In Flipboard dudeln SoundCloud-Tracks

von alex olma | 16. Mai 2012 | 16:36 Uhr

IPhoneBlog de SoundCloud

Flipboard (kostenlos; universal; App Store-Link) hatte ich zu dessen App-Store-Einstand im Jahr 2010 unterschätzt. Nach dem ersten Fehlstart, bei dem die Server den Nutzer-Ansturm nicht aushielten, hat das Start-up jedoch viele richtige Entscheidungen getroffen. Dazu gehört seit heute auch die Einbindung der Online-Audioplattform SoundCloud, dessen Musik-Uploads im Hintergrund beim Schmökern dudeln.

Dies dürfte die durchschnittliche Nutzungsdauer in die Höhe treiben und damit den Wert der Anwendung abermals vergrößern.

Außerdem hat sich die ‘soziale Zeitschrift‘ um mehr Barrierefreiheit gekümmert, so dass per iOS-VoiceOver sowohl die Menü-Navigation aber auch die eingesaugten RSS-, Twitter- und Facebook-Artikel komplett vorlesen lassen.

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iPod-App-Ersatz: ‘Groove 2′ wühlt sich durch die iOS-Musikbibliothek

von alex olma | 16. April 2012 | 11:51 Uhr

2007 feierte Steve Jobs das iPhone als “besten iPod, den wir jemals hergestellt haben“. Seitdem ist die iOS-Musik-App optisch nahezu unverändert. Mit iOS 3.0 erhielten Entwickler den Zugang zur iPod-Schnittstelle um die lokale Sound-Bibliothek in ihre eigene Anwendung einzubinden. Diverse Programme positionierten sich darüber bereits als Alternative zur Apple-Anwendung, die andere Schwerpunkte für die Hör- und Abspielgewohnheiten setzen.

Groove 2 (1,59 €; universal; App Store-Link) ist ein weiterer Anwärter, der speziell die manuelle Erstellung von Wiedergabelisten bekämpft.

DirektGroove

Groove for iPad erschien bereits im vergangenen Jahr – Groove 2 läuft als Universal-App auch auf iPhone und iPod touch. Insbesondere am kleineren Bildschirm fällt die überschaubare Anzahl der Fingergesten positiv auf. So lässt sich beispielsweise die Lautstärke des aktuell angespielten Titels mit nur einem senkrechten Fingerzeig – an beliebiger Bildschirmposition – verändern.

Groove ‘arbeitet’ genau wie Apples Musik-App auch mit iTunes-Match-Titeln, die sich nicht lokal auf dem Gerät befinden. In den App-Einstellungen lässt sich festlegen ob auf die Cloud-Songs nur bei verfügbarem WiFi-Netz oder auch mit dünner Mobilfunkleitung zugegriffen werden soll. Auf Wunsch ignoriert das Programm Songs und Alben, die noch nicht heruntergeladen wurden.

Wie sinnvoll die Software Musiktitel zusammenwürfelt, gilt es selbst zu beurteilen. Die UI, inklusive das automatische Nachladen von Künstler-Infos sowie Cover-Artworks, ist insgesamt ein hübscher Gegenentwurf zu Apples Standard-Programm, auch wenn das Interface zu Beginn konfus wirkt.

Spotify-Start in Deutschland. Ein Blick auf die iPhone-App. (+ Video)

von alex olma | 13. März 2012 | 08:33 Uhr

Über den schwedischen Musik-Streaming-Dienst Spotify berichte ich seit Januar 2009. In den letzten zwei Wochen durfte ich ein deutsches Premium-Konto testen. Heute klinkt sich der Konkurrent von Simfy und Rdio endlich auch bei uns ein. Dazu ein kurzer Video-Einblick in die iPhone-App (kostenlos; App Store-Link) der Flatrate-Jukebox.

DirektSpotify*

Die mobile Nutzung verlangt 10 Euro. Ein Facebook-Account lässt sich seit dem USA-Start im vergangenen Sommer für Neukunden nicht mehr umgehen. Songs streamt die Software von unterwegs in verschiedenen Qualitätsstufen. Die iOS-App beherrscht die erstrebenswerten 320 kbps erst seit Februar 2012. Eine iPad-Anpassung fehlt. Die Verwendung der iPhone-App auf Apples Tablet ist daher keine Freude. Das Programm bedarf aber auch generell einer gewissen Eingewöhnungszeit. Intuitiv ist die Verwendung nicht.

Musiktitel und Wiedergabelisten, die man besonders häufig oder gerne hört, lassen sich zur Offline-Verwendung lokal aufs Gerät laden. Eine Synchronisation der Bewertungen und eigenen Playlisten ist selbstverständlich – genau wie die AirPlay-Soundausgabe.

Als größter Vorteil gegenüber konkurrierenden Streaming-Diensten zählt der kinderleichte Zugriff auf die Musik-Zusammenstellungen anderer Nutzer. Dafür existieren diverse Webseiten im Netz (1,2 oder 3) oder dessen App-Store-Angebote (ShareMyPlaylist; kostenlos; App Store-Link). Über die von Spotify bereitgestellte Schnittstelle können sich auch andere Dienste dem Songkatalog aus 16 Millionen Titeln bedienen – ein SpotON-Testlauf ist beispielsweise empfehlenswert.

Spotify bietet auch in Deutschland sein Gratis-Produkt an. Wer den Dienst aber außerhalb seines Computerbildschirms nutzen möchte, greift ziemlich schnell zum Premium-Account – dies gilt nicht nur für die iPhone-App sondern beispielsweise auch die Sonos-Integration. Ein Konto kann gleichzeitig nur einmal verwendet werden – Doppelnutzung quittiert Spotify mit einer pausierten Wiedergabe.

Das verknüpfte Vergütungsmodell für Künstler ist nicht unumstritten. Im vergangenen Dezember zogen einige Indie-Labels daraus ihre Konsequenzen. Das Musikangebot bleibt trotzdem überwältigend. Ich persönlich bin auch im vierten Jahr der angebotenen Musik-Auswahl noch nicht überdrüssig geworden und entdecke konstant neue Titel, Künstler und Alben.

* Alle selbstproduzierten Videos gibt’s auch als iTunes-Podcast – auch für die dortige Aufmerksamkeit sei gedankt.

iTeufel Air – die AirPlay-Aktivbox (+ Video)

von alex olma | 8. März 2012 | 03:27 Uhr

Der iPod revolutionierte den Markt für mobile Mini-Lautsprecher und spornte in seinem Siegeszug unzählige Boxen-Hersteller an, ganz viel minderwertigen Quatsch zu produzieren. Plastik-Schachteln für 50 Euro ohne cooles Alleinstellungsmerkmal finde ich persönlich nur semi-spannend. Die Berliner Audio-Profis von Teufel greifen mit dem ‘Air‘ allerdings gleich drei (Preis-)Nummern höher und verlangen stolze 500 Euro (Affiliate-Link) für ihr HiFi-Stereo-Funksystem.

Ich habe mir die kantige Box mit großflächiger Stoffbespannung jetzt zirka zwei Wochen angehört. Mein Fazit: Keine Extras, ein (unnötig) kompliziertes Netzwerk-Setup aber überragende Klänge. Wer ein dediziertes Lautsprecher-System zur festen Aufstellung sucht, dem über iTunes oder iOS drahtlos Musik zugeworfen werden kann, klickt dieses Video*.

DirektTeufel**

Meinen Gehörgang halte ich für nicht qualifiziert genug, die 100-Watt-Soundleistung der iTeufel in ein aussagekräftiges Preis-Leistungs-Verhältnis zu rücken. Der B&W Zeppelin oder die Sonos, persönlich getestete Vergleichsgeräte, siedelt sich allerdings in einer ähnlichen Preisliga an und musizieren nach meiner Wertung auf Augenhöhe.

Ich mag den sehr minimalistischen Ansatz der iTeufel Air, die sich gegen einen Dock-Anschluss entschieden haben und auf nur vier Tasten am Gerät beschränken konnten. Die (einmalige) Ersteinrichtung wäre jedoch technisch einfacher zu lösen oder mindestens besser zu erklären. Die beigelegte Papier-Anleitung und die fade Web-Konfiguration wirken nicht zeitgemäß.

Mit ein bisschen Mühe könnten Online-Musikdienste, beispielsweise in Form einer eigenen App, getrennt von der separaten Audio-Quelle, auf den Klangkörper wandern. Das würde Mitbewerber Sonos herausfordern. Bislang bleibt eine solche Kampfansage allerdings aus.

Nichtsdestotrotz: Wenn’s wichtig wird, und Klangkraft sowie Dynamik die Sound-Diskussion bestimmen, zeigt sich Teufel kämpferisch. Die ‘Air’ klingen schlicht fantastisch.

* Spaß beiseite: Alle dürfen klicken.

** Alle eigenen Videos gibt’s auch als iTunes-Podcast. Heute noch kostenlos; morgen wahrscheinlich auch.

[iOS-Game] Frederic – Resurrection of Music

von alex olma | 18. Januar 2012 | 17:38 Uhr

DirektFrederic

‘Frederic – Resurrection of Music’ für iPad (1.59 €; App Store-Link) und iPhone (1.59 €; App Store-Link) ist ein animierter Comicstreifen mit Guitar-Hero-Fingerakrobatik, der mich bereits in den ersten vier von insgesamt neun Leveln mehrmal laut auflachen ließ. Spätestens wenn euch der Militär-Sheriff im Ballerina-Röckchen zum Country-Piano-Battle herausfordert, bleibt es schwer die eigenen Gesichtszüge unter Kontrolle zu halten.

Hinter der detailverliebten Bildergeschichte versteckt sich, wie bereits nicht verschwiegen wurde, ein klassisches Tap-Tap-Revenge-Musikspiel. Die neun Songs gehen als Chopin-Remix-Ohrwürmer durch und sind auch separat über iTunes zu kaufen (4.99 €; iTunes-Link). Die Titel folgen auf ihren drei Schwierigkeitsstufen allerdings einem sich oft wiederholenden Muster. Wer daher hier zuschlägt, muss sich zu gleichen Teilen auch für das gelungene Artwork der animierten Sequenzen begeistern können, bekommt dann aber einen sehr extravaganten wie originellen Genre-Mix.

[update] ‘Rdio’ streamt Musik in Deutschland

von alex olma | 12. Januar 2012 | 18:37 Uhr

DirektRdio

Rdio startet offiziell in Deutschland und bietet ein nahezu deckungsgleiches Musik-Streaming-Angebot wie sein schwedischer Konkurrent Spotify. Mit einem identischen Preismodell, der gleichen Sonos-Integration und einer zweistelligen Million-Anzahl von abrufbaren Musiktiteln nehmen sich die zwei Musikabos nicht viel. Wichtigstes Alleinstellungsmerkmal: Entgegen Spotify ist Rdio, der Dienst von den Skype- und Kazaa-Gründern Zennström und Friis, seit heute auch hierzulande erhältlich.

Die siebentägige ‘Unlimited‘-Testphase im Zusammenspiel mit den iOS-Apps (kostenlos; universal; App Store-Link) sollte man als Musikfreund ausprobieren (Affiliate-Link).

Wichtig: Die zwei Preismodelle, 4.99 € für den Web-Zugang und 9.99 € für die Musik-Anbindung auf iOS und dem Sonos-System, wurden mir von der Pressestelle bestätigt. Entgegen dieser Angaben spricht die iTunes-Beschreibung von einem ‘In-App’-Monatspreis von 11.99 Euro und die iPhone-App veranschlagt 16.99 Euro. Diese Angaben sind falsch. Falls nach der kostenlosen Testphase Interesse an einem Abo besteht, solltet ihr dies über die Webseite abschließen, bis die fehlerhaften Preisangaben korrigiert sind.

Update

Neue Infos aus der Rdio-Pressestelle: Die 16.99 Euro, die das ‘große’ Monatsabo als In-App-Kauf kostet, sind korrekt! Wer 9.99 Euro über den Webbrowser ausgibt (Affiliate-Link), bekommt die gleiche Leistung für monatliche sieben Euro weniger. Sinnvoll ist das nicht…

Apple erklärt iTunes Match

von alex olma | 27. Dezember 2011 | 01:13 Uhr

DirektMatch

iTunes Match lässt sich nicht kurz und prägnant erklären – ein Test mit der Verwandtschaft hat mir dies erst am vergangenen Wochenende wieder gezeigt.

Apple erkennt das Info-Defizit und schiebt ein verspätetes Schulungsvideo nach. So richtig auf den Punkt kommt es trotzdem nicht. Aus meinen persönlichen Erklärungsversuchen habe ich zwei zentrale Fragen für potenzielle Käufer extrahiert: a) “Wie viele Musiktitel hast du in deiner Bibliothek, die nicht über iTunes gekauft wurden?” und b) “Synchronisierst du nur eine Auswahl an Musik auf dein iPhone?“.

Ein in diesem Zusammenhang veröffentlichtes FAQ bestätigt (erstmals?) offiziell meine bereits geäußerte Vermutung was passiert, wenn der einjährige Abo-Zeitraum nicht verlängert wird.

What happens if I don’t resubscribe after the first year? Will I lose any upgraded songs?

No. Any songs you’ve upgraded or downloaded again are completely safe. The only thing you lose is the central storage — iCloud will no longer stream or download matched or uploaded songs to your devices.

[24-Tage-im-Dezember] Sonos Play – 14/24

von alex olma | 14. Dezember 2011 | 08:32 Uhr

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