Verizon schaltet iPhone-Werbespot

von alex olma | 21. Januar 2011 | 07:30 Uhr

DirektVerizon

US-Mobilfunkanbieter Verizon Wireless veröffentlicht seinen ersten iPhone-Werbespot. Dessen Aussage lässt sich ziemlich treffend so beschreiben:

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Bereits im November bewies der neue Apple-Partner in den USA mit seiner iPad-Reklame gutes Gespür. Der jetzige 30-Sekunden-Spot ‘It Begins’ erinnert von der Machart an den ersten offiziellen Apple-iPhone-Trailer ‘Hello?!’ aus dem Februar 2007.

DirektBumper

Obwohl der Telefonverkauf bei Verizon noch bis zum 10. Februar auf sich warten lässt, schleichen sich bereits die neu gestalteten Bumper für das marginal modifizierte Rahmen-Design in die US-Apple-Stores. Unbeantwortet bleibt vorerst die Frage, ob Apple zumindest in den USA beide Bumper-Versionen veräußert oder den Bestand an ‘alten’ Modellen nur noch abverkauft.

Der ‘neue’ Bumper wirkt in Verwendung mit allen derzeit existierenden (GSM-)iPhone-Modellen durch die vergrößerte Aussparung wie ein schneller Kompromiss.

Nintendo demonstriert Handheld-Stärke

von alex olma | 20. Januar 2011 | 15:28 Uhr

Eigentlich hatte ich nicht geplant, dass Nintendo 3DS-Event, auf dem ich mich am gestrigen Mittwoch in Amsterdam rumdrückte, hier gesondert abzufeiern. Auch im Anschluss der ‘Ankündigungen’ zeigten sich nach einhelliger Meinung der anwesenden Journalisten nur wenig Gründe, die schon bekannten Meldungen noch einmal durchzukauen.

Nach einer Mütze Schlaf und vielen vorangegangenen (Branchen-)Gesprächen skizzierte sich jedoch ein ziemlich klares Gegenwarts(ab-)bild der Videospiel-Industrie im Handheld-Markt. Mit Apples zunehmender Beteiligung durch die unzähligen App-Store-Neuerscheinungen sowie dessen Plattform-Ausbau, beispielsweise durch ‘Game Center’, bedarf es einer Erwähnung.

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Nintendo is back” könnte man nach den ersten ausführlicheren Eindrücken, unter Rückbesinnung flüchtigen Erst-Impressionen von der letzten Gamescom, titeln. Obwohl klar ist: Nintendo war nie weg! Knapp 140 Millionen verkaufte Nintendo DS-Geräte stellen dies ohne Einschränkung klar.

Doch das, was am 25. März für geschätzte 250 Euro (Affiliate-Link) im deutschen Einzelhandel stehen wird, wurde durch, die für Nintendo-Verhältnisse riesige PR-Veranstaltung, am vergangenen Tag noch einmal kräftig mit Signifikanz unterstrichen. Innerhalb der Release-Phase von drei Monaten sollen 25 hochkarätige Starttitel erscheinen. Die Liste reicht von Zelda über Kid Icarus bis Super Street Fighter IV und Resident Evil: The Mercenaries. Spielbar lagen außerdem Konamis Pro Evolution Soccer 2011, Team Ninjas Dead or Alive Dimensions sowie Nintendos PilotWings Resort oder Paper Mario vor. Sollten diese Kracher wirklich alle in der vierteljährlichen Startperiode erscheinen, so wie dies angekündigt ist, wäre das nach meiner Erinnerung eines der stärksten Software-Line-Ups der vergangenen Dekade. Mindestens.

Direkt3DS

Der Big-N-Handschmeichler kommt gegenüber seinem Vorgänger in einem identischen Gehäuse-Design. Das wirkt sich sicherlich kostensparend auf die Produktions-Strassen aus, ist jedoch mit vier (!) deckungsgleichen angelehnten Gehäuseformen seit 2004 durchaus bemerkenswert. Trotzdem wird Nintendo gerade zum Verkaufsbeginn keine exorbitanten Margen wie beispielsweise der Wii einstreichen können.

Die Gyroskop-Unterstützung und die zwei Kameras für Augmented-Reality-Spiele sind eindeutig dem Ideen-Pool der aktuellen Smartphones entnommen. Die größte Neuerung ist natürlich der 3D-Bildschirm, der auch ohne klobige Brille funktioniert. Der Effekt lässt sich (logischerweise) nicht abbilden und nur sehr schwierig beschreiben. Entgegen Kinofilmen, die ein Action-Feuerwerk in die dritte Dimension abfeuern, greift man hier Spielen ‘lediglich’ unter die Arme. Die 3D-Optik wirkt nicht unnatürlich aufgeschraubt oder spielt sich selbstverliebt in den Vordergrund. Sie liefert eher das letzte Quentchen optische Freiheit, von dem man persönlich noch nicht wusste, es vermisst zu haben.

Ein Schieberegler stellt die Intensität des Bühnenzaubers ein. Nach individueller Vorliebe fällt diese sehr unterschiedlich aus. Doch wer einmal die richtige Halteposition gefunden und seine Augen an den visuellen Kniff gewöhnt hat, hebt die Gucker nur noch ungern. Animal Crossing strotz mit Spaziergängen durch plastische 3D-Wälder; die explodierenden Raumschiffsteile aus Star Fox 64 schleudert es euch über den 3.53-Zoll-Bildschirm entgegen und Zeldas Ausflug in den Deku-Baum stellt bereits altbekannte Spielwelten in ein neues Licht.

Das alles klappt jedoch nicht, wenn man ‘nur’ jemandem über die Schulter schaut. Ausprobieren ist Pflicht.

Ein bisschen ‘seltsam’ mutete der StreetPass an, bei dem der Nintendo 3DS sich eigenständig in WiFi-Hotspots einwählt (Partnerschaften mit lokalen Anbietern werden verhandelt) und darüber Nachrichten und Updates bezieht. Das Gerät sucht, trotz Standby-Mode jedoch auch nach anderen 3DS-Geräten und sendet Mii-Freundschaftsanfragen beziehungsweise schaut nach (Street Fighter-)Herausforderungen oder konkurrierenden Spielständen. Insbesondere hier wird die nicht näher eingegrenzte Akkulaufzeit ein noch zu überprüfender Faktor. Wenn es jedoch technisch funktioniert, wie es derzeit angepriesen wird, könnte ich mir eine solche Erweiterungen auch gut für das iOS-System vorstellen.

DirektPSP

Diese kurzen Ausführungen sollen sich alles andere als in schwindelerregende 3DS-Testlauf-Höhen emporschwingen. Lediglich meine erste (unverkennbare) Begeisterung musste in ein paar Sätze geschnürt werden. Insbesondere auch deshalb, weil das 3DS zeigt, wie schwerwiegend Sonys PSP mittlerweile um Atem ringt.

Auch ein PSP-Telefon mit Android-Betriebssystem, das mittlerweile aus allen dunklen Ecken des Internets hervorkriecht, wird kurzfristig daran nichts ändern. Wer erinnert sich noch an das Nokia N-Gage? Genau!

Das Gerät des finnischen Herstellers scheiterte (auch) daran, dass es mit ein paar Monaten auf der Lebensuhr niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlockte. Ein PSP-Fernsprecher mit der aktuellen Android-Version würde sich heute sicherlich gut verkaufen, aber wie hoch ist die Begeisterung, wenn es im Herbst gegen ein iPhone 5 oder ein WebOS-Tablet antreten muss? Das Telefon mit dezidiertem Slider, der einen Joystick verbirgt und gleichzeitig als Spielekonsole Anklang finden möchte, muss regelmäßige Hardware-Updates durchlaufen um beide Begehrlichkeiten abzudecken.

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Und iOS? Große Franchises, wie beispielsweise Flight Control von Firemint, halten erste Wegweiser in die Luft, wohin die Reise gehen könnte. Angekommen ist man dort jedoch noch lange nicht. Inwieweit Patentanträgen Glaube geschenkt werden darf, die einem zukünftigen iPhone-Bildschirm diese 3D-Technologie ohne Brille zuschreiben, muss man abwarten.

Unumgänglich bleibt für mich weiterhin eine Art ‘Premium’-Kategorie für Spiele um großen Publishern wässrige Mundwinkel zu bereiten.

DirektLCD

Ohne überhaupt mit nur einem einzigen Wort auf die anstehenden Tablets eingegangen zu sein, würde es mich nicht wundern, im nächsten Januar einen komplett umgekrempelten Handheld-Markt vorzufinden, der die vergangenen Monate als verspieltes Vorgeplänkel aussehen lässt.

[update II] Apple veröffentlich iOS 4.3 beta 2

von alex olma | 19. Januar 2011 | 22:47 Uhr

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Bereits eine Woche nach der ersten Beta-Fassung von iOS 4.3 veröffentlicht Apple die zweite Entwickler-Version. Die neue Build-Nummer für die Betriebssystem-Fassungen von iPad, iPhone 4 und 3GS sowie den iPod touch der dritten sowie vierten Generation lautet 8F5153d. Auch der Apple TV bekommt die heutige Aktualisierung mit auf den Weg.

In den Release-Notes gibt Apple bekannt, dass die Multitasking-Gesten für das iPad, mit denen sich Applikationen wechseln lassen und auf den Homescreen zurückgekehrt wird, nicht für die finale Version von iOS 4.3 geplant sind.

This beta release contains a preview of new multitasking gestures for iPad. You can use four or five fingers to pinch to the Home Screen, swipe up to reveal the multitasking bar, and swipe left or right between apps. This feature will not be enabled in iOS 4.3 for customers, but we are providing this preview to gather input on how these gestures work with your apps.

Registrierte Entwickler laden sich aus bekannter Quelle den aktuellsten iOS-Build.

-> https://developer.apple.com/

Update

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Einem Eintrag in den Systemeinstellungen nach zu urteilen, dürften mit dem nächsten iOS-Update Push-Benachrichtigungen für den mobilen iTunes Store seinen Nutzer über ‘Ping’-Aktivitäten oder Download-Fortschritte informieren.

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Visuelle Hinweise in Form von Applikations-Icons deuten, mit zunehmend absteigender Überraschung, auf eine Kamera im iPad der nächsten Generation hin. Die Datei “homeScreenOverlayFaceTime~ipad.png” verbirgt neben der graphischen Illustration einer FaceTime-Videotelefonie, eine Foto-Anwendung und den vom Mac bekannten ‘Photo Booth‘. Eine namentliche Erwähnung möglicher Foto-Effekte dieser Schnappschuss-Software hatte sich bereits in der ersten Beta-Fassung gezeigt.

Nach dem derzeitigen Stand der Gerüchte bleibt jedoch weiterhin die Frage unbeantwortet, ob das iPad 2 sowohl eine vorder- als auch rückseitige Kamera mitbringt.

Unabhängig von dieser iOS-Beta erteilte John Gruber von Daring Fireball dem gemutmaßten iPad-Bildschirm mit ‘Retina’-Auflösung eine Absage.

I asked around, and according to my sources, it is too good to be true: the iPad 2 does not have a retina display. I believe the iPad 2’s display will remain at 1024 × 768. Its display may be improved in other ways — brighter, better power consumption, thinner, perhaps.

Update II

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Auch am iPhone testet Apple bereits die vom iPad bekannten Multitasking-Gesten. Laut ‘Boy Genius Report’ soll es sich bei dem abgebildete Screenshot, sowie dem unten eingebundenen Video, um eine interne Entwickler-Version handeln.

DirektMultitasking

[KlimBim] PlayBoy-Ausgaben, ‘The Guardian’, Microsofts ‘OneNote’ und App-Auszeichnungen

von alex olma | 19. Januar 2011 | 20:53 Uhr

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Nackte Tatsachen im März? Wir werden sehen, Hugh.

Update:

“We are releasing a Web-based subscription service with Bondi Digital Publishing that will give users access to every issue of Playboy both past and present,” [...] The Web service will be available to iPad users through the tablet’s Safari browser.”

Update-Ende


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Wie angekündigt springt ‘The Guardian‘ in Version 2.0 (kostenlos; App Store-Link) auf ein kostenpflichtiges Abo-Modell seines Nachrichten-Angebotes. Zwölf Monate ‘News’ kosten 5.49 Euro – 6 Monate schlagen mit 3.99 Euro zu Buche.

Bleibt die Frage, ob Konsumenten bereit sind, 50 Cent pro Monat für Nachrichten in einer App auszugeben, wenn diese Infos auch kostenlos auf guardian.co.uk einsehen können.

Derweilen fordert der Axel Springer Verlag ‘die Branche’ zu höheren Preisen auf:

Die Verlage dürften jetzt ihre “zweite Chance” in der digitalen Welt nicht verpassen [...] und müssten den Mut haben, für Apps den vollen Preis zu verlangen.


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Microsoft veröffentlicht OneNote (kostenlos; US-Link), einen (kleinen) Software-Geigenspieler der Office Suite, im US-App-Store und handelt sich innerhalb von 24 Stunden knapp 900, eher negative Bewertungen ein. Vornehmlich wegen eines Login-Fehlers ’400′, der trotz gültigem Benutzerkonto den Zugang verweigert.

Nichtsdestotrotz bleibt es ein interessanter und beachtenswerter Schachzug…

Ein mobiler Abgleich mit Microsofts OneNote ist übrigens auch mit der Drittanwendung MobileNoter (kostenlos; App Store-Link) möglich, die mit überwiegend positiver Bilanz auch hierzulande im Download-Portal steht.


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Apples iTunes-Paradies listet seit kurzem die “Meistgekauften iPhone Apps aller Zeiten” (App Store-Link) und die ‘International Mobile Gaming Awards’ führen in ihrer siebten Ausführung viele bunte iOS-Nominierungen der jüngeren Vergangenheit auf.

[app] OffMaps II – Offline-Kartennavigation und Städteführer

von alex olma | 19. Januar 2011 | 13:25 Uhr

Die Offline-Kartenanwendung ‘OffMaps‘, an dieser Stelle bereits mit zahlreichen Erwähnungen, findet sich seit der vergangenen Nacht als komplett neues Programm im App Store. Sein Entwickler empfiehlt, den ersten Teil nicht mehr zu kaufen, lässt zwecks (Re-)Download die Software derzeit jedoch noch in iTunes verweilen. Ebenfalls mitgedacht: Besitzer der Vorgängerversion profitieren bei einer erneuten 79 Cent-Investition indem sie drei kostenlose Städtekarten erhalten. Alle Neukunden bekommen zum Start zwei Download-Städte und können sich weitere Pakete nachkaufen. Die ‘Guide’-Flatrate kostet 5 Euro; kleinere Bundles mit drei Zusatz-Landkarten kosten 79 Cent.

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Die Inhalte basieren weiterhin auf dem Kartenmaterial von OpenStreetMap. Es gibt keine Unterschiede mehr zwischen den eigentlichen Plänen sowie den aufgesetzten Reiseführer-Informationen. Dessen Auswahlmenü erinnert ‘stark’ an das Drehrad-Layout der FutureTap AppWohin? – GPS Points of Interest‘ (2.39 €; App Store-Link). Bei Bedarf lassen sich Wikipedia-Infos inklusive Fotos dazuschalten.

Mit den nun wesentlich kompakteren Karten-Ausschnitten, die sich leider nicht mehr individuell bestimmen lassen, versorgt man sich idealerweise im Vorfeld einer (Auslands-)Reise. Darin stehen vier unterschiedliche Ansichten zur Auswahl. Vom Wechsel zwischen dem Tag- und Nacht-Modus ergibt sich eine bessere Lesbarkeit. Die Tram- und Bus-Perspektive hilft Auswärtigen bei der Navigation durch das fremde Verkehrsnetz.

Über genau diese Auswahl am rechten unteren Kartenzipfel lässt sich eine geöffnete ‘Map’ wieder schließen. Das fällt leider ein wenig umständlich aus. Intuitiver wäre, wenn ein Druck auf den GPS-Positionsbestimmer auch den Wechsel über bereits vorhandenes Kartenmaterial verstehen würde.

Apropos GPS. Wer im Ausland Roaming-Gebühren sparen möchte, sollte nicht komplett in den Flugmodus wechseln, da sich so auch der GPS-Chip (inklusive Kompass) deaktiviert. Die Netzwerk-Einstellung für Daten-Roaming ist daher zu bedenken.

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OffMaps 2 verpackt auch im zweiten Anlauf das Kartenmaterial von OpenStreetMap in ein gelungenes Gewand und erreicht durch das komplette Re-Design und mit der Nivellierung von Reiseführer-Infos mehr Übersichtlichkeit. Auch (oder insbesondere) mit ‘internetlosen’ iOS-Geräten, wie beispielsweise einem iPad WiFi oder iPod touch, ist diese Software sehr zu empfehlen.

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-> Universal; App Store-Link

‘Starbucks’-Zahlungen über iPhone-App

von alex olma | 19. Januar 2011 | 06:50 Uhr

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Foto: grumption (cc)

Die Kaffeehaus-Kette Starbucks führt am heutigen Tag in 6.800 US-Filialen ein mobiles Bezahlsystem ein, bei dem ein iPhone, iPod touch oder BlackBerry über eine Anwendung den Finanz-Transfer abwickeln. Die ‘Starbucks Card Mobile‘ (kostenlos; US-Link) lässt sich via PayPal oder Kreditkarte mit Guthaben aufladen und fungiert gleichzeitig als ‘Stempelkarte’ von Rabattangeboten.

Touch to pay‘ nutzt einen traditionellen 2D-Scanner als Schnittstelle – der Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten, ‘Near Field Communication’ genannt, soll mit einer breiteren Geräteunterstützung in Zukunft folgen. Da Google für das Betriebssystem Android bereits Unterstützung für die NFC-Technologie angekündigt hat, dürfte sich auch Apple mit der nächsten iPhone-Generation um diese Technologie kümmern. Diverse Gerüchte verweisen bereits darauf.

[app] AirView empfängt Video-Streams von iTunes und iOS-Geräten

von alex olma | 19. Januar 2011 | 00:34 Uhr

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Ohne Modifikationen lassen sich mit einer aktuellen 4.2-Basis-Firmware und dem App-Store-Programm AirView Video-Streams von iTunes oder anderen iOS-Geräten auf ein iPad, iPhone oder den iPod touch weitergeben – drahtlos im gleichen Netzwerk. Dazu spielt das sendende Gerät die Datei ab und übergibt diese anschließend über den AirPlay-Knopf an den Empfänger. Dieser muss lediglich die AirView-Anwendung geöffnet halten.

Mit DRM-Kopierschutz-Grippe befallene Videos sowie Fotos und Musik lassen sich nicht übertragen. Der handzahme Pflicht-Download tummelt sich als kostenfreie Universal-Anwendung seit heute im App Store. Wie lange er dort verweilt, bleibt ungewiss. Das verwendete Programm-Symbol fällt identisch zu Apples AirPlay-Icon aus. Von der (bislang) nicht vorgesehenen Funktionalität einmal ganz zu schweigen…

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-> App Store-Link

[update II] Apples Geschäftszahlen Q1 2011: 16.24 Millionen iPhones / 7.33 Millionen iPads

von alex olma | 18. Januar 2011 | 22:47 Uhr

Apple veröffentlicht am heutigen Abend die Geschäftszahlen für das erste, fiskalische Quartal 2011, welches am 25. Dezember 2010 endete. Die iPhone-Verkäufe legten über das gewohnt starke Weihnachtsgeschäft im Vergleich zum letzten Jahr um 86-Prozent zu. Cupertino verteilte insgesamt 16.24 Millionen iPhones an seine Kundschaft.

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Das erste Weihnachtsgeschäft vom iPad verlief ähnlich turbulent. 7.33 Millionen Geräte fanden im vergangenen Quartal einen Käufer.

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Der US-Konzern verzeichnet 26.74 Milliarden US-Dollar Umsatz und wächst damit gegenüber dem Vorjahresquartal um 71-Prozent. Mit 6 Milliarden US-Dollar Nettogewinn ($6.43 US-Dollar pro Aktie) ist auch dieses Quartal mit Rekordzahlen bestückt. Außerdem konnten 19.45 Millionen iPods (7-Prozent weniger gegenüber dem Vorjahrsquartal) sowie 4.13 Millionen Macs (23-Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal) abgesetzt werden. Welche iPod-Modelle sich wie verkauften, gab Cupertino wie gewohnt nicht bekannt.

62-Prozent aller Umsätze erzielte Apple außerhalb der USA.

“We had a phenomenal holiday quarter with record Mac, iPhone and iPad sales,” said Steve Jobs, Apple’s CEO. “We are firing on all cylinders and we’ve got some exciting things in the pipeline for this year including iPhone 4 on Verizon which customers can’t wait to get their hands on.”

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Im Oktober durchbrach Apples Aktienkurs die Marke von $300 US-Dollar. Der derzeitige Kurs pendelte sich trotz dem (kleinen) Ausreißer durch die Bekanntgabe der medizinischen Auszeit von Steve Jobs, die am gestrigen Montag offiziell wurde, auf $340 US-Dollar pro Börsenpapier ein.

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Die telefonischen Erläuterungen zu den veröffentlichten Zahlen erfolgt gegen 23 Uhr (MEZ). Spannende Details finden unter diesem Beitrag als Aktualisierung eine Erwähnung.

Update

Rekordumsatz auch beim iTunes Stores mit 1.1 Milliarden US-Dollar.

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  • Bis zum 25.12.2010 hat Apple insgesamt 14.8 Millionen iPads verkauft.
  • Das iPhone ist bei 185 Mobilfunkanbieter in 90 Ländern erhältlich.
  • Die Asien-Pazifik-Region und Japan verdoppeln ihre iPhone-Verkäufe (bislang) jährlich.
  • 88 der Fortune 100 Firmen führen das iPhone; 80-Prozent haben oder planen das iPad eingeführt.
  • Insgesamt existieren 160 Millionen iOS-Geräte.
  • Seit Juni 2007 hat Apple über 90 Millionen iPhones verkauft.
  • Das iPad ist aktuell in 46 Ländern erhältlich; noch im Januar sollen 15 weitere Länder folgen.
  • Apple hätte gerne mehr iPhone-Inventar aufgebaut; Nachfrage jedoch ungebremst hoch.
  • Apple besitzt $60 Milliarden US-Dollar in Barvermögen.
  • 2005 schloss Apple für $1 Milliarde US-Dollar ein Abkommen mit Zuliefern für Flashspeicher. ‘Ähnliche Investitionen’ sind geplant mit dem jetzt vorhandenen Barvermögen.
  • Tim Cook über CES-Tablets: “we’re very very confident with entering into a fight with anyone.” [...] “So today they’re vapor… and we’re not sitting still. We have a huge first-mover advantage.”
  • Weltweit existieren keine iPhone Exklusiv-Verbindungen mehr zwischen Apple und Mobilfunkanbietern.

Update II

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