Jetzt mit iPhone-App: Greplin, die ganz persönliche Suchmaschine

von alex olma | 24. August 2011 | 11:53 Uhr

Greplin, die personalisierte Suchmaschine, habe ich mir im April diesen Jahres zum ersten Mal angeschaut. Die Web-App war von mobilen Geräten aus ganz vertretbar zu benutzen, das Team versprach mir jedoch ein natives iOS-Programm. Dieses findet sich seit dem gestrigen Dienstag im App Store (kostenlos; Link).

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Der Service indexiert persönliche Daten aus bis zu 22 Online-Diensten, von Facebook, über Twitter bis Google Apps, und sucht darin nach eingegebenen Schlagworten. Die individuelle Datenkrake beschleunigt das gezielte Auffinden von Informationen über große Teile seiner eigenen Online-Identität erheblich.

Die zentrale Sammelstelle birgt zwei Risiken: Man muss sowohl dem Anbieter im Umgang mit seinem Online-Index vertrauen als auch seinem Master-Passwort, das den Zugang für diese sprudelnde Quelle an Infos aus dem eigenen Lebenslauf kontrolliert. Keine Frage: Jede hinterlegte Login-Information lässt sich mit zwei Fingerbewegungen wieder löschen.

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Sowohl Webseite als auch iPhone-App kommen ohne Werbung oder sonstigen Kladderadatsch aus – wie Google zu seinen besten Zeiten. Das kürzlich mit fünf Millionen US-Dollar finanzierte Suchmaschinen-Start-up bietet das Durchstöbern von zusätzlichen Diensten (Evernote, Yammer, Salesforce, etc.) als Monats- und Jahresabo (3.99 € / 39.99 €) an. Vom iPhone aus lässt sich der Service über einen ‘In-App’-Kauf abschließen.

Aber bereits die freien Index-Konten lohnen einen Testlauf.

  • Sheldon

    Ich find das Ding zu krass. Ich bin bei Gott nicht konservativ was neue Dienste generell angeht, aber das Ding geht zu weit .. soviel Macht soll bitte kein Anbieter über mich haben dürfen..

  • Kai

    da muss ich Sheldon voll zustimmen … man weiß nie was die mit den eingegebenen Account Infos machen … auch wenn die lieb und nett und seriös rüberkomme, ist dass mir eine Spur zu heftig.

  • Anonymous

    Liest sich wie ‘ne Anleitung zum Daten-Gau.

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

      Wer soll hier genau was klauen?

      • Alex

        Irgendwelchen Dritten Deine Passwörter zu überlassen, ist nicht so ganz ohne. Wer sagt einem denn, daß man denen trauen kann, und/oder deren Sicherheit ausreichen hoch ist, daß die nicht morgen schon gehackt werden. Und da Du denen netterweise deine ganzen Passworte der sozialen Dienste anvertraut hast, brauchen Hacker auch nur noch den einen Dienst zu knacken, und nicht die 42 anderen (Facebook, google, Twitter & Co) um alle Deine Passwörter und Daten in einem Aufwasch zu bekommen. Insofern mag das tatsächlich für einige wie eine Aufforderung zum Hacken sein. Viele Zugangsdaten inklusive Passwort schön an einem Ort versammelt.

      • Anonymous

        Bitte verwirre Alex nicht mit Fakten über die er regelmäßig selbst berichtet, solange sie Sony, Google/Android oder andere Apple-Konkurrenten betreffen.

      • Anonymous

        Das haben sich Sony und Co. vermutlich auch gedacht.

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