.In the previous quarter, the iPhone represented 56 percent of AT&T’s smartphone activations with 2.7 million units.
US-Mobilfunkanbieter AT&T zeigt sich für 20.5-Prozent aller im vergangenen Quartal verkauften iPhones verantwortlich. Laut eigener Pressemitteilung zu den aktuellen Geschäftszahlen zählt die Mehrzahl der 7.6 Millionen aktivierten iPhones zum Modell ’4S’.
Apple schlüsselt die Anzahl seiner Telefon-Verkäufe nicht zwischen 3GS, 4 und 4S auf, gab am Dienstag jedoch zu Protokoll, dass das iPhone 4S in Q1/2012 die dominante Position unter den insgesamt 37 Millionen Geräten einnahm.
Analysten-Shootout für Q1/2012

Philip Elmer-Dewitt verglich (wie gewohnt) den Erfolg der Analysten-Prognosen für Apples aktuelle Quartalszahlen. Nachdem die ‘Amateure, Blogger und individuellen Investoren’ im vorletzten Jahresviertel überraschend gegen die ‘Pros’ unterlagen, dreht sich für Q1/2012 der Kompass zurück auf den bekannten Erfolgskurs.
Wer noch Zeit (und Laune) auf eine einzige Quartalszahlen-Bilanz hat, unterhält sich mit “Apple’s Massive Numbers And Some Context“.
In other words, Walmart has more than double the revenues of Apple, but Apple has more than four times the profits of Walmart. […] Microsoft’s most recent quarter saw record revenue of $20.9 billion. Again, Apple came in at $46.33 billion. […] The iTunes Store alone generated 50 percent more revenue than all of Yahoo did last quarter […] Apple’s profit last quarter was $3 billion more than all of Hollywood’s gross box office receipts for all of last year.
[update] Apples Geschäftszahlen für Q1/2012: 37.04 Millionen iPhones und 15.43 Millionen iPads
Apple präsentiert seine Geschäftszahlen für das erste fiskalische Quartal 2012, das am 31. Dezember endete. Mit 37.04 Millionen iPhones übertrifft Cupertino alle Rekorderwartungen. Gegenüber dem Vorjahresquartal kletterten die verkauften Stückzahlen der Apple-Telefone um 128-Prozent.
Zu beachten ist: In diese Geschäftszahlen fließt der iPhone-4S-Verkaufsstart sowie das gewohnt starke Weihnachtsgeschäft ein.

In Q1/2012 verkaufte Apple 15.43 Millionen iPads. In den drei Monaten zuvor waren es lediglich 9.25 11.12 Millionen Tablets mit Apfel-Logo. Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte das iPad um 111-Prozent zu.

Kurz vermerkt: Die iPods verkaufen 15.4 Millionen (ein Minus von 21-Prozent); Macs feiern mit einer Stückzahl von 5.2 Millionen (ein Anstieg um 26-Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal) erneut eine große Party.
Insgesamt verzeichnet der US-Konzern 46.33 Milliarden US-Dollar an Umsatz. Der Nettogewinn beträgt 13.06 Milliarden US-Dollar oder 13.87 US-Dollar pro Aktie. Die Bruttogewinnspanne liegt bei 44.7-Prozent. Auch hier ist der Vergleich zum Vorjahresquartal (38.5-Prozent) erheblich.
58-Prozent aller Umsätze verzeichnete Apple außerhalb der USA. In Q4/2011 waren es 63-Prozent.
“We’re thrilled with our outstanding results and record-breaking sales of iPhones, iPads and Macs,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Apple’s momentum is incredibly strong, and we have some amazing new products in the pipeline.”
Um 23 Uhr deutscher Ortszeit erläutert Apple in einer Telefonkonferenz seine Zahlen. Spannende Details werden nachgetragen.
Update
- Die iPod-Verkäufe liegen über Apples Erwartungen; der iPod touch zählt für die Hälfte der 15 Millionen verkauften Geräte.
- Der iPod-Durchschnittspreis liegt bei $164 US-Dollar
- 1.5 Millionen iPads befinden sich bereits in Bildungseinrichtungen.
- Tim Cook: “Last year was supposed to be the year of the tablet, and I think most people would agree it was the year of the iPad for the second year in a row.”
- iPhone 4S ist mittlerweile in 90 Ländern vertreten und damit der schnellste Produktstart eines Apple-Telefons.
- Tim Cook: ‘Es war eine richtige Entscheidung, mehrere iPhone-Modelle anzubieten.’
- Laut Tim Cook dominiert das iPhone 4S die 37 Millionen verkauften Telefone. Apple schlüsselt die Verkäufe zwischen iPhone 3GS, 4 und 4S nicht auf.
- Insgesamt existieren 315 Millionen iOS-Geräte – 62 Millionen kamen im letzten Quartal neu hinzu.
- Apple zahlte insgesamt 4 Milliarden US-Dollar an Entwickler aus.
- Am 25. Dezember verzeichnete Apple 140 Millionen iTunes-Downloads.
- iBooks Author wurde bislang 600.000 Mal heruntergeladen; die iTunes-U-App erhielt 3 Millionen Downloads.
- iCloud ist kein Produkt sondern eine “Strategie für die nächsten Jahre” und zählt nach 100 Tagen bereits 85 Millionen Nutzer.
- Apple besitzt 97.6 Milliarden US-Dollar an Barvermögen.

Verizon verkauft über Weihnachten 7.7 Millionen Smartphones – 4.2 Millionen davon mit Apfel-Logo.
Verizon, der zweitgrößte US-Mobilfunkanbieter, legt seinen Quartalsbericht für das vergangene Weihnachtsgeschäft vor, bei dem Apple sich für über die Hälfte aller verkauften Smartphones verantwortlich zeigt.
While iPhone sales more than doubled from the third quarter, total smartphone sales fell short, signaling waning demand for handsets that run on Google Inc.’s Android operating system, said Walt Piecyk, an analyst with BTIG LLC in New York.
Apples Quartalszahlen folgen am heutigen Abend.
“I Want a Glass Screen”

Als Steve Jobs am 09. Januar 2007 zum allerersten Mal das iPhone präsentierte, verlor er kein Wort über das Material des Telefon-Bildschirms. Im Juni 2007, elf Tage vor dem US-Produktstart, vermerkte eine Apple Pressemitteilung:
Apple also announced that the entire top surface of iPhone, including its stunning 3.5-inch display, has been upgraded from plastic to optical-quality glass to achieve a superior level of scratch resistance and optical clarity.
Die New York Times erzählte am vergangenen Wochenende in ihrem exzellenten Artikel “How the U.S. Lost Out on iPhone Work” anekdotisch die Geschichte dieses “Upgrades“.
In 2007, a little over a month before the iPhone was scheduled to appear in stores, Mr. Jobs beckoned a handful of lieutenants into an office. For weeks, he had been carrying a prototype of the device in his pocket.
Mr. Jobs angrily held up his iPhone, angling it so everyone could see the dozens of tiny scratches marring its plastic screen, according to someone who attended the meeting. He then pulled his keys from his jeans.
People will carry this phone in their pocket, he said. People also carry their keys in their pocket. “I won’t sell a product that gets scratched,” he said tensely. The only solution was using unscratchable glass instead. “I want a glass screen, and I want it perfect in six weeks.”
Sterbende Produkte neu verpackt
Es ist zwar erst Montagnachmittag aber meine Woche hat bereits ihr News-Highlight: Die Telekom, Vodafone und O2 planen einen ‘WhatsApp‘-Konkurrenten um dem rückläufigen SMS-Geschäft entgegenzuwirken.

Focus (!) schreibt: “Der Umsatz mit der Kurznachricht hat sich zwischen 2006 und 2011 von 3,8 Milliarden Euro auf 2,8 Milliarden Euro reduziert und wird künftig wohl noch schneller sinken.”
Nach (öffentlichen) Bitkom-Informationen aus dem vergangenen Mai hat “die Anzahl verschickter SMS zum vierten Mal in Folge ein neues Rekordniveau erreicht“. Seit 2006 haben sich die zwanzig verschickten SMS-Milliarden in Deutschland mehr als verdoppelt. Der zweiseitige Print-Artikel in Ausgabe 4/2012 vermisst diese Information und beklagt, dass das “einzige Wachstumsfeld der Unternehmen im Moment das mobile Internet ist […]“, welches die “Umsatzausfälle für SMS” jedoch nicht kompensieren kann.
Über die Wunderwaffe ‘RCS-e’ (Rich Communication Suite) sagte ein Vodafone-Sprecher dem Focus: “Im Adressbuch wird dann zum Beispiel angezeigt, ob sich ein Kontakt in einem Gebiet mit schnellem Datentransfer befindet, um ein Video empfangen zu können.”
Nur gut, das Apple keinem Mobilfunkanbieter erlaubt, Unfug im Adressbuch zu treiben. Und erwähnte ich, dass der Dienst bereits für letztes Jahr angekündigt war und uns seit 2008 als große Neuerung versprochen wird? Nee? Der Focus-Artikel nämlich auch nicht.



