iPhoneBlog.de iPhoneBlog.de
van Alex Olma
16. April 2018 – 13:15 Uhr

„The Face of watchOS”

Currently, only Apple can provide watch faces, while some of them have content from Pixar and Disney. The reasons for the lack of third party faces can be many, including Apple’s desire to control the experience and branding as much as possible.

Code found on watchOS 4.3.1 suggests this could change in the future.

Guilherme Rambo | 9to5Mac

Es gibt sicherlich mehrere (ikonische) Zifferblätter, die es (aus Lizenzgründen) und ohne die Möglichkeit eigene (Drittanbieter-)Designs installieren zu können, nie auf der Apple Watch schaffen würden. Ob das jedoch die Gerölllawine aus fragwürdigen Kreationen rechtfertigt, die als Folge darauf im App Store aufschlagen würde, darf man sich ernsthaft fragen.

Gibt es tatsächlich gelungene Drittanbieter-Zifferblätter für Android Wear Wear OS?

Erst mit iOS 4 erlaubte es Apple auf dem iPhone das (vormals ausschließlich schwarze) Homescreen-Hintergrundbild auszutauschen. Die damalige Diskussion erinnert mich sehr an das Für und Wider, dass wir heute für die Apple Watch debattieren.

Ich glaube, unterm Strich will die breite Mehrheit der Nutzer keine „third-party watch faces” installieren, sondern höchstens ein persönliches Foto auf der Uhr anzeigen (was schon heute geht).

Deshalb präferiere ich den Vorschlag von Joe Cieplinski:

Now that Jony Ive is back to paying attention to design at Apple again, what I’d like to see them do instead is contract out some experts in watch face design from the industry and have them work with the engineering team to add four or five really good new faces every year.

The Face of watchOS

13. April 2018 – 14:02 Uhr

Bellus3D FaceApp: ein 3D-Gesichtsscanner fürs iPhone X

In nur 10 Sekunden hatte Bellas3D mein Gesicht gescannt. Technisch ist das Ergebnis der Beta-Software, die die TrueDepth-Kamera aus dem iPhone X benutzt, faszinierend. Und trotzdem sieht es gruselig aus, weil diese Bilder für unsere Augen noch komplett ungewohnt sind.

Diese Art von Fotos müssen nicht nur qualitativ erst noch besser werden (Stichwort: Haare, Bart und Brille), sie müssen gleichermaßen eine Normalisierung in der Gesellschaft erfahren. Ich bin mir sicher, das ist einer der Gründe warum Apples Animojis abstrakte Comicfiguren sind und keine lebensechten Spiegelbilder fotografiert.

Bellus3D FaceApp for iPhone X is an easy-to-use, high-resolution, 3D face scanning application that captures over 250,000 3D data points on a user’s face in 10 seconds while the user turns their head in front of the smartphone camera. Immediately after the scanning, the user’s face is virtually reconstructed in 3D with lifelike detail and can be rotated, zoomed and viewed in three dimensions on the screen of the iPhone X.

Bellus3D Announces High-Resolution 3D Face Scanning App for Apple iPhone X

13. April 2018 – 10:13 Uhr

#099 – Die Geschichte der iPhone-TV-Spots (2007 – 2012)

Es bedurfte einiger Stunden auf YouTube um Apples frühste iPhone-Werbespots in erträglicher Qualität aufzustöbern, zu katalogisieren, zeitlich korrekt einzuordnen und dann eine schlüssige „Big picture”-Einschätzung abzugeben.

Es war Arbeit, die zu einem elfminütigen Video führte und mir immens Spaß bereitet hat.

Hier ein einminütiger Ausschnitt der Sendung:


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

11. April 2018 – 15:31 Uhr

Upgrade #188: „The future of the Mac”

Ein paar lose Gedankten zum Projekt Kalamata – der Story von den ARM-Chips in Macs, die eigentlich eine reine Software-Geschichte ist – hatte ich in der letzten Woche runtergetippt.

Jason Snell hat in seinem Podcast „Upgrade” das Thema vorgestern noch einmal weitsichtig aufgegriffen (ab Minute 43:00). Sein Fazit habe ich transkribiert (nee transkribieren lassen).

The idea of not having a landline, the idea of not having cable TV – if done right – the idea of not having a Mac – it won’t just be terrible. It will be irrelevant, because the things that you do now, will be done in a different place, but you’re still doing them. And I just know that’s kind of a squishy and touchy-feely kind of moment, but I really do think that we could get to that point.

But it is on Apple, because Apple could screw it up.

Apple could do something to make the Mac unusable and create a complete Exodus of people from the Mac. But I would argue that if Apple did nothing and just let the Mac sit there…that’s not going to satisfy people who use the Mac because they want new features and they want new hardware and Apple is probably not going to do that as an active investment in just the Mac as a standalone platform. It just seems unlikely at this point, but the good news is: It may not matter in five years. It matters today. They couldn’t take it „away“ today. But by the time that they take it away, it may not matter – for most people.

We we will see.

Jason Snell | Upgrade #188

11. April 2018 – 13:27 Uhr

„Introducing Focus”

When you open the camera, you’ll see “Focus” next to “Superzoom” under the record button. Take a selfie or switch to the back-facing camera to find a friend. As soon as there’s someone in the shot, you’ll notice the person stays in focus while the background softly blurs — making sure they stand out in a striking way.

Instagram-Press.com

Der neue „Focus”-Mode von Instagram ist (für ältere iPhones) eine nette Spielerei, aber kein Vergleich zum Porträtmodus so wie wir ihn vom iPhone 8 Plus, iPhone X oder dem Google Pixel 2 kennen.

Vielleicht ist das für so kurzlebige Instagram Stories, die 24 Stunden nach der Veröffentlichung wieder automatisch verschwinden, auch egal, aber es ist definitiv keine Funktion, die Instagram als Premium-Plattform für Fotos gerecht wird.

(Links: Instagram. Rechts: der iOS-Porträtmodus)

10. April 2018 – 10:28 Uhr

Das iPhone 8 und iPhone 8 Plus (PRODUCT)RED Special Edition

Schon im letzen Jahr hat Apple zur Halbzeit im jährlichen iPhone-Release-Zyklus seiner Produktlinie mit einer RED-Edition neuen (Verkaufs‑)Schwung mitgegeben. Für jemanden, der jede News zum Thema „iPhone” aufsaugt (mich eingeschlossen), ist ein reiner Farbwechsel fünf Monate vor einem kompletten Hardware-Update keine weltbewegende Nachricht. Die Annahme aber, dass man nur direkt zum Verkaufsstart ein Telefon kauft (beziehungsweise kaufen sollte), widersprechen alle Quartalszahlen der letzten Jahren. Das iPhone gehört zu einer sehr überschaubaren Riege an Smartphones, die sich über das gesamte Jahr hinweg verkaufen (mit Verkaufsspitzen zu Weihnachten und dem chinesischen Neujahrsfest).

Die RED-Edition (mit schwarzer Front!) ist für mehrere Millionen iPhone-Käufer also eine weitere Farbwahl für ihren bereits absehbaren Kauf (auch wenn es sicherlich einige wenige Käufer und Käuferinnen gibt, die primär wegen der roten Rückseite zuschlagen).

Obendrein ist die April-Veröffentlichung für Apple strategisch gutes Timing um das iPhone als Thema in die Medien platziert.

Mein ausführlicher Artikel zum iPhone 8 Plus fand im Oktober hier ins Blog. Ich stehe weiterhin zu meinem Fazit: „Das Leben ist einfach zu kurz um es mit schlechter Technik zu vertrödeln.“ Und wie sich später herausstellte, bringen die neuen Modelle laut Apple ein signifikant geändertes Batterie-Management mit (dass eine manuelle Konfiguration der neuen „Leistungsverwaltung” für diese Geräte möglicherweise unnötig macht).

iPhone 8, iPhone 8 Plus, and iPhone X models include hardware updates that allow a more advanced performance management system that more precisely allows iOS to anticipate and avoid an unexpected shutdown.

How will new iPhones manage power? Apple’s response to senator raises questions

Obwohl es für mich nicht ansatzweise zur Frage steht jetzt – mid-cycle – ein neues iPhone zu kaufen, könnte rückblickend dieses Jahr (und dieses Gerät) durchaus bemerkenswert sein: Das iPhone 8 und 8 Plus könnten Apples letzte „Highend-iPhones” sein, die auf Touch ID und Homebutton setzen.

9. April 2018 – 15:55 Uhr

Scanbot 7

Mit iOS 11 spendierte sich Apple einen Dokumentenscanner für ihre Notiz-Anwendung. Für ein halbes Jahr habe ich versucht meine Arbeitsweise rundum digitalisiertes Papier daran anzupassen, bevor ich am Jahresanfang wieder zurück auf Scanbot (universal; Laden) gewechselt bin.

Die Qualität der Scans über Apples Notiz-App ist fantastisch, insbesondere wenn man die geringe Speichergröße der PDFs dem Ergebnis gegenüberstellt), aber der Workflow ist unnötig umständlich: Um eine (Taxi‑)Quitting noch direkt an Ort und Stelle zu digitalisieren, muss ich dafür eine eigene Notiz anlegen. Selbst wenn das Stückchen Papier nur als Datei auf die iCloud soll, ist die Scanner-Funktion nicht außerhalb von einer individuellen Notiz zu erreichen.

Natürlich lässt sich eine solche Notiz direkt nach dem Scan und dem Upload des PDFs auf meinen Wolkenspeicher wieder löschen, aber wenn ich das nicht tue, findet ich mich am Ende einer (Geschäfts‑)Reise mit unzähligen Notizen, die alle jeweils ein einzelnes PDF mit dem Titel „Scanned Documents” haben. Gnah.

Scanbot öffnet im Gegensatz dazu nicht nur direkt beim Programmstart die Kamera, sondern drückt dem Dokument automatisch das aktuelle Datum in den Dateinamen und lädt das Papier anschließend automatisch auf einen vorausgewählten Onlinespeicher – das spart selbst bei wenig Papier‑„Post” eine ganze Menge Zeit.

Bei mir landet jedes so eingescannte Dokument automatisch auf Microsofts OneDrive (/Scanbot). Für Dokumente, die speziell einer Geschäftsreise zuzuordnen sind oder relevant für meine monatlichen Steuervorauszahlungen werden, stoße ich einen manuellen Upload direkt im Anschluss an (/Accounting/March/Expenses). So spare ich mir am Ende eines jeden Monats lästige Sortierarbeit.

Ich habe ein paar Jahre dafür gekämpft, so wenig Papierdokumente wie möglich in den Briefkasten gespült zu bekommen1. Im Schnitte scanne ich pro Monat nur ein Dutzend A4-Seiten beziehungsweise kleinere Quittungen; so ist es problemlos möglich nur mit dem iPhone als Dokumentenscanner auszukommen.


  1. Ich habe vor einigen Jahren mal meinen (hier in Finnland verpflichtenden) Buchhalter gewechselt, weil der mir Dokumente per Post geschickt hat, die auch per E-Mail ausgereicht hätten (und er und ich nicht gewillt waren unsere Workflows zu ändern). 
6. April 2018 – 21:26 Uhr

Ein Ideenvideo für iOS 12

via https://iosconcept.com

Konzeptvideos müssen realistisch bleiben, sonst machen sie keinen Spaß. Dieses hier zeigt eine Handvoll Funktionen, die ich als umsetzbar einschätze.

Social

Abonnement

iPhoneBlog #one präsentiert wöchentlich neue Videos über App-Store-Apps und einen täglichen Ideenaustausch im privaten Slack-Kanal. Noch nicht dabei? Werde Abonnent.

Du hast schon einen Account? Login.

Support

App Store

Wer eine beliebige iPhone-App im App Store über diesen Link kauft, seinen Mac mit Software aus dem Mac App Store bestückt oder ein Produkt seiner Wahl bei Amazon bestellt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.

Archiv

Gastfreundschaften