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van Alex Olma
3. März 2021 – 21:21 Uhr

#244 – WiFi

Ganz ohne Clickbait: mein Titel für Episode 244!

Statt einer reißerischen Überschrift habe ich in diesem Video eine Handvoll praxisnaher Tipps zum Thema „WiFi” verpackt – vom Umgang mit dem persönlichen Hotspot, über private WiFi-Adressen bis zu lokalen Netzwerk-Zugriffen von App-Store-Apps.

Kurzum: Hier gibts was zu lernen!

Dies ist das Intro zur sechseinhalbminütigen Episode:


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2. März 2021 – 13:49 Uhr

„Gratisspiele”

Das ist ein Grund, warum ich für Apple Arcade bezahle und fleißig Kaufspiele auf die Nintendo Switch lade. Der andere Grund: Ich spiele diese Videospiele selbst gerne.

Und trotzdem schlägt der Thread von Rainer Sigl persönlicher ein, als ich mir das als Dad wünsche. Der Gruppendruck ist da. Wenn die (Schul‑)Freund:innen Roblox spielen, soll sich mein Kind online dort auch treffen dürfen — insbesondere, wenn das Offline nur eingeschränkt geht.

Free-to-Play-Spiele bewerben aber andere Free-to-Play-Spiele. Über Roblox hat es Brawl Stars aufs iPad von meinem Sohn geschafft – ein typischer Supercell-„Grinding”-Titel.

Mit Zeitbeschränkungen über Screen Time versuche ich die Spielzeit im Blick zu behalten. Die Kids dürfen per Push auch nach einer Verlängerung des Tageslimits fragen.

Among Us und Pokémon Go sind für uns zwei bunte Ausnahmen im F2P-Sumpf. Pokémon ist dabei an Spaziergänge geknüpft; Among Us erfordert andere Mitspieler:innen.

Trotzdem bleibt es schwierig – ernsthaft schwierig. Meine Kids dürfen keine Apps selbst installieren, weil F2P-Spiele mit Links zu fragwürdigen App-Store-Apps um sich werfen. In-App-Käufe sind generell ausgeschaltet. Nicht weil ich prinzipiell dagegen bin (das Gegenteil ist der Fall!), sondern weil Abzock-Apps dominieren.

Als einzige echte Kontrolle, die ich für uns und meine Kinder in ihrem jetzigen Alter gefunden habe (meine Kids sind 5 und 7), ist die eigene Beteiligung. Selbst an den Spielen teilzunehmen, die Mechanismen zu verstehen, sie zu erklären und (immer wieder) Alternativen vorschlagen, hilft. Es hilft hoffentlich auch dabei den Spaß an diesem Hobby in der Zukunft zu behalten.

1. März 2021 – 17:32 Uhr

„American Idle” – über TikTok und Remix-Kultur

Instagram famously has never had its version of resharing (e.g. retweeting). This reduced the velocity of photos and later videos on the service, a sort of brake on spam and misinformation and other possible such downsides.

But after using TikTok, it does feel odd to go through Instagram and not be able to grab anyone’s photo to remix. Imagine you could grab someone’s photo and apply your own filters, or grab just one element of the photo and use it in your photo.

Once we all live in the metaverse, this type of infinite replication and remixability will be something we take for granted, but even now, we’re starting to see an early version of it on TikTok. This type of native remixability feels like it will be table stakes in future creative networks.

Eugene Wei

Die Ironie einen 60-Minuten-Artikel über das 60-Sekunden-Netzwerk TikTok zu empfehlen, entgeht mir nicht. Und trotzdem: Es ist aktuell die hilfreichste Gegenüberstellung der verschiedenen Social-Media-Kanäle, die beste Einordnung über den kreativen Schaffensprozess auf Taschencomputern, aber auch eine treffende Beschreibung für die Form unseres Zusammenlebens.

Wenn ich im iPhoneBlog keine Anti-Emoji-Richtlinie für Artikeltexte hätte, würde ich hier ein „Shocked Face with Exploding Head“-Emoji setzen.

28. Februar 2021 – 22:17 Uhr

Apple Watch Series 3. „How is this still a thing?“

Die Aussagekraft dieser Statistik beschränkt sich auf Watchsmith – eine einzige App. Ihre Verteilung auf die unterschiedlichen Uhrenmodelle dürfte jedoch einen hilfreichen Einblick in den generellen Produktmix liefern (den uns Apple bekanntlich nicht verrät).

Die exakte Aufteilung ist mir hier aber auch nicht wichtig: Festhalten möchte ich die Popularität der Apple Watch Series 3.

Sie ist wahrscheinlich wirklich das meistverkaufte Modell, weil Apple sie am längsten im Sortiment hält. Apple Watch Series 4 und 5 konnte man jeweils nur ein Jahr direkt bei Apple shoppen.

Gleichzeitig ging die Hälfte aller 100 Millionen Uhren, die weltweit wohl aktiv verwendet werden, erst in den letzten zwei Jahren (!) über den Tisch.

Apple verkaufte geschätzt rund 60 Millionen Uhren in den Jahren 2019 und 2020. Die Apple Watch Series 3 beteiligt sich seit 2017 an allen diesen Verkäufen.

Mittlerweile ist ihr Verkaufsargument jedoch ausschließlich der Preis. Um mich einmal selbst zu zitieren.

Die Finger sollte man [dagegen] von einer neuen Series 3 lassen. Preis und Leistung sind heute nicht mehr auf Augenhöhe einer Series 4, 5 und natürlich 6. […]

watchOS 7 ist abwärtskompatibel bis zur Series 3. Es ist die älteste Uhr, die noch auf dem neusten Betriebssystem läuft. Allerdings sind Features wie die Familienfreigabe erst mit der Apple Watch SE möglich. Auch die internationale Notruffunktion sowie die Sturzerkennung und Lärm­überwachung sind nicht auf der Series 3.

Der Preisunterschied zwischen einer neuen Series 3 (GPS) und der Apple Watch SE (GPS) beträgt 80 Euro. Ich verstehe, dass Kunden und Kundinnen hier nicht drauflegen – obwohl die technische Gegenüberstellung mittlerweile eindeutig ausfällt.

Unverständlich ist mir dagegen, warum die Apple Watch SE nicht die Series 3 ablöst.

Apple hat nicht nur verpasst einen alten Zopf abzuschneiden, sondern hält die Series 3 wirklich nur noch künstlich am Leben. Wie viele watchOS-Updates sieht diese Uhr noch? Wie viele Jahre lässt sie sich noch passabel benutzen, wenn man sie heute neu von Apple kauft?

Ich darf spätestens jetzt anmerken: 75-Prozent aller Apple-Watch-Kund:innen sind Neukund:innen1.


  1. „Importantly, Apple Watch continues to extend its reach, with nearly 75% of the customers purchasing Apple Watch during the quarter being new to the product. We’re very excited about the future of this category and believe that our integration of hardware, software and services uniquely positions us to provide great customer experience in this category.“

    via iMore 

27. Februar 2021 – 19:50 Uhr

Fiete Math – 1.000 Aufgaben im Zahlenraum bis 30

Für Sohnemann (7) ist es ein bisschen zu einfach; für meine Tochter (5) ist es ein bisschen zu schwierig – beide haben jedoch Spaß an der Visualisierung von Zahlen in Fiete Math.

Die App lehrt Addieren und Subtrahieren, indem die Kids kleine Bauklötze teilen und wieder neu zusammensetzen. Stressfrei eignet man sich so ein Verständnis für Mengenverhältnisse und verschiedene Rechenwege an.

26. Februar 2021 – 20:21 Uhr

Genius Scan 6 – Kampf dem Papierkram!

Team Prizmo bekommt Konkurrenz von Genius Scan. In einer direkten Gegenüberstellung überzeugt mich der zielstrebige Prozess.

Die größte Zeitersparnis liegt (für mich) nicht im Scannen von Dokumenten, sondern in der Dateibenennung und dem anschließenden Export. Sobald man seine Postwurfsendungen nämlich unter der iPhone-Kamera wieder hervorzieht, hat die App einige Schlagworte ermittelt, die sich dann mit nur einem Klick in den Dateinamen schreiben.

Da alle meine Rechnungen in Receipts landen, benötige ich zur Identifizierung der PDFs im Dateibaum lediglich das Datum sowie einen treffenden Begriff – oft ist das ein Firmenname.

Apropos Datum: Die Erkennung greift nicht nur Worte auf, sondern erkennt auch Datumsangaben auf dem Papier. Das hilft, wenn der Scan nicht das aktuelle Datum, sondern beispielsweise das aufgedruckte (Rechnungs‑)Datum im Dateinamen führen soll.

Zusätzlich lassen sich TAGs vergeben, die beim Export des PDFs in die Metadaten geschrieben werden und sich über Spotlight wiederfinden.

Die Nachbearbeitung der Dokumente in Genius Scan ist deutlich eingeschränkter als bei Prizmo – und speziell einige Buttons müssen hübscher werden. Da beide Apps aber hervorragende Ergebnisse beim Scannen liefern, benötige ich diese Nachbearbeitung eigentlich nie und bevorzuge das aufgeräumtere Layout von Genius Scan.

Der Vorteil von zusätzlichen Einstellungen zeigt sich jedoch bei der Kompression: Prizmo scannt in „Schwarz und Weiß“ platzsparender als Genius Scan. Bei vergleichbarer Qualität habe ich teilweise deutliche Unterschiede gesehen (19 KB gegenüber 270 KB).

Heutzutage ist der Speicherplatz, den eingescannte Dokumente belegen, natürlich unerheblich. Deshalb ist mir auch der Workflow wichtiger. Genius Scan sagt mir mit Version 6 mehr zu. Beide Apps lassen sich jedoch ausprobieren – ihr entscheidet euch erst beim jeweiligen In-App-Einmalkauf.

25. Februar 2021 – 11:49 Uhr

#243 – Checklisten für die persönliche Gerätesicherheit

Apple veröffentlichte vor zwei Monaten ein hervorragendes PDF um das eigene Telefon auch wirklich privat zu halten. „Device and Data Access when Personal Safety is At Risk” habe ich als Grundgerüst für dieses Video benutzt und um ein paar ganz konkrete Aspekte ergänzt.

Hier das Intro zur achtminütigen Episode:


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24. Februar 2021 – 23:22 Uhr

Abseits der Profi-Audiotechnik: Sennheiser zweifelt öffentlich an seiner Kopfhörer-Sparte

The headphone market and the soundbar business in Consumer Electronics offer great growth potential – despite a highly dynamic market and strong competitive pressure. This is especially the case for the true wireless headphone market. “Our products are known for the best sound and for delivering a unique sound experience. These crucial aspects are at the heart of the purchasing decision for our customers in the Premium Headphones, Enhanced Hearing, Audiophile and Soundbars segments,“ explains Daniel Sennheiser, Co-CEO. “These are the strengths that we want to work with a partner to build upon.” In parallel, it is important to increase visibility in the market in order to be able to achieve sustainable growth.

Sennheiser

Übersetzung: „Wer kauft unser Kopfhörer-Consumer-Geschäft?“

Die Pressemitteilung findet ansonsten erstaunlich offene Worte: Es herrscht „hoher Wettbewerbsdruck“. Im Endkundengeschäft geht es ausschließlich um „komplett kabellose In-Ear-Kopfhörer“ und es fehlt (ihnen) jegliche „Sichtbarkeit“.

Der anvisierte Rückzug ist bemerkenswert, weil die Ära der cleveren Ohrstöpsel gerade erst beginnt. AirPods sind noch keine eigene Plattform, profitieren aber ungemein von den kompatiblen Computern aus gleichem Haus.

Deshalb würde es mich auch nicht wundern, wenn Bang & Olufsen, Bose und Sony mit ihren „true wireless headphones“ vor vergleichbaren Problemen stehen, sich diese aber noch nicht eingestehen.

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