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van Alex Olma
1. November 2019 – 10:14 Uhr

Adobe schickt seine Schriftarten auf iOS

For the first time, all fonts included with Creative Cloud can be used on iOS 13.1.

Browse, install, and create with Adobe Fonts, now on mobile. Access 1,300 fonts for free, 17,000 fonts with your Creative Cloud plan. Find missing fonts in documents. Install on mobile to activate fonts on all your devices.

iOS 13 erlaubt erstmals den Verkauf von Schriftarten über den App Store. Apple nennt diese Anwendungen „font provider apps” und erklärt deren Zulassung und Funktionsweise in dieser WWDC-Session.

Alle so installierten Schriften, die dann systemweit zu benutzen sind, finden sich in den iOS-Einstellungen (➝ General ➝ Fonts). Wenn man eine App löscht, die Schriftarten bereitstellt, warnt iOS beim Löschen der App auch vor der gleichzeitigen Entfernung dieser Schriften.

In der letzten Nacht hat Adobe seinen Katalog an Schriftarten mit einem Update der Creative-Cloud-App (universal; Laden) verfügbar gemacht.

31. Oktober 2019 – 11:53 Uhr

#178 – die Software-Features der Apple AirPods

Apples AirPods sind intim verflochten mit iOS. Diese Integrations in Apples Betriebssystem macht sie als Kopfhörer so besonders. Eine Übersicht von all diesen (teilweise exklusiven) Software-Features habe ich in einem Video zusammengefasst.

Hier das Intro zur siebeneinhalbminütigen Episode:


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29. Oktober 2019 – 14:52 Uhr

Heise: „AirPods Pro im ersten Test”

Die AirPods Pro müssen sich den Bose QC35 nicht geschlagen geben. Die Geräuschunterdruckung ist effektiv, sowohl bei tiefen als auch bei hohen Frequenzen. Sie sind deutlich besser als die schwache Bose-Einstellung und nur wenig schlechter als die starke. Dabei haben wir kein Überdruckgefühl gespürt. Der Transparenzmodus ist ebenfalls beeindruckend. Er schaltet nicht etwa nur die aktive Geräuschunterdrückung aus, sondern vermittelt das Gefühl, man tragen gar keine Stöpsel im Ohr.

Video: Marques Brownlee + Artikel: Heise.de

Zugegeben: Die weitreichende Integration in iOS ist ein Vorteil, der für andere Hersteller nicht zu erreichen ist. Ist das unfair? Vielleicht. Und trotzdem stellt sich die Frage: Welche Rechtfertigung haben noch klobige Over-Ear-Kopfhörer in einem Alltag für iOS-Benutzer*innen?

29. Oktober 2019 – 12:28 Uhr

LumaFusion – ein Schnittplatz am Schreibtisch und auf dem Sofa

LumaFusion (universal; 32,99 ) importiert mit iOS 13 nicht nur Videodateien von einer externen SSD, sondern nutzt auch einen angeschlossenen Monitor um dort gleichzeitig das entstehende Filmprojekt abzuspielen. Mit Maus und Tastatur wird das iPad Pro zu einem besseren Schnittplatz am Schreibtisch.

In Episode #135 hatte ich meinen Workflow für die „24-Tage-im-Dezember”-Videos beschrieben, die im letzten Jahr exklusiv mit LumaFusion geschnitten wurden. Ein zentraler Aspekt war es für mich das iPad am Abend mit auf die Couch zu nehmen: Der Schnitt mit dem Apple Pencil – auf dem Touch-Display unmittelbar vor der eigenen Nase – ist für mich weiterhin der bevorzugte Weg ein kurzes Video flink zusammenzuwerfen. iOS 13 ermöglicht nun aber auch eine weitaus bessere Schreibtischarbeit.

Nichtsdestotrotz bleibt der Wunsch nach Final Cut für iPadOS. Das schmälert keinesfalls mein Lob für LumaFusion; es wäre jedoch ein echtes Statement von Apple für sein nun eigenständiges Betriebssystem.

28. Oktober 2019 – 22:20 Uhr

iOS 13.2: „Nachrichten ankündigen“

It lowers the volume of music you’re listening to or pauses your podcast, plays a unique notification chime, and Siri reads the message you’ve received. I still can’t believe the Siri voice is entirely synthetic; it sounds terrific, like having a narrator reading your friend’s incoming messages. Then, you can reply just by speaking, if you want. You don’t need to say “hey, Siri” — you can just talk and it will send it as a reply. If you don’t say anything for a few seconds, your music will fade back or your podcast will resume playing.

Nick Heer

Dieser (häufig) perfekte Ablauf gerät ins Stolpern, wenn die Sprache zwischen unterschiedlichen iMessage-Chats wechselt. Unbequem wird es auch, wenn mir meine Kids zwei Dutzend Emoji auf einen Schlag schicken und Siri mir diese Charaktere dann individuell ins Ohr flüstert.

Die mittlerweile komplett künstlich erzeugte Sprechstimme bleibt (auf Englisch) jedoch so beeindruckend, dass ich da sogar gerne zuhöre. Deshalb habe ich über den Beta-Zeitraum hinweg auch nie eingeschränkt, wer mir Nachrichten auf die Ohren sprechen darf (➝ „Siri & Search“).

Einen Shortcut um das Feature schnell ein- und wieder auszuschalten, kann man sich auch ins Kontrollzentrum legen (➝ „Control Centre“).

„Nachrichten ankündigen“ funktioniert mit allen AirPods und PowerBeats, die einen H1-Chip besitzen. Es ist ein Grund mehr als iOS-Nutzer exakt diese Kopfhörer zu benutzen.

28. Oktober 2019 – 19:56 Uhr

Ab Mittwoch: AirPods Pro

„AirPods sind die meistverkauften Kopfhörer der Welt. Das kinderleichte Einrichten mit einem Fingertipp, der hochwertige Klang und das ikonische Design haben sie zu einem beliebten Apple-Produkt gemacht, und mit den AirPods Pro bringen wir dieses magische Erlebnis sogar auf eine neue Stufe“, sagt Phil Schiller, Apples Senior Vice President of Worldwide Marketing. „Die neuen In-Ear AirPods Pro mit adaptivem EQ klingen fantastisch, haben durch die flexiblen Ohreinsätze eine angenehme Passform und bieten innovative aktive Geräuschunterdrückung sowie Transparenzmodus. Wir sind überzeugt, dass Anwender den Neuzugang der AirPods-Familie sehr schätzen werden.“

Apple/PR

„One headset to rule them all“ – wenn das Datenblatt hält, was es verspricht. Das ist zumindest mein ganz persönlicher Appeal an Apples Kopfhörern.

Die zweite Generation hat für mich bereits alle anderen Kopfhörer am Schreibtisch, auf einem Spaziergang und abends vor dem Apple TV ersetzt. Im Flugzeug und beim Sport bevorzuge ich andere Ohrstöpsel. Das sind dann Kopfhörer mit Schutz vor Schweiß und Wasser sowie einer aktiven Geräuschunterdrückung. Exakt diese zwei Features wollen die neuen AirPods Pro nun ergänzen.

Der Tragekomfort mit den neuen „Ohreinsätzen“ wird sicherlich mein erster Fokus wenn die AirPods am Mittwoch hier ankommen.

26. Oktober 2019 – 13:30 Uhr

Ghost 3.0

About 6 years ago we came up with an unconventional funding idea. We decided that rather than selling share capital and control of a business in return for money to operate, we would instead sell goods and services in return for money to operate. As a result of this choice, we were very fortunate to attract some of the world’s most forward thinking investors to help steer the company: Our customers.

To date, Ghost has made $5,000,000 in customer revenue whilst maintaining complete independence and giving away 0% of the business.

Ghost 3.0

Ich habe vor sechs Jahren deren Kickstarter unterstützt, aber die ersten Versionen dann nie ausprobiert – zumindest nicht in ihrem vollen Umfang. Ich wollte mit 15 US-Dollar schlicht dazu beitragen, dass eine neue „Publishing Platform” entsteht.

Seit ein paar Monaten teste ich (für mich privat) eine selbstgehostete Installation. Wenn ich heute noch einmal neu mit dem iPhoneBlog starten würde, dann würde ich direkt auf einem gemanagten Ghost Pro-Account beginnen. Für ein (komplett) privates Blog fehlt Ghost jedoch ein günstigerer Startpreis: 29 US-Dollar pro Monat sind als privates Tagebuch einfach zu teuer.

Natürlich will man in keinen Preiskampf mit Squarespace und Co. treten, aber die Lücke im Angebot empfinde ich trotzdem als sehr offensichtlich. Insbesondere für alle diejenigen, die ihre Publikation als Aushängeschild, eine Referenz, eine Nebentätigkeit oder ein Hobby ansehen.

Hearts and minds, right? Get them young and they’ll be yours forever.

Artikel schiebt Ulysses zu Ghost; eine (haus‑)eigene App braucht es dafür nicht. Das Backend ist außerdem hervorragend über Safari vom iPhone und iPad aus zu pflegen.

Die direkte Abo-Integration mit Stripe würde für mich Memberful ersetzen, die seit letztem Jahr zu Patreon gehören. Mein Membership-Setup, über das ich mich mit dem iPhoneBlog inzwischen nahezu exklusiv finanziere, funktioniert. Es funktioniert nicht nur, sondern ich bin damit sogar sehr zufrieden. Ich hätte es allerdings auch nicht alleine aufsetzen können. Ghost + Stripe klingt wahrscheinlich nicht nur einfacher als WordPress + Memberful + Stripe.

Ben Thompson steigt tiefer ins (durchaus sympathische) Geschäftsmodell für das Open-Source-Projekt ein, das Ghost für sich gewählt hat.

Ben Thompson: So what is the motivation here? I don’t get the impression you’re going to get rich doing this, so what is the driving force to offer what seems to be almost a too-good-to-be-true deal for publishers?

John O’Nolan: Ghost is at the intersection of all of the things that I love. We’ve managed to create a globally-distributed company which gives us the freedom to live lives we enjoy, the ability to work on a product that feels meaningful, in a market feels like it needs us and to me that’s enough. So my long term goal is for this to be a company and a product which is around for fifty, a hundred years. I’ve deliberately structured it at every juncture in a way to try and prevent myself from becoming enormously wealthy from it because I feel like the more my interests align with the customer’s interests, the more likely the business is to serve the interests of its users and not just focus on whatever is necessary to raise the next largest round or get the biggest acquisition number. My personal interest is deeply in publishing, it’s deeply in journalism, it’s deeply in seeing independent voices be able to have something meaningful to say in the world and to be able to sustain themselves doing it, and that’s what we optimize most of our product and business decisions around.

Ghost 3.0, An Interview with Ghost CEO John O’Nolan

25. Oktober 2019 – 15:03 Uhr

Eine Homescreen-Verknüpfung zu euren iCloud-Ordnern (via Shortcuts)

You can put STIFs on your shortcuts widget or on your home screen to have one tap access to your favorite folders. This shortcut requires Scriptable (universal; Laden) for the folder picker functionality. Be sure to get that first before running the shortcut.

via reddit | RoutineHub

Ein solcher Alias führt nicht nur zu euren iCloud-Dateien, sondern auch zu lokalen Ordnern auf eurem iPhone, SMB-Netzwerklaufwerken oder Verzeichnissen, die ihr per Secure ShellFish (universal; Laden) anspringt.

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