Analysten-Rechnung: iPad-Verkäufe und eBook-Betrachtung
von alex olma | 21. Mai 2010 | 11:00 Uhr
Mike Abramsky, Analyst bei RBC Capital Markets, errechnet iPad-Verkäufe in den USA von 200.000 Stück pro Woche. Dagegen sollen ‘lediglich’ 110.000 Macs innerhalb von sieben Tagen verkauft werden.
Der Investment Banker aus Kanada tippt auf bis zu 8 Millionen ausgelieferte iPads im Kalenderjahr 2010. Sicherlich nicht unrealistisch, wenn man die erste Hardware-Millionen innerhalb von 28 Tagen (alleine in den USA) absetzen konnte.
Die gleiche Analysten-Gruppe gibt ein Wachstum für den Zeitschriften- und Magazin-Markt an.
The same group is said to indicate significant increases in newspaper and magazine readership. Whereas only 11 percent of e-reader owners were reading electronic newspapers in February, the number has increased to 18 percent as of May. Magazines are up from 7 percent to 14 percent.
Mittlerweile scheint in den USA auch die ‘No Cash’-Regelung (unter Angabe des iTunes-Accounts) aufgehoben, womit die Geräte in Bar bezahlt werden können. Und eine medienwirksame Geschichte ist auch noch dabei herausgesprungen…
Softwareseitig wirft ChangeWave (InvestorPlace) einen Blick auf den (amerikanischen) eBook-Markt, dem das iPad in seiner kurzen Lebenszeit zirka 16-Prozent abgezwackt haben soll. Allerdings beruhen diese Angaben auf einer Studie mit 245 Teilnehmern, ohne Angabe von expliziten Zahlen, und sind daher nur mit viel Vorsicht weiterzugeben. Das Amazon Kindle liegt mit 62-Prozent führend an der Spitze.
TorrentFreak verzeichnete bereits am 09. April, eine Woche nach dem amerikanischen iPad-Start, einen “signifikanten Anstieg” von eBooks, die über das BitTorrent-Netzwerk verteilt wurden.
InvestorPlace veröffentlichte bereits vor einigen Tagen eine Erhebung zur Kundenzufriedenheit von Käufern der neuen Apple-Hardware.
Die gedruckte GQ ist 8x erfolgreicher als die iPad-GQ:
Gedruckte GQ:
Bewohner USA : 308241000 Absatz : 824000 Prozent : 0.267
iPad GQ:
Besitzer iPad : 1000000 Absatz : 328 Prozent : 0.033
Jetzt ist nur noch interessant, wieviele der iPad-Käufe von tatsächlichen Menschen stammen und wieviele der immerhin über 600.000 GQ-Print-Abos von Hotels und Firmen stammen, die die GQ anschließend kostenlos an der Bar auslegen. Wenn man nämlich die Abos raus nimmt, dürfte die iPad-Variante sich (im prozentualen Vergleich) gar nicht mehr so viel schlechter verkauft haben: 0,033 vs. 0,065.
Print setzt damit nur doppelt soviel ab wie iPad – bezogen auf die Einzelverkaufszahlen und die maximal erreichbare Absatzzahl.
http://twitter.com/SPeitsch Sebastian Peitsch
Süße Geschichte. Und irgendwie auch praktikabler. Macht mir Apple sympathisch.
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