von Alex Olma
4. Juli 2013 – 21:06 Uhr

Apples Retail Stores verkaufen 20% aller iPhones

IPhoneBlog de New York Apple Store

Even though 80% of iPhones are not sold at Apple Stores, 50% of all serviced iPhones are troubleshooted, repaired, or replaced at Apple Store Genius Bars. Cook reportedly hinted that he would like those numbers to be more in line.

Mark Gurman | 9to5Mac

Die Bedeutung des iPhones in Apples Pro­dukt­port­fo­lio überschreitet seine eigenen Umsätze. Das Telefon ist sowohl Einstiegsdroge (für Macs und iPads) wie auch eine (Ökosystem-)Verbindlichkeit, die in den meisten Ländern durch einen zweijährigen Telefonvertrag entsteht.

Das lediglich 20-Prozent der Apple-Telefone in den eigenen Retail-Stores ausgegeben werden (explizite Angaben zum Online Store fehlen den Informationen aus zweiter Hand), demonstriert die verbleibende Stärke der Mobilfunkanbieter, die einen Verkaufszweig besitzen über den Apple nur minimalen Einfluss ausübt.

  • Patrick

    Und wir ATler warten weiter
    auf einen Store :( …

    • Fabian

      Bist nicht allein. Hier in Finnland gibt’s auch keinen.

    • http://www.mrqs.de/ Markus Schumacher

      Apple IST und Apple BLEIBT eine amerikanische Firma. Man kann froh sein, wenn andere Märkte und Kunden zumindest wahrgenommen und bedient werden, alles darüber hinaus ist keinesfalls logisch oder offensichtlich.

      • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

        Apple erzielt (weit) über die Hälfte seines kompletten Umsatzes außerhalb der USA.

      • http://www.mrqs.de/ Markus Schumacher

        Ja, selbstverständlich. Das ist mir bewusst und mein Kommentar hat das in keinster Weise in Frage gestellt. Es geht darum, dass amerikanische Firmen von Natur aus erst lernen müssen, dass es auch andere Länder und Märkte gibt, auf denen Geld verdient werden kann, und dass die eigenen Kapazitäten dennoch meist auf das Nordamerikanische Festland fixiert bleiben. Das gleiche gilt für Google, Microsoft und viele weitere Beispiele. Ich wollte es eben nur anmerken.

      • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

        Und ich wollte deine Anmerkung nur erweitern…

        Apple lässt sich in anderen Kontexten ganz häufig eine US-Perspektive zuschreiben. Aber (meiner Meinung nach) nicht wenn’s um Retail und ihren Produktvertrieb geht.

      • http://www.mrqs.de/ Markus Schumacher

        Im Verkaufsgeschäft haben sie sich gut entwickelt, da hast du recht. Viele andere Firmen könnten sich daran etwas abschauen!

      • Patrick

        Und hoffen kann man ja trotzdem-
        Gibt ja immer mal wieder auch bei
        uns kleine Gerüchte :)

    • http://www.eraser.org B. Braun

      Ich lebe neuerdings im Schlaraffenland, bis zum nächsten Retailer re:store sind 5 Minuten, den nächsten Gravis finde ich 20 Minuten entfernt und zum Apple Store in Sindelfingen sinds 25 Minuten, bzw. wenn ich vom Büro aus losfahre 10 Minuten.

  • http://www.appleoutsider.de/ AppleOutsider.de – Sebastian P

    Hm.

    Sorry aber ich seh da den Zusammenhang nicht. Was ich da lese ist dass 50% aller DEFEKTEN iPhones in Apple Stores repariert werden.

    Unless you are saying that 100% of all iPhones need to be serviced, leading to 50% of all iPhone buyers to visit an Apple Store, your logic is flawed.

    Darüber hinaus: entweder Post-PC era oder nicht. Es geht nicht dass man gleichzeitig sagt dass die Leute jetzt iPads kaufen und keine PCs mehr und dann meint dass iPhones zu mehr Mac-Käufern führen. Die Absätze mit Macs sind rückläufig, die Verkaufszahlen von iPhones und iPads steigen. Das ist eine Schere die auseinander geht. Nach der Schlussfolgerung könnte man dann auch sagen “Immer weniger iPhone-Käufer kaufen auch einen Mac”.

    • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

      Wahrscheinlich beziehen sich die Aussagen (falls sie so stimmen) auf US-Retail. Und ja: damit besitzen sie eine extrem beschränkte Aussagekraft.

      Mir ging’s hier darum herauszustellen welchen Einfluss Mobilfunkanbieter beim Geräteverkauf haben.

      • http://www.appleoutsider.de/ AppleOutsider.de – Sebastian P

        Ich zitier mal kurz was

        “During this time, Cook expressed satisfaction with the way Macs and iPads have been selling via Apple Stores, so he placed those two products on a figurative “back-burner” during his talk, according to two sources. One out of every four Macs sold across the globe are bought from an Apple Retail Store, Cook praised, but the Apple CEO noted his dissatisfaction that approximately 80% of all iPhones are not purchased from an Apple Store.”

        1 in 4 = 25%. Das ist also eine gute Quote für Mac-Verkäufe.
        20% bei iPhones hingegen sind eine schlechte Quote.

        Der einzige Grund, warum dieser besch***ene Artikel von 9to5 Mac funktioniert ist dieser Taschenspielertrick.

      • http://www.appleoutsider.de/ AppleOutsider.de – Sebastian P

        Da mich das Thema nicht so wirklich in Ruhe lässt kommen wir mal auf die Anzahl Verkaufsstellen von Mobiltelefonen in den USA.

        Verizon Wireless: 2000 Läden in den USA.
        AT&T: “more than 16000″
        T-Mobile: 1000+

        http://support.verizonwireless.com/faqs/Wireless%20Service/faq_commitment_to_customer_satisfaction.html
        http://www.att.com/Common/merger/files/pdf/Retail_from_ATT-FS.pdf
        http://www.engadget.com/2012/08/09/t-mobile-usa-q2-2012-earnings/
        Für Sprint habe ich nichts gefunden und es gibt ja noch zahllose kleinere Carrier. Sagen wir einfach mal noch ein paar Tausend.

        Apple: 251

        Wir haben also irgendwas mit über ZWANZIG TAUSEND Verkaufsstellen für Mobiltelefone in den USA gegenüber 251 Apple Stores und Tim Cook will uns allen Ernstes erzählen dass der Verkauf von 20% aller Telefone über Apple Stores nicht a) schon ein brachialer Erfolg sind und dass es überhaupt möglich ist dass b) diese Verkaufszahlen signifikant erhöht werden können einzig und allein dadurch dass 50% aller Wartungen in Apple Stores durchgeführt werden.

        Ich akzeptiere noch, dass man ausrechnen kann, wie viele Telefone tatsächlich ausfallen (man weiß wie viele Telefone man insgesamt an Zwischenhändler abgibt und selbst verkauft, schaut sich an wie viele von den selbst verkauften in die Wartung kommen und rechnet über diesen Prozentanteil auf die Gesamtsumme der zu wartenden Telefone hoch), die Gegenüberstellung von “50% der zu wartenden Geräte” mit “20% aller Geräte werden bei uns verkauft” ist komplett irrwitzig und eine absolute Augenwischerei.

        Ich hatte das oben ja schon angedeutet: zu wartende iPhones sind nicht verkaufte iPhones. Nicht jedes iPhone kommt zurück in den Laden im Laufe seiner Lebenszeit. Wenn die Quote der zu reparierenden Geräte bei eine höchstzahl von sagen wir mal 5% liegen würde, würde das bedeuten dass von der Gesamtzahl Geräten 1% in die Apple-Stores kommen nachdem Apple sie selbst verkauft hat (5% von 20%) und dazu noch einmal das Vierfache an Geräten aus anderen Quellen, macht also 4%.

        Das Potential bei einer so hohen Ausfallquote (5% ist MASSIG), wenn Apple also JEDEN Besucher der das Gerät nicht im Apple-Store gekauft hat in einen Käufer umwandeln würde, wäre von 20 auf 24%.

        Erkenntnis:
        a) ich kann nicht glauben dass so viele Geräte ausfallen, 5% wäre geschäftsschädigend hoch
        b) ich gehe extrem davon aus dass jedweder Verkauf im Internet aus diesen Zahlenspielereien ausgenommen war. Ich weiß es nicht aber so sieht’s für mich aus
        ergo
        c) Tim Cook verarscht mal eben seine Zuhörer komplett durch Zahlenspielereien

        Der Erkenntnisgewinn durch diesen Vortrag von Cook liegt nahe Null, da zu keiner Zeit irgendwas auch nur Ansatzweise definiert wird. Alles wird durch “Prozente” vernebelt. Man weiß überhaupt nicht, über was geredet wird. Wie groß ist der Kuchen?

        Das erinnert mich an die Berichte über iPad-Konkurrenten die “20% im Umsatz zugelegt haben” während 95% des Marktes vom iPad in Beschlag genommen wurden, sprich Apple verkaufte 18 Millionen Geräte und ALLE Konkurrenten zusammen irgendwas mit 850.000 und EIN Modell von Samsung legte von 100.000 auf 120.000 zu und schon war es “der iPad Killer” – 120.000 gegenüber 18 Millionen.

        Wie ich Prozentrechnung hasse. Man kann den Leuten so ziemlich jeden Mist verkaufen wenn man es nur in Prozenten ausdrückt.

      • http://www.iphoneblog.de/ iphoneblog

        Danke für die Recherche.

        Zusätzliches Argument aus unserem gestrigen Podcast: In den USA sind diese ‘Family Plans’ ziemlich beliebt. Da scheint dann bei AT&T, Verizon und Co. richtig Basarstimmung aufzukommen (“Leg’ noch mal eine SMS-Flat oben drauf” und ähnliches.)

        In den Apple Stores lassen sich (vermutlich) nur die Standard-Tarife klicken.

  • Pingback: Handyladen()

  • http://www.eraser.org B. Braun

    Wenn Apple die Servicerate fürs iPhone senken will, dann sollten Sie das Gehäuse des iPhones etwas stabiler gestalten, das iPhone 5 ist aus meiner Aicht weniger Stabil als das iPhone 4/4s. Das Aluminium ist nicht nur weicher und somit biegsamer, sondern auch Kratzempfindlicher als die Stahl/Glas Kombination des Vorgängers.

  • Pingback: Elf Läden – bitte hinten anstellen()

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