„Sound Glow“ – die HomePod-Lichtorgel sechs Jahre später

A spherical smart speaker with a mesh exterior and a glowing blue light on top sits on a dark surface, connected by a power cord.

Mit „Sound-Leuchten“ wird die Oberseite des HomePod in ein Lichtdisplay verwandelt, das mit deinem Audio synchronisiert wird und Farben aus dem Albumcover verwendet, wenn du Musik abspielst. Bestimmte Soundlandschaften verfügen über eine eigene Lichtanimation. Die Soundlandschaft „Regen“ zeigt beispielsweise einen sanften, plätschernden Lichteffekt. Wenn die Audiospur kein Artwork hat, verwendet „Sound-Leuchten“ eine Standardanimation.

Support.Apple.com

„Sound Glow“ lässt mit 27.2 die HomePods der zweiten Generation sowie beide Mini-Generationen leuchten. Die Lichtorgel ist nicht auf Apple Music beschränkt, funktioniert aber auch nicht bei beliebiger AirPlay-Wiedergabe. Sound von Videos bleibt generell unbeleuchtet; allerdings überredet auch YouTube Music den Smartspeaker dazu nicht. Bei mir zeigt sich dort nicht einmal die „Standardanimation“, auch wenn die Songs definitiv „Artworks“ in der iOS-App besitzen.

Apples Hintergrundgeräusche und Klanglandschaften visualisiert der Lautsprecher dagegen augenblicklich, genau wie alle Alben, die Nautiline wiedergibt. Brain.fm kümmert die HomePod-RGB-LED-Matrix so gar nicht; Radiosender über Broadcasts jedoch schon.

Was mich allerdings mehr als dieses technische Detail umtreibt: Warum ist „Sound-Leuchten“ jetzt – nach sechs Jahren und mit der Vorstellung von den Minis 2 – erst ein Feature?

#529 – ein neuer Anlauf für meine Film- und Serienhistorie

Wie kompliziert kann es sein? Dies ist eine neue Episode aus der Serie „Wer findet mir den perfekten Film-Tracker?“

Hier das Intro der Episode:

„Apple gives iPad mini its biggest update ever“

Product page showing an iPad mini Wi-Fi 256 GB with Nanotexture Glass in a dark color, displayed on the left. On the right, the product details and price of 1,158.00 euros are visible, along with availability notes regarding delivery and in-store pickup.

Featuring a stunning OLED display in an even thinner and lighter design, a huge leap in performance, faster wireless connectivity, and water and dust resistance.

Apple.com/Newsroom

Wenn nicht iPhone draufsteht, kostet es lediglich die Hälfte.

Kalenderwoche 43: von Mr T bis Otto Z

English: A collage showing a barcode, a smiling man wearing an American flag-patterned headscarf, the title "Beyond Utopia" with a graphic of people running, an open book with a fishing hook, and an illustration of hands resting on a book with flowers.

German: Eine Collage mit einem Strichcode, einem lächelnden Mann mit einem Kopftuch im US-Flaggenmuster, dem Titel „Beyond Utopia“ mit einer Grafik von laufenden Menschen, einem offenen Buch mit einem Angelhaken und einer Illustration von Händen, die auf einem Buch mit Blumen ruhen.

Zeug aus KW43, das ich gelesen, geschaut, gehört und insgesamt genossen habe …

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Alt-Text für Bilder automatisch erstellen

Keine bahnbrechende Erkenntnis, aber eventuell ein hilfreicher Gedankenanstoß.

Alle meine iPhoneBlog- und Social-Media-Bilder führen Alt-Text1. Das ist kein großer Aufwand, aber jedes einzelne Mal ein separater Schritt, der sich am iPhone und iPad noch eine Spur aufwendiger gestaltet. Deshalb habe ich ihn automatisiert.

Screenshots und Fotos lege ich für ihre Konvertierung/Komprimierung mit dem Mac in einen „watched folder“ aufs iCloud Drive. OpenAI bekommt über ihre API eine verkleinerte Bildvorschau und erzeugt daraus einen Dateinamen sowie eine kurze Bildbeschreibung, die als „Kommentar“ in der Datei abgespeichdert wird.

Screenshot of a macOS context menu opened on a desktop with a dark abstract planet-like background with a glowing ring of red, purple, and blue light. The context menu shows options like Open, Move to Bin, Rename, Compress, Duplicate, Copy, Quick Actions, and Services.

Über eine „Copy Finder Comment“-Schnellaktion bekomme ich den Beschreibungstext in die Zwischenablage. Weil ich an dieses Attribut aber nicht über die Files-App auf iOS gelange2, speichert der Workflow den Alt-Text gleichzeitig in eine fortlaufende Markdown-Datei, die über einen externen Ordner direkt in Ulysses auftaucht.

A close-up view of a modern smartphone screen angled diagonally, showing digital clock and network icons at the top against a plain gradient background with text content below it. The phone has a dark frame and slim bezels.
  1. „Because it is the right thing to do.“ ↩
  2. „Don’t get me started!“ ↩

Tipp: temporäre geteilte Fotoalben

➝ YouTube

Im Video: temporäre geteilte iCloud-Fotoablen + mein Tipp für eigene Wallpaper.

Die ersten Duo-Reviews

Was ich aus den ersten Reviews mitnehme: Das Duo löst keinesfalls den klassischen Formfaktor ab, sondern erweitert das Portfolio der iPhones. Damit steht es im starken Kontrast zum iPhone X, das die Homebutton-Generationen, die vor ihm kamen, damals augenblicklich beerdigte.

Die Testberichte sind durch die Bank weg lang – teilweise ungewohnt ausartend. Gruber schrieb 8500 Worte; Brownlee filmte 29 Minuten. Ja, es gibt diesmal außergewöhnlich viel zu sagen, gleichermaßen aber auch viele unbeantwortete Fragen.

Man merkt: Die Vorberichte kämpfen nach einer Woche mit den gleichen Fragen, die Apple seit einigen Jahren für das Duo umtreiben. iPad-Apps: Ja oder nein? Ist Touch ID gut genug für diese erste Generation? Passt die „Passport“-Größe?

David Imel schätzt den „aufgaben-orientierten“ Screen; für Nilay Patel ist es maximal ein „status display“. Die Nanotextur­beschichtung der Innenseite und das Scharnier stauben dagegen überall Lob ab.

Was auffällt: Telefonnutzung ist sehr individuell. Die Frage nach der Akkulaufzeit variiert in ihrer Bewertung etwa von „hervorragend“ bis „gerade noch gut genug“.

Apple schoss sich direkt in den eigenen Fuß, indem es App-Store-Updates fürs Duo nicht früher akzeptierte. „Ausstehende Software-Unterstützung“ von Dritt-Apps nimmt in allen Testberichten einen substanziellen Themenblock ein. Mein Gefühl sagt mir inzwischen: Das wird in wenigen Wochen kein dominantes Thema mehr sein.

Software(-Design) bleibt natürlich eine konstante Diskussion; die schlichten Anpassungen an die Bildschirmgröße räumen die meisten Apps aber alsbald vom Tisch. Das Duo steckt nicht in einer Vision-Pro-Situation: Software, die sich nicht anpasst, wechseln Kund:innen aus. Ausnahmen bestätigen diese Regel.

Und welche Apps das Aufklappen rechtfertigen, wer kreativ Menü-Buttons setzt, sind keine Fragen für die erste Woche, sondern für das erste Jahr.

Einige Videoclips haben mich besorgt zusammenzucken lassen: Die Drehung des Duos im aufgefalteten Zustand sieht gelegentlich nicht sehr souverän aus.

Zugegeben: Das liegt auf der Hand (!), ist aber interessant zu beobachten. Ein neues iPhone, das man erstmals neu lernen muss. Angefangen bei den Platzierungen der Hardware-Buttons, die ich so kontrovers nicht vermutet hatte.

HTX Studio bringt, in einem außergewöhnlichen Video, speziell den Kompromiss der Bildschirmgröße noch einmal auf den (Schluss-)Punkt – den man wahrscheinlich nur durch eigenes Ausprobieren für sich beurteilen kann:

Will they become mainstream? I still doubt it because this design has two fundamental conflicts at its core. First, the two screens work against each other. Improve the outer screen and the inner screen becomes a big empty square. Favour the inner screen and the outer screen becomes a passport that’s hard to grip. It’s a zero-sum game. More importantly, whatever the balance, you get a makeshift phone outside and a cut-down tablet inside. Neither delivers the best experience.

A white smartphone with a dual-camera setup is centrally placed on a dark surface, surrounded by several black smartphones standing upright in a semicircle, all against a dark background.

#528 – „the ReSiStance“

Wenn Podcasts ohne Podcast-Feed keine Podcasts sind, sind dann Online-Publikationen ohne RSS-Feed keine Online-Publikationen?

Das iPhoneBlog steht jedenfalls auf der sicheren Seite: Seit seinem ersten Tag gibt es https://www.iphoneblog.de/feed/. Und ganz unabhängig davon, ob man selbst publiziert oder nur liest: Jeder sollte einen RSS-Reader benutzen.

Hier das Intro der Episode: