Samsung stellt 40% aller Androids
So sieht die Android-Geräteverteilung für die Anwendung ‘Open Signal Maps‘ aus. 3.997 verschiedene Betriebssystemversionen, mit denen innerhalb von sechs Monaten 61.389 Nutzer vorstellig wurden. Wichtige Randnotiz: der Samsung-Anteil beträgt stolze 40-Prozent.
Auf exakt die gleiche Quote kommt auch das Statistikinstitut Gartner, das am heutigen Vormittag seine (weltweiten) Mobilfunkzahlen für das erste Quartal 2012 veröffentlichte.
Samsung’s Android-Based Smartphone Sales in First Quarter of 2012 Represented More Than 40 Percent of Android-Based Smartphone Sales Globally; No Other Vendors Achieved More Than a 10 Percent Market Share
Samsung wuchs im Vergleich zwischen 2011 und 2012 um 25.9-Prozent und löst damit Nokia als ewigen Spitzenreiter ab. Apple legte ein Wachstum von 96.2-Prozent vor. Alle anderen Hersteller, ausgenommen Huawei, verloren Marktanteile.
Apples (offizielle) Ausnahmeregel für 3000 iOS-Preview-Download von ‘Zombies, Run!’

One of the most common questions we get about the Zombies, Run! Kickstarter campaign is, “How did you distribute over 3000 copies of Zombies, Run! to backers when you only get 50 promo codes per version and 100 devices for internal testing?”
Jeder Unterstützer der Kickstarter-Aktion erhielt einen persönlichen Login-Code per E-Mail, der in einer kostenlosen App-Store-Spezialversion (App Store-Link) den vollen Funktionsumfang der Jogging-Anwendung freischaltet.
Beeindruckend, dass dies in expliziter Absprache mit Apple eine Freigabe erhielt.
Spracherkennung auf Smartphones: die Dominanz von Nuance

Mr Mahoney [Nuance’s Chief Marketing Officer] told the Telegraph that the 2 billion annual “voice transactions” did not include Siri, for which Nuance also provides technology, but declined to say how many [mobile] devices were generating that volume of voice commands and speech recognition.
Auch wenn es Apple selbst nie offiziell bestätigte: Der Spracherkennungsteil für Siri stammt von Nuance. Das US-Unternehmen lizenziert seine Technik außerdem an Samsung, die damit neben ein paar Fernsehern auch das S-Voice-Feature, erstmals im Galaxy S3, antreiben.
Der Markt für Anbieter von Spracherkennung scheint überschaubar. Mitbewerber wie SpinVox oder Vlingo sind bereits aufgekauft – von Nuance, die neben ihrer scheinbaren Vormachtstellung außerdem wichtige Patente in diesem Bereich halten.
So why doesn’t Apple just bite the bullet and buy Nuance? Well, for one thing, the company is very expensive. Nuance is a public company whose stock just so happens to be near its all-time highs. At the time of the original Apple/Nuance talk, their market cap was around $5 billion. Now it’s $6 billion. And it would take considerably more than that for Apple to buy them.
Der aktuelle Börsenwert von Nuance beträgt 6.85 Milliarden US-Dollar.
Gespräche mit China Mobile dauern an

Wie die Nachrichtenagentur Reuters am heutigen Morgen berichtet, befinden sich Apple und China Mobile, der weltgrößte Telefonanbieter mit aktuell 667 Millionen Kunden, weiterhin in “aktiven Gesprächen” um den iPhone-Vertrieb.
China Mobile is the only Chinese operator that does not officially carry the iPhone because its homegrown 3G technology is not supported by the chips used in current iPhone models.
Analysts have said next-generation iPhones will likely use a Qualcomm Inc chip that would support China Mobile’s network, removing the key technology barrier for a deal.
Xi Guohua, der neue Vorstandsvorsitzende von China Mobile, sprach auf einer Aktionärsversammlung im März von “gemeinsamen Bemühungen“. Tim Cook ließ sich bereits mehrfach in der chinesischen Firmenzentrale blicken.
Erst im Februar diesen Jahres war Apples Telefon beim zweiten Mobilfunkanbieter, China Telekom, gestartet, was zusammen mit dem iPhone 4S-Release im Januar, eine erhebliche Wirkung auf die letzten Quartalszahlen hatte.
iPhones sold especially well in Japan, Asia Pacific and China. Sales doubled in Japan and the Asia Pacific markets, and in China, Apple sold five times as many iPhones as it did last year. This is partly due to the January iPhone 4S release in China, and the addition of China Telecom as a carrier partner.
Due – Erinnerungen + Timer

Due (3.99 €; universal; App Store-Link), vor 15 Monaten bereits kurz in den iPhoneBlog-News, verdient sich als sorgsam gepflegte Wecker- und Eieruhr-Software eine erneute Erwähnung. Das Changelog hat sich im vergangenen Jahr, für eine vermeintlich simple Timer-App, beachtlich gefüllt. Selbstverständlich sind die neusten Spielereien wie ein iCloud-Sync eurer Alarm-Datenbank und die scharfen Retina-Grafiken für Tablet und Telefon bereits mit an Bord.
Due beweist, dass man eine sehr einfache Aufgabe, den Vermerk von zeitbasierten Erinnerungen, sehr einfach abbilden kann. Trotzdem lassen sich durch die intelligente Architektur auch Wiederholungen und Schlummer-Funktionen unkompliziert einflechten. Seit gestern liegt das Programm zusätzlich in einer Mac-Version (7.99 €; MAS-Link) vor.
Apropos Integration: Due spricht seit vergangenem Herbst mit Agenda Calendar, der Alternative zu Apples Terminorganisation. Einträge aus der persönlichen Tagesordnung lassen sich über Due mit vielfältigen Alarmtönen bestücken, ohne die Einträge der Kalender-Software durcheinander zu würfeln.
‘Notebooks’ hilft beim Mitschreiben in Meetings
Die iPhone-App Notebooks (4.99 €; App Store-Link) erreicht nach mehr als drei Jahren seine Version 5.0 ist verdient sich damit die Bezeichnung App-Store-Urgestein. Selbst die dedizierte iPad-Version (6.99 €; App Store-Link) schultert bereits zwei Softwarejahre. Die zusammen mit iOS gewachsene Notizbuch-Anwendung erstellt, verwaltet und sortiert Aufzeichnungen, Anmerkungen und ToDos – mit Fokus auf gewohnter Dateibasis.

Streicht man die wesentlichen Merkmale vom überambitionierten Funktionsumfang einmal auf seinen Kern zusammen, bleibt ein Programm, das ideal für Meeting-Mitschriften geeignet ist. Im digitalen Aktenordner, der bevorzugt pro individuellem Projekt angelegt wird, lassen sich formatierte Dokumente (PDFs, Docs, etc.), Notizzettel (in Markdown, HTML oder Plain Text), Zeichnungen und Bilder sowie Audio-Aufnahmen sammeln. Eine datensatzübergreifende Suche findet verwendete Begriffe in den dazugehörigen Schriftstücken.
Größtes Plus: Notebooks vermittelt praxisnah Dateien zwischen dem Desktop und iOS. Die eindeutige Trennung von Dokumenten wird daher erst mit einem Dropbox-Sync richtig sinnvoll. Der drahtlose Abgleich funktioniert gut, ist mit seinem großen blauen Pop-up-Fenster allerdings nicht sehr elegant (oder flott). Leider ist der ungeschliffene Stil symptomatisch: Aufklappende Optionen schieben sich übereinander und Menüeinträge sind nicht prägnant oder verständlich beschriftet. Die Software dürfte sich öfters ein Herz fassen und ihre vielfältigen Bearbeitungs- und Einstellungsmöglichkeiten eigenständig einschränken oder den Nutzer mit einer vorgegebenen Auswahl bevormunden. Fünf separate Buttons nur für die Sortierung einer Dokumentenliste ist eindeutig zu ehrgeizig.
Abgesehen von der zum Teil fehlenden Gradlinigkeit und einer Handvoll (offensichtlicher) Bugs ist Notebooks eine wahnsinnig vielschichtige Notiz-App – von der Zip-Datenkomprimierung, über die PDF-Erstellung bis zur Weiterhabe von Dokumenten an OmniFocus oder Things. In der gleichen App-Store-Kategorie hatte ich mir erst kürzlich Noteshelf und Penultimate angesehen. Die Unterschiede in den Präferenzen könnten nicht gravierender ausfallen. Trotzdem ergänzen sich die verschiedenen Apps teilweise hervorragend: Mit Noteshelf erstellte Zeichnungen lassen sich beispielsweise in Notebooks importieren und finden so den Weg in ein (Desktop-)Projekt.
Unter dem Strich steht: Notebooks verknüpft als funktionsreiche Notiz-App die Vorteile von iOS mit der bekannten Navigation durch das Dateisystem vom Mac und PC. Eine vereinfachte Architektur würde der Software guttun, jedoch nichts daran ändert, dass der plattformübergreifende Brückenschlag, beispielsweise für Anmerkungen und Protokolle auf Konferenzen oder in Sitzungen, gelingt.
Bookmarklet ändert Schriftgröße auf Webseiten
Mit iOS 6 würde ich gerne selbst bestimmen welche App meine Mails verschickt oder in welchem Browser sich ein Link öffnet. Die Möglichkeit einer Zuweisung unter iOS fehlt. Die Hoffnung, dass der von Apple vorgegebene ‘Standard-Status’ von Programmen kippt, scheint gering in weiter Ferne.
Deshalb rüstet Marcos Kirsch nach: Über ein Safari-Bookmarklet lässt sich Text auf Webseiten temporär vergrößern oder verkleinern.

On most web sites, the text is formatted in narrow columns and you just double tap to zoom in perfectly. In this case that wouldn’t work well because the text spans from edge to edge on the site. You’ve probably bumped into a similar situation on your iPhone or iPad.
Andere App-Store-Browser wie beispielsweise iCab (1.59 €; universal; App Store-Link) wissen diese Art von Zusatzmodulen bereits eingebaut.




