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Pixelbatzen

von Martin Pittenauer | 21. Dezember 2007 | 12:04 Uhr

Hier schreibt zur Abwechslung mal nicht Alex, sondern ich, Martin Pittenauer meines Zeichens Mac OS X / Cocoa Entwickler bei TheCodingMonkeys (SubEthaEdit) und Podcastkollege von Alex, der mich um einen kleinen Aufsatz über mein iPhone Gehacke gebeten hat. Also: Vorsicht – länglicher Gastbeitrag mit erhöhtem Geekgehalt.

Wer kennt sie nicht – die komischen rechteckigen Pixelhaufen die mittlerweile viele Rechnungen, Briefe und sonstige Alltagsgestände zieren und eigentlich eher aussehen als hätte man, wenn auch sehr quadratisch, eine Fliege auf dem Dokument erschlagen. Die Rede ist von 2D Barcodes, die im Vergleich zu ihren ein-dimensionalen Brüdern aus dem Supermarkt oft weit mehr Information tragen können.

Für ge-jailbrake-te iPhones gibt es zum Entschlüsseln der Pixelbatzen das Programm iMatrix. Zum Zeitpunkt meiner ersten Recherche verstand das aber nur sogenannte QR Codes, ein 2D Barcode der ursprünglich aus Japan kommt und von Denso Wave patentiert ist.

Nun wollte ich aber erstens einen Reader für die Barcode Variante DataMatrix, die in hiesigen Breiten in meiner Erfahrung häufiger anzutreffen ist, und zweitens mal vor dem offiziellen SDK Release in die iPhone Software Entwicklung hineinschnuppern. Also mal mittels toolchain und ergoogelten Xcode Templates eine rudimentäre Arbeitsumgebung gebastelt. Dann noch schnell das gerade frisch erschiene Release von libdmtx, eine Programm-Bibliothek zum entziffern von DataMatrix Barcodes, auf Mac OS X angepasst und für das iPhone kompiliert. Nach viel Spucke, Umschiffen einiger Schlaglöcher und einer Pixelformat-Massage sah das Ergebnis aus wie folgt:

Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer für mein iPhone.

Zeit für ein Resümee dieser Aktion. Beim Programmieren wurde mir schnell zumindest ein Grund klar, warum Apple derzeit noch keine Drittherstellerentwicklung erlaubt und wie schwer es die inoffiziellen Apps derzeit haben stabil das zu tun was sie tun. An diversen Ecken in den Frameworks finden sich oben erwähnte Schlaglöcher, wo manches nicht funktioniert, abstürzt oder sich komisch verhält. (Für Apple selbst kein Problem, die sollten wissen was geht und was nicht.) Auch die Toolchain ist und bleibt derzeit eher ein Hack als ernsthafte Arbeitsumgebung: Stellt man zum Beispiel die Optimierung des Compilers an, fliegt einem relativ kommentarlos der Code für die iPhone Kamera um die Ohren. Man programmiert da zur Zeit also auf mehreren ziemlich tönernen Füßen. Nichtsdesto trotz hat es, wie geplant, Spass gemacht. Ach und bevor ich es vergesse: Die aktuelle Version von iMatrix erkennt jetzt auch DataMatrix Codes.

sync übers wifi

von alex olma | 19. Dezember 2007 | 21:32 Uhr

Wisync_window.jpg

wiSync – nicht WiiSync oder iSync – war vor ein paar Tagen schon einmal in den Medien.

Wir hatten nicht drüber berichtet, tut dies aber nun – mit der seit Vorgestern aktualisierten 1.0-Version. Raus aus dem Beta-Status kommt nicht nur ein neuer Name (wiSync) ins Gepäck, sondern auch eine überarbeitete Benutzeroberfläche, die Möglichkeit das Root-Passwort zu ändern, und so weiter und so fort.

Was wiSync grundsätzlich macht ist, die drahtlose Synchronisation von Ordnern. Nix iTunes, nix Musik und noch weniger Video. wiSync kann Dateien in Ordner vom iPhone bzw. vom Mac in das jeweilig andere Gerät (ver-)schieben.

Dazu muss man auf dem iPhone ‘wiToggle’ installiert haben, und auf dem Mac ‘Remote Login’ anschalten.

-> http://www.ifrancis.net/

Programmentwicklung

von alex olma | 19. Dezember 2007 | 11:50 Uhr

jiggy.jpg

Jiggy liefert eine Entwicklungsumgebung via Javascript, mit der Programmcode auf das iPhone transportiert wird – auch vor dem offiziellen SDK.

Simply put, Jiggy is the easiest way to create applications for the iPhone (or iPod Touch). With just Jiggy and a browser, you’ll be able to write an awesome iPhone application in a matter of minutes. JiggyApps run natively on the iPhone, so there is no messing around with HTML and the limitations of Mobile Safari. At the same time, you don’t need a compiler or even a Mac, because JiggyApps are written in JavaScript.

Auf geht’s, neue Applikationen braucht die Welt!

DirektProgrammiert

via fscklog

proof of concept

von alex olma | 13. Dezember 2007 | 09:19 Uhr

video-recording-monster.png

Beeindruckend, was die Entwickler von ‘inoffizieller’ Third-Party-Software für das iPhone alles OHNE Developer-Tools oder exakte, technische Spezifikation von Apple auf die Beine stellen – konstante Begleiter auf der ‘zweiten’ Seite meines iPhones sind derzeit ein VNC-Client, iFlickr, Wallpaper und Simplify.

Jetzt ist ein “proof of concept” aufgetaucht, der Video-Aufnahmen (so bewegte Bilder, ihr wisst schon) mit der iPhone-Kamera möglich machen soll. Derzeit ist die Aufnahmedauer noch auf 5 Sekunden beschränkt, und das File verbleibt danach nur im temporären Speicher, doch dies ist bestimmt mal eine Erwähnung wert – auch wenn man sich einen Blick darauf – vor einer Alpha/Beta-Phase – bestimmt sparen kann.
Vielleicht rüstet Apple dieses Feature ja selbst per Software-Update in 2008 nach – doch ich werde immer gespannter auf die Entwicklungsumgebung. Im Februar ist es soweit?

-> http://monsterandfriends.com/?q=node/50

musiker hier?

von alex olma | 11. Dezember 2007 | 22:54 Uhr

DirektRemote

Gizmodo sei (fast) zugestimmt: ” may be coolest iPhone app ever” derzeit!

Nächste Woche soll es eine Beta geben, von ProPremote – und der Typ heißt auch noch Alex!

via Gizmodo

4 balls

von alex olma | 11. Dezember 2007 | 08:31 Uhr

Kann mir bitte jemand mal den deutschen Namen für dieses Spiel verraten?!

4balls-game.png

Gestern Nacht, dachte ich noch gelassen: “Schlaf mal drüber, dann fällt dir das ein.” Am Morgen danach bin ich nicht schlauer.

Als Kind hatte ich so ein großes Plastikgestell, in dem abwechselnd zwei Spieler verschiedenfarbige Scheiben eingeworfen haben. Ziel war es, eine Reihe (senkrecht, waagerecht, diagonal) aus 4 dieser Scheiben zu bilden.

Doch der blöde Name… ist “Vier gewinnt!”

-> http://soneso.com/Site/apps.html

Update: (Danke, an alle Einsender!)

evolution of emu

von alex olma | 10. Dezember 2007 | 00:04 Uhr

2 arbeitsschritte weniger

von alex olma | 9. Dezember 2007 | 17:29 Uhr

Ich stehe auf Programme, die dem Benutzer doppelte (bzw. sich wiederholende) Arbeitsschritte abnehmen.

Daher kann ich mich auch für Makros begeistern, wenn diese in verwendbarem Rahmen daherkommen und nicht mehr Zeit für die Konfigurierung als die eigentliche Anwendung in Anspruch nehmen.

Solch ein Programm ist iFlickr für das iPhone! Zwar wurde es am letzten Freitag hier bereits am Rande erwähnt (und HIER oder HIER), ist jedoch noch mal einen eigenen Artikel wert – weil es genau das macht, was meine persönlichen “Zeitfresser” sind.

iflickr_iphone.png

iFlickr macht Photos und packt Sie auf euren Flickr-Account!

Keine Magie, und doch so wertvoll. Wo man ansonsten, sein iPhone an den Mac koppelt, iPhoto öffnet, die Bilder herunterlädt um diese dann wieder per Plug-In oder Flickr-App hochzuladen, schafft es dieses kleine Programm das Alles zu überspringen!

Besonders lustig in der praktischen Anwendung: Photos auf einer Party von betrunkenen angeschwipsten Leuten zu machen, und dann zu sagen “Hey Dude, du bist ja im Internet”, während man hinter sich am Computermonitor seinen Flickr-Account geöffnet hat. Amüsant, wie die Leute ihre Kleidung, den Hintergrund und das aktuelle Getränk mit dem des Monitors vergleichen…

Downloadbefehl!

-> http://code.google.com/p/iflickr/

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