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van Alex Olma
25. Juli 2021 – 20:58 Uhr

„1-Klick“-Übersetzungen von Webseiten

Microsoft Translate klemmt sich ins iOS-Teilen-Menü für eine Übersetzung von Webseiten in eine zuvor festgelegte (!) Sprache.

DeepL extrahiert beim Klick aufs „Share Sheet“ den (Artikel‑)Text der aktuell geöffneten Webseite. Die Einschränkung auf maximal 5.000 Zeichen, die dort auf einmal übersetzten werden können, disqualifiziert den Dienst jedoch für ganz viele Webadressen.

Zuletzt gibt es noch diesen Kurzbefehl. Er nutzt Google Translate (ohne App) und öffnet die aufgerufene URL in einem zweiten Fenster, auf der man dann händisch eine Sprache auswählt.

24. Juli 2021 – 11:38 Uhr

Der Apple TV 4K (2. Generation)

Der folgende Artikel ist über 11.000 Zeichen lang. Um ihn zugänglicher zu gestalten, habe ich ihn eingesprochen. Für Abonnenten von #one habe ich die 12-Minuten-Audiodatei auch in den persönlichen RSS-Feed eingestellt.

Wir befinden uns im ersten Jahr nach COVID. Ganz Gallien ist von Smart-TVs besetzt; ganz Gallien benutzt Smart-TV-Apps.

Ganz Gallien? Nein, eine unbeugsame Set-Top-Box leistet den Schnüffel-Fernsehern Widerstand.

Ich bin sehr froh, dass Apple sein „Hobby“ nicht aufgibt. Der neue Apple TV verpasste das Lockdown-Jahr, hat nach dem aktuellen Stand der Pandemie aber noch ordentlich Zeit weiter unser „Fenster zur Welt“ zu sein – auch deshalb purzelte das Hardware-Upgrade nach vier Jahren problemlos zur Sommerzeit in den Verkauf.

Die vorherige (fünfte) Apple-TV-Generation bereitete den Weg für Dolby Vision, HDR10 und Spielfilme in 4K – beispielsweise mit den kostenfreien Upgrades für gekaufte HD-Filme. Die aktuelle 6. Generation will HDR mit höherer Bildwiederholfrequenz (HFR) etablieren, uns eine neue Fernbedienung verkaufen und kreuzt zusätzlich noch eine Handvoll Features vom Datenblatt ab, die sich innerhalb der letzten Jahre angesammelt haben.

Eine Kuriosität gleich vorweg. Der neue Apple TV besitzt einen HDMI 2.1-Anschluss, tvOS limitiert ihn jedoch auf die technischen Spezifikationen von HDMI 2.0.

HDMI 2.1 erlaubt einen Datendurchsatz von maximal 48 gbps – dreimal so viel wie HDMI 2.0. Derzeit beschränkt Apple aber jeglichen Medienkonsum (Spiele / Videos) über seine Set-Top-Box auf 18 gbps.

Aber warum interessiert das nicht nur technikaffine Kund:innen? Apple legt seiner 200-Euro-Box kein HDMI-Kabel bei, und es ist eure Aufgabe das richtige Kabel zu finden, um die verfügbare Videoqualität auch tatsächlich abzurufen.

Und ganz ernsthaft: Es ist eine haarsträubend schwierige Aufgabe. Alle Kabel sehen identisch aus, jeder Anbieter wirft mit anderen Marketingwörtern um sich und es gibt keine verlässlichen Tests. Gefühlt behupst euch die Hälfte aller Firmen, die HDMI-Kabel verkaufen.

Startet also erst gar keine Suche bei Amazon, sondern shoppt euch das Belkin-Kabel über Apples Webseite. Ich besitze (seit 2017) das Belkin UltraHD 4K HDMI Kabel (2 m). Es reicht derzeit (!) noch für den Apple TV 4K (2. Gen); wenn ihr zukunftssicherer kaufen wollt, legt 5 Euro drauf und kauft euch das Belkin UltraHD High-Speed 4K HDMI Kabel (2 m).

Die erste Einstellung, die ihr auf dem Apple TV vornehmt, findet sich unter ➝ Einstellungen ➝ Video und Audio ➝ An Inhalte anpassen. Hier sind „An Dynamikbereich anpassen” und „An Bildrate anpassen” einzuschalten. Durch diese Einstellungen orientiert sich der Fernseher an den Videos, die ihr ihm vorsetzt – egal von welchem Streaming-Anbieter oder welcher App sie stammen.

Für meinen Apple-TV-Homescreen wähle ich „4K Dolby Vision 60“. Wenn man seinen Fernsehbildschirm für die Menüs aber nicht auf voller Helligkeit betreiben möchte, kann man sich beispielsweise auch für „4K SDR 60“ entscheiden. Über die automatische Anpassung wechselt der Apple TV abhängig von den angespielten Inhalten seinen Dynamikbereich sowie die Bildrate.

Die neue Kalibrierungsfunktion des Apple TV solltet ihr hinten anstellen. Schaut für moderne Fernseher zuerst in die empfohlenen Settings auf Rtings.com. Dort ist der akkurateste Bildmode beschrieben und aufgelistet welche Einstellungen von „Motion smoothing“ es auszuschalten gilt. Das hilft auf jeden Fall mehr, als die verhältnismäßig beschränkte Anpassung der Apple-TV-Bildausgabe.

HDR-Videos in 4K/60 Hz streamen von einem iPhone 12 Pro problemlos über AirPay an die Set-Top-Box. Der Apple TV aus dem Jahr 2017 spielt solche Clips dagegen nur in 4K/30 Hz ab.

Andere Inhalte mit einer hoher Bildwiederholfrequenz existieren aber praktisch nicht. Und nein, niemand schaut Red Bull TV!

Nur für dieses Feature tauscht ihr zum jetzigen Zeitpunkt also wirklich keinen „alten“ Apple TV (2017) gegen das neue Modell (2021).

Für den Sound, mag das aber anders aussehen.

Die Beta für den „Audiorückkanal“ ist nämlich ein absoluter Hit. Das tvOS-Feature verwandelt den Apple TV 4K (2. Generation) in einen HiFi-Receiver.

Voraussetzung ist die neue Apple-TV-Hardware, ein oder zwei (große) HomePods sowie ein ARC- respektive eARC-Anschluss („Audio Return Channel“) am Fernseher. Damit schleift der Apple TV dann den Sound einer Nintendo Switch oder PlayStation 4 an die HomePods durch.

Mein Fernseher (Sony KD-55A1) besitzt lediglich einen ARC-Anschluss – noch keinen eARC-Port. Die Wiedergabe funktioniert trotzdem latentzfrei. Mit eARC wäre obendrein noch eine höhere Bandbreite möglich – beispielsweise Dolby Digital 5.1 für Sonys Spielekonsole.

tvOS bleibt nichtsdestotrotz eine Baustelle. Das Verbinden der AirPods Max über das Kontrollzentrum klappt bei mir nur mit jedem dritten oder vierten Anlauf. Die Set-Top-Box erkennt zwar augenblicklich die Anwesenheit der Kopfhörer, möchte die Soundausgabe über das Kontrollzentrum jedoch nicht wechseln. Wenn ich Apples Kopfhörer allerdings in den Bluetooth-Einstellungen auswähle, wird sofort umgeschaltet.

Es ist eine Kleinigkeit. Diese Kleinigkeit, die frustriert mich aber fast jeden Abend.

Der initiale Setup-Prozess fällt ähnlich unrund aus, obwohl die Option „Gleicher Home-Bildschirm“ hinlänglich gelobt wird. Sie hält die Homescreens von mehreren Apple TVs in Sync hält.

Das klappt zwar, gilt allerdings nur eingeschränkt für die Ersteinrichtung, weil dort nicht alle Einstellungen kopiert werden. Beispielsweise wird keine Videoeinstellung und keine Farbkalibrierung übernommen. Das enttäuscht, wenn man etwa seinen „alten“ Apple TV durch das neue Modell ersetzt und nicht gleich auch einen neuen Fernseher kauft.

Nur einen Teil der Einstellungen zu übernehmen, kann frustrierender sein, als erst gar keine Settings zu synchronisieren.

„The future of TV is apps“, sagte Tim Cook vor 6 Jahren. Mit der Ausnahme von Apple Arcade sitzen bei mir jedoch nur Videostreaming-Apps auf dem Home-Bildschirm. Das ist besonders bedauerlich, weil Microsoft sicherlich gerne sein Xbox Cloud Gaming auch auf dem Apple TV anbieten würde.

Die TV-Box könnte so viel attraktiver sein, wenn Apple sie zur besten Plattform für Game-Streaming von Xbox, Nvidia und Stadia machen würde.

Positiv: Die meisten Streamingdienste bauen ihre tvOS-Apps nach Apples (Design-)Empfehlungen. Negativ: YouTube und Netflix bleiben zwei populäre Ausreißer. Netflix verweigert sich der Apple-TV-App und YouTube fehlt die Unterstützung der präzisen Steuerung für die neue Siri Remote.

Aber sprechen wir doch (endlich) über die neue Fernbedienung.

Die neue Siri Remote ist verdammt gut – und nicht nur im Vergleich zum Vorgänger.

Das Aluminium-Gehäuse liegt schwerer in der Hand, ihre Buttons klicken kräftiger und sie streut eine leichte Kälte. So fühlt sie sich automatisch hochwertiger an als jede andere Plastik-Fernbedienung. Man kann sie weiterhin falsch anheben, und beispielsweise aus Versehen die Siri-Taste an der Seite auslösen, merkt das jedoch umgehend.

Die Zurück-Taste ist ein interessantes Eingeständnis. Sie war zuvor als „Menü“ betitelt, rief aber nie ein Menü auf. Im Gegensatz zu allen anderen Tasten ist sie minimal gewölbt, um sich im düsteren Kinozimmer erfühlen zu lassen. Es ist neben Play/Pause der wohl meistbenutzte Button.

An die Position der Stummschalten-Taste habe ich mich nach einigen Wochen gewöhnt. Im Streaming-Zeitalter hatte ich dafür nie Verwendung, als die Fußball-Europameisterschaft jedoch begann, und ich über Waipu an den Horror von Werbeunterbrechungen erinnert wurde, erschloss sich mir umgehend der Sinn einer solchen Stummschalten-Taste.

Apples neue Fernbedienung hat kein Gyroskop und keinen Neigungssensor mehr, und funktioniert deshalb nicht mehr mit zwei oder drei Spielen. No big deal.

Ja, sie hätte einen U1-„AirTag“-Chip verdient. Meine Kids haben es natürlich geschafft, die Fernbedienung in den letzten zwei Monaten zweimal erfolgreich zu ver­dad­deln. In ein Gehäuse, dass auch einen AirTag unterbringt, würde ich diese Fernbedienung jedoch nie stecken.

Die präzise Steuerung ist eine großartige Ergänzung. Ich wünschte, sie würde auch für Apple Music funktionieren und wäre einfacher zu entdecken. Ich wette nämlich: Viele Kund:innen werden die Funktion nie benutzen, weil man darüber nicht zufällig stolpert.

(M)ein großer Pluspunkt von tvOS bleibt die Bedienung über iOS und watchOS. Trotzdem ist die neue Siri Remote ein angemessenes Update für Apples Premium-Set-Top-Box.

Apropos „Box“. Der A12 Bionic, ein Chip aus dem Jahr 2018, ist schneller beim Wechseln zwischen tvOS-Apps und behält insgesamt Anwendungen länger im Zwischenspeicher. Auch die Artworks der Film-Cover aus der Videobibliothek laden deutlich schneller.

Der Chip ist gut genug für das, was Apples Box derzeit leistet, kratzt aber nicht annähernd an der Leistungen einer Konsole von Microsoft, Sony oder Nintendo. Zugegeben: Hätte Apple mit der Xbox, PlayStation oder Switch konkurrieren wollen, fehlen selbst dem aktuellen A14-Prozessor die spezifischen Grafikfähigkeiten der Spielekonsolen.

Die Unterstützung von Wi-Fi 6 + Thread ist dagegen absolut zukunftsorientiert. Hier verbaute Apple den aktuellen Stand der Technik, die in einigen Jahren weitverbreitet sein wird.

Und spätestens jetzt muss ich deutlich vor dem „Apple TV HD“ warnen. Er schneidet in den ausschlaggebenden Specs viel schlechter als der „Apple TV 4K“ ab, und rechtfertigt seine magere Ausstattung auch nicht über seinen (minimal geringeren) Preis.

Der Apple TV HD ist eine 6-Jahre-alte-Streaming-Box, die fünfmal teurer ist als die Konkurrenz. Egal, was ihr tut: Kauft nicht den „Apple TV HD“.

Wer einen vierstelligen Euro-Betrag für einen qualitativ hochwertigen Fernseher ausgibt, sollte 220 Euro (plus das Belkin-HDMI-Kabel) ins TV-Budget einrechnen. tvOS und die neue Siri Remote ersparen (tägliche) Frustrationen bei der Fernsehunterhaltung. Apples Set-Top-Box zeigt, wie man jeden Fernseher bedienen sollte – egal welches smarte Betriebssystem dort läuft.

Im Gegensatz zu den behäbigen Updates der Fernseher erhält tvOS jedes Jahr neue Funktionen. Selbst der Apple TV aus dem Jahr 2015 wird in diesem Herbst noch tvOS 15 bekommen. Löblich.

Und trotz all diesem Lob hat es sich Apple für die Hardware zu einfach gemacht. Die weitgehend unveränderte Set-Top-Box ist wirklich keine Hardware-Kunst. Warum ist sie sechs Jahre später noch so dicklich? Warum hat man sich keine Mühe bei der Konstruktion gegeben, um sie hinter flache Fernseher zu hängen? Ich möchte keine Wandhalterung, sondern eine clevere Unterbringung an der TV-Rückseite.

Wäre die schwarze Box obendrein preiswerter (so wie sich der HomePod mini vom Maxi-HomePod absetzt), hätte man einen perfekten Sturm aus Argumenten, denen man als TV-Neukäufer:inn nicht widersprechen könnte.

Somit bleibt der Apple TV 4K erst einmal eine Premium-Set-Top-Box. Ich würde darauf nicht mehr verzichten wollen, aber die potenzielle Zielgruppe könnte so viel größer sein.

23. Juli 2021 – 20:31 Uhr

Waschsymbole: App erklärt Pflegekennzeichen

Bügeln, Trocknen oder Bleichen: „Laundry Lens“ erklärt die Textilpflegesymbole auf den Etiketten eurer Wäsche.

22. Juli 2021 – 11:27 Uhr

X.app schickt YouTube in die „Bild-in-Bild“-Darstellung

X.app schickt (YouTube-)Videos in die „Bild-in-Bild“-Darstellung – kostenlos und zuverlässig.

Ich hätte nicht gedacht über eine App fürs Teilen-Menü hier noch einmal zu schreiben, nachdem Google seinen Premium-Kund:innen mit Apple-Computern erst vor einem Monat „PiP“ versprach.

Die serverseitig-aktivierte Funktion scheint bei vielen bezahlten (!) Konten jedoch weiterhin zu fehlen. Auf anderen iPhones und iPads verschwand sie nach kurzer Zeit wieder – mich eingeschlossen.

21. Juli 2021 – 12:13 Uhr

iOS 14.7: HomePod-Timer in der Home-App

Timer erstellte man auf dem HomePod bislang nur über einen Sprachbefehl. Version 14.7 lässt euch Timer nun auch über die Home-App anlegen – beziehungsweise die Abkürzung über das Kontrollzentrum.

(Mehrere) Timer lassen sich hier nun auch einsehen, pausieren und abbrechen. Sobald ein Timer abgelaufen ist, verschwindet er jedoch augenblicklich aus dieser Anzeige – selbst wenn der Apple-Lautsprecher noch klingelt. Das bedeutet: Einen klingelnden HomePod kann man nur durch eine Berühren seiner Oberseite oder über „Hey Siri, stopp.“ verstummen lassen.

Laufende HomePod-Timer sollten auch auf dem Standby-Screen von eurem iPhone erscheinen, finde ich. Obendrein empfände ich eine Einstellung als hilfreich, die über einen beendeten Timer auf allen euren HomePods im Haus informiert.

20. Juli 2021 – 21:30 Uhr

#264 – eine Tour durch mein Büro

Der *Rundgang* dauert 8 Minuten; die Idee kam von euch. Nachdem ihr so zahlreich eure eigenen (Home Office-)Schreibtische in unserem Slack geteilt habt, will ich nachziehen.

Hier das Intro zur Episode:


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19. Juli 2021 – 11:41 Uhr

„Where the Fuck Can I Stream This?“

Anyway, here’s what I want. An app/website that has a search box. A big fucking search box. Like Google times three. 72 point font size at least. Honestly, all I want is a search box. You can have a logo, I suppose. You type in what you’re looking for. That could be the name of a show or movie. Or a general description. Maybe a star, director, or the like. And you hit return.

Then. Wait for it…

You get a result. A single result. Maybe a few if your description was vague and the service is not sure what you want. And it says this show or movie or documentary is playing on this service right now. Or starting on this date. Ideally it also shows leaving on this date. That’s it. That’s the service.

M.G. Siegler

„It’s a feature, not a product.“

Reelgood, Likewise, JustWatch oder WerStreamt.es funktionieren okay-ish. Mein Recherche-Weg führt über Trakt.tv, die die Daten von JustWatch nutzen.

In den „Watch Now“-Einstellungen lässt sich euer Land festlegen und welche TV- und Seriendienste ihr abonniert habt.

Mit Listen und Kalendern behalte ich bevorstehende Veröffentlichungen im Blick. Die Trakt.tv-App soll Release-Termine zukünftig auch pushen.

19. Juli 2021 – 0:57 Uhr

„The Pegasus Project“

Human rights activists, journalists and lawyers across the world have been targeted by authoritarian governments using hacking software sold by the Israeli surveillance company NSO Group, according to an investigation into a massive data leak.

The investigation by the Guardian and 16 other media organisations suggests widespread and continuing abuse of NSO’s hacking spyware, Pegasus, which the company insists is only intended for use against criminals and terrorists.

Pegasus is a malware that infects iPhones and Android devices to enable operators of the tool to extract messages, photos and emails, record calls and secretly activate microphones.

The leak contains a list of more than 50,000 phone numbers that, it is believed, have been identified as those of people of interest by clients of NSO since 2016.

The Guardian

Die internationale Zusammenarbeit für diese Recherche ist beeindruckend. An der deutschsprachigen Berichterstattung beteiligten sich NDR, WDR, die Süddeutsche Zeitung sowie DIE Zeit.

Das Video von Zeit Online empfand ich als guter Einstieg; die SZ strickte ein übersichtliches Portal für die verschiedenen Einzelthemen.

Speziell die („Zero-Click“-)Angriffe der Spähsoftware, die auch iMessage in der aktuellen Betriebssystemversion betreffen, behalte ich im Blick. Insbesondere weil erst iOS 14 unter dem Codenamen „BlastDoor“ der Nachrichten-App ein neues Sandbox-System unterschob.

Aber auch deshalb, weil diese Sicherheitslücken nicht nur Journalistinnen, Menschenrechtsaktivisten, Anwälte und Politiker betreffen: Oder hat schon jemand vergessen, dass Facebook vor einem Jahr bei der NSO Group anklopfte?

According to the court documents, it seems the Facebook representatives were not interested in buying parts of Pegasus as a hacking tool to remotely break into phones, but more as a way to more effectively monitor phones of users who had already installed Onavo.

„The Facebook representatives stated that Facebook was concerned that its method for gathering user data through Onavo Protect was less effective on Apple devices than on Android devices,“ the court filing reads. „The Facebook representatives also stated that Facebook wanted to use purported capabilities of Pegasus to monitor users on Apple devices and were willing to pay for the ability to monitor Onavo Protect users.“

Facebook proposed to pay NSO a monthly fee for each Onavo Protect user, the filing adds.

Joseph Cox | Motherboard

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