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van Alex Olma
24. Juli 2017 – 15:52 Uhr

Leap On!

Leap On! (universal; Laden) ist kurzweilig, Nonstop-Unterhaltung und lässt sich am iPhone im Einhandmodus spielen.

21. Juli 2017 – 16:43 Uhr

CARROT Weather ist eine Wetter-App mit ‚personality‘

Die Apple-Watch-Complication findet sich schon länger auf meiner Uhr. Mit Version 4 (universal; 4.49 ) wird die iOS-App selbst noch einmal viel besser. Dort scrollt man jetzt nämlich wie in einem Super-Mario-Bros.-Level durch die Temperaturen der nächsten Tage.

Im „Ultrapremium Club“ für 10.49 € im Jahr schnappt sich CARROT die crowdsourcten Vorhersagen von Weather Underground, die für Europa eventuell ein wenig präziser ausfallen als der Datensatz von Dark Sky.

An Witz und kecken Sprüchen hat der „Talking Forecast Robot“ mit dieser Aktualisierung natürlich nicht eingebüßt. Vielmehr kann man jetzt über einen Schieberegler seine verbalen Auswüchse drosseln. Die knackigen Statements bleiben ein Grund warum ich die Wetter-App so mag.

21. Juli 2017 – 9:52 Uhr

#063 – das 10.5“ iPad Pro, ein Nachschlag.

Trotz langem iPad-Pro-Artikel am Dienstag waren noch einige Gedanken zur neuen Hardware, seinem Zubehör, den passenden App-Store-Apps sowie iOS 11 übrig. Deshalb bin ich den Versuch angetreten, so viele meiner Überlegungen wie möglich in ein 7-Minuten-Video zu verpacken.

Herausgekommen ist ein Mix aus Meinung, Tipps und Empfehlungen zum 10.5“ iPad Pro.

Hier die 40-Sekunden-Vorschau zur siebeneinhalbminütigen Episode:


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20. Juli 2017 – 16:32 Uhr

Preisstabilität ist etwas wert.

LGs Smartphone-Flaggschiff startete für 749 Euro im März 2017. Viereinhalb Monate später bekommt man es für 450 Euro. Samsungs S8 ist nach dreieinhalb Monaten immerhin nur 200 Euro günstiger geworden.

Zum Vergleich: Das iPhone 7 ging für 759 Euro im September 2016 in den Verkauf. 10 Monate später bekommt man es für 605 Euro. Googles Pixel behält vergleichbar gut seinen ersten Verkaufspreis.

via Felix Bahlinger

20. Juli 2017 – 14:55 Uhr

Pocket Casts ❤️ Sonos

As you play things on your Sonos speakers your progress will automatically be saved back to your Pocket Casts account so you can continue listening on your other devices as well. It’s the complete experience you’ve come to expect from using Pocket Casts on your phone, tablet and computer, now available on your speakers as well.

Pocket Casts Sonos Support – Beta

Pocket Casts kostet 4.49 . Voraussetzung für die Podcast-Wiedergabe über ein Sonos-System ist ein kostenloser Pocket-Casts-Account1.

Größter Nachteil (für mich:) Die Sonos-App lässt mich die Abspielgeschwindigkeit meiner Podcast-Abos auf den Lautsprechern nicht ändern.


  1. Wer den Webplayer von Pocket Casts nutzen möchte, kann dafür einmalig neun US-Dollar bezahlen. Für die Sonos-Anbindung ist aber nur ein Gratis-Konto notwendig. 
18. Juli 2017 – 10:44 Uhr

Das 10.5” iPad Pro

Im vierten Quartal 2005, vier Jahre nach dem ersten iPod, repräsentierte der ikonische MP3-Player die Hälfte von Apples Gesamtumsatz und man begann sich intern zu fragen: „Welches Gerät macht den iPod einmal überflüssig?“

Einen Eintrag ins Geschichtsbuch war dem iPod bereits damals sicher. Das er sich jedoch als Heilsbringer der gesamten Firma aus Cupertino entpuppte, war zu dieser Zeit alles andere als gegeben. Sich bereits damals die Frage zu stellen, wie die nächste oder übernächste Generation ihre Musik hört, klingt in meinen Ohren früh. Gleichzeitig macht es aber deutlich mit welchem Versatz in der Entwicklung solcher Gadgets wir als normale Kunden leben (müssen).

Wie sich die Frage der iPod-Nachfolge beantwortete, wissen wir alle. Schlussendlich war es das iPhone, das mit seinem vierten und fünften Modell den iPod komplett von der Bildfläche fegte. Was viele Menschen heute noch nicht wissen (oder wahrhaben wollen): Dass was das iPhone für den iPod war, ist das iPad für den Mac.

Seit Jahren kommen die Einschläge dafür näher: Das iPad Pro vor zwei Jahren hatte die gleiche Rechenpower wie das damals (und heute) aktuelle MacBook Air. Die neuen iPad Pros sind mit ihren A10X-Prozessoren inzwischen auf Augenhöhe mit dem Mac Pro aus 2013 (single core) und vergleichbar mit dem 13-Zoll MacBook Pro aus 2016 (multi-core). Es ist ein gigantischer Sprung mit dem Apple zu Intels Silizium aufschließt.

Am Ende wird es aber nicht die Prozessor- oder Grafikpower sein, die die meisten Menschen in Zukunft zu einem iPad beziehungsweise Tablet-ähnlichem Gerät zieht. Den Unterschied macht der Komfort, die Art und Weise wie wir gerne arbeiten. Schlussendlich will man im Alltag nämlich nicht mehr den Truck fahren, sondern das sportliche Elektroauto.

Ich weiß, dass klingt abermals wie der typische Abgesang auf den Personal Computer – von so jemandem wie mir, der bereits seit ein paar Jahren vom iPad aus arbeitet. Und ja, ich kann mir vorstellen wie ermüdend es ist seit Jahren eine Zukunft gepredigt zu bekommen, aber aktuell seiner Arbeit schlicht nicht ohne einem Mac nachgehen zu können (mich übrigens eingeschlossen). Deshalb an dieser Stelle eine optimistische und realistische Aussicht.

Der Mac hat im nächsten Jahrzehnt die riesige Chance noch viel mehr Nischenpositionen zu besetzen, als das heute vorstellbar ist. Der Mac bleibt komplex, weil das iPad ihm die Nutzung als bessere Surf-Email-Game-Maschine abnimmt. Der Mac kann sein mannigfaltiges Fenster- und File-Design behalten, weil das iPad eine schlanke Arbeitsumgebungen bietet. Ums noch deutlicher zu sagen: Ohne das iPad müsste der Mac seine Komplexität streichen, weil er damit nicht mehr der Mehrheit seiner Kunden und Kundinnen hilft.

Nicht verwechseln! Es geht in den nächsten Jahren nicht darum bestehende Desktop-Apps aufs iPad zu bringen, sondern einen Arbeitsablauf, der zum gleichen Ergebnis führt. Das klingt nach Haarspalterei, ist in vielen „Kann-mein-iPad-meinen-Laptop-ersetzen“-Diskussionen aber immer noch ein gerne übersehener Knackpunkt.

Es geht nicht darum Scripts und (Tastatur‑)Shortcuts nachzubauen, sondern nachzuvollziehen warum sich derzeit doppelt so viel Käufer und Käuferinnen für ein iPad entscheiden als den Mac.

Scott Forstall hat einen passenden Aspekt, in Bezug aufs iPhone allerdings, kürzlich schön auf den Punkt gebracht:

When the original iPhone came out, the reviews didn’t get it. The reviews talked about number of clicks. To send an email it takes you six taps or something. So it was being compared against other smartphones of the time, Blackberry and others, according to the metrics people thought were important at the time.

What they didn’t get was: We were changing the entire paradigm. We changed the entire way things were done.

Natürlich entschuldigt das nicht die immer noch mangelnde ‚Pro‘-Software-Situation fürs iPad. Für Entwickler war es in den letzten Jahren oft nicht wirtschaftlich viel Zeit und Ressourcen in eine sehr ausgefeilte App zu stecken – eine Pro-App. Meine Hoffnung ruht deshalb nicht nur auf iOS 11 (mit seinen erweiterten Multitasking-Fähigkeiten und neuen Schnittstellen), sondern allem voran auf dem App-Store-Redesign, das über eine Redaktion Software im gigantischen Katalog aufspürt und empfiehlt. Lichtblicke sind für mich bereits heute Apps wie Affinity Photo, Affinity Designer, Ferrite, Ulysses oder LumaFusion.

Ergänzend kommt hinzu: Seit diesem Jahr gibt es erstmals eine deutliche Unterteilung in puncto Hardware. Das 10.5” iPad Pro setzt sich technisch und preislich klar vom neuen 9.7” iPad ab. Damit trennen wir uns zum ersten Mal vom „Ein-Modell-für-alle“-Konzept. Jetzt gibt es ein Consumer- und ein Pro-Gerät, so wie damals Steve Jobs auf seiner 2×2-Matrix zwischen iBook und PowerBook beziehungsweise iMac und Power Mac unterschied.

Ich bin mir sicher, dass sich Features wie das ProMotion-Display oder der Pencil-Support in ein paar Jahren auch im EDU-iPad wiederfinden, aber nicht bevor das Pro-Modell sich anderweitig (nach oben) absetzt. Die Unterteilung ist entscheidend, weil es dem Produkt eine klare Linie überbügelt, die sich auch auf die Software und Software as a Service durchschlagen kann.

Der Bildschirm, ein gutes Stichwort: Das neue ProMotion-Display im iPad Pro ist eines der besten Displays, die man derzeit kaufen kann. Es ist nicht der am höchsten aufgelöste Screen (2224 x 1668px), aber mit 120 Hertz, True Tone, dem größeren P3-Farbraum und einer neuen Maximalhelligkeit (600 Nits) liefert es Argumente, die alleine das Upgrade wert sind – insbesondere wenn man von einem iPad Air (2) kommt.

Obendrein stellt sich nach einem Monat unter täglicher Nutzung die neue Bildschirmgröße von 10.5” als sehr passend heraus. 12.9” bleibt für mich das Schreibtisch-Format. Das alte 9.7” war bereits Couch-, Bett- und Flugzeug-kompatibel. 10.5” klingt nicht noch großartig viel mehr1, hilft aber beispielsweise enorm bei der Tastaturgröße und wirkt insgesamt weniger gedrängt (ohne dabei Intimität einzubüßen).

Fast-Charging ist für mich fast gleichbedeutend entscheidend. In meiner persönlichen Nutzung ist es nicht die summierte Akkulaufzeit, sondern wie schnell ich wieder Strom in die Geräte bekomme. Zwischenladen lässt sich häufig. Dann muss es aber schnell gehen. Fast-Charging beim 10.5” iPad Pro führt mir (jedes Mal) vor Augen, wie sehr ich es im iPhone 7 (Plus) vermisse.

Apropos vermissen: Ich frage mich wo das Zubehör für den Smart Connector bleibt, ob Apple plant einen offiziellen Akku-Pack fürs iPad anzubieten, ob Wasserfestigkeit auf der Roadmap für zukünftige Modelle steht und warum wir auf den tollen neuen nicht-mechanischen Homebutton verzichten müssen?

Fazit

Ich kann ohne Übertreibung behaupten, dass dem iPad die zweitgrößte Veränderung meiner Computernutzung in den letzten 10 Jahren zuzuschreiben ist. Platz 1 besetzt (selbstverständlich) das iPhone2.

In einigen Ohren mag das abwegig klingen. Es würde mich jedenfalls nicht wundern, weil die Tablet-Kategorie auch im siebten iPad-Jahr oft noch jung und unverstanden wirkt.

Festzuhalten aber bleibt: Das iPad Pro aus diesem Jahr setzt hinter alle technischen Eckpunkte, bei denen man in den letzten Jahren noch Zweifel an der kompletten Alltagstauglichkeit anbringen durfte, ein Häkchen. Die Hardware ist schlicht keine Ausrede mehr das iPad als persönlichen Computer zu ignorieren. Einzig und alleine die Software macht den Unterschied ob man damit seinen (Arbeits‑)Alltag bestreiten kann und will.

Und obwohl Grundsatzdiskussionen (in technik-begeisterten Medien) nicht abreißen, stehen demgegenüber viele Millionen Menschen, die ihre Arbeit bereits heute an einem iPad einfach gewuppt bekommen. Es ist faszinierend daran teilzuhaben.


  1. In der Tat passt der Gamevice-MFi-Controller vom 9.7” iPad Pro auch aufs 10.5” iPad Pro. 
  2. Reine Hardware-Komponenten, so wie Mesh-WiFi und SSDs, ignoriere ich für den Moment und für mehr Dramatik in der Formulierung. 
17. Juli 2017 – 11:35 Uhr

Street Fighter IV Champion Edition

In Videospiel-Reviews lese ich das Fazit gerne zuallererst. Wenn mich nämlich schon das Fazit nicht anspricht und ich dort keine Lust aufs Spiel bekomme, verzichte ich meistens auf den ganzen Artikel. Das ist ein bisschen unfair, aber „Ain’t Nobody Got Time For That“.

Unter dieser Prämisse probiere ich heute mal aus, wie man die Informationen aus den berühmten (Pro- und Kontra-)Wertungskästen und Resümees bündeln kann.

Einbettetet ist der Prototyp für eine Idee, die eine wertende Tendenz für ein iOS-Spiel geben soll. Das Mini-Video soll kein umfassenden Testbericht ersetzen, sondern vielmehr Lust darauf machen sich andere Artikel, Podcasts oder Videos rauszusuchen.

Mein Anspruch ist eine Ersteinschätzung. Ziel ist es, meine Meinung auf den Punkt zu bringen. So straff, dass sie in ein quadratisches Video passt.

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht danach aussieht: Das ist mehr Arbeit als wenn ich mal flink fünf Absätze runtertippe. Kurz dauert immer länger als lang; deshalb ist kurz oft auch besser als lang.

Ich habe tatsächlich keine Ahnung ob sich dieses Format hält, wohin es driftet oder ob ich überhaupt die Zeit finde semi-unregelmäßig diese kleinen Clips zu bauen. Ich verspreche nichts, freue mich aber wenn ihr mal reinschaut.

Den Auftakt macht das neue Street Fighter IV in der Champion Edition (universal; 5.49 ).

13. Juli 2017 – 10:10 Uhr

#062 – LumaFusion

Wie bereits in der letzten Woche gespoilert: #061 entstand mit der Schnittsoftware LumaFusion (universal; 21.99 ) komplett auf einem iPad. In dieser Woche geht’s darum, wie das exakt ablief.

Hier die 40-Sekunden-Vorschau zur fünfminütigen Episode:


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