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van Alex Olma
24. April 2017 – 21:51 Uhr

Affiliate-Programm: Apple reduziert Provision für Links in den App Store

Starting on May 1st 2017, commissions for all app and in-app content will be reduced from 7% to 2.5% globally. All other content types (music, movies, books, and TV) will remain at the current 7% commission rate in all markets. We will also continue to pay affiliate commissions on Apple Music memberships so there are many ways to earn commissions with the program.

Apple Affiliate Program

Mir ist absolut unverständlich wie Apple die Mini-Provisionen der Affiliate-Links, eine etablierte Alternative zu klassischer Bannerwerbung (die sie nun wirklich nicht mögen), zusammenstreicht.

Anstelle ausgewählter zu überprüfen wer sich beim Affiliate-Programm anmeldet (um hier gleich auszusortieren), dezimiert Apple durch eine generelle Kürzung auch die Einnahmen von kleinen Entwicklerstudios, unabhängigen Blogs und Podcasts.

Es ist damit eine Entscheidung, die der Auffindbarkeit guter Apps komplett entgegenläuft.

24. April 2017 – 13:59 Uhr

„Uber’s C.E.O. Plays With Fire“

Travis Kalanick, the chief executive of Uber, visited Apple’s headquarters in early 2015 to meet with Timothy D. Cook, who runs the iPhone maker. It was a session that Mr. Kalanick was dreading.

For months, Mr. Kalanick had pulled a fast one on Apple by directing his employees to help camouflage the ride-hailing app from Apple’s engineers. The reason? So Apple would not find out that Uber had been secretly identifying and tagging iPhones even after its app had been deleted and the devices erased — a fraud detection maneuver that violated Apple’s privacy guidelines.

But Apple was onto the deception, and when Mr. Kalanick arrived at the midafternoon meeting sporting his favorite pair of bright red sneakers and hot-pink socks, Mr. Cook was prepared. “So, I’ve heard you’ve been breaking some of our rules,” Mr. Cook said in his calm, Southern tone. Stop the trickery, Mr. Cook then demanded, or Uber’s app would be kicked out of Apple’s App Store.

Mike Isaac

Ob man von „Tracking“ sprechen kann, so wie es die erste Version des Artikels tat (anstelle von „identifying and tagging“), sei dahingestellt. Es ist ohnehin nicht der zentrale Aspekt dieser Geschichte.

Diverse Firmen wurden bereits dabei ertappt Smartphone-Nutzer_innen auszuspionieren indem sie deren Verhalten und Gewohnheiten aufzeichnen. Das Einsammeln von UDIDs, die (untersagte) Nutzung privater APIs oder das bewusste Ausklammern von App-Funktionalität gegenüber Apples App-Store-Prüfprozess, sind weder neu noch selten.

Diese Häufigkeit schmälert das Problem jedoch nicht; es verstärkt eher den Druck etwas dagegen zu tun (was Apple über Jahre bereits erfolgreich macht). Über die Art und Weise lässt sich diskutieren.

Uber pflegt bis in die Führungsspitze eine verdorbene Firmenkultur. Mit konkretem Bezug auf ihre iPhone-App hätte ich von Apple erwartet diese klaren Verstöße gegen die App-Store-Review-Guidelines öffentlich zu machen. Ohne den NYT-Artikel hätten Kunden des Transportunternehmens nicht vom Umgang mit ihren Nutzerdaten erfahren. Und selbst nach dem NYT-Artikel ist unklar was mit der erstellten Datenbank, die über das iPhone aufgebaut wurde, passiert ist.

Es ist ganz sicher nicht Apples Aufgabe der Firma Uber den Umgang mit ihren Kunden zu diktieren. Über den exklusiven Vertrieb der Uber-App im App Store kann sich Apple selbst aber nicht komplett der eigenen Verantwortung entziehen. Apples Pflicht ist es ihr eigenes Regelwerk – ihr Hausrecht – fair durchzudrücken.

In vielen Fällen bedeutet das, dass der App-Store-Sünder zuerst aus dem Download-Angebot fliegt und dann darüber diskutiert wird. Ich hätte von Apple erwartet die Firma Uber – so wie jeden anderen App-Store-Entwickler auch – mit einer vergleichbaren Konsequenz zu behandeln (und nicht mit einer Mini-Verwarnung und einem persönlichen Treffen mit Tim Cook).

Und trotzdem ist nicht zu vergessen wer hier zurecht am Pranger steht: Es sind Firmen wie Uber, die den App-Store-Prüfprozess notwendig machen (und mit ihrem Verhalten dazu beigetragen haben, dass der moderne Softwarevertrieb für alle Beteiligten ein Stück schlechter geworden ist).

21. April 2017 – 12:17 Uhr

#050 – DJI Go 4

Folge 50. Das erste Jahr von #one liegt hinter uns. Ich bin ganz zufrieden mit meinem Auftakt und extrem begeistert von eurem Interesse. Vielen Dank dafür!

Aber genug der Vorrede, auf in die Episode.

Über Ostern habe ich mir DJIs neue Go-App (universal; Laden) in Kombination mit der Mavic Pro-Drohne angeschaut, bin damit ein bisschen länger durch die Gegend geflogen und habe einige Gedanken zum iPhone, dem Gehirn dieses Flugkörpers.

Hier die 40-Sekunden-Vorschau zur fünfminütigen Episode:


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21. April 2017 – 10:54 Uhr

Overcast: „Standalone Apple Watch playback!”

Overcast (universal; Laden) überspielt Podcasts auf die Apple Watch (um einzelne Episoden auch dann anzuhören, wenn das iPhone einmal nicht dabei ist).

That’s a first!

Der Dateitransfer geschieht nur auf explizite Aufforderung, aber ohne das Apples Uhr dafür am Strom hängen muss. Die Übertragung wird im Download-Screen der iOS-App gemeldet, besitzt aber keine Statusanzeige. Wie lange es deshalb dauert bis es eine Episode auf die Uhr schafft, muss man jeweils abwarten.

Der Watch-App von Overcast fehlt außerdem ein Lautstärkeregler (beispielsweise über die digitale Krone). Um die Lautstärke der lokal überspielten Podcasts auf verknüpfte AirPods lauter oder leiser zu drehen, muss man in den „Now Playing“-Screen der Apple Watch wechseln.

20. April 2017 – 16:00 Uhr

„Introducing Microsoft To-Do“

Bevor ich im letzten Jahr von Things zu Todoist gewechselt bin, stand Microsofts Wunderlist auf der Liste möglicher Kandidaten für meine nächste ToDo-App. Spannend waren nicht die Apps und die Dienstleistung an sich, sondern dass Microsoft seit Sommer 2015 dahintersteht.

Unter Führung von Satya Nadella wandelt sich Microsoft zu einer „Cloud- und Mobile-first“-Company. Anders als unter Steve Ballmer, der in den Jahren zuvor Windows über alles gestellt hat und Microsoft damit um Jahre zurückwarf.

Nadella räumt seit drei Jahren auf und „Kauft sich zurück“. Dazu gehören Übernahmen wie die von Sunrise, Accompli und Wunderlist – alles Frontends für Produktivität-Apps (Kalender, Mail und ToDo). Früher hätte Microsoft diese Software-Verpackungen selbst entwickelt. Erst Nadella war bereit für die Versäumnisse zu zahlen um nicht noch weiter zurückzufallen.

Das Preview von „Microsoft To-Do“ ist noch sehr mager. Insbesondere für alle Kunden von Wunderlist. Aufgrund des stark zusammengestauchten Feature-Umfangs kann man als Bestandskunde derzeit eigentlich kaum wechseln. Darauf wird es zwangsläufig aber hinauslaufen wenn man für sich in den nächsten Monaten keine andere ToDo-Anwendung findet.

18. April 2017 – 13:44 Uhr

Apple AirPods – viereinhalb Monate später.

Ich habe meinem Dezember-Artikel über die Apple AirPods inhaltlich kaum etwas hinzuzufügen. Und trotzdem will ich 17 Wochen später, mit etwas Abstand (aber der gleichen sechswöchigen Liefersituation), doch noch einmal unterstreichen wie fantastisch diese Ohrstöpsel sind.

„Kein Kopfhörer mehr ohne W1 Chip“ war rückblickend der treffendste Satz aus diesem Beitrag. AirPods, all day long. Die zwei Ausnahmen, in denen ich noch andere Kopfhörer aufsetze, sind das Sportstudio (Powerbeats3 Wireless) und die Couch, die vor dem Fernseher mit einem Apple TV steht (Sennheiser Urbanite XL Wireless).

Benutzt man mehr als ein Gerät, beispielsweise ein iPhone, ein iPad oder einen Mac, ist der mühelose Kopfhörerwechsel zwischen den Geräten die beste Funktion. Es ist inzwischen schwer vorstellbar, dass wir früher, für den Verbindungsaufbau von einem kabellosen Kopfhörer, regelmäßig den Bluetooth-Pairing-Prozess anstoßen mussten.

Meine AirPods sehen täglich drei Geräte: das MacBook Pro, das iPhone 7 Plus und das 9.7” iPad Pro. Auf iOS verwende ich das Kontrollzentrum um die AirPods zu verbinden; am Mac verknüpfen sich die Kopfhörer über das Bluetooth-Symbol in der Menüleiste. Meistens ist der Kopfhörer augenblicklich aktiviert – tatsächlich augenblicklich. Auch nach viereinhalb Monaten ist diese Faszination für jemanden wie mich, der in den letzten Jahren zwei Dutzend Bluetooth-Kopfhörer ausprobiert hat, noch nicht getrübt.

Natürlich gibt es Ausnahmen. In wenigen Fällen erkennt der Annäherungssensor in den AirPods mein Ohr nicht. Dann hilft es die weißen Ohrstöpsel kurz aus- und wieder einzusetzen. Ich hatte außerdem schon Probleme, dass einer der zwei AirPods nur mit einigen Sekunden Verzögerung zugeschaltet wurde.

Es ist mir bislang dreimal im letzten Quartal passiert, dass sich die AirPods partout gar nicht verbinden wollten. Dann half es die beiden Ohrstöpsel zurück ins Case zu stecken und es dann direkt noch einmal zu probieren. In allen drei Fällen funktionierte im Anschluss die Verbindung wieder problemlos.

Apropos Case: Die kleine weiße Box mit dem Klicki-Klacki-Scharnier ist inzwischen ein Dauerbegleiter. Egal wo ich hingehe, egal was ich tue: Seit den AirPods habe ich immer Kopfhörer dabei. Und weil es so verdammt schnell geht sie einzusetzen, habe ich weitaus häufiger Podcasts und Musik auf den Ohren als zuvor – an der Supermarktkasse, auf dem Weg zum Postkasten oder wenn ich mir fünf Minute Zeit nehme um einen Kaffee aufzubrühen.

Die größte Gefahr einen der AirPods zu verlieren, sind Kapuzenpullover oder ein stehender Jackenkragen – irgendetwas, das versehentlich vom Hals aufwärts den Kopfhörer nach oben drückt.

Die AirPods und ihr Case sind nicht unverwüstlich, aber stecken Stürze ziemlich gut weg. Einzig und allein den zwei Spülbecken in der Küchen und im Badezimmer nähere ich mich nur vorsichtig. (Spritz-)Wasserschutz für die Apple-Kopfhörer, so wie beim iPhone 7, würde mich sehr beruhigen.

Alle anderen Vorteile von komplett kabellosen Kopfhörer ziehen natürlich auch bei den AirPods. Allem voran ist es eine Unauffälligkeit, die man zu schätzen lernt. Nicht unbedingt optisch, sondern in puncto Bewegungsfreiheit. Ich vergesse regelmäßig einen der zwei Kopfhörer im Ohr. Ernsthaft. Die meiste Zeit benutze ich Zuhause oder auf der Strasse ohnehin nur einen der beiden Stöpsel, um noch ansprechbar zu sein. Wenn die Musik dann pausiert und man abgelenkt wird, vergesse ich den einen Kopfhörer im Ohr.

Mit beiden Ohrsteckern passiert mir das (natürlich!) nicht. Zwei AirPods stecke ich grundsätzlich für Filme ein, auf die ich mich konzentrieren will. Und auch meinen wöchentlichen Audio- und Videoschnitt ziehe ich meistens mit den AirPods durch.

Apples Steck-Kopfhörer lassen sich laut genug aufdrehen um damit im Straßenverkehr aufpassen zu müssen. Fürs Flugzeug, dort wo ich mich wirklich ausklinken will, greife ich weiterhin zu Kopfhörern mit Geräuschunterdrückung. Ein einziger Kopfhörer kann nicht alle Aktivitäten abdecken und für jeden Einsatzzweck konzipiert sein.

Aber das ist wohl gleichzeitig auch die erstaunlichste Erkenntnis nach viereinhalb Monaten mit den AirPods: Ein einziges Kopfhörer-Modell erfüllt nahezu alle meine täglichen Kopfhörer-Bedürfnisse.

17. April 2017 – 9:24 Uhr

„New Renderings Show an ‚iPhone 8‘ Design With Full-Front Display and Minimal Bezels All Around“

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Quelle: @kksneakleaks / via MacRumors

Gutes Design dauert Jahre. Das iPhone feiert in diesem Jahr ein Jubiläum. Das nächste iPhone wird deutlicher als zuvor die Kombination der Achievements der letzten zwölf Modelle.

14. April 2017 – 15:16 Uhr

FEZ 2017

Phil Fish vor vier Jahren auf Reddit:

  • FEZ is coming out on steam PC on may 1
  • mac and linux versions to eventually follow
  • we’re working with Sony on bringing FEZ to PSN and VITA
  • and we’re also working with OUYA on port for that
  • iOS also highly probable

Vor zwölf Stunden erreichte dieser Trailer dann das Internet.

Und eine der besten Nachrichten ist: BlitWorks übernimmt die Portierung. Das Studio aus Barcelona überführte FEZ bereits auf PlayStation und PS Vita, übernahm den Wii-U-Port von Axiom Verge oder übersiedelte Jet Set Radio, Spelunky, Bastion und Super Meat Boy auf unterschiedlichste Konsolen.

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