Räuberleiter für App.net. Netbot gratis.

von Alex Olma | 31. Januar 2013 | 06:07 Uhr

IPhoneBlog de Netbot Tapbots

Version 1.3 von Netbot für iPhone (kostenlos; App-Store-Link) und iPad (kostenlos; App-Store-Link) pflegt außerdem die Unterstützung von privaten Nachrichten ein.

Als gute iPhone-App-Alternativen für das soziale Netzwerk auf eigenen finanziellen Beinen (mit ‘File API‘) empfinde ich Felix (4.49 €; App-Store-Link) und Riposte (4.49 €; App-Store-Link).

  • smirk

    Eine Frage der Zeit bis wir App.net auch kostenlos sehen

    • http://twitter.com/sascha_vogt Sascha Vogt

      Dalton hat das ja im Podcast schon angekündigt, dass es evtl. in der Zukunft auch eine Account-Option geben wird die kostenlos ist. Wäre also nichts Verwunderliches. Interessanter ist doch, wo es mit der Plattform allgemein hingeht. File-Storage ist schon mal ganz nett. Wenn es jetzt noch eigene Domains gibt, ist das durchaus ne Option um sein digitales Leben dort zu hosten…

      • http://www.androidradar.de/ Leif

        Dafür wäre mir das Projekt zu klein und wackelig.

        Allerdings sind auch immer mehr von Twitter angekotzt und suchen, zu recht, Alternativen. Wenn im März die neue Twitter API in Kraft tritt werden es noch mehr.
        Was ADN fehlt ist in der Tat ein moderneres Finanzierungskonzept. ADN gratis, aber Dinge wie File API, Push Benachrichtigungen und dergleichen nur für Premium Nutzer würde gewiss deutlich mehr Nutzer anziehen.

        An den Apps wird es zumindest nicht scheitern. Robin für Android ist beispielsweise ein Traum.

  • http://www.taptoplay.de Lakeshore

    Soso. Der app.net-Client, dessen Entwickler nicht mit Usern redet und der keine neuen Funktionen implementiert ist jetzt kostenlos. Vermutlich das letzte Zeichen, dass Tapbot kein Interesse mehr hat.

    • smirk

      Oder das App.net doch nicht den Zuwachs verzeichnet den man braucht

      • http://www.androidradar.de/ Leif

        Mir gefällt ADN, aber sie müssen ihr Angebot wirklich noch attraktiver gestalten. Mit derzeit etwa 1500 bis 2000 aktiven Nutzern pro Tag von denen ein großer Teil Entwickler und Unterstützter der Kickstarter Aktion sein dürften werden ie kein zweites Jahr bestehen.

      • http://www.taptoplay.de Lakeshore

        Der Userzuwachs ist abgesehen von einigen Peaks konstant: http://appnetizens.com//nupd

    • http://www.appleoutsider.de/ AppleOutsider.de – Sebastian P

      Du vergisst dass App.net unter den meistgenutzten Clients jeden Monat 10.000 Dollar verteilt…

      • http://www.taptoplay.de Lakeshore

        Und wie will Netbot einer der meistgenutzten Clients werden, wenn sie fast alles nicht unterstützen, Features sogar kaputt machen und sogar andere Clients empfehlen? Selbst wenn Netbot der meistgenutzte Client wäre würde er damit der Plattform schaden, denn dann könnte ADN nie etwas anderes als ein Twitter-Klon sein.

        Hinzu kommt, dass die Summe, die ADN an Entwickler ausschüttet, natürlich direkt abhängig ist von der Summe, die durch Abonnenten eingenommen wird, somit also gedeckelt ist. Netbot versucht nun – da kaum andere Clients diesen Weg gehen – hier einmal abzusahnen. Mit dem aktuellen Kommunikations- und Geschäftsgebaren wäre Netbot sofort tot, wenn z.B. Felix kostenlos werden würde.

        Tapbots verhält sich für die Plattform schädlich.

      • http://www.appleoutsider.de/ AppleOutsider.de – Sebastian P

        Soweit ich mich erinnern kann dürfen die User auch über die Verteilung des Geldes abstimmen. Da App.net eine sehr aktive Community hat, gehe ich davon aus, dass die User sich über eine entsprechende Einstellung bei Tapbots bedanken werden jetzt wo sie den Klienten umsonst bekommen haben.

        Und soweit ich weiß ist die Summe immer 10k und nicht abhängig von den Einnahmen. Das ist jedenfalls das was ich auf deren Webseite gelesen habe – wenn sich diese beiden Sachen geändert haben sollten könntest Du mir kurz die Quelle dazu nennen?

        Ob sich Tapbots schädlich verhält kann ich nicht einschätzen da ich die App bisher nicht benutzt habe. Laut AppShopper hat die App seit sie veröffentlicht wurde am 13. Oktober 2012 (vor drei Monaten) vier Updates bekommen, das letzte am 30. Januar direkt zum Preissturz.

        Kannst Du noch etwas genauer werden was Du mit “Featues nicht unterstützen” meinst und “andere Clients empfehlen”?

        Ich verstehe das so dass Du es schädlich findest weil andere Apps die Features besser unterstützen aber nicht umsonst sind. Dem kann ich nicht wirklich folgen.

        Wenn andere Klienten besser sind und die Einstiegshürde 35 Dollar von den Usern bereits genommen ist, wird doch eigentlich nach dem Gesetz des AppStores jeder dieser recht aktiven Nutzer genau wie bei Twitter so ziemlich jeden neuen/guten App.net Klienten kaufen und ausprobieren. Bist Du wirklich der Ansicht, dass obwohl diese Kern-Usergruppe so ziemlich jeden Twitter-Klienten gekauft hat von Echofon bis Twitterific (und den in fünf verschiedenen Versionen) dass sie davor zurück schrecken, auch noch Felix zu kaufen?

        Ich bin da mehr als skeptisch.

    • http://www.appleoutsider.de/ AppleOutsider.de – Sebastian P
  • Pingback: Netbot für App.net kostenlos | aptgetupdateDE

  • http://twitter.com/karlimann karlimann

    naja, irgendwie stagniert in meinen Augen app.net. Alle die bereit sind für einen web2.0 Dienst zu zahlen sind dort und der Rest wartet von außen auf den Untergang von app.net.

    Ich überlegen jeden Monat ob ich mich dort auch verabschiede.

    • http://www.taptoplay.de Lakeshore

      app.net entwickelt sich von der Nutzerzahlen her schneller als Twitter zu Beginn und geradezu rasant, was die Features angeht. Was fehlt ist nach wie vor die Killerapplikation. Gruppen-PMs, darauf aufgesetzte Chats und Dateiuploadfunktionen sind alle sehr schön, aber das sind natürlich nur Bausteine, die von den Entwicklern zu spannenden Lösungen kombiniert werden müssen. Und da sind alle Entwickler immer noch dabei, den Twitter-Klon zu perfektionieren. Sowohl optisch als auch funktional.

      Auf der jetzt vorhandenen Basis könnte man natürlich Twitter, iMessage, Instagram, Collage und Tumblr nachbauen (und Twitter, iMessage und ein kleines Tumblr sind ja schon auf ADN implementiert…). Alles auf einer Plattform, von der ich mir jederzeit meine Daten komplett exportieren kann. Das ist technisch betrachtet interessant, aber für Endanwender leider nicht. Für Endanwender muss ein Entwickler auf der Basis von ADN etwas Neues bauen.

      Mein Bekanntenkreis kennt ADN meist nicht. Die, die es kennen, nutzen es nicht. Auch nicht die technischen Leute. Geld ist nicht das Problem, sondern die fehlenden Leute (Henne-Ei-Problem also). ADN ist ein zusätzliches System, was parallel zu anderen läuft. Da muss der Nutzfaktor schon bedeutend höher sein, um es zusätzlich zu nutzen oder sogar Leute zum Wechsel zu bringen.

      Im Podcast hat Dalton schon richtig gesagt, dass es eigentlich nicht um Texte geht, sondern um Medien. Die neue File-APi ist erst wenige Tage alt. Mal schauen, was die Entwickler mit ihr anstellen. Letztlich müsste nur einer den Kern von Facebook, Tumblr und Twitter in einer mobilen App und Webapp abbilden und hätten damit die funktionale Basis, Personen zum Wechsel zu animieren.

      Bis dahin ist ADN für mich das bessere Twitter. Für die meisten kann es das mangels mit wechselnden Leuten aber nicht sein.

  • http://www.blognoob.de/ BlogNOOB

    Für die, die App.net nicht kennen, ist dein Artikel wertlos, denn sie wissen dadurch nicht, wozu Netbot da ist. Darüber hättest du ruhig 1-2 einleitende Sätze verlieren können.

    • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

      Deswegen habe ich meine anderen Artikel zu dem Thema verlinkt. Ich setze URLs nicht zum Spaß.

      • http://www.taptoplay.de Lakeshore

        Allerdings ist es auch damit schwer zu erklären, was app.net ist, da app.net eigentlich kein Produkt ist, sondern ein Framework, welches Entwickler verwenden können, um irgendein Social Network zu realisieren.

        The promise of “unbundling”

        Imagine a world in which your social data (e.g. messages, photos, videos) was easier to work with. For instance, imagine you could try out a new photo sharing service without having to move all of your photos and social graph.

        In this world, your photos are held in a data store controlled by you. If you want to try out a new service, you can seamlessly login and choose to give permission to that service, and the photos that you have granted access to would be immediately available.

        This is one benefit of an “unbundled” social service. Unbundling gives the user power to pick the software that best suits their needs, rather than being forced to use the software made by the company that manages their data.

        Bislang gibt es:

        - Twitter-Alternativen, z.B. auf http://alpha.app.net , http://app.noodletalk.org und in Form der etlichen Clients für Mac, iPhone, iPad und Android

        - Instant Messaging, auch mit mehreren Personen in den iPhone-Clients Felix, happy und (eingeschränkt) Netbot und auf https://omega.app.net/

        - eine Blog-Lösung auf http://longposts.com

        - einen Chat auf http://patter-app.net

        - Foto- und Video-Sharing mit den iPhone-Clients Rivr und #PAN

        - 10GB Storage für beliebige Dateien (ganz frisch, siehe hier: http://blog.app.net/2013/01/28/announcing-the-app-net-file-api/ )

      • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

        Danke. Das hilft schon sehr.

      • http://www.taptoplay.de Lakeshore

        Blog auf ADN-Basis: http://longposts.com/user/truhe

      • http://www.blognoob.de/ BlogNOOB

        Danke!
        Genau dieser erste Satz war die ideale Einleitung für mich.
        Dann noch die Info, welche(s) Social Network(s) Netbot realisiert und der Artikel wäre perfekt gewesen.

        @Alex, es macht mir keinen Spaß, mich erst durch mehrere Artikel klicken zu müssen, um einen Artikel, der aus genau zwei Sätzen besteht, verstehen zu können. Und sorry, falls mein Ton unangemessen gewesen sein sollte.

    • http://twitter.com/kulturnation kulturnation

      Und nicht auszudenken, wenn jemand nicht weiß, was das Internet ist … #tonmachtdiemusik #manmanman

  • thiemob

    Ich sehe das hier etwas anders. Die Tapbots sind kein Wohltätigkeitsverein. Ich denke einfach, dass der Hype um app•net inzwischen abflacht und die Verkaufszahlen von Netbot stark rückläufig sind. Jeder Nutzer hat inzwischen eine mobile App, kaum einer braucht noch eine.

    Also lohnt es sich für die Tapbots mehr, wenn sie die Verbreitung unter den bestehenden Nutzern erhöhen und letztendlich über das Developer Incentive Programm (https://account.app.net/legal/incentive-terms/ ) ihr Geld mit einem hohen Marktanteil verdienen.

    Das dürfte wohl derzeit einfach lukrativer sein, als sich sich über die eigentlichen App-Verkäufe zu finanzieren.

    • http://www.taptoplay.de Lakeshore

      Um die Verbreitung unter den Usern zu erhöhen wäre es hilfreich, die Funktionen von app.net einfach mal zu implementieren. Private Messaging ist fehlerhaft implementiert worden, Link Annotations fehlen, Inline Media fehlt, Locations fehlen. Netbot ist auf dem Twitter-Level stehen geblieben. Es sind bei Tapbots keine Ideen erkennbar, die Dienste von app.net vollständig zu nutzen oder zu etwas zu kombinieren, was mehr ist als nur ein Twitter-Klon. Das ist nicht falsch, aber sicherlich nicht der Weg, mehr Nutzer zu bekommen. Genauso wenig, wie man mehr Nutzer bekommt, indem man nicht mit den Nutzern redet.

      Tweetbot war schon immer der Twitter-Client für Poweruser, da er quasi alles implementierte, was man irgendwann einmal brauchen könnte. Auf app.net sind die Tapbots auf halber Strecke liegen geblieben. Die Poweruser sind bei Felix oder einem der anderen tausend Clients, die die Features der Plattform verwenden und ihr damit auch helfen, besser zu werden. Netbot ist der Einsteigerclient, der wie eine gemütliche Couch wirkt, auf der man schon zu Twitter-Zeiten gesessen hat.

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