Rückfragen (und Antworten) zum ‘iPhone-4-Schnelltest’ der ‘Stiftung-Warentest’

von alex olma | 26. Juli 2010 | 09:24 Uhr

In der letzten Woche stieß ich auf einen “Schnelltest” zum iPhone 4 der deutschsprachigen Stiftung Warentest. Die ‘scharfe’ Wortwahl der Verbraucherschutzorganisation regte zu sieben Rückfragen an. Diese beantwortete sein Chefredakteur Andreas Gebauer jetzt per E-Mail.

Antennenpanne.jpg

Sehr geehrte Redaktion der Stiftung-Warentest, Sehr geehrter Herr Gebauer,

ich habe mir ihren “Schnelltest” zum iPhone 4 durchgelesen, der unter dieser Adresse Online einsehbar ist:

Antennenpanne beim iPhone 4: Test entblößt Apple

Dazu habe ich einige Fragen, deren Antworten ich gerne ihm Rahmen meiner Berichterstattung unterbringen würde.

Gebauer: Sehr geehrter Herr Olma, hier die Antworten auf Ihre Fragen. Da Sie Blogbetreiber und anscheinend eingefleischter Apple bzw. iPhone-Fan sind, verstehe ich, dass Sie die aktuellen Ereignisse bedauern. Trotzdem muss die Stiftung Warentest bei aller Begeisterung über innovative Produkte, die auch hier herrscht, auch über Schwachstellen berichten dürfen. Dazu gehören beim iPhone nunmal hoher Preis, Anmeldung und eben jetzt die Empfangsprobleme. Hier die Antworten im Einzelnen:

1) Sie schreiben im Einleitungssatz: “Plötzlich abgebrochene Gespräche auf einem neuen 1 000 Euro-Handy [...]“. Das wirft bei mir die Frage auf, wie der von Ihnen errechnete Preis von 1.000 Euro zustande kommt ? In egal welchem Tarif der Telekom ich suche, lässt sich hier ‘nur’ ein Maximalpreis von 399.95 € ermitteln. Da das Gerät offiziell nicht anders in Deutschland zu erwerben ist, verwundert mich ein solcher “Handy-”Preis als Pressekollege sowie Verbraucher.

Gebauer: Leider gibt es in Deutschland keinen offiziellen Preis für das iPhone ohne Vertrag. Die 1.000 Euro bezogen sich auf ein importiertes iPhone – es gibt auch billigere Angebote, die dann aber oft keine Geräte zur Verfügung haben oder lange Lieferzeiten bedingen. Genauso finden Sie auch Anbieter, die das Handy für 1.300 Euro verkaufen. Da die Preise für vertragsfreie iPhones stark schwanken, sind die 1.000 Euro nur als ein Daumenwert zu verstehen, der aber nicht allzu weit von der Realität entfernt ist. Die von Ihnen zitierten 399,95 Euro bei T-Mobile enthalten noch keine Vertragsgebühren. Für zwei Jahre Complete XS-Tarif kommen noch einmal 598,80 Euro hinzu plus 24,95 Euro Aktivierungsgebühr. Ergibt 1.023,70 Euro. Da lagen wir mit unserem 1.000-Euro-Handy gar nicht schlecht.

2) “Besitzer eines iPhone 4 klagen immer wieder über plötzlich unterbrochene Gespräche.” Klagen die Benutzer bei Ihnen (vermehrt) darüber direkt oder auf welche Angaben beziehen Sie sich hier genau? Als offizielle Quelle sind mir lediglich, die von Apple genannten Support-Anfragen bekannt, die mit 0.55-Prozent (von 3 Millionen Käufern) eher niedrig erscheinen.

Gebauer: Eine der ersten Meldungen zum Thema war in Deutschland bei heise.de zu lesen. Die Netze in Deutschland sind stärker, die Probleme in den USA selbst deswegen wohl größer. Es gibt sie aber unbestreitbar – subjektiv empfunden und auch objektiv gemessen. Sonst gäbe es jetzt nicht die Aktion von Apple, kostenlos eine Schutzhülle zur Verfügung zu stellen.

3) “Ein ähnliches Phänomen [Anmerkung des Autors: hier ist wohl der Empfang gemeint] lässt sich auch bei Radios beobachten: Wer die Antenne anfasst, hört nur Rauschen und Knacken.” Liegen Ihnen zu dieser Behauptung Testergebnisse vor?

Gebauer: Diesen Effekt kennt nahezu jeder aus eigener Erfahrung. Dieses Beispiel dient nur zur Verdeutlichung.

4) “Der Test im Labor bestätigt dies: Schon wenn ein Finger den Antennenschlitz an der unteren linken Ecke berührt, sinkt der Empfang beim iPhone 4 um 90 Prozent.” Ich wäre wiederum sehr an den genauen Testergebnissen interessiert. Die von Ihnen später erwähnte “Partnerorganisation Consumers Union” berichtet im “Consumer Reports” von einem Abfall bei einer Berührung um 20 Dezibel. Bei einem Messbereich zwischen -51 und -121 lassen sich die von Ihnen proklamierten 90-Prozent nicht in mathematischen Einklang mit den Testwerten bringen. Beziehen sie sich eventuell auf einzelne Signalbalken? Wie fällt ihre Meinung zur 4.0.1-Aktualisierung aus, die einen anderen Algorithmus verwendet?

Gebauer: Die Dezibelskala ist definiert über den dekadischen Logarithmus mit dem Vorfaktor 10 (deshalb dezi): dB=10*log(Leistung/Ausgangsleistung). Nimmt die Leistung gegenüber der Ausgangsleistung um 90% ab, entspricht dies minus 10 dB; bei 99% minus 20 dB. Bei 25% Dämpfung ergeben sich gerade Mal minus 1,25dB. Da die Dezibelskala von vielen falsch interpretiert wird, haben wir unsere Angaben in prozentualen Änderungen gemacht, wobei wir nicht die Extremwerte (99%) sondern die mittleren Rückgänge der Sendeleistung (90% bzw. 25%) im Artikel erwähnt haben. Stiftung Warentest hat außerdem eine weitere Methode ins Spiel gebracht (die 2D-SAR-Messung), um die Ergebnisse von Consumers Union zu bestätigen.

5) “Die Stiftung Warentest hat die Sendeleistung von zwei weiteren Smartphones gemessen. Auch bei ihnen sinkt der Empfang bei direkter Umklammerung des Gehäuses. Jedoch nur um 25 Prozent.” Um welche Geräte handelt es sich dabei?

Gebauer: Mittlerweile haben wir noch weitere Handys zum Vergleich herangezogen. Darunter die Geräte, die Steve Jobs in seiner Vorführung verwendet hat. Klar ist, dass die Antennenfunktion durch Berührung bei allen Handys beeinflusst wird. Beim iPhone 4, welches ja mit neuer, revolutionärer Außenantenne angepriesen wurde, sind die Einbußen bei Berührung aber deutlicher als bei allen anderen von uns untersuchten Handys. Der propagierte technische Fortschritt führt also in diesem speziellen Fall im Alltag zu einem Rückschritt für den Nutzer und hierin liegt auch unsere Hauptkritik.

6) “Die Empfangsprobleme des iPhone 4 werden im Netz und medial seit einigen Wochen diskutiert. Zuletzt berichtete die amerikanische Partnerorganisation der Stiftung Warentest, Consumers Union [...] Dies war möglicherweise der letzte Anstoß für die von Apple am Freitagabend mitteleuropäischer Zeit veranstaltete Pressekonferenz.” Verschwiegen bleibt: Consumer Reports zeichnet das iPhone 4 außerdem zum besten Smartphone seiner Klasse aus, nicht wahr?

Gebauer: Es ist richtig, dass Consumer Reports vor Entdeckung der Antennenprobleme das iPhone empfohlen hatte. Aktuell tut die Organisation das aber nicht mehr, s. etwa hier oder hier direkt bei Consumer Reports.

Stiftung Warentest.jpg

7) Aus ihrem Archiv unter der Stichwortsuche “iPhone” tauchen 21 Treffer zum Thema auf. In acht Überschriften erscheint dabei die direkte Bezeichnung “iPhone”. Diese ‘Headlines’ lauten wie folgt: “Antennenpanne beim iPhone 4: Test entblößt Apple”, “Handys: iPhone bringt Licht und Schatten”, “Handys: Alternativen zum iPhone”, “Smartphones: Android vor iPhone”, “Apple iPhone 3G: Sinking in the rain”, “iPhone im Schnelltest: Schön teuer”, “Apple iPhone: Schön teuer” sowie “EU: Geprüfte iPhones”.

Meine Frage: Existiert eine Differenz zwischen Ihrer (allgemeinen) Berichterstattung zum Apple-Telefon sowie dem generellen Nutzer-Interessere, das wohl zweifelsfrei als ‘populär’ bezeichnet werden darf? Wie erklären Sie sich, die so gut wie nicht existente Rücklaufquote (die Telekom weist aktuell Lieferzeiten von neun Wochen auf) bei einem solch gravierenden Problem?

Gebauer: Natürlich handelt es sich um ein interessantes und innovatives Produkt. Die Stiftung Warentest widmet sich ihm deswegen mit der gebührenden Aufmerksamkeit. Und nennt dabei eben auch die Schwachstellen (s.o.)

Über eine zeitnahe Antwort würde ich mich sehr freuen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Alexander Olma

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Es ließen sich mit Sicherheit noch viele Argumente gegenseitig austauschen. Ich bedanke mich an dieser Stelle jedoch vorerst für die zeitnahe Beantwortung der aufgeworfenen Diskussionspunkte von Seiten der Redaktion und überlasse deren Interpretation meiner werten Leserschaft.

Afs 300x250
  • ManuelW

    Also ich kann bei meinem iPhone 4 kein Antennenproblem feststellen. Im Gegenteil, ich habe in meiner Firma (dicke Stahlbetonwände) sogar besseren Empfang als mit dem 3G vorher.

  • http://twitter.com/choise choise

    spannend zu lesen, danke!

  • Safarisurfer

    Nur zu Punkt 1) Preis: „Die von Ihnen zitierten 399,95 Euro bei T-Mobile enthalten noch keine Vertragsgebühren. Für zwei Jahre Complete XS-Tarif kommen noch einmal 598,80 Euro hinzu plus 24,95 Euro Aktivierungsgebühr. Ergibt 1.023,70 Euro.“

    Und die € 598,80 Vertragsgebühren enthalten offenbar bei dieser Milchmädchenrechnung sonst keine Leistung ausser dem iPhone an sich, oder Hr. Gebauer?

    Von einer Organisation die sich Konsument nennt und kompetent sein möchte, erwarte ich mir jedenfalls keine solch haarsträubenden Preisvergleiche. Das ist unterstes Heise-Troll-Niveau.

  • http://twitter.com/krahe Jens Krahe

    Irgendwie fehlt mir bei der Stiftung Warentest das Gesamtbild. Welche Kaufempfehlung sprechen die denn jetzt Status Quo für ein Smartfone aus? Jedes Telefon hat schwächen. Also was ist die Empfehlung, wenn ich Frage: Welches Smartfone empfehlen Sie mir und meiner Mutter konkret?

  • http://twitter.com/borisbojic Boris Bojić

    Hier ein Video-Test, bei dem das Antennenproblem beim iPhone 4 gezeigt wird – bzw. gezeigt wird, dass es keines gibt: http://www.20min.ch/digital/dossier/apple/story

    Es mag sein, dass die ganze Welt von dem Problem weiß, aber das bedeutet nicht, dass es auch die ganze Welt hat. ;)

  • Markherm

    also ich finde die Antworten relativ fundiert von der Stiftung Warentest… sicherlich kann man diskutieren und sich jetzt an Einzelheiten aufziehen, aber der Kern ist ok (und das sage ich als iPhone-Nutzer… nur bevor Fragen aufkommen ;) ).

    Im übrigen finde ich super, dass sie überhaupt so detailliert antworten!

  • Towely

    Ich konnte bisher keine negativen Auswirkungen der Antennproblematik feststellen. Ich würde sogar sagen, daß ich empfangstechnisch bisher weniger Probleme als mit meinem 3G habe. Solche Erfahrungswerte scheinen aber in den Medien keine Rolle zu spielen. Irgendwie erinnert mich die Berichterstattung der Medien ein wenig an das Gaspedal-Problem bei Toyota.Mit Übertreibungen kann man im Medienbereich bestimmt wesentlich mehr Umsatz erzielen, jedoch ist man so etwas doch mehr aus der Yellow-Press gewöhnt…

  • http://twitter.com/apfelmann70 apfelmann70

    Wir sind stolz auf Dich, Alexander!
    Die Antworten sind ja zum Teil Haarsträubend.

  • Gast

    ich habe ebenfalls mit dem iphone 4 im eplus-netz keinerlei empfangs- oder antennenprobleme feststellen können und frage mich was der ganze hype soll.

  • http://twitter.com/pohlmann Heiko

    ich tue der Stiftung Warentest natürlich vollkommen unrecht, wenn ich behaupte, sie sei eine Verwahr- und Versorgungsanstalt für abgehalfterte SPD-Provinzpolitiker, die nun von dort dem Verbraucher ihre Meinung aufzwingen… aber diese Aussage deckt sich in ihrer Voreingenommenheit und Vorverurteilung mit dem einzig auf die Antenneproblematik ausgerichtete Berichterstattung zum iPhone, wobei nachweislich im “realen Leben” das Problem kein Problem ist!

  • Frank

    Es tut mir leid aber die Fragen an die Stiftung Warentest sind recht peinlich.
    Das Antennenproblem ist definitiv vorhanden und ihr braucht es nicht kleinzureden. Das ändert nur wenig daran, dass das iPhone trotzdem ein tolles Handy ist, auch wenn Apple seine Schwachstellen offenbart. Fakt ist: Meine Frau hat ihr iPhone 4 gegen mein 3Gs getauscht, weil sie massive Empfangsprobleme hatte. Warum ich nicht? Ich bin Rechtshänder.

  • René

    Schön mal Antworten von jemandem zu bekommen, der wirklich Labormessungen durchgeführt hat, ähnliches hat auch die Connect im Labortest festgestellt. Alle verlieren Empfang, das iPhone 4. aber überdurchschnittlich.

    Das es an jedem Ort und in unterschiedlichen Netzen keine verlässlichen Aussagen von Usern gibt war klar, der eine sagt er verstehe nicht worum es geht, weil er keine Probleme hat, der andere schon.

    Daher bin ich Dankbar für solche Labormessungen, die wenigstens eine einheitliche Testumgebung schaffen.

  • paxos

    Trotzdem muss ich sagen das er seine Aussagen teilweise gut belegen konnte…

  • Christian

    Ich wohne in einem “schlecht versorgten Netzbereich”. Egal mit welchem Handy: das D1-Netz ist zwar da, aber nicht wirklich stark.

    Ich hatte zuvor ein iPhone 3G, seit rund einem Monat habe ich das iPhone 4. Ich weiß nicht, ob ich das so sagen darf, ohne gevierteilt zu werden, aber ich habe mit dem iPhone 4 ein besseres Netz als zuvor. Wenn ich die Antenne frei halte, habe ich jetzt ein Netz, wo ich zuvor keines hatte. Wenn ich die Antenne nicht frei halte, habe ich ähnlich gute/schlechte Ergebnisse wie beim iPhone 3G. Und ich bilde mir das glücklicherweise nicht ein. Es ist so. Nun mag es so sein, dass das externe “Antennendesign” ein Problem darstellt. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass es zwei Schritte nach vorn sind, während durch das “Problem” ein Schritt zurück gemacht worden ist. Nach Adam Riese ist es noch immer ein Schritt nach vorn.

    Zur Antwort der Stiftung Warentest habe ich drei Punkte zu sagen:

    1) Ich weiß nicht, was ich von einer “sachlich fundierten” Antwort halten soll, wenn ich gleich zu Beginn mein Gegenüber als Fanboy bewerte. Verlasse ich da als Tester nicht direkt meine Sachlichkeit und beziehe ich da nicht von vornherein Stellung in einer Form, die mit Sachlichkeit nichts zu tun hat? Inwiefern kann ich dann ernst nehmen, was ansonsten gesagt wird?

    2) Die Ermittlung des “Kaufpreises” des iPhones ist aberwitzig und beängstigend (beängstigend, weil hier eine horrende Unsachlichkeit durchscheint). Wie ermittelt die Stiftung Warentest die Anschaffungskosten für einen Pkw? Sicherlich wird man auch dort dann die Kosten für den notwendigen Treibstoff, Versicherung und Steuern mit einkalkulieren, die für den Betrieb des Fahrzeuges über die Laufzeit anfallen? Und sicherlich wird man zu dem Schluss kommen, dass ein Vertreter, der pro Jahr 150.000 km fährt, idealerweise einen VW Lupo in der 3-Liter-Version kaufen sollte, statt eines komfortablen Dienstwagens? Peinlich! Einfach nur peinlich. Mindestens ebenso peinlich wie die derzeitige Videoserie von Apple zur Demonstration der Problematik bei Konkurrenzprodukten. An dieser Stelle halte ich den Test der Stiftung Warentest für absolut unseriös.

    3) Bei “anderen Smartphones” 25%, beim iPhone 4 90%. Welche anderen Smartphones?

    Sorry, aber für mich ist das hier einfach nur ein billiger Versuch, auf einen Zug aufzuspringen, um noch ein wenig Aufmerksamkeit auf das eigene Unternehmen zu lenken. Ich habe nichts dagegen, aber ich kann es einfach nicht ernst nehmen. Im Gegenteil finde ich, dass sich die Stiftung Warentest hier für mich disqualifiziert, wenn es darum geht, auf dieser Entscheidungsgrundlage Kaufentscheidungen zu treffen.

    Die Kollegen von Consumer Reports haben es demonstriert: sie können das iPhone 4 nicht empfehlen. Und zugleich geben sie in ihren Bestenlisten an, dass das iPhone 4 das derzeit beste Smartphone ist (http://digitaldaily.allthingsd.com/20100712/con…). Für die Älteren unter Euch: “Noch Fragen, Hauser?” “Nein, Kienzle.”

    P.S. Würde das iPhone 4 nicht funktionieren, hätte ich es der Telekom direkt wieder auf den Tresen geworfen. Ich bin froh, dass ich das nicht tun musste.

  • http://chrisdigital.wordpress.com Chrisdigital

    Immer wieder zu betonen das iPhone habe Schwächen ist doch etwas einfach, welches Handy hat keine Schwächen? Man wird den Eindruck nicht los da wird auf Biegen und Brechen versucht ein Problem hochzusterilisieren, wie es halt in den Medien üblich ist. Das fängt beim Fantasiepreis von 1000€ an und hört bei den Titeln der anderen Tests zu den iPhone-Generationen auf.
    “Schnelltest” und für einen richtigen Test hatte man wohl keine Zeit, ich lache mich kaputt.

  • Joresch

    Also bitte, natürlich kann man das so rechnen… und natürlich ist das iPhone ein 1.000 Euro Smartphone.

  • http://twitter.com/FabianQnz Fabian

    Ich finde es toll, dass sich Alex direkt an die Stiftung gewandt und ihr Feuer unterm Arsch gemacht hat. Ich hätte mich sehr anstrengen müssen um beim Schreiben eines solchen Briefes so sachlich zu bleiben.
    Die Antworten sind nicht weltbewegend, aber interessant.
    Wie einige andere Kommentatoren würde ich es auch vorziehen, wenn die Stiftung Warentest nicht nur einen Schnelltest machen würde um noch etwas vom Aufmerksamkeitskuchen abzubekommen (wie fscklog meinte).
    Sondern das Telefon als Ganzes mit genügend Zeit zu betrachten und zu testen.

  • Ralf

    Hilfe, meine Augen! Welcher, in den 80ern stehen gebliebenen Lady, gehören denn diese Fingernägel?
    Aber inhaltlich interessant das Video. Vielleicht hätten die irgendwo hin gehen sollen wo der Empfang ohnehin etwas schwächer ist.

  • Jester Lewis

    Stiftung Warentest… das waren doch die, welche beim letzten iPhone schon eine schlechte Bewertung abgegeben haben aufgrund der Tatsache, daß keine Bedienungsanleitung beilag – als ob so etwas von Nöten wäre.

    Danke auf jeden Fall für die Mühe zu dem interessanten Beitrag!

    Freut sich über ein iP4 mit keinerlei Empfangsproblemen:

    Jester Lewis

  • Alex

    Ich weiss nicht was ihr habt, ich habe mit dem Iphone4 schon dutzendfach Verbindungsabbrüche gehabt.
    Ich hatte vorher kein Iphone, kann also nicht vergleichen, wenn der Rest des Telefons nicht so gut wäre, wäre ich auch wirklich sauer über das Verhältnis von Qualität zu Preis.

  • bigfreak

    Ich lese die Artikel auf dem iPhone-Blog ja wirklich sehr gerne und finde, dass Alex eine sehr gute Arbeit macht. Aber die Frage nach dem mathematischen Zusammenhang von 20dB und 90% ist wirklich lächerlich. Wer mit “mathematischen Einklängen” um sich schmeißt, sollte auch wissen, wie man eine dB-Skala liest.

  • Jakob

    ich finde die Antworten der Stiftung absolut angemessen und qualifiziert. Ob 400 Euro (ohne Vertrag) oder 1000,-, ist doch hupe. Fest steht, dass es ein wahnsinnig teures Telefon ist, das mehrere eklatante Schwächen hat. Ich bleibe jedenfalls erst mal beim 3GS.

  • LargoN

    in vielen diskussion war zu beobachten, dass applfefans db angaben linear verrechnet haben. daher ist die prozentangabe sicher nicht ganz verkehrt.

    manche haben die db wohl absichtlich einfach linear verrechnet um apple besser dastehen zu lassen. andere wissens einfach nicht besser

    die ergebnise von warentest decken sich ja auch mit denen von anandtech, techblog uva.

  • LargoN

    nachtrag: Die wollen ja, das man das Heft kauft. Daher werden die genauen Geräte erst im Heft veröffentlich. Würd ja niemand das Heft wegen dem Artikel kaufen, wenn jetzt schon alles veröffentlicht wird.

    • http://www.iphonetarife.net iphone tarife

      das stimmt auch, allerdings konnte man die Daten schon aus den Artikeln rauslesen.

  • Derdragan

    Hi
    ich habe den Bericht mit Interesse gelesen und muss sagen das die Stiftung Warentest einen guten Job gemacht hat…
    Alex hört sich echt wie ein FanBoy an. Das merkt man schon wenn man sich den Podcast und nun auch das Schreiben durchließt. Sorry aber das ist mein Eindruck.
    Das das der nette Herr von dem Institut noch mal klarstellt finde ich wichtig.

    Zu 1. Komische Frage von Alex … wie Kinder … “Ich kann es für 399 kaufen und nicht für 1000″ das man da noch die Gebühren etc reinrechnen muss (Es ist ja Subventioniert) und sich die Tester am Markt umschauen dann verstehe ich nicht das Alex so sorry”angepisst” ist weil man ihm einen realistischen Marktpreis nennt. Das Ding ist halt teuer.
    Zu 3. Lol ich sage ja … “Bäh, sag nix über mein Telefon… da ist ein Apfel drauf und Steve hat gesagt ihr bildet euch das alle nur ein… und ich glaube meinem Steve, den er ist der beste” bla bla bla

    ….

    so zu mir ich habe einen Rechner / einen Mac Pro / ein iPad und bald ein iPhone 4 (hatte ein iPhone 3G)

    Zu der Präsi von Steve …
    Der junge hat es so etwas von vergeigt. Das Handy von Apple wird an einer ecke angepackt und alle anderen müssen Umschlossen / Umklammert werden (Komisch).
    Ich hätte ihm das alles abgekauft wenn er das Live gemacht hätte. aber Videos einspielen kann jeder. Und Steve ist zu einem kretikunfähigen Koleriker mutiert.
    Wenn jemand statt sich objektiv zu äußern und zugibt das er probleme hat lieber auf die anderen Zeigt und darauf rumreitet verliere ich den Respekt und das Verständnis für die Firma und dessen Produkte. (Ich denke das das iPhone ein sehr gutes Produkt ist und mich stören die Sachen nicht aber die Verhalten von Job in der angelegenheit finde ich sehr unprofessionell)
    BP zeigt nun auch nicht auf Exon und sagt die verklappen auch Öl nach dem dem entladen also regt euch über 9 Millionen l/Tag man nicht so auf.
    P.S.: Nein der vergleich hingt nicht. Und ist treffend.

  • Benny

    Was ist schade und verwunderlich finde ist die Tatsache das selbst renommierte Unternehmen, Prüflabore und Redaktionen nahezu immer bei der Ermittlung des “Preises” für das iPhone die Gesprächskosten der Telekom mit einrechnen. Bei Anderen Herstellern steht dann meist “ist bereits ab 1 EUR erhältlich” “mit Vertrag ab 199 EUR” etc… nur Apple scheinen immer die Bösen zu sein bei denen das dann Tausende von EUR kostet.
    Auch dass bei den Importgeräten Häufig der höchste Preis herangezogen wird und nicht der “übliche” Marktpreis im EU-Ausland ist für mich nicht nachvollziehbar.
    Ich finde schon dass der Grundtenor von vielen Nachrichten “anti” Apple ist, oder zumindest verdeutlichen soll wie teuer das ganze immer ist.
    Auf der Anderen Seite wird nie z.B. erwähnt dass man sich einen Hochwertigen Mediaplayer spart.
    Auch wenn die Stiftung-Warentest in meinen Augen stets gute Arbeit leistet, finde ich hat sie sich hier von der allgemein schlechten Berichterstattung in der Presse leiten lassen um ein abschließend schlechtes Urteil zu bilden das für den Deutschen Markt nicht passt. Ich kenne jetzt schon einige iPhone 4 Nutzer und bislang hat sich keiner im täglichen Gebrauch durch das Antennen”Problem” gestört gefühlt. Im gegenteil: viele meinten Sogar der Empfang ist in vielen Situationen besser geworden…
    Da ich gerade selber noch auf meins warte muss ich mit persönlichen Erfahrungen leider warten :-(

  • Torben

    Mein iPhone von Apple UK kostet 600 Euro. Und betrieben wird es mit einem Vertrag von O2, der mich weniger kostet als der T-Mobile-Vertrag vorher. Laut Stiftung Warentest müsste ich das so gesparte Geld dann sicher vom Kaufpreis abziehen? ;-)

  • http://www.potatocows.com/ ChiefPotato

    Schöner Post. Die Anworten der Warentest könnten auf den ersten Blick uninformiertere auch leicht überzeugen, aber wie einige hier es schon sagen:
    Mal ehrlich, sein Gegenüber gleich als Fanboy abtun und dann bei einem essentiellen Punkt für ein Produkt, nämlich dem Preis einen abstrusen 1000 Euro Wert heranziehn?
    Was ist denn das für eine Argumentation, wo eventuelle Custom Import 'Schwarzmarkt' Preise als Basis Vergleichswert herangezogen werden oder jegliche Vertragskosten für einen Mobilfunktvertrag in den Gerätepreis eingerechnet werden?
    Fakt ist das bei allen offiziellen Arten in Deutschland ein iPhone zu erstehen das Gerät selber zwischen einem und maximal 500 Euro liegt, also durchaus ein großer Unterschied zu dem hanebüchenen Preis, den die Warentest da als Daumenrichtwert angibt. Da hätten sie dann ehrlicherweise schreiben sollen der Preis liegt zwischen einem und über tausend Euro, je nachdem ob man einen Vertrag abschließt, oder einem Wucher-Import Händler unterliegt.
    Macht sich halt besser wenn man sagen kann “Das Ding kost 1000 Euro und man kann damit nichmal telefoniern!!!”

    “Beim iPhone 4, welches ja mit neuer, revolutionärer Außenantenne angepriesen wurde, sind die Einbußen bei Berührung aber deutlicher als bei allen anderen von uns untersuchten Handys. Der propagierte technische Fortschritt führt also in diesem speziellen Fall im Alltag zu einem Rückschritt für den Nutzer und hierin liegt auch unsere Hauptkritik.”

    Ja, da haben sie schön nen guten Teil der wichtigen Fakten weggelassen, wie z.B. das wenn man das Gerät nicht auf die problematische Art anfasst der Empfang in vielen Bereichen besser ist als mit dem alten Gerät oder auch anderen Smartphones, dass man die Problemstelle ganz leicht per Bumper oder sonstiger Abdeckung beheben kann oder auch solche Sachen, dass die Außenantenne auch in vielen anderen Bereichen durchaus zu einem großen technischen Fortschritt führt, da wesentlich mehr Platz im inneren des Geräts frei wird, was dann z.B. schön für mehr Speicher und ne größere Batterie verbraten werden kann, also zu besserer Leistung und Batterielaufzeit führt.

    Ich will die Stiftung Warentest da garnicht schlecht machen, es ist halt ihr Job Verbraucher über Probleme die sie sehen zu informieren, es erscheint aber halt doch etwas einseitig und sich auf die allgemeine Medienstimmung eingeschossen.

    Naja, so läuft das eben mit den Medien, wie schon so nett gesagt, ne neat little story, die allen Beteiligten noch bis zum nächsten iPhone Update viel Spaß bringen wird.

    Leute holt euch ja keinen Bumper oder sonstiges Case und haltet auch immer schön am Weak Spot fest, sonst gibts ja nichts zum reden drüber, wäre ja langweilig :)

  • René

    Die Redaktionen sind dazu gezwungen, denn es gibt das iPhone in Deutschland ja nur mit dem Vertrag, was ist denn das für eine Begründung. Würde man das Teil wie jedes andere Gerät in zig Online-Shop bekommen, wäre es was anderes, aber hier bei uns ist es nunmal so, dass ich um die 1000€ löhnen muss, egal ob ich Telekom Kunde sein will oder nicht.

  • http://twitter.com/pohlmann Heiko

    …aber Du hattest doch sicher vorher auch ein anderes Handy, und damit Verbindungsabbrüche?
    Also ich bin “gezwungen” manchmal auch ein anderes Handy zu benutzen – und kenne auch noch die Zeit vor dem iPhone: “dropped Calls” gab und gibt es immer. Ob deren Zahl beim iPhone 4 höher ist; vielleicht – aber nicht signifikant!

  • Andre

    Klasse Post!
    Finde ich sehr gut, dass mal Jemand nachfragt und nicht einfach die Medienstimmung übernimmt. Für mich ist ein guter Blog – wenn auch Medium – näher an den Leuten und ich hole mir meine Meinung lieber aus drei kontroversen Blogs. Ich hätte mir von einer Verbraucherinformation wie “Stiftung Warentest” ein bischen mehr Abstand zum aktuellen Hype gewünscht. Auch wenn die ihre Hausaufgaben gemacht haben, wie in dem Beitrag zu lesen ist, so scheint mir auch dort zu gelten, dass es besser ist in einer Überschrift zu brüllen, als distanziert die nötigen Informationen zu transportieren.

  • http://blog.niklasr.de niklasR

    Also, wenn ich die Radio-Antenne anfasse, wird der Empfang nur besser?!

  • http://twitter.com/philippreichel Philipp Reichel

    Zu erst einmal, gute Sache von Alex, mal aufzustehen und was zu sagen.
    Ich lese den Blog schon seit einiger Zeit, und das hier ist der erste Post, wo ich die Kommentare mal lese. Und irgendwie muss ich mal meinen Senf dazugeben.

    Wie schon in Bitsundso gesagt, hat die Presse jetzt ihr gefundenes Fressen und eine dicke Schwachstelle am iPhone 4 gefunden.
    Dem Telefon fehlt meiner Meinung nach nun wirklich nichts mehr, was nötig ist. Klar, Flash fehlt, aber das ist eine andere Diskussion. Sprich die Presse sucht tüchtig nach irgendwelchen Sachen, die sie am iPhone schlecht machen können. Und zack haben sie was gefunden. Und da man dies groß aufplustern kann, wird das natürlich gemacht. Ich kann alle bisher genannten Probleme absolut nicht nachvollziehen.
    Ich denke jetzt wirke ich sehr unbeholfen mit der Aussage, aber ich muss einfach sagen: Ich hab mit dem iPhone 4 besseren Empfang als mit 3G und 3GS. Und das ist der entscheidende Punkt. Es ist besser. Ich habe auch keine “dropped calls”, wie sie so schön von AT&T und Verizon genannt werden.
    Klar, in der Theorie mag es stimmen, dass das Signal schwächer wird, das will ich absolut nicht bestreiten, aber das als Nicht-Kauf-Grund oder als Definitiven Weak-Spot am Telefon zu nehmen, finde ich definitiv überzogen.
    In der Praxis ist das Problem in meinem Umfeld nicht vorhanden.
    Und selbst wenn wer Probleme hat: Apple bietet diesen Leuten jetzt kostenlose Bumper / Hüllen an.

    Allerdings muss ich hier auch einigen zustimmen, die Alex kritisieren, die Aussage:
    “Bei einem Messbereich zwischen -51 und -121 lassen sich die von Ihnen proklamierten 90-Prozent nicht in mathematischen Einklang mit den Testwerten bringen.”, war vielleicht nicht ganz richtig.
    Auch die Sache mit den Durchschnittswert von 1000€ finde ich gar nicht so daneben. Die Stiftung Warentest ist eine deutsche Organisation?, die sich auf den deutschen Markt bezieht, also kann man nicht die ~600€ aus England, Frankreich etc. als Richtwert nehmen. Hier in Deutschland ist das Gerät nun einmal subventioniert. Man bezahlt ggf. etwas auf den Tarif drauf (hier maximal 399,95€), wobei der Tarif gerade deswegen teilweise etwas teuer sein mag. Man kann es jedoch auch nicht mit Ratenzahlung vergleichen, da man den Vertrag natürlich auch bezahlt.
    Und da kommt der Kritikpunkt an der Stiftung Warentest zustande: Kostet das Gerät 1000€, oder das Gerät mit Vertrag 1000€?
    Ich denke, da kann man jetzt noch lange rumdiskutieren, aber ich ziehe hier mal einen Schlussstrich.
    Das iPhone 4 ist derzeit in Deutschland nur bei der Telekom zu haben und ist definitiv nicht billig.

    Zum Schluss ist noch zu sagen, dass es in der Diskussion nur 2 Seiten gibt, die sog. “Fanboys” gibt, oder die “Hater”. Entweder wird versucht das iPhone schlecht zu machen, oder das iPhone wird beschützt. Und einen ganz großen Anteil der “Hater”, hat mMn die Presse. Die Presse macht das iPhone schlecht, und was die Presse sagt, wird meist von Außenstehenden angenommen.

    Schimpft mich ruhig einen Fanboy, aber irgendwie musste das jetzt mal raus.

  • Fabismaildoesntexist

    Haha,

    am Besten fand ich den Punkt bzgl. db. Der Fragesteller hat in seiner leicht provokant besserwisserischen Art gerade hier umso mehr zu verstehen gegeben, dass er kaum technische Ahnung hat.
    Ich selbst habe auch ein iPhone und der Empfang geht gehörig zurück. Ich kann solche Fanboyspielchen daher nicht verstehen. Das Telefon ist gut angedacht, aber mit mittelmässigem Empfang eben doch nicht das gelbe vom Ei.

  • Vw

    *gähn*

    Fanboy#2

    bei jedem Vertrag sind 25€/Monat Subeventionierung… Kauf ich den z.B. xs Kram zahle ich schon das was der Herr da schrieb.
    Ein iPhone ist eben teuer.

  • http://twitter.com/SPeitsch Sebastian Peitsch

    Oh Wow. Ich hab hier noch nie den Flattr-Knopf gedrückt aber das hier ist journalistische Arbeit erster Güte. 1 mit Sternchen. Und Fleisskarte.

    Super Alex, ganz ganz toll!

    (nein da war kein Sarkasmus versteckt ich meine das Ernst)

  • Gastx

    Ok, und was kostet ein iPhone ohne Vertrag bei T-Mobile?

  • http://twitter.com/SPeitsch Sebastian Peitsch

    Achso kleiner Nachsatz noch: ich find's natürlich trotzdem amüsant, dass Du der Ansicht warst, dass bei einem Messbereich von -51 bis -121db ein Signalverlust von 99% nicht möglich war.

    -20dB sind 99% Signalverlust, da log x zur Basis 10.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dekadischer_Logari

    90% Signalverlust sind 10dB (1/10 der vormaligen Empfangsstärke), 20dB sind 1/100, 30dB sind 1/1000… bei 51 bis 120 wären 70dB möglich gewesen, demnach maximal ein Restsignalstärke von 1/10.000.000 oder 99,99999% Signalverlust)

  • Pedro

    Das 3GS ist doch auch OK. Bleib dabei – aber schau dir ja kein iPhone 4 aus der Nähe an. Könnte sein, dass die mehrere eklatante Stärken entdeckst…

  • M Walter

    Stiftung Warentest nehme ich seit 35 Jahren nicht recht ernst.
    Meine Lektion habe ich mit den Kamera-”Tests” gelernt.
    Da wird z.B. bei einem Test von Spiegelreflexkamaras das Objektiv mit 25%-Anteil bewertet, ebenso gewichtig wie eine deutsche Bedienungsanleitung. Wenn also Bierflaschenboden verbaut wurde, kann das Endergebnis immer noch in gewaltige Höhen vorstossen.
    Fazit: diese Tests und ihre Ergebnisse immer mit eigenem kritischen Verstand überlesen.

  • Akawee

    @Alex mach weiter so!

    @Stiftung Warentest Herr Gebauer
    Stiftung Warentest hat zurecht ein angestaubten Eindruck, nur um die Auflage der klassischen Medien hochzuschrauben auf einen zu schnell fahrenden Zug aufzuspringen hinterlässt einen Schalen Geschmack.

    @all
    Warum müssen wir eigentlich so lange auf ein iPhone 4 warten? Die Produktionschargen werden on The Way verkauft also wer hat ein Problem?
    Wir sind frei in der Entscheidung, jedem sein Blackberry, Android oder iPhone!

    @Steve Jobs, warum sitzt Du im Glashaus und schmeißt mit Steinen auf die Wettbewerber? Es hätte gereicht nur die Massnahmen (verlängertes Rückgaberecht oder kostenloser Bumper) bekannt zu geben.

  • Olli

    Eigentlich schon fast überflüssig dieses thema nach der “pressekonferenz” noch länger zu diskutieren: Das neue iPhone ist was das antennendesign angeht mangelhaft. durch die bumperaktion hat apple dies quasi bestätigt. wer sein telefon aufgrund dieser informationen behält und nicht direkt zurückgibt, unterstützt nur weiterhin mangelhafte erstserien.
    ich habe irgendwie jedes apple produkt, aber mit den jahren wird doch auffälliger, dass apple bei den erstserien mehr und mehr böcke schiesst.

  • http://www.potatocows.com/ ChiefPotato

    Sorry, aber ganz schwache Antwort, sobald man den anderen als Fanboy hinstellen muss, ohne ihn persönlich auch nur ansatzweise zu kennen.

    Re dem Preis: Klar, kannst du anders sehen, ich finds unsinnig die Kosten des Mobilfunkvertrags 1:1 in den iPhone Gerätepreis einzurechnen, nen Bruchteil dessen würd ich mir ja eingehen lassen, da subventioniert, aber wenn man da auf 1000 Euro reinen Gerätepreis kommt läuft da was falsch.

  • napfekarl

    Beim Thema besserer Empfang schliesse ich mich an. Ich hatte zuvor das 2G, meine Frau das 3GS. Das iPhone 4 hat einen besseren Empfang, wenn man nicht besagte Gehäuseunterbrechung “kurzschliesst”. Auch beim WLAN ist der Empfang besser. Meine Meinung? Negativ-Hype.

  • Andi

    1. Wer kein iPhone will, kauft sich keins.
    2. Wer sich kein iPhone leisten kann, soll es lassen.
    3. Wer unzufrieden ist, gibt die Kiste zurück.
    Wo ist das Problem? Es gibt keins.

    Ich bin normalerweise kein Freund von Verschwörungstheorien, aber diese ewige Hetze gegen neue Appleprodukte, die sich verkaufen wie warme Semmeln, nervt mich schon lange und ich frage mich, welche Rolle die Mitbewerber von Apple bei der Berichterstattung einnehmen.

    Gerade heute erreichte mich eine Mail von einer “bekehrten” Freundin:

    “…nachdem meine Windows Systeme komplett zusammengebrochen sind nach der Verbindung mit dem Xten Apple-Gerät (dieses Mal das iPAD) habe ich es aufgegeben und mir ENDLICH einen iMac gekauft.
    Ich bin jetzt gaaaannnnnzzzz stolze iMAC-Besitzerin und finde das ganze System einfach gigantisch…..wieso habe ich das eigentlich nicht schon eher für mich entdeckt…..war doch immer Dein Rat!!!!!!!!
    Es macht so viel Spaß mit dem Rechner zu arbeiten…..unglaublich!!!!!!”

    Solche Reaktionen lese ich bei Spiegel-Online und Konsorten nie…
    Merkwürdig, oder?

  • napfekarl

    Sogar als “Apple-Fanboy” muss man Dir recht geben, es war wirklich eine peinliche Aktion, per Videos auf der Konkurrenz herum zu reiten.

    Allerdings ist das iPhone 4 nahezu perfekt, deshalb muss man wohl die Mücke in der Suppe suchen und daraus einen Elefanten machen. Im Alltag stört das Empfangs-”Problem” nicht. Im Gegenteil: der Empfang ist besser als beim 2G und beim 3GS.

    Aber ich danke der Presse. Bekomme ich doch jetzt einen Bumper geschenkt.

  • napfekarl

    Wie schon weiter oben geschrieben kann ich auch bestätigen, das der Empfang des iPhone 4 prinzipiell besser ist, als der des 3GS und des 2G.

  • GastGast

    Dann fass mal meine Antenne an…

  • jo

    <quote>Auch wenn die Stiftung-Warentest in meinen Augen stets gute Arbeit leistet</quote>
    Hast du den aktuellen MP3-Playertest gelesen?
    <http://www.test.de/themen/bild-ton/test/4108249…>
    Für mich ist das schon seit längerem nur noch ein unglaubwürdiger Laden, weil sie ihre Ergebnisse (egal ob gut recherchiert oder gemessen) am Ende nach *anderen* Kriterien filtern. Und das als ehemals voll steuerfinanziertes Unternehmen für Verbraucherinformationen. Ich weiß gerade nicht, zu wieviel Prozent sie noch am öffentlichen Tropf hängen

  • Parabel

    Geht mir auch so. ^^ Radioempfang ist immer super während man die Antenne ausrichtet, sobald man sie loslässt kommts Rauschen zurück.

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