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van Alex Olma
11. August 2020 – 12:07 Uhr

Die erste öffentliche Beta von watchOS

Zum ersten Mal existiert von watchOS (in Version 7) eine öffentliche Beta. Nach fünf Jahren fühlt sich Apple erstmals zuversichtlich genug um eine solche Vorabversion nicht nur an die Armgelenke von Entwicklern zu schnallen.

Das ist eine Anmerkung wert, weil die Apple Watch grundsätzlich keinen Downgrade auf eine früher veröffentlichte OS-Version erlaubt.

Obendrein lässt sich kein Kabel kaufen, mit dem man an den Diagnose-Port der Uhr gelangt. Sprich: Wenn ein (erzwungener) Neustart ein mögliches Problem nicht behebt, muss die Uhr zu Apple. Ich hatte so einen solchen Fall bisher einmal. Spätestens dann wenn Apple ein zukünftiges iPhone komplett ohne Anschluss veröffentlicht, sprechen wir darüber noch einmal.

10. August 2020 – 12:23 Uhr

WSJ: „U.S. Government Contractor Embedded Software in Apps to Track Phones”

Während alle über TikTok sprechen…

A small U.S. company with ties to the U.S. defense and intelligence communities has embedded its software in numerous mobile apps, allowing it to track the movements of hundreds of millions of mobile phones world-wide, according to interviews and documents reviewed by The Wall Street Journal.

Anomaly Six LLC a Virginia-based company founded by two U.S. military veterans with a background in intelligence, said in marketing material it is able to draw location data from more than 500 mobile applications, in part through its own software development kit, or SDK, that is embedded directly in some of the apps. An SDK allows the company to obtain the phone’s location if consumers have allowed the app containing the software to access the phone’s GPS coordinates.

Byron Tau | The Wall Street Journal

…bleibt „third-party SDK creep” ein ganz generelles Problem.

9. August 2020 – 14:49 Uhr

Verpasste Chance: xCloud und Xbox Game Pass nicht im App Store

Our testing period for the Project xCloud preview app for iOS has expired. Unfortunately, we do not have a path to bring our vision of cloud gaming with Xbox Game Pass Ultimate to gamers on iOS via the Apple App Store. Apple stands alone as the only general purpose platform to deny consumers from cloud gaming and game subscription services like Xbox Game Pass. And it consistently treats gaming apps differently, applying more lenient rules to non-gaming apps even when they include interactive content. All games available in the Xbox Game Pass catalog are rated for content by independent industry ratings bodies such as the ESRB and regional equivalents.

via Nick Statt | The Verge

Lupenrein wettbewerbswidrig. Deshalb zitierte man Tim Cook erst vor wenigen Tagen zur Anhörung vor den US-Kongress. Deshalb musste er im Stuhlkreis mit Google, Amazon und Facebook sitzen.

Apple unterbindet hier eine Idee, weil sie es können; weil sie der Gatekeeper für den App Store sind.

Die 70/30-Beteiligung ist gar nicht entscheidend und das App-Store-Regelwerk verstößt per se gegen keine Gesetze. Die Monopolstellung des App Stores zeigt sich am deutlichen in der ungleichen Behandlung von Entwicklern und Entwicklerinnen sowie der willkürlichen Auslegung der App-Store-Regeln.

Als Pförtner für den gesamten Software-Vertrieb ist Apples unfaire Regulierung obendrein am einfachsten nachzuvollziehen: Die Vergehen von Google, Amazon und Facebook sind zumindest komplex. Das Apple exklusiv den Daumen auf der Zulassung und die Verteilung für Software auf einer „general purpose platform“ hat (so wie Microsoft es treffend ausdrückt), steht im absoluten Mittelpunkt der Diskussion (zumindest sollte es dort stehen).

Der Xbox Game Pass versucht hier etwas Neues. Apple hätte die Chance gehabt diesem Cloud-Gaming-Trend unter die Arme zu greifen. Man stelle sich nur einmal theoretisch vor, Apple hätte sich mit Microsoft an einen Tisch gesetzt und gefragt: „Wie schaffen wir es, dass der Xbox Game Pass auf iPhones, iPads, dem Mac und dem Apple TV besser läuft als bei der Konkurrenz?”

Anstelle dessen erstickt Apple diese Innovation. Es ist eine Entscheidung, die nicht nur den Entwickler betrifft, Apples eigenen App Store für seine Nutzer_innen unattraktiver macht, sondern allem voran der eigenen Firmenkultur und Produktentwicklung entgegenläuft, die den App Store erst so innovativ und erfolgreich gemacht hat.

4. August 2020 – 23:39 Uhr

Nach 33 Jahren: Phil Schiller tritt kürzer

Apple today announced that Phil Schiller will become an Apple Fellow, continuing a storied career that began at Apple in 1987. In this role, which reports to Apple CEO Tim Cook, Schiller will continue to lead the App Store and Apple Events. Greg (Joz) Joswiak, a longtime leader within the Product Marketing organization, will join the executive team as senior vice president of Worldwide Marketing.

Apple/Newsroom

Man muss erst gar keine Spekulationen beginnen: Phil Schiller tritt kürzer – er tritt zurück. „Retirement auf Raten“ sozusagen. Wann er die verbleibende Verantwortung für den App Store und die Apple Events abgibt, ist nur noch eine Frage der Umsetzung – die Strategie dafür steht.

“It has been a dream come true for me to work at Apple, on so many products I love, with all of these great friends — Steve, Tim, and so many more,” said Schiller. “I first started at Apple when I was 27, this year I turned 60 and it is time for some planned changes in my life. I’ll keep working here as long as they will have me, I bleed six colors, but I also want to make some time in the years ahead for my family, friends, and a few personal projects I care deeply about.”

Einen der wenigen richtig großen Führungswechsel, so wie diesen, vollzog Apple mit dem Rauswurf von Scott Forstall im Oktober 2012. Die damalige Pressemitteilung nannte die neuen Verantwortlichkeiten von Bob Mansfield, Jony Ive, Craig Federighi und Eddy Cue. Nur Phil Schiller blieb komplett unerwähnt.

Warum auch? Er war im Jahr 2012 die unangefochtene Nummer 2 hinter Tim Cook. Hätte Cook hingeworfen, wäre Schiller in die Verantwortung getreten – entweder selbst oder in der Suche für eine Nachfolge.

Dazu kam es bekanntlich nie. Und in den letzten acht Jahren haben sich die Positionen in der Führungsriege verschoben. Aktuell sehe ich Jeff Williams in der Rolle des Vizepräsidenten von Tim Cook.

Phil Schiller war als „Senior Vice President of Worldwide Marketing“ bis heute an jedem Produkt aus Cupertino beteiligt. Bis zum wertvollsten ihrer Produkte: Apple, die Firma.

Schiller war ein essentielles Verbindungsstück beim Führungswechsel von Steve Jobs zu Tim Cook. Schiller vertrat Jobs bereits während seiner krankheitsbedingten Auszeiten, aber auch mit sagenhaft viel Bühnenzeit in Keynotes während der ersten Tim-Cook-Jahre.

Ein echter Apple Fellow.

31. Juli 2020 – 13:03 Uhr

Weder Würfel noch Abzählreim: „Chooser” bestimmt wer ein Spiel beginnt.

Randomly select a finger among the fingers placed on the screen! Great for board games, card games, and more!

Matt Marks | App Store

Apps, die man nie braucht – bis man sie dann mal braucht.

30. Juli 2020 – 19:11 Uhr

Bild-in-Bild aus der YouTube-App (via Shortcuts)

I’ve created this shortcut that essentially copies the link of your YouTube video, opens it in Safari then goes into picture-in-picture by you selecting a bookmarklet (bookmark containing JavaScript input) that forces the video into picture-in-picture straight away.

This Siri shortcut requires you to download Scriptable from the App Store as most of the scripting is done on that app to allow for YouTube in picture-in-picture.

r/iOSBeta

Voraussetzung ist Scriptable (universal; Laden) sowie die Beta von iOS 14 oder das reguläre iPadOS 13.

Der Kurzbefehl erspart lediglich ein paar „Copy & Paste“-Befehle. YouTube-Videos lassen sich aus Safari heraus nämlich direkt in die Bild-in-Bild-Ansicht schicken. Auf dem iPhone oder iPad schaue ich dort allerdings nie YouTube-Videos, weshalb ich über den Shortcut schneller aus der YouTube-App in die Bild-in-Bild-Wiedergabe gelange.

30. Juli 2020 – 14:18 Uhr

#216 – 12 essentielle iPad-Apps

Als eigenständiges Betriebssystem bekommt iPadOS hier natürlich auch seine eigene Liste. Und obwohl viele Apps sowohl auf dem iPhone wie auch dem iPad vorliegen, erfüllen sie mitunter verschiedene Jobs.

Ich habe mich auf zwölf iPad-Apps festgelegt, auf die ich derzeit absolut nicht verzichten möchte.


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30. Juli 2020 – 12:36 Uhr

#215 – 12 essentielle iPhone-Apps

Die besten Apps gibt es normalerweise zum Jahresabschluss. Aber was ist dieses Jahr schon normal?

Meine Liste entstand nicht aus dem Bauch heraus. Ich habe wahrscheinlich sogar zu lange darüber nachgedacht. Das ist aber gar nicht schlecht: Ich stehe nämlich jetzt hundertprozentig hinter diesem bunten Strauß aus zwölf iPhone-Apps.

Hier das Intro zur siebeneinhalbminütigen Episode:


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