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van Alex Olma
23. November 2020 – 19:03 Uhr

iOS 14.2: Konsolen-Emulator „DolphiniOS” profitiert von Just-in-Time-Kompilierung

You may know some unofficial iOS apps that offer some kind of emulation. These apps run based on hacks and exploits, which reduces performance considerably — but that’s about to change. Apple has silently introduced support for Just-In-Time (JIT) compilation on iOS 14.2, which will allow emulation apps to run at full speed on the iPhone and iPad.

Filipe Espósito | 9to5Mac

DolphiniOS treibt so die meisten GameCube- und Wii-Spiele in voller Geschwindigkeit über den iPad- und iPhone-Bildschirm — teilweise in 4K@60fps. Ohne Jailbreak, ohne Exploit und ohne eine private Schnittstelle zu nutzen, aber das Gerät sollte mindestens 4 GByte Arbeitsspeicher vorhalten (so wie beispielsweise ein iPad Air 4, iPad Pro oder iPhone 11/12).

Der Emulator ist ein Open-Source-Projekt und lässt sich per Xcode bauen. Das Sideloading über den AltStore, hier beschreiben von Snazzy Labs, ist sicherlich die beliebtere Installation. Ich mag den AltStore nicht (Mail-Plug-in, dauerhaft laufende Mac-Helfer-App, etc.), ziehe ihn aber selbstverständlich jedem Jailbreak vor.

(Videospiel‑)Emulatoren demonstrieren naturgemäß als Erstes die technischen Möglichkeiten einer Plattform. Die spannende Frage bleibt, was Apple mit einer Just-in-Time-Kompilierung außerhalb der eigenen Systemprozesse plant. Aktuell ist sie nämlich nur Apps vorbehalten, die per Sideloading installiert wurden.

23. November 2020 – 12:15 Uhr

Readly – inklusive 2 Spezialangebote [Sponsor]

Ich mag Flatrates! Und Readly bietet mir zu einem festen Monatspreis den unbegrenzten Zugriff auf die Digitalversionen von über 5.000 Magazinen und Zeitschriften – von der GameStar über National Geographic bis zu TIME Magazin.

Sonderangebot: 1 Monat kostenlos

Für alle die hier mitlesen, gibt es zwei exklusive Angebote. Als neuer Abonnent klickt ihr euch unverbindlich einen komplett kostenlosen Monat! Für die daran anschließenden 3 Monate erhaltet ihr einen Rabatt von 10-Prozent. Danach geht das Angebot in ein normales Abo zum Monatspreis von 9,99 Euro über, kann aber jederzeit gekündigt werden.

Sonderangebot: 4 Monate günstig verschenken

Obendrein lässt sich die Flatrate für 4 Monate verschenken. Eine Geschenkkarte über diesen exklusiven Link spart euch 25-Prozent. Das ist ein tolles Weihnachtsgeschenk und perfekt für die Zeit zu Hause!

Die digitale Magazin-Flatrate spart euch obendrein den Weg zum Bahnhofskiosk. Insbesondere in diesen Zeiten ist das eine hervorragende Idee.

Neue Ausgaben lädt die Readly-App für Android, iOS und iPadOS bei Bedarf sogar automatisch herunter. Zeitungen und Zeitschriften lassen sich im Offline-Modus lesen und die Apps ermöglichen eine Textsuche durch den gesamten Katalog.

Aus diesem Katalog interessiert mich unter anderem die M!Games, MacLife und das englischsprachige Videospielheft EDGE. Das Angebot umfasst neben deutschsprachigen Zeitschriften auch britische und US-amerikanische Publikationen. TIME Magazin oder WIRED setzt man wie alle anderen Hefte und Zeitungen (Welt am Sonntag, The Independent, etc.) ganz einfach auf seine persönliche Favoritenliste.

Schaut unbedingt einmal in die lange Liste der Magazine, die im Abo inbegriffen sind! Von Wohnidee über InTouch bis Spektrum der Wissenschaft ist eine große Auswahl an Themen vertreten, die die ganze Familie interessiert.

Vielen Dank an das gesamte Team von Readly für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

19. November 2020 – 16:59 Uhr

#231 – Craft

Craft startete unglaublich umfangreich. Ein derart weitreichendes Set aus Funktionen, dass die hübsche Alternative zu Notion gleich auf drei Plattformen mitbringt (iOS, iPadOS und macOS), sieht man selten in einem Software-Debüt.

Wer seine Notizen, Aufgaben und (Team‑) Projekte einmal ganz neu aufbauen möchte, investiert hier. Kein Geld, sondern zuerst ein oder zwei kostenlose Probestündchen.

Hier das Intro zur fünfminütigen Episode:


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

19. November 2020 – 11:29 Uhr

„The iPhone 12 Pro Max: Real Pro Photography”

There are varied opinions about the iPhone 12 Pro Max. Is it a huge leap forward in iPhone camera quality? We say yes— the results speak for themselves.

But why did so many first impressions fail to pick up on the improved quality? It’s in the name of the device: iPhone 12 Pro Max.

As developers of a camera app, the results mind-blowing. It achieves images previously only seen in dedicated cameras, with sensors four times its size. It allows photographers to get steady and well exposed shots in conditions that weren’t imaginable a year ago. It captures low-light shots beyond anything we’ve seen on an iPhone. By a lot.

Sebastiaan de With

Das iPhone 12 Pro Max hat die Kamera, die die anderen iPhones erst in den nächsten Jahren bekommen. Es ist (mindestens) ein Jahr voraus.

Den deutlichsten Fortschritt sehe ich in allen Situationen mit wenig(‑er) Licht. In Helsinki dämmert es schon jetzt gegen 15 Uhr; in den eigenen vier Wänden sind die Voraussetzungen für akzeptable Fotos noch schwieriger. Und wenn man obendrein (kleine) Personen hat, die definitiv nicht stillsitzen, habe ich mir Fotos mit den iPhones der letzten Jahre hier öfters gespart.

Ganz im Gegensatz zu heute: Nach nur sieben Tagen liegen rund zwei Dutzend von diesen Fotos in meiner Bibliothek, die ich behalte. Diese Bilder hätte auch ein älteres iPhone geknipst, wären bei mir durch hohes Bildrauschen und fehlende Schärfe aber häufig durchgefallen. Ich sortiere mittlerweile nämlich rigoros Bilder aus, die mir nicht hun­dert­pro­zen­tig gefallen.

Extreme Situationen, so wie die Langzeitbelichtung von einem Sternenhimmel oder die Nachtmodus-Porträts, sind unglaublich spannend. Mir persönlich sind jedoch Alltags-Fotos am wichtigsten. Und das Kamerasystem des 12 Pro Max hilft öfters als zuvor bei suboptimalen Lichtverhältnissen, die man in diesen Situationen schlicht nicht beeinflussen kann.

18. November 2020 – 14:54 Uhr

Apple reduziert die App-Store-Provision für Unternehmen, die bis zu 1 Million Dollar pro Jahr verdienen, auf 15 Prozent

Apple gibt umfassende Details Anfang Dezember bekannt. Die wesentlichen Teilnahmekriterien an dem Programm sind einfach und klar verständlich:

  • Entwickler, die bis zu 1 Million Dollar im Jahr 2020 mit allen ihren Apps verdient haben, sowie Entwickler, die neu im App Store sind, können sich für das Programm und die reduzierte Provision qualifizieren.
  • Wenn ein teilnehmender Entwickler die Schwelle von 1 Million US-Dollar überschreitet, gilt für den Rest des Jahres der Standardprovisionssatz.
  • Wenn das Geschäft des Entwicklers in einem zukünftigen Kalenderjahr unter die Grenze von 1 Million US-Dollar fällt, kann er sich im darauf folgenden Jahr erneut für die 15-prozentige Provision qualifizieren.

Der Standardprovisionssatz des App Stores von 30 Prozent bleibt für Apps bestehen, die digitale Waren und Services verkaufen und mehr als 1 Million Dollar an Erlösen – definiert als die Einnahmen eines Entwicklers nach Abzug der Provision – erzielen.

Apple.com/PR

Wie wichtig ist die finanzielle 30-Prozent-Beteiligung von Apple an App-Store-Apps?” war meine Frage im August. Jetzt lautet sie: „Wie viele Unternehmen verdienen mehr als 1 Million Dollar pro Jahr im App Store (oder umgerechnet rund 2.200 Euro pro Tag)?”

Aktuell zählt Apple rund 28 Millionen Entwicklern und Entwicklerinnen. Seit 2008 wurden über das Entwicklerprogramm insgesamt 155 Milliarden US-Dollar ausgezahlt. Ein Drittel von diesem Umsatz entfallen alleine auf das letzte Jahr.

Spiele dominieren beim App-Store-Umsatz. Man schätzt, dass Pokémon Go jährlich rund 800 Millionen US-Dollar einfährt. Candy Crush und Fortnite waren zum Zeitpunkt dieser Schätzung noch erfolgreicher; Clash of Clans hält mit. Tinder, Disney+ und TikTok sind Schwergewichte außerhalb von Gaming, aber finanziell trotzdem substanziell.

Deshalb liegt die Vermutung nahe1: Die reduzierte Provision betrifft die meisten Entwickler_innen, aber nicht den Löwenanteil der Provision. Oder anders ausgedrückt: ein „App Store Small Business Program”.

  1. The change will affect roughly 98 percent of the companies that pay Apple a commission, according to estimates from Sensor Tower, an app analytics firm. But those developers accounted for less than 5 percent of App Store revenues last year, Sensor Tower said. ↩︎
17. November 2020 – 13:04 Uhr

„Does it spark joy?” BestPhotos räumt in den iCloud-Fotos auf.

BestPhotos treibt sich seit drei Jahren bei mir herum. Mittlerweile vereint es eine Handvoll Features für meine Fotoverwaltung, die zuvor mehrere Apps benötigte.

Allem voran lässt mich die iPhone- und iPad-Anwendung blitzschnell Bilder löschen – eine kurze Wischgeste hält meine iCloud-Mediathek schlank. Das Löschen von mehreren Bilder aus Apples Standard-Foto-App ist nicht ansatzweise so flott. Insbesondere sollte man die „Auto advance”-Option einschalten, die direkt nach dem Löschen von einem Bild zum nächsten Foto springt.

Um zwei (möglicherweise ähnliche) Fotos miteinander zu vergleichen, war HashPhotos bislang meine Empfehlung. BestPhotos bekam nun auch den synchronisierten Zoom (um Details gegenüberzustellen) und spart sich den Umweg über das Teilen-Menü. Auch hier ist die Geschwindigkeit der Pluspunkt.

BestPhotos spürt Duplikate auf. Zuvor bemühte ich dafür Gemini Photos. Die Resultate der Analyse meiner Fotobibliothek mit rund 60.000 Fotos benötigt zwei bis drei Minuten. Ich gebe euch Bescheid, wenn ich mich durch rund 12.000 ähnliche Fotos gearbeitet habe.

Das Aufspüren von Duplikaten realisiert BestPhotos über eine Suche. Eine solche „smarte Suche” kann man auch für fehlende Ortsangaben und falsche Datumseinträge anstoßen. BestPhotos kopiert diese Metadaten aus anderen Bildern oder lässt sie euch (auch für mehrere Bilder gleichzeitig) von Hand nachtragen – ähnlich wie Metapho.

Ich übertreibe bei der Pflege meiner Fotobibliothek nicht, fege in einer freien Minute aber mal durch. Wenn ich das nicht tue, fällt es mir spätestens bei der nächsten Diashow auf dem Apple TV wieder ein.

17. November 2020 – 10:40 Uhr

Apple Watch entsperrt 1Password auf Macs mit Secure Enclave

One of our most highly requested features, Apple Watch can now unlock 1Password on any Mac with a Secure Enclave. If you’re using macOS 10.15 or later and using the latest devices, you’ll now see an option in 1Password preferences to turn on Unlock with Apple Watch alongside the Touch ID option.

blog.1Password.com

Meine Macs haben noch keine Secure Enclave. Aber bereits auf das automatische Entsperren von macOS mit der Uhr möchte ich nicht mehr verzichten – seitdem das zuverlässig klappt.

Auch deshalb sei für die Apple Watch ein Code mit 6 (statt 4) Stellen empfohlen. Im Alltag braucht ihr ihn nicht häufig einzugeben, weil das iPhone bekanntlich die Watch entsperrt (Watch-App ➞ Code). Für die Zukunft wünsche ich mir hier trotzdem eine noch bessere Absicherung für die Uhr – beispielsweise durch Touch ID.

13. November 2020 – 11:29 Uhr

#230 – Pages

Die Weiterentwicklung von Pages habe ich in den letzten Jahren kaum verfolgt. Ich nutze Apples Software ausnahmslos zum Schreiben meiner Rechnungen. Die Neuerungen der letzten Jahren sind deshalb an mir vorbeigegangen.

Wem es ähnlich ging, findet in meinem Video hoffentlich ein Dutzend hilfreicher Tipps.

Und weil Pages sehr grandiose Multimedia-Projekte erstellt, die insbesondere für Schüler und Schülerinnen interessant sind, habe ich mich entsprechend jugendlich gekleidet.

Hier das Intro zur sechsminütigen Episode:


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