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van Alex Olma
3. Oktober 2019 – 15:42 Uhr

iOS 13.2: erster öffentlicher „Deep Fusion”-Probelauf

The camera shoots a ‘short’ frame, at a negative EV value. Basically a slightly darker image than you’d like, and pulls sharpness from this frame. It then shoots 3 regular EV0 photos and a ‘long’ EV+ frame, registers alignment and blends those together.

This produces two 12MP photos – 24MP worth of data – which are combined into one 12MP result photo. The combination of the two is done using 4 separate neural networks which take into account the noise characteristics of Apple’s camera sensors as well as the subject matter in the image. […]

The overall result, Apple says, results in better skin transitions, better clothing detail and better crispness at the edges of moving subjects.

Matthew Panzarino | TechCrunch

Ich habe meinen Versuchsaufbau für „Deep Fusion” aus der aktuellen iOS-Beta heute in ein Video gepackt – „quick and dirty”. Dabei habe ich bewusst darauf geachtet, nicht zwei unterschiedliche iPhone-Kameras zu benutzen, sondern „Deep Fusion” über die iOS-Einstellungen „Fotoaufnahme außerhalb des Rahmens” zu aktivieren beziehungsweise zu deaktivieren.

Die zwei HEICs, die beim Ausprobieren entstanden sind, sehen so aus.

In Originalgröße könnt ihr euch die Bilder hier (mit Deep Fusion) und hier (ohne Deep Fusion) anschauen.

Wie kräftig Deep Fusion in euer Bild eingreift, scheint enorm abhängig davon zu sein was ihr fotografiert und wie viel Licht dafür zur Verfügung steht. Sobald ihr nämlich ausreichend gut beleuchtet seid, kann ich kaum Unterscheide ausmachen. In extrem hellen Situationen scheint Smart HDR für die grundlegende Bildverbesserungen zuständig.

Am ehesten nachzuvollziehen ist die Korrektur der Schärfe, den Highlights oder den Hauttönen tatsächlich beim schnellen Wechsel in die Foto-Vorschau. Ruft man sein geknipstes Bild direkt auf, sieht man die Anpassungen von Deep Fusion für eine Millisekunde.

Für Gegenüberstellungen von zwei oder mehr Fotos, eignet sich übrigens die App HashPhotos ganz hervorragend.

3. Oktober 2019 – 9:47 Uhr

#174 – watchOS 6

Nach meinem längeren Artikel über die Apple Watch Series 5, geht es in dieser Woche um watchOS 6 – quasi ergänzend zu dem Beitrag über die Hardware.

In Episode #145 hatte ich im Frühling bereits meinen Apple-Watch-Alltag beschrieben. Dieses Video ist davon jedoch kein Update, sondern behandelt neue Anwendungsfälle und Features, die uns erst die letzte Software-Aktualisierung bescherte.

Hier das Intro zur siebenminütigen Episode:


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Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

1. Oktober 2019 – 22:17 Uhr

Version 1.1: Pixelmator Photo greift nun direkt auf die iCloud-Fotobibliothek zu

The one new feature that might not be as flashy but will directly affect every single current and future Pixelmator Photo user is the all-new workflow and direct integration with your iCloud Photos library. Gone are the days of having to import photos and manage separate Pixelmator Photo files, everything is now simple and intuitive.

If you’re editing in your Photos library, edits are automatically saved to the same images you open. Nondestructive edits are preserved too! And if you’re editing in Files, Pixelmator Photo does some magic to save changes back to the same image while preserving nondestructive edits in a linked file.

Pixelmator.com/blog

Jedes Foto, das ich in dieses Blog stelle, wandert einmal durch Pixelmator Photo (5,49 Euro). Es gibt einfach immer ein paar Fussel und Staubkörner zu retuschieren.

Das Umschalten zwischen der iCloud-Fotobibliothek und dem iCloud-Drive – das bislang grundsätzlich einen Import und Export erforderte – war eine Unannehmlichkeit. Mit Version 1.1 läuft die Fotobearbeitung nun nahtlos über in die Fotoverwaltung. Eine kleine Änderung, die eine bereits große iPad-App noch unentbehrlicher macht.

1. Oktober 2019 – 9:36 Uhr

Apple Watch Series 5

Der folgende Artikel ist über 9.000 Zeichen lang. Um ihn ein bisschen zugänglicher zu gestalten, habe ich ihn eingesprochen. Hier könnt ihr die Audiodatei herunterladen und in euren bevorzugten Podcatcher werfen. Für Abonnenten von #one findet sich dieses File zusätzlich im persönlichen RSS-Feed.

Eigentlich, ja eigentlich ist die Series 5 schnell erklärt. Titan und Keramik sind zwei neue Gehäusematerialien; das neue „Always-On“-Display schaltet den Bildschirm der Uhr nicht mehr komplett ab.

„Was, das ist alles?“
„Mehr oder weniger, ja!“

Es ist aber nicht die eigentliche Geschichte, die diese Hardware-Generation erzählt.

Aber blicken wir zuerst auf die Mitbewerber. Oder genauer: die (weiterhin) fehlenden Mitbewerber.

Apple Watch bleibt die einzige ernstzunehmende Smartwatch. In den letzten fünf Jahren hat sich der Abstand zur Konkurrenz nicht verringert, sondern vergrößert. Mit prominenter Ausnahme von Apple herrscht ein regelrechtes Desinteresse an den tragbaren Computern fürs Handgelenk – den Wearables. Um überhaupt qualifizierte Konkurrenten zu finden, werden in typischen Gegenüberstellungen oft einfache Fitness-Tracker und spezialisierte Sportuhren aufgenommen. Das ist ähnlich hilfreich wie ein Vergleich zwischen Smartphones und Feature-Phones.

Samsung, Google und Fitbit fehlen aber nicht nur die (optisch) attraktiven Uhren, sondern ganz besonders auch ein (Software‑)Ökosystem und die hochspezialisierten Chips. Während Qualcomm eine breite Auswahl an Prozessoren für Telefone anbietet, sind diese Bausteine für Uhren immer noch nicht von der Stange zu kaufen.

Ganz ohne Ironie und Witz: Entweder Apple Watch läuft schnurstracks in eine Sackgasse oder die Uhr ist seiner Konkurrenz mindestens ein halbes Jahrzehnt voraus. Auf eine finale Antwort warten wir zwar noch ein paar Jahre, aber ich habe bereits eine heiße Vermutung in welche Richtung das Pendel schlägt.

Der Blick auf die fehlende Konkurrenz soll lediglich in Perspektive rücken, wie zielstrebig sich Apple mit seiner Uhr von Jahr zu Jahr weiterentwickelt. Alle zwölf Monate kreuzt die Watch ein großes ToDo auf der langen Aufgabenliste ab. In diesem Jahr ist es das „Always-On“-Display.

Series 4 und Series 5 besitzen den identischen OLED-Bildschirm. Neue Display-Treiber, ein erweiterter Umgebungslichtsensor sowie zusätzliche Prozessoren für die Stromversorgung ermöglichen den dauerhaft eingeschalteten Bildschirm – deshalb ist es ein exklusives Feature der Series 5. Und deshalb gibt es weiterhin keine Zifferblätter von Drittanbietern?!

Das „Always-On“-Display beeinträchtigt signifikant die Batterielaufzeit. Auf dem Datenblatt stehen wie letztes Jahr zwar weiterhin die identischen 18-Stunden1, aber die Series 4 hat uns im letzten Jahr mit seiner Laufzeit verwöhnt. Meine Uhr hielt gerne bis zum Nachmittag des Folgetages; mit der Series 5 lässt sich das nur dann erreichen, wenn man den Always-On-Modus ausschaltet.

Apple behauptete zwar nie dass die Series 4 länger als 18 Stunden durchhält, in der Praxis hat man sich aber an den großzügigen Spielraum gewöhnt. Das bedeutet: Wer seine Uhr über Nacht lädt, kommt auch weiterhin problemlos durch den Tag. Eine Umstellung ist es jedoch für mich, der die Uhr auch beim Schlafen trägt.

Die Series 4 habe ich im letzten Jahr meistens einmal am Abend aufgeladen – für ein oder zwei Stündchen bevor ich mich von der Couch ins Bett rolle. Jetzt nehme ich die Uhr meistens auch nach dem Aufstehen ab und pumpe Strom über das magnetische Ladekabel rein. Ich wünschte, die Uhr würde sich mittlerweile auch über normale Qi-Ladegeräte laden lassen. Bis die Kids dann gefrühstückt haben und angezogen sind, ist die Uhr meistens wieder vollständig aufgeladen.

Das klingt kompliziert, ist für mich aber nur eine Umgewöhnung. Eine Umgewöhnung, die mir das „Always-On“-Display ohne Zweifel wert ist. Und nochmal: Wer die Uhr lediglich von morgens bis abends trägt, stolpert meiner zweiwöchigen Erfahrung nach in keine Akku-Engpässe.

Ich habe ein paar Tage gebraucht die typische Armdrehung abzulegen, um dann die Uhrzeit abzulesen. Schwieriger war es jedoch den Ruhemodus zu erkennen und die Uhr erst antippen zu müssen, bevor ich das Zifferblatt per Wischgeste wechsle oder mir eine eingetroffene Benachrichtigung anschauen kann. Relativ häufig habe ich versucht auf dem gedimmten Bildschirm zu wischen – erfolglos, wenn man den Screen nicht vorher einmal berührt.

Befindet sich die Uhr im beschriebenen Ruhemodus, tippt euch für Push-Benachrichtigungen weiterhin die Taptic Engine an. Erst wenn ihr den Arm anhebt, wird euch die Information eingeblendet. Obendrein lässt sich unter ➝ Einstellungen ➝ Anzeige & Helligkeit und ➝ „Immer eingeschaltet“ noch die Option „Sensible Komplikationen ausblenden“ aktivieren. Damit verschleiert die Uhr alle Informationen, die sich in den von euch ausgewählten Komplikationen verstecken – von Kalenderterminen bis zu Erinnerungen.

Es besteht jedoch Verbesserungspotenzial: Wenn ich mit Apple Maps im Auto navigiere, verschleiert die Uhr im Ruhezustand seine Abbiegehinweise. Ein Seitenblick auf das Display der Uhr ist deshalb nicht möglich.

Natürlich existiert weiterhin eine Signalisierung dieser Abbiegehinweise über haptisches Feedback. Trotzdem wäre es generell hilfreich bestimmte Apps auch mit gedimmtem Screen einsehen zu können – auch wenn sich diese Darstellung dann nur sekündlich aktualisiert.

Ganz generell löst das „Always-On“-Display ein Problem, das seit der allerersten Generation existiert, und von dessen Lösung jeder in diesem Jahr trotzdem überrascht war. Die Uhr ist plötzlich eine Uhr – so banal diese Feststellung klingt.

Ein passionierter Uhrenträger ist beispielsweise mein Dad. Er trägt bereits seit Jahrzehnten täglich eine Explorer II und hat sich in diesem Jahr nun erstmals eine Apple Watch bestellt. Der Grund? Das „Always-On“-Display.

Und ich glaube, er ist kein Einzelfall. Mit diesem Feature und der Wiedereinführung der höherpreisigen „Watch Edition“ drückt Apple noch kräftiger in den traditionellen Mart für Armbanduhren.

Getreu dem Motto: „Fashion is back!“

Die nächsten Jahre der Watch sind nicht schwierig zu prognostizieren: Mehr Sensoren und bessere Algorithmen liefern mehr Informationen, die den Bereich Gesundheit und die sportlichen Aktivitäten ausbauen. Ich war allerdings ernsthaft enttäuscht, dass sich die Apple Watch Series 5 ohne Sleep-Tracking präsentierte – anscheinend müssen wir noch ein weiteres Jahr auf die von Apple abgenickte Funktion warten – bis dato füllt die App AutoSleep diese Lücke.

Darüberhinaus authentifiziert uns die Uhr. Die Entsperrung des Macs möchte ich nicht mehr missen. Mit macOS Catalina und watchOS 6 spart man sich obendrein die Eingabe von einem Administratorpasswort.

Das sind alles kleine Trippelschritte bis zur tatsächlichen Eigenständigkeit. Mit dem App Store auf der Watch und den direkten System-Updates wird die Abkapslung vom iPhone in diesem Jahr erneut vorangetrieben.

Die Watch plant sehr präzise das behütete iPhone-Nest zu verlassen – nicht mit einem großen Sprung, sondern in kleinen Schritten über viele Jahre. Wenn es dann jedoch einmal passiert, sollte man sich nicht wundern wenn die Uhr auch problemlos mit Android-Telefonen zusammenspielt.

Die Apple Watch startete zwar als Accessoire für das iPhone, aber diese Bindung ist nicht ihre Zukunft. Deshalb kämpft sich die Uhr peu à peu frei – das „Always-On“-Display könnte diesen Kampf um ihre Unabhängigkeit nicht symbolträchtiger zeigen.

Unterm Strich steht Apple Watch Series 5 abermals auf den breiten Schultern seiner älteren Geschwister. Wie in den Jahren zuvor kreuzt Apple erneut ein signifikantes Feature vom Wunschzettel. Diese Beharrlichkeit und dieser Scheuklappenblick, mit dem Apple seine Uhr in den letzten Jahren vorangetrieben hat, ist eine seltene Qualität.

Series 5 kann man als Besitzer einer Series 4 getrost auslassen; für jemanden, der jedoch noch eine Series 3 trägt, ist es ein fantastisches Upgrade.

Der S5 ist ein 64-Bit Dual-Core Prozessor und rund doppelt so schnell wie der S3 in der Series 3. Die digitale Krone besitzt haptisches Feedback, der Lautsprecher ist deutlich voluminöser und das Display rund 30-Prozent größer. Der Kompass hilft gläubigen Menschen beim Beten in eine bestimmte Himmelsrichtung. Mit 32 statt 16 Gigabyte passen doppelt so viele Songs, Hörbücher und Apps aufs Gerät. Außerdem übernehmt ihr mühelos alle Aktivitätsdaten und die bereits erworbenen Armbänder auf die neue Uhr.

Das Aluminum-Modell mit Glasdisplay ist weiterhin ein sinnvoller Einstieg; wer nach einem Jahr gefallen an der Idee dieser Uhr findet, greift zur Watch Edition, dessen Saphirglas nicht zerkratzt.

Spart euch als Neubesitzer die Zeit nach alternativen Armbändern zu suchen, sondern kauft euch ein zweites Band von Apple. Die Qualität stimmt und mehr als zwei Armbänder – eins für den Sport und eins für den Alltag – braucht es erstmal nicht.

Die fünfte Generation der Watch streicht mit ihrem „Always-On“-Display einen so zentralen Punkt vom Wunschzettel, dass sie für reine Fitness- und Gesundheits-Aufgaben mittlerweile überqualifiziert ist. Apple Watch kehrt deshalb zu seiner ursprünglichen Idee zurück: dem Computer fürs Handgelenk.

Und das ist die eigentliche Geschichte, die diese Hardware-Generation erzählt.


  1. „Die Ladekapazität einer Batterie für den ganzen Tag basiert auf 18 Stunden bei folgendem Gebrauch: 90 Display-Aktivierungen durch Armheben, 90 Benachrich­tigungen, 45 Minuten App-Nutzung und 60 Minuten Training mit Musik von der Apple Watch über Bluetooth im Verlauf von 18 Stunden.“

    via Apple.de 

30. September 2019 – 10:22 Uhr

tvOS 13: Benutzerwechsel führt (bei Bedarf) auch zum iTunes-Store-Länderwechsel

Mit dem neuen Apple TV Kontrollzentrum ist der Wechsel zwischen Familienmitgliedern ganz einfach, sodass jeder sein ganz persönliches Entertainmenterlebnis genießen kann. Benutzer sehen ihre individuelle ‚Als Nächstes‘ Playlist und bekommen Empfehlungen für TV-Sendungen und Filme passend zu ihren Interessen.

Apple.com

Der nette Nebeneffekt: Bringt ein Familienmitglied ein iTunes-Konto aus einem anderen Land mit, bekommt man durch den Benutzerwechsel mühelos Zugriff auf die dort erworbenen Filme, TV-Shows und Entertainment-Abos.

Mit iOS ist ein solcher Länderwechsel lediglich für App-Store-Downloads unproblematisch; sobald Software-Abos und Kauf-Filme ins Spiel kommen, wird es unhandlich bis unmöglich.

Mit der Mehrbenutzer-Option am Apple TV schalte ich beispielsweise nun flott zu meinen gekauften Filmen im US-Store um, wechsle dann aber genauso schnell wieder zurück auf mein DE-Konto, worüber Apple Musik und Apple Arcade abgerechnet werden.

27. September 2019 – 14:29 Uhr

„Conversational Shortcuts” in Things 3.10

There’s also an exciting new feature this year called conversational shortcuts: a new way to create to-dos by speaking to Siri.

To create a conversational shortcut, use Things’ Add To-Do action in the Shortcuts app. But instead of entering a title for your to-do, simply set it to Ask Each Time.

Now when your shortcut runs, Siri will ask you: “What’s the title?”

Cultured Code

Weil Cultured Code ihre ToDo-Anwendung Things als zwei separate Apps verkauft, modifiziert ihr den Kurzbefehl damit er sowohl auf dem iPhone (10,99 Euro) wie auch auf dem iPad (21,99 Euro) ausgeführt werden kann. Legt ihr eure Aufgaben primär nur über ein Gerät an, ist der Shortcut mit lediglich einem Klick erstellt (➝ Things ➝ Einstellungen ➝ Siri & Shortcuts).

Das App-Update hat noch eine ganze Menge mehr in petto (Share Extension, Dark Mode, Multiple Windows, etc.), aber seine Kurzbefehle im Dialog mit Siri anzulegen, ist ein absolutes Highlight, das für Drittanbieter-Apps so erst mit iOS 13 möglich wurde.

26. September 2019 – 15:25 Uhr

Amazon: „A Thousand Yes’ for Every No”

Amazon hat keine Smartwatch und kein Smartphone; ihre Tablets sind Netflix-Maschinen. Um zukünftig auch weiter eine Rolle im „Smart Home” mit Alexa zu spielen, werfen sie unzählige Geräte an die Wand und beobachten welche davon kleben bleiben – alleine gestern kamen 15 neue Gerätschaften dazu. Ein Großteil dieser Produkte wird Amazon im nächsten Jahr wieder ausmustern, aber das ist Teil der Strategie.

Es demonstriert, wie ernst Amazon diesen Geschäftszweig nimmt, obwohl ich als Nutzer_in diese öffentlichen Produktversuche als äußerst unattraktiv empfinde (und ich mir persönlich keine Echos in die Wohnung stelle).

Amazon ist in der glücklichen Position den Markt mit halbfertigen Geräten fluten zu können, anstelle die Nieten bereits in der Produktentwicklung auszusortieren. „Echo Frame” – ernsthaft?

Strategisch sind ihre (finanziellen) Manöver faszinierend: Amazon wirft Hardware wie Kanonenfutter auf seine Webseite damit schlussendlich Alexa unverzichtbar wird. Ziel ist es das andere (Haushaltsgeräte‑)Hersteller zukünftig den Amazon-Assistent integrieren müssen – weil es die Kunden_innen fordern.

Amazon ist jedoch nicht umsonst in dieser glücklichen Position: Bezos demonstriert seit vielen Jahren wie man sich mit (teilweise halbfertigen) Geräten auf den Markt traut, diese konstant weiterentwickelt oder kompromisslos einstampft.

26. September 2019 – 11:31 Uhr

Automation: AirPods via NFC-Sticker ans iPhone koppeln

Meine AirPods wechseln über den Tag hinweg mehrmals die Geräte – vom iPhone über das iPad bis zum Mac. Auf iOS nutze ich fürs flotte Umschalten das Kontrollzentrum; am Mac die Menüzeilen-Anwendung ToothFairy.

Mit iOS 13 und einem iPhone XS (Max), iPhone XR oder iPhone 11 (Pro), kann man dafür auch eine NFC-Automation in den Kurzbefehlen anlegen. Für die einmalige Einrichtung verbindet ihr zuerst eure AirPods mit dem iPhone, scannt dann den TAG (Affiliate-Link) und wählt als „Set Playback Destination“ eure Ohrstöpsel aus.

Wer keinen NFC-Sticker zur Hand hat, kann alternativ auch den „Take back the AirPods“-Shortcut benutzen.

via Reddit/shortcuts

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