iPhoneBlog.de iPhoneBlog.de
van Alex Olma
29. Juni 2017 – 12:53 Uhr

USB-Sticks existieren. iOS 11 sollte das akzeptieren.

In the end, I had to FTP the file (using Panic’s Transmit) from the iPad to my Mac. From there I could copy the file to a USB memory stick. Side note: When sharing a massive file like this, the iPad should not go to sleep in the middle and abort the share operation – it sucked having to baby sit the thing to keep it from going to sleep.

Mark Alldritt | „iPad Frustrations I

USB-Sticks und SD-Karten – verbunden über Apples USB- und SD-Karten-Adapater – sollten auch in der neuen iOS-11-‚Files‘-App auftauchen.

Das ist nicht elegant und nicht zukunftsgerichtet, aber es würde viele typische Alltagsprobleme im hier und jetzt lösen.

29. Juni 2017 – 9:58 Uhr

#060 – App-Alternativen zu Apples Standard-Apps

Immer dann, wenn Apple neue iPhones und iPads in seine Stores stellt, taucht die Frage nach Softwareempfehlungen auf. Neue Hardware verleitet dazu neue Software zu kaufen – so gehts anscheinend nicht nur mir. Inzwischen kommt iOS aber bereits mit einem breiten Portfolio an vorinstallierten Programmen, die viele Grundbedürfnisse schon von Haus aus abdecken.

Das heißt: Wer heute nach Softwareempfehlungen fragt, der fragt oft nach Apps, die mehr tun als Apples beigelegte Programme. Und darum geht es in dieser Woche. Es geht um Apps, die Apples Standard-Software (bei mir) ersetzt haben oder zumindest erweitern. Einige iOS-Standard-Apps sind für mich inzwischen aber auch gut genug, um gar nicht mehr nach Alternativen Ausschau zu halten.

Hier die 30-Sekunden-Vorschau zur sechsminütigen Episode:


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

29. Juni 2017 – 9:34 Uhr

10 Jahre iPhone. 10 Jahre keine Malware.

Mikko Hypponen ist ‚Chief Research Officer‘ für F-Secure.

iOS ist jedoch alles andere als unangreifbar. Sicherheitslücken im Betriebssystem bügelt Apple mit nahezu jedem neuen Update aus. Die Abwesenheit von einem „serious malware case“ sollte man deshalb keinesfalls mit einer Selbstverständlichkeit von Sicherheit verwechseln. Die Information über Angriffsmöglichkeiten sind schlicht teurer.

Der tatsächliche Erfolg: Apple hat in 10 Jahren nie die Kontrolle über sein Betriebssystem verloren. Gegen technische Angriffe auf der einen Seite (Schadsoftware, Viren, etc.), zusätzlich aber auch mit einem Update-System, das Kunden und Kundinnen dazu erzieht diese einzuspielen.

27. Juni 2017 – 10:35 Uhr

Das Nintendo Classic Mini: Super Nintendo Entertainment System

Bei aller Liebe für diese Miniaturausführung meiner All-Time-Lieblingskonsole: Ich wünschte, Nintendo würde mir die 21 Spiele auf der Switch zum vierten Mal verkaufen anbieten.

Genau genommen bin ich sogar sauer, dass Nintendo Plastikschrott in großen Pappkisten durch die Welt schippert, der wahrscheinlich eine nur begrenzt große Marge hat und (viel wichtiger) Aufmerksamkeit von ihrer aktuellen Plattform abzieht. Die Mini-16-Bit-Konsole wirkt wie ein schneller ‚money grab‘ zum nächsten Weihnachtsgeschäft, anstelle dem vielversprechende Switch-Sprössling unter die Arme zu greifen.

Das NES-Classic-Mini war strategisch genial, weil es die Wintermonate bis zum Switch-Start im Frühling überbrückte und Nintendo – zusammen mit dem Marketing-Push von Super Mario Run – ein trommelndes Intro bot.

Wie viele potenzielle Switch-Käufer (Affiliate-Link) verliert Nintendo im ersten Weihnachtsgeschäft mit ihrer neuen Konsole weil sie ein paar Millionen1 Classic Editions verschachern. Warum bietet man nicht den drei Millionen Switch-Kunden die 21 Retro-Games als Download an (und produziert meinetwegen eine Spezial-Box-Edition, die alle Spiele auf SD-Karte mitbringt und eine Mini-SNES-Attrappe beilegt)?


  1. Das NES Classic Mini hat sich in seinen fünf Monaten 2.3 Millionen Mal verkauft. Nintendo unterschätzte den Ansturm. Ich glaube aber nicht, dass die Verkaufszahl bei besserer Verfügbarkeit bedeutend höher ausgefallen wäre. 
26. Juni 2017 – 23:51 Uhr

Apple lädt zum öffentlichen Beta-Test von iOS 11


Beta.Apple.com lautet die Adresse.

Die Gefahr: Wer einmal unter iOS 11 auf einem iPad gearbeitet hat, will nicht mehr zurück (obwohl das technisch geht).

26. Juni 2017 – 16:33 Uhr

„Apple and All of Its Money Just Got Real About the TV Business“

For Netflix and Amazon, it means that — maybe for the first time — neither will be able to get what they want simply by winning a bidding war with HBO or FX. What face does one make when overbidding on a hot TV project turns into an underbid? That Apple money is real. […]

The biggest impact will be on the big fish — Netflix, Amazon, HBO, Showtime, Starz, FX, Hulu and anyone else looking to land prestige TV vehicles. Apple’s money doesn’t rule them out, of course, because money doesn’t buy success (though it really helps). Apple’s buying power threat in bidding wars will force everyone else to be more creative about finding new talent. That’s a good thing.

Tim „Chief TV Critic“ Goodman | The Hollywood Reporter

Die eigentliche Nachricht war nicht die Anstellung von Jamie Erlicht und Zack Van Amburg, sondern das Apple dies mit einer Pressemitteilung so öffentlich feiert. Noch deutlicher bekundet Apple (fast) nie Interesse an einer Branche.

24. Juni 2017 – 13:39 Uhr

Nicht leicht einsehbar: die tatsächliche Größe eines App-Updates.

Auslöser der Diskussion um die anwachsenden Größen von App-Store-Software war das Analyseunternehmen Sensor Tower mit diesem Artikel:

According to Sensor Tower’s analysis of App Intelligence, the total space required by the top 10 most installed U.S. iPhone apps has grown from 164 MB in May 2013 to about 1.9 GB last month, a 12x or approximately 1,100 percent increase in just four years. In the following report, we delve deeper into which apps have grown the most.

The Size of iPhone’s Top Apps Has Increased by 1,000% in Four Years

Jon Darke summierte daraufhin den Traffic zusammen, den Apps mit diesen Speichergrößen verursachen (würden):

One Friday I turned off auto-update for apps and let the update queue build up for a week. The results shocked me.

After the first week I had 7.59 GB of updates to install, spread across 67 apps – averaging 113 MB per app.

Bad app citizens

Das Problem beider Analysen: Sie werten die im App Store angegebene Information der Speichergrößen als tatsächliche Größe aus, die jeder Nutzer und jede Nutzerin herunterladen muss. Das stimmt aber nicht.

Die im App Store angegebene App-Größe ist die Größe der App inklusive aller Assets und Code-Variationen für die vielen unterschiedlichen iPhone- und iPad-Modelle.

iOS ist clever genug nur die jeweils richtigen Grafiken und Code-Pakete für das spezifische Gerät herunterzuladen.

Das hier im Screenshot beispielsweise gezeigte Twitter-Update, das mit 203 Megabyte beziffert ist, hat mich über die Mobilfunkverbindung auf dem iPhone 7 Plus soeben 54 Megabyte gekostet.

Es versteht sich (hoffentlich) von selbst, dass App-Entwickler aus „Respekt vor ihren Usern“ die Größe ihrer Anwendung so klein wie möglich halten.

22. Juni 2017 – 15:44 Uhr

„Apple goes after clones and spam on the App Store“

This year the big issue appears to surround rule 4.2.6, which states that “Apps created from a commercialized template or app generation service will be rejected.” […]

It’s my understanding that this cleanup has resulted in hundreds of thousands (yes, multiple hundreds of thousands) of apps being removed from the store over the past year. That includes clones, but also things like apps that aren’t 64-bit compatible, apps that are unused (haven’t been downloaded in years) and other scammy boat trash.

That’s fairly straightforward, but what is the rule not about? What are the apps that seem like they could be caught up in this dragnet but that are actually probably safe? As far as I can tell, Apple is pretty clearly not trying to kill app-creation tools that allow people to customize and publish apps without knowing or writing all of the code.

Matthew Panzarino

„Template“-Apps sind nämlich nicht grundsätzlich ein Problem. Es gibt genügend (kurzlebige) Apps für Konferenzen und Webauftritte, dessen Grundmauern nicht jedes Mal neu aufgebaut werden müssen. Ein App-Template-Dienst unterscheidet sich nicht wesentlich von einem Service wie Squarespace, die eine identische Auswahl an Vorlagen für thematisch unterschiedliche Webprojekte bereitstellen.

Deutlich wird das am Beispiel von Relay FM (universal; Laden) und Layers Conference (universal; Laden), die beide mithilfe von tapjet zusammengeklickt wurden:

Die Unterscheidung zwischen Klon-Apps und einem Service, der Geld für ein Software-Grundgerüst verlangt, erfordert neben automatisierten Tests ultimativ auch zwei menschliche Augen, die über den Katalog schauen. Es verstärkt sich der Eindruck, dass Apple dafür inzwischen mehr Geld in die Hand nimmt.

Social

Abonnement

iPhoneBlog #one präsentiert wöchentlich neue Videos über App-Store-Apps und einen täglichen Ideenaustausch im privaten Slack-Kanal. Noch nicht dabei? Werde Abonnent.

Du hast schon einen Account? Login.

Support

App Store

Wer eine beliebige iPhone-App im App Store über diesen Link kauft, seinen Mac mit Software aus dem Mac App Store bestückt oder ein Produkt seiner Wahl bei Amazon bestellt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.

Archiv

Gastfreundschaften