[tipp] Musik aus iOS-Games in Klingeltöne verwandeln
Macenstein.com lieferte die Idee und eine ‘Schritt-für-Schritt’-Anleitung; ich steuere ein kurzes (Screencast-)Video bei, dass die Erstellung von Klingel- oder SMS-Tönen aus iOS-(Spiele-)Musik erklärt.
* Alle eigenen iPhoneBlog-Videos gibt’s auch als iTunes-Podcast.
E-Books der ‘Calibre’-Bibliothek drahtlos aufs iPad spielen

Calibre, die Linux-, Mac- und Windows-Software zum Verwalten und Konvertieren von E-Books, besitzt einen “Content Server“, der das persönliche .ePub-Bücherarchiv kabellos dem iPhone und iPad im Heimnetzwerk zur Verfügung stellt.
Das spart den Umweg über iTunes, Dropbox oder dicke E-Mail-Anhänge für eure (selbsterstellten) iBooks-Lesewerke.
“Everything is a Remix”…but
Börsen-Browser-Bude Zynga kopiert mit Dream Heights (kostenlos; US-Link) die Gameplay-Konzepte von Tiny Tower (kostenlos; universal; App Store-Link), einem Freemium-Hit des vergangenen Sommers, mit dem zwei Brüder ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Ian und David Marsh ‘gratulieren‘ der ‘inspirierten’ Neuveröffentlichung mit einem Augenzwinkern.
Es spricht nichts dagegen, auf erfolgreiche (Spiel-)Ideen aufzubauen, anzuknüpfen und diese mit eigenem Kniff zu verbessern – im App Store finden sich viele (hunderte) solcher Beispiele. Tiny Tower selbst greift ‘Impluse’ von SimTower oder Yoot Tower auf. Wer allerdings nur ein paar Stunden Zeit in neue Grafiken investiert, muss damit rechnen, auf die Finger geklopft zu bekommen.
[iOS-App] Writing Kit
Das iPad vermisst, genau wie jedes andere bislang verfügbare Tablet, eine ‘Split-Screen’-Ansicht zur gleichzeitigen Betrachtung von zwei Apps, wie sie Windows 8 für Herbst verspricht. Seinen Twitter-Zeitstrahl neben ein YouTube-Video zu ziehen oder im Google-Fenster etwas für seinen Posteingang nachzuschlagen klingt sehr reizvoll. Ob sich Apple den Herausforderungen für eine solche UI (bereits) mit der nächsten iOS-Inkarnation und einem höher aufgelösten iPad-Screen annimmt, bleibt abzuwarten.

Multitouch-Gesten helfen zwar beim schnellen App-Wechsel, verändern den iPad-Umgang jedoch nicht fundamental. Insbesondere beim Verfassen von Artikeln fällt mir das ‘Full-Screen’-Wechselspiel negativ auf. Writing Kit (3.99 €; universal; App Store-Link) schafft hier partiell Abhilfe weil es einen integrierten Browser sowie ein ‘Research’-Tool, das Wikipedia oder DuckDuckGo durchsucht, mitbringt. Links, Zitate und Text lässt sich kinderleicht vom Web in den Textbereich übernehmen. Der Browser formatiert auf Wunsch ‘Instapaper‘-(lese-)freundlich und bringt eine Möglichkeit für Listen von Webverweisen mit. Die temporäre Tabelle enthält alle Links, mit denen aktuell für ein Dokument gearbeitet wird und exportiert diese anschließend (optional) als Referenz-Katalog.
Schreibt man seine Texte in Markdown lässt sich ein Preview des Layouts aufrufen. Bilder können aus der Fotobibliothek auf CloudApp geladen werden; ein Dropbox-Datei-Sync ist selbstverständlich. Es existieren zusätzlich Export-Funktionen um seine Texte an andere iOS-Programme zu übergeben, an Evernote zu schicken oder das fertige HTML mit Pastebot auf den Mac durchzureichen. In meinem Fall wandern Blogposts auf diese Art zu MarsEdit (31.99 €; MAS-Link).
Für eine ausführliche 25-Minuten-Übersicht bezahlte Writing-Kit-Entwickler Anh Quang Do den ScreenCastsOnline-Autor Don McAllister.
‘iTunes U’ – raus aus der iTunes-Einsamkeit

Apple erklärt iTunes U hier. Trotz 700 Millionen Downloads scheint dies notwendig. Im ersten Anlauf ist die iPhone- und iPad-App (kostenlos; universal; Link) eine mahagonihölzerne Verpackung um ein vier Jahre altes Bildungsangebot. Inwieweit Lehrkräfte in Zukunft den Video-Katalog mit neuen Inhalten füllen und zusätzlich Verknüpfungen zu weiterführendem Kursmaterial einstellen, bleibt abzuwarten. Apple spricht zum aktuellen Zeitpunkt von 500.000 verfügbaren Gratis-Vorlesungen in insgesamt 26 Ländern.
Der Schritt in die Öffentlichkeit, raus aus der unbeachteten iTunes-Ecke, ist zu befürworten. Potenzial und hohe Erwartungen, sich als digitale Schnittstelle zwischen Lehrer und Schüler zu klemmen, sind vorhanden. Im Moment ist iTunes U – abgesehen von einigen Ausnahmen (Link) – jedoch nur ein besser präsentiertes (Video-)Archiv.
Insbesondere Universitäten gilt es (als Student) anzuspornen, Druck auf ihre Dozenten auszuüben, damit dessen Unterrichtskurse hier abzurufen sind – Gratis-PR gibt’s für alle Beteiligten kostenlos obendrauf.
Neue App-Store-Achtlosigkeit: ‘Fernsehen’

Bei so mancher Nachlässigkeit der App-Store-Wächter rauft man sich die Haare. Aktuell ‘verwundert’ die Anwendung Fernsehen (0.79 €; App Store-Link) als Download-Angebot, das sich TV-Streams von FilmOn oder Internet-Shows wie TWIT.tv mopst und diese im Flimmerkisten-Format auftischt. Mein besonderer Liebling: Die ‘Ausstrahlung’ von ProSieben umrandet noch das Mac OS Fenster der Desktop-Anwendung EyeTV.
Sicher ist: Sobald die App aus dem Store fliegt, schwindet das Interesse seines Betreibers die Streams aufrechtzuerhalten. Selbst 79 Cent sind dann herausgeworfenes Geld.
Spool – mehr Konkurrenz für Instapaper, Watchlater und Co.
Spool, in einem Atemzug mit Radbox, Instapaper und Watchlaterapp zu nennen, ist ein feiner Tipp aus unseren Kommentaren. Der Beta-Service auf Einladung, die für mich innerhalb von 24 Stunden beantwortet wurde, speichert Webseiten und Videos zum späteren Abruf. Filmdateien lassen sich nach einer Konvertierung lokal herunterladen – ohne Limit, direkt über die kostenlose iPhone- und iPad-App (App Store-Link). Auch der Android-Programm-Bruder (Android Market) spielt meine vorgemerkten Videos ohne Tadel ab.
Für Webtexte löst Spool in meinem Arbeitsablauf vorerst nicht Instapaper ab. Da gleichzeitig zu den Videos aber auch immer der passende Webseiten-Inhalt erfasst wird, rückt dies die Filmdateien ohne Mehraufwand in den dazugehörigen Kontext – äußerst hilfreich.
Das Start-up präsentierte sich kürzlich in ausführlicher Form bei TechCrunch.
(Danke, Dennis!)





