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van Alex Olma
27. März 2017 – 20:57 Uhr

iOS 10.3: Apple File System

Mit iOS 10.3 spielt Apple ein neues Dateisystem (APFS) auf alle kompatiblen iPhones, iPads sowie den neuen Apple TV und jede Apple Watch.

Dass Apple mit dem neuen Dateisystem das in die Jahre gekommene HFS+ ablösen will, ist sehr zu begrüßen. Beim Design von APFS lag der Fokus auf den eigenen Hardware-Plattformen und Flash-basierten Speichermedien. Moderne Dateisystem-Features (Snapshots, Verschlüsselung) werden unterstützt und mit dem mehrfachen Abspeichern von Strukturdaten mittels Copy-On-Write macht APFS Fehler des darunterliegenden SSD/Flash-Speichers sofort sichtbar.

Schmerzlich vermissen wir Copy-On-Write und Checksummen für Nutzdaten; moderne Dateisysteme wie ZFS und BTRFS können das längst. Unverständlich, warum Apple bei einer Neuentwicklung die Datensicherheit der Nutzer nicht in den Mittelpunkt stellt. Vermutlich liefert Apple dieses wichtige Features noch nach, dank des variablen Aufbaus von APFS wäre dies in einer späteren Version denkbar.

Patrick Stein

Dreiviertel aller kompatiblen Apple-Geräte – mehrere Hundert Millionen Maschinen – werden direkt in den ersten drei bis vier Monaten umziehen. Das schaffte bislang kein anderes Betriebssystem.

27. März 2017 – 15:36 Uhr

Death Road to Canada

Die USA ist von Zombies überrannt; in Kanada kann man sich noch in Sicherheit bringen. Unser Road Trip startet in Florida – im Sunshine State. Wir sind zu zweit.

Kerry trägt eine tief ins Gesicht gezogene Baseball-Kappe und eine kantige ‚fit-over‘ Sonnenbrille, so wie Senioren am Strand (oder Patienten nach einer Augenoperation). Gillie hat rote, hochstehende Haare und ist beinahe überschwänglich gut drauf. Warum auch nicht? Laut Navi atmen wir schon in 15 Tage kanadische Luft – unser rostiger VW Käfer soll uns hinbringen.

Der erste Stopp für Burger, Benzin und Medikamente ist eine vermeintlich ruhige Industriefabrik. Es ist später Vormittag; man verspricht uns dort lediglich ein paar faulige Zombie-Einzelgänger. Das klingt machbar. Wir starten gestärkt und hochmotiviert.

Doch das Glück ist heute nicht auf unserer Seite. In den engen Gassen der Anlage wimmelt es von Untoten. Vorbeirennen ist ausgeschlossen. Im zweiten Raum zerbricht bereits am dritten Zombie-Schädel mein Wischmopp – die einzige Waffe, die ich dabeihatte.

Ich sehe, dass am anderen Ende des Durchgangs eine massive Rohrzange liegt. Die könnte helfen. Mit meinen kläglichen Faustschlägen schaffe ich es aber nicht dorthin. Wir versuchen zu fliehen. Ich rieche bereits das bevorstehende Blutbad.

Im Zick-Zack-Lauf hetzen wir zurück zum Ausgang. Draußen, auf der Zufahrt zur Fabrik, ist unser VW Käfer bereits eingekreist von einem Dutzend seelenloser Wanderer. Wir ändern zweimal abrupt unseren Sprint, stoßen durch die unbewachte Mitte und hechten in unseren Käfer.

Demotiviert, hungrig und ohne Waffen sind wir zurück auf der Straße. Jetzt braucht es Glück und Fingerspitzengefühl bei der nächsten Entscheidung. Uns wird ein Rastplatz vorgeschlagen, auf dem wir uns ausruhen können. Zombie-frei soll er sein. Wir trauen dem Versprechen nicht, entscheiden uns aber für den Stopp. Das nächste spielbare Freigelände würden wir ohne eine Mahlzeit im Magen ohnehin nicht überleben.

Ein simpler Pop-up-Dialog teilt uns mit, dass die Raststätte ein Hinterhalt ist. Kerry und Gillie sind tot.

Dang it!

The Oregon Trail trifft The Walking Dead: Death Road to Canada (universal; 7.99 €) für iPhone und iPad ist die Portierung der erfolgreichen Steam-Veröffentlichung von einem meiner Lieblingsentwickler. Es ist voller Pixelpracht, fantastischer Musik und alles andere als frustfrei. Ich hatte einige aussichtsreiche Anläufe am vergangenen Wochenende, ohne dabei aber auch nur annähernd in Richtung Kanada vorzustoßen. Aber wie so oft ist der Weg wohl das eigentliche Ziel.

27. März 2017 – 11:45 Uhr

„HomeKit – die Schnittstelle zum Zuhause“ [Sponsor]

„HomeKit – die Schnittstelle zum Zuhause“ von Matthias Petrat ist ein iBook (iTunes-Link) rund ums Thema Smart Home und in den nächsten sieben Tagen mein Sponsor der Woche.

Das Buch ist der perfekte Einstieg in die Heimautomatisierung: Es beschäftigt sich mit der Einrichtung von HomeKit kompatiblen Produkten. Es beschreibt wie man diese Geräte steuert und wie man durch zusätzlich Software auf einem ‚Raspberry Pi‘-Mini-Computer sein Zuhause zusätzlich aufbohrt.

Version 2.6 des Buchs erschien vor zwei Wochen und ist damit topaktuell. Weitere Gratis-Updates folgen. Neue Kapitel und überarbeitete Anleitungen treffen über die iBook-App automatisch ein – ähnlich wie die Updates für Programme. Ladet unbedingt mal das Probekapitel aus dem iBookstore – direkt vom iPhone oder iPad aus.

Ich finde es unglaublich befriedigend wenn sich Steckdosen automatisch abschalten sobald ich das Haus verlasse oder ich meinem Roboterstaubsauger Putzbefehle zurufen kann.

Mit „HomeKit – die Schnittstelle zum Zuhause“ lernt man wie man das Thema für sein Zuhause angeht.

24. März 2017 – 13:24 Uhr

Just Press Record

Just Press Record (universal; 4.99 €) ist der schnellste Weg zu einer Sprachnotiz. Am iPhone und iPad geht man über das Widget; noch flotter ist aber die Komplikation auf der Apple Watch.

Just Press Record speichert eure Aufnahmen als M4a-Datei auf dem iCloud Drive. Wenige Sekunden nach der Aufzeichnung ist die Audionotiz bereits transkribiert. Das klappt beeindruckend gut solange man in der voreingestellten Sprache bleibt.

Die Schlüsselwörter aus diesen verschriftlichten Memos lassen sich innerhalb der iOS-App – oder unter macOS via Spotlight – wiederfinden.

Um unkompliziert eine lose Idee festzuhalten, immer dann wenn man gerade nicht zwei Daumen zum Tippen hat, funktioniert Just Press Record fantastisch. Just Press Record sollte auf jeder Apple Watch vorinstalliert sein.

24. März 2017 – 10:11 Uhr

#046 – FiLMiC Pro 6.0

Zwischen Version 5.0 und 6.0 von FiLMiC Pro (universal; 14.99 €) liegen exakt ein Jahr und sechs Monate. In diesen eineinhalb Jahren hat sich die Video-App kontinuierlich verbessert. Was man heute damit alles anstellen kann, war mir im Herbst 2015, als ich die Software das erste Mal ernsthaft benutzt habe, nicht ansatzweise klar.

In dieser Woche geht es um die wichtigsten Neuerungen, das passende iPhone-Kamera-Profil von FilmConvert sowie die FiLMiC Remote (universal; 6.99 €) .


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23. März 2017 – 23:31 Uhr

Panols splittet Panorama-Fotos für Instagram

Panols zerschneidet eine Panorama-Aufnahme in drei quadratische Bilder. In richtiger Reihenfolge kann man diese drei Abzüge zu Instagram laden. Durch das ‚swipeable‘ Fotokarussell erscheinen sie dort als ein zusammenhängendes Panorama-Bild.

Panols steht über den Umweg der Apple-Store-App (universal; Laden) dieser Tage kostenlos zum Download1.

Danke, GenFlausch!

Apropos Instagram. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung steht inzwischen für alle Accounts zur Verfügung. Unbedingt aktivieren.


  1. Apple Store App → Entdecken → „Jetzt kostenlos laden“. 
23. März 2017 – 9:50 Uhr

Apple übernimmt Workflow

Matthew Panzarino gehört die Erstmeldung zur Übernahme von Workflow (universal; Laden):

Apple has finalized a deal to acquire Workflow today — a tool that lets you hook together apps and functions within apps in strings of commands to automate tasks. We’ve been tracking this one for a while but were able to confirm just now that the ink on the deal is drying as we speak.

TechCrunch

Unlike many Apple acquisitions, this one was not just a deal for the Workflow team but for the app itself too, which signals that Apple sees value in the product. […]

It now seems apparent that Apple intends to make iOS itself more open to Workflow-style automation, not less, and that’s a good thing. The kind of customization that Workflow allows is critical for the iPad, particularly, if it’s to become a true productivity platform.

Khoi Vinh’s

Workflow has been the driving force behind my decision to embrace the iPad as my primary computer. Workflow is a shining example of the power of automation combined with user creativity and its underlying mission has always been clear: to allow anyone to improve how iOS can get things done for them in a better, faster, more flexible way. Workflow is the modern bicycle for the mind. There’s nothing else like it.

Federico Viticci

Imagine if Apple created APIs that allowed any app to tap into Workflow’s automation tools. Imagine if we could string together automation steps that allow users to press one button and have five different applications lend a hand to getting work done. Once (if?) Workflow gets inside the iOS security sandbox and becomes an integrated Apple product, Workflow could become much more powerful.

David Sparks

Ich hoffe, die Übernahme von Workflow verläuft wie die von TestFlight. Apple schnappte sich den Entwickler-Service im Frühling 2014, öffnete die integrierte Version für jeden iOS-Developer im Herbst 2014 und war im darauffolgenden Jahr bereits der dominante Beta-Test-Dienst für alle iOS-Apps.

22. März 2017 – 19:07 Uhr

Für Schulen und Arbeitsplätze: das neue 9.7″ iPad

Aus Apples Pressemitteilung zum neuen iPad:

Apple hat heute das iPad im beliebtesten Formfaktor aktualisiert und mit einem helleren 9,7″ Retina Display und herausragender Leistung ausgestattet – das alles zu dem bisher günstigsten Preis, beginnend ab 399 Euro inkl. MwSt..

Die zwei wichtigsten Infos zum neuen 9,7″ iPad stehen gleich im ersten Satz: Es ist a) der Preis und b) der „beliebteste Formfaktor“.

Grob geschätzt finden sich 150 Millionen iPads mit der Bildschirmdiagonale von 9,7″ in Verwendung. Es ist die populärste Größe, allerdings laufen viele dieser Tablets nicht mehr mit iOS 10. Das prominenteste Beispiel dürfte das iPad 2 sein. Nach sechs Jahren hängt es heute nur noch auf iOS 9.3.5 ab.

Das neue iPad zum günstigeren Preis ist ein Upgrade-Angebot für Kunden, die noch mit diesen alten Tablets unterwegs sind. Primär visiert Apple dabei Benutzer an, denen diese Geräte nicht direkt gehören. Es geht um Schulen und Firmen, die diese iPads verleihen (beziehungsweise als Arbeitsmittel zur Verfügung stellen).

Die Tech-Specs sind entsprechend angepasst: Das 9,7″ iPad ist eine modifizierte Version des iPad Air (2) – es ist jedoch dicker, schwerer und besitzt keine Antireflexbeschichtung. Kein Pro-Feature (Pencil, Smart Keyboard, etc.) lässt sich nutzen.

Apple findet hier technische Kompromisse1, die im Education- und Enterprise-Bereich unerheblich sind, aber einen Preis und eine Bildschirmgröße, die den Unterschied ausmachen (könnten).


  1. Jeder, der sich privat für ein iPad interessiert, bekommt von mir die Empfehlung für ein iPad Pro. Den Aufpreis ist es definitiv wert. 

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