‘Maps’: Apple pflastert eigene Straßen

von alex olma | 13. Juni 2012 | 10:15 Uhr

IPhoneBlog de Yerba Buena Garden

A year from now the in-car GPS landscape is likely to be a very different place.

Der eigene iOS-Kartendienst ist für Apple ein Befreiungsschlag. Seit Jahren stockt die Weiterentwicklung durch erfolglose Kooperationsgespräche mit Google. ‘Maps’ für Android entwickelte sich in der Zwischenzeit nicht nur zu einer grandiosen App sondern zu einem handfesten Kaufgrund für das OS. Seit Montag ist der Zweikampf offiziell eröffnet: Kunden aus beiden Lagern freuen sich über das anstehende Wettrüsten dieses essentiellen Mobilfunk-Features.

Doch der Weg ist lang: Seine Erwartungen sollte man speziell zum iOS-6-Start im Herbst realistisch halten. Das bedeutet: Bye-Bye Street View, eine unvollständige Kartenabdeckung und mit Sicherheit ein löchriges Branchenverzeichnis (Stichwort: Yelp in Deutschland). Ob Apple genügend Partnerschaften geschlossen hat, um auch international anzurollen, bleibt eine Überraschung. Wie viele Daten nämlich in der jetzigen Beta schon freigeschaltet sind, weiß nur Apple. Den (bestätigten) TomTom-Schulterschluss würde ich noch nicht überbewerten.

DirektMaps

Verabschieden dürfen sich nun jedoch endgültig dedizierte Navigationssysteme, die man sich in der Vergangenheit für kleines Geld unter die Windschutzscheibe klebte, durch jährliche Karten-Updates dann aber trotzdem teuer bezahlte. Insgesamt ein überfälliger Generationswechsel. Der Aktienkurs von Navigationsgröße Garmin knickte nach Apples Keynote kurzfristig um 10-Prozent ein. Auch Navigon und Co. sollten sich schleunigst nach Alternativen für ihre (gewinnträchtigen) Einnahmen aus dem App-Verkauf umsehen. Gibt es eventuell POI-Datenbanken zu lizenzieren? Tipp: Apple braucht genau solche Verzeichnisse.

IPhoneBlog de Autointegration

Die Autoindustrie krempelt Cupertino allerdings nicht so schnell um. Die Gespräche über eine Siri-Integration, an der sich einige Automobilhersteller innerhalb der nächsten zwölf Monate interessiert zeigen, wird im positivsten Fall wohl genau darauf beschränkt bleiben. Klar, Siri leitet die ‘Turn-by-Turn’-Navigation, darf aber nicht auf einen Premiumplatz in der Armatur hoffen. BMW, Mercedes und Co. lassen sich dieses lukrative Geschäft nicht wegschnappen. Immerhin hat man sich daran gewöhnt, Unsummen für Handy-Halteschalen und CD-Wechsler zu verlangen, anstatt einen simplen Dock-Anschluss ins Angebot aufzunehmen.

A spokesman for BMW tells Wired that, “Both from a usability and aesthetic standpoint, a built-in system can be more desirable,” but admits that the rapid rate at which smartphones evolve can quickly outstrip OEM-supplied features.

Spannend wird’s, wenn Apple seine App-Store-Vorteile ausspielt und spezifische Programme – Wanderwege, U-Bahn-Pläne oder Stadtrundgänge – in die offizielle Kartenanwendung integriert beziehungsweise dort bewirbt. Das Potenzial von diesen “Transit apps” klingt nicht nach einem einfachen ‘Add-on’ sondern einem potenziellen Herzstück von Apples ‘Maps’, auch wenn es dafür derzeit noch nicht ein einziges Beispiel gibt.

  • http://www.eraser.org B. Braun

    Wäre schön wenn jemand mal das Kartenmaterial in Deutschland anschauen würde. Vielleicht auch eine kleine Simulation als Film aufzeichnen.

    • Markus (motu90)

      In der News zur Keynote hatte dies bereits ein Nutzer anhand von Düsseldorf getan. Das Satellitenbild war absolut unbrauchbar, Kartentechnisch kann ich es nicht beurteilen.

      • Markus

        Keine Panik. Sind nur Pixelbildchen, welche die sowieso einkaufen und welche die mit Sicherheit in den nächsten 4 Monaten vor dem iOS6 Start auf den Server kippen. Da würde ich 4-Stellige Summen drauf wetten. Der Aufwand dafür beschränkt sich auf nahezu Null.

    • http://twitter.com/karlimann karlimann

      Das Satellitenbild von Nürnberg ist auch absolut unbrauchbar, man erkennt kaum etwas.

    • Alex

      Es gibt ja schon ein paar Bilder im Netz. Ich würde sagen, wem die Maps wichtig sind, sollte mit dem Update auf iOS 6 erst mal noch ein paar Jahre warten, bzw. solange, bis google ihr eigenes Maps App in den AppStore stellen durften. Streetview/Flyby-Ansicht und Luftbilder kann man vermutlich erst mal vergessen, das wird es wohl zunächst nur für wenige ausgewählte Städte geben. Da hat google ja rund 10 Jahre Vorsprung. Das holt Apple nicht in ein paar Monaten auf, würde ich mal vermuten.

      • http://www.eraser.org B. Braun

        Links zu diesen Bilder? Wie soll man denn mit dem Update auf iOS 6 ein paar Jahre warten bitte, was ist denn das für eine komische Idee? Wenn TomTom als Partner dahinter steht, dann denke ich mal das das Kartenmaterial in den wichtigsten Ländern gekauft ist. Und mal ehrlich Sattelitenbilder sind doch eher Spielerei, wer navigiert nutzt Vektor Karten.

      • Alex

        Für den, der nur mit dem Auto schnell von A nach B will, dem dürften die Karten sicherlich reichen. Ansonsten sind Luftbilder keinesfalls nur Spielerei. Ich nutze bisher eigentlich immer und überall die Luft-Hybrid-Ansicht, wenn ich irgendwo hingehe, wo ich vorher noch nie war. Das kann einem einen echten Eindruck von der Gegend geben, was normale Karten nicht können. Daher werde ich das alte Maps-App auf alle Fälle extrem vermissen. Und ich bin ziemlich sicher, dass ich nicht der einzige bin, der die Luftbilder für mehr als nur Spielerei hält.

  • Markus (motu90)

    Also ich bin mir noch nicht sicher, ob sich Apple mit den neuen Maps nicht übernommen hat. Natürlich haben sie schon einiges vorzuweisen, und auch die Features wie Turn-By-Turn-Navigation sind grandios, dennoch bleibt viel Arbeit für die nächsten Monate. Gerade die Branchenverzeichnisse werden eine große Lücke bedeuten – wer hat in Deutschland schonmal von Yelp gehört?

    Insgesamt kam es wieder überdeutlich raus, dass Apple den amerikanischen Markt im Fokus hat. Daran ist nichts verkehrt, beduetet aber im Umkehrschluss dass europäische Kunden enttäuscht werden (könnten). Die Geschichte ums iPad “4G” war eine Ähnliche, dort wurde ebenfalls der amerikanische Standpunkt plumb kopiert und auf andere Länder überstrichen.

    Es gibt viele Indizien, dass Apple sich damit etwas schwer tut, nicht umsonst werden Themen wie Wechselkurse, Siri-Sprachunterstützung und die Maps-Abdeckung eher spärlich bearbeitet oder bewusst gemieden. Man muss mal abwarten, wie die Reaktion darauf aussehen könnte.

    • Theo

      Zu diesem Thema ein kleiner Blick nach Russland, wo iTunes und der App Store dem dt. von vor 3-4 Jahre ähnelt, gut, sicher wird es im D-A-CH mehr Developer geben, aber als Markt müsste das Gebiet der ehem. Sowjetunion für apple sehr interessant sein, denn dort sprechen ca. 200-250 Mio. Menschen Russisch. Doch nebst nicht vorhandenen Apple Retail Store in Moskau oder St. Petersburg ist auch Siri, im Zuge der WWDC, als weitere Sprachen zur Beta hinzukamen, nicht auf Russisch erschienen.

      Das verwundert mich doch sehr, wieso apple dort nicht mehr investiert. Wie stark Apple dort vertreten ist und was Android dort an Marktanteilen inne hat, kann ich nicht sagen und dennoch sehr verwunderlich von Apple. Bei einem solchen Megakonzern mühlen doch einige Rädchen noch sehr langsam, bspw. Berlin, die nach Zahlen viertgrößte Stadt Europas, nach Moskau, Istanbul und London sowie einem aufstrebenden Markt in der IT, eröffnet dieses Jahr erst der erste Store, nach 8 vorher eröffneten in Deutschland. Ich habe öfters mal gelesen/gehört, dass die Stores pro m2 im die Umsatzstärksten der Welt wären und wenn man sieht, welche Werte dort pro Stunde rausgetragen werden, könnte da was dran sein.

      Yelp wird sich die Integration wohl teuer bezahlt haben, oder? Sie werden nun in Europa o. A. richtig mit Informationen gepusht werden.

  • http://twitter.com/daywalkero Pascal Friedrich

    Hey Alex,
    du hast mit deinem Text mal wieder genau meine Meinung getroffen.
    Mir stellt sich jedoch die Frage, ob das alles in meiner Gegend so toll funktioniert? Denn die neuen Karten verlangen (zumindest gefühlt) deutlich mehr Bandbreite als es noch GoogleMaps getan hat.

  • Janina

    Ist ja nicht so, daß Google Maps dann aus dem Spiel sind – die werden es sich doch wohl nicht entgehen lassen und eine eigene App in den Store stellen (dürfen)… ?

  • http://twitter.com/ulukai uLuKaI

    Also die deutschen Karten die ich sehen konnte waren auch gewöhnungsbedürftig was aber auch an dem von Apple verwendeten Zoom-Mechanismus zusammenhängt, alle kleineren Straßen werden direkt ausgeblendet wenn man auch nur ein wenig rauszoomt. Satellitenbilder sind ein schlechter Scherz, sorry! Da hat selbst Bing Maps bessere Bilder in Deutschland. In Berlin gibt es grobverschwommene Bilder, in anderen Städten kann man maximal noch erahnen wo urbanes Gebiet ist und wo der Wald anfängt.

    Hoffentlich bessert man bei Apple hier noch nach, ich war richtig geschockt, als eine App die ich getestet habe eine Karte eingebaut hatte und nun die Apple-Karte verwendet wurde, ich habe meine Umgebung nicht wiedererkannt, was vor allem an dieser Zoomstufen-Straßen-Ausblenden-Geschichte lag!

  • http://twitter.com/manutoky manutoky

    Wegen Autoindustrie:
    Den “simplen Dock-Anschluss” integrieren jetzt doch schon einige, siehe z.B.
    http://blog.mercedes-benz-passion.com/2012/02/die-neue-mercedes-benz-a-klasse-ist-%E2%80%9Ealways-on-mercedes-benz-verleiht-dem-iphone-rader/

    • Marc Tuxhorn

      Ganz genau! Da muss ich dir, Alex nämlich auch widersprechen. Gerade Mercedes hat mit der beeindruckenden, Siri-gesteuerten A-Klasse gezeigt, wo die Reise hingeht. Die Entwicklungszyklen von Autos sind einfach so viel länger als Google und Apple Produkte. Da kommen die Autobauer gar nicht drum herum, es so zu integrieren wie es jeweils ist – z.B. per Dock-Connector, AirPlay, you name it.

    • http://twitter.com/b_s101 Bastian

      Der komplette Volkswagenkonzern bietet ebenfalls einen Dockanschluss nebst Steuerung des iDevices an den Navis (>= RNS 315 und Baugleiche Geräte). Die Sprachsteuerung per Siri funktioniert natürlich nicht. Auch die Position ist zumindest bei meinem Octavia gewöhnungsbedürftig. An ein sog. Multimedia Interface wird eine Kabelpeitsche angeschlossen, an die wiederum das iDevice angeschlossen wird. Nun befindet sich das Multimedia Interface leider im Handschuhfach…

      • Oliver

        Bei meinem BMW X3 kann ich über die Bluetooth Freisprecheinrichtung auf Siri zugreifen. Funktioniert ganz gut. Ich muß halt den Homeknopf am iPhone drücken. Perfekt wäre es wenn ich Siri über das Lenkrad aktivieren könnte. Ansonsten kann ich mich über die Integration vom iPhone in meinem X3 nicht beschweren.

      • Niklas

        Jetzt muss man aber dazusagen, dass der RNS-Entwicklungsstrang von VW in das Jahr 2008 zurückdatiert. Was will man von so älter Hardware erwarten?
        Im Herbst kommt der neue Golf, mit Infotainment auf Nvidia-Tegra-Basis…entwickelt zusammen mit Audi. Da kann man dann mal realistisch vergleichen. Im Golf ist der Dockanschluss übrigens in der Mittelarmlehne.

  • http://sennfelder.de Dominik

    Apple muss sich da noch gewaltig anstrengen. aktuell gibt es keine Satellitenbilder von vielen Teilen Deutschlands. Ob sie das alles bis zum Release von iOS 6 fertig bekommen ist fraglich. Vor allem ob es zuverlässig und umfangreich funktioniert. Ansonsten könnte es zu einem ordentlichem Shitstorm kommen.

  • http://www.facebook.com/roman.keller Roman Keller

    Was soll das denn eigentlich im Allgemeinen ? Als Navi ist es nur als Offlinekarte nutzbar…ist doch online oder ?

  • thiemob

    Die Karten sind auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig. Optisch bin ich komplett überzeugt, da sind die neuen Karten und deren Texturen für meinen Geschmack ein Volltreffer. Dass die Kartendaten nun auf Vektoren basieren macht die Karten-App nun vor allem auf dem iPad 3 deutlich schneller, die hochauflösenden Tiles von Google Maps benötigten hier viel zu viel Bandbreite und mussten bei jeder Zoomstufe neu geladen werden. Das fällt jetzt weg. Seitenstraßen werden erst bei hohen Zoomstufen dazugeladen, um die Übersicht zu wahren.

    Man muss jedoch auch klarstellen, dass die neue Maps-App in vielen Bereichen eine Verschlechterung bedeutet. Sollte Apple nicht noch Deals mit Diensten wie etwa Qype abschließen oder Yelp einen unerwarteten Popularitätsschub erhalten, wird man auf vieles verzichten müssen.
    Die Satellitendaten sind bisher wirklich unbrauchbar. Wie schon andere schreiben, kann man teilweise Ortschaften nicht von Wäldern unterscheiden, da ein Pixel 30x30m groß ist. Man kann hoffen, dass Apple bis zu Herbst signifikante Content-Deals abschließt, um es sich mit den internationalen Kunden nicht zu verscherzen.Flyover ist hingegen sehr beeindruckend. Ob es sinnvoller ist als Streetview muss sich erst einmal noch herausstellen.
    Dass Apple Besitzer des iPhone 4 und 3GS von der 3D-Navigation und Flyover ausschließt kann ich auch nur bedingt nachvollziehen. Das 3GS würde zwar bei Flyover komplett in die Knie gehen, die Navigation kann man ihm allerdings auf jeden Fall noch zumuten.
    Insgesamt habe ich gemischte Gefühle bei den neuen Karten, aber bis zum Herbst sind es ja noch 3-4 Monate Zeit. Und 100 Milliarden Dollar liegen ja in Cupertino auch noch im Tresor.

    • http://www.sebbi.de/ Sebastian H.

      Warum sollte das 3GS in die Knie gehen? Das Ding schaffst es relativ komplexe Spiele darzustellen und hat nur ein Viertel der Auflösung des 4 bzw. 4S. Das wird es ja wohl noch schaffen eine texturierte 3D Stadt darzustellen, wenn das sogar älteste Android Geräte (wenn auch ohne Texturen) mit jeder Stadt in Google Maps hinbekommen.

      Ich bin auch gespannt, ob das außerhalb der USA nicht doch ein gewaltiger Rückschritt wird, was Maps angeht. Gegenüber der Androidversion war es eh schon immer weit hinten dran … da wollte Google wohl nicht zu viel gutes an die Konkurrenz geben (oder Apple wollte es nicht haben?). Man wird sehen …

  • Markus

    Ich sehe da absolut kein Problem mit der Satellitenansicht. Es gibt mittlerweile eine Reihe Dienste, die Luftaufnahmen verkaufen. Apple wird da nicht geizig sein und viel Arbeit ist es auch nicht. Die Bilddaten müssen nur in deren Datencentern auf die Server gekippt werden. Ist doch klar, dass das bei einem Unternehmen mit Geheimhaltung, wie Apple noch nicht passiert ist. Würde mich nicht wundern, wenn die Pixelbasierten Satellitenbilder noch von einem Server direkt aus Cupertino kommen und relativ kurzfristig öffentlich zugänglich gemacht wurden.

    Einzig Flyover wird anfangs spärlich zu finden sein. Jetzt haben sie ein paar Demostädte machen lassen. Weitere Großstädte werden folgen. Ob Sie ein Interesse haben, auch Geld in das Überfliegen kleinerer Städte zu stecken, muss sich zeigen. Aber da Flyover die Navigation sehr cool funktioniert, werden sie es vermutlich nicht nur auf Megametropolen beschränkt lassen. Und Cupertino ist da ja auch drin ;-)

  • http://twitter.com/Member_Tree Jens

    Oh, oh, ich bin ja garnicht begeistert, von den neuen Karten. Habe mir soeben, von einem Bekannten, meinen Wohnort mal ansehen lassen. Die Satellitenbilder kann man vergessen, Streetview sowieso. Vielleicht zaubert ja Apple bis Herbst was aus dem Hut, der derzeitige Stand überzeugt absolut nicht, da lasse ich mich auch nicht vom tollen Kartendesign blenden. Ob sich da mal Apple nicht übernommen hat? Ich lasse mich gern überraschen, aber 10 Jahre Google Earth Erfahrung ist nicht mal eben aufzuholen. Ich sage immer: “Schuster bleib bei deinen Leisten!”. Aber wer weiß, vielleicht kauft ja Apple am Ende Google, wenn der Shitstorm zu groß wird. Geld genug hätten sie ja. Nebenbei könnten sie gleich noch Android töten.

    • Alex

      Selbst wen dem do wäre (was Geld angeht), du glaubst doch nicht, dass die Kartellbehörden da mitmachen werden…

    • http://www.eraser.org B. Braun

      Mal so eben ist das ja nicht entstanden, Apple ist an der Sache ja schon ein paar Jahre dran, die haben ja mehrere Navigationsanbieter gekauft.

  • boxi

    ich bekomme also ein brauchbares (die praxis muss es erst zeigen) navi und dafür deutlich schlechteres kartenmaterial. die satelittenbilder sind auf einer stufe von der 5-6 zoomstufe bei googlemaps (für berlin) und die normalen karten… vectoren hin oder her, es gibt praktisch keinen inhalt. häuser fehlen, grünflächen, kleinere wege, hausnummern werden nicht angezeigt und “inhalte” auch nicht. in gnzn eukölln wird nicht ein laden angezeigt. aberi mmerhin scheinen die daten da zu sein, dann wenn man da nach sucht, findet er schon so manches. da muss sich noch viiiel tun. ich hoffe einfach mal, bzw. vielleicht bringt google ja zumindest ihr karten-ding für ios raus…. aber wenn das dann wieder nur ne webbapp wird, dann wohl doch openstreetmap…

  • http://twitter.com/choise choise

    Turn-by-Turn soll angeblich nicht mit dem iPhone 4 funktionieren. Weisst du da etwas genaueres?

  • Crag

    Navigon gehört Garmin!!

    • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

      Ah, stimmt. Seit vergangenem Jahr. Danke für die Info.

  • Glenn

    Bei mir in der Schweiz sehen die Karten teilweise so aus:
    http://www.imagebanana.com/view/tlf31xb9/image.jpg

    Teils Sommer, teils Winter, grösstenteils Pixelmatsch.. So bleie i h dann aber lieber bei Navigon, bis das besser wird..

  • weissertiger2

    Ich bin nach wie vor skeptisch ob das von Apple nicht ein Eigentor war.
    Denn bis wurden mehr oder weniger nur berühmte Ortschaften gezeigt. Ob die Satellitendaten auch bei uns so genau ist bezweifle ich.

  • Marco

    Für Navigon sehe ich da kein Problem, denn die App funktioniert auch offline, und die Meissten haben eh bloss ein paar Hundert MB im Vertrag, und ich nehme an, dass da keiner auf die Navigationslösung von Apple setzen wird.

  • Linuxuser1

    “‘Maps’ für Android entwickelte sich in der Zwischenzeit nicht nur zu
    einer grandiosen App sondern zu einem handfesten Kaufgrund für das OS.”
    Die Maps-App ist zwar bei einem Handy nicht unwichtig aber wäre bei mir wohl niemals kaufentscheidend.

  • Sebi

    echt schade als iPhone 4 Besitzer, dass man dann doch nicht die Navigation bekommt…
    http://www.macrumors.com/2012/06/12/new-features-in-ios-6-receive-spotty-support-from-older-devices/

    • Alex

      Ja, in diesem Zusammenhang ist das Karten-Update echt ein Volltreffer für iPhone 4 Besitzer:

      Die SAT-Karten sind extrem schlecht aufgelöst, die Vektor-Karten sehen, was ich bisher gesehen habe, sehr bescheiden aus und die POI Datenbank ist vermutlich auch deutlich schlechter als bei Google.

      Das wäre echt eine massive Verschlechterung zu bestehenden App. Ich hoffe Apple hat sich das alles gut überlegt und noch ein Ass im Ärmel…

  • script0r

    Volle Zustimmung, bis auf die Sache mit der “unvollständigen Kartenabdeckung”. Apple setzt neben TomTom auf Material von OpenStreetMap. Und OpenStreetMap hat in Deutschland bereits eine gute Abdeckung – in den Städten sowieso, aber auch in den meisten ländlichen Gebieten. In diesem Punkt dürfte man also bereits beim Start nicht wirklich hinter Google liegen.

  • Niklas

    Mhm, noch sehe ich keine unmittelbare Gefahr für PNAs oder die Vollintegrationen. Irgendwas, was navigiert hat ja schon länger praktisch jeder, jetzt zählen andere Schwerpunkte, z.B. dynamische Routenführung. Und hier lässt z.B. Tomtom die Konkurrenz mit der Kombination aus Traffic Live HD und IQ-Routes regelmäßig in jedem Praxistest ziemlich alt aussehen. Man kommt einfach definitiv schneller ans Ziel.

    Von daher: Navi am iPhone, nett, hab ich auch, aber definitiv nicht die selbe Liga wie BMW Navi Professional & Co. mit riesigen Bildschirmen, Abbiegehinweisen im Sichtfeld etc.

  • http://twitter.com/dasdom dasdom

    Sehe nur ich auf dem Bild ein längeres iPhone?

    • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

      Nein :) Aber die Perspektive ist insgesamt verzerrt.

  • http://twitter.com/karo2204 Karolin Bierbrauer

    Also ich habe einen Mini und dort ist das iPhone schon ziemlich weit integriert. Das iPhone steckt in der Mittelkonsole, über dies wird die Datenverbindung hergestellt. Vom Display aus kann ich auf Google Dienste zugreifen, Facebook benutzen, twittern und webradio hören. Durch die App auf dem iPhone werden die Anwendungen die man auf dem Display sieht erweitert. Am Lenkrad gibt es auch einen Sprachsteuer-Knopf. Ich kann mir schon vorstellen, dass Mini bzw. BMW die Steuerung für Siri darüber freischaltet.

  • Pingback: Aktuelles 14. Juni 2012 « neunetz.com

  • http://twitter.com/karlimann karlimann

    Diese Städte sind bisher in 3D vorhanden:

    US

    Cupertino
    Las Vegas
    Los Angeles
    Seattle
    San Francisco

    Europe

    Copenhagen, Denmark

    Australia

    Sydney
    Melbourne

  • Marcel_V

    Ich glaube, dass sich Apple hier ein ordentliches Eigentor geschossen hat. Google Maps mag nicht perfekt sein, aber so ohne weiteres wird Apple da nicht dran vorbei ziehen. Uns als Usern ein schlechteres Produkt zu geben weil man es es Google heimzuzahlen ist leider mal wieder Apple at it’s worst. Wenn doch die Androidwelt nur ein bisschen ansprechender wäre…

  • http://www.potatocows.com/,http://www.stimunation.com/ ChiefPotato

    Nein, mich freut das “wettrüsten” als Kunden in dem Fall ganz und garnicht. Konkurrenz in vielen Berreichen ist gut, aber mal ehrlich, es geht hier nicht drum dass es keine Konkurrenz zu Google Maps gab oder gibt.
    Es geht hier darum dass Apple nach und nach alles aus eigener Hand anbieten will und alle Third Party Anbieter für wichtige Dienste auf dem OS aufkaufen oder komplett kontrollieren will statt ordentlich mit den anderen zusammenzuarbeiten und Cross Plattform Lösungen anzubieten oder zu unterstützen.
    Das nervt mich inzwischen extrem.
    Und nein, es freut mich nicht wenn wir dann in Deutschland (womöglich überall außer Amerika) wohl erstmal ne ziemlich lange Weile ne Maps App auf iOS haben werden die im Vergleich zu was Google Maps bietet bestenfalls ein maues Datenmaterial hat, nur damit Apple sich brüsten kann noch ne App komplett aus eigener Hand anbieten zu können
    (was ja eh nicht stimmt wenn man genauer hinschaut).
    Ich find viele Sachen auf iOS und Mac OS toll aber wenns bei Apple bei immer mehr Sachen nur noch drum geht dass nur noch für ihre Platform anzubieten und nur durch aufkaufen oder rausdrängen von Multiplattform Lösungen, ne, das nervt.
    Deshalb nutze ich auch kaum iMessage und noch weniger Facetime und iCloud hab ich komplett abgeschaltet, dieses erzwungene nur für unsere Plattform (vor allem wenn die “eigene” Lösung schlechter ist als die Multiplattform Angebote) geht inzwischen echt zuweit.

  • Pingback: Öffentlicher Nahverkehr in Maps – iPhoneBlog.de

  • Pingback: Premium Content (1) – Alexander Olma

  • Pingback: AuthenTec aufgekauft. Apple zahlt 356 Millionen für den Hersteller von Fingerabdruckscannern. – iPhoneBlog.de

Partner

Iqd

Empfehlung

Superlevel.de

Support

Wer eine beliebige iPhone-App im iTunes App Store über diesen Link kauft, seinen Mac mit Software aus dem Mac App Store bestückt oder ein Produkt seiner Wahl bei Amazon bestellt, unterstützt das iPhoneBlog mit einem kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.

Flattr verteilt kleine Mikrozahlungen, mit denen Ihr persönlich diesem Blog kleine Aufmerksamkeiten zukommen lasst. Über diesen Button; jeden Monat neu. Vielen Dank dafür!

IP Ad