von Alex Olma
1. August 2014 – 00:01 Uhr

iPhoneBlog.de 4.0 | Responsives Design

7 aus 10 (von euch) surfen aufs iPhoneBlog.de mit einem iPhone und iPad. Es ist an der Zeit, diesen (neuen) Zustand auch im Layout zu berücksichtigen. Ab heute gilt hier: ‚iPhone First‘. Das ändert alles. Wieder einmal.

IPhoneBlog de mac ipad iphone

Mein Blog führte in den vergangenen Monaten ein seltsames Doppelleben. Über das letzte Jahresviertel grübelten, diskutierten und experimentierten Kollege Philip Bräunlich und ich an der bislang größten Umgestaltung, die dieses Blog auf allen aktuellen (und hoffentlich auch zukünftigen) Geräten besser macht. Besser für euch, besser für Werbepartner und zu guter Letzt auch für mich.

Auch wenn’s kitschig klingt: Ich liebe es ein Blog zu schreiben, das ich selbst gerne lese. Mit dem neuen Layout habe ich nun den passenden Bilderrahmen für meine Schmierereien gefunden.

Hier die drei wichtigsten Changelog-Einträge:

  • Kein ‚Mobile Theme‘ und keine App: Ein responsives Design, das sich unabhängig der Bildschirmgröße anpasst, ist es geworden. Nun ist es egal ob du mit einem 4-Zoll-iPhone, einem 7.9-Zoll-iPad oder einem Retina-MacBook hier aufschlägst.
  • Meine Liebe zu Schwarz-Weiß ist offiziell beendet. Als zusätzliche Farbe – für Links und Zwischenüberschriften – stellt sich #149791, von mir liebevoll als smaragdgrün bezeichnet, vor.
  • Mein Vertrauen spreche ich außerdem zwei neuen Schriften aus, die sich allerdings nicht leicht aufspüren ließen. Eine gefühlte Ewigkeit haben wir uns bei der Auswahl durch den Typekit-Katalog getastet um schlussendlich bei Quadro Slap (für die Artikelüberschriften) und Proxima Nova (für den Fließtext) hängenzubleiben.

Podcast

Damit ist die technische Einleitung getan, für mehr Details haben Philip und ich uns ein paar Minuten vor das Mikrofon gesetzt. Die Aufnahme entstand (aus Gründen 1) bereits im April.

Business

iPhoneBlog.de ist mittlerweile im achten Jahr, davon fünf Jahre mein Vollzeitjob. Mit diesem Layout-Reset geht auch ein Neustart für die Vermarktung einher. Alle großen Reklamepartner sind raus, ich verkaufe meine Werbeplätze jetzt selbst – mit mehr Präzision aber ohne großflächige (oft blinkende) Wallpaper-Ads2.

Deshalb gilt: Ihr wollt ein Produkt bewerben? Ihr seid Entwickler und könnt in eurer Release-Woche ein bisschen Aufmerksamkeit gebrauchen? Lest doch mal in dieses Dokument rein und schreibt mir dann eine Mail!

IPhoneBlog de iphone

Ich wiederhole mich, meine es aber vollkommen ernst: Ich hoffe das neue Layout macht euch genauso viel Spaß beim Lesen, wie es uns schon bei der Erstellung bereitet hat. Außerdem: Nur durch euer Interesse – per Web, RSS-Feed, Podcast, Facebook sowie am @iPhoneBlog und @iPhoneBlog_Link – ist das hier alles erst möglich. Und dafür bin ich euch weiterhin extrem dankbar.


  1. Warum das neue Layout nicht eher an den Start schritt, obwohl es startklar gewesen wäre, erzähle ich gerne jedem privat – bei einem Hipster-Milchkaffee, unter vier Augen. 
  2. Auch weiterhin gilt: Google Ads, Pop-up-Banner, bezahlte Artikel, Sponsor-Links und Co. gab es hier nie und wird es auch in Zukunft nie geben. 
31. Juli 2014 – 13:09 Uhr

‚Kitchen Stories‘ – ein modernes Kochbuch

IPhoneBlog de Kitchen Stories

‚Kitchen Stories‘ (universal; App-Store-Link) kickt alle seine In-App-Käufe um einem Anflug schlechter Bewertungen zu entrücken. „App sieht schön aus leider muss man Rezepte dazu kaufen“ – traurig.

Der Entwickler aus Berlin bleibt trotzdem motiviert regelmäßig neu Kochanleitungen hinzuzufügen und die jetzt (dauerhaft) kostenlose sowie werbebannerfreie App weiter voranzutreiben. Die Software ist komplett (in 12 Sprachen) lokalisiert und zeigt die Back- und Kochanweisungen außerdem in hübschen Videos.

31. Juli 2014 – 02:05 Uhr

Homescreens: Juli 2014 (iPhone 5s + iPad Air)

Ein Update für meine Artikelserie ‚Homescreens‘ ist überfällig. Pünktlich zum Ausklang von iOS 7 sei diesem Versäumnis nachgearbeitet.

Drei Kleinigkeiten vorab: Mit dem Parallaxeeffekt habe ich mich noch immer nicht angefreundet und ihn deshalb in den Systemeinstellungen „reduziert“ (➞ Allgemein ➞ Bedienungshilfen). Ein schwarzer Background knall hinter den App-Icons meiner Auffassung nach am besten und das ständig wechselnde Wallpaper im Standby-Screen zeigt derzeit diesen Heißluftballon.

iPhone 5s

Mittlerweile verwende ich nur noch eine Homescreen-Seite und zwinge mich dort nur einen einzigen Ordner anzulegen. 135 Plätze stehen hier für Apps zur Verfügung. Neben Spotlight, meinem ‚App-Starter‘, ist Launch Center Pro zurück im Setup, das (immer noch) ein tolles Tool für Abkürzungen durch iOS ist. Ich plane, die von mir über mehrere Wochen und Monate angelegten ‚Workflows‘ in einem eigenen Artikel vorzustellen.

IPhoneBlog de iPhone 5s

Fantastical (4.99 €), 1Password (15.99 €), Sonos (kostenlos), Instagram (kostenlos), Day One (4.49 €), Beats Music (US-Link), VSCOcam (kostenlos), SKRWT (1.79 €), Reeder 2 (4.49 €), Launch Center Pro (4.49 €), Overcast (kostenlos) und Tweetbot 3 (4.49 €).

Paper (US-Link), Meine Freunde suchen (kostenlos), Authy (kostenlos), Path Talk (kostenlos), Evernote (kostenlos), Instashare (0.89 €), WordPress (kostenlos), Vesper (2.69 €), Foursquare (kostenlos), Chrome (kostenlos), PlayMemories Mobile (kostenlos), Pocket (kostenlos), Plex (4.49 €), Pushpin (8.99 €), Google Maps (kostenlos), Skitch (kostenlos), Google Drive (kostenlos), Dropbox (kostenlos), Droplr (kostenlos), Weather Line (2.69 €), Notograph (0.89 €), Shazam (kostenlos), Facebook Messenger (kostenlos), Skype (kostenlos), Flickr (kostenlos), Automatic (US-Link), YouTube (kostenlos), Diptic (0.89 €), Riposte (kostenlos), Google Docs (kostenlos), Path (kostenlos), Reitit (2.69 €), checkTrakt (0.89 €), WhatsApp (kostenlos), Viber (kostenlos), Drafts (3.99 €), Editorial (5.99 €), Steam (kostenlos), OneNote (kostenlos), Reduce (1.79 €), Cinamatic (kostenlos), Fleksy (kostenlos), CrashPlan (kostenlos), Podcasts (kostenlos), Google+ (kostenlos), DropVox (1.79 €), Command-C (3.59 €), NightCap Pro (1.79 €), Terminology 3 (1.99 €), Airbnb (kostenlos), Kickstarter (kostenlos), Geofency (1.99 €), Gmail (kostenlos), Picturelife (kostenlos), Swarm (kostenlos), Daedalus (0.89 €), Skyscanner (kostenlos), Documents 5 (kostenlos), Uniconsole (1.79 €), Due (4.49 €), iTranslate (kostenlos), iBooks (kostenlos), Twitch (kostenlos), Mein iPhone suchen (kostenlos), IFTTT (kostenlos), Box (kostenlos), TextExpander (4.49 €), Delivery Status (4.49 €), Quip (kostenlos), OneDrive (kostenlos), App.net (kostenlos), ListBook (2.69 €), Kicktipp (kostenlos), Prompt (6.99 €), Pythonista (5.99 €), Speedtest (kostenlos), Remote (kostenlos), eBay (kostenlos), Screens (17.99 €), WeMo (kostenlos), Parrot Audio Suite (kostenlos), Chromecast (kostenlos), Nike+ Running (kostenlos), Airport (kostenlos), Health Mate (kostenlos), Twitter (kostenlos), Nike+ FuelBand (kostenlos), AnyFont (1.79 €), Carousel (kostenlos), PhotoSync (2.99 €), PDFpen Scan+ (5.99 €), Hotel Tonight (kostenlos), CameraSync (2.69 €), Secret of Mana (7.99 €) und The King of Fighters ’98 (3.59 €).

iPad Air

Beim iPad greift die selbst auferlegte ‚Ein-Ordner‘-Regel allerdings nicht. Die ‚Kids‘-Sektion, in der sich vor allem (interaktive) Kinderbücher befinden, denen ich mich zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich widmen möchte, lässt sich getrennt von den restlichen Apps wesentlich leichter durchsuchen. Ähnlich geht es mir mit Spielen. Ein fokussierter Blick auf den installierten Entertainment-Katalog ist wesentlichen hilfreicher als mehr Ordnung auf dem Homescreen.

Auch für Apps, die den Blog-Betrieb aufrecht erhalten, ist die optische Trennung effizienter. Zu häufig wechsele ich zwischen Programmen für Text-, Bild- und Code-Gestaltung.

IPhoneBlog de iPad Air

Fantastical (8.99 €), 1Password (15.99 €), Sonos (kostenlos), Day One (4.49 €), Beats Music (US-Link), Editorial (5.99 €), Reeder (4.49 €), Launch Center Pro (4.49 €) und Twitterrific 5 (kostenlos).

Trailers (US-Link), Comic Zeal (4.49 €), Pocket (kostenlos), YouTube (kostenlos), Remote (kostenlos), Path (kostenlos), PDF Expert (8.99 €), Soulver (1.79 €), Quip (kostenlos), Kindle (kostenlos), TextExpander (4.49 €), Chrome (kostenlos), Infuse 2 (kostenlos), Facebook (kostenlos), Authy (kostenlos), Picturelife (kostenlos) DropVox (1.79 €), Microsoft Word (kostenlos), Microsoft Excel (kostenlos), Byword (4.49 €), PlayMemories Mobile (kostenlos), Google Drive (kostenlos), Skyscanner (kostenlos), Marvin (3.59 €), Yomu (kostenlos), Paper (kostenlos), Pushpin (8.99 €), MindNode (8.99 €), Terminology (1.99 €), WWDC (kostenlos), Command-C (3.59 €), EyeTV (4.49 €), Facebook Messenger (kostenlos), Vert (2.69 €), iTunes U (kostenlos), Bus ReLive (kostenlos), Air Video HD (2.69 €), Tumblr (kostenlos), Flipboard (kostenlos), Mein iPhone suchen (kostenlos), Twitter (kostenlos), IFTTT (kostenlos), CrashPlan (kostenlos), Keynote (8.99 €), Prompt (6.99 €), Dropbox (kostenlos), iBooks (kostenlos), Numbers (8.99 €), ColorSplash (1.79 €), iMovie (4.49 €), Screens (17.99 €), IMDb (kostenlos), Over (1.79 €), Storehouse (kostenlos), Uniconsole (1.79 €), SketchBook Pro (4.49 €), eBay (kostenlos), Google Docs (kostenlos), Audiobus (4.49 €), Pages (8.99 €), GarageBand (kostenlos), Evernote (kostenlos), Noteshelf (5.49 €), OneDrive (kostenlos), Skype (kostenlos), PDFpen (13.99 €), Instashare (0.89 €), Meine Freunde suchen (kostenlos), Tweet Library (4.49 €), Plex (4.49 €), Droplr (kostenlos), BitTorrent Sync (kostenlos), ListBook (2.69 €) und Procreate (5.49 €).

Blog

Google+ (kostenlos), WordPress (kostenlos), Diet Coda (17.99 €), Documents (kostenlos), Daedalus (0.89 €), Drafts (3.99 €), Reduce (1.79 €), AnyFont (1.79 €), PS Touch (8.99 €) und App.net (kostenlos).

Games

FTL (8.99 €), Thomas was alone (5.49 €), Shadow Blade (1.79 €), Hearthstone (kostenlos), Monument Valley (3.59 €), Botanicula (4.49 €), Leo’s Fortune (4.49 €), Wayward Souls (5.49 €), TWEWY (17.99 €), God of Blades (2.69 €), The Wolf Among Us (4.49 €), Grand Theft Auto San Andreas (5.99 €), Sine Mora (5.49 €), Republique (4.99 €), XCOM: Enemy Unknown (8.99 €), Discworld: The Ankh-Morpork (12.99 €), Blackbar (2.69 €), 2K Drive (5.99 €), …and then it rained (2.69 €), Monster Hunter Freedom Unite (13.99 €), World of Tanks Blitz (kostenlos) und Modern Combat 5 (5.99 €).

30. Juli 2014 – 01:31 Uhr

‚Fake ID‘: ein neuer Android-Super-Bug

Frage: Was haben die Android-Versionen 2.1 bis 4.3 gemeinsam? Antwort: Eine Sicherheitslücke beim Signieren von Software, die das Einschleusen von Schadecode erlaubt, der sich dann den weitreichenden Zugriffsrechten von Systemdiensten bemächtigt, um anschließend (potenziell) das komplette Gerät zu übernehmen.

Bluebox Labs, das Team, das bereits im letzten Jahr den ‚Master Key’-Bug offenlegte, umriss das aktuelle Ausmaß gegenüber BBC News so:

“Master Key did allow a whole device to be taken over… but the user had to be duped into a couple of decisions before the malware would be able to achieve its goal,” he explained.

”Fake ID unfortunately occurs in a manner that is hidden to the user – there’s no prompts, no notifications, no need for special permissions.”

In einem Statement für Ars Technica kommentierte Google die gefälschten Ausweise (deshalb die Bezeichnung ‚Fake ID‘) in seinem mobilen Betriebssystem wie folgt: Der Google-Play-Store ist „sauber“1; ein Patch an die Android Partner sowie das Android Open Source Project ist verteilt.

Unerwähnt bleibt: Tatsächlich ausgeliefert wird dieser Bugfix natürlich nur auf einem minimalen Prozentsatz aller betroffenen Geräte2 – wenn überhaupt. Bluebox Security weiß derzeit nur von einem einzigen Partner (Motorola), der bislang ein Update auf ausgewählte Geräte schickte.

Natürlich ist kein System absolut (und dauerhaft) sicher. Fehler passieren. Auch iOS stolperte wiederholt über grobe Nachlässigkeiten. Deshalb ist das ausschlaggebende Kriterium heutzutage, wie schnell sich aufgedeckte Sicherheitslücken wieder stopfen lassen.

Und ebendeshalb ist dieses Kuchendiagramm so wichtig:

IPhoneBlog de iOS7 90 Prozent

Update: Google scannt den Play Store seit 2011 nach Schadsoftware. Dieses Feature soll standardmäßig eingeschaltet sein und ist bereits auf den ‚Fake ID‘-Bug eingeschworen. Damit existiert eine gewisse Form von Schutz, der mir aus dem gestrigen Google-Statement nicht ersichtlich war.

(Danke, Martin!)


  1. Es sind nicht nur Apps ‚unbekannter Herkunft‘, auch über den kontrollierten Play-Store-Weg haben sich bereits Trojaner auf Android Smartphones und Tablets eingenistet und die befallenen Geräte beispielsweise als Bitcoin-Rechenmaschinen missbraucht. 
  2. To give an idea of scale: From 2012 to 2013, about 1.4 billion new devices shipped with the Android operating system, according to Gartner. Gartner estimates that 1.17 billion additional Android devices will ship this year.“ 
28. Juli 2014 – 23:22 Uhr

„Indie-Entwickler brauchen Box-Office-Hits“

IPhoneBlog de Unread

Jared Sinclair über sein erstes Jahr mit Unread, dem ziemlich grandiosen RSS-Reader.

Unread for iPhone has earned a total of $32K in App Store sales. Unread for iPad has earned $10K. After subtracting 40 percent in self-employment taxes and $350/month for health care premiums (times 12 months), the actual take-home pay from the combined sales of both apps is: $21,000, or $1,750/month.

Considering the enormous amount of effort I have put into these apps over the past year, that’s a depressing figure. I try not to think about the salary I could earn if I worked for another company, with my skills and qualifications. It’s also a solid piece of evidence that shows that paid-up-front app sales are not a sustainable way to make money on the App Store.

A Candid Look at Unread’s First Year

Stephen Hackett charakterisiert den derzeitigen Status quo vom App Store als „some weird chicken-and-egg downward spiral“; Brent Simmons nennt die niedrigen App-Store-Preise, beim gleichzeitigen Überangebot von Apps, einen Gewinn für Kunden – allerdings einhergehend mit dem Verlust von (Software‑)Qualität.

Ich stelle mir die Frage: Wo ist der Unterschied zu anderen selbstständigen Künstlern, Journalisten oder Musikern? Kämpfen die nicht vergleichbare Kämpfe? Mit wenigen sehr erfolgreichen Teilnehmern und einer breiten Masse, die im besten Fall vom Einkommen ihrer selbst gewählten Tätigkeiten über die Runden kommt? Und ist das nicht im Grunde schon ein (ziemlich beachtlicher) Erfolg?

Hinzu kommt:

It took five years for me to gain semi-stable financial independence. That’s something that I worry most iOS developers with indie dreams don’t appreciate. I’m not singling out Jared, but I think the “gold rush” mentality of the App Store leads many people to expect either instant success or epic failure. They lose sight that there might be a middle ground where you can grow your business slowly over time into something substantial.

Tyler Hall

Wer kein Interesse an dieser Metadiskussion hat, sollte trotzdem die sehr nachvollziehbaren Tipps von Jared Sinclair zum Release seiner App lesen.

28. Juli 2014 – 14:18 Uhr

Zurück zu iOS 1.0 (+ Video)

Quizfrage: Auf welches Root-Passwort hört iOS 1.0?

„Alpine“? Leider nein, die richtige Antwort lautet „dottie“. Alpine, durch die Jailbreak-Spielereien später weltbekannt, war allerdings der interne Codename für die allererste iPhone-OS-Version.

IPhoneBlog de 1 0

Aber das sind Details, die bestimmt nur alte Semester wie mich begeistern. Wer allerdings heute in der Zeit noch einmal zurückspringen möchte, und dafür ein Original iPhone (2G) in die Finger bekommt, kann dies (mit kleinem Zeitaufwand) tun.

YouTuber ‚sounddie‘ hat nicht nur eine detaillierte Videoanleitung zum Downgrade von 3.1.3 auf 1.0 veröffentlicht, sondern auch ein Software-Paket in seiner Beschreibung verlinkt, das alle Jailbreak-Tools, die benötigten Firmware-Editionen und sogar das passende iTunes beinhaltet. Klick.

Der Weg um sein Telefon zurückzusetzen, erinnert ein wenig an „den goldenen Pfad“, den Steve Jobs in seiner ersten iPhone-Keynote einhalten musste, damit das Demo-Gerät nicht abstürzte.

The iPhone could play a section of a song or a video, but it couldn’t play an entire clip reliably without crashing. It worked fine if you sent an e-mail and then surfed the Web. If you did those things in reverse, however, it might not. Hours of trial and error had helped the iPhone team develop what engineers called “the golden path,” a specific set of tasks, performed in a specific way and order, that made the phone look as if it worked.

Fred Vogelstein | And Then Steve Said, ‘Let There Be an iPhone’

Im Gegensatz zur wahrscheinlich besten Steve-Jobs-Show besteht jedoch hier keine Gefahr, etwas dauerhaft zu beschädigen. Auf iPhone OS 3.1.3 geht es auf Wunsch immer wieder zurück.

Ein paar Impressionen der 1.0 habe ich im folgenden Video1 zusammengeschnitten.


  1. Alle meine Videos stehen auch im iTunes-Podcast-Verzeichnis. Jedem (Bewertungs‑)Sternchen, das heute dort neu erscheint, applaudiere ich persönlich. 
25. Juli 2014 – 17:07 Uhr

The King of Fighters ’98 – READY…GO!

IPhoneBlog de KOF 98

Back in the early days of the Neo Geo, SNK tried different things to differentiate themselves from Capcom – Fatal Fury introduced the multi-plane system, Art of Fighting had gigantic characters, Samurai Shodown had weapons and World Heroes had wacky time traveling characters. The King of Fighters’ gimmick is that there is simply a ton of characters, and each player gets to pick three characters to send them into battle one after the other. When one fighter falls, the next in line takes their place.

Hardcore Gaming 101

The King of Fighters ’98 wird oft als bester Titel der (in vielen Belangen) gigantischen Beat’em-up-Serie bezeichnet. Ich habe ihn 1999 als Neo-Geo-CD-Disc (im Single-Speed-Laufwerk) gespielt geladen und kurze Zeit später natürlich nicht mehr aus dem Dreamcast-Drive gelassen. Der soeben veröffentlichten iOS-Adaption des Pixel-Prüglers von SNK Playmore (3.59 €; universal; App-Store-Link) nahm sich das französische Studio DotEmu an, die bereits Another World, R-Type II oder Raiden Legacy hervorragend in die Neuzeit hievten.

Und auch diesmal stimmt die Qualität: saubere Menüs, lokaler Bluetooth-Multiplayer sowie drei Video-Optionen. Dabei lässt sich zwischen den Seitenverhältnissen ‚Klassisch‘ (4:3) und ‚Modern‘, im aufgezogenen Vollbild, spielen. Die junge Generation kennt ja ohnehin nur noch das Breitbildformat.

Obendrein gibt es einen ‚Fenster-Mode‘, der die Touch-Buttons außerhalb der Action platziert, damit die eigenen Finger nicht die Pixelpracht der 38 Kämpfer verdeckt. Das steuert sich überraschend präzise, kann aber natürlich nicht gegen den auch hier integrierten iOS-Controller-Support mithalten. Wer ein Modell dieser teuren Accessoires besitzt, bringt ihn in KOF ’98 exquisit zur Anwendung.

Kleinigkeiten verraten, wie aufmerksam das Feature integriert ist. Klemmt das iPhone in einer Controller-Halterung, blenden sich die virtuellen Tasten aus, sobald ich einen der Hardware-Knöpfe drücke. Umgekehrt muss ich keine Optionen bemühen, sondern kann einfach die Kampfdaumen zurück aufs Display legen um dort das Steuerkreuz und die Aktion-Tasten wieder anzuzeigen.

24. Juli 2014 – 14:00 Uhr

Modern Combat 5: Blackout (+ Video)

Modern Combat 5: Blackout (5.99 €; universal; App-Store-Link) bekommt von mir die Sendezeit1 von einer Minute und vierzig Sekunden.


  1. Alle selbstproduzierten Videos gibt es auch als Video-Podcast, der sich beispielsweise mit Apples iOS-App Podcasts (kostenlos; universal; App-Store-Link) anschauen lässt. 

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