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GarageBand spricht mit Audiobus

von alex olma | 20. März 2013 | 22:47 Uhr

IPhoneBlog de GarageBand meets Audiobus

Dinge, die nicht alle Tage passieren: Apples iOS(Insel-)Apps nehmen Kontakt zum App-Store(-Festland) auf. Garageband (4.49 €; universal; App-Store-Link) verdrahtet sich in Version 1.4 (als Output-Device) mit Audiobus (8.99 €; universal; App-Store-Link), der App, die eine Vielzahl von iOS-Musikprogrammen gleichzeitig anspricht.

In diesem Zusammenhang ist es sicherlich kein Zufall, dass ab heute auch das Audiobus SDK zum öffentlichen Download bereitsteht.

Update: Audiobus feiert (sich selbst) und kostet derzeit nur 4.49 € (Link).

Rdio oder Spotify?

von alex olma | 14. Februar 2013 | 14:29 Uhr

Im Winter 2008 erhielt ich meinen ersten Spotify-Account – den Ersten vergisst du nie. Nach vier Jahren wechsle ich nun die Lager. Die ersten drei Testmonate von Rdio haben mich überzeugt. Das Zünglein an der Waage: die iOS-App.

IPhoneBlog de Rdio a

Rdio auf iPhone und iPad (kostenlos; universal; App-Store-Link) ist seinem älteren Konkurrenten um Meilen voraus. Die Adjektive schlicht, durchdacht und stilvoll übertrumpfen aus allen Design-Perspektiven die angestaubte Optik des Musik-Streaming-Urgesteins, der seit Monaten Jahren jegliche Veränderung scheut. Im Gegensatz dazu: Rdio erhielt erst am gestrigen Mittwoch einen neuen Shortcut, bei dem sich durch einen längeren Fingerdruck ein elegantes Untermenü ausrollt. Solche Experimente wagt der Spotify-Riese nicht (mehr).

Die iOS-Anwendung tut sich bei mir als ausschlaggebendes Kriterium hervor weil der Musikdienst in den heimischen vier Wänden seine Beats ohnehin direkt durch die Sonos-App (endlich mit der überfälligen iPhone-5-Anpassung) pumpt. Die Desktop-Clients bekomme ich daher so gut wie nie zu Gesicht. Doch selbst als intensiver Nutzer der Mac-Programme käme Spotify nicht besser weg. Mit dem iTunes ähnlichen Miniplayer und der abgestimmten Minimal-Optik punkte ‘in meinen Augen’ Rdio auch hier.

IPhoneBlog de Rdio c

Außerdem nett: Der Underdog bietet eine Art Remote-Transfer-Funktion, bei dem die Mac-App die Songs auf dem iPhone ändert – oder umgedreht. Über den Button ‘Stattdessen hier abspielen‘ zieht man die aktuelle Wiedergabe auf ein anderes Gerät um. Dazu ist es nicht notwendig die Musikstation, die ich gerade verlasse, zu pausieren. Es ist also egal wo der Musikstrom läuft, innerhalb meines Accounts kann ich ihn beliebig von Gerät zu Gerät schubsen – ohne regelmäßige Warnhinweise ertragen zu müssen.

Klar, alles kann sich ändern. Ein Redesign oder ein simples Update nutzt die Gunst der Stunde und wirft alle meine vorherigen Absätze an Beschwerden über den Haufen. Aber genau dafür pflegen wir monatlich kündbare Abos. Und schon deshalb ist die Musik-Flat für Spotify im Telekom-Netz, bei der man sich mindestens für drei Monate verpflichtet, keine wirkliche Option. Ganz abgesehen von den Aspekten der Netzneutralität – auch wenn ich nachvollziehen kann, das es reizvoll ist sich diesen ‘Unterwegs-Traffic’ bei gleichem Preis zu sparen.

Wichtiger Hinweis zu Rdio: Monatspakete bucht man günstiger über die Webseite – die In-App-Preise sind frech überzogen.

IPhoneBlog de Rdio b

Und ja: Eine Gegenüberstellung des (sich ständig verändernden) Songkatalogs ist nicht zu leisten. Es ist ohne Frage ein wichtiges Kriterium (Spotify gibt offiziell 20+ Millionen Musiktitel in ihrem weltweiten Werbeprospekt an; Rdio ist mit 18+ Millionen dabei), aber nur der persönliche Geschmack ist ausschlaggebend.

Beim Design und im Umgang mit der App fällt mir eine Wahl jedoch nicht schwer. Rdio liegt hier weit in Führung, auch wenn ich die unzähligen Webseiten mit vorgefertigten Spotify-Playlisten vermisse.

Amazon.com trimmt MP3-Store auf iPhone-Bildschirmgröße

von alex olma | 17. Januar 2013 | 17:35 Uhr

IPhoneBlog de Amazon MP3s

“Since the launch of the Amazon Cloud Player app for iPhone and iPod touch, a top request from customers has been the ability to buy music from Amazon right from their devices. For the first time ever, iOS users have a way do that […].

Amazon verkauft seit September 2007 MP3s und schafft es jetzt, über fünf Jahre später, seine Musik-Webseite für den Download-Einkaufsbummel auf iPhone und iPod touch, nicht zu verwechseln mit dem iPad, anzupassen.

Die insgesamt sieben Länder, in denen Amazon bislang Musik verkauft, die anschließend über den Cloud Player (kostenlos; App-Store-Link) abgespielt wird, freuen sich.

Update: Unter Amazon.com/mp3 bedient der Onlinehändler derzeit nur US-Accounts (beziehungsweise Benutzerkonten mit einem Zahlungsmittel aus den USA oder Kanada).

(Danke, @moepgetier!)

‘M2S’ überträgt die eigene iOS-Musiksammlung in eine Spotify-Playlist

von alex olma | 29. Oktober 2012 | 13:50 Uhr

DirektM2S

M2S for Spotify (1.79 €; App-Store-Link) beantwortet eine interessante Frage: Wie transferiere ich eine geliebte iTunes-Wiedergabeliste ins Spotify-Streaming-Portal? Oder anders formuliert: Wie übertrage ich eine iPhone-Playlist meines besten DJ-(Schul-)Kameraden aufs eigene Spotify-Konto?

Die iPhone-App ‘Music 2 Spotify‘ fordert einen Spotify-Premium-Login und vergleicht Künstler und Musiktitel aus der lokalen Bibliothek (inklusive iTunes Match) mit dem Musikkatalog des Flatrate-Anbieters. Werden Musiker und Song beim iTunes-Konkurrenten geführt, legt M2S aus den Treffern eine eigene Wiedergabeliste an. Das erspart (Abtipp-)Arbeit um eine in iTunes gepflegte Musik-Zusammenstellung aufs Spotify-’Party’-Angebot zu hieven und konvertiert außerdem bequem ‘befreundete Compilations’ aufs eigene Gerät.

M2S vergleicht auf Grundlage der Metadaten, ignoriert jedoch die Referenz ‘Album’. Wer keine gepflegten ID3-Tags beherbergt, erhöht seine Trefferquote durch iTunes Match, das mit Audio-Snapshots umfangreicher vergleicht und veredelt.

Wer monatlich nicht für Spotify sondern Rdio zahlt, findet mit ‘M2R for Rdio‘ (1.79 €; App-Store-Link) die Geschwister-App für den Musik-Transfer.

Spotify richtet seine Antennen auf Pandora

von alex olma | 20. Juni 2012 | 08:41 Uhr

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Streaming-Dienst Spotify konvertierte mich zum dauerhaft zahlenden Kunden der Musikindustrie – MP3s und CDs haben mich vorher nie wirklich interessiert. Mit ‘Mobile Radio‘ zieht eine aus Pandora-Zeiten geliebte Funktion in die mobile App der Schweden (kostenlos; App Store-Link), bei der ein Algorithmus automatische Wiedergabelisten erstellt – beispielsweise nach Genre oder Lieblingssong.

Die Sender lassen sich jedoch nicht sortieren oder abspeichern. Insgesamt fehlen ausgeprägtere Möglichkeiten um die Radiowelle zu surfen. Das lässt sich weiterhin auch im Umgang mit Alben feststellen, die sich langfristig nur in Playlisten einnisten.

Mobile Radio‘ nimmt Däumchen-Bewertungen entgegen, drischt diese, im Gegensatz zu einigen Mitstreitern, jedoch nicht über eure gesamte Musikkollektion. Nach einer Partynacht ‘in den 90ern’ muss man sich also nicht fürchten, für ewig im Kreislauf der Empfehlungsmaschine festzustecken.

Die neue Funktion ist ein klarer Angriff auf die US-Konkurrenz und funktioniert dort deshalb schon mit einem werbefinanzierten Account. Bei uns benötigt es den Premium-Status.

Kleiner Trost: Für DE-Konten verabschiedete sich kürzlich der Facebook-(Neu-)Anmeldezwang. Immerhin.

Im US-App-Store: der Amazon Cloud Player

von alex olma | 12. Juni 2012 | 17:04 Uhr

IPhoneBlog de Amazon Cloud

Erinnert sich noch jemand an Amazons Online-Festplatte und den ‘Cloud Player‘? Der Onlinehändler stellt dazu am heutigen Tag eine native Software in den US-App-Store (kostenlos; Link), die den Zugriff auf eure Musikstücke in der Wolke freigibt. Ziemlich grundlegend, ohne großes Engagement. Wenn am Entwicklernamen der Urheber nicht eindeutig zu erkennen wäre, hätte ich nicht gewusst, welchem Hobbyprojekt diese App entsprang.

Okay, so schlimm ist es nicht. Dass Amazon keine Priorität auf iOS legt, ist nachvollziehbar. Warum dann aber überhaupt der halbgare Release? Ein gutes Aushängeschild oder die Anregung, den (Konkurrenz-)Service einmal auszuprobieren, liefert die App nicht.

Spotify mit Push-Auskunft für Updates von Playlists

von alex olma | 29. Mai 2012 | 17:25 Uhr

IPhoneBlog de Spotify

Spotify, seit Anfang Mai als Universal-App auch fürs iPad (kostenlos; App Store-Link), erhält heute ein Update, das Push-Benachrichtigungen verschickt wenn Wiedergabelisten aktualisiert werden oder Freunde sich für deine freigegebenen Song-Verzeichnisse eintragen. Mehr ‘social’ ist zweifelsfrei clever.

Generell muss ich sagen: Die iPad-Anwendung vom schwedischen Streamingdienst kommt meiner derzeitigen Idealvorstellung einer Musik-App ziemlich nah. Und außerdem darf ich betonen: “iTunes, das hier hätte einmal aus dir werden können. Ping!”

In Flipboard dudeln SoundCloud-Tracks

von alex olma | 16. Mai 2012 | 16:36 Uhr

IPhoneBlog de SoundCloud

Flipboard (kostenlos; universal; App Store-Link) hatte ich zu dessen App-Store-Einstand im Jahr 2010 unterschätzt. Nach dem ersten Fehlstart, bei dem die Server den Nutzer-Ansturm nicht aushielten, hat das Start-up jedoch viele richtige Entscheidungen getroffen. Dazu gehört seit heute auch die Einbindung der Online-Audioplattform SoundCloud, dessen Musik-Uploads im Hintergrund beim Schmökern dudeln.

Dies dürfte die durchschnittliche Nutzungsdauer in die Höhe treiben und damit den Wert der Anwendung abermals vergrößern.

Außerdem hat sich die ‘soziale Zeitschrift‘ um mehr Barrierefreiheit gekümmert, so dass per iOS-VoiceOver sowohl die Menü-Navigation aber auch die eingesaugten RSS-, Twitter- und Facebook-Artikel komplett vorlesen lassen.

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