E-Books auf dem Weg ins Web 2.0?

von Alex Olma | 21. Juni 2011 | 10:43 Uhr

Die Grenzen zwischen Büchern, Apps und dem Web verschwimmen. Zusehends. Das richtige Format für seine Texte mit Unterstützung für Musik, Film, Animationen und Schnittstellen zu Online-Services aufzuspüren, wird schwieriger. Auswahl erzwingt Entscheidungen.

Seit einigen Tagen macht ‘Walrus Books‘ mit diesem Demo-Video für ‘Kadath, the guide of the unknown city‘ auf sich aufmerksam.

Walrus Epub Demo#3 – Kadath from Walrus Books on Vimeo.

Ohne Frage: ePUB3 macht ordentlich was her. Was davon in konkreten Produkten allerdings irgendwann übrig bleibt, wird sich zeigen (müssen). Strahinja Marković schreibt für ‘Making epub happen‘ eine grandiose (sowie pessimistische) (NSFW-)Zukunftsaussicht, bei der es mir schwer fällt, nicht ein Duzend Passagen zu zitieren.

Interactivity in books? My God, how ever did books survive the last five thousand years without JavaScript, ‘video’, ‘audio’ and ‘canvas’? It boggles the mind.

This is what will happen: Publishers start adding crappy JS to their books hoping it will make them “stand out”, “embrace the future”, “fuck goats” or whatever.

Eines der ersten E-Books mit Javascript im iBookstore ist “Barcelona Beyond Gaudí” (1.49 €; iTunes-Store-Link) von Liz Castro. Ein ‘Coffee Table Book‘, dem ich überhaupt nichts absprechen möchte, aber die Google-Maps-Integration als brachial nicht sehr elegant empfinde (siehe Video).

Am Ende des Tages bleibt es eine (recht banale) Frage der Abwägung, wo und in welcher Form man publiziert. Nur weil man kann, muss man nicht. Und wenn man nicht kann, sollte man auch nicht.

  • Sebastian

    Graaaaaa! “Am Ende des Tages” *Haare rauf*

    Ich hasse es! Verdammtes DEnglish… Verdammter Ralf Möller.

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog
      • http://twitter.com/SPeitsch Sebastian Peitsch

        Ich weiß. Aber ich bin als “Gladiator” rauskam bereits 24 gewesen und Du kannst mir erzählen was Du willst, davor war “Am Ende des Tages” in Deutschland nicht in der Verwendung. Mit ist es vollkommen wumpe, ob es nachweisbar ist, dass es vorher schon vorkam (genau wie “das macht Sinn” wo es genau so ist).

        Im Endeffekt (!) ist es so, dass mit dem Aufkommen des Internet der Ausspruch zugenommen hat. Und weil Ralf Möller bei Wetten, dass…? auf der Couch es ungefähr zwanzig Mal gesagt hat.

        Ich hasse es einfach. Ich weiß dass ich keine vernünftigen Argumente habe, sonst hätte ich auch nicht “Graaaa” gesagt ;-)

        Wenn überhaupt reg ich mich absolut und überhaupt über das Geschäft hier in Bielefeld auf, das sich “The Laden” nennt. Graaaa!!! :-)

  • Florian Siegers

    Wie war das in “Bits und So 251 (Unsinkable)” nochmal mit den Fragezeichen in Headlines? ;D

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      …weniger. Ich habe keinen kompletten Verzicht gefordert. :)

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

      …weniger. Ich habe keinen kompletten Verzicht gefordert. :)

  • Anonymous

    Tja, wie haben Bücher bisher ohne Multimediainhalte funktioniert? Ich würde sagen durch Anregung der menschlichen Fantasie und Vorstellungskraft. Ein Herr der Ringe mit neumodische Animationen, Minispielen oder gar Filmausschnitten? Undenkbar! Die Frage lautet also nicht welche Inhalte sich in eBooks festsetzen werden, sondern welche Arten von Büchern von Multimediainhalten profitieren können und welche höchstens verschlimmbessert werden. Bei Sachbüchern sehe ich großes Potential und einen Mehrwert gegenüber der gedruckten Variante. Bei Romanen dagegen machen die Erweiterungsmöglichkeiten keinen Sinn.

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