iPhoneBlog.de iPhoneBlog.de
van Alex Olma
21. Februar 2020 – 15:39 Uhr

„Book Track“ merkt sich (eure) Bücherempfehlungen

Book Track, bereits empfohlen in Episode 191, ist quasi „Trakt.tv für Bücher“. Egal ob digital geshoppt oder auf Papier geschenkt bekommen: So behaltet ihr eure Büchersammlung im Blick.

Book Track ist im Vergleich zu anderen Kandidaten hübsch und obendrein nicht in der Hand einer großen Firma. Sprich: Book Track importiert eure bereits angelegten Büchersammlungen von BookBuddy und Goodreads.

Das beste Feature ist für mich die iCloud-Synchronisation eurer Bücherbibliothek zwischen den drei Versionen (iPhone, iPad + Mac), die gleichzeitig als Backup dient.

20. Februar 2020 – 15:15 Uhr

„Apple Weighs Letting Users Switch Default iPhone Apps”

The technology giant is discussing whether to let users choose third-party web browser and mail applications as their default options on Apple’s mobile devices, replacing the company’s Safari browser and Mail app, according to people familiar with the matter. […]

The Cupertino, California-based company also is considering loosening restrictions on third-party music apps, including its top streaming rival Spotify Technology SA, on HomePods, said the people, who asked not to be named discussing internal company deliberations.

Mark Gurman | Bloomberg

Für Mail, Musik und Safari1 erscheint mir eine optionale Einstellung mittlerweile als logischer Schritt. Apple verkauft zwar nicht die meisten Smartphones, besitzt aber ein Monopol auf iOS. Diese Differenzierung hat sich nicht nur herumgesprochen, sondern hat den Druck auf diese Alleinherrschaft auch entsprechend vergrößert – und er kommt von zu vielen unterschiedlichen Seiten (EU + US).

Apple wird diese „Ass im Ärmel” nun spielen müssen.

Auf eine Alternative zu Nachrichten oder Fotos, eine andere Sprachassistenz oder den verpflichtenden Zugriff auf Schnittstellen wie NFC ist keinesfalls zu warten. Eine solche Zwangsöffnung erscheint nicht nur unverhältnismäßig, sondern auch sicherheitsrelevant und deshalb benutzerunfreundlich.

Ein großes Fragezeichen betrifft Apples finanzielle Beteiligung an den App-Store-Verkäufen. Die Restriktionen (Pflicht für die Benutzung der In-App-Bezahlschnittstelle oder das Verbot keinen Anmelde-Link setzen zu dürfen) sind nicht mehr haltbar; die 30-Prozent-Provision erscheint mir zumindest erstmals diskutabel.


  1. Der WebKit-Zwang steht auf einem anderen Blatt. Hier sehe ich Apple nicht von ihrer Position abweichen. 
20. Februar 2020 – 10:58 Uhr

#192 – Hören statt lesen: „Text-to-Speech“ am iPhone

Bildschirminhalte sprechen“ ist eine von vielen vorzüglichen Bedienungshilfen, die iOS direkt mitbringt. Ich benutze sie täglich um mir Artikel auf meinem (Fuß-)Weg zur Arbeit vorlesen zu lassen.

Es ist jedoch keinesfalls die einzige Möglichkeit einen Text in Sprache zu verwandeln. Für längere PDFs und komplette Bücher findet man Vorlesesoftware im App Store.

Hier das Intro zur siebeneinhalbminütigen Episode:


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

17. Februar 2020 – 18:02 Uhr

Schick und schnörkellos: Femto tippt Textdateien

Pretext (universal; Laden) ist super und Edit mag ich immer noch sehr: Femto (universal; 1,09 Euro) ist trotzdem mein derzeit favorisierter „simple plaintext editor“.

Femto erstellt nicht nur Textdateien in eurer iCloud (oder der Dropbox): Die iOS-App öffnet auch beliebige TXT-Dokumente und speichert eure Änderungen dann ohne doppelte Kopie zurück. „Open-in-place“ beziehungsweise „Bookmark“ nennt Apple dieses Entwickler-Feature, das fürs hochgesteckte iOS-Sicherheitsmodell lange Zeit nicht selbstverständlich war. Zuletzt fiel mir iA Writer diesbezüglich positiv auf.

Wie vielen Textbearbeitungsprogrammen man Platz auf seinem Homescreen einräumt, lässt sich sicherlich diskutieren. Allerdings ist der Umgang mit nüchternen TXT-Files, so wie Femto sie anlegt, öffnet und darüber hinaus nicht mehr macht, ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Keine Office Suite und keine Notiz-App gewinnt mit diesen Regeln gegen eine solche Schnörkellosigkeit.

14. Februar 2020 – 11:10 Uhr

iPhone 11: QuickTake-Videos unterbrechen die Musikwiedergabe nicht

Wechselt man in den Videomodus, pausiert die iPhone-Kamera-App jede Audiowiedergabe; im Foto-Mode läuft sie dagegen weiter.

Wer hier die QuickTake-Funktion1 auf einem iPhone 11 (Pro) benutzt, kann gleichzeitig filmen und die auf dem Telefon abspielende Musik aufzeichnen.


  1. QuickTake-Videos sind limitiert auf 1080p-Videoaufnahmen mit 30 fps – wie wir alle wissen
13. Februar 2020 – 22:10 Uhr

Die „Lifetime-Lizenz“: ein garantiert schlechter Deal.

Apps, die aufs Abo-Modell umsteigen, bieten häufig auch einen „Einmalkauf“ an. Ich würde es fast einen App-Store-Trend nennen. Es ist jedoch ein sehr gefährlicher Trend, weil sowohl Käufer als auch Verkäufer dabei verlieren (können).

Starting today, anyone who paid for anything prior to this release will have access to all our premium features for free. To be crystal clear, even if you only bought a single filter set 4 years ago, you’ll now have access to all the filters and all the tools! We’re doing this to honor the commitment we made to you when you supported us before this switch.

For new users, a $3.99 per month or $19.99 per year subscription will unlock access to every filter and tool in Darkroom, on iPad and iPhones, now and in the future. As we grow and our product offerings expand, all new features and services will be included in this single subscription. For those who prefer to pay once and not have to reaffirm their commitments, we offer a one-time $49.99 purchase option.

Majd Taby | „Darkroom 4.4

Darkroom verlangt beispielsweise 50 US-Dollar für eine „Lifetime-Lizenz“. Das entspricht lediglich dem Preis einer zweijährigen Abolaufzeit! Für Kunden und Kundinnen, die die Fotobearbeitung produktiv einsetzen, ist das ein Schnäppchen – zurückhaltend formuliert.

Kunden, die einen solchen Einmalkauf überhaupt in Erwägung ziehen, sind exakt die Kunden, die auch bereit wären ein laufendes Abo zu bezahlen. Der Entwickler beraubt sich hier quasi selbst. Und wenn es schiefgeht, dann endet die „lebenslange Lizenz“ für den Kunden mit einem Bankrott oder einer Übernahme der Firma. Im besten Fall wird die einmal bezahlte Software nur irrelevant, weil sie von einer besseren Anwendung abgelöst wird.

Das Kernproblem lautet: Es gibt keinen richtigen Preis für eine Lifetime-Lizenz. Bietet man seine Software zu günstig an, braucht man ständig neue Nutzer um die geleisteten und zukünftig anfallenden Kosten wieder reinzuholen.

Ein hohes Preisschild verhindert dagegen das Kunden die Software länger ausprobieren, sie erlernen und dann dauerhaft bezahlen. Niemand kann mir erzählen, dass die heutigen Adobe-Cloud-Abo-Kunden in ihrer Jugend keine begeisterten Photoshop-Raubkopierer waren.

Wenn ein Entwickler sich traut seine „Productivity-App“ als Abo anzubieten, sollte er auch den Mut haben keine Einmalzahlung dafür anzunehmen – es läuft den Abo-Vorteilen nämlich komplett entgegen.

13. Februar 2020 – 15:15 Uhr

#191 – Rip, Mix, Airdrop: Hörbücher fürs iPhone

Spaziergänge sind einschläfernd und spaßfrei. Spaziergänge mit Hörbüchern sind belebend und un­ter­halt­sam. Das weiß jeder.

Neben Podcasts und der Vorlesefunktion von Pocket genieße ich neuerdings Audiobooks auf geistlosen Wanderungen durch die Natur. Nur so funktionieren Hörbücher für mich; aber genau dort sind sie fantastisch.

Hier das Intro zur sechsminütigen Episode:


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

12. Februar 2020 – 22:03 Uhr

LumaFusion bietet XML-Export zu Final Cut

Kurzum: Titel und Effekte ziehen nicht mit um. Alle Details über diesen In-App-Kauf (21,99 Euro) lassen sich im Reference Guide nachschlagen (ab Seite 110).

Wer also seinen Final-Cut-Workflow mag, bekommt jetzt die zusätzliche Möglichkeit schon unterwegs (oder abends auf der Couch) seine Clips auf der Timeline zu platzieren.

Social

Abonnement

iPhoneBlog #one präsentiert wöchentlich neue Videos über App-Store-Apps und einen täglichen Ideenaustausch im privaten Slack-Kanal. Noch nicht dabei? Werde Abonnent.

Du hast schon einen Account? Login.

Archiv

Gastfreundschaften