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Wer ein Apple iPhone über diesen Link bestellt, eine beliebige iPhone-App im iTunes App Store kauft, ein Produkt seiner Wahl bei Amazon erwirbt oder einen Mac/iPod bei Apple-Online erwirbt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.



[game] Giana Sisters

von alex olma | 9 Februar 2010 | 07:29 Uhr

Im Jahr 1987 veröffentlichte Rainbow Arts ‘The Great Giana Sisters‘ für den Commodore C64. Der deutsche Programmierer Armin Gessert sicherte sich damit schon zu Jugendzeiten einen Platz unter den bedeutendsten und langjährigsten Videospielentwicklern aus Deutschland. Kurz vor der Preisvergabe für sein Lebenswerk, im Herbst 2009 (YouTube-Video), verstarb Gessert überraschend.

Sein 1994 gegründetes Studio Spellbound Entertainment führt die durch ihn angestoßenen Entwicklungen fort. Der Klassiker-Plattformer ‘Giana Sisters’ erlebt in Zusammenarbeit mit der in Düsseldorf ansässigen Spieleschmiede Bad Monkee jetzt ihr App Store-Debüt. Das zuvor veröffentlichte Giana Sisters Soundboard (kostenlos; App Store-Link) war lediglich ein App Store-Vorgeschmack.

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Über zwanzig Jahre nach seiner Erstveröffentlichung hat das Jump’n'Run keine Farbenfreude eingebüsst. Die Nintendo DS-Version (Amazon Affiliate-Link) hatte im letzten Jahr hoch vorgelegt, die iPhone-Adaption bietet mit 80 Spielwelten und 32 Retro-Leveln ein kompaktes Stück Unterhaltung. Die Online-Anbindung an Facebook Connect und das Open Feint-Netzwerk funktioniert. Der original Soundtrack schmiegt sich an das Kult-Abendteuer aus Chris Hülsbecks Kompositionsfeder.

DirektGiana*

Retro-Freunde frohlocken. Ob sich einer jüngeren Generation, der hier zweifelsfrei versprühte Charme erschließt, bleibt abzuwarten. Es ist jedenfalls nicht zu leugnen, dass sich mein persönliches Amüsement aus Erinnerungen an durchzockte Kindheitstage speist. Nichtsdestotrotz ist Giana Sisters ein solider Plattformer mit farbenfroher Grafik, der für den Verkaufspreis von 3.99 € einige Stunden Unterhaltung bereitstellt.

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-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‘iPhone-kompatibel’ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
icon for podpress  [game] Giana Sisters [1:22m]: Download

App Store-Spielwut: GT Racing, Space Miner, Riddim Ribbon und Baphomets Fluch

von alex olma | 8 Februar 2010 | 17:42 Uhr

Der japanische iPhone-Exklusivpartner SoftBank vermeldet eine Nettogewinnsteigerung um 41-Prozent (266 Millionen US-Dollar) für das dritte Jahresquartal. Dieses Ergebnis soll zwar hinter den Markterwartungen für den Mobilfunkanbieter zurückgeblieben (!) sein, zeichnet sich jedoch durch essentielle iPhone-Anteile aus. Das ‘Wall Street Journal‘ spricht vom iPhone als “biggest contributor to third-quarter handset sales,” und “wichtiger Einnahmequelle für das Wachstum im Sektor Daten-Kommunikation”.

In der Telefonkonferenz zu den Apple Geschäftszahlen für Q1 2010, zeigte sich Tom Cook ebenfalls äußerst erfreut über den asiatischen Markt:

iPhone a “runaway hit” in Japan, up over 400% year-over-year in the quarter.

via businessinsider

Auch wenn der Anteil in dem videospielverrückte Land ausbaufähig erscheint, das Wachstum passt. Das dies einen direkten Bezug zu den kleinen App Store-Spielchen aufweisen könnte, erscheint nicht abwegig. Mit Final Fantasy I + II von Square Enix sind bereits außerdem die richtigen Spiele für das Land der aufgehenden Sonne angekündigt.

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Eine Sonne scheint auch Gameloft aufgegangen zu sein.

Im September 2009 verzeichnete der Spiele-Publisher 6 Millionen App Store-Downloads. Im Januar vermeldete man 10 Millionen heruntergeladene Titel. Das Weihnachtsgeschäft generierte über alle Titel gerechnet zirka 18.000 Verkäufe pro Tag. Neben Spielen aus der mittleren Preiskategorie wie James Cameron’s Avatar (5.49 €; App Store-Link) oder Die Siedler (3.99 €; App Store-Link), konnte man sich außerdem mit (kurzfristig) kostenlosen Chartstürmern wie Let’s Golf (1.59 €; App Store-Link) schmücken.

Heute startete GT Racing: Rennakademie (5.49 €; App Store-Link) die App Store-Motoren.

DirektGT

CEO Michel Guillemot verkündet im Finanzbericht für 2009, dass 17.6 Millionen Euro Umsatz aus dem App Store-Geschäft erwirtschaftet wurden. Die Zahlen für iPhone und iPod touch sind dabei explizit ausgewiesen. Gegenüber Pocketgamer verspricht das iPad für Guillemot eine komplett “neue Spielerfahrung”. Das Gameloft seine Spieleserien auch auf das neue Gerät portieren wird, steht seit der iPad-Ankündigung fest.

Das Schlagwort ‘iPad’ hält sich übrigens auch zwölf Tage nach seiner Vorstellung noch in den Twitter Top-Trends.

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Electronista schreibt über die Plattform-Popularität für Entwickler nach einer ‘Game Developer Research’-Studie, die eine Gegenüberstellung zwischen iPhone, Nintendo DS und Sony PSP veröffentlicht:

Demand for the iPhone has surged to where about 19 percent of all game developers are writing for the iPhone and iPod touch. The figure is more than twice as high as for the DS and PSP and results in three quarters of all mobile game developers writing for Apple’s handhelds.

Zum Beginn dieser spielefreudigen Woche noch drei erwähnenswerte Titel, die sich über das Wochenende angesammelt haben:

DirektSpace

Space Miner: Space Ore Bust (3.99 €; App Store-Link) verquickt RPG-Elemente mit Einlagen eines Weltraum-Shooters.


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DirektRiddim

Riddim Ribbon (2.39 €; App Store-Link) düst im AudioSurf-Stil mit Black Eyed Peas-Soundunterstützung nach seinem ‘Apple Music Event’-Preview aus der Tap Tap Revenge-Garage.


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DirektFluch

Die Adventure-Serie ‘Baphomets Fluch’ nennt sich im englischen Sprachraum ‘Broken Sword‘ und ist nach einer langen Einsprachigkeit jetzt auch mit deutschem Wortlaut im App Store (3.99 €; App Store-Link) angekommen.

[app] This American Life – US-Radioshow

von alex olma | 8 Februar 2010 | 14:24 Uhr

Neben all den kleinen Spielchen und Anwendungen stechen im App Store von Zeit zu Zeit – immer einmal wieder – Programme mit Bildungsauftrag hervor. In diese Kategorie lässt sich auch die englischsprachige Radioshow ‘This American Life‘ einsortieren. Der Podcast (Link) zur wöchentlichen Einstunden-Sendung mit Ira Glass lässt sich über iTunes abonnieren und ist eine wärmste Empfehlung für zeitgenössische Kulturbetrachtung. Seit 1995 produziert Chicago Public Radio das exzellent aufbereitete Programm mit Essays, Erinnerungen und (Lebens-)Beschreibungen für die unterschiedlichste Themen – von ‘Kinder-Verwechslungen im Krankenhaus’ bis zu ‘Brieffreundschaften mit Gefängnisinsassen’.

Wer den Glauben an das Medium Radio mit seinen grässlichen ‘Morning Shows’ und zyklisch rotierenden ‘Chartstürmern’ bereits abgeschrieben hatte, wird hier eines besseren belehrt. Die Beiträge sind technisch grandios aufbereitet und journalistisch fabelhaft recherchiert.

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Aber wie das Leben nun einmal spielt, befällt die Pest der Wirtschaftskrise zuerst die qualitativen Formate. ‘This American Life’ ruft daher schon seit einiger Zeit zu Spenden auf. Jetzt ist mit der iPhone-Anwendung eine neue Möglichkeit der Monetarisierung hinzugekommen.

Für 2.39 € (Link) erwirbt man sich den Streaming-Zugriff auf das komplette (!) Audio-Archiv der Show seit 1995. Wer ausgewählte Folgen als Download erwerben möchte, zahlt wie im einzelnen Episoden-Download über iTunes 0.99 €. Mit dieser Anwendung lassen sich alle (!) Episoden über WiFi- oder UMTS-Streaming auf euer mobiles Gerät befördern.

DirektTAL

Für einen kontinuierlichen Audio-Stream muss die iPhone-Anwendung geöffnet sein. Das Display kann man abschalten, die Software-Konstruktion des iPhones erlaubt es jedoch nicht, zwischenzeitlich seine E-Mails zu checken. Einer der wenigen Anwendungsfälle, in denen ich Multitasking beziehungsweise Hintergrundprozesse für Drittanwendungen vermisse. Beendet man jedoch die Anwendung, merkt sich der Stream in den meisten Fällen seine letzte Position.

Als zusätzlicher Mehrwert heben sich ein Countdown bis zur nächsten Sendung, ein Live-Stream der aktuellsten Episode und entsprechende Push- beziehungsweise Erinnerungs-Benachrichtigung hervor. Ein wirklich feines Paket, das auch als (Spenden-)Unterstützung mit 2.39 € für erstklassigen Journalismus gewertet werden darf.

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-> App Store-Link

Dev-Team veröffentlicht PwnageTool 3.1.5 – ohne neue Exploits und mit vielen Einschränkungen

von alex olma | 8 Februar 2010 | 00:29 Uhr

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Fünf Tage nach der Aktualisierung auf die Apple-Firmware 3.1.3, steht vom Dev-Team ein kompatibles Pwnage-Werkzeug für den Jailbreak zum Download. Leider klingt diese Ankündigung vielversprechender, als sie in Wirklichkeit ist.

Das PwnageTool in Version 3.1.5 erzeugt ein individuelles Firmware-Abbild, das sich über iTunes auf iPhone Classic, 3G und 3GS (mit altem Bootrom) sowie iPod touch-Geräten der ersten und zweiten Generation (mit altem Bootrom) einspielen lässt. Bis auf den iPod touch der zweiten Generation lässt sich ein Jailbreak jedoch bereits mit redsn0w in Version 0.9.4 bewerkstelligen, was den kompletten Wiederherstellungsprozess über iTunes erspart.

Einem iPhone 3GS, das bereits mit der offiziellen Firmware 3.1.3 ausgestattet wurde, lässt sich nicht mit dem jetzt veröffentlichten PwnageTool einen Jailbreak unterschieben (”Don’t use PwnageTool on the iPhone 3GS if you’re at 3.1.3, it just won’t work.”). Hier hilft nur ein Downgrade auf 3.1.2 und die Verwendung der vorher über Cydia gesicherten Apple Signatur (ECID Zertifikat / SHSH hashes). Wer mit der neusten Telefongeneration noch auf 3.1.2 ist, kann mit der Hilfe vom PwnageTool 3.1.5 auf die letzte Firmware updaten.

Das Dev-Team hat bislang keine neuen Exploits gefunden, welche die Firmware 3.1.3 für einen Jailbreak angreifbar machen. Wer auf einen Unlock (’ultrasn0w’ oder ‘blacksn0w’) angewiesen ist, sollte durch das Baseband-Update (05.12.01) gänzlich die Finger von einer Aktualisierung lassen.

Mit sn0wbreeze hatte sich in den letzten Tagen eine Windows-Software am Jailbreak versucht, die in wirklich unschönen Fehlern geendet ist, teilweise höchst suspekte Voraussetzungen einforderte und generell zum derzeitigen Stand (Version 1.5) nicht empfohlen werden kann.

via blog.iphone-dev.org

Apple: Geo-Lokalisierung nicht für reine Werbezwecke. Patent: Einfacher Aufenthaltsaustausch zwischen Telefonpartnern

von alex olma | 7 Februar 2010 | 15:09 Uhr

Mit einem Blog-Beitrag an die iPhone-Entwickler fordert Apple dazu auf, die Geo-Lokalisierung nicht für Werbezwecke zu missbrauchen. Das ‘Core Location’-Framework im iPhone OS mit GPS- beziehungsweise Skyhook Wireless WiFi-Daten soll demnach nur “beneficial” (nützliche) Informationen bereitstellen. Inwieweit ortsspezifische Werbeschaltungen diese Richtlinie erfüllen (können), bleibt diskussionswürdig. Genauso debattierfreudig gestaltet sich die angeschlossene Aussage, dass App Store-Anwendungen, die “primarily” (hauptsächlich) die Ortungsfunktion für Reklamezwecke ausnutzen, keine Zulassung erhalten sollen.

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Obwohl man der Intension für dieses offizielle Statement einen guten Willen einräumen möchte, bleibt es eine äußerst schmale Gradwanderung zwischen Informationsgehalt und unerwünschter Werbebelästigung, des leider immer noch sehr undurchsichtigen Regulierungsprozesses.


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Ortsbezogene Informationen bleiben jedoch Thema der Diskussion. In meinem persönlichen Alltag verwendet ich mit Freunden, von denen ich weiß das sie ein iPhone benutzen, sehr häufig die ‘Share Location’-Funktion (Ort senden) in Google Maps. Damit lässt sich euer aktueller Aufenthaltsort in einem Link verpacken und per E-Mail versenden. Durch die wenige Meter genaue GPS-Ortung spart man sich am Telefon (mehr oder weniger) die Beschreibung, auf welcher Seite vom Kirchturm am Marktplatz man sich treffen wollte.

Um sich den ersten Schritt, von der Übermittlung eurer ‘aktuellen Position’ über Google Maps einzusparen, ist bei Patently Apple jetzt ein entsprechendes Dokument aufgetaucht. Unter der Bezeichnung “Device-to-Device Location Awareness” (20100029302) vom August 2008 beschreibt das Patent eine Möglichkeit für Telefonteilnehmern, ihren Aufenthaltsort dem Gesprächspartner mitzuteilen oder die vom Gegenüber anzufordern (”Request and Release Info”).

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Aus Datenschutz-Gründen sollen die Gesprächsteilnehmer die (Geo-)Positionsanforderungen pro Anruf genehmigen müssen, beziehungsweise sich für eine generelle Einstellungs-Option entscheiden.

Patente zur Verwendung von Geo-Positionen existieren für viele IT-Firmen und sind auch im Apple-Sortiment zahlreich vertreten. Eine Ausweitung auf die Telefonfunktion im iPhone wäre eine durchaus nachvollziehbare, nur logische Erweiterung für eine anstehende Software-Generation.

via patentlyapple.com