[game] I Love Katamari
von alex olma | 14 Dezember 2008 | 16:50 Uhr
I love my Katamari.
Nein, ernsthaft: I love my Katamari! – auch wenn sich die iPhone-Episode verkürzt ‘I Love Katamari’ schimpft.

König Kosmos spricht einmal mehr zum kleinen Prinzen und lässt (Gott bewahre nur sprichwörtlich) die Hosen runter. In Trunkenheit Versehentlich hat der Obermeister alle leuchten Sterne vom Himmelsbild geräumt und erbittet von seinem Lakaien, das sich dieser mit der Wiederbeschaffung des Sternenzeltes beschäftigt.
In gewohnt-abstruser Manier rollt ihr dazu Gegenstände auf euren Katamari, eine kleine klebende Kugel, die vom winzigen Radiergummi bis zur kompletten Häuserfront alles an sich bindet, dass nicht niet- und nagelfest ist. Gut, das in der Welt des kleinen Prinzen nichts wirklich solide verankert ist und nicht in einem gigantischen Müllball die Figur eines neuen Sternes abgeben könnte.
-> http://blip.tv/file/1574653 (Video-Link)
Seit 2005 beglücken uns nun die aberwitzigen Geschichten des durchgeknallten König Kosmos auf PlayStation 2, Xbox 360 oder PSP. Das Spielprinzip, das Videospieldesigner Keita Takahashi, das dieser damals als Low-Budget-Titel erschuf, zeichnet sich bis heute durch Einfachheit und Innovation aus.
Und so ist egal ob ihr im Story-Mode, Gegen-die-Zeit, oder im Free-Run, das Einsammeln der Autos, Bäume, Katzen oder Bierflaschen mit genialer Musik einstudiert.

Leider, und das muss sich die Version 1.0.0 gefallen lassen, kämpft das Spiel besonders bei voluminöseren Ballgrößen mit Problemen der Framerate. Man muss verstehen, dass sich noch kein Katamari wirklich präzise oder bequem steuern ließ. Gerade mit einer überdimensionierten Müllkugel aus Wasserflaschen, Bleistiften, Kassetten-Tapes und Bügeleisen, drückt man schwerfällig den Klumpen durchs Gelände – das ist auch gut so.
Trotzdem fehlt es gegenüber den Konsolen-Titeln an einem flüssigen Spielgeschehen, der dem spaßigen ‘Aufrollen’ mit Hilfe des Bewegungssensors einen letzten Performance-Schliff geben müsste. Nichtsdestotrotz kauft man Katamari schon alleine aufgrund des genialen Soundtracks (Minna Daisuki Katamari Damacy - Amazon-Link), mit dem ohne Probleme auch Rhythmus ins Spiel einzieht.









erschreckend und abschreckend die grafik!
@ GREGOR: So wie es sich für ein ordentliches Katamari gehört!
Du weißt schon, dass du mit deinen Videos arme Menschen um ihr hart verdientes Geld bringst?
Die Framerate ist allerdings leider wirklich unangenehm instabil. /Soll/ das Spiel während des Rauszoomens unspielbar sein? Trotzdem gerne bezahlte 6 Euro. Wenn sich Namco Bandai jetzt nicht auf dem verdienten Geld ausruht und stattdessen etwas nachbessert, freue ich mich natürlich umso mehr.
@Philipp: Ich gebe nur ‘Entscheidungshilfen’ in Videoform an die Hand
Das Spielkonzept würde mir gefallen, aber die App hat im iTunes Store nur 3 Sterne bekommen und ist recht teuer.
Abwarten und Tee trinken …
[...] I love Katamari (iPhone), Resistance 2, SFII THDRMX, [...]
mhh schade das es nur fürs hypephone zu bekommen ist und nicht für windoof mobile -.-
@ MRC: Ich enthalte mich eines schnippischen Kommentars…
[...] auf das iPhone. Nach Pac-Man (4.99 €; App Store-Link) und dem etwas aktuelleren I Love Katamari ist nun Time Crisis an der Reihe. Der ehemaligen ‘Münzeintreiber’ aus den Spielhöllen [...]