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van Alex Olma
7. Juli 2020 – 13:09 Uhr

Gmail-App: Nach fünf Jahren drängelt Apple zur Split View

When using an iPad, you’re now able to multitask with Gmail and other iOS applications. You can use Gmail and Google Calendar at the same time with Split View to check your schedule before replying to an email to confirm a meeting time.

G Suite Updates

Nur fünf Jahre zu spät (oder eine Antwort auf die Frage warum ich seit jeher Apple Mail benutze).

3. Juli 2020 – 14:19 Uhr

Bloomberg: „Apple Cancels Some Arcade Games in Strategy Shift To Keep Subscribers”

Apple Inc. has shifted the strategy of its Apple Arcade gaming service, canceling contracts for some games in development while seeking other titles that it believes will better retain subscribers. […]

On calls in mid-April, an Apple Arcade creative producer told some developers that their upcoming games didn’t have the level of “engagement” Apple is seeking, the people said. Apple is increasingly interested in titles that will keep users hooked, so subscribers stay beyond the free trial of the service, according to the people. They asked not to be identified discussing private conversations.

Mark Gurman | Jason Schreier | Bloomberg

„Retain subscribers” und „stronger engagement” als einen „Strategiewechsel” zu beschreiben, erscheint mir mutig.

Ein tatsächlicher „Strategy Shift” wäre eine Preisänderung, die Integration von „Pay-to-Win”-Spielmechaniken oder es zukünftig doch mit Werbung und In-App-Käufen zu probieren. All das passiert nicht. Die Spiele der teilnehmenden Entwicklerstudios sollen Arcade-Abonnenten lediglich stärker an den Service „binden”.

„Keep users hooked” kann man natürlich negativ auslegen. Man kann es jedoch auch als eine (neue) „Qualität über Quantität”-Ausrichtung verstehen – insbesondere unter Berücksichtigung der WWDC-Ankündigungen, die von Controller-Support bis Game Center reichen.

2. Juli 2020 – 18:59 Uhr

„The New York Times” zieht seine kostenlosen Artikel aus Apple News ab

The Times is one of the first media organizations to pull out of Apple News. The Times, which has made adding new subscribers a key business goal, said Apple had given it little in the way of direct relationships with readers and little control over the business. It said it hoped to instead drive readers directly to its own website and mobile app so that it could “fund quality journalism.”

The New York Times Pulls Out of Apple News

Die New York Times nahm nie an Apple News+ teil, sondern steuerte täglich „wenige” (kostenfreie) Artikel für Apple News (ohne Plus) bei. Genau diese Beiträge finden sich jetzt nicht mehr in Apples Nachrichten-App.

Warum verzichtet die New York Times auf diese geschenkte Werbemöglichkeit und die Einnahmen, die Apple durch den Verkauf von Ads an alle teilnehmenden Publikationen ausschüttet? Antwort: Weil die Times-Artikel in Apple News auch eigene Kosten verursachen!

Das überregionale US-Nachrichtenblatt bewirbt mit seiner Teilnahme an Apples Nachrichten-Sammelstelle gleichermaßen den Apples Service. Sprich: Lesern und Leserinnen wird beigebracht, die New York Times auch in Apple News konsumieren zu können (anstelle ein Abo auf NYTimes.com zu klicken). So büßt man Markenbekanntheit ein.

Außerdem schreibt und gestaltet man Artikel für ein werbefinanziertes Angebot anders, als wenn man für Abonnenten schreibt. Das Geschäftsmodell ändert das Produkt, was oft eine unterschätzte Gefahr darstellt (weil der Prozess schleichend verläuft).

2. Juli 2020 – 15:05 Uhr

Microsoft schließt seine Shops

Seit fünf Jahren zieht sich Microsoft nun schon aus den Geschäft mit Endkunden zurück. Die Schließung ihrer Retail-Stores ist daher ein logischer Schritt.

Microsoft today announced a strategic change in its retail operations, including closing Microsoft Store physical locations. The company’s retail team members will continue to serve customers from Microsoft corporate facilities and remotely providing sales, training, and support. Microsoft will continue to invest in its digital storefronts on Microsoft.com, and stores in Xbox and Windows, reaching more than 1.2 billion people every month in 190 markets.

news.micorosoft.com

Was dieser Enterprise-Stoßrichtung aber weiterhin widerspricht: Surface Pro und Surface Laptop. Die Hardware-Produktsparte existiert immer noch als eine Art Hobbyprojekt neben den finanziellen Schwergewichten „Cloud, Software and Services“.

Die Surface-Computer haben sich aus meiner Sicht über viele Jahre als attraktive Alternative zum iPad und MacBook entwickelt – oft um Klassen besser als vergleichbare Rechner von Lenovo, Acer und Dell. Sie haben jedoch nicht die finanzielle Tragweite und damit das Standing innerhalb von Microsoft erreicht, um unhinterfragt gegen die Ziele der Firma zu schwimmen.

Die fehlende Ausstellerfläche dürfte besonders deutlich im Weihnachtsgeschäft auffallen, wenn sich mit Surface Neo und Surface Duo neue Formfaktoren zum Kauf stellen und vorher ausprobiert werden wollen. Von Kopfhörern, wie den Surface Earbuds und Surface Headphones, einmal ganz zu schweigen.

Die Schließung der Showrooms wird Microsofts Hardware-Abteilung am stärksten spüren, und sie wird zwangsläufig zu einer internen Neubewertung der eigenen Laptops und Tablets führen.

1. Juli 2020 – 17:49 Uhr

#211 – weitere Mini-Neuerungen aus iOS 14

Der Ansturm aus kleinen aber feinen Features, die iOS 14 von sich verrät, reißt nicht ab. Deshalb konnte ich mich in dieser Woche auch nicht zurückhalten und spendiere der Episode #210 eine Fortsetzung.


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29. Juni 2020 – 13:44 Uhr

iOS 14, iPadOS 14 und tvOS 14 verbessern ihren Gamepad-Support

Hier ein paar Highlights aus den Sessions „Bring keyboard and mouse gaming to iPad” und „Advancements in Game Controllers”.

  • iOS 14, iPadOS 14 sowie tvOS 14 unterstützen neben dem PlayStation DualShock 4, Xbox Wireless-Controller sowie MFi-Controllern den Xbox Adaptive Controller und den Xbox Elite Wireless Controller 2.
  • Einzelne Hardware-Buttons auf diesen Controllern lassen sich nun neu belegen; für Thumbsticks kann man außerdem die Steuerung invertieren. Diese Neubelegung erfolgt entweder generell oder pro Spiel.
  • App-Store-Entwicklern stehen erstmals die Rumble-, Gyroskop- und Beschleunigungs-Sensoren der Controller zur Verfügung.
  • iOS-Spiele können zukünftig über einen niedrigen Batteriestand von einem kabellosen Controller informieren.
  • Spieleentwickler haben außerdem die Möglichkeit die Lichtleiste eines PlayStation-4-Controllers aufleuchten zu lassen und ihre Farbe zu ändern.
  • Mit einem längeren Druck auf die Share-Taste des DualShock-Controllers – genau wie dem View-Button auf dem Xbox-Controller – erstellt ihr einen Screenshot. Tippt man diese Knöpfe doppelt an, startet eine Bildschirmaufnahme.
  • Spiele zeigen im App Store zukünftig an ob sie mit einem Controller gesteuert werden können!
  • Für Entwickler wird es obendrein möglich am iPad die Steuerung von Games über eine Hardware-Tastatur, eine Computermaus und ein Trackpad zu realisieren.
29. Juni 2020 – 13:26 Uhr

F-Secure [Sponsor]

F-Secure ist mit ID PROTECTION in den nächsten sieben Tagen erneut mein „Sponsor der Woche”. Und das gibt mir noch einmal die Möglichkeit auf einen notwendigen Datenschutz hinzuweisen. Die Verantwortung dafür liegt zwar bei euch, Tipps und Hilfe könnt ihr jedoch einholen.

F-Secure ist als finnischer Anbieter von IT-Sicherheitslösungen seit über 30 Jahren im Geschäft. Ihr Passwort-Manager empfiehlt euch sichere Kennwörter, die dem aktuellen Stand der Forschung entsprechen. Gleichzeitig beobachtet rund um die Uhr ein Team aus Experten die neusten Datenleaks. So werdet ihr früh bei Datenpannen gewarnt und vermeidet einen Identitätsdiebstahl.

Datenklau kann unangenehme Folgen haben – von Kreditkartenbetrug bis zur Haftung von entstandenen Schäden. Im besten Fall wird’s einfach nur nervig. Deshalb will man vorsorgen, um später nicht aufräumen zu müssen.

ID PROTECTION lässt sich kostenlos ausprobieren (Laden). Diese Testphase zeigt euch den kompletten Funktionsumfang.

Vielen Dank an das gesamte Team von F‑Secure für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

29. Juni 2020 – 9:57 Uhr

Kein Ladegerät? Keine EarPods?

iPhone 12 models will not include EarPods or a power adapter in the box, analyst Ming-Chi Kuo said today in a research note. […]

Kuo said that Apple will instead release a new 20W power adapter as an optional accessory for iPhones and end production of its existing 5W and 18W power adapters later this year.

Joe Rossignol | MacRumors

„Warten wir ab, bis es soweit ist“ – hätte ich gewöhnlich geschrieben. Trotzdem wollen ein paar Gedanken raus.

Tim Cook betonte in den Quartalszahlen der letzten Jahre wiederholt für wie viele Kunden und Kundinnen das iPhone ihr allererstes Apple-Gerät ist. Das diese Käufer_innen nun das weiße USB-C-auf-Lightning-Kabel in (irgend-)ein (NoName-)Ladegerät einstecken sollen, das sie sich vorher selbst beschaffen müssen, entspricht sicherlich nicht Apples hochgeschätzter Onboarding-Experience.

Abgesehen davon würde mich interessieren wer die rechtliche Verantwortung für das Aufladen von iPhones an fremden Ladegeräten trägt. Wen ruft die Versicherung bei einem Wohnungsbrand an?

Ein offizieller 20W-Power-Adapter, der separat verkauft wird, dürfte den Eindruck abrunden, das Apple hier lediglich ein paar Cent sparen will. Deutlicher gesagt: Alles an einer solchen Aktion schreit nach Geiz.

Apple will natürlich jeden nur möglichen Cent sparen, allerdings nicht am Plastik und am Kabel. Fracht, Lagerung und eine deutlich reduzierte Verpackung dürften erheblich mehr Geld in der Kasse lassen als die Kopfhörer und das Ladegerät.

Anderseits fordert die EU seit über 10 Jahren ein einheitliches Ladegerät. Ihr dominantes Argument: „Alte Ladegeräte sorgen für mehr als 51.000 Tonnen Elektromüll im Jahr”. Kein Ladegerät, kein Elektromüll.

Es wäre löblich, aber schwer zu verkaufen. Apple stemmt sich seit vielen Jahren gegen eine „Stecker-Revolution“. Meiner Meinung nach zurecht, aber das hilft nicht bei der Außendarstellung. Wer ein (teures) Smartphone kauft, der hat (zumindest gefühlt) einen berechtigten Anspruch auf ein dazugehöriges Ladegerät.

Deshalb frage ich mich ob eine Art Gutschein beim Kauf eines neuen iPhones praktikabel wäre. Jeder der einen Ladeklotz braucht, bekommt ihn – kostenlos oder zum Selbstkostenpreis. Durch den simplen Umstand, dass der Stecker nicht jedem Telefon beiliegt, wird bereits Elektromüll verhindert, weil nicht jeder das Angebot wahrnimmt.

Und Lightning-EarPods? Ich glaube, die sind wirklich raus. Aber was wäre wenn Apple allen Kunden und Kundinnen, die ein neues iPhone kaufen, einen Rabatt für AirPods einräumt?

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