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van Alex Olma
18. Oktober 2019 – 11:57 Uhr

Google Photos speichert HEIC-Fotos in Originalqualität

iPhones shoot photos in HEIC format and not JPG, you get free unlimited original quality backups to Google Photos due to HEIC being smaller and more efficient than JPG so Google doesn’t touch the files.

via reddit.com/stephenvsawyer

Google bietet zwei „Sicherungsoptionen” an: die „Hohe Qualität” (kostenlos aber komprimiert) und die „Originalqualität” (bezahlt aber unkomprimiert). Sprich: Wer mit einem iPhone oder iPad im HEIC-Dateiformat knipst (was man ohnehin tun sollte), speichert selbst mit Googles kostenloser Sicherungsoption seine Fotos (!) in der Originalqualität.

Das ist keine neue Erkenntnis, aber etwas über das ich noch nicht nachgedacht hatte.

Google Photos (universal; Laden) ist für iOS-Nutzer oft eine bequeme und kostenlose Möglichkeit für ein zweites Fotobackup. Ob man seine Bilder allerdings so grundsätzlich zu Google geben möchte, bleibt selbstverständlich eine andere (ganz persönliche) Entscheidung.


17. Oktober 2019 – 10:07 Uhr

iOS 13 verbreitet sich (wie erwartet) flott

50-Prozent aller iOS-Geräte, die jüngst im App Store vorbeigeschaut haben, benutzen iOS 13 – laut Apple.

iOS 12 erreichte vor einem Jahr (deutlich) schneller die 50-Prozent-Marke als iOS 11 – jedoch ähnlich flott wie vor zwei Jahren das Update auf iOS 10. iOS 13 brauchte in diesem Jahr nun wieder einige Tage mehr.

Nach den jeweils ersten 12 Monaten lagen sowohl iOS 11 wie auch iOS 12 bei einer Verbreitung von über 85-Prozent. Eine Angabe, die aussagekräftiger ist als der enge Blick auf die Verbreitung nach den ersten Wochen.

Apple veröffentlicht auch in diesem Jahr einen zweiten Datenpunkt: „55% of all devices introduced in the last four years use iOS 13.” Im Herbst 2018 hieß es: „53% of devices introduced in the last four years are on iOS 12.”

Diese Angabe wird zwar nicht weiter ausgeführt, aber mit Blick auf die Anzahl die verkauften iPhones (über ihre verschiedenen Generationen hinweg) ist klar: Die dominante Anzahl der iOS-Geräte, die tatsächlich noch benutzt werden, sind neuere iPhones und iPads. Es sind Geräte, die nicht älter sind als vier Jahre.

12. Oktober 2019 – 11:22 Uhr

#176 – meine Homescreens (iPhone + iPad Pro / mini)

Ich finde es sehr unterhaltsam auf alte Homescreens zu blicken. Deshalb halte ich von Zeit zu Zeit fest, welche Apps dort ehemals einen Platz hatten und wie ich diese Geräte damals verwendet habe (siehe #080 oder #105).

Oft fallen dabei jedoch die gleichen (bekannten) Namen. Deshalb will ich in dieser Episode einmal aufschlüsseln, warum ich mich für bestimmte App-Store-Software entscheide.

Hier das Intro zur achtminütigen Episode:


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10. Oktober 2019 – 10:12 Uhr

#175 – die Dateien-App in iOS 13

Ich wollte mich eigentlich ganz kurz halten, habe dann aber trotzdem straffe 8 Minuten über die aufgebohrte Dateien-App in iOS 13 gesprochen.

Das Schupsen von Dateien und Ordnern ist nicht zwangsläufig ein fesselndes Thema, aber…zefix…ist es im Alltag praktisch!

Hier das Intro zur Episode:


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8. Oktober 2019 – 14:01 Uhr

Das iPhone 11 Pro

Der folgende Artikel ist über 14.000 Zeichen lang. Um ihn ein bisschen zugänglicher zu gestalten, habe ich ihn eingesprochen. Hier könnt ihr die Audiodatei herunterladen und in euren bevorzugten Podcatcher werfen. Für Abonnenten von #one findet sich dieses File zusätzlich im persönlichen RSS-Feed.

Das iPhone X definierte vor zwei Jahren ein neues „All-Screen“-Design, das mittlerweile alle Smartphones tragen. Es war das „Teuer-iPhone”. Es war das „1000-Euro-Telefon!“ Ein Trend, den ebenso andere Hersteller übernahmen.

Anders aber als bei Samsung, Huawei und Co. lässt sich ein iPhone X zwei Jahre später noch für rund die Hälfte seines ehemaligen Kaufpreises weitergeben – selbst Apple gibt (je nach Zustand und Konfiguration) bis zur 330 Euro. Sprich: Wer sich vor zwei Jahren ein iPhone X shoppte, hat dafür bis heute rund einen Euro pro Tag gezahlt.

Die simple Frage, die deshalb ganz am Anfang steht, lautet: War euch das iPhone X seinen Preis (pro Tag) wert?

Merken wir uns die Frage doch für später, weil natürlich niemand so rational rechnet. Das Problem liegt in der Visualisierung: 1.000 Euro = teuer; 1 Euro/pro Tag = preiswert. Das iPhone X federte die Empörung über seinen Preis signifikant ab, weil es ein brandneues Design mitbrachte.

Die Produktstarts des iPhone XS und XR im letzten Jahr verliefen dagegen anders: Das XS stand bereits im September in den Regalen; das XR sogar erst im Oktober. Alles konzentrierte sich also zuerst auf das High-End-Modell; das XR war lediglich der kleinere Bruder.

Apple drehte den Blick aufs eigene Line-up in diesem Jahr komplett um: Das preiswertere iPhone 11 definiert nun die Höhe der Messlatte; das Pro ist nur eine zusätzliche Variante, die noch eine Schippe drauflegt.

Und der Preisunterschied ist signifikant: Das iPhone 11 kostet in einer sinnvollen Konfiguration mit 128 GB exakt 850 Euro; für das iPhone 11 Pro gibt es kein 128-GB-Modell. Dort ist man gezwungen gleich auf 256 GB upzugraden und zahlt je nach Displaygröße entweder 1.319 Euro oder 1.419 Euro.

Hinzu kommt: Mit Ausnahme des Teleobjektivs und der unterschiedlichen Bildschirmtechnologie (LCD vs OLED) findet sich technisch kein bedeutender Unterschied zwischen den zwei Telefonen. Die verschiedenen Farben, der bessere Wasserschutz, die (minimal) längere Akkulaufzeit und die zwei andersartigen Gehäuserahmen (Edelstahl vs Aluminium) sowie das „Pro-Design“ der Kamera-App sind lediglich Ausnahmen, die die Regel bestätigen.

Apple macht damit mehr als deutlich, welches iPhone die meisten Leute kaufen (sollten). Seit vielen Jahren wünsche ich mir eine solche Positionierung. Das iPhone 11 spielt preislich im gehobenen Mittelfeld; dem iPhone 11 Pro sind nach oben keine Grenzen (mehr) gesetzt.

Die Leitidee dieser iPhone-Generation – das prominente Feature, dass für dieses Telefon-Modell auserwählt wurde, betrifft (erneut) die Kamera. „No surprise!”

Zur allgemeinen Überraschung war es jedoch nicht das einzige Verkaufsargument in diesem Jahr: Die Akkulaufzeit überrascht mit einem deutlichen Sprung, der nicht nur auf einen materiell größeren Akku zurückgeht, sondern erst durch die Energiesparsamkeit von Prozessoren und Software ermöglicht wird.

Die vier niedriger getakteten CPU-Kerne laufen jetzt 20-Prozent schneller, verbrauchen dabei aber 40-Prozent weniger Strom. Die zwei leistungsfähigen CPU-Kerne legen ebenfalls einen Geschwindigkeitsgewinn von 20-Prozent gegenüber dem letzten Jahr vor, brauchen jedoch ein Drittel weniger Strom. Die GPU (für Games und AR) schließt sich mit 40-Prozent an; genau wie die Neural Engine (Face ID + Kamera), die sich 15-Prozent effizienter durch Prozesse frisst. Und das „Super Retina XDR“-Display im iPhone Pro verbraucht 15-Prozent weniger Strom im Vergleich zum iPhone XS. Das alles sind Apples Zahlen. Ich habe die Angaben nicht überprüft, aber auch keinen Zweifel an deren Richtigkeit.

Was oft übersehen wird: Seit dem iPhone 6 ist Apples Telefon nicht mehr dünner geworden; das iPhone 11 Pro Max bringt obendrein das mit Abstand höchste Gewicht auf die Waage1. Mit Ausnahme des iPhone XR (2018) verpasst Apple erstmals der Batterielaufzeit einen deutlichen Schub – vier bis fünf Stunden mehr sind nun bei den Pro-Modellen möglich. Das iPhone 11 richtet sich nach der bereits exzellenten Laufzeit des iPhone XR.

Nochmal: Ich finde es explizit bemerkenswert, dass Apple erstmals seit Jahren die ‚Performance per watt‘ in den Vordergrund stellt. Während in den letzten Jahren „mehr Leistung bei gleicher Laufzeit” als Motto galt, sind es jetzt „mehr Laufzeit bei gleicher Leistung”.

Ich bin sehr gespannt, was das für die nächsten Jahre bedeutet. Apple muss sich sehr sicher sein, diesen deutlichen Zuwachs an Akkulaufzeit auch zukünftig aufrechterhalten zu können. „Hier ist das nächste iPhone und es läuft 5 Stunden weniger” ist ab sofort kein attraktives Werbeversprechen mehr.

Was diese enorme Batterielaufzeit dann (unter anderem) ermöglicht, sind natürlich Fotos.

Kein Foto, das ein iPhone knipst, zeigt die Realität. Das muss man sich einmal einbläuen. Apple versucht natürlich weiterhin so realistisch wie möglich zu knipsen, aber alle Fotos sind inzwischen Kompositionen. Es sind Kompositionen, die nicht unbedingt dem entsprechen, was eure Augen sehen.

Sobald ihr die Kamera-App öffnet, startet ein Stream von Aufzeichnungen. Noch bevor ihr den Auslöser drückt, füllt das iPhone seinen Speicher bereits mit Bildern. Es werden Informationen aus unter- und überbelichteten Frames zwischengespeichert. Mit Algorithmen, neuronalen Netzen und über maschinelles Lernen sucht die Kamera nach Gesichtern, Frisuren und Landschaften, die dann unterschiedlich bewertet, bearbeitet und abgespeichert werden. Hauttöne sind wärmer beleuchtet während der blauer Himmel einen knalligeren Farbverlauf bekommt.

Während man den Porträtmodus als normaler Nutzer unter Umständen noch (!) als „Computational photography“ erkennt, laufen Smart HDR, Deep Fusion und Semantic rendering quasi unbemerkt im Hintergrund.

Seit dem iPhone 7 Plus verschmelzen Bildinformationen aus mehreren Kameraobjektiven. Das iPhone wertet Bilder, die beispielsweise mit dem Standard-Weitwinkel geschossen wurden, durch Informationen aus dem Teleobjektiv auf. Das ist also nicht neu, steht mit dem aktuellen iPhone aber noch einmal extra prominent im Vordergrund. Beide Modelle greifen zusätzlich auf das Ultraweitwinkel zurück. „Fotos außerhalb des Rahmens“ aufzunehmen ist nur einer von vielen Anwendungsfällen dieser neuen Optik.

So sehr ich das Ultraweitwinkel für kreative Aufnahmen auch schätze: Es bietet derzeit noch den meisten Spielraum für Verbesserungen. Es ist nicht vergleichsweise so lichtstark wie die anderen zwei Objektive, hat keine Bildstabilisierung, bietet keine 100-prozentige Fokus-Pixel-Abdeckung und knipst keine RAWs.

In einer normalen Nutzung führt das Ultraweitwinkel jedoch zu interessanten Perspektiven und schlussendlich zu Fotos, die vorher schlicht nicht möglich waren. Apple gibt damit iPhone-Besitzern ein neues Werkzeug in die Hand. Panoramaaufnahmen mit diesem Ultraweitwinkel-Objektiv sind schlicht faszinierend. Die gleiche Begeisterung bekommt von mir der Nachtmodus, der (ausschließlich) über das normale Weitwinkelobjektiv realisiert wird.

Die Umsetzung in der Software grätscht der Hardware allerdings noch kräftig in die Parade. In erster Linie sind es Software-Bugs, die die ersten Wochen der neuen Hardware begleiten.

Insgesamt verläuft der Start von iOS 13 derartig holprig, dass man die gewohnte Strategie – „mit dem neuen iPhone kommt ein neue iOS” – ernsthaft für die nächsten Jahre überdenken muss.

Ich behaupte nicht, dass die Zeiten von dem berühmt-berüchtigten „Fake-Bokeh-Effekt“ bereits komplett vorbei sind. Der Porträtmodus hat in diesem Jahr beispielsweise noch einmal kräftig an der Erkennung von Brillen(‑gestellen) dazugelernt.

Unterm Strich knipsen das iPhone 11 und 11 Pro aber inzwischen Fotos, die keine Canon, keine Nikon und keine Sony so festhalten können, obwohl sich aus deren Fotos mit talentierter Nachbearbeitung natürlich viel rausholen lässt. Das iPhone ist jedoch nicht nur die bessere Kamera, weil man sie immer dabei hat, sondern weil deren Aufnahmen augenblicklich benutzbar sind.

Natürlich knipst das iPhone keine 48 Megapixel-Fotos, aber die berechtigte Frage lautet: Wo und wie konsumieren wir unsere Fotos? Wenn die Bilder ohnehin nur von Smartphone-Bildschirm zu Smartphone-Bildschirm hüpfen oder in 1080px auf Instagram landen, ist es legitim zu fragen: Welche Fotocharakteristiken betont man dann als Kamerahersteller?

Kamerahersteller stecken genau deshalb seit vielen Jahren in einer Identitätskrise. Während „Computational photography“ nach oben keine Limits zu kennen scheint, stoßen die klassischen Fotokameras an ihre Grenzen.

Aber keine Sorge: Auch ich habe keine Antworten auf alle diese existenziellen Fragen.

Die neuen iPhones profitieren von einer komplett umgekrempelten Fotoanwendung in iOS 13. Und obwohl ich persönlich Pixelmator Photo und Darkroom täglich nutze, bearbeite ich Bilder genauso häufig einfach in der Standard-Fotoanwendung.

Und nicht nur Fotos: Ein Filter ist in Sekundenschnelle auch über ein 4K-Video geworfen. Apple drückt 120 Bilder pro Sekunde als 4K-Stream durch seine Prozessor-Pipeline. Jedes Einzelbild wird doppelt aufgenommen – einmal überbelichtet und einmal unterbelichtet – um daraus dann 60 fps in HDR zu machen.

Das Resultat sind Videoaufnahmen, die es ohne Nachbearbeitung mit dicken Kinokameras aufnehmen. Solche „Cinema cameras“ nutzen zwar die Vorteile von einem (viel) größeren Sensor und einer extrem hohen Datenrate, müssen dafür aber in einem sehr flachen Farbprofil aufnehmen um in der Nachbearbeitung dann die volle Qualität aus den Aufnahmen zu kitzeln.

iPhone-Videos, die speichert man einfach ab.

Damit mir der Umfang dieses Artikels nicht komplett entgleitet, schiebe ich einige lose Anmerkungen als Stichpunktliste nach.

  • Eins der ersten Werbevideos von Apple, die sie nach der Keynote auf ihren YouTube-Kanal gestellt haben, war der Spot: „It‘s tough out there“. Apple bewirbt darin das Display und seine gläserne Rückseite als das „härteste Glas in einem Smartphone“ – allen Smartphones, nicht nur iPhones. Und Apple muss es wissen: Sie arbeiten mit Corning zusammen, die die meisten anderen Smartphone-Hersteller mit Gorilla Glas beliefern. Glas bleibt natürlich Glas und ich erwarte wirklich keine Wunder. Es ist jedoch bemerkenswert, das Apple ein solches Features offensiv bewirbt.
  • Das iPhone Pro ist geschützt gegen Wasser – vier Meter für bis zu 30 Minuten. Apple gibt aber weiterhin keine (Austausch ‑)Garantie auf Wasserschäden – eine Richtlinie, die sie anpassen sollten (wenn sie schon damit werben).
  • Die Rückseite von Apples neuen Telefonen verzichtet in diesem Jahr erstmals auf den Schriftzug „iPhone“. Dort findet sich – genau wie bei den MacBooks – nun lediglich das Apple-Logo. Die (leider) notwendige CE-Kennzeichnung verdeckt die neue Farbe „Nachtgrün“ recht hübsch.
  • Das texturierte Mattglas auf der Rückseite des iPhone 11 Pro ähnelt Apples Magic Trackpad. Es ist ein sehr angenehmes Gefühl, das sich durch die Schwere des Telefons ausgesprochen hochwertig anfühlt. Neben der Farbe ist das Anfassgefühl für mich der zweite Grund keine iPhone-Hülle zu benutzen.
  • Der Wechsel von 3D Touch auf Haptic Touch geht für mich weitgehend okay. Die reine Software-Lösung ist in einigen Situationen definitiv langsamer. Es ist jedoch ein gigantischer Vorteil die gleichen Interaktionen mit dem iPad zu teilen. Am meisten fehlt mir das befriedigende Gefühl von einem 3D Touch. Ein Haptic Touch ist praktikabel, aber wirklich in den Bildschirm reinzudrücken, wurde auch nach vier Jahren nicht langweilig.
  • Das iPhone 11 hat mehr Bluetooth-Antennen, die mehr Reichweite aus euren bestehenden Bluetooth-Geräten holt. Kein neuer Standard, sondern schlicht das gute alte Bluetooth mit mehr Reichweite.
  • Face ID soll euch jetzt 30-Prozent schneller erkennen. Für mich war die Authentifizierung schon vorher nie langsam, weshalb ich keinen signifikanten Unterschied in der Geschwindigkeit ausmachen konnte.
  • Im Lieferumfang des Pro-Modell liegt (endlich) ein 18W USB-C-Ladegerät bei. Wer ein iPhone 11 kauft, muss diesen Stromadapter separat erwerben. Das ist Pfennigfuchserei.

Unterm Strich hatte ich in diesem Jahr lediglich ein iteratives Hardware-Update erwartet. Das iPhone 11 und 11 Pro springen jedoch höher als es das vertraute Gehäusedesign vermuten lässt.

„By innovation only“ lautete Apples Slogan für das diesjährige iPhone-Event und es trifft rückblickend den Nagel auf den Kopf: Apple definiert „Innovation“ nicht nur als etwas komplett Neues; als etwas dass man noch nie gesehen hat. Innovationen müssen kein branchendefinierender Technologiesprung sein – insbesondere nicht im zwölften Smartphone-Jahr, in dem jeder seinen mobilen Computer ohnehin als „gut genug“ bezeichnet.

Als Innovationen deklariert Apple auch kontrollierte Verbesserungen von etwas bereits Bestehendem. Funktionen, die das Leben von Leuten im Alltag tatsächlich beeinflussen. Preis, Batterielaufzeit und die Kamera fallen für viele Leute in exakt diese Kategorie.

Die simple Frage, die deshalb ganz am Ende steht, lautet: Was sind euch diese Verbesserungen (pro Tag) wert?


    • iPhone 5S (7.6mm / 112g)
    • iPhone 6 (6.9mm / 129g)
    • iPhone 6 Plus (7.1mm / 172g)
    • iPhone 6S (7.1mm / 143g)
    • iPhone 6S Plus (7.3mm / 192g)
    • iPhone 7 (7.1mm / 138g)
    • iPhone 7 Plus (7.3mm / 188g)
    • iPhone 8 (7.3mm / 148g)
    • iPhone 8 Plus (7.5mm / 202g)
    • iPhone X (7.7mm / 174g)
    • iPhone XS (7.7mm / 177g)
    • iPhone XS Max (7.7mm / 208g)
    • iPhone XR (8.3mm / 194g)
    • iPhone 11 (8.3mm / 194g)
    • iPhone 11 Pro (8.1mm / 188g)
    • iPhone 11 Pro Max (8.1mm / 226g)

7. Oktober 2019 – 11:47 Uhr

Leserfrage: „Wie ziehe ich Fotos vom iPhone auf eine externe Festplatte?”

Seit Jahr und Tag beantworte ich (sehr gerne!) Fragen von Lesern und Leserinnen, die mich per Twitter oder Mail erreichen – insofern ich eine Antwort habe. Damit ein paar mehr Leute von diesem gegenseitigen Informationsaustausch profitieren, nehme ich mir ab sofort vor die interessantesten Themen aus diesen Gesprächen hier ins Blog zu ziehen – nicht regelmäßig, aber immer mal wieder.

Eine Frage, die mich am Wochenende erreichte, lautet: „Ich würde gerne iPhone-Fotos direkt auf eine externe Festplatte ziehen. Wie geht das?”

Mit iOS 13 lässt sich auf externe Festplatten über die Dateien-App zugreifen. Um Bilder aus der Fotobibliothek auf eine angeschlossene Festplatte zu übertragen, nutzt man das Teilen-Menü (das „Share Sheet”).

Der externe Speicher muss als exFAT, HFS+, FAT32 oder APFS formatiert sein. Entscheidend ist obendrein die Stromversorgung beziehungsweise der Strombedarf von einer externen Platte; deshalb funktionieren nicht automatisch alle externen Festplatten.

Fürs iPhone empfehle ich aus diesem Grund eine Samsung T5 (Affiliate-Link) und den Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter (Affiliate-Link). Das notwendige USB-Kabel (Typ-C auf A) liegt im Lieferumfang der SSD bei.

Damit iOS den externen Speicher am iPhone erkennt, muss zusätzlich Strom über den Lightning-Anschluss am Adapter eingesteckt sein. Am iPad funktioniert die Samsung-SSD über das ebenfalls mitgelieferte Typ-C-auf-C-Kabel direkt (und ohne zusätzlichen Strom).

Angeschlossene Festplatten müssen unter iOS übrigens nicht ausgeworfen werden.

7. Oktober 2019 – 6:30 Uhr

Jonathan Morrison erklärt „Deep Fusion“

Jonathan Morrison liefert eine anschauliche und kompakte Erklärung von Deep Fusion. So nachvollziehbar hätte Phil Schiller auch sein Skript für die Keynote schreiben sollen.

Ich bin gespannt mit welchen Voreinstellungen das neue Feature in iOS 13.2 dann final ausgespielt wird. „Fotoaufnahmen außerhalb des Kamerarahmens“ sind für viele Nutzer nämlich nicht nur sinnvoll, sondern als separate Einstellung auch nachvollziehbar. Deep Fusion folgt dagegen dem „It just works“-Leitspruch. Zurecht: Weil die Kamera idealerweise entscheidet, welchen Mode sie für welche Lichtverhältnisse einsetzt.

Der normale Anwender weiß jedoch nicht, dass er sich (zumindest im Moment) zwischen „besseren Fotos vs. mehr Foto“ entscheidet.

4. Oktober 2019 – 12:19 Uhr

Prologue streamt Hörbücher vom Plex-Server

Prologue (Laden) greift sich Hörbücher von eurem Plex-Server. Entweder streamt ihr die Audiodateien von dort oder ladet sie euch kabellos aufs Telefon.

Anders als die Plex-App (universal; Laden), die euch gleichermaßen Audiobooks anzeigt, merkt sich Prologue zuverlässig alle Abspielpositionen. Es ist eine feine Alternative zu Bound, wenn man seine Bibliothek mit Hörbüchern nicht lokal auf dem iPhone mit sich herumtragen möchte.

Prologue unterstützt CarPlay, hat aber noch eine vollgepackte Roadmap vor sich.

Um die Metadaten der eigenen Hörbücher in Plex zu verbessern, installiert man sich optional das Plex-Plugin Audiobooks.bundle.

Die Installation ist simple:

  • Ladet Audiobooks.bundle von Github. Wenn macOS den Ordner entpackt, benennt ihr ihn in Audiobooks.bundle um und werft die Datei in dieses Verzeichnis: /Library/Application Support/Plex Media Server/Plug-ins
  • In Plex legt man dann eine normale Musikbibliothek an.
  • Deaktiviert die Option: „Use Embedded Tags”.
  • Aktiviert die Option: „Store Track Progress”.
  • Als Agent wählt ihr „Audiobooks” aus.

Sobald Plex den Ordner durchforstet hat, erkennt Prologue die neue Hörbücher-Bibliothek.

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