‘Presence’ – Mac-Dateizugriff von unterwegs

von alex olma | 30. Juni 2011 | 11:38 Uhr

IPhoneBlog de Presence

FarFinder, im letzten Januar kurz angerissen, heißt mittlerweile Presence. Die Kombination aus Desktop-Software und iOS-Gegenstück ermöglicht den direkten Datei- und Dokumentenzugriff auf Macs von unterwegs – Air Sharing mit DynDNS-Komponente oder LogMeIn ohne Screensharing-Option, wenn man so will.

Die Probleme, weshalb diese Anwendung ohne die geringste Hoffnung auf gute App-Store-Bewertungen verbleibt, liegen auf der Hand. Der Preis für die $40 US-Dollar teure Desktop-App bleibt für einige Testläufer überzogen. Oft scheint hier das Verständnis zu fehlen, dass einigen Leuten täglich genutzte Apps mehr als ein paar Cent wert sind?! Zweitens: Für Anwendungen, die in irgendeiner Form mit dem (Heim-)Netzwerk zu tun haben, kann man sicheres Geld auf ausschweifende Beschwerden setzen. Es wird immer eine Firewall oder einen Router geben, der kleinen Datenpaketen Stöcke zwischen die Beine wirft – oder dies zumindest danach aussehen lässt.

Ich schweife ab. Für erwähnenswert halte ich die kostenlose iPhone- und iPad-Anwendung (App Store-Link) im Zusammenspiel mit der 20-tägigen Desktop-Probezeit. Das Ausprobieren gestaltet sich damit komplett gratis. Wer seine Daten nicht auf Dropbox und Co schiebt, auf einem NAS hortet und ohnehin einen laufenden Computer im Haushalt weiß, wagt den Versuch.

Was ich mag: WebDAV-Zugriff zum Bearbeiten von iWork-Dokumenten; “Instant sharing – no uploading” zur (Download-)Link-Weitergabe; die iPad-Ansicht zur bequemen Datei-Navigation und das kinderleichte Setup.

  • Maikl Night

    Guter Artikel, Interesse geweckt. Werd das Programm mal tesen.

  • Anonymous

    Seitens Sicherheit hab ich bei dem Dienst ebensolche Bedenken, wie wenn ich die Daten in die Cloud lege. Mit dem Groden Unterschied, dass man mit Presence einen Dienst auf seinem Rechner hängen hat, der potentiell Zugriff auf alle Daten am Rechner hat. Da ist mir die bewusste Entscheidung Daten in die Dropbox zu legen noch lieber. Wer den Zugriff auf seinen Rechner in der Hand haben will, der löst es mittels VPN. Um die Daten auch tatsächlich anzeigen zu können, bietet sich fürs iPad z.B. File-Browser an. Der Zugriff erfolgt mit File-Browser mit SMB, allerdings nur lesend. Die Einschränkung nervt natürlich, aber es ist einmal ein Anfang, und man hat sich nicht einem Anbieter ausgeliefert.

  • Anonymous

    In Zeiten von Dropbox und Co. wirkt die Software altbacken.

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

      Oder ganz modern, wenn man sich solche ‘Bugs’ anschaut…

      http://blog.dropbox.com/?p=821

      • Anonymous

        Nicht wirklich, denn für beide Dienste gilt, dass sensible Daten zu verschlüsseln sind.

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