von Alex Olma
22. Mai 2015 – 11:56 Uhr

Push-Benachrichtigungen brauchen Grenzen

IPhoneBlog de Clear All

Much has been written about the evils of notifications on our computers. While the lament is real, it always strikes me as being annoyed by the experience of pain. Hitting myself in the face all day will certainly distract me from meaningful work, but noticing when my hand is on fire is pretty awesome. The trick is not to hit myself in the face all day. I accomplish this by not turning on notifications for trivialities.

Gabe Weatherhead | „You Have Pain

Punktlandung.

Bei mir bestimmt das Gerät die Art und Weise der Benachrichtigung sowie dessen Umfang. Am Mac habe ich mittlerweile alle ‚Pop-ups‘ abgedreht. Für Mail, Things, Twitter und Slack reicht der Badge am App-Icon. Nur (Menüzeilen‑)Anwendungen oder Software ohne Benutzeroberfläche dürfen sich durch einen Banner bemerkbar machen.

Am iPhone ist es einzig und allein der Kalender, der als Alarm in den Vordergrund springen darf – Banner für den Rest. Dass im Jahr 2015 immer noch ein Telefonanruf den kompletten Bildschirm übernimmt, empfinde ich selbst bei den wenigen Anrufen, die ich bekomme, als fehlplatziert.

Nach der Installation einer neuen App-Store-App räume ich fast immer die Berechtigung für Push-Mitteilungen ein – nur Games ohne offensichtliche Online-Komponente bekommen diesen Freifahrtschein erst gar nicht. Sobald eine App aber das erste Mal mit einer unpassenden oder unsinnigen Benachrichtigung auffällt, widme ich mich den Detaileinstellungen. Selbst wenn sie nicht nerven, aber a) der Mehrwert ausbleibt oder b) die Häufigkeit unverhältnismäßig erscheint, drehe ich sie im Nachhinein wieder ab.

Apple Watch unterscheidet sich vom Desktop und Telefon, weil einige Benachrichtigungen auf der Uhr nicht direkt zu beantworten sind. Benachrichtigungen, die ausschließlich aufs iPhone verweisen, brauche ich in den meisten Fällen auch nicht als Push auf der Uhr. Außerdem beschneidet Siri das Ausmaß einer Antwort, und klärt damit für mich oft die grundsätzliche Frage ob ich bestimmte Benachrichtigungen sofort ans Handgelenk übermittelt haben möchte.

Unabhängig vom Gerät gilt: Weniger ist (mittlerweile) mehr. Passende Push-Benachrichtigungen lösen bei mir regelrecht Freude aus; fehlplatzierte Hinweise ermüden mich.

Zwei offensichtliche Verbesserungen betreffen derzeit die Feinjustierung für Push-Benachrichtigungen von App-Store-Apps auf der Uhr sowie erweiterte VIP-Einstellungen. Meisterlich stelle ich mir einen lernenden Algorithmus vor, den man über ‚Like-Buttons‘ in die jeweils richtige Richtung stupst. Grundsätzlich funktionieren jedoch die aktuell bereitgestellten Konfigurationen – zumindest wenn man sich damit aktiv auseinandersetzt.

21. Mai 2015 – 21:13 Uhr

Photoshop Touch macht Platz für die jungen Wilden

Adobe ‚sunsetted‘ in der nächsten Woche Photoshop Touch. Die „All-in-One“-Lösung, die vor drei Jahren den Versuch startete den großen Desktop-Bruder aufs iPad zu bringen, passt nicht mehr in die aktuelle Denkart:

Why the switch? Adobe’s Bryan O’Neil Hughes says that it has to do with the way that mobile apps have evolved since Photoshop Touch was introduced in 2011, and in particular the effort the company has put into tying together its disparate software offerings using the Creative Cloud service, which stores images where multiple apps on different devices can easily get to them. Given that, the company thinks there’s no need to try and cram too much functionality into one mobile version of Photoshop. It can unbundle it into discrete apps that work together, and with other Adobe programs.

Harry McCracken | R.I.P. Photoshop Touch: Adobe rethinks its approach to mobile apps

Das ist vorbildlich konsequent, nach den sehr fokussierten (und durchgehend gelungenen) Veröffentlichungen wie Adobe Shape CC, Adobe Brush CC, Adobe Comp CC, Photoshop Mix und Photoshop Sketch aber kaum eine Überraschung.

Adobe benötigte einen sehr langen Anlauf für seinen „reboot of mobile creation“, der jetzt aber Fuß zu fassen scheint.

20. Mai 2015 – 23:34 Uhr

Lauftempo und Musik in Sync: ‚Spotify Running‘

Zum ersten Mal seit Monaten habe ich es in dieser Woche geschafft meine komplette Podcast-Liste abzuarbeiten. Zum ersten Mal seit Monaten joggte ich deshalb in den letzten Tagen mit Musik auf den Ohren. Das führte mir a) erneut vor Augen wie wichtig gute Wiedergabelisten sind und b) wie entkoppelt die einzelnen Musiktitel trotzdem vom individuellen Trainingstempo ausfallen.

Am heutigen Abend stellte Daniel Ek ‚Spotify Running‘ vor:

Spotify Running. Musik ist der ideale Begleiter für Euer Lauftraining. Ihr braucht einen Extra-Kick an Motivation, um in die Gänge zu kommen? Dann probiert es mal mit Spotify Running. Hier haben wir für Euch den optimalen Mix aus zuvor gehörten Songs, Genre-Playlists und exklusiven Kompositionen von weltweit angesagten DJs vereint. Ihr lauft einfach los und die Songauswahl passt sich automatisch Eurem individuellen Lauftempo an und verändert sich je nach Eurer Schrittgeschwindigkeit.

News.Spotify.com

‚Spotify Running‘ klingt ganz nach einem Feature, das die Herzfrequenzmessung einer Apple Watch gebrauchen könnte. Eine solche Funktion erscheint kurz nach dem Verkaufsstart der Uhr geradezu prädestiniert für Apples bevorstehenden Musik-Streamingdienst.

20. Mai 2015 – 09:21 Uhr

Mini-Neuerungen von Watch OS 1.0.1

IPhoneBlog de Watch Update

Das Internet ist sich gefühlt einig: Glances (dt. ‚Checks‘) und Drittanbieter-Apps laden mit Watch OS 1.0.1 schneller. Was mir persönlich nach dem Update auffällt: Die Aufforderung „Hey Siri!“, auf die meine Watch bislang nie reagierte, meldet sich jetzt jedes Mal zuverlässig. Die Voraussetzung dafür bleibt: Zum Zeitpunkt des Sprachkommandos muss das Apple-Watch-Display eingeschaltet sein.

Fünf Mini-Neuerungen, die nicht auf Gefühlen beruhen:

  • Der Kalender hat jetzt eine zusätzliche Tagesansicht.
  • Watch OS 1.0.1 schließt 14 Sicherheitslücken.
  • Die deutsche Übersetzung der Workout-App ändert „Outdoorwalken“ in „Gehen outdoor“; aus „Outdoorlaufen“ wurde „Laufen outdoor“ – das ist höchstens minimal besser.
  • Ganz wichtig: Apple Watch beherrscht die neuen Emoji, die mit iOS 8.3 vorgestellt wurden. Mit einem Trick lässt sich auch der vulkanische ‚Mr. Spock‘ Gruß verschicken.
  • Hängt man die Uhr ans Ladegerät, zeigt sie zusätzlich zum Status „Charging“ nun auch den aktuellen Batteriestand an.

Um Apple Watch zu aktualisieren bedarf es eines angeschlossenen Ladekabels, einer Restlaufzeit der Uhr von mindestens 50-Prozent sowie einer WiFi-Verbindung. Das klingt nach einem doppelten Sicherheitsnetz um über 700 Dateien zu patchen und knapp 7000 zu ersetzen.

19. Mai 2015 – 21:03 Uhr

25 Tage später: Watch OS 1.0.1

IPhoneBlog de Watch 1 0 1

‚Null-Punkt-Eins‘-Updates für neue Hardware und frische Software folgen bei Apple immer ganz flott. Zwischen iPhone OS 1.0 und 1.0.1 lagen beispielsweise 32 Tage. Das iPad erschien mit iOS 4.3; bis iOS 4.3.1 dauerte es 16 Tage. Update: Das iPad erschien natürlich mit iOS 3.2 (und bis 3.2.1 dauerte es 103 Tage).

Im Durchschnitt1 folgt auf jeden großen – meist jährlichen – Versionssprung innerhalb von 25 Tagen ein ‚Null-Punkt-Eins‘-Bugfix-Update.

Auch Watch OS 1.0 fällt nicht aus diesem Rhythmus: Exakt 25 Tage nach dem Release der Apple Watch erschien soeben Version 1.0.1.


  1. iOS 2.0 ➞ 2.0.1 = 24 Tage; iOS 3.0 ➞ 3.0.1 = 44 Tage; iOS 4.0 ➞ 4.0.1 = 25 Tage; iOS 5.0 ➞ 5.0.1 = 29 Tage; iOS 6.0 ➞ 6.0.1 = 43 Tage; iOS 7.0 ➞ 7.0.1 = 1 Tag; iOS 8.0 ➞ 8.0.1 = 7 Tage. 
19. Mai 2015 – 16:11 Uhr

Apples ‚iPhone Lightning Dock‘ ➊

IPhoneBlog de Lightning Dock

Der US-Apple-Store führt seit heute Nachmittag ein offizielles ‚iPhone Lightning Dock‘. Kosten: 39 US-Dollar (ohne Lightning-Kabel). Die dabei bewegendste Produktfrage: Warum jetzt?

Update ➊

Für 45 Euro findet sich das Dock nun auch im DE-Store.

(Danke, Kai!)

18. Mai 2015 – 17:38 Uhr

Horizon 3 – Calendar + Weather (+ Video)

Kyle Rosenbluth und Alex Griendling schraubten als Nebenbei-Projekt über ein Jahr lang an Horizon 3 (kostenlos; App-Store-Link) – einer Kalender-App mit Wetterinfos fürs iPhone.

Mir gefällt der simple Ansatz, den auch das Design – inklusive seinem famosen App-Icon – unterstreicht. Mein Video1 soll ein paar audiovisuelle Einblicke geben – obwohl ein Download der werbefinanzierten Version ohnehin keine Kosten verursacht nur Zeit in Anspruch nimmt.


  1. Den Audioschnitt verantwortet erstmals Logic Pro X (200 €; MAS-Link). Einen Qualitätsunterschied höre ich im Gegensatz zur direkten Voiceover-Aufnahme in Final Cut nicht, hatte es aber im Schnitt erheblich bequemer. 
18. Mai 2015 – 08:32 Uhr

WebdesignerNews [Sponsor]

IPhoneBlog de WebdesignerNews

Gutes Webdesign begeistert mich. Und trotzdem fehlt mir regelmäßig die Zeit um bei allen Designer—News, frischen Referenz-Layouts, neuen Entwickler-Tools und aktuellen Fallstudien zu dem Thema auf dem Laufenden zu bleiben.

WebdesignerNews.com ist die erste Anlaufstelle, die aus weltweit Hunderten von Blogs, RSS-Feeds und sozialen Netzwerken die relevantesten Geschichten filtert und verlinkt.

Die Qualität der Webfundstücke ist deshalb so hoch, weil die Storys von Hand zusammengetragen werden. Ich habe alleine auf der Startseite unzählige Webverweise gefunden, die meine Filterblase bislang nicht erreichte.

Wer mitlesen möchte, kann dies direkt über die Webseite, einen RSS-Feed oder den Newsletter tun.

Vielen Dank an WebdesignerNews.com – „Curated Stories for Designers“ – für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche!

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