Mit dem Release von Gemma 4 wollte ich erst kürzlich noch einmal über Locally AI schreiben. Diese One-Man-Show für On-Device-AI stellte wieder umgehend, nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung, Googles neuestes Open-Source-LLM als Download in seiner übersichtlichen Software bereit.
In dieser Woche bekam ich einen noch triftigeren Grund für eine abermalige Erwähnung:
We are excited to announce that LM Studio has acquired Locally AI!
Adrien Grondin, the talented creator of the Locally AI apps, will be joining the LM team to lead our work on native AI experiences across your devices.
Mit der Erstellung von ALT-Text und einer automatischen Dateibenennung habe ich für mich zwei einzelne Anwendungsfälle für lokale AI gefunden; alles andere läuft besser, schneller und günstiger mit einem Gemini-, ChatGPT- oder Claude-Abo – wenn auch ohne Datenschutz und Vertraulichkeit.
Auf absehbare Zeit scheint es eine gute Wette, dass allen unseren greifbaren Computern die Rolle als „Thin Client“ zugeschrieben bleibt.
Es wäre jedoch nicht das erste Mal, dass AI vermeintlich absehbare Zeitpläne torpediert, etwa mit leistungsfähigen Small Language Models, und Features bietet, die am besten tief eingeflochten in andere Software und auf Betriebssystemebene funktionieren.
Seit Jahren liebäugle ich mit einem Selfie-Monitor fürs iPhone und behelfe mich gelegentlich mit DIY-Lösungen. Zuletzt zog ich dieses Modell in Erwägung, das unter verschiedenen Bezeichnungen (Zuno Vlog Mate Mini, Vlogmate Mini etc.) rund 50 EUR kostet.
Eben ging jedoch meine Bestellung für den Insta360 Snap (Affiliate-Link) raus, obwohl er das Doppelte kostet. Die gespiegelte Vorschau, der insgesamt größere Bildschirm, das „Anti-Touch“-Cover gegen versehentliche Eingaben sowie der optionale Touchscreen-Hack über die Bedienungshilfen erscheinen mir den Aufpreis wert.
Der Selfie-Screen wirkt ohne eigenen Akku kompakt genug, ihn tatsächlich mitzunehmen; über die Kabelverbindung sieht er auf den ersten YouTube-Videos schnell genug einsatzbereit aus.
Ich hege die Hoffnung, im Gegensatz zu einem Gimbal oder Selfie-Stick, hier nicht nur die Idee zu lieben. Ich hoffe, ihn wirklich zu benutzen, auch wenn ich mir der Einschränkungen für die belegte MagSafe-Rückseite und den in Anspruch genommenen USB-C-Port (kein Aufladen, kein Akkupack, keine SSD etc.) weiterlesen
iPhoneBlog mit #one ist inzwischen älter als iPhoneBlog ohne #one – und ich sehe es immer noch als mein neues Projekt an…
Immer wieder ein interessantes Thema zu finden, bleibt meine wöchentliche Herausforderung. Bislang hat diese Regelmäßigkeit geklappt und ich bin weiterhin davon überzeugt, dass man diese kompakten, aber umfassenden 5-Minuten-Videos über Software so nirgends im Netz findet.
iPhoneBlog #one kostet 5 € / Monat oder 50 € / Jahr. Ich weiß eure Unterstützung sehr zu schätzen!
Es dauert immer ein paar Jahre, bis Konsolen-Hits den App Store erreichen. Heute ist jedoch einer dieser Tage: Ab sofort spielt ihr das „Best Indie Game“ aus dem Jahr 2023, Sea of Stars, auch auf dem iPhone und iPad.
Bei mir drückt dieses Rollenspiel alle richtigen Buttons: Mit seiner 2D-Pixel-Kunst, der isometrischen Perspektive sowie seinem Soundtrack lehnt es sich nicht nur optisch an Chrono Trigger an, sondern ist explizit davon inspiriert.
„Chrono Trigger is why I’m doing this for a living. It’s the one that just captured me“, sagte Thierry Boulanger, Creative Director von Sabotage Studio, der EDGE im Jahr 2022.
Mich versetzt das RPG direkt in eine unbeschwerte Zeit mit meinem SNES zurück – eine Zeit ohne ernsthafte Verpflichtungen, die mich als damals Fünfzehnjährigen nachhaltig prägte.
Aufgerüstet mit MFi-Controller-Support und Cloud-Spielständen durfte ich mich bereits seit letztem Monat in den rundenbasierten Kämpfen und der Story von Sea of Stars verlieren. Für neun Euro könnt ihr das auch; der günstigere Preis ist gegenüber den Konsolenspielen einer der Vorteile, die man mit App-Store-Veröffentlichungen meistens genießt.
Wenn ich die Sprache nicht verstehe, kann ich Musik mit Gesang auch während der Arbeit hören. Weltweites Radiosender-Surfen über Roam.fm untermalt deshalb oft mein Office-Ambiente.
Diese Musik zieht dann aber weitgehend an mir vorüber. Bewusst neue Songs und unbekannte Musikgattungen lerne ich dagegen über Univershuffle und ganz aktuell über EverySound kennen.
Verknüpft Apple Music oder Spotify und hört wahlweise 30-Sekunden-Previews oder den jeweils ganzen Track aus einer neuen Stilrichtung. Die Kartenansicht folgt dabei der Organisation von EveryNoise.
Für mehr Informationen zu „Modern dream pop“, „Japanese Ska“ oder „Gaming EDM“ klickt ihr euch bis zur Unterseite durch – ansonsten dreht sich das Plattenkarussell fortlaufend weiter. So lange, bis ihr bereit seid, über die nächste Musikgrenze zu hüpfen.
Als Feedback auf Hike Maker erhielt ich die ergänzende Empfehlung1 für WristTopo: für eine (Turn-by-Turn-)Navigation über (Offline-)Karten auf der Watch.
Hoch motiviert bin ich damit bereits einige importierte GPX-Routen abgelaufen – ohne mich zu verlaufen.
Ihr wählt Ziele direkt auf der Watch aus und startet dort auch die Wegfindung. Habt ihr euch einen Kartenausschnitt heruntergeladen, benötigt ihr dafür nicht einmal Netz.
So anvisierte Stationen von Wanderwegen oder Fahrradetappen synchronisieren sich zurück zur iPhone-App, die als Begleit-Software beispielsweise die Streckenplanung vorab vereinfacht.
Die digitale Krone auf der Watch ist unverzichtbar für den Zoom; die Anordnung der Menüs auf dem kleinen Display ist erfrischend reduziert und übersichtlich.
WristTopo erfüllt alle meine Anforderungen an eine moderne Apple-Watch-App. Manchmal stoße ich die Navigation selbst für vertraute und bekannte Strecken an, nur weil’s so viel Spaß macht, sie mitlaufen zu lassen.
Apples „Dual Capture“ ist auf die aktuellen iPhones und den Videomodus begrenzt. 2Camera knipst auch Fotos, bietet vor allem aber unterschiedliche Bild-in-Bild-Optionen, damit derjenige hinter der Kamera auch einmal ins Bild darf!
Ihr bestimmt das Objektiv, gestaltet den PiP-Rahmen und wechselt mit einer doppelten Bildschirmberührung schnell zwischen der vorderen und hinteren Kamera.
Die DualShot-App stammt vom etablierten Lock-Launcher-Entwickler, der diese Funktion zum Einmalkauf – inklusive kontinuierlicher Update-Pflege – ernsthaft zu Ende gedacht hat.