Nielsen: 82% vom US-Tablet-Markt gehören Apple

von alex olma | 5. Mai 2011 | 16:46 Uhr

IPhoneBlog de Nielsen

82-Prozent vom (jungen) US-Tablet-Markt verleibt sich Apples iPad ein. Soweit eine Nielsen-Umfrage aus dem vergangenen Monat.

Verwunderlich ist das nicht, wenn man sich die ersten Gehversuche von Motorola, Samsung und Co. anschaut. Noch verpackt keiner der bisherigen Konkurrenten seine IT-Komponenten in nur annähernd vergleichbar reizvoller Hardware – vom Preis ganz abgesehen. Und auch beim Betriebssystemen holpert es noch kräftig durch die komplette Mitbewerber-Bank.

Selbst mit der größtmöglich vorstellbaren Apple-Abneigung fände ich es fahrlässig zum aktuellen Zeitpunkt irgendein anderes Tablet zu empfehlen.

Warten kann man natürlich immer. Irgendwann sind die Honeycomb-Apps und Playbook-E-Mail-Clients dann sicherlich auch da. Die offensichtliche Verzögerung (das Jahr 2011 ist bereits fast zur Hälfte um), könnte sich jedoch positiv auf HPs ‘WebOS‘ auswirken. Ein Produkt samt Anbieter, der mir nicht nur grundsätzlich sympathisch ist sondern mit dem richtigen Veröffentlichungsstart hoffentlich noch eine Portion neue Frische beisteuern kann.

Doch Vorschusslorbeeren gibt’s keine. Große Teile der IT-Berichterstattung schauen weiterhin nur auf Datenblätter ohne praxistaugliche Aussage. Fest steht: Die reinen Technikwerte sind für eine überwiegende Anwender-Anzahl nur noch dann interessant, wenn sie dem Software-Einsatz unter die Arme greifen oder entgegenstehen.

In diesem Zusammenhang vielleicht interessant: Trotz weiterhin überdurchschnittlichen Mac-Verkäufen, dominieren die Einnahmen durch iOS-Geräte Apples interne Profit-Gegenüberstellung.

IPhoneBlog de iOS

Oder in einem anderen Vergleich: “The Mac generates half the profits of [Microsofts] Windows while iOS devices generate 2.3x Windows profits“.

US-Buchhandelskette ‘Borders’ meldet Insolvenz an

von alex olma | 21. Februar 2011 | 10:10 Uhr

Das US-Buchhandelsunternehmen ‘Borders‘ vermeldet Zahlungsunfähigkeit – nicht nur umgangssprachlich auch als ‘Bankrott’ bezeichnet. Das Fortune-500-Unternehmen ist nach Barnes & Noble die zweitgrößte Handelskette für Bücher in Nordamerika. Bloomberg News berichtet, das 200 der insgesamt 642 Filialen im Zuge der ‘Reorganisation’ “augenblicklich geschlossen werden” – 75 weitere Geschäfte könnten folgen. “Frische Kredite über 505 Millionen Dollar” sollen jetzt helfen.

Neben dem Preiskampf mit Online-Versandhändlern wie Amazon (in den USA gibt es keine Buchpreisbindung) verzeichnete man durch geschwächte CD- und DVD-Verkäufe erhebliche Verluste (und kompensierende Digital-Verkäufe). Ende der 90er-Jahre, Anfang 2000, räumte man den silbernen Scheiben viel Verkaufsfläche ein.

IPhoneBlog de Music

Des Weiteren hat man es bislang nicht geschafft, den Fuß in die digitale Vertriebstür zu bekommen. Darunter leidet auch Mitbewerber Barnes & Noble. Mit dem elektronischen Lesegerät Nook und Nook Color wollte man zweimal angreifen. Obwohl die letzte (Hardware-)Produktvorstellung erst im Herbst 2010 erfolgte, kann man mit relativ großer Sicherheit inzwischen dessen Scheitern attestieren. Eine iPhone-App (kostenlos; App Store-Link) kränkelt unter ferner liefen im App Store. Auch die iPad-App im US-Store (Link) dürfte es spätestens mit Apples möglicher Verkaufsbeteiligung noch schwieriger im “Kampf um Aufmerksamkeit” haben.

Den Blick gilt es für spannende Veränderungen vorerst auf Amazon zu richten. Seit Ende Januar steht offiziell fest: Amazon.com verkauft mehr elektronische Kindle-Dateien als Taschenbücher. Die Verkäufe von Hardcover-Druckerzeugnissen ließ man bereits letztes Jahr links liegen.

Amazon.com is now selling more Kindle books than paperback books. Since the beginning of the year, for every 100 paperback books Amazon has sold, the Company has sold 115 Kindle books. Additionally, during this same time period the Company has sold three times as many Kindle books as hardcover books. This is across Amazon.com’s entire U.S. book business and includes sales of books where there is no Kindle edition. Free Kindle books are excluded and if included would make the numbers even higher.

Trotzdem ist auch in der Kindle-Welt nicht alles kunterbunt, wie ein AppleInsider-Artikel zeigt, der die Bücher-Verkaufsmodelle von Google, Apple und Amazon einmal in den Vergleich nimmt.

Amazon takes a 70 percent cut), it also charges publishers a delivery fee before taking its cut. Amazon charges 15 cents per megabyte in the US and UK, and 99 cents per megabyte in other countries. [...] This means that a newspaper that delivered 9MB of data to subscribers per month would be changed $1.35 fee in the US or UK and $8.91 elsewhere. For a newspaper priced at $9.99 per month, the publisher would net either $6.05 (domestic) or just 64 cents (foreign) per subscriber. This compares to a $7 net for publishers from iTunes. [...]

This delivery fee, inherent in Amazon’s Kindle business model, goes up as content grows in size digitally. For that reason, it’s being blamed as the reason why newspapers and magazines who use Kindle as a publishing medium avoid the use of graphics.

Amazon reserves the right to set and change prices at its whim, and also charges delivery fees that may easily eat up most of the value of the subscription, particularly for content that has any graphical content.

Neben reinen Textwerken muss sich die Industrie außerdem noch mit solchen animierten ‘Unwanted Guest(s)’ (3.99 €; App Store-Link) herumärgern.

DirektUnwanted

Nokia und Microsoft verkünden Partnerschaft

von alex olma | 11. Februar 2011 | 08:51 Uhr

DirektNokia

Nokia und Microsoft stemmen sich gemeinsam gegen Android und iOS. Das ist schon jetzt, die Nachricht des Tages. Nach dem kurzen YouTube-Ausschnitt und der ersten Pressemitteilung zu urteilen, scheint die ‘strategische Partnerschaft’ auf Hardware von Nokia und Software von Microsoft hinauszulaufen.

Zwar deuteten bereits Gerüchte eine solche Kooperation an, spätestens nach der Brandrede von Nokia-CEO Stephen Elop war für die Pressekonferenz am heutigen Freitag jedoch alles möglich.

Hier einige der wichtigen Punkte, in denen die Unternehmen sich zusammenschließen wollen.

  • Nokia would adopt Windows Phone as its principal smartphone strategy.
  • Nokia would contribute its expertise on hardware design, language support, and help bring Windows Phone to a larger range of price points, market segments and geographies
  • Bing would power Nokia’s search services across Nokia devices and services, giving customers access to Bing’s next generation search capabilities.
  • Nokia Maps would be a core part of Microsoft’s mapping services.
  • Nokia’s extensive operator billing agreements would make it easier for consumers to purchase Nokia Windows Phone services in countries where credit-card use is low.
  • Microsoft development tools would be used to create applications to run on Nokia Windows Phones.
  • Nokia’s content and application store would be integrated with Microsoft Marketplace.

[update] HP setzt auf ‘webOS’ und zeigt zwei Smartphones sowie ein Tablet

von alex olma | 9. Februar 2011 | 21:36 Uhr

HP begräbt die Marke Palm. Zumindest scheint dies so, wenn man der heutigen Präsentation folgte und dort nach der letztjährigen Akquisition lediglich den Brand ‘webOS’ wiederfindet.

DirektHP

Die Ankündigungen vom ‘Think Beyond‘-Event fallen deshalb jedoch nicht minder vielversprechend aus. Drei Geräte mit einem identischen OS will der Elektronik-Konzern diesen Sommer auf den Markt werfen. Eine Kopie vom Apple Erfolgsrezept? Es sieht danach aus.

Das HP Veer ist ein Smartphone in Kreditkartengröße – von den Abmessungen ist das keine Übertreibung. Der ‘Slider’ weist lediglich ein 2.6-Zoll-Display auf, bietet 8GB für Datenkapazitäten und tickt mit einem 800-Mhz-Snapdragon-Prozessor.

Der Pre 3 besetzt die direkte Konkurrenzposition zum iPhone. Ein 3.6-Zoll Bildschirm in der mageren Auflösung von 480 x 800 Pixeln strahlt hier dem Benutzer entgegen. Das Gerät orientiert sich mit zwei Kameras und einer Video-Telefonie ebenfalls offensichtlich am Cupertino-Vorbild.

Entgegen dem Apple-Smartphone beinhaltet es jedoch wie bisher eine Hardware-Tastatur und die bereits bekannten ‘Gesten’ außerhalb des Touch-Bildschirms. Die Qualcomm-CPU tickt auf 1.4 GHz. Das Gerät kann mit den Speichergrößen 16 und 32GB 8 und 16GB diesen Sommer erworben werden. Genaue Daten und Preise rückte HP noch zu keiner Hardware raus.

IPhoneBlog Palm

Die größte Ankündigung dürfte das HP TouchPad sein. 9.7-Zoll mit der Auflösung von 1024 x 768 Pixeln, 700 Gramm und einer Dicke von 13.7 Millimetern orientiert es sich mehr oder minder an der aktuellen iPad-Ausführung. Der Snapdragon Dual-Core-Prozessor läuft mit 1.2 GHz sowie 1-Gigabyte-Arbeitsspeicher! Auch das TouchPad ist mit Kameras für die Videotelefonie vorbereitet.

In die Umsetzung des ‘webOS’-Betriebssystems scheint HP die größte Mühe einfließen zu lassen. Optisch sehr aufgeräumt, mit einem scheinbar durchdachten Benachrichtigungssystem sowie dem bereits bekannten Sync-Service über mehrere Online-Webdienste hinweg, zuckt es dem geneigten Technik-Junkie in den Fingerspitzen. Apropos Finger: Die digitale Tastatur lässt sich individuell in ihrer Größe anpassen.

Clevere Kleinigkeiten: Stößt man das HP-Smartphone an das TouchPad, tauschen die Geräte Daten aus. Als Demo wurde eine geöffnete Webseite vom Pre auf das Tablet geschickt. Verschiedenste Möglichkeiten für eine solche Verwendung sprudeln damit in die eigene Vorstellungskraft.

Apropos Vorstellungskraft: HP möchte “später im Jahr” sein ‘webOS’ auch auf den PC und andere Geräte transformieren – Details bleiben unausgesprochen.

Ansonsten angerissen: Abo-Modelle für Magazine, Hotspot-Tethering, die bekannte drahtlose Stromübertragung via TouchStone, Flash-Video sowie eine Amazon-Kindle-App mit Kauf- und Leih-Angeboten.

DirektTouchPad

Obwohl die Hardware-Kost technisch derzeit nicht vom Hocker haut und mit einem späteren Erscheinungstermin im Sommer nochmals an Reiz verlieren dürfte, verbleibt ein vielversprechender Eindruck vom Betriebssystem ‘webOS’. Android, iOS (und Windows Phone 7) scheinen damit einen würdigen Mitstreiter zu bekommen.

Update

DirektHP

Das HP-Event liegt mittlerweile in seiner vollen Pracht, mit einer Laufzeit von knapp zwei Stunden, auf YouTube vor.

Auswertung: iPhoneBlog.de Umfrage zum 3G Release

von Thorsten Philipp | 11. Juli 2008 | 00:49 Uhr

Insgesamt haben 671 Leute an der Umfrage diese Woche teilgenommen. Hierfür zunächst ein großes Dankeschön!

Und hier nun die gewonnenen Erkenntnisse.

T-Mobile-Anteil.png
Über die Hälfte unserer Leser hat bereits ein iPhone. 9% nennen einen iPod Touch ihr eigen.

Unter den Lesern die noch kein iPhone besitzen haben, besitzen rund 25% bereits ein anderes Smartphone. 70% der Smartphone Besitzer wollen sich ein iPhone zulegen.
Immerhin 10% wollen sich auch in Zukunft keines holen solange es nur über T-Mobile verfügbar ist.

Der überwiegende Rest der Smarties ist noch am überlegen.



iPhone_3G_kaufen.png

In einer zweiten Frage wollten wir von euch wissen, ob ihr euch das neue iPhone 3G holen werdet.

Über 50% sagen hier “Ja, sofort” oder “in den nächsten Wochen”.
Rund ein Drittel (26%) ist noch unentschlossen.
Lediglich 5% sagen das sie definitiv kein iPhone 3G haben möchten.

Unter den T-Mobile Bestandskunden wollen 21% das neue Gerät wegen T-Mobile nicht haben. 30% wartet noch ab ob sich bessere Konditionen ergeben. Lediglich 23% werden so schnell wie möglich aufrüsten.

Doch wie sieht es mit den iPhone Besitzern aus die bisher keine T-Mobile Kunden sind?
Rund ein Viertel will sich das Gerät so schnell wie Möglich zulegen. Der überwiegende Rest wartet ab. 10% bleiben dabei und sagen das sie keine T-Mobile Kunden sein wollen.


Sollten noch Fragen offen geblieben sein bitte einfach in den Kommentaren Fragen. Übrigens, 80% der Teilnehmer sind zwischen 14 und 35 Jahren alt. Besonders freuen wir uns über die 2 ganz jungen Teilnehmer (unter 14).

Den ungefähr 150 Lesern die versuchen werden morgen ein iPhone 3G zu ergattern viel Spaß und Erfolg!

[Umfrage] Umfrage zum iPhone 3G

von Thorsten Philipp | 7. Juli 2008 | 22:56 Uhr

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Photo by: colmmacc

Wir haben eine kleine Umfrage gestartet. Die Teilnahme ist natürlich völlig freiwillig und anonym (soweit es geht). Die Fragen beschäftigen sich mit euch (wer sind unsere Leser) und mit euren iPhone Kaufabsichten.
Die Ergebnisse werden noch vor Freitag hier veröffentlicht.

Zur Umfrage

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