von Alex Olma
9. November 2010 – 18:35 Uhr

[KlimBim] mögliche Wi-Gear-Akquisition, Kindle zieht Zeitschriften an, Rückseiten-Sticker, 3GS-Prepaid, ‘Tail’-Stand und ungefragte Skype-Anrufe

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9to5Mac berichtet, dass Apple sich die Firma Wi-Gear, einen in San Francisco ansässigen Hersteller von Bluetooth-Headsets einverleibte. Das Gerücht erhält Unterstützung von einem kürzlich geänderten LinkedIn-Profil seines Mitbegründers Michael Kim, der seit zwei Monaten “iOS Bluetooth Engineer at Apple Inc” in seiner derzeitigen Job-Beschreibung führt.

Eine Akquisition täte in diesem Bereich Not, oder wer erinnert sich noch an den grandios gescheiterten 80-Euro-Stöpsel, den Apple im letzten Jahr vor die Tür setzte?

Update: Apple kauft nicht Wi-Gear. /Update-Ende


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Amazon.com legt harte Wettkampfs-Bandagen an: Ab dem 01. Dezember erhalten Verlagshäuser 70-Prozent der Erträge für Zeitungen und Zeitschriften. Zuvor schenkte das Online-Versandhaus lediglich 30-Prozent aus. Für den (kostenpflichtigen) UMTS-Vertrieb teilt sich Amazon zukünftig mit dem jeweiligen Verleger die Vertriebs-Kosten. Als Voraussetzung für die höhere Beteiligung gilt: Kunden müssen die digitalen Inhalte auf allen ‘Kindle’-Geräten und ihren Anwendungen verfügbar machen und in allen Regionen anbieten.

Amazon kündigte bereits Ende Oktober an, seine bislang nicht Zeitschriften- und Tageszeitungs-fähigen Apps (beispielsweise für das iPad) entsprechend umzubauen.

via Amazon.com


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Mit beklebten iPhone-Rückseiten lassen sich Mitmenschen verwirren.

via Etsy


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Die Deutsche Telekom nimmt das iPhone 3GS, nach einer längeren Abwesenheit, wieder in die Prepaid-Vermarktung auf. Außerdem wechselte am heutigen Tag der Verfügbarkeitsstatus von allen iPhone-(4)-Modellen auf “sofort lieferbar”.


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Sieht komisch aus, ist aber so könnte aber so sein.

via Yanko Design


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Der ‘URL-Handler’ im mobilen Safari-Webbrowser leitet Skype-Rufnummern ohne abermalige Bestätigung an die native iOS-Software weiter und ist damit eine potenzielle Gefahr um Nutzern kostenpflichtige Anrufe aufzubrummen. Apple benutzt die im ‘URL Scheme Reference‘-Dokument festgehaltenen Verweise, um beispielsweise Telefonnummern oder Google-Maps-Links vom Browser an die jeweilige App ‘durchzureichen’.

via blogs.sans.org

Der ‘Autorisierungs-Dialog’ – “Wollen Sie wirklich diese Nummer anrufen” – lässt sich missbrauchen und auch (ein installiertes und bevollmächtigtes) Skype würde treudoof die empfangene Rufnummer entgegennehmen.

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Daher gilt es auch weiterhin darauf zu achten, auf welche Links man im Internet klickt.

via TNW

  • http://twitter.com/choise choise

    die frage ist bei dem “url-handling” ist: ist es eine schwachstelle des OS oder der skype software, die nicht noch einmal um eine bestätigung des anrufs bittet, wenn diese direkt über die url aufgerufen wird (was möglich wäre).

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

      Sowohl als auch. Apple schiebt derzeit jedoch die ‘Schuld’ auf Skype, die ohne Rückfrage die Nummer anwählt.

      • Alex

        Generell werden (auch auf dem Mac) URLs mit einem App-spezifischen Schema direkt ohne Nachfrage an das jeweilige App weitergeleitet. Und dieses App ist dann dafür verantwortlich, was mit der URL passiert. Das macht i.d.R. auch Sinn, weil man ja normalerweise nicht jedesmal bestätigen will, wenn die Kontrolle an ein anderes App übergeben wird (zumal unter iOS die Verwendung App-spezifischer URL-Schemata ja die einzige Möglichkeit darstellt, andere Apps aufzurufen).

        Insofern würde ich hier dem Skype-App die Schuld alleine anlasten. Das müsste hier definitiv nochmals nachfragen.

        Wenn auf diese Weise ein Twitter-Account aufgerufen würde, wäre eine explizite Erlaubnis nicht nötig. Der Aufruf selbst wäre aber bis auf das URL-Schema identisch. Daher kann die Nachfrage nicht das Ursprungs-App durchführen (das weiß ja nicht, was mit der URL gemacht wird), sondern nur das Ziel-App.

      • http://twitter.com/choise choise

        sehe ich genau so. man will schließlich nicht bei jeder app (vor allem apps bei denen es NICHT ums telefonieren geht) erst einmal etwas bestätigen müssen.

  • Anonymous

    eigentlich schade, dass das bluetooth Headset von Apple letztes Jahr aus dem Verkauf genommen wurde. Ich habe dieses Seit über 2 Jahren im Einsatz und finde es noch immer ein super gerät. Das kombinierte Laden via iPhone-Ladekabel oder auch das sehr unkomplizierte verbinden mit dem iphone (beides gleichzeitig an den stecker und los gehts) finde ich noch heute top. Hoffen wir also, dass in diesem bereich vielleicht bald ein würdiger nachfolger kommen wird.

  • Pingback: Apple kauft nicht Bluetooth-Headset-Hersteller ‘Wi-Gear’()

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