[game] StarDunk
von alex olma | 14 Juli 2010 | 20:45 Uhr
Simple Spielideen braucht der App Store! Paper Toss (kostenlos; App Store-Link) ‘flippt’ bereits seit längerer Zeit Papier-Knöllchen in virtuelle Mülleimer. Populär, aber definitiv nicht mein Ding.

StarDunk ‘dockt’ an dieses Spielkonzept – und beispielsweise dem von Angry Birds - an. Hier geht es um Weltraum-Basketbälle, die in einen schwebenden Korb zu schnippen sind. Bei Treffern blitzt und funkelt der Bildschirm, während man in den internationalen Leaderboards aufsteigt. Zwar lassen sich die Körbe auch Offline befeuern, richtig Freude machen die Herausforderungen, die euch zwischen verschiedensten Matches hin und her ‘werfen’, jedoch erst Online.
Die wilde ‘Ballerei’ greift auf die Achievement vom Ngmoco-Netzwerk “Plus+” zu. Entwickler hinter den Weltraumbällen ist das Studio GodziLAB, das wir bereits aus iBlast Moki kennen.
StarDunk ist übersäht mit explosiven Grafik-Effekten und peitschendem Sound, das die kurzweiligen Wurfpartien zu einem empfehlenswerten Zeitvertreib macht.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
[iPad-Case] DODOcase (+Video)
von alex olma | 5 Juli 2010 | 18:06 Uhr
Auf mein DODOcase warte ich seit dem 24. Mai – knapp sechs Wochen also. Seit heute ist das handgefertigte iPad-Moleskine bei mir in München eingetroffen. Es entstammt einem kleinen Familienbetrieb aus San Francisco, der aus ein wenig Bambus, Schaumstoff und gewalztem Kunstleder eine hübsche Schuhkiste für den Apple-Computer zimmert.


Die Verbindung aus klassischen Materialien, die mit traditionellen Buchbinder-Fertigkeiten eine Aufbewahrung für die neuste Technik-Spielerei bietet, kann (mich) begeistern. Es ist sehr faszinierend, wie ein wenige Gehölz zwischen zwei Buchdeckeln einem Touch-Bildschirm eine solche Ästetik-Ohrfeige geben kann. Charmant irgendwie.
Der Einband lässt prinzipiell drei unterschiedliche Möglichkeiten für eine Aufstellung zu. Im Grunde genommen trägt man das iPad in der Holzkiste jedoch lieber spazieren und fummelt am Gummiband, das die zwei Umschläge zusammenhält.

Im Europaversand laufen Gesamtkosten von zirka 70 US-Dollar auf. Der ganze Hype, die schwere Verfügbarkeit und der Gedanke etwas zu Kaufen, das nicht von “der Stange” produziert wurde, sind natürlich vollkommen übertrieben, irrational und gleichzeitig so entzückend.
Eine Herzensangelegenheit irgendwie.
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[app] WD TV Live Remote
von alex olma | 5 Juli 2010 | 10:30 Uhr
Dem Festplattenhersteller Western Digital ist mit seinem ‘TV Live HD-Player’ vor einigen Monaten ein großer Wurf gelungen. Die 100-€-Box bringt gerade einmal 300 Gramm auf die Waage, überzeugt jedoch mit einem breiten Spektrum an Format-Kompatibilität. (Fast) egal welche Video-Codecs und Containerformate ihr durch euer Netzwerk schubst (AVI (Xvid, AVC, MPEG1/2/4), MPG/MPEG, VOB, MKV (h.264, x.264, AVC, MPEG1/2/4, VC-1), TS/TP/M2T (MPEG1/2/4, AVC, VC-1), MP4/MOV (MPEG4, h.264), M2TS, WMV9): Die handflächengroße Schachtel bringt in (fast) jedem Fall ein Bild über HDMI auf den Fernseher.
Der ‘WD TV Live Plus’ (Affiliate-Link *) besitzt zwei USB-Anschlüsse sowie eine Netzwerk-Buchse, über die selbst abgedrehte Auflösungen (1920×1080p24), kryptische Untertitel-Dateien (SRT, ASS, SSA, SUB, SMI) oder aussergewöhnliche Tonspuren (MP3, WAV/PCM/LPCM, WMA, AAC, FLAC, MKA, AIF/AIFF, OGG, Dolby Digital, DTS) ruckelfrei und ohne Verzögerungen abgespielt werden. Der “Network Media Player” ist ein Totschläger für alle nicht DRM-befallenen Daten!


Einziger Wermutstropfen: die ‘lediglich praxistaugliche’ Fernbedienung. Seit dem vergangenen Wochenende steht mit der WD TV Live Remote (2.39 €; App Store-Link) eine erste WLan-Fernsteuerung für dieses Gerät im App Store. Diese spricht drahtlos vom iPhone mit einem UPnP-Mediaserver und nimmt rudimentäre Steuerungsmöglichkeiten von der Couch entgegen. So lassen sich über das iPhone die Netzwerk-Ordner durchsuchen, eine Titelauswahl vornehmen und dessen Wiedergabe starten oder pausieren.
DirektWD **
In meinem persönlichen Setup hängt die WD-Box kabelgebunden im Heimnetzwerk und greift auf die freigegebenen Ordner am MacMini zu. Als Mediaserver habe ich für diesen Test PlayBack von Yazsoft verwendet, welches die iTunes-, iPhoto- oder Aperture-Bibliotheken verfügbar macht. OpenSource-Alternativen sind ebenfalls zur Genüge vorhanden.
Die WD TV Live Remote ist beileibe keine schöne Software und bietet in der jetzigen Version lediglich Basisfunktionalität (FAQ). Mitunter herrschen über den Aufbau und das Bestehen einer funktionierenden Verbindung zum Streaming-Gerät (Darstellungs-)Probleme.
Speziell die Suchfunktion, über die man sich einen Abstieg in die Untiefen von Ordnerstrukturen erspart, lassen die Bedienung jedoch um ein ganzes Stück leichter ausfallen.
(Danke, Wacholderpolka!)
* Wenn Ihr dieses oder irgendein sonstiges Produkt über folgenden Amazon-Link bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den ich mich recht herzlich bedanke.
** Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
[iPhone/iPad] ShutterSnitch (+ Video)
von alex olma | 28 Juni 2010 | 09:24 Uhr
Wer bereits kabellos mit einer Eye-Fi-Karte seine Fotos von der digitalen Knipse auf den Rechner oder ins Internet überträgt, darf getrost den nächsten Textabschnitt überspringen. Oder einfach noch einmal mitlesen, da die Vorteile eigentlich nie oft genug genannt werden können.
Ich nutze die SD-Speicherkarten mit WLan-Chip bereits seit einigen Jahren, um Fotos direkt von der Kamera auf den Rechner zu übertragen. Das spart die Mitnahme und die Verwendung von lästigen Kabeln oder Lesegeräten. Die neusten Modelle versehen die Fotos zusätzlich mit Positions-Daten (WPS) und sortieren sich damit auf Land- und Stadtkarten ein. In den letzten Jahren sind über mehrere Hard- und Software-Generation die Upload-Unterstützung von verschiedensten Foto-Dienstleistern sowie RAW-, Adhoc- und Video-Übertragungen hinzugekommen.
Selbst wer nur wenige Fotos schießt, gewöhnt sich schnell in den Komfort einer drahtlosen Foto-Übertragung. Wenn ich nach einem Urlaub nach Hause komme, lege ich meine Kamera lediglich auf den Schreibtisch und schalte sie ein. Je nach Umfang und Übertragungsgeschwindigkeit, finden sich wenige Minuten später alle meine Aufnahmen am Computer, in iPhoto und auf Flickr wieder.
Egal ob Pro X2 (Affiliate-Link), Explore X2 (Affiliate-Link), Geo X2 (Affiliate-Link) oder Connect X2 (Affiliate-Link): Unbedingt anschauen!

ShutterSnitch versteht sich als Software-Ergänzung für diejenigen, die ihre Aufnahmen von einem (Familien-)Shooting sofort an einem großen Bildschirm kontrollieren wollen. Die ‘Universal-App’ für iPad und iPhone überträgt die Bilder innerhalb eines lokalen Netzwerkes. Beide Geräte müssen für die FTP-Übertragung (Bonjour-Support) im gleichen WiFi hängen – ein mobiler Hotspot bietet sich für den Einsatz Unterwegs an.

Die Export-Möglichkeiten sind nicht mannigfaltig. Ein Email-Versand, das Auslagern in der iOS-Fotobibliothek und eine direkte FTP-Übertragung halten jedoch genügend Möglichkeiten vor, an die Fotos zu gelangen.
Eye-Fi-Besitzer greifen direkt im App Store zu; alle Anderen kaufen zuvor eine WiFi-Speicherkarte…
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Erste FaceTime-Impressionen (+Video)
von alex olma | 24 Juni 2010 | 17:32 Uhr
Die ersten FaceTime-(Geh-)Versuche fanden am heutigen Morgen unter amüsierter Beteiligung von @fscklog vom fscklog.com statt. Für weitere Impressionen stand mir @jollyjinx zur Seite.

Die Videotelefonie von Apple funktionierte in allen Anläufen relativ problemfrei. Die Wortwahl ‘relativ’ entstammt der Tatsache, dass eingehende Anrufe während einer FaceTime-Sitzung, bei dessen Annahme, das Kameragespräch ohne Warnung abbrechen lassen. Das ist erst einmal ‘ungewohnt’ und sollte in Zukunft zumindest mit einer Benachrichtigung versehen werden.
Das Videobild des Gesprächs lässt sich pausieren, wenn einer der Teilnehmer in den Homescreen wechselt. Über die Audio-Verbindung, die auch über das WiFi-Netz läuft, kann der Anruf fortgeführt werden.
Gespräche initiiert man beispielsweise über die Auswahl des Kontakteintrags im Adressbuch. Jeder Person ist ein FaceTime-Button zugeordnet. Da die Gespräche ausschließlich zwischen iPhone 4 und iPhone 4 geführt werden können, schlagen “FaceTime-Anrufe” an Kontakte, die kein solches Gerät haben, fehl. So lassen sich alle Adressbucheinträge oder Rufnummern ohne vorherige Bestätigung oder Einwilligung anrufen.
Die Bedeutung, dass Apple jedem Kontakt einen eigenen FaceTime-Knopf zuordnet, unterstreicht die Signifikanz, die Apple (selbst) der neuen Technik zurechnet.
Die Videoqualität ist über ein funktionierendes WiFi-Netz ausgesprochen gut. Entfernt man sich (nur kurz) aus dem WiFi-Radius wurde die Verbindung in keinem meiner Testläufe getrennt. Kehrt der Teilnehmer in den stärkeren WiFi-Umkreis zurück, läuft das Bild flüssig weiter.
In einem erweiterten Test stellten wir fest, dass FaceTime komplett ohne GSM auskommt. Bei einem Anruf aus dem Flugzeugmode zwischen zwei Geräten, die sich noch nie gesehen beziehungsweise angerufen hatten, funktioniert ein Verbindungsaufbau problemlos. Das könnte demnächst auch unter Einbeziehung eines zukünftigen iPod touches mit Kamera spannend werden.
Des Weiteren funktioniert das Umschalten zwischen vorderer und hinterer Kamera problemlos und verläuft in einer mehr als angenehmen Geschwindigkeit.
Das Gefühl, per Freisprecheinrichtung, einen Videoanruf zu führen, ist sehr ungewohnt. Ob sich dessen Nutzung, unter der Annahme einer weiten iPhone-4-Verbreitung, in der Praxis durchsetzt, bleibt abzuwarten.










