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van Alex Olma
14. Juni 2019 – 11:56 Uhr

„Meet the new Dropbox”

It all adds up to a lot of time and energy spent on work that isn’t the actual work itself. But we’ve got a plan, and we’re excited to share how we’re going to help you get a handle on all this „work about work.”

Blog.Dropbox.com

Das Wort „work” liest man stolze zweiundzwanzig Mal in ihrem Blogpost. Das ist kein Zufall, sondern die Folge einer Produktentwicklung, die bereits mehrere Jahre andauert.

Dropbox verabschiedete sich von Angeboten für Endkunden (Mailbox und Carousel), und orientiert sich zielstrebig in Richtung ‚Enterprise‘. Für Dropbox ist das zweifellos der richtige Schritt: Als reiner Speicherplatzanbieter hat man keine Zukunft.

I suppose Dropbox’s new client is indicative of their increased emphasis on enterprise customers. It sure seems like they’re more eager to compete with Slack and Microsoft than they are to provide syncing tools to individual customers. I’ll respond accordingly by making sure no files or apps I rely upon are dependent on Dropbox.

Nick Heer

Für mich, als individuellen Kunden, schwindet damit jedoch die Attraktivität von dem ehemals simplen Datei-Sync-Dienst. Vor eineinhalb Jahren habe ich die Dropbox-App von meinem Mac geworfen; die iOS-App blieb installiert, weil sie mir nicht ins Betriebssystem pfuscht. Dateien, die noch auf Dropbox liegen, lassen sich für mich am Mac über den Browser schieben oder über Transmit hoch- beziehungsweise herunterladen. Wenn Apple im Herbst ‚iCloud Drive Folder Sharing‘ einführt, tritt für mich das letztes Feature ab, dass die iCloud bislang noch nicht leistet.

13. Juni 2019 – 13:20 Uhr

„The time has come to recognize the platform in a special way.”

Mit diesem Satz – dem Satz aus der Überschrift – leitete Craig Federighi nicht nur iPadOS ein, sondern nahm Apple in die Pflicht das iPad in seiner Softwarezukunft regelmäßig und substanziell voranzutreiben. Das iPad bekam auf der diesjährigen WWDC nicht nur einen eigenständigen Namen für sein Betriebssystem, es bekam nach zehn Jahren die überfällige Unabhängigkeitserklärung – das öffentliche Bekenntnis nicht mehr auf dem iPhone-Rücken reiten zu müssen.

Mit einem solchen Statement geht obendrein eine Art geteiltes Leistungsbewusstsein einher, in dem es nicht vorstellbar sein wird, im nächsten Jahr einfach kein signifikantes iPadOS-Update auszugeben. Die Zeiten, in denen das iPhone als Schwergewicht alle anderen Baustellen gestoppt hat, sind schwieriger zu rechtfertigen wenn diese „anderen Baustellen” einen konkreten Namen haben. Selbst tvOS und watchOS erhielten in allen Jahren, in denen das iPhone die höchste Priorität genoss, ihre Updates – auch wenn die Neuerungen teilweise überschaubar ausfielen. Das iPad saß im direkten Vergleich dagegen oft nur auf der Auswechselbank.

Natürlich wird es auch zukünftig Jahre geben, in denen der Fokus einseitig ausfällt. Ressourcen in der Softwareentwicklung lassen sich nur begrenzt mit Geld ausbauen. Und es bleibt nicht zu vergessen, dass die generelle Weiterentwicklung von iOS natürlich nicht nur dem iPhone hilft, sondern auch dem Apple TV, eurem HomePod, der Apple Watch und natürlich dem iPad.

Trotzdem: Der Name verpflichtet. Alles andere als eine jährliche Weiterentwicklung von iPadOS ist ab sofort nicht mehr vorstellbar.

12. Juni 2019 – 16:46 Uhr

#158 – zwei Dutzend (weitere) Kleinigkeiten aus iOS 13

Wer hat Lust auf einen weiteren Schwung an interessanten Neuerungen aus iOS 13 und iPadOS? Ich hatte Lust darauf!

Deshalb habe ich nochmal vier Hände voll an feinen Kleinigkeiten zusammengetragen, und in ein siebenminütiges Video gestopft.


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7. Juni 2019 – 19:18 Uhr

Für Entwickler: So installiert ihr die tvOS-Beta ohne macOS

Jedes Jahr recherchiere ich es neu; jetzt schreibe ich es (nochmal) auf.

Apple gibt euch offiziell zwei Möglichkeiten die Beta-Version von tvOS einzuspielen: Beide Optionen involvieren einen Mac. Das ist unnötig umständlich, weil man das Konfigurationsprofil für tvOS auch über ein iPhone auf den Apple TV übertragen kann (womit sich die Set-Top-Box anschließend die Beta-Betreibssystemversion von Apples Servern zieht).

Und das geht so: Ladet das (nur wenige Kilobyte große) Konfigurationsprofil über das iPhone aus eurem Developer-Account auf eure Dropbox und kopiert euch anschließend den Link zu dieser Datei in die Zwischenablage.

Und dann gehts ab zum Apple TV:

  1. Navigiert zu: tvOS -> Einstellungen -> Allgemein -> Privacy.
  2. Wählt den Menüpunkt „Share Apple TV Analytics” aus, aber klickt diesen Menüpunkt nicht an.
  3. Drückt stattdessen „Wiedergabe/Pause” auf der Apple TV Fernbedienung.

Nun springt ein Texteingabefeld auf, in das ihr vom iPhone aus die Dropbox-URL kopiert. Ändert in dieser URL die letzte „0” in eine „1” und der Apple TV spielt das Konfigurationsprofil ein. Über die normale Update-Suche findet der Apple TV nun die Beta-Version von tvOS.

7. Juni 2019 – 13:14 Uhr

iOS 13 drängt auf weniger Standort-Zugriff im Hintergrund

In iOS 13 können App-Store-Apps nicht mehr initial nach einem dauerhaften Zugriff auf euren Standort fragen. Nutzer- und Nutzerinnen können im iOS-Dialog, der seit iOS 11 verpflichtend aufspringen muss, den Standortverlauf nur noch „einmalig” freigeben („Allow Once”), ihn gestatten wenn man die App benutzt („Allow While Using App”) oder den Zugriff komplett ablehnen („Don’t Allow”).

Um den Standort-Zugriff für eine App dauerhaft zu erlauben, kann man eigenständig die iOS-Einstellungen aufrufen und dieses Privileg dann der jeweiligen Anwendung zuschreiben. Update Gestattet der Benutzer ‚Allow While Using App‘ ist die Anwendung zu einem späteren Zeitpunkt in der Lage nach einem dauerhaften Zugriff zu fragen (Danke, @Tion). /Update

Obendrein fragt iOS 13 in unregelmäßigen Abständen von sich aus nach, ob Anwendungen mit diesen Rechten weiterhin „deinen Standort im Hintergrund verwenden dürfen”. Die ersten aufspringenden Benachrichtigungen sahen bei mir wie folgt aus:

Diese Nutzerführung dürfte signifikant dazu beitragen, dass viele Apps keine Berechtigung mehr bekommen im Hintergrund euren Standort abzufragen.

6. Juni 2019 – 16:23 Uhr

#157 – zwei Dutzend (feine) Kleinigkeiten aus iOS 13

Ich folge in dieser Woche (natürlich) dem Hype um iOS 13 und iPadOS. Die ersten zwei Tage mit dem OS-Update enthüllten bereits diverse kleine Änderungen, die abseits der ‚Headliner‘-Features existieren.

Mein Video erwähnt nicht den Dunkelmodus, die erweiterten Fotofunktionen oder die neue Erinnerungs-App. Es geht mir in dieser Woche um Features, die nicht im Rampenlicht stehen, aber unseren Alltag mit iPhones und iPads nachhaltig prägen werden.


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5. Juni 2019 – 22:23 Uhr

„AirPods Audio-Sharing” in iOS 13: zwei Apple-Kopfhörer-Pärchen an einem iPhone

Pair two sets of AirPods to one iPhone and enjoy the same song or movie along with a friend.

iOS 13 Preview

Für ‚AirPods Audio Sharing‘ in iOS 13 führt man (vermutlich) zwei iPhones (mit jeweils eigenen AirPods) zueinander. Über ein Pop-up wird man anschließend den Ton aus seinem iPhone gleichzeitig an die zweiten AirPods weitergeben können.

Da ich im Moment keine zwei iPhones mit iOS 13 – auf zwei unterschiedlichen Accounts – zur Hand habe, verbinde ich die zwei Paar AirPods in meinem Video über das Kontrollzentrum von Hand. Das klappt bereits hervorragend und resultiert in vier einzelnen AirPods, die von einem einzigen iPhone bespielt werden.

4. Juni 2019 – 16:48 Uhr

„Sign in with Apple” ist eine Ohrfeige für Facebook und Google

Wer als App-Store-Entwickler den Login via Google- oder Facebook-Account erlaubt, muss ab Herbst auch die Privatsphäre-schützende „Anmeldung mit Apple” anbieten – verpflichtend. Ab Minute 40 kann man sich den Ausschnitt der gestrigen Keynote dazu noch einmal ansehen.

Apples Wette auf eine „datenschutzfreundliche Alternative” zu den sozialen Netzwerken ist aber nicht nur ein Verkaufsargument – wie Apple im Moment vorgeworfen wird1 – sondern eine Form der Selbstverteidigung: Wer sich über ein Google- oder Facebook-Konto bei einer App anmeldet, kann nicht überblicken in welchem (massiven) Umfang dabei sein Nutzungsverhalten ausgespäht wird.

„Sign in with Apple” verbietet keinesfalls andere Anmeldeoptionen. Es bietet darüber hinaus sogar die Möglichkeit ganz bewusst seinen richtigen Namen und seine echte E-Mail-Adresse an den Entwickler durchzustecken. Das ist im Gegensatz zu den Login-Diensten von Facebook und Google für jeden nachvollziehbar; es ist eine nachvollziehbare Datenweitergabe.

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