von Alex Olma
27. August 2015 – 18:34 Uhr

9. September: „Hey Siri, give us a hint.“ ➊

IPhoneBlog de FF7

„Hey Siri, give us a hint“ – kann man auch Siri fragen.

Update ➊

Selbstverständlich mit Live-Stream.

23. August 2015 – 12:28 Uhr

Chocobo-Wahnsinn: Final Fantasy VII

IPhoneBlog de FF7

Die nüchternen Fakten zuerst: Final Fantasy VII (15.99 €; universal; App-Store-Link) unterstützt MFi-Controller. Fürs Gameplay ist das nicht entscheidend, die Steuerung passt, doch die Optik profitiert. Das virtuelle Button-Layout pflastert eher unästhetisch den kompletten Bildschirm zu. Zum Glück kann die Deckkraft dieser Emulator-Grafiken in den Einstellung heruntergedreht werden.

Euer Abenteuer lässt sich lokal auf mehrere separate Spielstände verteilen und per Hand in die iCloud schieben. Auf der Oberwelt greift eine Auto-Speicherfunktion. Bei Bedarf lassen sich Zufallskämpfe (temporär) abdrehen und auf dem iPad läuft der PlayStation-Klassiker im Vollbild-Mode. Auf dem iPhone-Display finden sich links und rechts zwei Balken; hier stört der aufgemalte Joystick weniger.

Eine für mich unverständliche Funktion, die aber sogar in der App-Store-Beschreibung beworben wird, ist ‚Max. Status‘. Einmal aktiviert, zieht es alle Energie- und Magie-Werte aufs Maximum und füllt das virtuelle Konto mit unerschöpflichen Geldreserven. Um so frustige Stellen im Spiel zu überwinden, damit die grandiose Geschichte weitergeht, ist zu debattieren. Derzeit ist die Einstellung aber permanent (!) und nicht wieder auszuschalten. So raubt man sich jegliche Motivation, die von Level-ups und aufgeladenen Angriffen ausgeht. Legt diesen Schalter nicht um!

Soviel zur nüchternen Betrachtung. Der Rest ist Nostalgie und Emotionen. FF7 war 1997 ein fantastischer Titel und ist es heute, 18 Jahre später, immer noch. Das GT Retrospective liefert einmal mehr die beste Zusammenfassung mit allen Infos rund um diesen Meilenstein.

Es verwunderte daher nicht, dass die Ankündigung auf der diesjährigen E3 für ein Remake erdbebenartig durchs Netz schwappte. Die Live-Reaktionen auf den Teaser der Sony-PK kann ich mir stundenlang anschauen.

Wie universell beliebt und bekannt Final Fantasy VII ist, durfte ich am Donnerstag zum Release erneut erleben. Als ich für das erste Gefecht den unverwechselbaren Sound am iPad aufdrehte, schallte es begeistert aus dem Nebenzimmer: „I know that game!“

22. August 2015 – 10:27 Uhr

Austauschprogramm für iSight-Kamera des iPhone 6 Plus

IPhoneBlog de Austauschprogramm iPhone 6 Plus Kamera

Berechtigt sind iPhone 6 Plus-Telefone, die zwischen September 2014 und Januar 2015 gekauft wurden. Die Seriennummer zur Überprüfung lässt sich unter ➞ Einstellungen ➞ Allgemein ➞ Info kopieren.

Auch wenn ihr keine verschwommenen Fotos der rückseitigen Kamera festgestellt habt, würde ich kurz die Anspruchsberechtigung überprüfen.

21. August 2015 – 11:39 Uhr

Spotify ändert Datenschutzrichtlinien ➊

IPhoneBlog de Spotify It is all about you

Music streaming market leader Spotify has decided that it wants to know a lot more about you. It wants to be able to access the sensor information on your phone so it can determine whether you’re walking, running or standing still. It wants to know your GPS coordinates, grab photos from your phone and look through your contacts too. And it may share that information with its partners, so a whole load of companies could know exactly where you are and what you’re up to.

Thomas Fox-Brewster | „Location, Sensors, Voice, Photos?! Spotify Just Got Real Creepy With The Data It Collects On You

Klingt übermotiviert, selbst wenn sich die Weitergabe der erhobenen Daten für Werbezwecke (laut Spotify-Sprecher) nur auf alle Nutzer bezieht, die kostenlos dabei sind.

Sollte aber der Unterschied zwischen (tatsächlich) zahlenden Mitgliedern und Kunden der werbefinanzierten Dienstleistung schon für die Erfassung von persönlichen Daten wesentlich größer ausfallen?

Update ➊

Sorry.

20. August 2015 – 12:56 Uhr

Parallels 11 + Parallels Access

IPhoneBlog de Parallels

Im ewigen Zweikampf zwischen VMware und Parallels kann ich auch nach mehreren Jahren keinen klaren Gewinner küren. Für meine (ohnehin seltene) Verwendung1 von Windows haben sich beide Virtualisierungs-Apps auf dem Mac immer wieder auf einer vergleichbaren Qualitätsstufe getroffen.

Als echtes Alleinstellungsmerkmal hat sich jedoch in den letzten Jahren Parallels Access – inzwischen schon in Version 3 (IAP, universal; App-Store-Link) – hervorgetan. Die iOS-App weckt zuverlässig meinen schlafenden Mac Pro auf – auch von unterwegs.

So konnte ich beispielsweise gestern den 22GB-Steam-Download von Final Fantasy Type-0 HD anstoßen und musste am Abend nicht mehr darauf warten.

Parallels Access kostet im Jahr 20 Euro, im Abo für zwei Jahre 31 Euro und ist in der Pro-Edition von Parallels Desktop (100 €/pro Jahr) inklusive. Mit seriösen Anwendungsfällen, und nicht nur so Bequemlichkeiten wie meinen, ist diese Investition sicherlich zu erwägen.


  1. Parallels Desktop greift auf eine Bootcamp-Partition zu, die ich in erster Linie für PC-Games hochfahre. Es ist aber auch angenehm diese Windows-Installation als Virtualisierung unter Mac OS zu starten um beispielsweise Software-Updates einzuspielen (und trotzdem parallel weiterarbeiten zu können). Alles was sich nebenbei erledigen lässt und Wartezeiten verkürzt, ist mir mittlerweile Geld wert. 
18. August 2015 – 14:47 Uhr

Wiederherstellen von gelöschten iCloud-Dateien übers Web

IPhoneBlog de iCloud Restore

Kürzlich gelöschte iCloud-(Drive‑)Dateien lassen sich über iCloud.com wiederherstellen. Mittlerweile ist auch der Datenbank-Restore von Kontakten, Terminen und Erinnerungen möglich.

Da aber weder das iPhone noch das iPad die Apple-Webseite mit Bordmitteln vernünftig1 aufruft, ist diese Option nur ein notwendiger Anfang. (Versehentlich) entsorgte Dateien müssen sich auch direkt von iOS aus zurückgewinnen lassen (vielleicht unter Zuhilfenahme der iCloud-Drive-App, die uns iOS 9 beschert?).

Post-PC braucht keine Mülleimer-Metapher mehr; Backups sind jedoch wichtiger als zuvor (insbesondere wie schwer oder leicht es ist darauf zuzugreifen). Ich mag, wie die iOS-App ‚Fotos‘ mit dem Album ‚Zuletzt gelöscht‘ das Thema angeht. Ich mochte dagegen nicht, wie Apple vor der iCloud-Fotomediathek alle Bilder, nicht separat wiederherzustellen, ins iCloud-Backup einschloss.


  1. Der Login lässt sich inzwischen erzwingen indem man die ‚Desktop-Site anfordert‘. Eine Benutzung ist durch feste Fensterpositionen allerdings kaum möglich. 
17. August 2015 – 11:41 Uhr

„New Dr. Dre Album Serves as a Test for Apple Music“

IPhoneBlog de Dr_Dre_Album_im_Stream

When Apple introduced its new streaming service, Apple Music, at the end of June, one of the big questions hanging over it was whether it could compete with outlets like Spotify to deliver blockbuster results for big new albums.

In Apple Music’s first major test, the answer is a qualified yes. Dr. Dre’s album “Compton: A Soundtrack” — a loose tie-in to the film “Straight Outta Compton” — had 25 million streams around the world in its first week, and also sold nearly half a million downloads through Apple’s iTunes store, Apple executives said on Sunday.

Ben Sisario | „New York Times

Zum Vergleich (mit offiziellen Zahlen): Drake’s ‚If You’re Reading This It’s Too Late‘ erreichte zu seinem Release im Februar auf Spotify 17.3 Millionen Streams in den ersten drei Tagen. ‚To Pimp a Butterfly‘, das dritte Album des US-amerikanischen Rappers Kendrick Lamar, übertrumpfte diesen Rekord einen Monat später mit 9.6 Millionen Spotify-Streams am ersten Tag.

Spotify zählt 20 Millionen zahlende Hörer und 55 Millionen Abonennten, die den werbefinanzierten Stream nutzen. Apple Music startete mit 11 Millionen Testabos.

15. August 2015 – 13:54 Uhr

Animierte GIFs aus iPhone-Serienfotos

Eine beachtliche Anzahl meiner iPhone-Aufnahmen knipse ich als Serienfotos. So bleibt immer eine hinreichend große Auswahl um die beste Momentaufnahme zu finden – insbesondere für Kids, die keine Sekunde stillsitzen.

Einige dieser Serienbildaufnahmen sehen aber auch besonders hübsch als hintereinander ablaufende Einzelbilder aus. Wischt man über die Miniatur-Ansicht, wünscht man sich davon quasi ein Daumenkino, ein animiertes GIF. Die gute Nachricht: Mittlerweile können App-Store-Apps auf die iOS-Serienbildaufnahmen in der Fotobibliothek zugreifen und daraus solche Endlos-Schleifen-Streifen erstellen.

Meine zwei Favoriten (nach einer anstrengenden Recherche-Stunde im App Store): Burstio (0.99 €; App-Store-Link) + GIF Toaster (IAP; universal; App-Store-Link).

IPhoneBlog de Burstio GIF Toaster

Burstio lässt mich die Bildauswahl fürs GIF visuell abstecken. Der Schieberegler, der einen Zeitintervall bestimmt, ist Apples offizieller Foto-App entnommen. Das Bedienelement kennt man vom Kürzen für Videos. Eine Bilderserie lässt sich als HD-Video exportieren, ein erstelltes GIF hat jedoch nur eine niedrige Qualität (320 x 240px).

GIF Toaster bestimmt den Start- und Endpunkt nur über eine bilderarme Eingabemaske, lässt im Gegensatz zu Burstio jedoch eine Einstellung für die Bildqualität des GIFs zu.

Das bedeutet: Quick & Dirty = Burstio. Für Aufnahmen, die man als Erinnerungen behalten will, sind die höheren Qualitätsstufen von GIF Toaster (2€ als IAP) ganz wundervoll.

Schlussbemerkung: Die iOS-Fotobibliothek zeigt (zu meinem Unverständnis) ein animiertes GIF nur als Standbild an. Die Animation ist jedoch enthalten und bleibt es auch wenn man die Datei – beispielsweise über Messages – verschickt.

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