von Alex Olma
11. April 2012 – 11:49 Uhr

In den Farbtopf gefallen? Procreate hilft.

DirektArtDecade

Zwischen Version 1.5 und 1.6 von Procreate (3.99 €; App Store-Link) liegen exakt 300 Tage. Über 60 neue Funktionen zeigen, warum Apple sich dem Thema der Upgrade- beziehungsweise Update-Preise für (Mac-)App-Store-Software auf die eine oder andere Art und Weise widmen muss.

  • http://www.eraser.org B. Braun

    #iPad Nun ja, die Entwickler hätten die neuen Funktionen auch per In-App Purchase anbieten können. Das liegt in eigenem Ermessen. 

    • Leif81

      Eben, es gibt ja auch ausreichend andere Apps wo man weitere Filter, Level oder was auch immer hinzukaufen kann. Alternativ könnten sie es auch einfach als neue App anpreisen. 

      Außerdem machen Updates eine App unter Umständen ja auch für die Menschen interessant welche deren Kauf vorher nicht in Erwägung gezogen hatten.

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        Das Thema ist weitaus komplexer. Eine klare Aussage von Apple dazu fehlt allerdings.

      • http://www.eraser.org B. Braun

        Tweetie hat es vorgemacht, Twittelator hat das Prinzip kapiert. Wenn ich meine App sehr stark überarbeite und möchte für die Arbeit Geld, dann stelle ich eine neue App ein. Sind es “nur” neue Funktionen, dann kann ich mir diese über in App Purchase bezahlen lassen, wenn ich will. Es gibt also genügend Möglichkeiten, wieso sollte Apple was dazu sagen? Und falls Apple was sagt, kommen sicher die anderen und sagen “die wollen die Freiheiten einschränken”.

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        Tweetie entfernte nach v2 die ursprüngliche Version seiner App aus dem Store um mögliche Fehlkäufe zu vermeiden. Damit nahm der Entwickler sich selbst die Möglichkeit (Security-)Updates für die bestehende Kundschaft nachzureichen.

        Eine ‘Version 2′ fängt immer komplett bei Null an. Null Bewertungen, null Aufmerksamkeit, keine Platzierung in den Charts und keine Möglichkeit seine Bestandskunden zu benachrichtigen oder dessen ‘Datensätze’ umzuziehen.

        Wie gesagt, das Thema ist komplex.

      • Alex

        Ein komplett neues App kann aber die Daten und Einstellungen der alten Version nicht übernehmen. Bei simplen Twitter-Clients sicherlich kein Problem, da außer dem Login-Status ja praktisch nichts auf dem Gerät gespeichert wird. Aber bei anderen Apps kann das ein echtes Problem sein. D.h. ein komplett neues App als “Update” anzubieten, ist häufig keine Option. 

      • http://twitter.com/F_ckA Franco

        Sicherlich ein Problem das mit einem bisschen in und export (in z.B. Dropbox) umgangen werden kann.

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        Nee, wirklich nicht. :)

  • T.T.T.

    hm, hajo schwieriges Thema. Einerseits kann der Entwickler ja mit einer neuen Version sich wieder auf sich Aufmerksam machen und so neue Käufer erschließen, so dass es nicht zwingend notwendig ist für ein Update Geld zu verwalten. Zweitens hat man ja für Updates, bzw neue Features (wie bereits mein Vorschreiber erwähnt hat) ja auch die Möglichkeit diese per in-App-Purchase zur Verfügung zu stellen. Aber Andererseits ist halt natürlich die Frage, ob man durch Updates genügend neue Käufer findet und man nicht die bestehenden eben stärker zur Kasse bitten könnte, vor allem wenn man die App grundlegend überarbeitet und nicht nur 2-3 Funktionen spendiert, immerhin muss der App-Enwickler ja von etwas leben, im Desktop Bereich muss man ja für neue Versionen auch zahlen ;) Naja schwieriges Thema, vor allem da die Gefahr besteht, wenn Update-Preise eingeführt werden, dass es dann in Zukunft weniger wirkliche Updates geben wird, sondern einfach neue Versionen für Geld, ist meiner Meinung nach auch nicht wirklich wünschenswert. Wie immer, die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen ;)

  • Linuxuser1

    So funktionsarm wie manche Apps mittlerweile am Anfang ausgeliefert werden will ich doch schwer hoffen das es bei kostenlosen Updates bleibt.

  • http://twitter.com/tamasgal Tamas Gal

    Ich habe das so gelöst, dass ich anfangs nur sehr wenig für meine App verlangt habe und mit den nächsten großen Updates dann irgendwann den Preis erhöht habe. Ich finde das ehrlich gesagt nicht sonderlich schlimm, diejenigen die am Anfang schon “ein gewisses Potenzial” in der App gesehen haben, haben Glück gehabt und ich freue mich für sie, die anderen, die die App gerade erst entdecken bzw. für die die App erst durch das große Update interessant wurde, zahlen für den größeren Funktions-Umfang.

    Außerdem muss das Leben weitergehen und man kann sich auch ‘mal etwas neues ausdenken. Schön ist es, wenn man eine gute “User-Base” hat, in der alle zufrieden sind. Ich persönlich sehe da kein großes Problem, kann mir aber vorstellen, dass äußerst profitorientierte Entwickler natürlich gerne für jedes noch so kleine Update die User zur Kasse bitten möchten.

    Ganz ehrlich, ich weiß nicht was schlimmer ist, aber ich habe da schon eine gewisse Tendenz.

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