von Alex Olma
18. Juli 2012 – 09:17 Uhr

Top oder Flop? Für ‘The Guardian’ auf dem iPad bezahlen 17.000 Leser monatlich 11 Euro.

IPhoneBlog de Guardian 1

The publisher said that with the help of its free newspaper websites, the number two on Fleet Street after Mail Online, Guardian News & Media reaches 5.8 million people a week via print and digital, 300,000 more than the Times titles. A further 17,000 people pay for the Guardian’s £9.99 a month iPad app, while an unspecified number pay for the Kindle equivalent.

Pro Monat willigten seit letzten Herbst 17.000 Leser ein, dem Guardian für seine iPad-Aufbereitung mit Newsstand-Vorteilen (Link) elf Euro zuzustecken – jährlich zirka zwei Millionen Euro.

Fun Facts: Die iPhone-App (Link) verlangt 5.49 € für ein Abo über zwölf (!) Monate; die Android-Downloads der Apps ‘Guardian Anywhere‘ sowie ‘The Guardian‘ sind komplett kostenfrei und für mich (als Leser) macht der gratis werbefinanzierte Web-Auftritt die unbestritten beste Figur – auf allen Geräten.

  • Markus (motu90)

    Mein klares Fazit: Flop!

  • JesterLewis

    Bleibt nur die Frage, ob die werbefinanzierte Ausgabe auch genug einbringt. An sich halte ich die 17.000 für den Guardian auch für mau.

    • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

      Nur zur Info: Auch in der (bezahlten) iPad-Edition ist Werbung vorhanden.

      • JesterLewis

        Naja, das hat die Printausgabe wohl auch.
        Generell wird für den Markt interessant sein, wieviel Geld kann ich mit Werbung in meinen Ausgaben generieren und damit noch einen anspruchsvollen Inhalt garantieren – ohne in ein billiges Werbeblättchen zu mutieren..
        Auf die kostenlosen Zeitungen die in Großstädten an U-Bahnen verteilt werden hätte ich nämlich keine Lust, da darin 70% Werbung, 20% belangloses und vielleicht 10% Inhalt ist.
        Meiner Meinung nach hat (journalistische) Qualität immer noch ihren Preis. Sollen die Verlage Ersparnisse im Druck und Auslieferung an die Leser weitergeben und mal schauen was dann für ein Preis heraus kommt.

      • Zwenti

        Wo ist denn bitte Werbung in der App? Du meinst doch wohl nicht den eyewitness button oder die guardian bookstore Werbefläche?? Ansonsten ist absolut keine Werbung vorhanden. Bitte hier keine Unwahrheiten verbreiten!

      • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

        Oh. Ich hatte mich auf die Aussage im offiziellen Video von ‘The Guardian’ verlassen sowie meine Erinnerungen an die erste Testphase. Wenn dem nicht mehr so ist, bedauere ich die falsche Info.

        http://www.iphoneblog.de/2011/10/14/the-guardian-als-ipad-edition/

      • Zwenti

        Ich hab mir das Video jetzt angesehen und jene Werbeflächen existieren in der App nicht. Auch das Rubriken-Interface hat sich übrigens schon geändert. Es ist jetzt IMHO noch durchdachter!

  • http://www.eraser.org B. Braun

    Das muss man differenzierter betrachten.Die Hauptfrage ist, welche der Versionen kommt unterwegs ohne Internetzugriff aus?
    Die Leute die aus Kostengründen auf eine Mobilfunk-Version des iPads verzichtet haben kommen mit der Internetsete nicht besonders weit, es sei denn sie stecken einigermaßen Arbeit in die Sache und lassen es von einem Offline Reader per WLAN runterladen. Die Frage ist also, bekommt man in UK einen Mobilfunkvertrag für
    £9.99 der ausreicht die Zeitung online lesen zu können? Kann die Newsstand Version alle Inhalte ohne Mobilfunk anzeigen?

    Bitte etwas mehr Informationen!

    • Zwenti

      Die aktuelle Ausgabe lädt sich in ca. 10 Sekunden herunter und man kann dann alle Inhalte offline lesen. Und manchmal gibt es für die aktuelle Ausgabe auch ein redaktionelles Update.

  • Schorsch

    Man kann die 5,49€ auf dem iPhone und die Newsstand-App. aber doch nicht vergleichen, Soweit ich weiß ist die iPhone-App nur der Online-Inhalt der Zeitung mit ein paar Extras wie Liveticker, und nicht die komplette Zeitung wie im Newsstand. Ich bezweifle auch, dass die Android-Apps die ganze Druckausgabe enthalten.
    So gesehen halte ich die £10 für einen ganz guten Preis, zumal die Guardian-App mit das beste ist, was Tageszeitungen bisher verbreitet haben. Wenn man das mal mit den deutschen Konkurrenten FAZ und SZ vergleicht. Die SZ veranschlagt ganze 19,99€ im Monat, und da hinkt das technische Gerüst noch weit hinterher.

  • Pingback: Tageszeitungen auf dem iPad – zwischen Abonnement und Kostenloskultur [Kommentar]

  • Zwenti

    Ich bin einer davon! :-) Und bin froh das ich so zu einer der besten Tageszeitung Europas komme.

  • zackwinter

    Also ich finde 17000 Leser nicht wirklich berauschend. Ob sich das wirklich für den Verlag rechnet, kann ich mir schwer vorstellen. Auch wenn eine digitale Zeitung wesentlich schneller und kostengünstiger verfügbar ist. Auf der anderen Seite habe ich auch keine Vergleichswerte, wie gut oder schlecht andere Verlage im Newsstand von Apple sind.

  • Zwenti

    Als Zubrot zum täglichen Zeitungsverkauf sowie der Printabonnenten könnte es schon lukrativ sein. Man müsste halt wissen wie viele der 17.000 Abos aus dem Ausland sind. Denn die erreicht man in der Regel nur über das iPad!

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