Investition in (Geräte-)Sicherheit

„9 Monate, nicht 3 Monate“, wie er selbst korrigiert. Die Aussage ändert es nicht. Es ist das gerne gespielte Spiel: „Wir geben Tims Geld aus!“
Apple könnte tatsächlich Sicherheitsforscher mit Geld überschütten und damit den Exploit-Handel grundlegend eindämmen. Exploit-Broker, wie die NSO Group, würden höhere Bug-Bounty-Prämien plus eine unkomplizierte (!) Abwicklung das Wasser abgraben.
Ganz ohne (hohe) Kosten könnte Apple die Stolperfallen für IT-Security-Experten aus dem Weg räumen, die am Security Research Device Program teilnehmen wollen. Die Teilnahmebedienungen für „Dev Devices“ bleiben nämlich ungenügend.
Alle diese Maßnahmen verhindern keine staatlichen Spione. Gruppen, die im Staatsauftrag hacken, kontert man nur mit herausragender Sicherheit. Und dieses Level an Sicherheit sollte wirklich allen1 Nutzer:innen von iPhones zustehen. Es ist einer der Gründe, warum sie sich für Apples Telefon entschieden haben.
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“Apple unequivocally condemns cyberattacks against journalists, human rights activists and others seeking to make the world a better place,” said Ivan Krstić, head of Apple Security Engineering and Architecture. “For over a decade, Apple has led the industry in security innovation and, as a result, security researchers agree iPhone is the safest, most secure consumer mobile device on the market. Attacks like the ones described are highly sophisticated, cost millions of dollars to develop, often have a short shelf life and are used to target specific individuals. While that means they are not a threat to the overwhelming majority of our users, we continue to work tirelessly to defend all our customers, and we are constantly adding new protections for their devices and data.”
via The Washington Post ↩
LumaFusion 3: Videostabilisierung und Videoschnitt von einer externen SSD

Der Reference Guide erklärt den neuen „Stabilization Editor“ und „Editing Directly From an External USB-C Drive“ in LumaFusion – beispielsweise von einer T5 oder T7 (Affiliate-Link).
#265 – „What’s in my bag?“
Was sich in meiner Arbeits- und Reisetasche befindet, dokumentiere ich hier alle zwei Jahre. Und auch in diesem Sommer ist der Zeitpunkt für dieses Video kein Zufall: In den letzten Tagen packte ich tatsächlich meine Taschen und drücke heute auf „Veröffentlichen“, während ich an einem von 180.000 finnischen Seen sitze.
Hier das Intro zur fünfminütigen Episode:
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iOS 15: Safari auf dem iPhone (einen weiteren Monat später)
Chrome Home was an ambitious redesign of mobile Chrome’s main UI. It brought Chrome’s toolbar to the bottom of the screen and turned in into a peeking panel that could be swiped to expose additional controls.
We heard a mixture of reactions. The feature gained a cult following among the tech community, but for many mainstream users, the change felt disorienting. Chrome serves billions of users around the globe with varying tech literacy. Over the course of many iterations, I became increasingly convinced that launching Chrome Home would not serve all our users well.
Google traute sich im Jahr 2016 kein Redesign von Mobile Chrome. „Disorienting“ ist der (einzige) Grund, den Chris Lee in seinem kurzen Blogpost dafür angibt.
Ich persönlich hoffe, dass Apple sein neues (Gesten-orientiertes) Design über die Beta-Zeit hinaus testet. Im Gegensatz zu den (vielen?) kritischen Stimmen mag ich Safari in Beta 3 auf iOS 151.

Es fühlt sich modern an; es sieht auf aktuellen Telefonen zeitgemäß aus. Für die Tab-Übersicht oder den Reader-Mode gibt es dedizierte Knöpfe, aber auch Abkürzungen. Wischt man über die Adresszeile nach oben, gelangt man zur Übersicht aller geöffneten Tabs; ein langen Druck auf den kreisrunden 3-Punkte-Button schickt die Webseite in den Reader Mode. Ein unbeabsichtigter Fingerzeig in die Adresszeile lässt euch die aufgesprungene Tastatur durch eine Wischgeste wieder schließen.
Die schwebende Adresszeile am unteren Bildschirmende verschwindet, sobald ihr eine Seite geladen habt. Sie ist selbst auf dem größten iPhone mit einer Hand zu erreichen, geht euch nach dem Seitenaufruf aber direkt aus dem Weg. Sie zeigt sich erst durch Antippen oder wenn ihr nach oben scrollt.
Hier verstecken sich die Menüs mit zusätzlichen Browser-Funktionen. Insbesondere der Zugang zum Teilen-Menü darf für mich direkter sein. Zwei Fingerberührungen sind mir zu viel. Das Teilen oder Kopieren einer URL dürfte auch typische Anwender:innen mit durchschnittlichen Bedürfnissen betreffen.
Die Adresszeile dient nicht nur der Eingabe von URLs und Websuchen, sondern schlägt euch auch häufig besuchte Webseiten vor oder findet (Schlag-)Wörter auf der gerade geöffneten Seite. Das ist angenehm kompakt und universell verständlich.
Die Startseite, die aufspringt, wenn ihr in die Adresszeile tippt, bleibt dagegen überwältigend. Wählt dort Kategorien ab! Und Safari im Querformat auf dem iPhone sollte ohnehin komplett gestrichen werden.

Ohne Frage: „New Safari“ ist anfangs „disorienting“. Der Weg zurück zu Safari auf iOS 14 erscheint mir nach einigen Monaten sehr unattraktiv. Die „schwebende“ Adresszeile ist nicht wirklich entkoppelt vom App-Fenster. Durch ihre neue Position bricht sie jedoch eine Konvention, die viel besser zu den TouchID-losen iPhones mit FaceID passt.
Ich erwarte noch viele Feinjustierungen, aber keine Änderung der Grundidee. Sie hat meiner Meinung nach auch Substanz. Ich hoffe, das „normale“ Anwender:innen diese Ideen ausprobieren dürfen. Wir unterschätzen nämlich viel zu häufig diese Personengruppen.
- Safari auf iPadOS und macOS besprechen wir separat! ↩
„1-Klick“-Übersetzungen von Webseiten

Microsoft Translate klemmt sich ins iOS-Teilen-Menü für eine Übersetzung von Webseiten in eine zuvor festgelegte (!) Sprache.
DeepL extrahiert beim Klick aufs „Share Sheet“ den (Artikel‑)Text der aktuell geöffneten Webseite. Die Einschränkung auf maximal 5.000 Zeichen, die dort auf einmal übersetzten werden können, disqualifiziert den Dienst jedoch für ganz viele Webadressen.
Zuletzt gibt es noch diesen Kurzbefehl. Er nutzt Google Translate (ohne App) und öffnet die aufgerufene URL in einem zweiten Fenster, auf der man dann händisch eine Sprache auswählt.
Der Apple TV 4K (2. Generation)
Der folgende Artikel ist über 11.000 Zeichen lang. Um ihn zugänglicher zu gestalten, habe ich ihn eingesprochen. Für Abonnenten von #one habe ich die 12-Minuten-Audiodatei auch in den persönlichen RSS-Feed eingestellt.
Wir befinden uns im ersten Jahr nach COVID. Ganz Gallien ist von Smart-TVs besetzt; ganz Gallien benutzt Smart-TV-Apps.
Ganz Gallien? Nein, eine unbeugsame Set-Top-Box leistet den Schnüffel-Fernsehern Widerstand.

Ich bin sehr froh, dass Apple sein „Hobby“ nicht aufgibt. Der neue Apple TV verpasste das Lockdown-Jahr, hat nach dem aktuellen Stand der Pandemie aber noch ordentlich Zeit weiter unser „Fenster zur Welt“ zu sein – auch deshalb purzelte das Hardware-Upgrade nach vier Jahren problemlos zur Sommerzeit in den Verkauf.
Die vorherige (fünfte) Apple-TV-Generation bereitete den Weg für Dolby Vision, HDR10 und Spielfilme in 4K – beispielsweise mit den kostenfreien Upgrades für gekaufte HD-Filme. Die aktuelle 6. Generation will HDR mit höherer Bildwiederholfrequenz (HFR) etablieren, uns eine neue Fernbedienung verkaufen und kreuzt zusätzlich noch eine Handvoll Features vom Datenblatt ab, die sich innerhalb der letzten Jahre angesammelt haben.

Eine Kuriosität gleich vorweg. Der neue Apple TV besitzt einen HDMI 2.1-Anschluss, tvOS limitiert ihn jedoch auf die technischen Spezifikationen von HDMI 2.0.
HDMI 2.1 erlaubt einen Datendurchsatz von maximal 48 gbps – dreimal so viel wie HDMI 2.0. Derzeit beschränkt Apple aber jeglichen Medienkonsum (Spiele / Videos) über seine Set-Top-Box auf 18 gbps.
Aber warum interessiert das nicht nur technikaffine Kund:innen? Apple legt seiner 200-Euro-Box kein HDMI-Kabel bei, und es ist eure Aufgabe das richtige Kabel zu finden, um die verfügbare Videoqualität auch tatsächlich abzurufen.
Und ganz ernsthaft: Es ist eine haarsträubend schwierige Aufgabe. Alle Kabel sehen identisch aus, jeder Anbieter wirft mit anderen Marketingwörtern um sich und es gibt keine verlässlichen Tests. Gefühlt behupst euch die Hälfte aller Firmen, die HDMI-Kabel verkaufen.
Startet also erst gar keine Suche bei Amazon, sondern shoppt euch das Belkin-Kabel über Apples Webseite. Ich besitze (seit 2017) das Belkin UltraHD 4K HDMI Kabel (2 m). Es reicht derzeit (!) noch für den Apple TV 4K (2. Gen); wenn ihr zukunftssicherer kaufen wollt, legt 5 Euro drauf und kauft euch das Belkin UltraHD High-Speed 4K HDMI Kabel (2 m).

Die erste Einstellung, die ihr auf dem Apple TV vornehmt, findet sich unter ➝ Einstellungen ➝ Video und Audio ➝ An Inhalte anpassen. Hier sind „An Dynamikbereich anpassen” und „An Bildrate anpassen” einzuschalten. Durch diese Einstellungen orientiert sich der Fernseher an den Videos, die ihr ihm vorsetzt – egal von welchem Streaming-Anbieter oder welcher App sie stammen.
Für meinen Apple-TV-Homescreen wähle ich „4K Dolby Vision 60“. Wenn man seinen Fernsehbildschirm für die Menüs aber nicht auf voller Helligkeit betreiben möchte, kann man sich beispielsweise auch für „4K SDR 60“ entscheiden. Über die automatische Anpassung wechselt der Apple TV abhängig von den angespielten Inhalten seinen Dynamikbereich sowie die Bildrate.

Die neue Kalibrierungsfunktion des Apple TV solltet ihr hinten anstellen. Schaut für moderne Fernseher zuerst in die empfohlenen Settings auf Rtings.com. Dort ist der akkurateste Bildmode beschrieben und aufgelistet welche Einstellungen von „Motion smoothing“ es auszuschalten gilt. Das hilft auf jeden Fall mehr, als die verhältnismäßig beschränkte Anpassung der Apple-TV-Bildausgabe.

HDR-Videos in 4K/60 Hz streamen von einem iPhone 12 Pro problemlos über AirPay an die Set-Top-Box. Der Apple TV aus dem Jahr 2017 spielt solche Clips dagegen nur in 4K/30 Hz ab.
Andere Inhalte mit einer hoher Bildwiederholfrequenz existieren aber praktisch nicht. Und nein, niemand schaut Red Bull TV!
Nur für dieses Feature tauscht ihr zum jetzigen Zeitpunkt also wirklich keinen „alten“ Apple TV (2017) gegen das neue Modell (2021).
Für den Sound, mag das aber anders aussehen.
Die Beta für den „Audiorückkanal“ ist nämlich ein absoluter Hit. Das tvOS-Feature verwandelt den Apple TV 4K (2. Generation) in einen HiFi-Receiver.
Voraussetzung ist die neue Apple-TV-Hardware, ein oder zwei (große) HomePods sowie ein ARC- respektive eARC-Anschluss („Audio Return Channel“) am Fernseher. Damit schleift der Apple TV dann den Sound einer Nintendo Switch oder PlayStation 4 an die HomePods durch.
Mein Fernseher (Sony KD-55A1) besitzt lediglich einen ARC-Anschluss – noch keinen eARC-Port. Die Wiedergabe funktioniert trotzdem latentzfrei. Mit eARC wäre obendrein noch eine höhere Bandbreite möglich – beispielsweise Dolby Digital 5.1 für Sonys Spielekonsole.

tvOS bleibt nichtsdestotrotz eine Baustelle. Das Verbinden der AirPods Max über das Kontrollzentrum klappt bei mir nur mit jedem dritten oder vierten Anlauf. Die Set-Top-Box erkennt zwar augenblicklich die Anwesenheit der Kopfhörer, möchte die Soundausgabe über das Kontrollzentrum jedoch nicht wechseln. Wenn ich Apples Kopfhörer allerdings in den Bluetooth-Einstellungen auswähle, wird sofort umgeschaltet.
Es ist eine Kleinigkeit. Diese Kleinigkeit, die frustriert mich aber fast jeden Abend.
Der initiale Setup-Prozess fällt ähnlich unrund aus, obwohl die Option „Gleicher Home-Bildschirm“ hinlänglich gelobt wird. Sie hält die Homescreens von mehreren Apple TVs in Sync hält.
Das klappt zwar, gilt allerdings nur eingeschränkt für die Ersteinrichtung, weil dort nicht alle Einstellungen kopiert werden. Beispielsweise wird keine Videoeinstellung und keine Farbkalibrierung übernommen. Das enttäuscht, wenn man etwa seinen „alten“ Apple TV durch das neue Modell ersetzt und nicht gleich auch einen neuen Fernseher kauft.
Nur einen Teil der Einstellungen zu übernehmen, kann frustrierender sein, als erst gar keine Settings zu synchronisieren.

„The future of TV is apps“, sagte Tim Cook vor 6 Jahren. Mit der Ausnahme von Apple Arcade sitzen bei mir jedoch nur Videostreaming-Apps auf dem Home-Bildschirm. Das ist besonders bedauerlich, weil Microsoft sicherlich gerne sein Xbox Cloud Gaming auch auf dem Apple TV anbieten würde.
Die TV-Box könnte so viel attraktiver sein, wenn Apple sie zur besten Plattform für Game-Streaming von Xbox, Nvidia und Stadia machen würde.
Positiv: Die meisten Streamingdienste bauen ihre tvOS-Apps nach Apples (Design-)Empfehlungen. Negativ: YouTube und Netflix bleiben zwei populäre Ausreißer. Netflix verweigert sich der Apple-TV-App und YouTube fehlt die Unterstützung der präzisen Steuerung für die neue Siri Remote.
Aber sprechen wir doch (endlich) über die neue Fernbedienung.

Die neue Siri Remote ist verdammt gut – und nicht nur im Vergleich zum Vorgänger.
Das Aluminium-Gehäuse liegt schwerer in der Hand, ihre Buttons klicken kräftiger und sie streut eine leichte Kälte. So fühlt sie sich automatisch hochwertiger an als jede andere Plastik-Fernbedienung. Man kann sie weiterhin falsch anheben, und beispielsweise aus Versehen die Siri-Taste an der Seite auslösen, merkt das jedoch umgehend.
Die Zurück-Taste ist ein interessantes Eingeständnis. Sie war zuvor als „Menü“ betitelt, rief aber nie ein Menü auf. Im Gegensatz zu allen anderen Tasten ist sie minimal gewölbt, um sich im düsteren Kinozimmer erfühlen zu lassen. Es ist neben Play/Pause der wohl meistbenutzte Button.
An die Position der Stummschalten-Taste habe ich mich nach einigen Wochen gewöhnt. Im Streaming-Zeitalter hatte ich dafür nie Verwendung, als die Fußball-Europameisterschaft jedoch begann, und ich über Waipu an den Horror von Werbeunterbrechungen erinnert wurde, erschloss sich mir umgehend der Sinn einer solchen Stummschalten-Taste.
Apples neue Fernbedienung hat kein Gyroskop und keinen Neigungssensor mehr, und funktioniert deshalb nicht mehr mit zwei oder drei Spielen. No big deal.
Ja, sie hätte einen U1-„AirTag“-Chip verdient. Meine Kids haben es natürlich geschafft, die Fernbedienung in den letzten zwei Monaten zweimal erfolgreich zu verdaddeln. In ein Gehäuse, dass auch einen AirTag unterbringt, würde ich diese Fernbedienung jedoch nie stecken.
Die präzise Steuerung ist eine großartige Ergänzung. Ich wünschte, sie würde auch für Apple Music funktionieren und wäre einfacher zu entdecken. Ich wette nämlich: Viele Kund:innen werden die Funktion nie benutzen, weil man darüber nicht zufällig stolpert.
(M)ein großer Pluspunkt von tvOS bleibt die Bedienung über iOS und watchOS. Trotzdem ist die neue Siri Remote ein angemessenes Update für Apples Premium-Set-Top-Box.

Apropos „Box“. Der A12 Bionic, ein Chip aus dem Jahr 2018, ist schneller beim Wechseln zwischen tvOS-Apps und behält insgesamt Anwendungen länger im Zwischenspeicher. Auch die Artworks der Film-Cover aus der Videobibliothek laden deutlich schneller.
Der Chip ist gut genug für das, was Apples Box derzeit leistet, kratzt aber nicht annähernd an der Leistungen einer Konsole von Microsoft, Sony oder Nintendo. Zugegeben: Hätte Apple mit der Xbox, PlayStation oder Switch konkurrieren wollen, fehlen selbst dem aktuellen A14-Prozessor die spezifischen Grafikfähigkeiten der Spielekonsolen.
Die Unterstützung von Wi-Fi 6 + Thread ist dagegen absolut zukunftsorientiert. Hier verbaute Apple den aktuellen Stand der Technik, die in einigen Jahren weitverbreitet sein wird.
Und spätestens jetzt muss ich deutlich vor dem „Apple TV HD“ warnen. Er schneidet in den ausschlaggebenden Specs viel schlechter als der „Apple TV 4K“ ab, und rechtfertigt seine magere Ausstattung auch nicht über seinen (minimal geringeren) Preis.
Der Apple TV HD ist eine 6-Jahre-alte-Streaming-Box, die fünfmal teurer ist als die Konkurrenz. Egal, was ihr tut: Kauft nicht den „Apple TV HD“.
Wer einen vierstelligen Euro-Betrag für einen qualitativ hochwertigen Fernseher ausgibt, sollte 220 Euro (plus das Belkin-HDMI-Kabel) ins TV-Budget einrechnen. tvOS und die neue Siri Remote ersparen (tägliche) Frustrationen bei der Fernsehunterhaltung. Apples Set-Top-Box zeigt, wie man jeden Fernseher bedienen sollte – egal welches smarte Betriebssystem dort läuft.
Im Gegensatz zu den behäbigen Updates der Fernseher erhält tvOS jedes Jahr neue Funktionen. Selbst der Apple TV aus dem Jahr 2015 wird in diesem Herbst noch tvOS 15 bekommen. Löblich.
Und trotz all diesem Lob hat es sich Apple für die Hardware zu einfach gemacht. Die weitgehend unveränderte Set-Top-Box ist wirklich keine Hardware-Kunst. Warum ist sie sechs Jahre später noch so dicklich? Warum hat man sich keine Mühe bei der Konstruktion gegeben, um sie hinter flache Fernseher zu hängen? Ich möchte keine Wandhalterung, sondern eine clevere Unterbringung an der TV-Rückseite.
Wäre die schwarze Box obendrein preiswerter (so wie sich der HomePod mini vom Maxi-HomePod absetzt), hätte man einen perfekten Sturm aus Argumenten, denen man als TV-Neukäufer:inn nicht widersprechen könnte.
Somit bleibt der Apple TV 4K erst einmal eine Premium-Set-Top-Box. Ich würde darauf nicht mehr verzichten wollen, aber die potenzielle Zielgruppe könnte so viel größer sein.
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Ich hätte nicht gedacht über eine App fürs Teilen-Menü hier noch einmal zu schreiben, nachdem Google seinen Premium-Kund:innen mit Apple-Computern erst vor einem Monat „PiP“ versprach.
Die serverseitig-aktivierte Funktion scheint bei vielen bezahlten (!) Konten jedoch weiterhin zu fehlen. Auf anderen iPhones und iPads verschwand sie nach kurzer Zeit wieder – mich eingeschlossen.