Ein Dreibein mit geringem Fußabdruck: das (Reise-)Stativ von LULULOOK

Zwei klappbare Smartphone-Ständer stehen auf einer metallischen Gitteroberfläche vor einer dunklen Wand aus vertikalen Holzlatten. Ein verstellbarer orangefarbener Ständer hält ein schwarzes Smartphone vertikal im Profil, während im Hintergrund ein dunkelgrauer Ständer ein weiteres Smartphone im Querformat hält.

LULULOOKs magnetischer Dreifuß (Affiliate-Link) hält selbst ein Pro Max mühelos in gehobener Position – (FaceTime-)vertikal oder (Netflix-)horizontal.

Das Stativ besitzt keine vordefinierten Winkel, sondern lässt sich millimetergenau an zwei Gelenken in jede erwünschte Position drücken. Diese Scharniere sind steif genug, um von alleine keine dieser Stellungen zu verlassen.

Was die Bilder nicht preisgeben: Der MagSafe-Haken, den man zum Transport auch in kleinen Schlaufen oder Ösen einhängt, verdreht sich nicht nach hinten. Der Hook ist im Gegensatz zum mittleren Handteil auch nicht lang genug, um eine 360-Grad-Drehung komplett zu absolvieren.

Das bedeutet: Ein aufgehängtes iPhone filmt nicht auf die Tischplatte, auf der es steht. Ob das mit diesem arg geringen Abstand überhaupt sinnvoll ist, sei dahingestellt (aber erwähnt).

Ein oranges Smartphone steht in einem schwarzen, klappbaren Halter im Vordergrund, während ein weiteres Smartphone auf einem orangefarbenen Stativ im Hintergrund platziert ist und auf seinem Bildschirm die Uhrzeit „14.24“ anzeigt. Die Geräte befinden sich auf einer metallischen, perforierten Oberfläche.

Die drei Standbeine sind mit soliden Gummifüßchen überzogen, die das blanke Aluminium von der Aufstellfläche trennen und das Stativ minimal weniger rutschen lassen. weiterlesen

Für 6 Euro: das Experiment der Control Ultimate Edition

Eine Nahaufnahme einer Hand, die ein mit einem Spiele-Controller ausgestattetes Smartphone hält, das eine Videospielszene in einem düsteren, rot beleuchteten Raum mit einer schwebenden Figur zeigt.

Allem voran ist Control die Art von Unterhaltung, die eure Zeit und Aufmerksamkeit wert ist – auch wenn der Schulterperspektiven-Shooter ursprünglich schon in den Zeiten von PS4 und Xbox One erschien.

Alter ist bekanntlich nur eine Zahl …

Anders als große Games-Publisher im App Store probiert Remedy Entertainment für seinen mobilen (Überraschungs-)Release eine andere Preisstufe: Control kostet einmalig 6 Euro.

Für eine vollständige Konsolenversion auf dem iPhone ist das ein echtes Experiment – selbst wenn das vom Brutalismus inspirierte Design in Control bereits ein paar Jahre alt ist.

Resident Evil, Hitman, Death Stranding oder Assassin’s Creed rufen im App Store bekanntlich traditionelle PC- und Konsolenpreise auf und bleiben dann trotz prominenter Werbung in Apples Keynotes (weit) hinter den Erwartungen.

Die Verantwortung für den anhaltenden Status quo teilen sich der Plattformbetreiber und das Entwicklerstudio, wobei ich Apples App-Store-Politik und ihr generelles Desinteresse an Videospielen im Fokus sehe. weiterlesen

Tipp: Manic EMU + RomM

Ein Smartphone-Bildschirm vor gelbem Hintergrund zeigt die App „MANIC EMU“ mit den Spiele-Kategorien „GB“ (1 Games), „NES“ (1 Games) mit dem Cover-Bild für „ICE CLIMBER“ und „SNES“ (1 Games) mit dem Cover-Bild für „CHRONO TRIGGER“. Das untere Navigationsmenü zeigt die Beschriftung „Games“, ein Ordner-Symbol und ein Zahnrad-Symbol. In der linken unteren Ecke ist ein Video-Ausschnitt einer Person mit Brille und Kappe zu sehen, die mit gefalteten Händen vor einem Mikrofon sitzt.

YouTube

Im Video wurden Manic EMU und RomM genannt.

„Bring your own RSS reader“: Sourcefeed.app

Ich verschwitzte den Release von Current – einer fantastischen RSS-Reader-App. Mit Sourcefeed, dem zweiten Terry-Godier-Projekt aus den vergangenen zwei Monaten, passiert mir das nicht.

Eine Hand hält ein Smartphone, das die Benutzeroberfläche der App „sourcefeed.app“ in einem dunklen Design anzeigt.

Some writing wants to be a website. Some wants to be a newsletter. Some wants to be a feed.

Sourcefeed is for the third kind. RSS-only. No website, no inbox, no algorithm. Subscribers read it where they choose, in whatever reader they already trust. […]

While testing this, a few friends and I made personal feeds. One of us logged movies. Another logged albums. We subscribed to each other in our readers and posted whenever we felt like it. It was different from a group chat. Slower. The slowest social media ever made, and the calmest.

Terry Godier

Ein Feed ist gratis – öffentlich oder privat. Bis zu zehn Feeds gibt’s für nur 9 Euro im Jahr.

#503 – Scratchpad-Apps

Die besten Themen ergeben sich bekanntlich immer aus eigenem Bedarf …

Viel zu häufig spuckt mir die AI einen Text vor die Nase, den ich wiederfinden oder verarbeiten möchte. Für diese temporären Texte suche ich temporäre Texteditoren – „Schmierzettel“-Apps.

In dieser Woche habe ich mir endlich die Mühe gemacht, die Kandidaten für meine unterschiedlichen Anwendungsfälle abzuklopfen.

Hier das Intro zur Episode:

iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal.

iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

„Jahresabo mit monatlicher Abbuchung“ oder Software auf Pump

Zwei iPhone-Bildschirme zeigen Abonnement-Details im App Store. Der linke Bildschirm zeigt den Bereich „About This Subscription“ mit dem Text: „Commitment: You’ll make monthly payments until your commitment ends.

Today, we’re introducing a new way that people can pay for your auto-renewable subscriptions on the App Store: monthly subscriptions with a 12-month commitment. This new payment option allows you to offer subscribers more affordable options. People can cancel their subscription at any time, which will prevent the subscription from renewing after they’ve completed their agreed-to payments to fulfill their commitment.

developer.apple.com

Eine verpflichtende Jahresbindung, die man in Monatsbeiträgen abstottert, ist eins dieser Zahlungsinstrumente, die ein Geschmäckle hinterlassen. Eine potenzielle Kostenersparnis steht hier in keinem Verhältnis zur Intransparenz, die das „Jahresabo-als-kein-Jahresabo“ schafft.

Man bindet sich an einen festen Jahresbeitrag, ohne dabei Veränderungen von Lebens- oder Jobsituationen einzubeziehen sowie die fortlaufende Nützlichkeit der abonnierten Software vollumfänglich abzuschätzen.

Verschwitzte oder blockierte Ratenzahlungen führen zwangsläufig zu Zahlungsaufforderungen, die mindestens psychologisch stressen und das Vertrauen in Software und „Software as a Service“ weiter untergraben. weiterlesen

USB-DAC oder Stereoanlage? BitPerfect spielt dort Apple-Music-Lossless

Man kann seine Tage durchaus in einem musikalischen Flow State beginnen…

Eine Nahaufnahme eines Smartphones auf einem Schreibtisch, das die Benutzeroberfläche einer Musik-Streaming-App mit Albumcover und Wiedergabesteuerung anzeigt. Im Hintergrund steht ein Tablet mit sichtbaren App-Symbolen auf dem Bildschirm.

BitPerfect verdrahtet euren USB-DAC mit allen verlustfreien Songs des Apple-Music-Katalogs. So stöbert ihr durch Hi-Res- und Hi-Res-Lossless-Diskografien, ohne ständig an den Audioqualitätseinstellungen für Apple Music drehen zu müssen (➝ Einstellungen ➝ Musik).

Das „Perfect“ in BitPerfect ist für mich aber die Bonjour-basierte Fernsteuerung. So kontrolliert ihr über das iPhone ein an die Stereoanlage angeschlossenes iPad. Zurückgelehnt und tiefenentspannt bastelt ihr damit vom Sofa aus an eurer Queue und findet passende Songs oder alternative Coverversionen.

Mit diesen zwei Erweiterungen wertet BitPerfect den Musikstreamingdienst von Apple selbst ordentlich auf.

„THE PEOPLE DO NOT YEARN FOR AUTOMATION“

Ein Tablet-Bildschirm zeigt ein YouTube-Video eines bärtigen Mannes, der in einem Studio in ein Mikrofon spricht. Im Hintergrund befindet sich ein Logo mit der Aufschrift „Decoder“. Auf der rechten Seite ist eine Kapitelübersicht zu sehen. Der angezeigte Text lautet: „THE PEOPLE DO NOT YEARN FOR AUTOMATION | Decoder“.

In this way, software brain has ruled the business world for a long time. AI has just made it easier than ever for more people to make more software than ever before — for every kind of business to automate big chunks of itself with software. It’s everywhere: the absolute cutting edge of advertising and marketing is automation with AI. It’s not being a creative.

But: not everything is a business. Not everything is a loop! The entire human experience cannot be captured in a database. That’s the limit of software brain. That’s why people hate AI. It flattens them.

Regular people don’t see the opportunity to write code as an opportunity at all. The people do not yearn for automation.

Nilay Patel | The Verge | @DecoderPod

„Software brain“ ist eine tolle, weil wertfreie Umschreibung für die Voreingenommenheit einer ganzen Branche, die schlicht zu viel fordert – von  Energie über Kapital hin zu Einfluss.

Es wird eine Herausforderung, zukünftig Milliarden an Umsatz mit etwas so Unbeliebtem zu erwirtschaften. weiterlesen