‘Android vs. iPhone’ – auch in x-ter Wiederholung weiterhin ohne Sinn

von alex olma | 4. April 2011 | 16:48 Uhr

Horace Dediu liefert am heutigen Tag das schönste Text-Intro für Vorhersagen von Analysten:

It’s a great misfortune that we don’t have data about the future. It makes it hard to tell what’s going to happen. It’s even harder because although sometimes we have data about the past, the past and the future don’t always look the same.

Auf solche Sätze sollte man von Zeit zu Zeit immer einmal wieder hinweisen. Insbesondere dann, wenn jemandem das Mikrofon in die Hand gegeben wird, eine aktuelle Marktgröße (manche mögen es auch Marktführerschaft nennen) als “dead in the water” zu bezeichnen. Henry Blodget tat dies am vergangenen Wochenende auf Business Insider unter der Überschrift “Android Is Destroying Everyone, Especially RIM — iPhone Dead In Water“.

Dabei stellt er grandiose Thesen auf:

Importantly, it’s not a question of which platform is “better.” (This is irrelevant.) It’s a question of which platform everyone else uses.

Das galt eventuell für Videorekorder in den 80iger-Jahren. Aber bereits dort bedurfte es für einen sinnvollen Vergleich zwei konkurrierende Systeme, die zumindest im gleichen Marktsegment angesiedelt waren. Der ‘Zweikampf’ Android vs. iPhone ergibt schon aus logischer Perspektive keinen Sinn. Obwohl es lächerlich klingt, aber vielleicht sollte man (zum wiederholten Mal) betonen, dass man hier ein Betriebssystem mit einer (einzelner) Telefon-Hardware vergleicht?

Egal wie sehr man das iPad und den iPod touch auch vergessen mag (oder mit einer reinen US-Studie weltweite Rückschlüsse ziehen möchte): Android steht als gebührenfreies Betriebssystem jedem Hardware-Hersteller zur ‘freien’ Verwendung. iOS ist dagegen Apple-Geräten vorbehalten. Durch die begrenzte Produktpalette deckt Cupertino damit von Haus aus nur ein kleines Käufer-Spektrum ab. Es gibt und wird auch zukünftig kein ‘Low Cost’ 1-Euro-Prepaid-Gerät von Apple im Smartphone-Segment geben.

HTC, Motorola und Co. bedienen dagegen diesen Marktausschnitt. Und solange es dafür eine Kundschaft gibt (und ich sehe keinen Grund warum diese verschwinden sollte), ist der Ausgang eines Gefechts “Android vs. iPhone” (nach Stückzahlen) eh schon entschieden.

Das sagen auch diese drei Analysten mit ihren Prognosen:

IPhoneBlog de Analysten

Damit hat die dominierende Plattform jedoch noch lange nicht ihre übergreifende Produktqualität im Griff. Ganz zu schweigen von dem Marktsegment-Vergleich, das auch die Konkurrenz besetzt.

Aber folgen wir aus reinem Spieltrieb einmal weiter dem mutwillig einseitigen Gedankengang…

[...] the more dominant the platform becomes, the more valuable it becomes and the harder it becomes to dislodge. The network effect kicks in, and developers building products designed to work with the platform devote more and more of their energy to the platform.

Abgesehen von der Tatsache, dass allgemein ‘das Internet’ an plattformunabhängiger Dominanz (zukünftig) die höchsten Wachstumsraten verzeichnet, stützt die schwache Software-Unterstützung noch bei weitem nicht den kräftigen Android-(Hardware-)Durchsatz. Ganz im Gegenteil: Es kann beinahe erschrecken, das trotz steiler Google-Blüte die App-Unterstützung im ‘Market’ nicht in entsprechendem Maß mitzieht – von Bezahl-Software ganz zu schweigen. Weiter warte ich auf das eine, ganz besondere Programm, das nicht bereits schon in besserer Form auf iOS vorliegt.

In the face of overwhelming evidence and logic, dedicated followers of Apple need to face-up to the fact that they are not going to be the number one mobile operating system.

‘On a personal note’: Mir ist relativ schnuppe, ob Android in puncto Marktherrschaft zum nächsten Windows für die mobilen Betriebssysteme aufsteigt. Ich, als Anwender, bin weiterhin dort zu finden, wo die Qualität stimmt. Stückzahl-Dominanz könnte mir nicht gleichgültiger sein.

  • Lambrettist

    Der Alex bringt es mal wieder auf den Punkt. Genaugenommen war mir die Zeit als Apple zwar schon erfolgreich war aber noch keine Marktdominanz hatte aus Kundensicht sogar lieber. Da stand die Qualität noch mehr im Vordergrund.

    • Anonymous

      Die Qualität stimmt doch. Die Firmenpolitik ist das Problem.

      • http://www.potatocows.com/ ChiefPotato

        Das sehe ich auch so. Die Qualität der Hardware kann sich sehen lassen, was eher problematisch ist sind softwareseitige Beschränkungen, und die liegen weniger an Unvermögen als daran, dass Apple firmenpolitisch halt das vielleicht gar nicht so schlecht findet , dass man nicht ganz ohne Rechner iTunes Kopplung auskommt, die iOS Geräte bei jedem neuen Internet Leitung gebrauchenden Feature erstmal den Carrier fragen, ob der dafür nicht extra Geld will oder dass die Geräte eben alle möglichen Medientypen mal einfach nicht abspielen können.
        Das wäre alles recht einfach für Apple zu ändern, würde aber wahrscheinlich Apple oder den Partnern nicht so sehr liegen und wird daher wahrscheinlich zum Großteil wenn überhaupt dann nur in Zukunft dank wachsendem Konkurrenzdruck geändert.
        Eigentliche Bugs (wie das ständige Wecker Problem) würde ich eher der Kategorie zuordnen von Dingen, die auftreten, weil der Update Cycle so schnell ist, wodurch mal hier und da auch was durcheinanderkommt, ob dass besser laufen würde, wenn es weniger Updates gebe?

      • Anonymous

        Wow, dass wir mal einer Meinung sind… :)

      • http://www.potatocows.com/ ChiefPotato

        haha, ja, das kommt selten genug vor, das sollte gefeiert werden =)

        Das Problem ist halt, dass keines von beiden optimal für Entwickler als auch Nutzer ist.
        Apple fährt die Nummer mit mehr Kontrolle über die Entwickler und eingereichten Apps, auch mehr Carrier Kontrolle auf den Geräten re welche Features (Tethering, Mifi) freigeschaltet werden und erlaubt den Nutzern wohl auch dank Kooperation mit den Medienpartnern nicht alle möglichen Dateitypen abzuspielen (besonders ärgerlich auf iPad und Apple TV die ja sonst die Traum Medien Abspiel Geräte sein könnten) und da die ständige iTunes Store Anbindung wohl auch nicht ganz unpraktisch ist gibts eben bis ne ebenso gute Lösung für sie parat ist auch kein Sync und aufsetzen der Geräte ohne iTunes Bindung.

        Bei Android ist der App Markt viel offener, die Geräte spielen üblicherweise viel mehr Dateitypen ab und ein kabelgebundener Sync ist auch zunehmend weniger erforderlich , dafür verscherzt es sich Google dann mit vielen Entwicklern, weil sie die kommerzielle Seite des Marktplatzes erst spät und unbefriedigend gepusht haben, mit den Medienkonglomeraten verscherzen sie es sich, weil sie auf ihren Geräten eben mal einfach gerne alles auf jedem Gerät abspielen würden (da machen dann halt viele Anbieter z.B. einfach mal den Zugang dicht, wenn da ein Google TV Gerät Zugang will) und bei den Geräte Manufakturen und Carriern kommt es auch nicht so gut an, wenn man erst von freiem Open Source OS spricht, dann aber doch weniger und weniger erlauben will, sobald man merkt huch, die machen ja unsere Apps da nicht mehr drauf.

        Also so gesehen beides nicht komplett das Gelbe vom Ei =)

        Zur Zeit liegen die iOs Geräte noch klar in der Entwickler Gunst vorne, der Marktplatz ist zwar schon extrem überflutet (wo Apple das für sich als Positivum verlautbaren kann, dass es so viele Apps gibt ist das für den einzelnen Entwickler eher negativ, da schwerer aufzufallen und auch für Nutzer wird es zunehmend schwerer das gewünschte zu finden wenn man extrem viel durch kucken muss), aber es gibt zumindest für die top 10-top 50 der sich gut verkaufenden Apps immer noch so gute Margen, dass da viele hinstreben, vor allem wenn im Android Markt die gleichen Marken für Lau via Werbung oder mit In App Purchase finanziert an den Start gehen müssen, um überhaupt Kasse zu machen.
        Der Teil könnte ja nem Endverbraucher erstmal als dolle Sache erscheinen (hurra, mehr Apps kostenlos, die Werbung kann man ignorieren und In Apps muss man ja meistens auch nicht kaufen, oder?) Da merkt dann vielleicht höchstens ein Prozentteil, dass es langfristig auch weniger als suboptimal ist, wenn dann die meisten Apps mit Werbung zugekleistert kommen und einem ständig “Zusatz”content verkaufen wollen , wenn dann eben das ganze Spielkonzept darum gestrickt wird mehr In Apps zu verkaufen oder dann bestimmte Apps garnicht oder erst wesentlich später für die Platform rauskommen.
        Gleichzeitig verkaufen sich natürlich Titel die mehr kosten im Durchschnitt immer schlechter, desto mehr “kostenlose” es gibt, bis man sich dann auch nicht mehr wundern muss, warum immer mehr Entwickler entweder auf Minimalst Entwicklungen runtergehen müssen um Entwicklungsrisiken zu minimieren oder immer mehr derjenigen, die daran festhalten große Projekte zu machen halt dann nach 1-2 Flops pleite gehen (Wie im Konsolen- und PC Lager in den letzten Jahren immer gehäufter Geschehen).

        Da hat glaub ich zur Zeit keine Platform und kein Anbieter eine optimale Lösung am Start, Nintendo z.B. hat einige der Probleme ja auf der GDC auch angesprochen, kann dann aber mit dem 3DS als Alternativplatform wo wertigere Spiele für mehr Geld verkauft werden sollten sowohl mit Geräte- als auch Software Qualität als auch wie sie Entwickler behandeln soweit noch nicht wirklich überzeugen.

        Was lernen wir daraus? Keine der Plattformn ist auch nur ansatzweise perfekt und alles ist ständig in Bewegung, und für Entwickler als auch Konsumenten sind ganz andere Dinge von Bedeutung, als wieviele Geräte von Typ Zort verkauft wurden, solange da genug andere Faktoren gut laufen, die die Platform attraktiv machen.

  • http://nils-techblog.de Nils Fischer

    Was ich ja nicht verstehen kann, ist, wie schnell die Gesellschaft anscheinend Dinge vergisst.
    Wer erinnert sich noch an das und Deutschland große Aufschreien gegen StreetView?
    Also zumindest ich.
    Und jetzt laufen die Leute, die im Sommer geschimpft haben, freiwillig zu Google und kaufen denen im Prinzip Telefone ab.
    Google ist auch nicht evil, und könnte über Umwege Einblicke in die Telefondaten, das Adressbuch, und die GPS-Daten der aufgenommenen Fotos erhalten?
    Nein, weil das ist ja ein Telefon. Und Android ist offen. Kein Problem.
    Oh, hups. Androide ist ja gar nicht mehr offen. Na ja, passiert schon nix.
    Ich verstehe irgendwie nicht recht. Wäre nett, wenn mir das wer erklären kann.
    Nils

    • Gerald Grote

      Dein Logik-Fehler liegt hier: “Und jetzt laufen die Leute, die im Sommer geschimpft haben, freiwillig zu Google und kaufen denen im Prinzip Telefone ab.”

      1.
      Streetview-Gegner und Android-Käufer sind zwei unterschiedliche Gruppen, mutmaßlich mit eher wenig Überschneidungen, dafür aber jeweils mit lauten “Enthusiasten” an den Rändern. Vorher die Idee, das seien dieselben Leute?

      2.
      Google verkauft keine Telefone. Die haben das mit dem Nexus in den USA mal versucht, sind aber gescheitert. Viele Android-Käufer werden die Google-Connection garnicht warnehmen.

      • http://nils-techblog.de Nils Fischer

        1. Natürlich sind es ein Stückweit unterschiedliche Gruppen, aber inzwischen gibt es so viel Android, da muss es sehr viel mehr Überschneidung als nur ein bisschen geben.
        2. Deswegen schrieb ich ja im Prinzip. Und das Android von Google ist, dass steht eigentlich überall.

    • Lasaro

      Also wenn ich dich richtig verstanden hab is wohl die Antwort auf deine Frage: Die Dummheit der Meute :)
      Die Bild schreibt: WOW cool, Android, was besseres gibt es nicht! –> Die Bildleser kaufen.
      Davon abgesehen: Das eine ist für den Otto-Normal-Verbraucher eben “Street-View”, das andere ist “Android”, da is doch offensichtlich kein Unterschied, oder? :)

    • Anonymous

      Die letzten Wochen/Monate verschlafen? Apple ist mindestens genauso “evil” wie Google. Schon vergessen? Zwangsabos, App-Zensur, Big Brother Award.

      • Lasaro

        Das hat nichts damit zu tun >ob< sie evil sind, davon geht man wohl aus, nur die Zwiespältigkeit der Gesellschaft ist doch sehr obskur…

      • Anonymous

        Welche Zwiespältigkeit? Wenn man ein gutes Smartphone möchte, wird man sich zwangsläufiger einer Firma ausliefern müssen, ob das nun Apple, Google oder Microsoft ist. Aber trotzdem muss man nicht Hurra schreien, wenn einem etwas nicht passt.

      • Lasaro

        naja aber einerseit laut gegen StreetView schimpfen wegen Datenschutz und dann ein Smartphone mit Android OS kaufen scheint nicht sehr konsequent in meinen Augen…

      • Anonymous

        Lies Dir doch mal die AGB von iTunes/iOS durch, die sind nicht besser als von Android.

      • Lasaro

        Dann lies bitte du erst mal meine Posts durch und hör auf rumzutrollen, ich hab nie gesagt dass eine der Plattformen “besser” oder “nicht so evil” ist, nur die Zwiespältigkeit der Gesellschaft kritisiert…

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        App-Zensur? Welche meinst du?

      • Lasaro

        Definitiv zu wenige PR0N Apps im App-Store!!!!111!!eins!!! ;)

      • Anonymous

        Genau das ist das Niveau, welches man sich für einen konstruktiven Meinungsaustausch wünscht. Du hast Dich soeben selbst lächerlich gemacht.

      • Lasaro

        Wir diskutieren hier nicht über den Holocaust sondern über eigentlich total belanglose Dinge, also mach dich locker und setz dir mal ein lächeln auf :)

      • Anonymous

        Ich bin nicht hier um auf Kindergartenniveau zu diskutieren, denn dazu ist meine Zeit zu schade. Belanglos? Du hälst die Zukunft von iOS für belanglos? Dann bin ich scheinbar ein größerer Apple-Fan als Du.

      • Anonymous

        http://www.rundschau-online.de/html/tv20/artikel.php?artikel_ID=TV20_KW23_08062010

        Und das sind nur wenige Beispiele. Ich bin sicher Du kennst mehr.

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        Du führst diesen Link gerne an, das fällt auf. Trotzdem sagt er weiterhin nichts aus. Die darin aufgeführten Beispiele sind a) uralt b) unspezifisch oder c) bereits geändert.

        Die App-Store-Kritik ist hinlänglich bekannt und (uns allen) bewusst. Außerdem: Die (Zitat) ‘Zwangsabos’ sind noch nicht angelaufen und die BB Awards kann man hier in aller Vollständigkeit einsehen (um sich selbst eine Meinung zu bilden): http://www.bigbrotherawards.de/

      • Anonymous

        Es gibt immer wieder neue Zensurbeispiele, nur hat man sich inzwischen daran gewöhnt. Den Link nehme ich gerne, da er eine gute Zusammenfassung darstellt. Nur weil die Beispiele alt sind, heißt es nicht, dass es sie nie gegeben hat. Derartiges passiert immer wieder im App Store, der nächste GAU steht im Sommer an, wenn das “Ultimatum” der Verlage abläuft.

      • Bananarama

        Damit ein “nächster GAU” stattfinden kann, hätte es erstmal einen vorherigen geben müssen. Deine putzig-aufgeregte Rhetorik täuscht nicht darüber hinweg, dass es dir eigentlich nur um banales Apple-Bashing geht, wenn auch geschickt verpackt.
        Im übrigen gibt es kein Ultimatum DER, sondern AN DIE Verlage.

      • Anonymous

        Du bist noch nicht lange iOS-Nutzer, stimmt’s?

  • Lasaro

    Also ganz ehrlich: ich wünsche mir fast den Tag herbei an dem die iPhone-User sich halbieren, alle zu Android gehn und ich endlich meine heilige Ruhe vor dummen Analysten, Blogposts und Bekannten hab, die alle was am iOS auszusetzen haben bzw Probleme mit der Apple-Politik haben…

    Ich war in meinem Umfeld so der “iPhone-Vorreiter”, habe seitdem jedes Jahr ein aktuelles iPhone zum Verkaufsstart und bin mehr als Glücklich damit.
    Seitdem aber ca 20 Bekannte das iPhone haben und damit 1) sich nicht auskennen 2) nichts damit anzufangen wissen als zu telefonieren und 3) dann vllt noch rummeckern dass sie doch in der Zeitung gelesen haben dass Android besser ist und damit auch noch immer mir in den Ohren liegen, als hätte ich sie dazu verleitet/gezwungen sich ein iPhone zu kaufen, gehts mir echt gehörig auf den Sack…

    Sollen sich ein Android-Phone kaufen und mich in Ruhe lassen mit dem Zeug…

    Anyway, sehr guter Artikel Alex, weiter so :)

  • http://www.potatocows.com/ ChiefPotato

    Für mich als Nutzer gehts mir drum welche Platform die Funktionalität hat, die ich will. Da gehts um Hardware Ausstattung aber auch das OS und User Interface als auch die erhältlichen Apps. Da ist meiner Ansicht nach Apple immer noch weit vorne, wird höchstens im Tablet Segment dieses Jahr re OS/UI Deisgn ausgestochen.
    Als Entwickler gehts mir drum, welche Platform gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet, aber auch welche es erlaubt entwickelte Sachen an den Mann zu bringen.
    Da ist bei Android nunmal komplett tote Hose was Apps verkaufen angeht, das sieht man daran, dass selbst die “großen” Titel auf Android üblicherweise für lau rausgepumpt werden.
    Ist halt für alle anderen kein so dolles Geschäftsmodel, wenn der Platformanbieter am meisten von Werbung profitiert und es daher wohl auch nicht soo blöd fände, wenn alle Apps für lau rauskommen würden, und dafür mit Werbung zugekleistert..
    Stattdessen dann alles mit Micro Transactions vollhauen ist auch nicht für jede App der Weisheit letzter Schluß..
    Also ja, Analysten hin oder her, da sind schon andere Sachen mehr von Bedeutung, als wieivele Low-Mid End Geräte was für ein OS drauf haben.

  • Anonymous

    “Ich, als Anwender, bin weiterhin dort zu finden, wo die Qualität stimmt. Stückzahl-Dominanz könnte mir nicht gleichgültiger sein.”

    Und doch wirst Du nicht müde immer wieder Android-Themen und Marktvergleiche zu bringen. Zu Recht! Denn, natürlich liegt iOS qualitativ und quantitavi (Apps) NOCH vorn. Aber der Vorsprung könnte jedes Jahr kippen. Sobald Google die Fragmentierung der Android-Versionen und -Geräte in den Griff bekommt, kommen auch die Entwickler. Und wo die besten Entwickler sind, da sind die besten Apps. Und wo die besten Apps sind, da sind die Nutzer.
    Apple selbst erhöht doch gerade den Druck mit dem verlags-/entwicklerfeindlichen Zwangsabo-Modell und sägt damit am eigenen Stuhl.

    • Das sehe ich anders……

      Ich glaube du vergisst das Problem der Käuferschaft. Wo Apple zum großteil eine sehr kaufbereite Käuferschaft versammelt. Sammeln sich bei den Android Lagern alle Leute die bloß alles OpenSource und damit kostenlos brauchen. Wer bereit ist so viel Geld für ein Gerät auszugeben ist auch bereit ein Haufen Geld in Apss zu investieren.

      • Anonymous

        Das kann sich aber innerhalb weniger Monate ändern. Momentan stimmen die Bedingungen im Android Market noch nicht um Kasse zu machen.

      • http://twitter.com/SPeitsch Sebastian Peitsch

        Sehe ich auch so. Und zwar darüber dass Google dafür sorgt, dass das Benutzerinterface einheitlich wird.

        Das ist noch so ein Grund, warum mich gruber ankotzt, dieses elende Herumreiten auf “free” und “open”. Als wäre DAS das Argument für Android.

        Der Grund für Android ist, dass es nix kostet und dass man damit machen kann, was man will, und nicht dauernd gegängelt wird. Aber NUR für die Early Adopter. Jetzt kaufen Millionen von Menschen Android-Geräte, weil sie ein Smartphone wollen dass nicht auf diesem beschissenen Symbian aufsetzt, das einfach _unerträglich_ gewesen ist. Ich habe immer überlegt, ob ich mir mal einen Communicator kaufen sollte von Nokia aber Websurfen war mit dem Ding DIE HÖLLE. Und KEINES der anderen Geräte von SonyEricsson oder Samsung oder sonstwem war besser. Und RIM? Gab es immer nur mit 50 Euro Vertrag und das war dann doch der Witz hoch 5 zwei Mal so viel Geld für meinen Handyvertrag auszugeben wie für meinen DSL-Anschluss.

        Das Problem von Android ist aber weiterhin die Fragmentierung. Kein Gerät ist gleich und es wird genau so weiter gehen wie bisher im Handymarkt. Dutzende Hersteller mit hunderten von Geräten und damit sicherlich 80% vom Markt, genau wie beim PC.

        Nur schau Dir doch mal den PC-Markt an: FAST alle Benutzen Windows aber wenn Du Dir anguckst, wer wirklich zufrieden ist mit seinen Geräten: Apple. Kostet aber doppelt so viel. Und so kann es dann natürlich bleiben. Google beherrscht 80% des Marktes mit Android und ist der einzige Laden, der _wirklich_ Kohle macht mit dem System, weil überall Google-Werbung zu sehen ist, und Apple scheffelt die Knete über INHALTE.

        Gerade deshalb halte ich die Diskussion langsam für total überflüssig. Wichtig ist, dass Apple weiterhin gute Design-Entscheidungen trifft.

        Android ist mir mittlerweile egal. Das wird hier der letzte Beitrag zu dem Thema von mir sein. Es ist ungefähr so intelligent wie darüber zu Diskutieren, ob VW eine Gefahr für Ferrari darstellt weil sie mehr Jettas verkaufen, der Jetta billiger ist und man mehr unterschiedliche Reifen von fast grenzenlos vielen Reifenherstellern draufschrauben kann.

        Ist trotzdem kein Ferrari.

      • Detoks

        “Wer bereit ist so viel Geld für ein Gerät auszugeben ist auch bereit ein Haufen Geld in Apss zu investieren.”

        Nicht zwangsläufig. Ich kenne genug die einen Haufen Geld in ihr Spielsystem stecken, Softwareseitig jedoch nur Raubkopien am Laufen haben. Sie sparen sich bewusst die Kosten für Software um dieses Geld in die Hardware zu stecken.

      • Anonymous

        Das ist aber nicht die Masse.

      • dermattin

        Aber scheinbar nicht im Handymarkt. Wie sonst kann Apple 80% der App Umsätze mit viel weniger verkauften iOS Geräten als die Konkurrenz für sich beanspruchen?

    • Lasaro

      Ich hoffe mal nicht dass du der echte Ben Miller von BenM.at bist und hier bei der Konkurrenz rumtrollst ^^

      • Anonymous

        Der bin ich natürlich nicht :)

    • Bananarama

      “Aber der Vorsprung könnte jedes Jahr kippen.”

      Warum heute so zurückhaltend? Warum nicht jeden Monat, jede Woche, jeden Tag oder jede Minute, an dem der “Endsieg” von Android vollendet werden könnte? LOL

      Blöd nur, dass Google auch mit der Zusammenlegung von Gingerbread und Honeycomb die Fragmentierung von Android nicht in den Griff bekommt, sondern nur von Haus aus nicht weiter verschlimmert. Denn Mio. von Anwendern mit Android 1.6-2.2. verschwinden ja nicht einfach so von der Bildfläche.

      In 1,5 Monaten werden ca. 97% aller Android-User ein OS nutzen, welches älter als ein Jahr ist, trotz der fünf Updates seit 2.2! Das heisst, dass gerade mal 3% Android 2.3 oder höher nutzen und dieser Fakt wirkt sich massiv auf die App-Entwicklung aus, z.B. in Sachen Kombatibilität mit neuen APIs.

      Dazu kommt der ungebremste Hang zur kreativen Verschlimmbesserung, der den meisten Hardwareherstellern innwohnt. Von der relativ harmlosen Form des UI-Pimps (sieht man mal von sich daraus ergebenden Updateproblemen ab), über die defaulte Einbindung alternativer Suchmaschinen, bis zum Super-Gau für Google, nämlich dem Verzicht auf den offiziellen Marketplace zugunsten anderer Mitbewerber, ist da alles möglich.

      Von daher ist es kein Wunder, dass Google langsam aber sicher anfängt die Zügel straffer zu ziehen, siehe Restriktionen bei Honeycomb. Ganz bestimmt gehören dazu auch Überlegungen hinsichtlich der Optimierung sämtlicher Einnahmequellen rings um dieses gigantische pro bono-Projekt Android.
      Denn während Apple jeden Tag Geld verdient zum Schweine füttern, muss Google immer noch kräftig zubuttern.

      Am Ende könnte sich somit Apples angeblich so schröckliches “verlags-/entwicklerfeindliche(s) Zwangsabo-Modell” wieder einmal als das beste erweisen.

      • Anonymous

        Genauso kann es nach hinten losgehen und die Verlage verstärken ihre Bemühungen bei Android.
        Du sagst es doch selbst, mit Honeycomb ist der erste Schritt in die richtige Richtung getan, und beim iPad hat auch niemand geglaubt, dass das Gerät in wenigen Monaten einen neuen Markt schafft. Wieso sollte sich der Erfolg alao nicht unter Googles Flagge wiederholen lassen?

      • Bananarama

        Die Verlage müssen zur Zeit bei Googles Angebot “nur” 10% abdrücken, allerdings auf alles. Also unabhängig, ob über die eigene Site oder aus einer App heraus Kunden aquiriert wurden.

        Bei Apple sind es 30%, ausschliesslich auf aus einer App aquirierten Kunden. Mit einem “Zwangs-Abo” hat das rein gar nichts zu tun, sondern eher mit dem verständlichen Fernhalten von unverschämten Schnorrern, die glauben eine teuer entwickelte Infrastruktur einfach für lau nutzen zu können.
        Die im Zuge dieser Regelung einhergehende deutliche Verbesserung des Datenschutzes (Weitergabe der Kundendaten an die Verlage a.k.a grössten Daten-Kraken wo gibt, nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Users), wurde leider seitens eines ominösen Bielefelder Vereins nicht goutiert. Seufz.

        Ich habe nirgens geschrieben, dass Honeycomb “der erste Schritt in die richtige Richtung” wäre, im Gegenteil. Ich finde, dass dieses OS, mit seiner enervierend-chaotischen UI und dem unnötig verkomplizierten Bedienungskonzept, ganz bestimmt nicht die ultimative Antwort auf die Frage nach intuitiverer Nutzung von multitouchbasierenden devices ›7″ darstellt. Ausser vielleicht für Zeitgenossen, die Spass daran haben, fünf Homescreens mit sinnlosen Info-Widgets, funktionslosen Programmhäppchen und Datenhäufchen vollzumüllen.

        Ich habe nur angemerkt, dass das, mit der Zusammenlegung von Gingerbread und Honeycomb im nächsten Update einhergehende, vermeintliche Ende der Fragmentierung, in Wirklichkeit eine Chimäre ist. Es wird damit halt alles nur schlimmer, statt viel schlimmer.
        Somit wird es sobald keinen Umschwung im Entwicklermarkt geben und die Schere zwischen Wachstumsraten und Software-Unterstützung bei Android noch weiter auseinander klaffen.

      • http://twitter.com/SPeitsch Sebastian Peitsch

        “ominöser Bielefelder Verein” hätte ich dann doch bitte gerne einmal näher beleuchetet. Ich denke Du sprichst vom FoeBud oder wovon?

      • http://twitter.com/SPeitsch Sebastian Peitsch

        “Genauso kann es nach hinten losgehen und die Verlage verstärken ihre Bemühungen bei Android.”

        Bruhahahahaha

        *Tränen wegwisch*

        Ja ich seh’s schon vorh mir. 150 verschiedene Tabletts mit 300 verschiedenen “Zeitungsständen”, programmiert mit 5 verschiedenen Toolkits und kein einziges mit der gleichen Bedienung. Und jeder macht so ca. 0,5% des Zeitungsmarktes.

        Ich frag mich warum nicht schon längst jemand den Vergleich Android/Linux gezogen hat. Keine Sau benutzt Linux weil es einfach inkohärente Scheiße ist. Der einzige Grund aber, warum jeder Windows benutzt ist, weil er es _gewohnt_ ist und weil es alles das Gleiche ist. Der Unterschied zwischen Andoid und Windows ist aber, dass es vor 30 Jahren, als der PC rauskam, nicht jedes Jahr hundert neue unterschiedliche PCs gab. Damals gab EINEN Prozessorhersteller, nämlich Intel, und EINEN PC-Produzenten, nämlich IBM. Der Grund, warum heute jeder Windows benutzt, ist der, dass zwar dann irgendwann die Hardware veränderlich wurde, aber die SOFTWARE immer gleich war. Es war IMMER DOS und es war IMMER Windows was darauf aufsetzt, und das zu spottbilligen Preisen und leicht zu kopieren, so dass man es für lau bekam als normaler Anwender. Und es wurde ÜBERALL installiert, von Escom über Vobis bis zu jedem PC bei allen anderen Anbietern wie Compaq, HP etc. pp. Und aufgrund des Speichermangels wurde allenfalls hier und da mal umsonst ein kleines Programm dazu gegeben aber nicht die ganze Oberfläche verändert.

        Android ist heute schon so fragmentiert dass ein EINHEITLICHES Benutzergefühl gar nicht aufkommt.

        Es gibt ZWEI Gründe, warum die Leute Android-Handys kaufen. 1.) Preis 2.) weil sie Apple hassen und es für prollig wie Mercedes halten.

        Wenn Apple genau so “unter geht” wie Mercedes freu ich mich schon auf die Zukunft.

      • luna

        Meinst Du das jetzt Ernst mit “damals als der PC rauskam, gab es ja nur ein Ding”?
        Gerade in den 80ern gab es eine grosse Auswahl an verschiedenen Systemen (Atari, Amiga, Apple uvm) und viele konnten definitiv mehr als der DOS-PC. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis der Windows-PC zum quasi Standard wurde. Der Markt fuer smartphones ist noch so jung, dass man da kaum was absehen kann. Bisher machen sich die Hersteller auch wenig Muehe wirklich eine Plattform zu pflegen. Dazu wuerde gehoeren, dass ein neues Geraet kompatibel mit einem alten Geraet ist und dass es fuer alte Geraete regelmaessige softwareupdates gibt. Apple tut das ansatzweise mit viel Raum fuer Verbesserung. Bei den diversen Android-Geraeten ist das jedesmal ein Gluecksspiel. Solange sich dabei nichts aendert ist der Markt so sehr im Fluss, dass ein Handy/Smartphone/tablet wie eh und je ein Wegwerfprodukt ist. Der Kunde kann sich momentan noch problemlos bei jedem neuen Handy wieder neu fuer eine Plattform entscheiden. Eine Garantie, dass eine iOS4 app auch noch auf iOS5 laeuft, gibt mir keiner. Es kann genauso gut sein, dass Microsoft und Nokia demnaechst den Markt aufrollen. Mit market share kennen die sich ja aus bei Microsoft und bei der ersten Xbox haben auch alle gelacht.

      • http://twitter.com/SPeitsch Sebastian Peitsch

        Smartphones gibt es fast genau so lang wie es Handys gibt. Den ersten Nokia Communicator hatte ich 1998 in der Hand.

        Ansonsten hatte ich damals einen Atari-ST und Freunde hatten einen Amiga. Das war aber genau so ein PC wie es damals auch eine Spielkonsole gab, die sich Jaguar nannte und ein Neo-Geo und ein Atari Lynx. Keines dieser Geräte wurde jemals als wirkliche Konkurrenz zu “richtigen” Konsolen angesehen (sprich die von Nintendo und Sega, später von Nintendo und Sony nachdem die Dreamcast den ähnlichen Tod des Atari ST gestorben war).

        Irgendwann gab es für Atari und Amiga keine Software mehr, weil die Geräte 1.) zu wenig weiterentwickelt wurden (schnellere Maschinen kamen nicht schnell genug auf den Markt, Moores Law wurde nicht mitgemacht) und 2.) für sie keine Software mehr hergestellt wurde, weil jeder aber auch jeder ALLES “raubkopiert” hat. Es wurde GAR NICHTS mehr gekauft sondern NUR kopiert wenn es um Atari und Amiga ging.

        Und deshalb war der PC auch die einzige “wirkliche” Plattform von Anfang an, genau so wie Nintendo NES und Sony Playstation. Weil es Software dafür gab.

        Deshalb bleib ich bei meiner Meinung dass es damals nur eine wirklich interessante Plattform gab, nämlich den DOS-PC (nachher Windows-PC). Und hiermit steht und fällt auch Android.

        Das ist auch der Grund, warum Android lebensfähig ist. Es wird Geld über Werbung verdient, ansonsten hätte überhaupt NIEMAND angefangen, dafür Programme zu schreiben. Google lieferte die eingebaute Einkommensmöglichkeit und das ist auch der Grund, warum Apple iAds aufgelegt hat – um das nachzuahmen (was meiner Ansicht nach total in die Hose gegangen ist).

        Jetzt nölt gruber die ganze Zeit rum, dass Google ja die böse Datenkrake ist und Apple der tolle nette Verein aber ich kann nur eins sagen: Apple sammelt unsere Daten auch, sie geben sie nur IM MOMENT noch nicht weiter. Was passieren kann, wenn der Chef wechselt, sieht man jedes Jahr wenn die Führung eines großen Unternehmens wechselt. Oracle schluckt Sun. Grund: Patente. Und zack gehen die Patentklagen los. Da kann der alte Chef von Sun noch so nett gewesen sein, jetzt kommt der Holzhammer.

        Wichtig ist doch nicht die Frage, ob Apple meine Userdaten WEITERGIBT sondern die Frage WAS überhaupt gespeichert wird. Und hier hat benmillr auch einfach mal Recht gehabt neulich als er das angesprochen hat.

        Was passiert denn, wenn Steve morgen stirbt und jemand anderes ans Ruder kommt, Apple ein, zwei total schlechte Produkte auf den Markt wirft und der Aktienkurs ins Bodenlose sinkt? Wer hält Apple dann noch davon ab, alles zu Geld zu machen, was sie haben?

    • http://www.potatocows.com/ ChiefPotato

      Ja, Apple sägt an dem Ende etwas am eigenen Stuhl, und ja, als Entwickler ist eine weniger fragmentierte Platform interessanter, aber das alleine ist nicht ausschlaggebend, Google müsste mehr machen, um den Google Marketplace als Verkaufsplattform attraktiver zu machen. Wenn sich selbst Top Apps nicht in berauschenden Stückzahlen verkaufen im Vergleich zum iOS App Store (sogar trotz der Seite, dass es mehr Android Geräte im Markt gibt und selbst im iOS App Store ja auch schon nur ca die top 10% die top 90% des Umsatzes machen und die meisten anderen in die Röhre kucken), dann bringt alles andere halt auch wenig.

      • Anonymous

        Es ist sicher richtig, dass Google noch viel Arbeit vor sich hat, aber an den investitionsfaulen Android-Nutzer mag ich nicht so recht glauben, da ja sogar kaufkraftschwache Schüler auf iOS nicht geringe Summen an Taschengeld in Apps zu investieren scheinen.

  • Detoks

    Fazit: Qualität vor Quantität.

    Danke für den Artikel.

  • http://twitter.com/pokipsie Martin Rechsteiner

    Das kann ich nur mit unterschreiben, wirklich genialer text, es wäre ja extrem traurig, wenn es die ca. 90 verschiedenen android telefone (oder wieviele es auch immer sind) nicht mehr verkaufen als EIN einziges von Apple :-)
    es freut mich sogar, wenn android die marktherrschaft übernehmen wird :-) dann haben wir wieder ein neues M$ und dann wissen wir auch wohin die viren und malware hinreisen werden *g*

  • http://twitter.com/SPeitsch Sebastian Peitsch

    Video2000 war das bessere Format. Jawoll!

  • Pingback: Lautes Geschrei verbessert keine Statistik – iPhoneBlog.de

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