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van Alex Olma
9. Juni 2022 – 23:27 Uhr

Das iPhone als Webcam – inklusive einer Schreibtischansicht

Zwei Anmerkungen.

Ich finde es schade, dass Apple seine eigene Marke nicht hinter das Aufstecken-Zubehör stellt, sondern auf Belkin verweist. Nicht weil sie es besser könnten, sondern weil sie damit nicht die volle Verantwortung für dieses Feature übernehmen – ähnlich wie bei Routern oder (wie für viele Jahre) externe Bildschirme. Immerhin sind diese kleinen Plastikaufsätze das verbindende – zentrale – Elemente zwischen MacBook und iPhone.

Und apropos iPhone: Die Smartphone-Kamera wird auf absehbare Zeit immer besser bleiben, als jede interne Notebook-Kamera. Das ist keine Entschuldigung für schlechte Webcams; es ist aber auch kein einfacher Fix, um sich ein besseres Objektiv im Laptop zu sparen. Die neuen „Continuity Camera“-Funktionen haben eine echte und dauerhafte Daseinsberechtigung – egal wie gut oder schlecht die verbaute Webcam ist.

9. Juni 2022 – 21:40 Uhr

Für die Trackpad-Nutzung: Safari in iPadOS 16 erhält die aus macOS bekannte „Statusleiste“

Was sich auf macOS „Statusleiste“ nennt, beschreiben die Systemeinstellungen von iPadOS 16 mit „Links anzeigen, wenn Zeiger auf Objekt verweilt“ (engl. „Show Links on Hover“).

Sprich: Wenn ihr den Trackpad- oder Maus-Pointer über einen Link bewegt, zeigt sich unten im Safari-Fenster die ausgeschriebene Webadresse.

via Kevin Turner

9. Juni 2022 – 19:48 Uhr

Apple Watch Series 3 – zukünftig ohne watchOS 9, aber weiter im Verkauf

Seit Montag steht offiziell fest: Die Series 3 bekommt kein watchOS 9. Anstelle die Uhr damit spätestens (!) aus dem Verkauf zu nehmen, gibt’s diesen Hinweis beim Check-out.

Bild zeigt zwei iPhone-Screenshots von Apple.de beim Check-out einer Apple Watch Series 3.

Die Apple Watch Series 3 ist kompatibel mit watchOS 8 und früheren Versionen.

Ich frage noch einmal: „How is this still a thing?

9. Juni 2022 – 14:11 Uhr

„Meet WeatherKit“

Die Dark-Sky-Wetterdaten nähren zukünftig nicht nur Apples eigene Apps, sondern stehen plattformübergreifend auch Entwickler_innen zur Verfügung – datenschutzfreundlich und gegen einen fairen Preis.

Der „Apple Weather Service“ verlangt allerdings die Angabe der Datenquelle.

WeatherKit ist in dieser Form wohl die bestmögliche Antwort auf eine zwei Jahre alte Frage.

9. Juni 2022 – 0:05 Uhr

#308 – die ersten Kleinigkeiten aus iOS + iPadOS 16

Ich mag meine Kleinigkeiten. Diesmal bin ich damit früh dran, erwarte im Beta-Sommer aber noch mehr Änderungen, die abseits der „Headliner“-Funktionen alle unsere Computer besser machen.

Deshalb kann man in diesem Jahr gar nicht früh genug mit der Dokumentation dran sein …

Hier das Intro zur fünfminütigen Episode:


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6. Juni 2022 – 15:22 Uhr

„In Kürze: Affinity Publisher für iPad“

Verabschieden Sie sich von Ihrem Schreibtisch und arbeiten Sie mit Affinity Publisher für iPad in gewohnter Qualität wo und wann immer Sie wollen. Mit dieser App für professionelles Seitendesign stehen Ihnen auch unterwegs alle Werkzeuge zur Verfügung, die Sie für ansprechende Poster, Broschüren, Arbeitsmappen, Zeitschriften und viele andere kreative Projekte benötigen.

affinity.serif.com

Mehr „Pro-Apps“ fürs iPad!

Publisher ergänzt Affinity Designer und Affinity Photo. Zwei Apps, die seit vier respektive sechs Jahren regelmäßig Updates erhalten, und öfter mit einem 50-Prozent-Rabatt im App Store angeboten werden.

6. Juni 2022 – 9:26 Uhr

Das „Mehrspaßdennje“ iPad Air (2022)

Der folgende Artikel ist über 7.500 Zeichen lang. Um ihn zugänglicher zu gestalten, habe ich ihn eingesprochen. Für Abonnenten von #one habe ich die Audiodatei zusätzlich in den persönlichen RSS-Feed eingestellt.

iPads sind Kreativ-Computer. Sie trennen für mich Computer-Arbeit von Computer-Freizeit. Meine Denkart wechselt, wenn ich macOS runterfahre und iPadOS boote. Im Kopf legt sich dann ein Schalter um. In diesen Momenten springe ich über eine mentale Barriere, bei der „alles kann, aber nichts muss“.

Hier lebe ich mich kreativ aus. Schreiben, Lesen, Fotografie und Unterhaltung bietet mir in dieser Form kein anderer Computer. Es ist obendrein ein Computer, den ich verstehe. Es gibt hier keine Ecken, die mir fremd oder unbekannt sind. So fühle ich mich in Kontrolle.

Egal, wohin sich iPadOS entwickelt (und es muss sich entwickeln!): Hoffentlich verliert das iPad nie dieses unbeschwerte Zuhausegefühl.

Bild zeigt mich auf der Couch mit iPad Air und Smart Folio Case.

Die Unzulänglichkeiten von iPadOS gegenüber dem Mac sind oft dokumentiert – natürlich auch hier. Wir wissen, was das iPad (noch?) nicht ist. Deshalb trenne ich, was eigentlich nicht zu trennen ist: Software und Hardware. Wir haben hier im Blog viel Platz für beides. :waving hand emoji WWDC!

Deshalb sitzt der Fokus dieses Artikels auf der Hardware des neuen 10,9” iPad Air. Die nun fünfte Generation begleitet mich seit zwei Monaten.

Bild zeigt mich mit AirPods Max und dem iPad Air von vorne.

Das Air besetzt eine Zwischengröße: Es ist deutlich breiter und höher als ein Jackentaschen-Mini, signifikant kompakter als das wuchtige Schreibtisch-Pro, aber vergleichbar mit den Dimensionen der 9. respektive 8. Edu-Generation.

Es behält die identischen Abmessungen der 4. Generation aus dem Jahr 2020. Wenn ihr also (Tastatur-)Cases oder (Schutz-)Hüllen sucht: Hier stöbert ihr durch eine breite Auswahl, die in den letzten zwei Jahren kräftig gewachsen ist. Auch das Magic Keyboard für 340 Euro bleibt kompatibel.

Bild zeigt iPad Air, aufgebockt mit Smart Folio Case.

Insgesamt sind die Änderungen zwischen den letzten zwei iPad Air-Modellen überschaubar. Statt 4G gibt’s jetzt 5G; statt einer mauen FaceTime HD-Frontkamera findet sich dort nun das Ultraweitwinkel mit Folgemodus („Center Stage“).

Touch ID? Unverändert. Das kantige und moderne „All-Aluminium“-Design? So wie vor zwei Jahren. Die Kamera-Positionierung an der Kopfseite? Ihr erratet es …

8 GB Arbeitsspeicher + der M1-Chip sind jedoch Grund genug, das aktuelle Air dem älteren Modell vorzuziehen. Es ist jedoch kein Grund, von der Hardware aus dem Jahr 2020 auf die derzeitige Generation zu wechseln.

Über das Upgrade zum vergleichbaren 11” iPad Pro muss man mindestens nachdenken. Hier sind vier statt zwei Lautsprecher, Face ID, ProMotion und ebenfalls der M1 verbaut. Das sind gute Argumente, insbesondere weil die Grundausstattung 128 GB Speicherplatz besitzt (später mehr dazu).

Diese Funktionen kosten jedoch einen 200-Euro-Aufpreis und das iPad Pro hat gerade seinen einjährigen Geburtstag hinter sich.

Ein Hardware-Update nach 18 Monaten kann ich im Herbst nicht ausschließen. Ziemlich sicher wird’s jedoch nicht preiswerter. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das nächste Pro sich noch einmal deutlicher vom Air absetzt.

Alle diese Gedankenspiele gehen natürlich von offiziellen Verkaufspreisen aus. Wenn ihr einen richtig guten (Secondhand-)Deal bekommt, dann hört bloß nicht auf mich!

Bild zeigt mich mit AirPods Max und iPad Air in der Hand von der Seite.

Das viel bessere XDR Display im 12,9” iPad Pro kippt natürlich meine Verkaufsberatung, gleichzeitig allerdings auch den Geldbeutel. Es ist ein komplett anderes Gerät – mit anderen Vorzügen, zu einem anderen Preis.

Und das gilt speziell für die Größe und das Gewicht. Nach zwei Jahren mit dem größten iPad überraschte mich der kompakte Formfaktor des iPad Air. Noch deutlicher wird’s, wenn ich es ohne das Magic Keyboard mitnehme (was mir mit dem 12,9“ iPad Pro nie passiert).

Das 10,9“ ist Sofa-freundlicher und lebt mit seinem Eigengewicht von 460g in den meisten (Umhänge-)Taschen unauffällig. Zugegeben: Es ist kein iPad mini (300g), bietet dafür aber auch viel mehr Bildschirmplatz und eine nahezu vollwertige Bildschirm-Tastatur.

Allein durch die Größe und das geringere Gewicht habe ich es in den letzten Monaten dem fantastischen XDR Display für jede Form von Unterhaltung vorgezogen. Mit AirPods Max und Smart Folio ist das iPad Air eine Killer-Kombo – für alle Filme, Spiele und Musik. Es ist tatsächlich das „Mehrspaßdennje“-iPad.

Natürlich ist das Mini-LED-Panel aus dem 12,9“ qualitativ konkurrenzlos; allerdings achtet man aufs Gesamtpaket und den eigenen Nutzen. Und bevor Apple nicht diesen Mini-LED-Bildschirm oder einen vergleichbaren OLED-Screen ins mittelgroße iPad setzt, beeinträchtigt der Formfaktor ganz erheblich die Kaufentscheidung.

Bild zeigt mich auf dem Fußboden mit Blick von Hinten aufs iPad Air das Musikalben zeigt.

Der Deal für das Air wäre jedoch weitaus besser, wenn Apple in der Grundausstattung 128 GB verlötet hättet – so wie beim 11“ iPad Pro! 64 GB sind nämlich nicht nur knapp, sondern im Jahr 2022 knauserig.

Auf meinem 256 GB-Testmuster belege ich zwar nur 70 GB – das setzt jedoch Streamingdienste, iCloud, 5G und meine Art der (Zweitpad-)Nutzung voraus. Und trotzdem sprenge ich die 64 GB-Grenze.

Mir ist bewusst: Solche Upgrades verdienen das Geld. Die Forderung nach mehr Speicher zum gleichen Preis ist einfach auszusprechen. Trotzdem haben zufriedene Kunden und Kundinnen ohne Speicherplatzprobleme ihren Wert!

Obendrein gilt: iPadOS am Speicherplatzlimit ist kein Spaß. Man lebt unbeschwerter mit mindestens 10 bis 20 freien Gigabyte – eher mehr. Außerdem sollten Zukunftscomputer solche Speicherplatzfragen nicht mehr auf Nutzer und Nutzerinnen abwälzen. „It should just work.“

Zähneknirschend habe ich meiner Mutter trotzdem das 64 GB-Modell empfohlen. Die gesparten 170 Euro investierten wir direkt in einen Apple Pencil und ein Case. Das erschien uns als ein größerer Mehrwert für diesen Preis.

Bild zeigt Schreibtisch mit LED Cinema Display, HomePod mini und iPad Air im Magic Keyboard.

So sah in den letzten Monaten mein Büroarbeitsplatz am Air aus. Oft verweilte das Magic Keyboard sogar über Nacht auf dem Schreibtisch; das iPad Air fand sich jedoch zuverlässig an jedem Abend wieder in meinem Rücksack. Es ist das iPad, ohne das ich im Moment nicht mehr aus dem Haus gehe.

Schwächelt der Telefon-Akku, dient das iPad als mobiler Batteriepack. USB-C macht’s möglich. Und es ist nicht einmal der schnieke Thunderbolt-4-Port, so wie am iPad Pro.

Das iPad Air besitzt einen USB 3.1 Gen 2-Port1 mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 10Gbps. Das ist im Vergleich mit der 4. Generation doppelt so schnell und ermöglicht es ein Pro Display XDR oder das neue Studio Display anzuschließen.

Ich docke Apples Tablet nur an ein Non-Retina LED Cinema Display, aber es ist ernsthaft geil so zu arbeiten. Auch wenn genau für diese Form der Arbeit am externen Monitor noch ganz viel Luft nach oben besteht.

Bild zeigt iPad Air und Comics, das von zwei Händen gehalten wird.

Neben den Aufgaben als Kreativ-Computer ist es dort meine „Single-tasking“-Arbeitsmaschine. Sie lässt mich konzentriert – im Vollbildschirm oder Split View – Textzeilen auf digitales Papier hämmern. Stumm geschaltet und mit Push-Verbot ist es eine kleine Produktivitäts-Oase und trotzdem ein Wohlfühlarbeitsplatz.

Und für alle Aufgaben, die iPadOS schwerfallen, habe ich mit Tailscale + Screens immer ein macOS unter den Fingern.

Ziehe ich das iPad nach getaner Arbeit jedoch ab, ist es augenblicklich wieder der „Mehrspaßdennje“-Freizeit-Computer. Es ist der Rechner, den ich nicht pflegen und optimieren muss, sondern sorglos benutze.

Bild zeigt in Schwarz-weiß das iPad Air von hinten auf der Couch.

Mit Blick auf die gesamte Produktpalette ist das Air in seiner 5. Generation in diesem Moment das wichtigste iPad. Es dürfte die häufigsten Ansprüche für die meisten Personen am besten erfüllen.

Mit seinem M1-Chip greift es technisch sogar ganz nach oben, orientiert sich preislich aber im Mittelfeld – auch wenn das leider bedeutet ein 64 GB-Modell zu wählen.


  1. Das USB-Konsortiums bezeichnet diese Schnittstelle mittlerweile als 3.2 Gen 2×1. 
6. Juni 2022 – 8:28 Uhr

CCleaner schafft Ordnung auf deinem Mac [Sponsor]

Für PC und Mac: CCleaner räumt euer Betriebssystem auf. Es löscht alten, unbrauchbaren und unnützen Datenmüll, findet Dateiduplikate und kitzelt so mehr Leistung aus macOS und Windows – egal ob ihr einen alten oder neuen Computer besitzt.

Zum Vorteilspreis

Mit diesem Rabatt-Link pflegt CCleaner Professional euren Mac im ersten Jahr zum halben Preis – statt 29.95 Euro zahlt ihr nur 14.95 Euro.

Das große Saubermachen: Um rückstandslos und vollständig Apps zu entfernen, deinstalliert ihr sie über CCleaner. Zieht man macOS-Programme lediglich in den Papierkorb, verbleiben oft Dateischnipsel dieser Software. Das blockiert unnötig Speicherplatz und beeinträchtigt die Systemleistung.

Für diesen Performance-Boost und mehr Festplattenspeicher analysiert CCleaner bei Bedarf auch eure Fotos. Dort spürt es unscharfe und schlecht ausgeleuchtete Digitalbilder auf.

Die Software entscheidet jedoch nie ohne Rückfrage, welche Daten und Dateien wirklich gelöscht werden. Ihr behaltet immer die volle Kontrolle.

Zu einer effizienten und regelmäßigen Systemoptimierung gehören auch hilfreiche Benachrichtigungen. CCleaner weist euch darauf hin, wenn Speicherplatz knapp wird oder ihr durch eine Bereinigung signifikant mehr Platz schaffen könntet.

Das gilt auch für euren Browser. Dort löscht ihr genauso mühelos und nachvollziehbar den Browserverlauf, Cookies und Cache-Dateien.

CCleaner startet mit einer 14-tägigen Testphase der Vollversion. Und nicht vergessen: Mit diesem Link gibt’s die Software im ersten Jahr zum halben Preis!

Vielen Dank an das gesamte Team von CCleaner für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

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