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van Alex Olma
22. Dezember 2012 – 12:53 Uhr

Flickr verdient (sich) mehr Aufmerksamkeit

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Perfekt inszeniert – irgendwie. Flickr wirft zuallererst eine komplett überarbeitete (und sehr tolle) iPhone-Anwendung in den App Store (kostenlos; Link) und schiebt heute ein dreimonatiges Ausprobierpaket für ihren bezahlten Pro-Account nach. Gleichzeitig entscheidet sich die Presse im vorweihnachtlichen Nachrichtenloch dazu Facebooks Instagram aus verbesserten (!) Nutzungsbedingungen eine Stolperfalle zu bauen. Und was macht Instagram? Strauchelt zielstrebig in den plump platzierten Hinterhalt.

You don’t need to be a lawyer to have an emotional reaction to the words „without compensation to you,“ but you probably do need some training to know that the right to „display“ is a distinct and limited concept in copyright law. The media utterly failed to make that distinction, jumped on the easy emotional story, and the backlash was on.

Anstelle unzähliger Artikel, die sich am kostenlosen Fotoservice abarbeiten und wütende Anleitungen für den digitalen Foto-Umzug formulieren, hätte ich es Flickr gewünscht für seine eigenen Verdienste im Rampenlicht zu stehen und nicht nur am faulen Beigeschmack der Kampagne gegen Instagram zu schnüffeln.

My suggestion for the next time a situation like this happens — probably in a week or so: shut up, take a deep breath, and think. Use common sense. Just because a service is big and popular, it doesn’t mean they’re out to get you. In fact, it’s probably safe to assume that none of them are. Because if they were, they’d be done.

  • ChiefPotato

    Naja, „verbessert“ sind die geänderten Instagram Bedingungen im wesentlichen dadurch, dass mehr Klarheit geschaffen wird, was sie sich alles gerne rausnehmen würden.

    Ob das jetzt unbedingt toll ist was sie sich gerne alles rausnehmen wollen ist trotzdem Auslegungssache. Ein paar Punkte wie das sie sich rausnehmen wollen selbst Bilder von Kindern in Werbung zu nutzen und dabei davon ausgehen dass da die Zustimmung der Eltern bei vorliegt ohne Nachfrage, naja, so ein paar Sachen daran find ich jetzt nicht so dolle.

    Aber yup, wenn man diese ganzen Dienste kostenlos nutzt muss man halt davon ausgehen dass wohl an irgendeiner Stelle die halt auch mal Geld drann verdienen wollen, wie gesagt, Auslegungssache wie dolle man das jeweils findet.

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