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van Alex Olma
9. August 2019 – 15:50 Uhr

Neuer „USB‑C Digital AV Multiport Adapter” von Apple

Mit HDMI 2.0 und der Möglichkeit 4k-Videos bei 60Hz in HDR (HDR10 + Dolby Vision) auszugeben, passt dieser Dongle ideal ins Adapter-Täschchen fürs iPad Pro1.

Und wann erscheint dieser aktualisierte Adapter (Model A2119 / Apple Store), der so fantastisch für alle iPads mit USB-C-Anschluss geeignet ist? Knapp ein Jahr nachdem das iPad Pro erschien!


  1. Der USB-A-Anschluss, der USB-3-Übertragungsraten von bis zu 5 Gbit/s erreicht, ist unverändert zum bisherigen Modell (A1621). 
9. August 2019 – 14:06 Uhr

Von der ‚Stiftung Lesen‘: Einfach Vorlesen!

Seit ein paar Monaten lese ich meinen Kids vor dem Einschlafen eine Geschichte aus der App „Einfach vorlesen!” (universal; Laden) vor. Dahinter steht die Stiftung Lesen.

Die Qualität der unterschiedlich langen Geschichten schwankt, aber wir haben bis jetzt keine Niete gezogen. Jeden Freitag wandern neue Erzählungen in den Bestand, die dort dann kostenlos, werbefrei und nett illustriert für vier Wochen zugänglich sind.

9. August 2019 – 12:17 Uhr

„Mastered for iTunes” findet den Weg in Apples Musikstreaming-Katalog

„Mastered for iTunes” heißt ab sofort „Apple Digital Masters” (PDF). Die Tracks fließen ohne besonderes Tamtam (und auch ohne Kennzeichnung) in den Musikkatalog von Apple Music ein.

„Die meisten der heutigen Top-Releases stammen von Apple Digital Masters. Etwa 75% der Top-100-Songs in den USA und 71% der Top-100-Songs weltweit werden aus Apple Digital Masters erstellt.”

Apple PR

Die entscheidende (!) Qualitätsverbesserung findet sich weiterhin im „Mastering” – der (Nach-)Bearbeitung von Aufnahmen – zugeschnitten und optimiert für das verlustbehaftete („lossy”) AAC-Format.

Apple bietet weiterhin keine Musikstücke mit verlustfreier („lossless”) Datenkompression an, umschifft damit aber auch alle ihrer Nachteile: Die vielfach höhere Speichergröße, den damit verbundenen Datentransfer im Streaming sowie den Umstand, dass ohnehin niemand entsprechendes Equipment besitzt, die das Quäntchen an Qualitätsgewinn hörbar macht.

8. August 2019 – 17:19 Uhr

#166 – PDF-Apps

Mein Ausflug ins Land der PDF-Apps hat zu insgesamt sieben App-Store-Downloads geführt. All diese Anwendungen verarbeiten auf unterschiedliche Art und Weise eure digitalen Schriftstücke.

In diesem Video hebe ich einzelne Funktionen aus einzelnen Apps hervor, die ich für den Umgang mit PDFs als wichtig erachte.

Hier das Intro zur sechsminütigen Episode:


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6. August 2019 – 12:09 Uhr

Gesten-Shortcuts für Twitterrific

Starting with Twitterrific 5, there are a number of new gestures that you can utilize to make your experience reading tweets even more enjoyable:

  • Swiping downward with two fingers switches to the next account
  • Single-finger swipe to adjust cursor position by letter

support.iconfactory.com

Mir ist der flotte Account-Wechsel eben aus Versehen passiert. Warum erfahre ich erst jetzt, dass Twitterrific eine ganze Handvoll (!) sinnvoller Gestenkürzel besitzt?

6. August 2019 – 10:22 Uhr

Nach der PlayStation-Exklusivität und dem PC-Release: Journey erreicht iOS

John Siracusa über Journey auf der PlayStation, das soeben auch den App Store (universal; 5,49 Euro) erreichte:

Available on PS3 as a download, and on PS4 as a download and a collector’s edition disc bundled with two other games. Coming soon to PC via the EPIC Store.

This is the most accessible game on the list. It only takes two hours to play from start to finish, and it costs just $15. I recommend playing it alone, in the dark, with no interruptions, in a single sitting. A good sound system (or headphones) really enhances the experience.

To avoid spoilers, finish the game before reading the article I wrote or listening to the podcast I recorded about the game.

Great Games

Zu diesem Spiel ist wahrhaftig schon alles gesagt und geschrieben worden. Jetzt müsst ihr es nur noch selbst spielen.

Kleiner Nachtrag: In den iOS-Systemeinstellungen lässt sich Auflösung + Bildwiederholungsrate für das Spiel hochschrauben.

5. August 2019 – 18:33 Uhr

Craig Records!

Craig ist ein „multi-track voice channel recording bot for Discord“, der euch hinreichend gut auch mit einem iPhone oder iPad an Gruppengesprächen teilnehmen lässt.

Die Einrichtung ist super-simple: Ihr legt euch einen kostenlosen Discord-Server an, ladet den Bot dorthin ein und gebt ihm das Kommando ➝ :craig:, join

Die Discord-App nutzt entweder das im iPhone oder iPad eingebaute Mikrofon, eure verbundenen AirPods oder externe Aufnahmegeräte (Shure MV51 / RØDE NT-USB). Discord bietet nur limitierte Mikrofoneinstellungen, weil iOS nicht mehr erlaubt. Nichtsdestotrotz lässt sich mit der automatischen Sprachverarbeitung ausreichend gut arbeiten.

Beendet ihr durch das Kommando ➝ :craig:, leave eine Aufzeichnung, bekommt ihr direkt im Anschluss den Zugriff auf die einzelnen Audiospuren von den einzelnen Teilnehmern – alternativ gibt es auch eine Abmischung mit allen Beteiligten.

Der Bot zeichnet das Audiogespräch auch dann weiter auf, wenn sich Mitwirkende abmelden oder rausfliegen. Diese Erfahrung habe ich (unfreiwillig) selbst gemacht: Während einem Gespräch hat sich die Beta-Version von iOS 13 auf meinem iPad Pro verabschiedet. Nach einem kompletten Neustart konnte ich mich allerdings schnurstracks wieder in die Discord-App einwählen und weiter am Talk teilnehmen. Die Aufzeichnung funktionierte lupenrein; während der Neustart-Phase war auf meiner Tonspur schlicht Stille zu hören.

Apropos Aufzeichnung: Mit der Erweiterung EnnuiCastr lässt sich die Aufnahmequalität noch einmal steigern. Mit dem Opus-Codec, auf den EnnuiCastr setzt, sollte das für jede Form von einer Gesprächsrunde qualitativ ausreichen. Wer die Webapp aktiviert (➝ :craig:, ennuicastr on), bekommt obendrein einen Link, den man als Einladung an Gesprächsgäste verschickt. Diese Gäste müssen nicht zwangsläufig Discord installieren, sondern können auch über einen (modernen) Browser teilnehmen.

Ein kleines aber feines Detail sei noch erwähnt: Craig lässt sich mit eurem Google Drive verknüpfen. Jede Aufzeichnung ist direkt im Anschluss an das Gesprächsende dort als ZIP-Datei mit den einzelnen Tonspuren herunterzuladen. Ich konnte diese Tracks (in meinem Fall waren es .AAC-Dateien) direkt zu Ferrite importieren und dort mit der Bearbeitung beginnen.

Warum erwähne ich all das?

iOS fasst auch mit iOS 13 noch nicht das große Thema ‚Audio‘ an. Es ist weiterhin nicht möglich Audiostreams aus verschiedenen Apps zusammenzuführen oder ein Skype-Gespräch lokal aufzuzeichnen. iOS erlaubt es nämlich nicht mit einem Mikrofon an einem Gespräch teilzunehmen und dieses Mikrofon gleichzeitig aufzuzeichnen.

Ich glaube fest daran, dass sich das Thema für iPadOS in den nächsten Jahren weiterentwickeln muss. Bis das jedoch soweit ist, werde ich im iPhoneBlog nicht nur alternative Wege beschreiben, sondern die fehlende Funktionalität auch zukünftig kräftig kritisieren.

5. August 2019 – 12:46 Uhr

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat das schönste Armband im ganzen Land?

Q3/2019 war Apples zweites Geschäftsquartal in dem die Wearables-Kategorie das Umsatzwachstum antrieb – allem voran mit AirPods und der Apple Watch. Dieser Geschäftszweig erreicht „bald die Größe einer eigenen Fortune-50-Firma“.

So richtig an Bedeutung gewinnt diese Gerätekategorie jedoch erst wenn man die fehlende Konkurrenz bedenkt – nicht unbedingt für Kopfhörer, aber zweifellos für Computeruhren. Die Entwicklung von ‚Wear OS‘ scheint eingeschlafen; die Tracker von Fitbit werden von Monat zu Monat irrelevanter.

Während watchOS, der Software-Teil von Apple Watch, seit 2015 einige fundamentale Richtungswechsel erfuhr, war die Hardware gleich im ersten Anlauf ein Erfolg. Insbesondere die Idee der austauschbaren Armbänder ist dabei nicht hoch genug zu bewerten.

Während die goldene Apple-Watch-Edition grandios gegen die Wand fuhr1, avancierten die Armbänder zu einem Aushängeschild für Mode & Design. Ich würde die Handschlaufen auf eine Ebene mit den weißen Kopfhörern hängen, die dem iPod vor 17 Jahren seine Persönlichkeit aufdrückten.

Zur Erinnerung: Apple konnte sich damals eine Werbekampagne leisten, die nur Silhouetten von Kopfhörerkabeln zeigte – und jeder wusste, welcher Musikplayer an diesen Ohrstöpseln hängt. Ich bin mir sicher: Mit einigen Apple-Watch-Armbändern könnte man heutzutage eine ähnlich abstrakte Kampagne fahren und es gäbe keinen Zweifel welche Uhr gemeint ist.

Es war jedoch nicht nur die Idee der wechselbaren Armbänder, die gelang, sondern auch die Umsetzung: Apple verkauft bis heute das Original-Sportarmband, während andere Armband-Typen radikal aussortiert wurden. Wer erinnert sich noch ans Nylon-Armband oder das klassische Lederarmband?

Neben dem allerersten Sportarmband ist für mich das Sport Loop der bislang größte Erfolg aus der Kollektion. Diese Armbänder sind bequem, sie sind in unzähligen Farben erhältlich, man nimmt sie nach dem Sport mit unter die Dusche, aber kann sie gleichzeitig auch für ein feines Abendessen tragen.

Es ist jedoch nicht nur die persönliche Individualisierung, die man mit einer ganz bestimmten Farbe ausdrückt, sondern mit jedem neu erworbenen Armband kauft man sich gefühlt eine neue Uhr. Ein anderes Material und eine andere Verschluss-Methode führen ganz von selbst zu einem neuen Tragegefühl. Man wechselt nicht nur ein Hintergrundbild auf seinem Screen oder klebt einen Sticker auf seinen Laptop-Rücken: Man wechselt das komplette Erscheinungsbild von seinem Computer.

Eine solche Transformation ist einer von vielen Gründen, warum Apple rund 60 Euro für ein „Nylongewebe mit Klettverschluss“ verlangen kann. Und dort wo sie es nicht können, bei günstigeren Drittanbietern, verdienen sich über das Lizenzprogramm für das Armbandverbindungsstück mit.

Switzerland is in trouble“ soll Jonathan Ive einmal gesagt haben: Einer der Gründe ist die brillante Idee der wechselbaren Armbänder.


  1. „Even with the lowest possible numbers within this framing — 10,000 units sold of a minimum $10,000 product — that still means Apple made a hundred million dollars on the first-generation Edition. I’m not making a judgement on whether this is good, obviously, but it’s noteworthy.”

    Nick Herr 

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