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Auf- oder Abgeflasht? Erste Adobe CS5-Apps und wo bleibt die Diskussion?

von alex olma | 26 Januar 2010 | 10:49 Uhr

Im Oktober 2009 kündigte Adobe den Flash 10-Player für mobile Endgeräte an. Das iPhone OS fand sich nicht auf der Liste, der dafür unterstützten Geräte. Zur Google Nexus One-Veröffentlichung Anfang Januar 2010 präsentierte Adobe einen, zugegebenermaßen enttäuschenden (ersten) Blick, auf den Flash-Player (10.1) im Android-Browser.

DirektLudwig

Die Adobe Herbst-Ankündigung umfasste ebenfalls eine Möglichkeit, native iPhone-Anwendungen mit CS5 zu erstellen und danach in den App Store einzureichen. Dies ist als Reaktion von Adobe auf Apples zweieinhalbjährigen Widerwillen zu werten, eine Flash-Unterstützung in das iPhone OS zu integrieren. Die ersten dieser mit CS5 erstellten Anwendungen finden mittlerweile ihren Weg in den App Store.

Der Simple Metronome-Entwickler Takayuki Fukatsu betont die Vorteile der Präsentationsfähigkeit (s)einer Flash-Anwendung (kostenlos; App Store-Link) direkt auf einer Demo-Webseite, tut dies dann jedoch nicht selbst.

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via blog.jactionscripters

Erick Schonfeld kündigt in seinem TechCrunch-Artikel “This Will Be The Year Adobe’s 2 Million Flash Developers Come To The iPhone” eine hohe Nachfrage für diese Produktionswerkzeuge an.

In Sachen (Video-)Demonstration stellten zwei der größten Film-Plattformen YouTube (http://www.youtube.com/html5) und Vimeo (http://vimeo.com/blog:268) neben Flash kürzlich auch einen HTML5-Videoplayer bereit. Eine Open Source-Runtime unter dem Namen Gordon von Tobias Schneider, erlaubt Flash-Animationen in JavaScript auf dem iPhone. Demos finden sich an dieser Stelle; GitHub hält das Bundle zum Download bereit.

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Auch John Gruber widmete sich am Montag einem umfassenden Blick auf das Duell Apple gegen Adobe. In seinem Abriss beschreibt er, wie Cupertino gerne die kontrollierenden Zügel des kompletten Betriebssystem-Quellcodes in der eigenen Hand (be-)hält. Die proprietäre Adobe Flash-Entwicklungsumgebung passt dabei weder ins technische noch politische Konzept:

The single leading source of application crashes on Mac OS X is a component that Apple can’t fix.

Mit Blick auf den Verkaufserfolg des iPhones scheint dieser Mangel an Kompatibilität (bislang) keine wirtschaftlichen Schäden verursacht zu haben.

The iPhone’s lack of Flash has not hurt it one bit.

via daringfireball

Eins steht jedoch fest: Es ist nicht abzusehen, dass diese Geschichte ein zeitnahes Ende findet.

  • Seh‘ ich auch so. Ohne Flash am iPhone erspart man sich zu 90% Werbung.
  • meocrisis
    Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass Apple kein Flash auf dem iPhoneOS sehen will. Schliesslich demonstriert das YouTube-Video genau das, was dann passieren wird: der App-Store verliert seinen Reiz (und damit Umsatz).

    Ich kann und will ohne Flash ganz gut leben: YouTube läuft als App, Vimeo gibt die Videos als MP4 zum iPhone und der Rest, naja, der interessiert mich nicht die Bohne.
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