von Alex Olma
26. November 2014 – 11:43 Uhr

Benedict Evans über ‚Mobile‘

Benedict Evans jongliert über zwölf (leicht verträgliche) Minuten ein paar (prognostizierte) Statistiken und zeichnet damit ein Bild des aktuellen Status quo.

25. November 2014 – 12:52 Uhr

(Web-)Clippings zu Evernote: EverClip 2 (+ Video)

EverClip 2 (8.99 €; universal; App-Store-Link) – Version 1 gefiel mir seinerzeit bereits gut – läuft nach einem initialen Start1 unter iOS 8 im Hintergrund und sammelt dann Texte und Bilder aus der Zwischenablage ein, um sie gesammelt im Evernote-Archiv abzuspeichern. Ein Account beim Freemium-Service ist demnach eine Voraussetzung für die Benutzung.

Neu: Mehrere Textstücke, die von der gleichen Webseite stammen, bündelt EverClip automatisch in einer Notiz. Für Studenten, die sich Zitate aus einem PDF oder einem iBooks-Buch ziehen, erspart dies beispielsweise den ständigen App-Wechsel sowie das obendrein zeitintensive Einfügen. Kopierte Textstellen lassen sich vor dem Versand bearbeiten und mit anderen Auszügen zusammenkopieren.

Mitbewerber Clips bekam im Oktober ein kurzes Intro-Video; für EverClip 2 habe ich ebenso zwei Vimeo-Minuten2 produziert.

EverClip 2 ist eine gelungene Weiterentwicklung einer sehr spezialisierten App, die gleichzeitig zeigt warum bezahlte Updates im App Store manchmal fehlen. Im Gegensatz zu Version 1 ist die Basisfunktionalität hier nahezu unverändert; das Drumherum aber komplett neu. Ignition Soft entschied sich – nach zwei Jahren Produktpflege – seine Arbeit ins Format einer neuen Anwendung zu gießen – keine populäre Entscheidung für die bisherigen Stammkunden und trotzdem für jeden regelmäßigen Anwender nachvollziehbar.


  1. EverClip läuft nicht dauerhaft im Hintergrund und protokolliert mit, sondern muss für eine neue Session einmal neu gestartet werden – beispielsweise über das Widget. 
  2. Mein Podcast-Feed lässt sich über iTunes (Link) abonnieren oder in Apps wie Pocket Casts (3.59 €; universal; App-Store-Link) oder Apples vorinstallierter Podcast-Anwendung über die Suche aufspüren. 
25. November 2014 – 09:15 Uhr

Zwei neue iPhone-Spots: Gamers + Reservations

Super Evil Megacorp hat für ihren Freemium-Titel Vainglory (kostenlos für iPhone und iPad), nach dem Plätzchen in der Keynote, einem App-Store-Feature sowie dieser Werbespot-Teilnahme, den Jackpot für Produktwerbung bei Apple gezogen.

Für die USA sprechen erneut Fallon und Timberlake die neuen Ads ein. Die UK bekam mit Chris O’Dowd und Richard Ayoade zuvorThe IT Crowd‘ und die deutschsprachige Reklame kam zuletzt von … Joko und Klaas.

23. November 2014 – 18:17 Uhr

#KW47 – so wie sie hier nicht stattfand

IPhoneBlog de Morgenkaffee

Apple Pay + eligible Chase Visa = complimentary access to @davidguetta’s #Listen.

Wells Fargo schenkt 20 US-Dollar; die Chase Manhattan Bank einen Alben-Download.

Apple Pay, laut Tim Cook kein Hobby für Apple, ist bei Banken so beliebt, weil ihren Kunden die Kreditkartennummern nicht klassisch abgeschwatzt werden können. Durch die Kombination aus Token, Touch ID, Secure Enclave und Secure Element leiht Apple den Finanzinstituten ein Sicherheitsnetz, so wie es vorher nicht aufzuspannen war. Was oft vergessen wird: Die Verknüpfung von Hard- und Software ist in dieser Form nur Apple möglich.


Das Nokia N1

Vergangene Woche fand in Helsinki die Start-up-Konferenz Slush statt. Nokia stellte dort, sieben Monate nach dem Verkauf der Mobilfunksparte an Microsoft, ein eigenes Tablet mit Android-Betriebssystem vor. Das N1 ähnelt aus näherer Betrachtung einer Kombination aus den neuen iPhones und dem iPad mini.

Das N1 konzentriert sich vorerst ausschließlich auf China und ich hege ernsthafte Zweifel, ob die faule Kopie sich überhaupt in Länder mit starken Urheberrechten und gewerblichem Schutzrecht wagt.

Die unspektakuläre Vorstellung fühlte sich überhastet an, es fehlte die ‚Message‘ für das Produkt. Ohne den Namen Nokia, der nur auf der Geräterückseite steht aber nichts mit der Hardware-Produktion zu tun hat, wäre das N1 komplett unbeachtet geblieben.

Ganz anders dagegen Jolla, die sich das weltweit erste Tablet – dessen Hardware-Design bereits finalisiert ist – über Crowdfunding finanzieren lassen. Damit Sailfish OS 2.0 bis zum Frühjahr fertig wird, habe auch ich auf Indiegogo Geld eingeworfen.


WALTR – The only Mac app that uploads MKV & FLAC files directly to iPhone/iPad for Native Playback. No additional iOS apps required.

WALTR – wow. Und ja, der A8 spielt Big Buck Bunny in 4K (3840×2160) bei 30 fps auf einem iPhone 6 ab. Der Apple TV würde sich über einen solchen Prozessor ebenfalls freuen.


Apple plans to push Beats to every iPhone

Entgegen der vielversprechenden Überschrift hat die Financial Times keine Ahnung was Apple mit seinem eingekauften Musikservice in Zukunft macht. Der Artikel erwähnt nicht einmal, dass die Beats-App mittlerweile zum Bündel der hauseigenen Anwendungen gehört, die Apple nach der iOS-Neuinstallation beim ersten Aufruf des App Stores (in den USA) zum Download empfiehlt.


PandoDaily’s Sarah Lacy Responds to Uber

Das Taxi-Business ist ja leider oft shitty, Uber fahre ich trotzdem nicht.

23. November 2014 – 12:45 Uhr

Ein Gratis-Jahr ‚Freedome VPN‘ von F-Secure

IPhoneBlog de Freedom VPN

Der offizielle Werbecode, K4KC4M, im Wert von 27 Euro ist direkt innerhalb der iOS-App (kostenlos; universal; App-Store-Link) einzulösen.

Ich war erst in der letzten Woche auf einem Pressegespräch bei F-Secure hier in Helsinki. Dabei konnte ich beispielsweise die Frage stellen, warum das benötigte iOS-Profil als ‚Nicht signiert‘ angezeigt wird. Die kurze Antwort lautet: Es ist ein Fehler in iOS 8 (den Apple bereits eingeräumt hat und an einer Lösung arbeitet). F-Secure hat nach eigener Aussage bereits acht Bug-Reports in Bezug auf den VPN-Service unter iOS mit erfolgreicher Bearbeitung vorgelegt.

Zwei legitime Gründe, warum man in Erwägung ziehen kann F-Secure seinen (gesamten!) Traffic anzuvertrauen: Die Firma ist kein (unerfahrenes) Start-up und verdient (bislang) ihr Geld nicht vornehmlich mit dem VPN-Service. Ich habe ebenfalls gefragt ob das Jahresabo, das offiziell 27 Euro kostet, die finanziellen Aufwendungen zur Bereitstellung des Tunnels für die bislang eine Million Kunden deckt. Kurze Antwort: Ja, als Mischkalkulation.

Apropos Nutzer: Freedome ermöglicht es IP-Adressen aus 13 unterschiedlichen Ländern zu beziehen. Derzeit muss man für den Ländersprung jeweils das Profil neu abnicken. Es ist jedoch ein Multi-Länder-Profil in Arbeit, das dies in Zukunft nicht mehr erfordert.

F-Secure verlangt kein Benutzerkonto, ist in meinen Tests ordentlich flott1 und betreibt seine Server hier in Finnland.

via Stadt-Bremerhaven.de


  1. Die interne Zielvorgabe lautet, eine ausreichend hohe Geschwindigkeit für Full-HD-Videostreaming bereitzustellen. 
22. November 2014 – 17:59 Uhr

Die MythBusters werben für Gorilla Glass

Gorilla-Glass-Produzent Corning, groß geworden durch das iPhone, bezahlt die MythBusters Adam Savage und Jamie Hyneman für 20 unterhaltsame (und lehrreiche) Werbeminuten – kein Vergleich zu den neuen Spots der tollpatschigen Äffchen.

via Dave Mark | The Loop

21. November 2014 – 12:04 Uhr

Erste Infos aus dem WatchKit-SDK

Acht Apple-Watch-Displays bilden ungefähr die Bildschirmgröße eines iPhone 6 (PDF-Link). Apple Watch baut (natürlich) auf iOS. Die Inhouse entwickelte Schriftart San Francisco sieht nicht nur auf Apple Watch schick aus.

WatchKit-Apps von App-Store-Drittentwicklern beschränken sich zum Start auf Mitteilungen (‚actionable Notifications‘) und Kurzinfos (‚Glances‘).

When you tap an app icon, open a Glance, or interact with a notification, that iPhone app’s WatchKit extension runs in the background, wirelessly transmitting data to the Apple Watch. The interface resides on the Apple Watch, so performance should be smooth and solid, but all the heavy lifting, including anything that requires an internet connection, is done back on the iPhone.

Serenity Caldwell | „What you need to know about WatchKit

Dafür wird mindestens ein iPhone 5 vorausgesetzt.

Apple tastet sich mit diesem rollenden Start an offene Fragen der Schnittstellen, Batterielaufzeit sowie dem generellen Feedback von Entwicklern und Nutzern heran. Vielen Anwendungen werden die Widget-ähnlichen Benachrichtigungen zu Beginn ausreichen. Vollständig native Apps für Apple Watch folgen „im Laufe des nächsten Jahres“.

20. November 2014 – 14:58 Uhr

App-Store: ‚Gratis‘ heißt jetzt ‚Laden‘

IPhoneBlog de Get Free Software

‚Gratis‘ war eine Preisangabe; ‚Laden‘ ist es nicht. Das Label passt (nach meiner Logik) nicht auf den Download-Button, der auch den Verkaufspreis anzeigt. Trotz der Fußnote über In-App-Käufe, die dort seit März 2013 steht, qualifiziert der Download-Knopf weiterhin nicht die mögliche Investition der Kunden, sondern federt höchstens Erwartungen an ein komplett kostenloses Produkt ab. ‚Free‘, oder wie es jetzt heißt ‚Laden‘, zeichnet eine Software aus die a) komplett kostenlos ist, b) die kostenlos ein paar erste Spielwelten oder Basisfunktionalität bietet sowie c) die ohne In-App-Käufe kaum zu verwenden ist.

Bei Spielen, die als „free“ bzw. „kostenlos“ beworben werden, darf es keine Irreführung der Verbraucher hinsichtlich der wahren Kosten geben.

Europa.eu

Google formulierte im Play Store kürzlich von ‚Free‘ auf ‚Install‘ um. Wie auch Apples Umbenennung dämpft das aber höchstens Annahmen und klingt ein wenig neutraler. Verbraucherschutz, so wie er im Zusammenhang mit In-App-Käufen oft notwendig wäre, bleibt aber aus.

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