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van Alex Olma
3. Februar 2020 – 15:34 Uhr

HomePass speichert eure HomeKit-Codes

Bislang habe ich meine HomeKit-Codes in Apples Notiz-Anwendung hinterlegt. Für eine Handvoll Geräte ist das noch akzeptabel; in unserer Wohnung aber mittlerweile nicht mehr vertretbar.

HomePass (universal; 3,49 ) findet nicht nur flott den passenden Einrichtungs-Code, sondern synchronisiert die gesamte Datenbank auch über iCloud. Nicht zu unterschätzen ist die Export-Funktion in ein übersichtliches PDF (oder eine CSV-Datei).

Ernsthaft: Ihr erinnert euch das nächste Mal an HomePass (und diesen Artikel), wenn ihr die aufgeklebte Zahlenkombination auf der Unterseite von einer smarten Steckdose hinter dem Sofa benötigt und wisst, dass ihr diesen Code auch mit dem iPhone bequem von der Apple Watch scannen könntet.

31. Januar 2020 – 12:45 Uhr

„Mit Apple anmelden” ab April verpflichtend

We’ve updated the App Store Review Guidelines to provide criteria for when apps are required to use Sign in with Apple. Starting today, new apps submitted to the App Store must follow these guidelines. Existing apps and app updates must follow them by April 2020.

Developer.Apple.com

Fantastical 3 – als neue App – war bereits verpflichtet „Sign in with Apple” anzubieten. (Korrektur: Fantastical 3 ist ein Update von Version 2.) Alle existierenden App-Store-Apps sind ab April dran. Ich wette, dann bekommen wir mehr Zahlen wie populär diese Anmeldeoption tatsächlich ist.

Mezzanine lets users sign using their Apple, Facebook, or Google accounts, or by creating an account with their email address. […] Of the 232 users that joined Mezzanine in the first couple of days, these were the preferred sign in methods: Apple (42%), Email (41%), Facebook (9%) und Google (8%).

Ben Packard

Eine Motivation für Entwickler, die ich bislang noch nicht auf dem Schirm hatte, erwähnte Pedro Marques:

30. Januar 2020 – 21:34 Uhr

#189 – DoubleTake by FiLMiC Pro

FiLMiC war Teil der Bühnenshow, die Apple für das iPhone 11 (Pro) im letzten Herbst veranstaltete. Das dort vorgeführte Multicam-Feature wird nun als separate App-Store-App getestet. DoubleTake (Laden) lässt sich aktuell kostenlos ausprobieren, bevor die Funktion alsbald seinen Weg in die professionelle Kamera-App finden wird.

Die iPhone-Anwendung braucht wenig Erklärung. Deshalb konzentriere ich mich in den nächsten sieben Videominuten auf die wissenswerten Details drumherum.


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28. Januar 2020 – 14:59 Uhr

„Is there room for a third category of device in the middle?“

As things stand today, I get a phone call from my mom once a month or so because she’s accidentally gotten Safari into split-screen mode when tapping links in Mail or Messages and can’t get out.

I like my iPad very much, and use it almost every day. But if I could go back to the pre-split-screen, pre-drag-and-drop interface I would. Which is to say, now that iPadOS has its own name, I wish I could install the iPhone’s one-app-on-screen-at-a-time, no-drag-and-drop iOS on my iPad Pro. I’d do it in a heartbeat and be much happier for it.

John Gruber | „The iPad Awkwardly Turns 10

Home Screen & Dock ➝ Multitasking ➝ Allow Multiple Apps ➝ Off.

Das ist natürlich keine Lösung, sondern ein Workaround. Apple steuerte (in 10 Jahren) zweimal auf eine Lösung zu: iOS 9 brachte Slide Over und Split View; iOS 13 erweiterte auf App Exposé und Spaces.

Über die aktuelle Umsetzung habe ich ein eigenes (Erklärbär‑)Video produziert. Das macht deutlich, wie viel „Discoverability Trouble“ (nach Jean-Louis Gassée) weiterhin in iPadOS steckt.

Der Frust, den iPadOS oft abbekommt, ist an seine hohen Erwartungen geknüpft. Tim Cook: „This is the clearest expression of our vision of the future of personal computing, a simple multitouch piece of glass that instantly transforms into anything you want it to be.” Die iPad-Hardware hat den Mac weitgehend überrollt, während das Betriebssystem in vielen Belangen weiterhin zwischen iOS auf dem iPhone und macOS (fest‑)steckt.

Is there room for a third category of device in the middle?“ fragte Steve Jobs vor 10 Jahren mit dem Blick auf Macs und Smartphones. Windows und Android/ChromeOS haben dafür bis heute eine klare Antwort: Nein.

Im Gegensatz dazu hat das iPad diese (dritte) Position besetzt. Es hat weder das Smartphone noch den Mac abgelöst, sich ohne Zweifel aber etabliert. Seine Unzulänglichkeiten stechen mir täglich ins Auge. Gleichermaßen sehe ich all die Dinge, die das iPad besser macht.

10 Jahre nach seiner Vorstellung braucht es keine Gegenüberstellung mehr mit dem Mac. iPadOS steht auf eigenen Beinen. Es kann (und sollte) deshalb eigenständig kritisiert werden. Für das was es ist: „A third category of device“.

28. Januar 2020 – 12:01 Uhr

Hochauflösende Artworks für Filme, (Audio-)Bücher, Musik und App-Store-Apps (via Shortcuts)

HighResArtwork is a shortcut that will download the artwork of any Song, Movie or AppStore App in the Highest Resolution possible.

Reddit.com/shortcuts

Ein Kurzbefehl erreicht, was früher nur mit einer dedizierten Anwendung oder einer (zeitaufwendigen) Google-Bildersuche zu finden war.

24. Januar 2020 – 10:45 Uhr

#188 – Safari unter iOS 13 und iPadOS

„Tipps und Tricks” zum Upgrade von Safari unter iOS 13 und iPadOS sind nicht neu: Bereits im letzten Jahr schlichen sich einige praktische Kniffe zu Apples Browser in meine Videos.

Inspiriert durch diese Podcast-Folge und den Stellenwert, den Safari ganz generell auf iPhones und iPads einnimmt, widme ich dem Webbrowser heute eine eigene Episode.

Hier das Intro zur siebenminütigen Episode:


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23. Januar 2020 – 10:06 Uhr

Apple, das FBI und Verschlüsselung

Deprimierend aber nicht überraschend: Das FBI bricht (abermals) ein PR-Schauspiel vom Zaun um (ganz generell) gegen Verschlüsselung zu poltern. Speziell im aktuellen Fall liegen die Fakten aber eindeutig auf dem Tisch: Die älteren iPhone-Modelle (ein iPhone 5 + iPhone 7) lassen sich durch Werkzeuge wie GrayKey und Schwachstellen wie Checkm8 aushebeln. Allen Beteiligten ist dieser Umstand bekannt.

Über die Details und den Umfang des Zugriffs kann man lange diskutieren, aber die Forderung nach Apples Mithilfe – die ja trotzdem stattfand – ist hier schlicht nicht notwendig.

Im Gegensatz dazu wird oder will (!) die „Hintertürproblematik“ immer noch nicht verstanden werden – beide Möglichkeiten frustrieren. Die USA und seine Sicherheitsbehörden profitieren am Ende des Tages von einer starken Verschlüsselung. Nein: Die USA und seine Sicherheitsbehörden profitieren aus globaler Perspektive wahrscheinlich am meisten von einer starken Verschlüsselung. Die Verhältnismäßigkeit zu einem „Golden Key“ ist nicht einmal ansatzweise gegeben.

Es ist traurig, aber man muss wohl immer noch einmal betonen, dass sich Verschlüsselung und Mathematik nicht mehr abschaffen lassen. Wer über die Vor- und Nachteile davon diskutiert, lebt nicht in unserer Realität. Die Frage lautet also: Wie gehen wir mit diesen gesetzten Tatsachen um?

Apple, die selbsternannte „Privacy Company“, leistete sich in den letzten Jahren ihr eigenes PR-Schauspiel. Das iCloud-Backup war kein Teil dieses großen Spektakels. Und aus gutem Grund: Es erreicht nicht die Höhe der Messlatte, die die anderen Dienste und Features aufgehängt haben.

Durch das Trommeln für Privatsphäre und Sicherheit entstand jedoch der Eindruck, dass die Nutzerdaten auf iCloud geschützter sind, als dies tatsächlich der Fall ist. Dass ist auch deshalb ein fatales Versäumnis, weil es brutal gegen die eigenen Prinzipien schießt.

Warum sich seit San Bernardino nichts getan hat, braucht ein noch größeres Scheinwerferlicht. All das ändert jedoch nichts daran, dass Apples seine Standardkonfiguration für Sicherheit kritisch hinterfragen muss.

Für viele Leute wird ein verschlüsseltes Backup, bei dem Apple noch einen Zweitschlüssel besitzt, die bessere Konfiguration sein. Passwörter werden vergessen – tagtäglich.

Es darf jedoch nicht die einzige Konfiguration bleiben. Wie auf dem iPhone selbst, mit der Secure Enclave, muss Apple den Zugang zu Verschlüsselung in die Hände seiner Nutzer geben, die dann den Grad ihrer Sicherheitsanforderungen festlegen.

Und wenn Apple diese zusätzlichen Optionen vom iCloud-Backup nicht anbieten will, dann muss das deutlich kommuniziert sein. Ich fände es ernüchternd im Jahr 2020 ein lokales (dafür aber verschlüsseltes) Backup zu empfehlen. Ich würde eine solche Empfehlung aber aussprechen.

Noch einmal: Jemand der „böse Machenschaften“ mit Verschlüsselung verschleiert, ist nicht aufzuhalten. Die Frage richtet sich deshalb an uns und welche Kosten-Nutzen-Abschätzung wir uns leisten können und wollen. Wie bequem oder unbequem wollen wir es uns machen?

Nichts von alledem nimmt Apple aus der Pflicht, aber unsereins genauso wenig.

22. Januar 2020 – 16:52 Uhr

Mini-Workflow: vom Dia zur iCloud-Fotodatei

Plötzlich 40! Mein Geburtstag war für meine Eltern Grund genug einen Schuhkarton mit alten Dia-Fotos vorbeizubringen. Für die jüngeren Leser und Leserinnen unter uns: Das sind stempelgroße Fotos in Plastikrahmen, auf denen man die Urlaubsbilder entfernter Verwandter in abendfüllenden Präsentationen ertragen musste.

Meine Eltern hatten tatsächlich auch einen simplen Diabetrachter im Gepäck – originalgetreu aus den 80er Jahren. Mit Licht und Lupe ließ sich damit erahnen, wie ich im Kleinkindalter aussah.

Um diesen immateriellen Wert auch für die nächsten Generationen zu erhalten, stand eine Digitalisierung an. Mir war es dabei wichtig, dass das relativ flott, mühelos und kostengünstig geschieht, auch wenn die digitalen Abzüge dann nicht die höchstmögliche Qualität erreichen. Machen wir uns nämlich nichts vor: Wenn es zeitraubend, kompliziert und teuer wird, schieben wir solche Projekte gerne weiter vor uns her.

Und das ist nicht gut: Die typische Lebenszeit von VHS- und Mini-DV-Kassetten – aber auch Negativen und Dias – ist bereits überschritten. Die Zeit, in der man auf einen besseren Scanner oder ein günstigeres Angebot wartet, steht in keinem Verhältnis zu der fortschreitenden Alterung dieser Erinnerungen.

Am Dienstag habe ich mich deshalb für zwei Stunden in den Makerspace unserer Bibliothek1 eingebucht und rund 80 Dias mit einem Epson Perfection V850 Pro digitalisiert.

Über einen Einlegerahmen wurden vier Dias gleichzeitig verarbeitet. Die TIFF-Bilddateien habe ich anschließend auf diesen SanDisk-USB-Stick (Affiliate-Link) kopiert und über das iPad aufs iCloud Drive gelegt.

Ein Shortcut hat den Dateien eine einheitliche Bezeichnungen sowie eine fortlaufende Nummer gegeben.

Im Anschluss habe ich Pixelmator Photo diesen Ordner vor die Füße geworfen. In einer Stapelverarbeitung hat die iPad-App alle Bilder in JPEGs umgewandelt und gleichzeitig die Farben korrigiert – „ML Enhance” macht’s möglich.

Das sind sicherlich zwei kontroverse Bearbeitungsschritte, aber die Ergebnisse haben mich überzeugt. Die Dateien sind signifikant kleiner, ohne das ich mit den Augen einen qualitativen Unterschied erkenne. Die Farbanpassungen über den Algorithmus, der durch maschinelles Lernen trainiert, führte zu insgesamt natürlicheren Bildern.

Wie gesagt: „Flott, mühelos und günstig“ waren für mich entscheidend.

Im nächsten Schritt bin ich alle Bilder trotzdem noch einmal von Hand durchgegangen und habe ganz offensichtliche Schmutzstellen mit dem Apple Pencil retuschiert. Das „Repair Tool“ bleibt fantastisch. Bei einigen Bildern hat es sich außerdem angeboten die Ränder minimal zu beschneiden, obwohl ich vom ursprünglichen Ergebnis des Epson-Scanners durchaus angetan war.

Nach dem Import der Bilderreihe in meine Fotobibliothek habe ich in letzter Konsequenz dann noch Metapho bemüht und den Bildern eine Standortinformation sowie ein Datum zugeschrieben.

Meine Kinderfotos, ehemals nur als Dia auf einem Diabetrachter anzuschauen, existieren nun als ein geteiltes iCloud-Fotoalbum.


  1. Bibliotheken sind fantastisch! 

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