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van Alex Olma
20. Juli 2018 – 10:10 Uhr

#113 – Affinity Designer

Affinity Designer fürs iPad (14.99 ) erklärt sich in 62 Video-Tutorials quasi selbst. Wenn das aber noch nicht Anregung genug ist um das vektorbasierte Grafik- und Zeichenprogramm einmal eigenhändig auszuprobieren, starte ich jetzt einen kleinen Überzeugungsversuch.


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18. Juli 2018 – 17:41 Uhr

„Google muss Milliardenstrafe für faule Taktiken bei Android zahlen”

Die Wettbewerbshüter in Brüssel verurteilen Googles Knebelverträge, die der Konzern Geräteherstellern und App-Entwickler aufzwingt. EU-Kommissarin Margrethe Vestager verhängt eine Rekordstrafe gegen den Datenriesen, und das nicht zum ersten Mal. Doch das Bußgeld ist nur ein kleiner Stich gegen Googles Marktdominanz.

Alexander Fanta | Netzpolitik.org

Um diese drei Punkte geht es genau:

  • First, Google has required manufacturers to pre-install the Google search and browser apps on devices running on the Android mobile operating system. Manufacturers had to do this if they wanted to be able to sell devices with the Google app store.
  • Second, Google paid manufacturers and network operators to make sure that only the Google search app was pre-installed on such devices.
  • Third, Google has obstructed the development of competing mobile operating systems. These could have provided a platform for rival search engines to gain traffic.

European Commission – Statement

Google nutzt seine marktbeherrschende Stellung im Smartphone-Markt mittels Knebelverträgen aus, keine Frage. Andererseits bezweifle ich, dass die Rekordstrafe tatsächlich den Konsumenten hilft und nicht in erster Linie dem Konzern schaden soll.

Hätten ein HTC oder Huawei wirklich keinen (oder einen anderen) Browser vorinstalliert, wenn Google nicht auf die zweifelhaften Vertragsklauseln gepocht hätte? Wären die Kunden ohne einen vorinstallierten Chrome Browser oder ohne ein Google Maps besser drangewesen? Sind das nicht die besten Dienste auf der Plattform und erreichen diese zwei Produkte durch ihre Werbefinanzierung nicht potenziell die meisten Kunden?

Grundsätzlich ist der Europäischen Kommission aber nicht zu widersprechen: Die Strafe musste man verhängen, alleine für diese offensichtlich wettbewerbsfeindlichen Vertragsforderungen:

The third practice Google has put in place, as I already mentioned, prevents device manufacturers from using any alternative version of Android that was not approved by Google. If manufacturers produce even a single device based on an Android fork, they lose the right to sell any devices with the Google Play Store or the Google Search app. […]

This was not just a remote possibility from the theory books: in 2012 and 2013, Amazon tried to license to device manufacturers its Android fork called „Fire OS“. It wanted to cooperate with manufacturers to increase its chances of commercial success. And manufacturers were interested. But, due to Google’s restrictions, manufacturers could not launch Fire OS on even a single device. They would have lost the right to sell any Android phones with key Google apps. Nowadays, very few devices run on Fire OS – namely, only those manufactured by Amazon itself.

Und trotzdem wird sich voraussichtlich nichts ändern. Vielleicht verzichten ein paar Android-Hersteller auf die Google-„Suchleiste”, für dessen exklusive Integration Google eine Beteiligung an den Werbeeinnahmen ausgezahlt hat. Wahrscheinlicher ist: Google verzichtet auf die „Exklusivität” und die Gerätehersteller bleiben weiterhin finanziell beteiligt. Es ist außerdem unrealistisch anzunehmen, das Gerätehersteller eigene Browser und (Such‑)Dienste entwicklen, die ihre Kunden tatsächlich verwenden wollen.

Unterm Strich ist es eine berechtigte und nachvollziehbare Strafzahlung, die Google aber nicht wehtut und auch nichts am Status quo ändert.

18. Juli 2018 – 13:15 Uhr

AutoPrompter: eine intelligente Teleprompter-App

Zu Jahresbeginn habe ich mir den preislich erschwinglichen Parrot Teleprompter sowie die iOS-App Teleprompter Premium (universal; 13,99 ) geklickt (und ein Video darüber produziert). Heute veröffentlicht Joe Allen seine nächste App: AutoPrompter (universal; Laden).

AutoPrompters Alleinstellungsmerkmal ist die „Smart Voice Engine”, die (derzeit ausschließlich) englische Sprache erkennt und daraufhin das vorzutragende Skript pausiert wenn der Sprecher oder die Sprecherin hinterherhinken. Wie präzise und konstant das intelligente Scrollen funktioniert, muss sich erst noch zeigen, aber überhaupt diese Möglichkeit für ein paar Euro1 zu bekommen, fasziniert mich. Langsam aber sicher verabschieden wir uns von einem Zeitalter in der Souffleusen bei Texthängern (im Theater) aushelfen und wir beginnen ein Ära, in der wir mit AR-Brillen jederzeit alle vorproduzierten Texte sowie richtigen Informationen vor den Augen haben.

Abseits der Spracherkennung ähnelt AutoPrompter sehr meinem (einmal bezahlten) Teleprompter Premium. Die App kann ich auch nach mehreren Monaten noch sehr empfehlen.


  1. AutoPrompter bietet eine siebentägige Probezeit und lässt sich dann für drei Monate beziehungsweise ein Jahr mieten. Für die nächsten 48 Stunden kostet das Jahresabo 20,49 Euro – ungefähr die Hälfte vom Normalpreis. 
17. Juli 2018 – 12:08 Uhr

„Instapaper is going independent“

Today, we’re announcing that Pinterest has entered into an agreement to transfer ownership of Instapaper to Instant Paper, Inc., a new company owned and operated by the same people who’ve been working on Instapaper since it was sold to betaworks by Marco Arment in 2013. The ownership transfer will occur after a 21 day waiting period designed to give our users fair notice about the change of control with respect to their personal information.

blog.instapaper.com

Instapaper nahm für europäische Kunden seinen Dienst im Mai vom Netz1 – mit Inkraftsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Man verspricht an der Instandsetzung zu arbeiten, sollte gleichzeitig aber auch eine nachvollziehbare Erklärung für die Verzögerung vorbereiten, wenn man beispielsweise plant für Premium-Funktionen wieder Geld zu verlangen. Instapaper gab mit der Übernahme von Pinterest sein Geschäftsmodell auf und wird sich entsprechend neu ausrichten müssen.


  1. Mit einer iPv6-Verbindung scheint man sich aus Europa teilweise trotzdem noch verbinden zu können. 
14. Juli 2018 – 8:10 Uhr

#112 – Zehn Jahre App Store

Mein kleiner Beitrag über das markante Jubiläum der „App Economy”, die Apples App Store gründete und aus finanzieller Perspektive bis heute dominiert, ist dann doch 14 Minuten lang geworden. Ich habe versucht dabei die Erfolge, die großen Zahlen und die Banalitäten auszuklammern und mich auf die Entstehungs- beziehungsweise Entwicklungsgeschichte des Software-Stores zu konzentrieren.

Hier das Intro zur 14-Minuten-Episode:


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10. Juli 2018 – 18:45 Uhr

„Let’s Move on”: Drei Bewegungstracker-Apps

Drei Monate nachdem sich Facebook im Jahr 2014 WhatsApp einverleibte, übernahm das Zuckerberg-Netzwerk auch das finnische Start-up Moves von Sampo Karjalainen. In der letzten Woche wurde das Ende des Dienstes „zur automatischen und kontinuierlichen Erfassung der eigenen Laufwege und Aufenthaltsorte” verkündet.

Drei Alternativen kann ich zur dauerhaften Aufzeichnung der persönlichen Aktivitäten mit Standort-Verknüpfung empfehlen.

  • Arc App (Laden) von Matt Greenfield startete vor einem Jahr explizit als Alternative für Moves. Ihre Privacy Policy liest sich vielversprechend. Arc verspricht darin eure Bewegungsdaten ausschließlich lokal auf dem iPhone und im persönlichen iCloud-Backup zu speichern. Anonyme (Karten-)Korrekturen, die die App verbessern, lassen sich genau wie die Sicherheitskopien in eurem iCloud-Account ausschalten. Die App und der Service sind kostenlos; eine Finanzierung wird über Patreon versucht.
  • Rego Pro (Laden) – eine Art privates Foursquare – befindet sich weiterhin in aktiver Entwicklung. Das „Bookmarks for places” lässt sich mit zehn Orten ausprobieren und kostet dann einmalig 16,99 Euro. In Rego lassen sich Wegstrecken per GPX-Datei einpflegen; die App konzentriert sich in erster Linie aber auf Örtlichkeiten, die ihr besucht (und zeichnet nicht die Strecken zwischen diesen Locations auf). Wer sowas mit Fokus auf (berufliches) ‚Time Tracking‘ sucht, schaut sich Geofency (universal; 3,99 ) an.

  • Gyroscope (Laden) ist mein persönlicher Favorit für die Aufbereitung von allen Gesundheits- und Aktivitätsdaten und seit der Einführung ihrer „Places”-Funktion sogar besser als Moves. Ich benutze die Beta seit Januar und bekomme dort übersichtlich aufgeschlüsselt wo ich wie lange war und mit welchem Verkehrsmittel ich dorthin kam. Jeder Eintrag lässt sich editieren; alle unbekannten Örtlichkeiten kann ich bei Bedarf identifizieren. Bis Moves am 31. Juli die Server runterfährt, kann man in Gyroscope seinen bisherigen Moves-Datensatz importieren.
6. Juli 2018 – 14:05 Uhr

watchOS 5: Abbiegehinweise nach Verkehrsmittel unterdrücken

In watchOS 4 kann man die Navigationshinweise auf der Uhr lediglich an- beziehungsweise ausschalten. In watchOS 5 lassen sich einzelne Verkehrsmittel davon ausnehmen.

6. Juli 2018 – 10:05 Uhr

#111 – Tipps & Tricks für die iOS-Fotobibliothek (2/2)

Wenn man erst einmal in den Kaninchenbau herabgestiegen ist, der sich die iOS-Fotobibliothek nennt, kann man dort sehr sehr viel Zeit verbringen. Teil 2 meiner Anmerkungen – zu einigen ausgewählten Aspekten der zentralen iOS-Software – ist tatsächlich noch einmal 9 Minuten lang geworden.

Hier die 30-Sekunden-Vorschau zur Episode:

Hier eine kurze Aufstellung aller im Video genannten Apps:


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