von Alex Olma
24. April 2015 – 22:57 Uhr

„Wasserabweisend, aber nicht wasserdicht.“

Das was ‚FoneFox‘ hier veranstaltet (und sich seit heute Nachmittag fleißig durchs Netz kopiert), ist kein „Waterproof Test“. Wasserschutzkategorie IPX7 ist zwar vernünftig, die Empfehlung des Apple Watch-Benutzerhandbuchs aber unmissverständlich.

Die Apple Watch ist wasserabweisend, aber nicht wasserdicht. Sie können beispielsweise die Apple Watch beim Training (sie kann Schweiß ausgesetzt werden), im Regen und beim Händewaschen tragen und verwenden. Wenn Wasserspritzer auf die Uhr gelangen, wischen Sie diese mit einem abriebfesten und fusselfreien Tuch ab. Versuchen Sie, die Apple Watch diesen Substanzen so wenig wie möglich auszusetzen […].

Es wird nicht empfohlen, die Apple Watch in Wasser zu tauchen. Die Apple Watch besitzt eine Wasserfestigkeit von IPX7 nach der IEC-Norm 60529. Die Lederarmbänder sind nicht wasserfest. Die Wasserfestigkeit ist keine dauerhafte Eigenschaft und sie kann nicht erneut überprüft werden oder erneut versiegelt werden.

24. April 2015 – 15:36 Uhr

Apple Watch bereits kompatibel mit Drahtlos-Lade-Stationen?

AppleInsider reader Albert C. Lee reached out on Friday to share his video, where he shows the Apple Watch magnetic charger being used with the Moto 360. This would seem to confirm that Apple’s charger is Qi-compatible, despite the fact that Apple has not been announced as a supporter of the Qi standard.

Neil Hughes | AppleInsider

Der Qi-Standard zu induktiven Energieübertragung findet sich beispielsweise in den neuen Ikea-Möbeln.

24. April 2015 – 13:29 Uhr

‚Early Adopter‘ zahlen extra

IPhoneBlog de Fruehe Kaeufer

Als Early Adopter schlagen immer zwei Herzen in einer Brust. Man weiß, die erste Generation reicht nie an die Langlebigkeit einer Version 3 oder 4 heran. Die erste Produktserie macht immer die größten Kompromisse. Das ist ein Gesetz der Natur.

Gleichzeitig weiß man aber auch, dass es immer wieder eine erste Generation von etwas gibt und das eine solche Kaufentscheidung selten rational verläuft. Um ‚früh dabei zu sein‘ läuft es deshalb immer auf die Frage hinaus auf welches Produkt ich wette, welchem Produkt ich das größte Potenzial zuschreibe und wo man die eigene Balance zwischen Spielerei, Nutzen und Kosten findet.

Mit Blick in die Bedienungsanleitung sowie die Vorab-Reviews ist die erste Apple Watch ein erstaunlich funktionsbeladenes Gerät – selbst ohne zusätzliche Apps.

Cynics may say it does too little. Philistines may say it does too much. But for me it does just what I want it to do when I want it done. The things which are not done time stay out of the way. This discretion is just as important as the effectiveness of action.

Horace Dediu

Als Early Adopter ist man immer auch Testkaninchen. Nicht nur für die Performance, sondern auch das Design – optisch und wie etwas funktioniert. Als frühzeitiger Anwender hat man das Gefühl, einen Produktweg nicht nur zu beschreiten, sondern ihm eine Richtung mitzugeben. Early Adopter zahlen extra, bekommen aber auch etwas, dass man später nicht mehr kaufen kann.

Alle paar Jahre tun sich Möglichkeiten auf, an tatsächlich einschneidenden Produkten von Beginn an mitzuspielen. Einige davon scheitern (Google Glass), andere funktionieren (Nintendo Wii) und ändern damit fundamental unsere Perspektive. Meistens erkennt man solche Meilensteine nur rückblickend und nicht während sie passieren.

The Apple Watch possesses similar traits to when we first saw the iPhone. There isn’t just a level of excitement around the device, but also intrigue and mystery. We don’t know what will happen to Apple Watch in a few years. We are told Apple Watch will never work on its own. We are told it will always be an iPhone accessory and companion. People are buying it today because subconsciously they want to see if those statements are true. We want to know if the Apple Watch is the future. Just like the iPhone, a very good case can be made that the answer is yes and it starts with being cool. 

Apple Watch is Cool, Just like iPhone

Das alles bleibt eine Wette. Es ist daher absolut nachvollziehbar wenn man sich an den ‚Tradeoffs‘ der aktuellen Hardware aufhängt und mit seiner Beteiligung wartet. Für die Uhr sind solche ‚Showstopper‘ vielleicht der Preis, die Akkulaufzeit oder das ein iPhone zwingend erforderlich ist.

Man muss aber nicht nur davon ausgehen, dass die nächste Generation diese Kompromisse behebt, sondern das sich gleichermaßen auch Bedürfnisse verschieben. Der Mehrwert eines Smartphones, das man jede Nacht auflädt, ist mittlerweile so enorm groß, dass niemand mehr darauf verzichtet (nur weil man es jeden Abend zur Steckdose trägt).

Meine Zeit mit dem iPhone Classic im Jahr 2007 war spektakulär und jeden Extra-Dollar wert, den der US-Import gekostet hat. Man sah das Produkt in gewisser Art und Weise aufwachsen. Und die ersten Schritte gehören genauso dazu wie die letzte Detailverbesserung.

Schon deshalb kann ich die erste Generation von Apple Watch nicht einfach aussetzen. Es bleibt eine Wette – ja, aber in diesem Fall mit gigantischen Chancen.

24. April 2015 – 11:13 Uhr

3x Apple Watch Ads: Rise, Up und Us

Wettet wirklich noch jemand gegen die Uhr?

23. April 2015 – 21:06 Uhr

Pünktlich: Apple schaltet Watch-App-Store frei

IPhoneBlog de Apple Watch Store

Das Apple Watch-Benutzerhandbuch erklärt die Uhr; die Apple Watch-App, die sich seit iOS 8.2 auf jedem iPhone befindet, zeigt ab sofort das Softwareangebot der Uhr. Und auch im Apple Store – sowohl unter iOS wie auch iTunes, sind ‚Watch-App‘ als solche deklariert.

Obendrein haben iOS-Entwickler nun die Möglichkeit über TestFlight (kostenlos; universal; App-Store-Link) ihre WatchKit-Apps außerhäusig zu testen.

23. April 2015 – 16:21 Uhr

WatchAware zählt bereits 2200+ Apple-Watch-Apps

IPhoneBlog de WatchAware

Das inoffizielle Verzeichnis WatchAware hält fest, welche Apps bereits ihr Apple-Watch-Update im App Store haben. Wenn am morgigen Freitag die ersten Uhren für Vorbesteller_innen eintreffen, sind es bereits über 2200 Anwendungen, die die Uhr (irgendwie) unterstützen – von djay über Things bis Apples Keynote und 1Password.

23. April 2015 – 02:13 Uhr

Ein dritter Schub an „Geführten Touren“ für Apple Watch

Jetzt neu: Apple Pay, Activity und Workout.

IPhoneBlog de Pay Activity Workout

Die Videos zeigen mir, wie wenig ich bislang eigentlich noch von der Apple-Watch-Software gesehen habe.

23. April 2015 – 00:11 Uhr

„I Think the Wrist Is Interesting“

IPhoneBlog de Jony Ive on Watch

Jony Ive gegenüber Vogue:

“Our focus has been doing our very best to create a product that’s useful. When we started on the iPhone it was because we all couldn’t bear our phones. The watch was different. We all loved our watches, but saw that the wrist was a fabulous place for technology, so there were different motivations. I don’t know how we can compare the old watches we know, with the functionality and the capability of the Apple Watch.”

„Apple Explains Its Grand Plan To Suzy Menkes“

Kein neues Zitat, aber eine wichtige Feststellung, die eine Wiederholung verdient.

Apple vermittelt den Eindruck, so wie sie die Watch verkaufen, präsentieren und positionieren, dass man dem gestandenen Handwerk der Uhrmacher imponieren will. Durch vergleichbare Liebe zum Detail, die vom Material bis zur Technik reicht. Es ist kein Markt, den Jony Ive verdrängen will, sondern seine eigene Note mitgeben möchte. Apple Watch ist für alle diejenigen, für die das iPhone die Armbanduhr ersetzt hat.

Tim Cook sagte vor zwei Jahren: „If we asked a room of 20-year olds to stand up if they’re wearing a watch, I don’t think anyone would stand up.“ Uhrenträger sind heute nicht Apples erste Zielgruppe für die Watch, es sind alle die, die bislang keine Uhr tragen. Und auch deshalb ist das Handgelenk „von Interesse“.

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