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van Alex Olma
27. Oktober 2021 – 22:09 Uhr

Ein „Up Next“-Widget für die Trakt.tv-App

Seit seiner Veröffentlichung im Mai füllt sich regelmäßig das Changelog der Trakt.tv-App. Eine kleine und erfreuliche Neuerung kam in dieser Woche hinzu: das „Up Next“-Widget.

Innerhalb der App findet sich natürlich weiterhin eure (lange) Liste aus allen einmal gestarteten Shows. Für mich ist das kein „Pile of shame“, sondern die erste Anlaufstelle um eine bestimmte Show für eine bestimmte Stimmung zu finden1.

Es ist ein radikaler Gegenentwurf zu Netflix. Der Streamingdienst versteckt TV-Serien, die ihr einmal begonnen habt, jedoch länger pausiert.

Und das ist aus Sicht von Netflix absolut nachvollziehbar: Zu viele Entscheidungsalternativen führen zu keiner Entscheidung. Und wenn man sich nicht innerhalb der ersten Minute für einen Film oder eine Serie auf Netflix entscheiden, schaltet man ab.

Zugegeben: Ein Empfehlungsalgorithmus für stimmungsabhängige Fernsehunterhaltung ist schwierig. Deshalb funktioniert er für mich wahrscheinlich auch nicht. In Trakt.tv sehe ich dagegen Serien, die tatsächlich von Personen angeschaut werden, sowie alle Shows, die meine Freund:innen (mit ausgezeichnetem Seriengeschmack) wählen.

Es ermöglicht mir eine bewusstere Auswahl an Fernsehunterhaltung, und ist für mich mittlerweile der Mehrwert von dem Webservice.


  1. Natürlich lässt sich auch diese Liste bereinigen: Durch eine lange Fingerberührung signalisiert ihr dem Webdienst euren Ausstieg aus einer Show. 
26. Oktober 2021 – 19:38 Uhr

Text in Fotos suchen, aber nur über Spotlight finden

iOS 15 und iPadOS 15 scannen alle eure Fotos nach Texten, finden diese (kurioserweise) jedoch nur über die Spotlight-Suche – und nicht über die eingebaute Suche in der Fotos-App.

Apples eigene Werbeseite verrät, dass das derzeit genau so gewollt ist:

„Du kannst deine Fotos jetzt in Spotlight durchsuchen und mit Live Text sogar nach Texten in deinen Fotos suchen.“

Wenn Spotlight für einen Suchbegriff sowohl Fotos wie auch Texte in Bildern findet, dann zeigt es sie separat an.

26. Oktober 2021 – 13:53 Uhr

Apple Watch: Messen des Sauerstoffgehalts im Blut von Hand und im Hintergrund

Der Sauerstoffgehalt im Blut lässt sich mit der Series 6 sowie der neuen Series 7 erfassen. Am Watch-Symbol in der Health-App erkennt man, ob eine Messung im Hintergrund stattfand (Frontansicht der Uhr) oder von Hand angestoßen wurde (Seitenansicht der Uhr).

Damit die Hintergrundmessungen im Schlaf- und Theatermodus funktionieren, müssen diese Messungen in den Einstellungen aktiviert sein. Die Option existiert, da Messungen für Blutsauerstoff ein leuchtendes rotes Licht unter der Uhr erzeugen, das eventuell den Schlaf stört.

Der SpO2-Sensor ist weiterhin kein Medizingerät – anders als etwa der Herzfrequenzsensor.

Eine korrekte Messung – bei gesunden Personen im Normalfall zwischen 98 – 99 Prozent – funktioniert nur zuverlässig bei straffem Sitz der Uhr am Handgelenk. Armbewegungen oder kalte Hände beeinflussen die Messung. Dedizierte Pulsoximeter, die man gewöhnlich an der Fingerspitze aufsetzt, kämpft mit ähnlichen Herausforderungen.

Je nach Armband und Tragekomfort sehe ich in meiner persönlichen Nutzung nach dem ersten Jahr wiederholt Sauerstoffwerte ausserhalb des gesunden Rahmens1. Ohne Einblick in die Rohdaten und mögliche Algorithmus-Änderungen bleibt eine Interpretation und Vergleichbarkeit mit professionellen Messgeräten generell schwierig.

Insbesondere sollte man sich jedoch den Limitierungen der Hintergrundmessungen bewusst sein (beim manuellen Messen des Sauerstoffgehalts im Blut blieben bei mir Ausreißer aus). Als eine grundsätzlich gesunde Person lasse ich aber auch die konstante Erfassung eingeschaltet, um eventuell Trends zu erkennen.


  1. Hierzu noch einmal Apples Hinweis:

    „Messungen mit der Blutsauerstoff-App sind nicht für die medizinische Verwendung, einschließlich Selbstdiagnosen oder ärztlichen Beratungen, vorgesehen, sondern dienen lediglich der Nutzung für Zwecke der allgemeinen Fitness und des allgemeinen Wohlbefindens.“ 

25. Oktober 2021 – 15:43 Uhr

Augenkontakt bei Zoom-Meetings: das Upgrade für mein „Teleprompter + Duet“-Setup

Mein 2020er-Setup für Videokonferenzen am Mac erfuhr ein Upgrade: Der Desview T3 Teleprompter (Affiliate-Link) bietet über mein (älteres) iPad mini ein signifikant größeres Bild. Selbst mit einem 16mm-Objektiv (Affiliate-Link) bekommt man nun das vollständige Bild; die Ränder des Teleprompters ragen nichts vor die Kamera.

Doch viel wichtiger: Das größere Videobild lässt mich wesentlich entspannter in die Gesichter meiner Gesprächspartner blicken. Und dieser Augenkontakt ist der grundlegende Sinn und Zweck für den ganzen Aufbau.

Duet Display kümmert sich immer noch um das iPad mini als zweiten Monitor am Mac. Nun allerdings in der „Air“-Version (20 Euro/Jahr), weil die bezahlte Software einen Teleprompter-Mode mitbringt, der den Screen entsprechend spiegelt. Luna Display funktioniert gleichermaßen.

23. Oktober 2021 – 15:22 Uhr

Der „Screenshot Maker Pro“ setzt Bildschirmfotos und Screenrecordings in Apples Geräte-Grafiken

Screenshots und bewegte Bildschirmaufnahmen steckt man über viele Wege in einen hübschen iOS-Gehäuserahmen – SMPRO kann beides.

Wenn’s schnell und einfach gehen muss, benutze ich häufig Picsew. Wenn die Mock-ups aber unterschiedliche Watch-Armbänder, bunte Hintergründe oder Bildschirmreflektionen zeigen sollen, erledigt der „Screenshot Maker Pro“ seit fünf App-Store-Jahren verlässliche Dienste.

Die Software baut eure Bildschirmfotos in 3D-Modelle von iPhone, iPad, Watch und Mac – im Porträtformat, Breitbild oder in einer seitlichen Ansicht. Diese Screenshots fallen als PNG-Datei (mit Alphakanal) aus der App, über die sich anschließend Affinity Photo und Co. freuen; für kurze Screencasts ist es eine MOV-Videodatei (H.264).

22. Oktober 2021 – 22:47 Uhr

Neue Playlists für verschiedene Stimmungen und Aktivitäten erreichen Apple Music

What we found was over 250 playlists each designed to fit a mood or activity that use animated cover art with simple line drawings to set them apart from Apple’s other playlist. Although they were announced as Siri playlists during the event on Monday, anyone with an Apple Music subscription can view and play the new playlists in the Music app like any other playlist in the service’s collection.

MacStories.net

Wer von Hand nach Wiedergabelisten suchen will („Bubble Bath“), tut das mit eigenen Begriffen über die Suche. Apples Schlagwortwolke aus der „Unleashed“-Präsentation verriet bereits zahlreiche Playlist-Namen.

Eine manuelle Auswahl ist für diese Wiedergabelisten aber nicht primär vorgesehen: Diese Playlisten für Stimmungen und Aktivitäten sind höchstwahrscheinlich mit Hunderten von Begriffen verknüpft, auf die Siri bei Zuruf reagiert.

21. Oktober 2021 – 17:47 Uhr

Videospiel-Controller: 3D-Druck-Adapter für Backbone One ausprobiert

Ein großes Dankeschön nach München: Mit dem selbst gedruckten Adapter lässt sich der Backbone One als Gamecontroller weiterhin an einem iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max benutzen – für Apple Arcade, Xbox Cloud Gaming oder Steam Link.

Das Problem ist der höhere Kamerabuckel dieser zwei Telefon-Modelle, der gegen die rückseitige Plastik-Brücke drückt. Der Adapter, den man für 10 US-Dollar auch direkt beim Anbieter bekommt, erhöht schlicht den Abstand zwischen iPhone-Objektiv und Controller um ein paar Millimeter.

Der Plastik-Aufsatz klammert sich dafür an den MFi-Controller und muss nur ein einziges Mal eingesetzt werden. Dieser Aufsatz verrutscht nicht und bleibt auch ohne iPhone in seiner Position. Und die wichtigste Erkenntnis: Beim Spielen macht man keinerlei Kompromisse.

Das Backbone-Team hatte sicherlich Glück, dass sie ihr Zubehör für diese zwei neuen iPhone-Modellen relativ einfach anpassen konnten. Die Bestellung zum Selbstkostenpreis sowie die flotte Veröffentlichung des Bauteils unter Creative-Commons-Lizenz auf Thingiverse sind gleichzeitig aber auch guter Kundenservice.

Über ein generelles Redesign für den Gamecontroller wird sicherlich nachgedacht. Problematisch wird’s beispielsweise, wenn das iPhone irgendwann seinen Lightning-Port verliert.

Vorerst bleibt das (teure) Gamepad aber abwärtskompatibel bis zum iPhone 6s. Und durch den neuen Adapter spielen auch Kund:innen mit einem 13 Pro und 13 Pro Max weiterhin mit.

20. Oktober 2021 – 14:31 Uhr

plop…plop -plop- plop…Townscaper

Wir brauchen mehr Spiele ohne Ziel. Wir brauchen Spiele, bei denen man nicht Aufleveln, Sammeln oder Vorankommen muss. Wo ist (mobile) Unterhaltung, bei der man tatsächlich abschaltet und nicht zum nächsten Diamanten oder Pokémon hetzt?

No goal. No real gameplay. Just plenty of building and plenty of beauty. That’s it.

Raw Fury

Townscaper ist eine unbekümmerte Beschäftigung für eure Finger – eine Art „Fidget Toy“. Immer dann, wenn eure Gelenke beschäftigt werden wollen, ihr aber ein Audiobuch hört oder in einer Vorlesung sitzt.

Manche Leute doodeln; sie kritzeln gedankenversunken kleine Zeichnungen auf Papier. Townscaper ist am iPad mit dem Pencil das digitale Äquivalent. Und es ist wundervoll.

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