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van Alex Olma
4. Juni 2021 – 16:30 Uhr

Für die Lösung von Matheaufgaben: Microsoft Math Solver

Unsere Kids starten heute in die Sommerferien. Ihre mathematischen Probleme bewegen sich in der ersten Klasse noch im dreistelligen Zahlenbereich – für Algebra und Trigonometrie dauert es also noch ein paar Jahre.

Genau dann beschäftige auch ich mich erst (wieder) damit, wollte aber unbedingt den Microsoft Math Solver hier im Blog haben – egal ob als Webseite oder App.

Es ist schlicht grandios, dass jeder von uns einen Taschenrechner für höhere Mathematik griffbereit hat, der durch Abfotografieren oder handgeschriebene Formeln (MyScript Calculator) die kompliziertesten Kalkulationen löst und obendrein den Rechenweg erklärt (photomath).

3. Juni 2021 – 22:36 Uhr

In Erinnerung gerufen: Die 3-Finger-Geste für Ausschneiden, Kopieren und Einfügen von Text

Über die „Fingergesten für die Textbearbeitung in iOS 13“ bloggte ich im September 2019. Und obwohl alle Spreiz- und Wischgesten mit drei Fingern zurecht in Vergessenheit gerieten (obwohl sie alle noch auf iOS und iPadOS funktionieren!), bleibt das einfache Auflegen von drei Fingern relevant. Es ruft systemweit ein „Cut & Copy und Paste“-Kontextmenü für markierten Text auf.

Bei mir sind es oft Passwortfelder, die sich weigern das Pop-up „Einfügen“ aufspringen zu lassen – egal wie oft ich dort reintippe. Ein solches Eingabefeld überlistet man beispielsweise über die Werkzeugleiste, die sich mit dem einfachen Auflegen von drei Fingern auf den Bildschirm zeigt.

2. Juni 2021 – 17:54 Uhr

#257 – Standard-Einstellungen, die ich ändere

Anbei findet ihr meine Checkliste für alle Einstellungen, die ich mir nach einer Neuinstallation von iOS und iPadOS vorknöpfe. Vielleicht inspiriert die Auflistung auch zu der einen oder anderen Änderung in eurem Setup.

Hier das Intro zur siebeneinhalbminütigen Episode:


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1. Juni 2021 – 16:28 Uhr

„Taildrop“ verspricht AirDrop über (Netzwerk‑)Grenzen

Seit letztem Jahr tunnel ich mit Tailscale vom iPad auf den Mac – für einen bequemen Fernzugriff. Neben Screen-Sharing und eine Datenübertragung mittels der Dateien-App gibt es seit einigen Tagen auch „Taildrop“ (Alpha).

Taildrop provides an easy way to share your sensitive files between any of your devices. And no matter where your devices are, the files are sent over encrypted peer-to-peer connections. So, you’re guaranteed the only machines that will ever have access to the files during the transfer are the sending and receiving devices.

Tailscale.com/blog

Über das iOS-Teilen-Menü fühlt sich ein solcher Datei-Transfer wie AirDrop an. Der bedeutende Unterschied: Ihr müsst euch nicht vor Ort oder im selben Netzwerk aufhalten. „AirDrop ohne (Netzwerk‑)Grenzen“ quasi.

31. Mai 2021 – 15:11 Uhr

Camo: das iPad als Webcam am Mac – nun inklusive „Center Stage“.

Die beste Webcam für macOS ist bekanntlich keine Webcam.

Zoom und Camo benötigten nur wenige Tage, um Apples „Center Stage“ für Videoanrufe über die Frontkamera der neuen iPad Pros einzuschrauben. Damit euch die TrueDepth-Kamera von selbst im Bild behält, müsst ihr den „Folgemodus“ in den iOS-Einstellungen anschalten.

30. Mai 2021 – 20:42 Uhr

iPadOS und externe Bildschirme

Vor zwei Jahren shoppte ich mir den HP Z27 (Affiliate-Link) und hängte ihn an einen Monitorarm (Affiliate-Link). Neben meinem MacPro (2013) baumelt dort auch ein BlackMagic Video Assist, ein Windows-PC sowie das iPad.

Die (bessere) Unterstützung von externen Displays für iPadOS steht seit vielen Jahren auf vielen Wunschzetteln. Die Voraussetzungen dafür existieren jedoch genau genommen erst seit letztem Jahr.

Quelle: Avdan

Vor 14 Monaten lernte iPadOS den Trackpad-Mode. Mit Pointer und Trackpad-Gesten ist die Benutzung über einen separaten Monitor erst vorstellbar – AssistiveTouch war limitiert; die Touchbedienung ohne haptisches Feedback erfordert den kontinuierlichen Blick zurück aufs iPad.

Es versteht sich von selbst, trotzdem sei es erwähnt: Externe Multitouch-Displays existieren nicht. Es gibt zwar Computer mit berührungsempfindlichen XXL-Displays (Microsoft Surface Studio), aber keine alleinstehenden Monitore.

Wenn wir also über „das iPad am Monitor“ sprechen, sprechen wir zwangsläufig über zwei unterschiedliche Bedienungskonzepte: Touch vs Cursor.

iPadOS ist und bleibt ein Touch-Betriebssystem. Schließt man es an einen Monitor an, ändert sich seine grundlegende Bedienung – anders als bei macOS. Ein Zweitmonitor am MacBook steuert sich immer gleich – egal ob der Bildschirm gespiegelt oder erweitert wird.

„Display spiegeln“ funktioniert bereits am iPad. Der große Nachteil: iPadOS zeigt sich auf externen Displays lediglich im beschnittenen 4:3-Pillarbox-Format. Nur wenn Apps eigene Funktionen auf den angeschlossenen Monitor auslagern (LumaFusion, MindMote, etc.), füllen sie einen minimal größeren Teil des Bildschirms.

„Mirror-Mode“ bedeutet: Selbst mit Blick auf das angeschlossene Display sieht man aus dem Augenwinkel ständig alle identischen Aktionen auf dem iPad-Bildschirm. Zwar lässt sich das iPad in einem Magic Keyboard oder Smart Folio zuklappen (und funktioniert über eine externe Tastatur auch weiterhin am angeschlossenen Monitor), allerdings beraubt man sich so den Touch-Eingaben und der gelegentlichen Authentifizierung über Face ID.

Im Gegensatz zu macOS ist es für iPadOS also schlicht nicht praktikabel den Computer im geschlossenen Zustand zu benutzen – als Kniff hat sich lediglich eingebürgert die Display-Helligkeit runterzudrehen.

Eine vollwertige Unterstützung für externe Monitore erfordert von iPadOS obendrein ein neues Multitasking. Da die Bedienung auf dem angeschlossenen Display ausschließlich über ein Trackpad und eine Tastatur erfolgt, muss man das Arbeiten mit mehreren Apps einmal komplett umkrempeln. Auch hier ist macOS simpel: Apps in Fenstern bleiben Apps in Fenstern – mit allen Vor- und Nachteilen.

Abstrakter formuliert: iPadOS fehlt Parallelität – die Gleichzeitigkeit mehrerer Vorgänge. Das iPad startete mit „Vollbild-Apps“ und spürt bis heute diese iPhone-OS-Wurzeln.

„Externe Bildschirmunterstützung” für iPadOS ist also schnell gefordert. Ich habe mich daran hinreichend über die Jahre beteiligt. Ernsthaft angegangen, wäre es jedoch eine substanzielle Änderung für das Betriebssystem und würde auch als solche verstanden werden.

In einer Woche startet die WWDC.

29. Mai 2021 – 11:51 Uhr

Fokusdistanz: Das iPad Pro kommt deutlich näher dran.

„Mit dem iPad fotografiert man nicht!“ ist genauso überholt wie „Videos nimmt man nicht im Hochformat auf!“ — insbesondere, wenn die Kameras in Apples neuen Pro-Modellen einen deutlich geringeren Fokusabstand gegenüber dem iPhone besitzen.

Erzählt hat’s Apple aber niemandem. Halide-Entwickler Sebastiaan de With stieß von selbst darauf.

iPad basically comes with a microscope. That’s right: you can take some pretty incredible macro shots of things without any accessories. The iPhone 12 Pro (or any iPhone, really) has a different lens design and only focuses to about 8 cm (that’s over 3 inches) away from the camera lens. iPad Pro easily focuses on things much closer to its sensor.

Lux.camera

Der Fokusabstand ist die Distanz zwischen dem Motiv beziehungsweise der Fokusebene und dem Bildsensor in der Kamera. Ein präzises Nachmessen überlasse ich Leuten, die sich damit auskennen. Wenn man jedoch einfach vergleicht in welchem Abstand das Kamerabild scharfstellt, kommt das iPad deutlich näher dran.

Mein Versuchsaufbau ist alles andere als wissenschaftlich, zeigt aber den unterschiedlichen Arbeitsabstand. Das Bild demonstriert den Mindestabstand von iPhone (12 Pro Max) respektive iPad Pro aufs Magic Keyboard. Über die manuelle Fokuseinstellung von Halide fand ich die minimale notwendig Entfernung für ein scharfes Bild.

Und wie man sieht, hängt das iPhone (12 Pro Max) dafür deutlich über dem neuen iPad Pro.

28. Mai 2021 – 13:28 Uhr

Readly – inklusive Spezialangebot [Sponsor]

5000+ Magazine und Zeitungen unlimitiert in einer App und zum Flatrate-Preis: Das ist Readly.

Ich bin mit Printmedien aufgewachsen; ich liebe auch heute noch das Magazinformat. Deshalb freue ich mich sehr, dass Readly in den nächsten 7 Tagen mein „Sponsor der Woche“ ist.

Exklusivdeal

Wer hier mitliest, bekommt den ersten Monat geschenkt! Danach geht das Angebot in ein normales Abo zum Monatspreis von 9,99 Euro über, kann aber jederzeit gekündigt werden – flexibel und total fair!

Zum Angebot: 1 Monat kostenlos

Readly führt durch den großen Blätterwald – von CHIP über Connect bis Forbes. Ich muss mich nicht vorab entscheiden welche Magazine und Zeitungen ich mitschleppen will.

Und dabei liest man nicht nur deutsche Magazine, sondern greift auch zu US- und UK-Publikationen. Für mich gehören TIME Magazin und WIRED zur Pflichtlektüre. Gleichzeitig landen jedoch auch die GameStar und M!Games jeden Monat pünktlich auf meinem iPad.

Neue Ausgaben lädt die Readly-App (Android, iOS, iPadOS sowie auf Mac und PC) bei Bedarf sogar automatisch herunter. Zeitungen und Zeitschriften lassen sich im Offline-Modus lesen, die Textsuche funktioniert durchs ganze Sortiment und die App ermöglicht es bis zu fünf Profile anzulegen – absolut familientauglich!

Schaut unbedingt einmal in die 30 Genres und ihre lange Liste von teilnehmenden Heften, die zum festen Monatspreis inbegriffen sind – von Sport, über Kultur bis Fotografie. Mit über 5000+ Zeitschriften ist nicht nur für euch etwas dabei, sondern auch gleich das nächste Geburtstagsgeschenk gefunden.

Vielen Dank an das gesamte Team von Readly für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

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