Apple konkretisiert den iBooks-Author-Eula

von alex olma | 3. Februar 2012 | 20:53 Uhr

IPhoneBlog de End User License Agreement

Wenn Sie eine Gebühr für ein Werk verlangen, das Dateien in iBooks Format enthält generiert durch iBooks Author, dürfen Sie dieses Werk nur über Apple verkaufen oder verteilen, wobei diese Verteilung einem separaten Vertrag mit Apple unterliegt. Diese Einschränkung gilt nicht für den Inhalt solcher Werke, die in einer Form verteilt werden, die keine Dateien in .ibooks-Format enthalten.

Mit iBooks Author in Version 1.0.1 spezifiziert Apple den umstrittenen Endbenutzer-Lizenzvertrag.

(Danke, Sebastian!)

  • http://nroempke.de McLustig

    Gut, dass Apple das konkretisiert, aber so hab ich das von vornherein verstanden.

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

      Yep, ging mir genauso.

      • http://www.potatocows.com/ ChiefPotato

        Das war ja nicht das eigentliche Problem. 
        Das eigentliche Problem war, und ist immer noch unverändert (wie auch im neuesten BitsUndSo Podcast richtig dargestellt), dass Apple es so haben will, dass man die Datei die mit ihrem Tool erstellt wurde nur in Apple´s Store nur für Apple´s Gerät verkaufen kann. 
        Das ist ein totaler Wahnsinn und mit der Nummer kann es sich Apple total abschminken das Format auf mehr als dem iPad (und wahrscheinlich nicht mal da) zum Riesen Erfolg zu machen. 
        Außer durch großzügige Custom Deals (wie wohl auch nur für die großen Verlage möglich) ist es sicherlich für kaum einen Verlag oder Autor interessant aufwändig eine Buch App zu erstellen und zu pflegen die man dann in der Form nur auf dem iPad verkaufen kann. 
         
        Abgesehen von der eingeschränkten Verkaufsoption kommt da auch noch dazu: Lustigerweise war ja auch immer das Hauptargument gegen einige der Cross Plattform Tools wie Flash, Indesign etc dass die nicht so gut performen würden.
        (Wobei man Sagen muss dass vpr allem für Spiele Entwicklung kaum was an Cross Plattform Middleware wie Unity und Unreal herankommt). 
        Naja, was jetzt soweit aus den Apple Single Platform Single Device Tools fürs Buch Erstellen rausgeflutscht ist läuft nur auf dem iPad 1 und 2 und wenn man ehrlich ist an sich auch nur auf dem iPad 2 halbwegs annehmbar, selbst da fühlt sich schwammig langsam an und ist auch Crash freudig. 
         
        Also naja..
         
        Meiner Ansicht nach sollte diese ganze Marketing Campagne mit den Lerhbuch Markt revolutionieren nur davon ablenken, dass Apple in Wirklichkeit gerne nach und nach möglichst viele dazu kriegen will keine Cross Plattform Tools für Magazine, Bücher etc mehr zu verwenden und  stattdessen nur noch Apple Tools, wo man dann die App die am Ende rausfällt dann eh nur noch auf dem iPad verkaufen kann und darf.
        (Also schon absehbar wenn dann das selbe auch für Magazine passiert demnächst).
         
        Ich fands toll, dass mal über das verkorkste Schul(buch) thema geredet wurde,am Schul(buch)system ist genug falsches, aber es dann als “Lösung” verkaufen zu wollen dass alle Bücher nur noch auf einem Gerät anbieten, na dann mal Feierabend.
        Wenn wir grad dabei sind lassen wir am besten den Schulsport ab jetzt immer von McDonalds präsentieren =)
         
        Mit Nummern wie dieser zeigt Apple meiner Ansicht nach in den letzten Monaten immer mehr wie über sicher sie sich ihrer Dominanz sind, naja, wir wissen ja alle was dann in so einem Fall meistens passiert nach ner Weile..sowas läuft für ne gewisse Weile ganz toll und danach in vielen Fällen garnicht mehr ohne dann doch mal kräftig gegenlenken (siehe Nokia, RIM, MS etc).
         
         
        Wirklich schade, da verpasst Apple (mal wieder) ne Riesen Gelegenheit ein Format dass sie (mit) geschaffen haben als Cross Plattform Standard zu etablieren (was gerade im Fall von Lehrbüchern sehr zu wünschen gewesen wäre).
         
        Nervt echt langsam, Airplay, Facetime, iMessage, iBooks Format etc etc, Apple macht soviele tolle Sachen und dank ihrem Kontrollwahn und Apple Plattform Zwang sind alle diese Sachen dazu verdammt von der Konkurrenz Cross Plattformfähig (nach/ auch) gemacht zu werden und dann die Apple Version im Nischendasein versumpfen zu lassen.

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