LIMBO

von Alex Olma | 3. Juli 2013 | 09:07 Uhr

Limbo is as close to perfect at what it does as a game can get. It's artistic without being pompous, difficult without being cheap, and violent without being gratuitous. It gets everything just right, and while the adventure will only take dedicated players a few hours to beat, the memory of the game will remain for much, much longer, and many players won't stop at beating the game just once.

Jim Sterling / Destructoid, 07/2010

Auch heute, drei Jahre später, unterschreibe ich noch jedes Lob für Limbo (4.49 €; universal; App-Store-Link). 2.5 Stunden hat ein (für mich erneuter) Durchlauf auf dem iPad am gestrigen Dienstag gedauert. Wie war's? Genauso fesselnd, genauso düster! Nicht einmal atmosphärisch ist die schwarz-weiße Puzzle-Tragödie mit den schlicht fantastischen Sterbesequenzen gealtert.

Die Steuerung, eine Kombination aus Drück- und (Multitouch-)Wischgesten, gelang Entwickler Playdead exzellent – ohne Tutorial, ohne Anleitung und ohne Button-Einblendung. Euren Fortschritt im Abenteuer spiegelt iCloud automatisch auf alle eingetragenen Geräte. Der Port zeugt von einem tiefen Verständnis für iOS als Spieleplattform.

IPhoneBlog de Limbo

Das iPad direkt unter der Nase, mit Kopfhörern tief in den Ohren, sind die unzähligen Anläufe, denen man sich Limbo in den letzten Jahren bereits hingegeben hat, vergessen. Die bedeutungsschwangeren Soundeffekte, die Gravitationsmaschinen, Laserkanonen und gigantischen Steampunk-Zahnräder, schlagen noch einmal mit voller Wucht auf die Seele.

Neidisch blicke ich auf alle diejenigen, die aus mir unerfindlichen Gründen dieses kleine aber bedeutende Indie-Häppchen noch komplett neu vor sich haben.

  • Marco Dengel

    Für mich ist es das 1. Mal! :-P

  • Patrick

    “Neidisch blicke ich auf alle diejenigen, die aus mir unerfindlichen Gründen dieses kleine aber bedeutende Indie-Häppchen noch komplett neu vor sich haben.” Hab ich damals leider verpasst- wird über den Link nachgeholt :)

  • http://twitter.com/sluft_ Sluft

    Als jemand, der zwar viel von dem Spiel gehört, es aber nie in Aktion gesehen hat, stellt sich mir die Frage, wie gut sich ein solcher Arcade Titel mit dem Touch Screen steuern lässt. Ein kurzes Video könnte Aufschluss geben, bevor ich den Fünfer investiere.

    • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

      Nur zur Info: Ich habe mich bewusst gegen einen Videobeitrag entschieden (obwohl der komplette Mitschnitt auf meiner Platte liegt) um das Spiel nicht zu spoilern.

  • gbkom

    gefreut, gekauft, geladen, geht nicht :(

    Kommt nur der Startscreen mit Meeres- oder Regenrauschen, dann der Homescreen. iPhone 4S 64GB, alles aktuell, keine anderen Programme aktiv. Mal sehen, ob wenigstens der Support was taugt…

  • Leven Pisces

    Fein, fein! Gekauft! Danke für den Tipp!!!

  • LordSticky

    Kenn das Spiel nur vom Mac. Wusste gar nicht, dass es das auch für iOS gibt.
    Vielen Dank1

  • Pingback: Düstere Puzzle-Tragödie Limbo kommt auf iOS | iOS-Newz

  • iLama

    Ein wirklich großartiges Spiel :)

  • Christian Flügel

    Die Touch Steuerung ist leider furchtbarst. Verschlimmert wird das dadurch, dass es kein Tutorial und keine Anleitung gibt die einem zumindest mal das Prinzip der Steuerung erklärt.

    Wie oft ich bisher bei Limbo gestorben bin, nur weil das Spiel meine Eingabe falsch erkannt hat kann ich gar nicht mehr zählen. Laufen obwohl man springen will. Springen obwohl man was schieben will etc.

    Kein Vergleich zur Konsolenversion

    2. Minuspunkt. Ja Sounddesign und Atmo sind großartig. Ich möchte trotzdem ab und zu mal eigene Musik oder Podcasts hören. Limbo unter iOS ist leider eines der Spiele die keine Möglichkeit bieten eigene Musik oder Aufnahmen zu hören und alle externen Audio-Signale gnadenlos beim Start abwürgen ohne eine Option dies trotzdem zuzulassen. Für mich ist das bei Spielen auf dem iPhone ein absolutes KO-Kriterium. Insbesondere weil es auch anders ginge.

    Ich bin von Limbo unter iOS jedenfalls ziemlich enttäuscht und würde eher die Konsolenversionen empfehlen

    • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

      Dann spielen wir aber nicht das gleiche Spiel…

  • Pingback: Die ersten 120 MFi-Games – iPhoneBlog.de

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