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Ich persönlich habe diese App für den Mac noch nicht ausprobiert – jeder, der im ‘Individualisierungswahn’, die Uhrzeit auf seinem iPhone gegen einen eigenen Text austauschen möchte, wird hier fündig.
Über so etwas wie ‘Sinn’, ist bei diesem Thema nicht zu streiten.
via macdaddyworld
ab ins richtige format
Als das im Juli mit der Videokonvertierung für das iPhone so alles losging, bin ich großer Fan von VisualHub geworden. Das ist der große Bruder vom kostenlosen iSquint, das derzeit im MacSanta-Spezial gerade einmal 16 EUR (!) kostet, und mehr als empfehlenswert ist.
Mein betagtes MacBook, das sich hoffentlich Mitte Januar erneuert, schaufelt über Nacht einen großen Batzen Videomaterial damit ins Mini-Widescreen-Format. Dabei werden jedoch beide schwarzen Kerne so ausgelastet, das man nebenbei eigentlich nicht mehr arbeiten möchte.
Wenn so eine Videokonvertierung also mal schnell zwischendurch abgehandelt werden muss, greife ich zum Elgato TurboStick H.264, der schon einmal HIER von mir lobend erwähnt wurde.
Nachts volle Prozessorleistung und effektivere Konvertierung mit VisualHub und tagsüber den TurboStick mit weniger ‘Last im Gehäuse’. Soviel zu 4 Monaten Praxis.
Außerdem gibt es noch eine handvoll ‘Himmelswerkzeuge’, die die ‘Handbremse’ in Sachen Konvertierung lockert, die an dieser Stelle jedoch bitte nicht verlinkt werden, da zweifelhafter DVD-Kopierschutz damit ebenfalls hinfällig wird. Beschwerden beim zuständigen Gesetzgeber.
P.S.: Sowohl VisualHub als auch der Elgato TurboStick wurden mir zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt – soviel zur Formalität.
einarmig unter blinden

Neue Repository-Empfehlung für euren Installer:
-> http://iphone.rustyredwagon.com/repo
via iphoneskinning
bequem
Okay, ‘this is fucked up’.
Unter iphonesender.com kann man sich eine Safari- / Firefox-Extension (bzw. ein Bookmarklet) installieren, das eine postalische Adresse von Webseiten markiert, und dann an beliebige Email-Adressen schickt. Was man dann bekommt ist eine diese elektronische Nachricht, die einen Google Maps Link enthält, der euch die Adresse anzeigt.

Der Sinn? Man muss auf die Schnelle außer Haus, hat sich aber bislang nicht die Adresse notiert, wo die bestellte Pizza lagert das nächste Vorstellungsgespräch stattfindet – und will dies anhand der Email von unterwegs tun.

Sowas wie Stift und Zettel, die Notizblockfunktion des iPhones oder die einfache Adressen-Synchronisation wären – zumindest für mich – leichter praktisch leichter umsetzbar.
-> http://www.iphonesender.com
via TUAW
ereignisse der letzten tage
Photo: nobihaya (cc)
Ereignisse der letzten Tage
- iPhone per T-Mobile Hotspot intensiv genutzt – viel Spaß gehabt, da weit verbreitet und verdammt schnell
- MMS geschickt bekommen und nicht erhalten – mieses / fehlendes iPhone-Feature
- Klinkenstecker per Kopfhörer gab keinen Laut mehr von sich. Dann fiel der Lautsprecher vom iPhone aus. Angst gehabt, Restore durchgeführt – nun läuft wieder alles.
- Per Installer, diverse Applikationen installiert und ein merklich langsameres und viel häufiger-abstürzendes iPhone in den Händen gehabt. Hier hat der Restore von oben weitergeholfen.
- wieder sehr glücklich
Erklärungen der letzten Tage
- Leo’s Tipp zum ‘Einfachen Anmelden’ am Hotspot ausprobiert, der als Bookmark viel, viel Zeit erspart.
- MMS kam auch nicht per Email – wie sonst. Eine technische Entwicklung die ich persönlich für die Tonne finde, mich aber trotzdem über den ‘Nichterhalt’ geärgert habe.
- Angst hatte ich vor einem Hardware-Defekt. Mir wurde schon mehrfach berichtet, das häufiges Aus- und Wiedereinstecken des Kopfhörers dieses Problem behebt.
- Ihr habt euer iPhone per anySIM freigeschaltet? Einfach Restore auf die gleiche Firmware (!) und Aktivierung per AppSnapp durchführen und keine Probleme haben.
- Weihnachten weiter genießen.
Update: Ich liebe das MacBook, wenn es im Ruhezustand trotzdem das iPhone auflädt!
Pixelbatzen
Hier schreibt zur Abwechslung mal nicht Alex, sondern ich, Martin Pittenauer meines Zeichens Mac OS X / Cocoa Entwickler bei TheCodingMonkeys (SubEthaEdit) und Podcastkollege von Alex, der mich um einen kleinen Aufsatz über mein iPhone Gehacke gebeten hat. Also: Vorsicht – länglicher Gastbeitrag mit erhöhtem Geekgehalt.
Wer kennt sie nicht – die komischen rechteckigen Pixelhaufen die mittlerweile viele Rechnungen, Briefe und sonstige Alltagsgestände zieren und eigentlich eher aussehen als hätte man, wenn auch sehr quadratisch, eine Fliege auf dem Dokument erschlagen. Die Rede ist von 2D Barcodes, die im Vergleich zu ihren ein-dimensionalen Brüdern aus dem Supermarkt oft weit mehr Information tragen können.
Für ge-jailbrake-te iPhones gibt es zum Entschlüsseln der Pixelbatzen das Programm iMatrix. Zum Zeitpunkt meiner ersten Recherche verstand das aber nur sogenannte QR Codes, ein 2D Barcode der ursprünglich aus Japan kommt und von Denso Wave patentiert ist.
Nun wollte ich aber erstens einen Reader für die Barcode Variante DataMatrix, die in hiesigen Breiten in meiner Erfahrung häufiger anzutreffen ist, und zweitens mal vor dem offiziellen SDK Release in die iPhone Software Entwicklung hineinschnuppern. Also mal mittels toolchain und ergoogelten Xcode Templates eine rudimentäre Arbeitsumgebung gebastelt. Dann noch schnell das gerade frisch erschiene Release von libdmtx, eine Programm-Bibliothek zum entziffern von DataMatrix Barcodes, auf Mac OS X angepasst und für das iPhone kompiliert. Nach viel Spucke, Umschiffen einiger Schlaglöcher und einer Pixelformat-Massage sah das Ergebnis aus wie folgt:
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=KMYASEjeSGY[/youtube]
Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer für mein iPhone.
Zeit für ein Resümee dieser Aktion. Beim Programmieren wurde mir schnell zumindest ein Grund klar, warum Apple derzeit noch keine Drittherstellerentwicklung erlaubt und wie schwer es die inoffiziellen Apps derzeit haben stabil das zu tun was sie tun. An diversen Ecken in den Frameworks finden sich oben erwähnte Schlaglöcher, wo manches nicht funktioniert, abstürzt oder sich komisch verhält. (Für Apple selbst kein Problem, die sollten wissen was geht und was nicht.) Auch die Toolchain ist und bleibt derzeit eher ein Hack als ernsthafte Arbeitsumgebung: Stellt man zum Beispiel die Optimierung des Compilers an, fliegt einem relativ kommentarlos der Code für die iPhone Kamera um die Ohren. Man programmiert da zur Zeit also auf mehreren ziemlich tönernen Füßen. Nichtsdesto trotz hat es, wie geplant, Spass gemacht. Ach und bevor ich es vergesse: Die aktuelle Version von iMatrix erkennt jetzt auch DataMatrix Codes.
sync übers wifi

wiSync – nicht WiiSync oder iSync – war vor ein paar Tagen schon einmal in den Medien.
Wir hatten nicht drüber berichtet, tut dies aber nun – mit der seit Vorgestern aktualisierten 1.0-Version. Raus aus dem Beta-Status kommt nicht nur ein neuer Name (wiSync) ins Gepäck, sondern auch eine überarbeitete Benutzeroberfläche, die Möglichkeit das Root-Passwort zu ändern, und so weiter und so fort.
Was wiSync grundsätzlich macht ist, die drahtlose Synchronisation von Ordnern. Nix iTunes, nix Musik und noch weniger Video. wiSync kann Dateien in Ordner vom iPhone bzw. vom Mac in das jeweilig andere Gerät (ver-)schieben.
Dazu muss man auf dem iPhone ‘wiToggle’ installiert haben, und auf dem Mac ‘Remote Login’ anschalten.





