couch-potato

von alex olma | 16. November 2007 | 08:54 Uhr

Es fing alles irgendwie mit “Telekinesis” an. Nahm dann seinen Lauf über “Signal” und “Phone Home” bis wir schlussendlich bei Remote Buddy angekommen sind.

remote-control-buddy.png

“Remote Buddy AJAX Remote”, ist nicht die x-te Fernbedienungssoftware für das iPhone, sondern hat auch den mit Abstand längsten Namen. Zurecht, denn was die Software kann zeigt Sie euch in der 30tägigen Testversion, womit diese Produktvorstellung hier endet…

Natürlich nicht, obwohl ich mich schwer tue den Funktionsumfang nur halbwegs einzugrenzen.

ajax-installation-web.png

Fangen wir mal so an…

Die Installation ist ganz OHNE zerhackeltem iPhone (iPod Touch) durchzuführen und eine dieser Web 2.0-Applikationen, von denen vielerorts so häufig die Rede ist. Den Zugriff auf die Mediensteuerung eures MACs geschieht anschließend per mobilem Safari. Wenn euch eure Firewall keinen Knüppel zwischen die Beine wirft, könnt ihr jetzt zu der angegebenen IP im heimischen Netz surfen und Musik hören steuern, den Rechner abschalten oder einen Film starten.

Die unterstützte Programmvielfalt ist überragend, wenn auch bei manchen Applikationen darüber gestritten werden kann wie sinnvoll eine Implementierung ist. Brauche ich einen Steuerung für die Präsentationssoftware Keynote, Last.fm oder iPhoto? AUF JEDEN FALL, aber Firefox, Lightroom und Neo Office hätte man sich sparen können.

-> Unterstützte Programme

In die Benutzeroberfläche gilt es sich einzuarbeiten. Trotz reichhaltiger Programmvielfalt ist die Übersichtlichkeit jedoch geblieben. Schön ist, das gleich die Cover mit auf das iPhone gestreamt werden und ein kleiner VNC-Client auch die direkte Maussteuerung eures MACs ermöglicht. Ob euch dies jedoch signifikant Zeit erspart, um nicht von der Couch zum Gerät aufstehen zu müssen – bleibt jedem selbst auszuprobieren.

keynote-praesentation-buddy.png

Kein Fehler der Software, jedoch nervig im Alltag ist ein typisches Web-Applikations-Problem. Sobald sich das iPhone abschaltet, muss die Wlan-Verbindung neu aufgebaut werden. Manchmal klappt das gut und die Fernbedienungseingabe wird problemlos an den Rechner übermittelt. Manchmal sitzt man jedoch auch da, und wartet auf einen “sich aufbauenden” Safari-Browser – einfaches “Titel weiterspringen” wird dadurch zeitraubend.

Fazit: Toller Funktionsumfang, der gelungen diverse Applikationen auf wenigen Tasten abbildet. Technisch und optisch beeindruckend ist die VNC-Bildschirmabbildung die auch gut als Überwachung gegenüber dem kleinen Bruder angewendet werden kann und die Cover-Arts Darstellung, die eine Auswahl der Musiktitel komfortabel gestaltet. Ob ihr eine umfangreiche Fernbedienung für euren MAC überhaupt benötigt, muss jeder (anhand der Testversion) selbst entscheiden.

Wenn jedoch Fernbedienung, dann diese!

http://www.iphoneblog.de/wp-content/myfotos/iphoneblog_4-5_iphones.jpeg

Test: Vier / Fünf

Preis: 19,99 EUR

Hersteller: iospirit

*Die Software wurde mir von iospirit zu Testzwecken zur Verfügung gestellt.

Afs 300x250

im alltag

von alex olma | 13. November 2007 | 18:58 Uhr

iphone-movie-serien.jpg

Photo: hermosawave (cc)

Im Alltag, ist das iPhone oft, meistens manchmal das Letzte, was ich aus der Hand lege wenn ich “zu Bett gehe” und das Erste, was ich am Morgen in Dieselbe nehme.

Ja, ich bin ein Film-, Serien- + Kinoenthusiast. Heimkino heißt hier Großbildleinwand und am Wochenende lebe ich im Kinosaal. Doch das iPhone hat mich mit Scharm und Qualität weg vom zwei-Meter-dreißig-Bild zurück zu 480 x 320 Pixeln geführt. Ich glaube mein erster Monitor hatte diese Auflösung…äh, nein.

Egal, denn Mithilfe von H.264 sehen bewegte Bilder grandios aus. Über Nacht schaufelt daher mein heimisches MacBook ganze Serienstaffeln durch den Elgato Turbo.264-Stick und schiebt das .mp4-File anschließend in iTunes. Wahlweise kommt auch die reine Software-Lösung von VisualHub zum Einsatz.

visualhublogomain.png

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Das alles natürlich nur, damit ich am darauffolgenden Abend neue Kost mit unter die Decke nehmen kann. Freunde, nennen es bereits dekadent nicht die Projektor zu benutzen aber die kennen auch nicht die Qualität. Ich habe mir nämlich sagen lassen, das selbst “von so Freunden” mitgebrauchte 700MB-Flics ganz ansprechend wirken.

Egal, was ich erzählen wollte: Gestern ist mir “die besagte Kost” ausgegangen, was mich 2 Stunden auf der Plattform YouTube verweilen ließ. YouTube? Ihr wisst schon, da wo viel viel geistiger Mist liegt. Aber auch wenn die geistigen Ansprüche manchmal nicht hohem Standard entsprechen, die Qualität tut es – H.264-Videos auf dem iPhone sehen genial aus.

Und dann ist es irgendwie vergleichbar mit den Kinofilmen dieses Sommers. Grandiose Effekte und seichte Story, die Hollywood-Blockbuster werden trotzdem geschaut.

bewusst ohne link

von alex olma | 1. November 2007 | 14:40 Uhr

Es gibt wirklich nur wenige Sachen, die mich wütend machen. Mit fortschreitendem Alter lernt man jedoch auch diese zu kontrollieren und sich nicht unnötig aufzuregen. Das schont den Blutdruck.

Warum sich eines der das größte deutschsprachige Online-Magazin bezüglich der Thematik “iPhone” seit Monaten auf das Niveau der Yellow-Press herablässt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Mit reißerischen Überschriften, falschen Behauptungen, Unwahrheiten, die nicht einmal mehr versuchen einen journalistischen Anspruch aufrechtzuerhalten, versucht man Meinungen zu generieren.

Bildzeitungschefredakteur Kai Diekmann hat einmal gesagt: “Wer mit uns im Fahrstuhl nach oben fährt, fährt auch wieder mit runter”. Und so kommt mir manch ein – mit der heißen Gerüchte-Nadel – gestrickter Artikel vor, welcher derzeit in den Äther herausgeblasen wird. Liest doch eh jeder, ist doch eh egal – Hauptsache was geschrieben.

Neu hinzu kommt eine Umgangsform, die neuartigen Entwicklungen keine Respekt mehr zollt und sich auf unangemessene, großspurige Art-und-Weise zunehmend Richtung Gossen-Niveau bewegt.

Aber mal was erfreuliches. Die Times hat wird in Ihrer neusten Ausgabe das iPhone zur “Invention of the Year” gekrönen:

invention-of-the-year.png

Das hier ist übrigens die Wortdefinition für “Erfindung” = “Invention”:

Entdeckung, Entwicklung, Neuerung, Neuheit; (geh.): Eingebung; (bildungsspr.): Innovation, Kreation; (veraltet): Invention. © Duden – Das Synonymwšrterbuch, 4. Aufl. Mannheim 2007 [CD-ROM]

Aber ich möchte ja niemandem den Spiegel vorhalten, das weiß doch sicherlich jeder!

der alltag

von alex olma | 5. Oktober 2007 | 12:43 Uhr

cult-of-mac_iphone.JPG

Dieser Beitrag gehört in die Kategorie “Fanboy” – es sei nur vorab einmal gewähnt, für alle die das nicht interessieren sollte.

***

Nach fasst 650 Beiträgen, mit durchschnittlich 7 Kommentaren pro Tag und 35 dieser Tage VOR dem iPhone-Release in Deutschland würde man denken alles sei gesagt – positiv wie auch negativ. Wir haben viel gemeckert und noch mehr gelobt. Jedes kleinste Detail auseinander genommen, bewertet und wieder gemeckert und gelobt. Aber es kommt der Zeitpunkt, an dem man sich der grundlegenden Dinge noch einmal Bewusst machen sollte.

Dieses “Bewusstmachen” habe ich gar nicht alleinig forciert, sondern ich wurde wie der Hund mit der Nase in den gemachten Haufen darauf gestoßen. Als ich heute Morgen um 8 Uhr in der Studentenkanzlei der Universität mit der Wartenummer 44 beglückt wurde (“es warten 43 Besuchen vor Ihnen!”) und ich mich wie selbstverständlich entspannt auf einen der Stühle platzierte und die neuste Folge Heroes anfing zu schauen. Genau dann viel mir auf, das ich einer der Weniger war, die diese langwierigen 40 Minuten Wartezeit, genossen.

Wie Zombies haben meine werten Mitstudenten die Anzeigetafel der aufgerufenen Wartenummern verfolgt. Im Halbschlaf. Geistig teils abwesend, manche vielleicht mit einem Buch, während ich beste Unterhaltung genoss und ruhig noch ein wenig länger dort ausgehalten hätte (und ja, ich habe mich eigentlich ärgerte, als meine 44 durchgesagt wurde).

Dann viel mir auf, das ich bereits die Fahrradfahrt zur Uni mit einem sehr guten Podcast verbracht hatte. Die erforderlichen Immatrikulations-Unterlagen für die Studentenkanzlei hatte ich in die digitalen Notizen des iPhones geschrieben und bereits mehrfach meinen Tagesablauf im mobilen iCal überprüfte. Die guten Nachrichten im Anschluss konnte ich per SMS und Telefon weiter tratschen.

Nennt mich einen Fanboy. Dazu stehe ich, da ich keine Ahnung mehr habe, wie das Leben davor war.

lektüre am sonntag

von alex olma | 23. September 2007 | 12:07 Uhr

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Bevor ich mich auf ein ausschweifendes Frühstück im pariser Zentrum begeben, das iPhone, iPhone sein lasse und auch die 2.500 ungelesenen Blogeinträge meines RSS-Readers ignoriere, hier ein kurzer Lesehinweis für den Sonntag:

-> Unterview mit dem Entwickler des NES-Emulators: NerveGas

iGewinn

von alex olma | 19. September 2007 | 10:45 Uhr

igewinn-iphonegewinnen.png

Wenn Spammer und dubios-anmutende Werbeseiten das Internet verschmutzen, weiß man das ein Produkt bei der Bevölkerung angekommen ist.

Ziel der Aktion ist es, Personen mit Preisen, Warenproben bzw. Gutscheinen zu überraschen bzw. über Neuheiten und Aktionen zu informieren

Mit Absicht ohne LINK bei solchen AGBs.

Danke für die Zusendung Timo

immer wieder Sonntags

von alex olma | 9. September 2007 | 12:54 Uhr

wordpress-backup.jpg

Photo: Tom Raftery (cc)

Immer wieder Sonntags gibt es Ärger.

Fuck you WordPress alex. Man soll NICHT einfach kurz vor dem Frühstück WordPress auf 2.2.3 updaten wollen und nebenbei den Kaffee aufbrühen. Das ist ein hoch-empfindliches Prozedere insbesondere wenn man es in seinen Grundsätzen NICHT versteht.

Wie gut wenn man ein automatisiertes Backup via iCal + Transmit jeden Morgen laufen hat und einfach die Zeit zurückspulen kann. Der komplette Upload hat jetzt gut 1,5 Stunden gedauert wobei mir folgendes aufgefallen ist:

  • ich muss meine Photos für den Blog generell verkleinern
  • meine Eltern mit einer schnelleren DSL-Leitung ausstatten
  • und das diese Warterei mich soviel Nerven gekostet hat, das ich wahrscheinlich 2 Jahre früher sterbe.

Im Moment sieht alles wieder normal aus. Ich wäre trotzdem dankbar, falls euch “Ungereimtheiten” auffallen.

rechnung

von alex olma | 31. August 2007 | 12:26 Uhr

o2-online-rechnung.png

Gerade ist hier die erste O2-Rechnung hereingeflattert, seitdem ich mit dem iPhone telefonieren kann.

Puh, (preislich) nochmal gut gegangen.

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