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van Alex Olma
28. April 2017 – 9:42 Uhr

#051 – Zehn iOS-Foto-Apps „in a supporting role“

Episode 51 widmet sich zehn iOS-Foto-Apps, die eure Bilder nicht klassisch knipsen, bearbeiten (Licht, Farbe, Schärfe, etc.) oder einen Filter überstülpen. Ich habe zehn iOS-Foto-Apps zusammengesucht, die eine ganz spezielle Nebenaufgabe erfüllen, die Smartphone-Fotografie insgesamt besser machen.

Und das hier ist die Liste, die dabei entstanden ist:

Hier die 40-Sekunden-Vorschau zur fünfminütigen Episode:


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27. April 2017 – 22:56 Uhr

Neue Preisstufen für App-Store-Apps

iOS-Entwickler bestimmen den (In‑App‑)Preis für ihre App-Store-Software aus festgesetzten Preisstufen – eine komplett freie Preisgestaltung ist nicht möglich. Diese vorgegebenen Preisstufen erhöht Apple in der nächsten Woche. Als Grund wurden Wechselkursentwicklungen genannt.

Das letzte Mal änderten sich die Euro-App-Store-Preise vor zweieinhalb Jahren. Ausgenommen von der anstehenden Preiserhöhung sich (App‑)Abos, die sich automatisch verlängern.

Und so sieht die neue Preistabelle aus:

27. April 2017 – 15:55 Uhr

„Apple Isn’t a Tech Company“

While Apple Watch bands remain a source of mockery within some Apple user circles, the product is incredibly important for Apple. Watch bands are the primary reason Apple has been able to sell close to 25M Apple Watches to date and become the wearables leader in the process. While there is value and convenience found with having a small screen positioned on the top of one’s wrist, the only reason people are willing to wear that screen in the first place is because of Watch bands. It is not a coincidence that Apple Watch bands are the most frequently updated product at Apple.

Neil Cybart

Aktuelles Beispiel: die Apple Watch NikeLab. Das Sondermodell der Apple Watch Nike+, die „in limitierter Auflage“ ausschließlich über Nike.com und einen einzigen Apple Watch Store in Tokio erhältlich ist, unterscheidet sich von den offiziellen Modellen durch die (minimale) Farbvariation des Armbands („Light Bone / Black band“).

27. April 2017 – 12:37 Uhr

„Microsoft cuts off 40 percent of Windows phones with Creators Update shift“

A report by AdDuplex, an ad network running on top of Windows devices, found that four of the top ten Windows phones won’t be allowed to upgrade to Microsoft’s latest feature update. That works out to about 40 percent of all Windows phones already in the hands of users. […]

Unfortunately for Microsoft users, that means many popular older phones can’t be upgraded. The Lumia 535, the third-most popular Windows phone, is ineligible, as well as the eighth, ninth, and tenth most popular phones: the Lumia 930, the Lumia 730, and the Lumia 540.

Mark Hachman

Der offizielle Support-Zeitraum für das Lumia 535, das im November 2014 erschien, beträgt damit zweieinhalb Jahre. Zum Vergleich: Das derzeit älteste Apple Telefon, das noch mit der aktuellsten iOS-Version läuft, ist das iPhone 5. Es erschien im September 2012 und ist inzwischen viereinhalb Jahre alt.

Überraschend ist das frühe Update-Ende nicht: Das von Nokia übernommene Feature-Phone-Geschäft hat Microsoft inzwischen verkauft und lediglich noch „Support“ für die Lumias angekündigt. Windows Phone, das Betriebssystem, verliert selbst im niedrigen einstelligen Prozentbereich weiter an Marktanteil.

26. April 2017 – 18:03 Uhr

„PhotoScan: Taking Glare-Free Pictures of Pictures“

Yesterday, we released an update to PhotoScan, an app for iOS and Android that allows you to digitize photo prints with just a smartphone. One of the key features of PhotoScan is the ability to remove glare from prints, which are often glossy and reflective, as are the plastic album pages or glass-covered picture frames that host them. To create this feature, we developed a unique blend of computer vision and image processing techniques that can carefully align and combine several slightly different pictures of a print to separate the glare from the image underneath.

Google Research Blog

Grandios.

Wer heutzutage analoge Fotos digitalisieren will, beispielsweise mit Google PhotoScan (Laden), besitzt mit einem Smartphone (in den meisten Fällen) bereits den besten Scanner.

26. April 2017 – 17:07 Uhr

„How Apple won silicon: Why Galaxy S8 can’t go core-to-core with iPhone 7“

When it became clear iPhone and future products would require custom silicon, the story goes Steve Jobs set out to find the best chip designers in the world.

Im zehnten iPhone-Jahr ist Apple in puncto ‚Single Core‘-CPU-Performance mindestens ein Jahr der Konkurrenz voraus. Im ‚Multi-Core‘-Vergleich liegen sie mit dem iPhone 7 (Plus) gleich auf.

Doch Benchmarks sind seit jeher nur eine eingeschränkt hilfreiche Vergleichsgröße. Apple hat in den letzten Jahren ein gutes Händchen darin bewiesen welche Hardware-Komponenten (für sie) zukünftig wichtig sind. Diese Bauteile kauft Apple nicht mehr von der Stange, sondern baut (beziehungsweise designt) sie selbst.

It’s not that Apple wants to make every component inside every device but it feels very much like Apple wants to own every component that makes a real, palpable, differentiated experience for customers.

Rene Ritchie

Als nächster potenzieller Meilenstein steht ein eigener Grafikprozessor für das iPhone und iPad an.

24. April 2017 – 21:51 Uhr

Affiliate-Programm: Apple reduziert Provision für Links in den App Store

Starting on May 1st 2017, commissions for all app and in-app content will be reduced from 7% to 2.5% globally. All other content types (music, movies, books, and TV) will remain at the current 7% commission rate in all markets. We will also continue to pay affiliate commissions on Apple Music memberships so there are many ways to earn commissions with the program.

Apple Affiliate Program

Mir ist absolut unverständlich wie Apple die Mini-Provisionen der Affiliate-Links, eine etablierte Alternative zu klassischer Bannerwerbung (die sie nun wirklich nicht mögen), zusammenstreicht.

Anstelle ausgewählter zu überprüfen wer sich beim Affiliate-Programm anmeldet (um hier gleich auszusortieren), dezimiert Apple durch eine generelle Kürzung auch die Einnahmen von kleinen Entwicklerstudios, unabhängigen Blogs und Podcasts.

Es ist damit eine Entscheidung, die der Auffindbarkeit guter Apps komplett entgegenläuft.

24. April 2017 – 13:59 Uhr

„Uber’s C.E.O. Plays With Fire“

Travis Kalanick, the chief executive of Uber, visited Apple’s headquarters in early 2015 to meet with Timothy D. Cook, who runs the iPhone maker. It was a session that Mr. Kalanick was dreading.

For months, Mr. Kalanick had pulled a fast one on Apple by directing his employees to help camouflage the ride-hailing app from Apple’s engineers. The reason? So Apple would not find out that Uber had been secretly identifying and tagging iPhones even after its app had been deleted and the devices erased — a fraud detection maneuver that violated Apple’s privacy guidelines.

But Apple was onto the deception, and when Mr. Kalanick arrived at the midafternoon meeting sporting his favorite pair of bright red sneakers and hot-pink socks, Mr. Cook was prepared. “So, I’ve heard you’ve been breaking some of our rules,” Mr. Cook said in his calm, Southern tone. Stop the trickery, Mr. Cook then demanded, or Uber’s app would be kicked out of Apple’s App Store.

Mike Isaac

Ob man von „Tracking“ sprechen kann, so wie es die erste Version des Artikels tat (anstelle von „identifying and tagging“), sei dahingestellt. Es ist ohnehin nicht der zentrale Aspekt dieser Geschichte.

Diverse Firmen wurden bereits dabei ertappt Smartphone-Nutzer_innen auszuspionieren indem sie deren Verhalten und Gewohnheiten aufzeichnen. Das Einsammeln von UDIDs, die (untersagte) Nutzung privater APIs oder das bewusste Ausklammern von App-Funktionalität gegenüber Apples App-Store-Prüfprozess, sind weder neu noch selten.

Diese Häufigkeit schmälert das Problem jedoch nicht; es verstärkt eher den Druck etwas dagegen zu tun (was Apple über Jahre bereits erfolgreich macht). Über die Art und Weise lässt sich diskutieren.

Uber pflegt bis in die Führungsspitze eine verdorbene Firmenkultur. Mit konkretem Bezug auf ihre iPhone-App hätte ich von Apple erwartet diese klaren Verstöße gegen die App-Store-Review-Guidelines öffentlich zu machen. Ohne den NYT-Artikel hätten Kunden des Transportunternehmens nicht vom Umgang mit ihren Nutzerdaten erfahren. Und selbst nach dem NYT-Artikel ist unklar was mit der erstellten Datenbank, die über das iPhone aufgebaut wurde, passiert ist.

Es ist ganz sicher nicht Apples Aufgabe der Firma Uber den Umgang mit ihren Kunden zu diktieren. Über den exklusiven Vertrieb der Uber-App im App Store kann sich Apple selbst aber nicht komplett der eigenen Verantwortung entziehen. Apples Pflicht ist es ihr eigenes Regelwerk – ihr Hausrecht – fair durchzudrücken.

In vielen Fällen bedeutet das, dass der App-Store-Sünder zuerst aus dem Download-Angebot fliegt und dann darüber diskutiert wird. Ich hätte von Apple erwartet die Firma Uber – so wie jeden anderen App-Store-Entwickler auch – mit einer vergleichbaren Konsequenz zu behandeln (und nicht mit einer Mini-Verwarnung und einem persönlichen Treffen mit Tim Cook).

Und trotzdem ist nicht zu vergessen wer hier zurecht am Pranger steht: Es sind Firmen wie Uber, die den App-Store-Prüfprozess notwendig machen (und mit ihrem Verhalten dazu beigetragen haben, dass der moderne Softwarevertrieb für alle Beteiligten ein Stück schlechter geworden ist).

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