iPhoneBlog.de iPhoneBlog.de
van Alex Olma
18. März 2019 – 16:15 Uhr

Apple sortiert mit dem iPad Air + iPad mini ihre iPad-Aufstellung neu

Das neue 10.5” iPad Air vermisst gegenüber dem (von mir sehr geliebten) 10.5” iPad Pro aus dem Jahr 2017 ein ProMotion-Display, die Möglichkeit Videos in 4K aufzunehmen sowie die vier Lautsprecher-Pärchen. Apple nahm mit der heutigen Veröffentlichung des iPad Air ihr altes 10.5” iPad Pro aus dem Programm.

In einer Gegenüberstellung zum preiswerteren 9.7” iPad ist das geringere Gewicht und die (zum Teil) kleineren Abmessungen – trotz dem größeren Bildschirm – zu beachten. Außerdem handelt es sich um ein vollständig laminiertes Display, das obendrein den größeren P3-Farbraum abdeckt und das True-Tone-Feature mitbringt. Wenn man das Prozessor-Upgrade, die Neural Engine und den Smart Connector (für das Smart Keyboard) außerdem in Betrachtung zieht, setzt es sich deutlich vom günstigsten Modell ab.

Das iPad mini, das Apple nach dreieinhalb Jahren heute ebenso wiederbelebte aktualisierte, lässt sich nun mit dem Apple Pencil (der ersten Generation) bedienen. Ich persönlich hätte mir zwar ein iPad mini PRO gewünscht – mit Face ID, dem beinahe rahmenlosen Display und dem Apple Pencil 2 – zu erwarten war dies jedoch nicht.

Beide neuen iPads ergänzen das iPad-Line-up auf seiner mittleren Position – mit klaren Abgrenzungen nach unten sowie nach oben.

18. März 2019 – 14:49 Uhr

GameClub verspricht alte App-Store-Spiele neu aufzulegen

Im Sommer 2017 fragte jemand die Entwickler von Hook Champ auf Twitter: „Any chance old apps like Hook Champ get updated to 64-bit?” Rocketcat Games antwortete ernüchternd: „Hook Champ’s chances are ultra low, it’s so old we’d probably have to redo it completely. Others have a higher chance based on age.”

Dieses Bild zeigt Hook Champ – ein echtes App-Store-Urgestein aus dem Jahr 2009 – allerdings auf meinem aktuellen iPhone XS Max. Wie geht das? Hook Champ dürfte nämlich gar nicht mehr auf diesem modernen iPhone spielen – sein (Indie‑)Entwickler hatte das Game nie für eine neuere iOS-Version angepasst.

Rocketcat Games hat tatsächlich nicht selbst Hand angelegt, sondern übergab das Projekt dem GameClub.io. Dieses Start-up, das unter anderem von Eli Hodapp, dem Ex-Chefredakteur von TouchArcade, begleitet wird, hat sich der Erhaltung von „premium mobile games” verschrieben – ein nobles Unterfangen, dem ich persönlich applaudiere.

And outside of hanging on to a bunch of older iOS devices running various old versions of software, or maintaining some sort of jailbreak device that can access a bunch of games that are no longer on the App Store, there’s no real easy or official way for your average person to be able to experience many of the great games that have launched on the App Store over the past decade, and that’s a crying shame.

We’ve bemoaned this fact many times over the years and wished that somebody would do something about it, and finally somebody is. It’s called GameClub and it’s a new company that’s hoping to find ways to bring back some of the App Store’s lost classics and reintroduce them to the world.

TouchArcade

Trotzdem bin ich skeptisch, was die Finanzierung der Software-Restaurierung betrifft, und wie viele Enthusiasten dann wirklich ihr App-Store-Guthaben für alte iOS-Spiele plündern. Alle erachten die Idee sicherlich als gut, aber wer lässt seinen Worten auch Taten folgen und wirft Geld ein?

Die zweite große Herausforderung für GameClub findet sich auf der Seite der App-Entwickler: Einige Produzenten von ehemaligen App-Store-Spielen wird man ganz bestimmt (noch) ohne Probleme kontaktieren können, und viele der 32-Bit-Apps, die mit iOS 11 aus dem App Store flogen, werden teilweise automatisiert zurückzuholen sein. Für Auftragsarbeiten und für Projekte aus großen Teams, die möglicherweise bereits aufgelöst wurden, wird die Herausforderung den richtigen Ansprechpartner zu finden, der gleichzeitig auch die rechtliche Grundlage für eine Neuveröffentlichung schaffen kann, definitiv größer.

Hook Champ soll bereits ganz bald im App Store aufschlagen; das darauffolgende GameClub-Projekt heißt ‚Sword of Fargoal‘.

15. März 2019 – 14:34 Uhr

„Privacy. That’s iPhone.”

Apples wiederholte Betonung auf Privatsphäre und Datenschutz färbt ab: Android Q führt beispielsweise neue Zugriffsbeschränkungen für die Zwischenablage ein oder ermöglicht eine nur selektive Herausgabe der eigenen Ortsinformationen. Google selbst betont in seinen Release-Anmerkungen: „Android (Q) was designed with security and privacy at the center.

Das ist insgesamt ein erfreulicher Trend, auch wenn man dem je nach gewähltem Geschäftsmodell natürlich nur unterschiedlich weit folgen kann. Nichtsdestotrotz: Privatheit ist nicht nur Teil der Debatte, sondern seit einiger Zeit schon ein Marketing-Feature.

Besonders treffend funktioniert der humoristische Spot gegen die „Ich habe ja nichts zu verbergen”-Fraktion, die zu meinem kompletten Unverständnis immer noch dieses Argument hervorholt.

15. März 2019 – 10:30 Uhr

#145 – (M)ein Apple-Watch-Alltag

Apples Uhr hat nicht die eine „Killer-App”, die den Computer am Handgelenk rechtfertigt. Apple Watch bietet ein Paket aus ganz unterschiedlichen Anwendungen, ohne das ich nicht mehr aus dem Haus gehen möchte.

Welche Aufgaben die Apple Watch für mich tagtäglich erfüllt, habe ich in dieser Woche einmal zusammengetragen.


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

14. März 2019 – 17:39 Uhr

„Apple Has Been Quietly Hiring Iconic Artists To Design Apple Music Playlist Covers”

Apple bezahlt Grafik-Künstler für die Gestaltung individueller Plattencover von Apple-Music-Wiedergabelisten. Das ist doch sehr ‚Apple-like‘1.

Streaming services are fundamentally distribution mechanisms for other people’s work, and it’s generally the work that matters. That said, it’s a competitive advantage to have the packaging and marketing of other people’s work be as high value as possible because it enhances the user experience. In that light, giving a platform a visible human touch becomes a very good idea.

The Verge

Wie es der Zufall will, veröffentlichte Ben Dodson nur drei Tage vor dieser Meldung seinen ‚Apple Music Artwork Finder‘ – einen Webdienst, der die Alben-Grafiken als hochauflösendes JPEG herunterlädt.


  1. …und mit mehr Mühe produziert, als das eine oder andere offizielle Album-Cover. 
14. März 2019 – 13:46 Uhr

Spotify vs. Apple

While I don’t particularly love Spotify’s approach here, I think there are numerous points in its favor. Apple’s insistence on a 30 percent cut for in-app purchases and for the first year of subscription revenue is brutal for businesses that are reselling content produced by other parties.

Amazon and Comixology aren’t marking up the digital cost of ebooks and digital comics by 30 percent to sell them online; if they gave Apple its cut, they would be selling all those products at a loss, which is why you can’t buy ebooks or comics from within the Amazon or Comixology apps. That is a degradation of the iOS user experience that Apple should prioritize over its demand that it get its money.

Jason Snell | Tom’s Guide

Ich halte es für realistisch, dass Spotifys EU-Kartellbeschwerde, die begleitet wird von einer Anti-App-Store-Kampagne, zu ausgewählten Änderungen der App-Store-Richtlinien führt. Spotifys Ausgangsposition, als direkter Konkurrent von Apple Music, besitzt nämlich eine signifikant stärkere Position, als andere (nicht direkt betroffene) Beschwerdeführer.

Angreifbar sind Apples 30-Prozent-Provision – so wie gestern beschrieben – und das Verbot einen (Anmelde‑)Link innerhalb einer App zu platzieren, die nicht Apples In-App-Bezahlschnittstelle nutzen möchte.

Wenig Erfolgschance sehe ich für Spotify bezüglich ihrer Forderung die Nutzer/innen direkt zu kontaktieren („deals and promotions” zu schicken), den App-Update-Prüfprozess zu beeinflussen sowie eine Öffnung von Siri, dem HomePod und der Apple Watch zu erzwingen.

13. März 2019 – 18:52 Uhr

„New Android adware found in 200 apps on Google Play”

The malware masquerading as an ad-serving platform, dubbed SimBad by researchers at security firm Check Point, infected more than 200 apps which, likely unbeknownst to the app developer, would open a backdoor to install additional malware as a way to outsmart Google’s app store scanning. Once installed, the downloaded malware also removes the app icon and persists in the background, loading each time the device boots up.

Once the malware retrieves its instructions from the command and control server, the malware runs through lists of web addresses in the background, serving ads to generate fraudulent revenue.

TechCrunch

150 Millionen infizierte Smartphones hier, 500.000 Malware-Fälle da und zwei Milliarden übernommene Klickbetrug-Bots dort – alles Ereignisse aus den letzten vier Google-Play-Store-Monaten.

Apple muss sich mit der zweckentfremdeten Benutzung von seinen Enterprise Zertifikaten einem leicht anderen Problem (in einer weitaus kleineren Größenordnung) stellen, arbeitet im Grunde aber aufs gleiche Ziel hin: Den Schutz seiner Nutzer durch sichere Geräte – ein mittlerweile zeitintensives und kostspieliges Unterfangen (für das man aber weder Apple noch Google bemitleiden muss, weil sie sich die App-Store-Stiefel selbst angezogen haben).

13. März 2019 – 13:30 Uhr

Spotify startet Kampagne gegen Apples App Store

Spotify legt nicht nur eine Beschwerde bei der Europäische Kommission gegen die App-Store-Spielregeln ein, sondern startet gleich eine ganze Kampagne („Time to Play Fair”).

  • First, apps should be able to compete fairly on the merits, and not based on who owns the App Store. We should all be subject to the same fair set of rules and restrictions—including Apple Music.
  • Second, consumers should have a real choice of payment systems, and not be “locked in” or forced to use systems with discriminatory tariffs such as Apple’s.
  • Finally, app stores should not be allowed to control the communications between services and users, including placing unfair restrictions on marketing and promotions that benefit consumers.

Newsroom.Spotify.com

Apple besitzt keine Monopolstellung im Smartphone-Markt, ist aber der einzige Anbieter für den Vertrieb von iOS-Apps. Das ist zwar kein echtes Monopol, kommt diesem in seinen Auswirkungen aber recht nahe. Und das wird zu einem Problem, wenn alle Transaktionen durch Apples Schnittstelle müssen, dabei nicht einmal auf die eigene Webseite verlinken dürfen, und Apple sich grundsätzliche eine 30-Prozent-Provision einbehält (ohne dabei diese erkaufte Digital-Dienstleistung direkt in irgendeiner Art aufzuwerten).

Ich habe das Gefühl, Spotify startet nicht zufällig zum jetzigen Zeitpunkt ihre Anti-App-Store-Kampagne, sondern sieht erstmals eine realistische Chance, dass Apple regulatorisch gezwungen wird tatsächlich etwas zu ändern.

Social

Abonnement

iPhoneBlog #one präsentiert wöchentlich neue Videos über App-Store-Apps und einen täglichen Ideenaustausch im privaten Slack-Kanal. Noch nicht dabei? Werde Abonnent.

Du hast schon einen Account? Login.

Support

App Store

Wer eine beliebige iPhone-App im App Store über diesen Link kauft, seinen Mac mit Software aus dem Mac App Store bestückt oder ein Produkt seiner Wahl bei Amazon bestellt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.

Archiv

Gastfreundschaften