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van Alex Olma
26. April 2022 – 8:43 Uhr

„An Ode to Apple’s Hide My Email“

Last summer, Apple announced that as part of their iCloud+ service expansion, a new feature named Hide My Email was launching. The feature received little fanfare and was mainly swept up in the plethora of other news from WWDC. After using it for nearly a year, I think we’ve done it a bit of a disservice.

Hide My Email is a simple feature that creates randomly generated email addresses on-the-fly. Since the system-wide inclusion of the feature last fall, I’ve come to love it.

Mike Lapidakis

E-Mail-Adresse verbergen“ ist ein Feature von iCloud+. Es startete erst im letzten Jahr – neben der erweiterten Unterstützung von „HomeKit Secure Video“ und Private Relay.

Von „vollem Vertrauen“ kann für den privaten E-Mail-Relay-Dienst also noch lange keine Rede sein, aber die ersten Monate verliefen vielversprechend. Genauer gesagt: Sie verliefen ereignislos. Und das ist genau das, was man sich davon erwünscht: keine Schluckaufs und keine (für mich) ersichtlichen Bugs.

„Hide My Email“ baut auf „Mit Apple anmelden“, das uns seit iOS 13 begleitet. Für „Mit Apple anmelden“ verwendet Apple @privaterelay.appleid.com-Adressen (und setzt kein bezahltes iCloud-Abo voraus); für „Hide My Email“ sind es dagegen @iCloud.com-Adressen.

Über alle diese Kontaktadressen bekommt ihr Nachrichten anonym an eure private (tatsächliche) E-Mail-Adresse weitergeleitet. Wenn eine dieser unpersönlichen Adressen anfängt euch unerwünschte Mails zu schicken, löscht ihr sie.

Zugriff gibt’s über die Einstellungen (➝ Apple ID ➝ iCloud). Dort werden alle Adressen aus „E-Mail-Adresse verbergen“ und „Mit Apple anmelden“ zusammengeworfen. Auf iOS, iPadOS und macOS lässt sich dort jede einzigartige, zufällig erzeugte Kontaktadresse einsehen; auf iCloud.com aber nur E-Mail-Adressen, die über Safari oder Apple Mail mit „E-Mail-Adresse verbergen“ erstellt wurden. Die Privatsphären-freundlichen Logins von Apps finden sich nicht in der Übersicht im Web. Das ruft nach einer Vereinheitlichung.

Außerdem fehlt mir eine Suchfunktion in den Einstellungen. Bereits mit 50 eindeutigen, zufälligen Einträgen wird’s hier schnell unübersichtlich.

25. April 2022 – 14:06 Uhr

„Kiosk Mode“ hilft der Bedienung von iPhones, die dauerhaft als Webcam am Mac hängen

Baumelt ein altes iPhone dauerhaft als Webcam am Mac, lässt sich das Telefon im „Single App Mode“ bequemer ein- und auch wieder ausschalten. Clever!

I will only be using the iPhone 6 Plus as a webcam and I will have it permanently mounted to my monitor, so to make it easier to launch the Camo app on the iPhone after the phone have been locked, I put the iPhone into Single App Mode using Apple Configurator and disabled the passcode on the phone. When in Single App Mode (sometimes also referred to as „kiosk mode“), the iPhone will only be able to launch a single app and the app will automatically be launched when the phone is unlocked.

Single App Mode can be enabled using Apple Configurator by plugging your phone into the Mac and selecting Actions > Advanced > Start Single App Mode…. That will make the iPhone supervised meaning that its features can be restricted from elsewhere by installing profiles. After supervision has been enabled, you will be prompted to select the app to be used in Single App Mode. […]

Now I can tap the Home button to launch the Camo app. When I’m done with a video call, I will press the side button to prevent Camo on the Mac from starting the webcam. Both buttons can easily be pressed without taking the phone off the mount.

Simon B. Støvring

22. April 2022 – 13:28 Uhr

„Proxy Workflow“: FiLMiC ➝ Frame.io ➝ LumaFusion ➝ Final Cut Pro

FiLMiC Pro zeichnet hochauflösendes (ProRes-)Video auf, und schiebt (wesentlich!) handlichere Proxy-Dateien direkt im Anschluss zu Frame.io. Die cloudbasierte Video-Plattform übernahm im letzten Jahr Adobe und integrierte sie ins Creative-Cloud-Abo.

Verknüpft ihr dieses Konto mit LumaFusion, schneidet ihr bereits wenige Sekunden (!) nach der eigentlichen Videoaufnahme an eurem Film. Die kleineren Kopien der Masterclips sind nämlich je nach (Mobilfunk-)Anbindung im Handumdrehen hoch- und wieder heruntergeladen.

Nach dem Schnitt lässt sich das Projekt per XML-Export zu Final Cut Pro transportieren. Dort ersetzt ihr das komprimierte „Vorschau-Material“ durch die hochauflösenden RAW-Videodateien.

21. April 2022 – 11:44 Uhr

Apple Maps: neues Kartenmaterial für Deutschland

Ab heute können Nutzer:innen in Deutschland die neue Apple Karten App erleben, die eine schnellere und präzisere Navigation und umfassende Ansichten von Straßen, Gebäuden, Parks, Flughäfen, Einkaufszentren und mehr bietet. Das neue Kartenerlebnis bietet auch dreidimensionale Ansichten von Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor, dem Reichstagsgebäude, dem Berliner Fernsehturm, der Elbphilharmonie Hamburg und dem Schloss Neuschwanstein. Dadurch wird die Planung jeder Reise einfacher und macht mehr Spaß.

Wirklich hübsch – ganz im Gegensatz zu Google Maps. Und Apple lässt nicht unerwähnt, wie wichtig der Schutz von persönlichen Daten ist.

Bei Karten ist keine Anmeldung erforderlich und die App ist in keiner Weise mit einer Apple ID verknüpft. Personalisierte Features, wie beispielsweise das Vorschlagen der Abfahrtszeit für den nächsten Termin, werden mit Hilfe von On-Device Intelligenz erstellt. Alle Daten, die Karten während der Nutzung der App sammelt, wie beispielsweise Suchbegriffe, Navigationsrouten und Verkehrsinformationen, werden mit zufälligen Kennungen verknüpft, die ständig zurückgesetzt werden, um das sicherste, bestmögliche Erlebnis zu gewährleisten und Karten zu verbessern. Karten geht sogar noch weiter, um den Standort von Nutzer:innen auf Apple Servern zu verbergen, wenn es mit Hilfe eines als „Fuzzing“ bezeichneten Prozesses nach einem Standort sucht. Karten wandelt den genauen Ort bei einer Suche nach 24 Stunden in einen weniger genauen Ort um und speichert weder einen Suchverlauf noch den Standortverlauf von Nutzer:innen.

Apple.com/Newsroom

Es sei aber auch daran erinnert, dass sich Medienarbeit immer den aktuellen Herausforderungen anpasst.

Im Jahr 2015 brüstet sich Apple mit der Beliebtheit ihrer vorinstallierten Karten-App.

Apple says its mapping service is now used more than three times as often as its next leading competitor on iPhones and iPads, with more than five billion map-related requests each week.

Sechs Jahre später finanziert Apple eine Studie (PDF) gegen die wachsenden Wettbewerbsbedenken, die die überwältigende Popularität von Dritt-Apps zeigen soll – inklusive der Karten-Anwendung.

Globally, we found that Google leads the way with more than 100 million daily active iPhone users across its two apps: Google Maps (88 million) and the driving-centric Waze (13 million). By contrast, Apple Maps – the relaunched Maps app using Apple’s own mapping service in 2012, the same year as the Google Maps app – has 34 million daily active iPhone users. Together, we found that these apps are the most popular mapping apps among iPhone users in regions such as the US, France, Germany, the UK, Japan, and Australia and New Zealand. Across these countries, Apple Maps’ share out of the top mapping apps among iPhone users ranges between 16% in Japan and 36% in the US.

20. April 2022 – 14:18 Uhr

#301 – MakePass

MakePass erstellt digitale Bonus- und Kundenkarten für Apple Wallet – für weniger Plastikkarten in Hosentaschen.

Ich glaube zwar nicht ernsthaft, dass ihr noch den IKEA Family-Pass im Portemonnaie tragt, aber ich habe selbst die Digitalisierung der diversen Club- und Rabattkarten ewig aufgeschoben. Dieses Video ist deshalb mein Ansporn an euch, dieses Thema einmal anzugehen.

Hier das Intro zur knapp sechsminütigen Episode:


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14. April 2022 – 11:19 Uhr

Neu in Version 6: „Maskieren“ in Darkroom

Die neuen Masken-Funktionen in Darkroom sind extrem beeindruckend. Nur ausgewählte (Teil-)Bereiche in einem Foto/Video bearbeiten zu können, sind ein echter Schritt nach vorne für alle, die dafür Lust und Zeit aufbringen.

Der Entwickler-Blogpost zum Update geht wie immer ins Detail.

For the first time on iOS, we’re exposing Smart Masks that are captured on iPhone when you shoot in Portrait and ProRAW mode. These incredibly detailed masks have been generated by Apple on iOS for years but have been hidden until now!

Depth editing has existed in Darkroom since 2019, when we were first to expose the foreground and background as editable depth masks. We’ve completely revamped this feature with this release, to dramatically increase its capabilities.

Der eigentliche Clou ist jedoch die Nachvollziehbarkeit. Man muss nicht professionell Fotos durch die Mangel drehen, um flott ein Gesicht aufzuhellen oder dem Himmel mehr Farbe unterzuschieben.

„AI-powered masks“ erkennen zuverlässig und von selbst die Personen in einem Foto. Das deckt für mich 80-Prozent aller (minimalen) Anpassungen ab.

„Smart Masks“ melden sich nur dann, wenn der Computer im Foto deutlich eine Brille, Zähne, Haut oder Haar erkennt. Dann ist es unkompliziert, nur diese Körper-/Gesichtsregionen zu manipulieren. Und wie ihr euch bestimmt schon denkt: Hier kann man plötzlich in unvorteilhafte Edits abrutschen.

Ich habe vorher nie ernsthaft mit Masken gearbeitet. Auch das Frei-pinseln von Gesichtern empfand ich für meine Hobby-Ansprüche als zu aufwendig. Darkroom macht’s leicht und lässt euch sogar eine Auswahl umkehren (engl. „inverted“) oder eure Bearbeitungen auf weitere Fotos anwenden (Copy-and-paste).

Ausprobieren kostet nichts lediglich eure Zeit. Im ersten Jahr ist man im Abo mit 21 Euro dabei – auch wenn man bisher „Legacy“-Nutzer war.

14. April 2022 – 8:50 Uhr

„Lifetime“-Speicherplatz für die ganze Familie: pCloud heute mit 78 % Rabatt [Sponsor]

Datenschutz, hohe Sicherheitsstandards und ein Festpreis: pCloud ist der führende Anbieter von Onlinespeicherplatz in einem EU-Rechenzentrum. Im Familien-Plan ist man mit 5 Personen sogar für jeweils unter 100 Euro dabei – vorausgesetzt, ihr schlagt direkt am 14. April zu.

Zu Ostern ist der „Lifetime-Family-Plan“ mit 2 TB Speicherplatz nämlich um 78-Prozent auf 400 Euro reduziert. Allerdings nur für die ersten 24 Stunden!

Obendrein gibts das ansonsten kostenpflichtige „pCloud Encryption“. Die clientseitige Verschlüsselung für eure Ordner bekommen alle Familienmitglieder gratis.

Als Familie gelten auch Freundesgruppen oder Wohngemeinschaften. Durch den Einmalpreis für die Cloud-Festplatte lassen sich diese Kosten einfach teilen. Und natürlich profitieren alle gleichermaßen von den lebenslangen Vorzügen.

Dazu gehört der Standort: pCloud ist ein Unternehmen mit Sitz in der Schweiz. Es unterliegt damit den Schweizer Datenschutzgesetzen, die zu den weltweit strengsten in Bezug auf die Daten einer Person gehören. Als Serverstandort könnt ihr bei der Neuregistrierung das europäische Rechenzentrum in Luxemburg wählen.

Zugriff auf eure Bilder, Dateien und Dokumente gibt es über das Web-Interface, aber auch die Apps für iOS, Android, macOS, Linux und Windows. Sogar eine Browser-Erweiterung wird inzwischen angeboten.

Die Optionen zur Dateiwiederherstellung sowie Dateifreigabe ermöglichen das professionelle Arbeiten von mittlerweile mehr als 14 Millionen Nutzern und Nutzerinnen. Ich selbst bin mit meiner eigenen pCloud „Lifetime“-Lizenz bereits seit 6 Jahren extrem zufrieden.

Vergesst nicht schnell zu sein: Den kräftigen Oster-Rabatt sichert ihr euch in den ersten 24 Stunden unter diesem Link!

Vielen Dank an das gesamte pCloud-Team aus der Schweiz für die Unterstützung von iPhoneBlog.de!

13. April 2022 – 16:57 Uhr

Die 10 Gewinnerfotos der „Shot on iPhone“-Makro-Challenge

Over the course of several weeks earlier this year, iPhone photographers from around the world shared their best macro photos for the Shot on iPhone Macro Challenge, making even the smallest details seem epic in images taken with their iPhone 13 Pro and iPhone 13 Pro Max. Today, Apple is announcing the 10 winners who highlight the global and diverse community of iPhone photographers, with finalists from China, Hungary, India, Italy, Spain, Thailand, and the US. Their stunning images will be featured on apple.com, on Apple’s Instagram (@apple), and on billboards in select cities.

Apple.com/Newsroom

Ich kann mich nur wiederholen: „Der Makro-Modus ist eine Art viertes Objektiv, das man immer dabei hat.“ Ein halbes Jahr später ist iPhone-Makrofotografie für mich nicht mehr wegzudenken.

Der einzige Nachteil am diesjährigen „Shot on iPhone“-Wettbewerb: Durch die Einschränkung auf das Objektiv konnten ausschließlich die neusten Pro-Modellen der Apple Telefone teilnehmen. Ich habe in den vergangenen Jahren immer sehr bewundert, wie konkurrenzfähig ältere iPhone-Kameras sind, sobald sie in den Händen von talentierten Personen landen.

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