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van Alex Olma
18. Februar 2021 – 17:36 Uhr

#242 – DEVONthink to Go 3

Kontextmenüs, OCR, Kurzbefehle und der CloudKit-Sync: DEVONthink To Go steht in Version 3 auf eigenen Beinen.

Ich habe mir das Update der Software für eure Zettelwirtschaft und Datei-(Un‑)Ordnung aus Sicht der iOS- und iPadOS-Nutzung angeschaut.

Spoiler: Ich weiß zwar nicht ob's erlaubt ist Spaß an Dokumentenmappen zu haben, aber ich fühlte mich beim Ausprobieren bestens unterhalten.

Hier das Intro zur sechsminütigen Episode:


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17. Februar 2021 – 21:32 Uhr

Apple TV: Infuse streamt Surround-Sound ans HomePod-Stereo-Pärchen

The new HomePod home theater option allows you to utilize a HomePod stereo pair with your Apple TV 4K to create a theater experience with Dolby Atmos or surround sound right in your home. After enabling home theater, Infuse will be able to send high-quality audio directly to your HomePods, allowing more detail to be heard than ever before.

Firecore

Wenn „Heimkino-Audio mit HomePod und Apple TV 4K“ bereits eingerichtet ist (Einstellungen ➞ Video und Audio ➞ Standardmäßige Audioausgabe), braucht es kein anderes Setting mehr.

Und auch die macOS-Alpha macht Fortschritte.

16. Februar 2021 – 17:01 Uhr

Die „Quatro Wireless Powerbank” – ein mobiles All-in-one-Ladegerät für iPhone, AirPods, Apple Watch und iPad

Die Quatro Wireless Powerbank (Affiliate-Link) trudelte ein paar Tage nach Weihnachten bei mir ein – knapp zu spät für ein „24-Tage-im-Dezember”-Video.

Das ist besonders ärgerlich, weil das Zubehör von Satechi meiner Definition eines Geschenkes entspricht: Es ist (sehr) nützlich, es ist (für die oft nicht sehr elegante „Powerbank”-Produktkategorie) extrem hübsch und zu guter Letzt ein bisschen teurer um sich selbst zu beschenken.

Die Handhabung ist einfach: AirPods (Pro), Apple Watch und iPhones liegen auf; AirPods Max und iPads hängen wahlweise am USB-C- (bis zu 18 Watt) oder USB-A-Port (bis zu 12 Watt). Damit Strom fließt, drückt ihr zweimal auf den seitlichen Knopf; mit nur einem Knopfdruck überprüft ihr den Ladestand der mobilen Batterie. Liegt oder hängt kein Gerät am Akku, schaltet er sich eigenständig ab.

Die Quatro Wireless hat die Länge von meinem iPhone 12 Pro Max und ist lediglich 30 Gramm schwerer. Für seine Kapazität von 10.000 mAh ist das ein guter Kompromiss aus Größe und Gewicht.

Die kabellose Ladestation lädt sich selbst über USB-C. Ein USB-C-auf-USB-C-Kabel liegt bei; das Netzteil müsst ihr mitbringen. Im Gegensatz zu anderen Ladestationen tankt die Satechi-Powerbank an einer Steckdose während gleichzeitig (!) andere Geräte an ihr laden. So ist es beispielsweise möglich über Nacht (ganz langsam) ein MacBook aufzupeppeln, während zur selben Zeit das iPhone und die Apple Watch auf der Ladefläche liegen.

Egal ob ihr die Powerbank betankt oder ihr Strom entzieht: Es ist kein elektronisches Fiepen zu vernehmen. Auch dann nicht, wenn sich drei Geräte gleichzeitig bedienen und die maximale Leistung ausschöpfen – bis zu 18W über USB-C PD, 12W über USB-A, 5W über Qi Wireless und 2,5W für die Apple Watch. Sprich: Wenn’s schnell gehen soll, hängt ihr das iPhone lieber an ein Kabel.

Die Positionierung eines (hüllenlosen) iPhones ist mein (einziger) Kritikpunkt. Das Telefon muss auf dem matten Plastik eine bestimmte Stelle treffen, um sich über die Wireless-Charging-Spule zu speisen. Ihr merkt euch innerhalb von ein paar Tagen diese Position, schaut aber bei jedem Auflegen zweimal hin.

15. Februar 2021 – 21:26 Uhr

„Hidgets“ zeigt eure Gesundheitsdaten aus der Health-App als iPhone-Widgets

Ich habe zur Sicherheit tatsächlich noch einmal nachgeschaut: Apple bietet keine Widgets für seine Health-App!

Das mag zwar noch kommen, aber bis dato übernimmt Hidgets die Visualisierung meiner Gesundheitsdaten.

Es gibt bereits einige Apps, die die visuelle Darstellung eurer Blutsauerstoffwerte, Herzfrequenz oder Schlafzeiten auf dem Homescreen abbilden. Die Anwendung von Marcel Schmitz gefällt mir optisch jedoch am besten und ist für wirklich jede Altersklasse einzurichten.

Hidgets vermisst die Widget-Größe „Large“; bislang lassen sich eure Lieblings-Gesundheitsdaten nur in den Abmessungen „Small“ und „Medium“ anlegen.

Nette Idee: Das Tippen aufs Widget öffnet wahlweise die Widget-Anwendung oder springt direkt zu Apple Health.

Hidgets fragt (logischerweise) nach dem Zugriff auf eure Health-Datenbank. Die App überträgt aber selbstverständlich keine dieser Informationen und benötigt natürlich auch keinen Account.

14. Februar 2021 – 20:38 Uhr

Fehlt die Medaille der Herzmonat-Herausforderung? Ein Reboot der Apple Watch hilft.

R/AppleWatch klagt: Die Auszeichnung für die heutige „Herzmonat Herausforderung“, die Apple bereits im vierten Jahr in Folge digital austeilt, scheint vermehrt zu klemmen. Ein Neustart der Apple Watch sollte die Medaille nach den erreichten 60 Trainingsminuten jedoch anzeigen. So war es auch bei mir.

13. Februar 2021 – 21:14 Uhr

Holpriger Start für die App-Datenschutz-Etiketten

Zum Start der verpflichtenden App-Datenschutzlabels kritisierte ich ihre Optik. Ich finde sie auch zwei Monate später noch schwierig.

Ein größeres Problem könnten jedoch Falschangaben sein. Es scheint, als ob Software-Produzenten ihrer Eigenverantwortung (!) bei dieser Kennzeichnungspflicht eher unpräzise nachkommen.

To be clear, I don’t know exactly how widespread the falsehoods are on Apple’s privacy labels. My sample wasn’t necessarily representative: There are about 2 million apps, and some big companies, like Google, have yet to even post labels. (They’re only required to do so with new updates.) About 1 in 3 of the apps I checked that claimed they took no data appeared to be inaccurate. “Apple is the only one in a position to do this on all the apps,” says Jackson.

But if a journalist and a talented geek could find so many problems just by kicking over a few stones, why isn’t Apple?

Geoffrey A. Fowler | The Washington Post

Ganz grundsätzlich sind und bleiben diese „Privacy Nutrition Labels“ ein richtiger Schritt. Sie visualisieren eine Datenverarbeitung, die zuvor schlicht nicht sichtbar war. Das ist wertvoll; daran muss man festhalten.

Doch der US-Kongress (PDF) fragt zu Recht: Wie hilfreich sind falsche und irreführende Angaben in einer Kennzeichnungspflicht für den App-Store-Konsumenten?

Apple verspricht diese Angaben lediglich rückwirkend zu überprüfen. Wie häufig dies bereits geschah, und ob Konsequenzen für die involvierten Entwickler erfolgten, ist unbekannt.

In an email, Apple spokeswoman Katie Clark-AlSadder said: “Apple conducts routine and ongoing audits of the information provided and we work with developers to correct any inaccuracies. Apps that fail to disclose privacy information accurately may have future app updates rejected, or in some cases, be removed from the App Store entirely if they don’t come into compliance.”

Die ausbleibende Kontrolle der Metadaten steht im direkten Gegensatz zur App-Store-Zugangsprüfung. Um in den Download-Store zu gelangen, durchleuchtet Apple jede Software und jedes Software-Update; erst dann gibt es den Startschuss. Beim Datenschutzlabel wird zuerst durchgewunken und im Nachhinein vielleicht überprüft.

Die Gegenüberstellung ist interessant, weil Apple vorgeworfen wird eine zu weitreichende Kontrolle über den App Store auszuüben – ganz aktuell im US-Antitrust-Verfahren sowie in den kartellrechtlichen Ermittlungen der EU-Kommission. Nun steht der Gatekeeper für den App Store aber in der Kritik, weil er möglicherweise Metadaten für diese Software nicht streng genug im Blick behält.

Die Frage bleibt also: „Wie viel Kontrolle soll Apple über den App Store ausüben (dürfen)?“

Ich tendiere (mittlerweile) zu weniger Kontrolle. Mich interessiert eine Software-Lösung, die Apps ohne den App Store installiert – ähnlich wie auf dem Mac.

„Erst reinlassen, bei Fehltritten rauswerfen“ erscheint jedoch als ein sehr hohes Ziel, wenn schon bei den Angaben für Datenschutz geschummelt wird. Und entsprechen diese gelogenen Angaben nicht genau Apples Argument für mehr Kontrolle über den App Store?

12. Februar 2021 – 20:25 Uhr

„Unread“ ohne Feed-Limit in der kostenlosen Nutzung

This update removes the reading limits that were in place before purchasing a subscription. Until now, Unread without a subscription was essentially a free trial that became less functional after a certain amount of use. That was as I intended, but now I want more people to use Unread.

Adjusting some settings on home screen widgets now requires purchasing a subscription.

John Brayton

Ohne das 20-Euro-Jahresabo verzichtet man auf Widgets und die flotteren Wischgesten zum Teilen von Artikeln – grob umrissen.

Seit 2014 verfolge ich die RSS-App. Unread eignet sich weniger zum intensiven Überfliegen zahlreicher Headlines, sondern glänzt beim Lesen langer Feed-Artikel. Die Layout-Qualität erinnert an „Read-it-Later“-Dienste.

Apps wie Unread sind der Grund warum ich meine Webseiten-Abos aus Feedbin in Ordner1 sortiere. Diese Sortierung der zentralen Feed-Bibliothek ermöglicht es mir übersichtlich zwischen mehreren RSS-Apps zu wechseln. Blogs, die häufig publizieren, arbeite ich in Reeder ab; umfangreichere Newsletter bleiben zum Schmökern beispielsweise in Unread.


  1. Feedbin nennt sie Tags; vergleichbar mit Gmail, wo Ordner als Label bezeichnet werden. 
11. Februar 2021 – 17:46 Uhr

#241 – Wie liest man Newsletter?

Newsletter sind hier, aber wo sind die (Web‑)Apps und Workflows um die Texte von Substack und Co. tatsächlich zu genießen?

Der Status quo erinnert mich an die Zeit, in der wir für Podcasts noch keine mobilen Podcast-Apps hatten und auf iTunes angewiesen waren. Ähnlich elegant stellen sich E-Mail-Apps heute im Umgang mit Newslettern an.

Noch hat niemand die Formel geknackt, aber es gibt ein paar Workarounds.

Hier das Intro zur sechsminütigen Episode:


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