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van Alex Olma
1. November 2018 – 10:06 Uhr

„Apple News’s Radical Approach: Humans Over Machines”

Now Ms. Kern leads roughly 30 former journalists in Sydney, London, New York and Silicon Valley. They spend their days consuming news across the internet, fielding 100 to 200 pitches a day from publishers, and debating which stories get the top spots.

Ultimately, they select five stories to lead the app, with the top two also displayed in a prominent window to the left of the iPhone home screen. They also curate a magazine-style section of feature stories. The lineup typically shifts five or more times a day, depending on the news. A single editor in London typically chooses the first mix of stories for the East Coast’s morning commute before editors in New York and then Cupertino step in. […]

Given Apple’s ambitions and growing team of former journalists, will it ever start producing the news and not just aggregating it?

“We don’t talk about future plans, but that’s certainly not what we set out to do,” said Mr. Rosner.

The New York Times

In diesem exklusiven Feature von Jack Nicas stecken zahlreiche Informationen, die man diskutieren könnte müsste. Angefangen bei der schieren Reichweite von Apple News (90 Millionen regelmäßige Leser und Leserinnen) bis zu den finanziellen Selbstauskünften einiger Publisher, die trotz der vielen Augäpfel kaum Anreize sehen dort vertreten zu sein.

Apple News schritt mit iOS 9 im Jahr 2015 an den Start und kam bis heute nicht über die USA, UK und Australien hinaus. Drei Jahre fühlen sich wie eine kleine Ewigkeit an, doch der internationale Redaktionsausbau scheint bewusst gebremst: Facebook und Google verspielten mit ihren News-Algorithmen bereits in einigen Teilen der Welt fahrlässig demokratische Strukturen. Apple will nicht im selben Topf landen.

Ganz im Gegenteil: Nach der Übernahme von Texture – dem ‚Netflix für Zeitschriften‘ – argumentierte ich, dass Apple mindestens gute PR durch die Unterstützung von qualitativen Inhalten reinholt. „Wir vertreiben TIME Magazin und The New Yorker” macht sich halt viel besser als eine Computerintelligenz, die dir auf der Grundlage von deinen personenbezogenen Daten vermeintlich passende Newsartikel unter die Nase schiebt.

Apples Motivation am Nachrichtengeschäft teilzunehmen, ist für mich zumindest technisch nachvollziehbar: Ein Bundle-Angebot, das diverse Publikationen für einen monatlichen Festpreis einschließt, ist etwas, dass Apple leisten kann.

Ihre Idee mit Newsstand, dem gescheiterten Vorgänger von Apple News, hat in erster Linie nicht funktioniert, weil es kein Bundle war. Es war lediglich der digitale Vertrieb von gedruckten Magazinen mit Einzelpreisen: Die Idee von einem „virtuellen Kiosk”, der dir PDFs verkauft, ist alter Wein in neuen Schläuchen. Dass diese Umsetzung gegen die Wand fährt, war vorauszusagen.

Rein finanziell betrachtet wird Apple News auf absehbare Zeit ein Verlustgeschäft bleiben. Es bindet jedoch Kunden ans Ökosystem, weil es ihnen einen preislich erschwinglichen Zugang zu einer Fülle von Nachrichten gibt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber für Verleger ist der Vertrieb im Bundle mitunter eine lebenserhaltende Maßnahme. Und wenn sich am Ende des Tages noch Apple als Unterstützer von Qualitätsmedien feiern kann, gewinnen alle Beteiligten.

31. Oktober 2018 – 15:33 Uhr

Apples Oktober-Event 2018

Ein Grund, warum Apple für ihr Oktober-Event mit Sack und Pack nach New York zog, dort ein Theater mietete (das Howard Gilman Opera House), einen ganzen Block vom Verkehr in Brooklyn absperren ließ, ein gegenüberliegendes Restaurant für die Verpflegung ihrer Gäste übernahm und einen ‚Hands-on‘-Bereich in einem nochmals separaten Gebäude hochzog, wurde nicht gegeben. Ich vermute, sie wollten a) die eigene Abwechslung und sich b) ausserhalb der ‚Bay Area‘ zeigen.

Die Örtlichkeit hat keine politische Aussage, es ist kein Statement gegenüber anderen Technologie-Firmen, die im schwierigen sozioökonomischen US-Klima lieber den Kopf einziehen. Aber es schadet auch nicht dem eigenen Ansehen und den eigenen Produkten, wenn man sich (welt‑)offen zeigt und nicht nur das „Heimspiel” anstrebt. Ich fand die vielen neuen Gesichter erfrischend, auch wenn die Veranstaltung vom Applaus der eigenen Store-Mitarbeiter teilweise zu euphorisch begleitet wurde.

Die zeitliche Aufteilung war eine deutliche Verbesserung gegenüber der letzten iPhone-Vorstellung. In 30 Minuten waren das neue MacBook Air und der überarbeitete Mac mini abgefrühstückt. Exzellent für Fans und zeitlich nicht übertrieben für den (finanziellen) Standpunkt, den die Macs bei Apple einnehmen.

Die eingestreuten 10 Minuten für Apple Retail nahmen die Geschwindigkeit ein wenig raus; auf die darauf folgenden 30-iPad-Minuten hatte dieser Teil aber keinen negativen Einfluss. Lana Del Rey war ein hübscher Schlusspunkt nach nur eineinhalb Stunden, der einzig und alleine die (eher rhetorische) Frage offen ließ: Warum zum Teufel bat Apple um die Nichterwähnung der Namen für das Album („Norman Fucking Rockwell”) und den Song („Venice Bitch”)?

Ich fand es jedenfalls grandios, dass sie mit Respekt dem Wunsch nachging, aber das Thema offen ansprach.

Die Macs kann ich für mich persönlich schnell abhaken: Mein iPad hat über die letzten zwei Jahre mein Notebook abgelöst – zumindest für typische Notebook-Tätigkeiten, die gewöhnlich unterwegs stattfinden. Mein MacBook hängt dauerhaft an einem Monitor im Büro – quasi als ein Desktop-Rechner. Und ich bin ehrlich gesagt auch froh, mich derzeit nicht mit der Frage nach einem neuen Apple-Notebook beschäftigen zu müssen: Seit gestern streiten sich drei Laptop-Modelle – MacBook Pro (ohne Touchbar), MacBook und MacBook Air – um den gleichen Platz im Line-up. Das ist konfus.

Für den bezaubernden Mac mini fehlte mir am gestrigen Nachmittag die dazugehörige Ankündigung für einen passenden Monitor. Ansonsten wäre die Kombination aus Mac mini plus Blackmagic eGPU und Monitor ein durchaus reizvolles Desktop-Upgrade.

Wenn Apple nächstes Jahr mit dem MacPro auch sein eigenes Display vorstellt, will ich es vorher zumindest einmal gesehen haben (um dann wahrscheinlich noch einmal mit meiner Anschaffung zu warten bis die ARM-Macs hier sind).

Das neue iPad ist ein Tablet, das ich will, aber nicht brauche und trotzdem kaufe. Hört mich an!

Das nahezu rahmenlose Gehäuse folgt nicht den üblichen Weiterentwicklungen, die wir in den letzten Jahren sahen, sondern ist vergleichbar mit dem radikalen Neuanfang des iPhone X. Mich würde es nicht wundern, wenn Apple diese Displaygrößen und insgesamt diesen Formfaktor für die nächsten Jahre in Stein gemeißelt hat. Dieses iPad kommt der ursprünglichen Vision, so wie sie vor 8 Jahren von Steve Jobs vorgetragen wurde, wahrscheinlich am nächsten.

Dieser Aspekt ging trotz expliziter Erwähnung gestern ein wenig unter, auch deshalb weil Tim Cook damit beschäftigt war das iPad als Laptop-Ersatz zu positionieren. Grundsätzlich ist das bestimmt immer noch notwendig, ich fühlte mich damit aber nicht abgeholt, weil ich ohnehin iOS bevorzuge.

Mit Blick auf das Datenblatt der neuen iPad Pros fehlt meinem derzeitigen 10.5” iPad Pro ziemlich wenig. Pencil, Tastatur, Geschwindigkeit und Display sind auch nach 16 Monaten noch erstklassig. Mir mangelt es weder an Speicherplatz, noch bin ich bislang an eine Performance-Grenze gestoßen. Die iPad-Hardware ist inzwischen nicht nur preislich auf Augenhöhe mit Computern, sondern trotz massiver Leistungssprünge auch keine Arbeitsmaschine, die man jedes zweite oder dritte Jahr aktualisieren müsste.

Warum verlocken die beiden neuen Modelle dann trotzdem? Kurze Antwort: Weil sie mein aktuelles 10.5” iPad Pro optisch alt aussehen lassen. Das ist keine sehr gute Argumentation für ein Upgrade, aber es ist mein Grund.

31. Oktober 2018 – 12:45 Uhr

„Zum Entsperren nach oben streichen” – iOS 12.1 beschriftet den zweiten Face-ID-Versuch

Endlich verständlich: Face ID mit iOS 12 lässt euch einen zweiten oder dritten Anlauf zum Entsperren des Telefons ausprobieren, wenn die Gesichtserkennung nicht beim ersten Versuch funktioniert. Zuvor war es ein kleiner Krampf noch eine Chance von Face ID für eine erneute Entsperrung zu bekommen. Mit dieser kleinen Änderungen, die wir bereits in den ersten Beta-Versionen von iOS 12 im Sommer sahen, lieferte man einen hilfreichen Workaround.

Mit iOS 12.1 beschriftet Apple nun nachvollziehbar die Möglichkeit für einen zweiten Face-ID-Anlauf im Sperrbildschirm.

29. Oktober 2018 – 22:47 Uhr

Apple lässt iOS 12.1 morgen von der Leine

iOS 12.1 will be available Tuesday, October 30, bringing Group FaceTime and more than 70 new emoji to iPhone and iPad. FaceTime changed the way people communicate and share important moments, and now with Group FaceTime, it’s easy to chat with more people than ever before — from 2 to 32 people. iOS 12.1 also brings Depth Control in real-time preview and Dual SIM support to iPhone XS, iPhone XS Max and iPhone XR customers.

Apple.com/Newsroom

Ein Punkt-Update, das richtig groß ausfällt.

29. Oktober 2018 – 14:40 Uhr

„Apple Watch ECG will be limited by system region settings, can be changed to enable use outside US”

[…] if you buy an Apple Watch Series 4 in any country, it includes the new sensors. Looking at code within iOS related to the ECG feature, we’ve been able to confirm that its limitation to the US will be based on the software region of the user’s devices (iPhone and Apple Watch).

Guilherme Rambo | 9to5mac

Erwartet und nun wohlmöglich bestätigt: Die kommende EKG-App für die Apple Watch Series 4 scheint sich über den simplen Wechsel der Regionseinstellungen in allen Ländern nutzen zu lassen – unabhängig einer offiziellen Zulassung, die sich unter Umständen stark verzögern kann.

27. Oktober 2018 – 22:00 Uhr

Alle Apple-Event-Logos als iPhone-Hintergrundbilder (via Shortcuts)

Für das bevorstehende Event am Dienstag produzierte Apple über 370 individuelle Einladungen. Inoffizielle Fotoalben mit allen Logo-Kreationen habt ihr sicherlich schon gesehen.

Es gibt viele gelungene Aspekte an der PR-Aktionen. Am bemerkenswertesten finde ich, dass Apple die Modifikation ihres Logos nicht nur toleriert, sondern seit Jahren selbst befeuert. Für die Mehrzahl großer Unternehmen ist die kleinste Abwandlung von ihrem „Corporate Design“ ein absolutes No-Go.

Nun gut. Das Internet hat die Bildchen natürlich mit offenen Armen empfangen. In diesem Reddit-Thread finden sich gleich mehrere Möglichkeiten eine beliebige Logo-Variante über Shortcuts (universal; Laden) als sein Hintergrundbild zu erstellen.

Es lohnt sich den kompletten Beitrag zu lesen. Ich fand es am bequemsten sich die gesamte ZIP-Datei (zirka 100 MB) einmal zu laden, diese über Zipped (universal; 1,09 ) auf dem iPad in meinen iCloud-Ordner zu entpacken und dann den dazu passenden Shortcut zu installieren. Es gibt jedoch auch simplere Ausführungen als Kurzbefehl, die keinen Download der Dateien benötigen.

27. Oktober 2018 – 15:52 Uhr

Eine Extrafunktion auf der Seitentaste führt zu einem verzögerten Abschalten des iPhone-Displays

Ist die Seitentaste1 des iPhones mit einer zusätzlichen Funktion belegt, so wie beispielsweise der Lupe, dem „Geführten Zugriff” oder Apple Pay, schaltet ein einfacher Druck auf diese Standby-Taste den Telefonbildschirm minimal verzögert aus.

Testet das mal! Vergleicht die Zeit, mit der sich das iPhone-Display ausschaltet wenn die Lupenfunktion (Einstellungen ➝ Bedienungshilfen) aktiviert ist beziehungsweise wenn sie wieder deaktiviert wurde.

Der Grund ist nachvollziehbar: Das iPhone wartet diese Hundertstelsekunde auf den potenziellen Dreifach-Druck. Und trotzdem ist diese hinausgezögerte Display-Abschaltung komplett ungewohnt, insbesondere wenn man sie vorher nicht kannte.

Ich bin bereits letzten November in dieses Problem gerannt. Und heute wieder. Deshalb verblogge ich diese Info jetzt hier.


  1. …beziehungsweise auf älteren Telefon-Modellen die Home-Taste… 
26. Oktober 2018 – 15:19 Uhr

„Apple Shortcuts: The Bicycle for the Mind is Back, but it’s Electric”

This is the way I look at the Jobs bicycle analogy: When you build your own tools, you make your mind stronger, and able to go farther the next day.

As I use Shortcuts more and more, I feel myself somewhere between driving a car made of apps built by other people and riding a bicycle of my own creation. I’m creating genuinely useful tools, and I’m pushing myself farther each day I ride. But I’m also just using someone else’s app. I’m not sure if I’m truly living Sal Soghoian’s dream of the power of the computer residing in the hands of the user.

But I know something fundamental has changed in my relationship with my iPhone. It’s now something I can tinker with, in a way Apple hasn’t put their full weight behind for 20 years. The result, for me, is that my phone is less anxiety-inducing. At times, it’s downright inspiring.

So, as I said on Twitter, Shortcuts is like an electric bicycle — maybe you’re not getting quite as much exercise as you should, but it’s better than driving.

Apple should be proud that they’re back in the bicycle business. Maybe, just maybe, the key to keeping our phones from ruining our lives is to put the power to control them back in our hands.

Stu Maschwitz

Klickt euch zum Essay für seine tollen Analogien, und bleibt für die Handvoll netter Shortcuts.

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