Bear feierte vorgestern seinen zehnten Jahrestag; Drafts ist inzwischen auf Version 54! An jüngeren Mitbewerbern für kurze und lange Mitschriften fehlt es aber nicht. Dieses halbe Dutzend tut sich durch neue Ideen hervor.
Bristol reproduces the way people draw on paper. It does not “imitate paper”, and it does not win on features. Each tool is a layer, and Bristol offers little help when it comes to sketching. One undo, no redo. No hiding of layers, no cut and paste. No selection, no fill, no fancy drawing tools. You sketch, you erase. Bring your pencil, ink, and markers, and that’s pretty much it. Ok, it has highlights. And a draft paper. And a reference image. But that’s pretty much it.
Bristol ist das persönliche Projekt von Ulysses-Mitbegründer Marcus Fehn, charmant meinungsstark und viel zu preiswert.
Im Fokus steht, was nicht geht: Anstelle bei der Werkzeugauswahl zu prokrastinieren, setzt euch die iPad-App vor ein (warm-)weißes Blatt – zumindest weitgehend. Die Konturen aus einem Referenzfoto könnt ihr nachzeichnen; bei der Konstruktion von (Comic-)Panels oder der Findung von Fluchtpunkten lasst ihr euch unter die Arme greifen.
Ansonsten zeichnet und skizziert ihr aus freier Hand – sehr analog. Bristol ist Software, für die man sich ein iPad kauft.
Pick an album or a playlist and Golden plays it with a set of retro visualizations: a spinning record, an orb, a spiral, clocks, and the song written out as code that lights up as it plays. It’s made for iPhone Duo, open or closed, and works on any iPhone.
Free, with no account, no ads and nothing collected.
Zweieinhalb Jahre ist die Übernahme jetzt her; die alten Versionen von Designer, Photo und Publisher stehen fürs iPad weiterhin im App Store – updatelos, aber gratis und immerhin noch herunterzuladen. Gut.
Version 3 „by Canva“ würfelt jetzt Design, Fotobearbeitung, Seitenlayout und Skizzieren zusammen – mit einem optionalen AI-Abo.
Wer seinen Pencil gerne unabhängiger auflegt, schaut zu Linearity Curve, Pixara, Concepts, Nitro, Procreate oder Amadine — nur um eine Handvoll Kandidaten zu nennen, deren Bedienung mit Apples Stift dem Mac, trotz Touch, weiter vorenthalten bleibt.
Zeug aus KW44, das ich gelesen, geschaut, gehört und insgesamt genossen habe …
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BitBop is a Retro Game Music Emulator that turns supported game files into playable soundtrack albums. Import your own legally obtained game files, explore their music, and build a listening library around the games you love.
Musikstücke aus Nintendos NES-, SNES- oder Game-Boy-ROMs liegen gewöhnlich nicht als bekannte Audiodateien vor, die man dort schlicht rauszieht. Stattdessen enthalten die Spiele musikalische Anweisungen, Tonsynthese und Instrumentensamples, aus denen die Konsole den Soundtrack klöppelt. BitBop emuliert dies, ohne das eigentliche Spiel zu starten.
Die technische Herausforderung besteht darin, die Musikinstruktionen sowie den jeweiligen Soundtreiber aufzuspüren und zu interpretieren. Deshalb bin ich bereits über Spiele gestolpert, die BitBop noch nicht erkennt – etwa F-Zero oder Super Metroid. Updates sind aber versprochen.
Apropos Updates: Mit der neusten Version von Manic EMU soll eine direkte Verknüpfung zum jeweiligen Soundtrack in BitBop möglich sein.
Die Funktion „Double-Tap Top of Window to Zoom“ ist per se nicht neu, lässt sich durch den Button jetzt aber explizit aktiven beziehungsweise deaktivieren.
Weniger klicken, mehr tippen: Vor ein paar Wochen bin ich am iPad zum Smart Keyboard Folio zurückgekehrt – dem Vorgänger der Magic Keyboards, ohne Trackpad. Für jede Interaktion mit iPadOS hebt man dort dann seinen Arm und zieht die Finger über den Screen.
Ihr glaubt zu wissen, worauf ich hinauswill, aber seine Finger auszustrecken, Michelangelo-Style, ist überhaupt nicht das Problem, weil ich das iPad dann abziehe. Die Einschränkung beim MacBook ist der „permanente Laptop-Formfaktor“: die Untrennbarkeit von Hackbrett und Touchscreen, die die direkte Manipulation in ihrem vollen Umfang einschränkt.
Fürs neue PROLED ändert Apple nicht den Formfaktor, sondern flanscht Touch dran. Zugegeben: sehr elegant drangeflanscht. Ich bin mir sicher, dass dieses MacBook Pro ausgesprochen exzellent ist.
Warum aber Touch? Das konnte niemand aus Apples Chefetage so richtig sagen; man betonte allem voran die technische Umsetzung.
Mir fehlt die Weitsicht, zu erkennen, was berührungsempfindliche Bildschirme für macOS in dieser Form (!) für ein Problem lösen. Was ist ihr konkreter Anwendungsfall?
Mich kümmern wirklich keine alten Statements oder gescheiterten Experimente – für neue, abgedrehte Hardware stelle ich mich sofort in die Verkaufsschlange. Bitte mehr davon!
Und vielleicht ist das MacBook nur der Auftakt; vielleicht muss jeder Screen zukünftig zu berühren sein.
Aber ich frage mich schon so grundsätzlich: „What’s the game plan?“ iPadOS darf nicht in Laptop-Hardware und macOS nicht auf einen Touchscreen ohne Tastatur?
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