von Alex Olma
19. Juli 2013 – 16:00 Uhr

Apple shoppt Adressensortierer ‘Locationary’

IPhoneBlog de Locationary

Locationary is a sort of Wikipedia for local business listings. It uses crowdsourcing and a federated data exchange platform called Saturn to collect, merge and continuously verify a massive database of information on local businesses around the world, solving one of location’s biggest problems: out-of-date information.

John Paczkowski | AllThingsD

Die Übernahme des Startups aus dem kanadischen Toronto nickte Apple bereits ab.

Locationary besteht aus zwei Teilen: einer Community, die eine Ortsdatenbank pflegt und einer Software, die die Integration von Datensätzen aus verschiedensten Quellen zusammenführt, aufbereitet und verteilt.

Zwei für Apple relevante Anwendungsfälle sind nicht schwierig zu erdenken. Besitzer von Restaurants, Bars und Geschäften könnte eine Schnittstelle zur Verifizierung ihrer Position sowie zusätzlichen Metadaten für Up-to-date-Infos, beispielsweise tägliche (Rabatt-)Aktionen, Öffnungszeiten oder gültige Jobausschreibungen, angeboten werden.

"In the future: Siri will tell you how much a product is on your wish list, she will tell you what is on sale, how much it costs and potentially where in the store it is."

Grant Ritchie (CEO und Gründer von Locationary)

Der dafür zugrunde liegende Software-Teil dient laut Aussage seines bisherigen Chefs Grant Ritchie zur Zusammenführung von unterschiedlichen Datenquellen und für Apple damit als Tool für weitere Akquisitionen (bzw. Kooperationen) aus diesem Umfeld.

Locationary ist also nicht (nur) eine große Datenbank mit Informationen über Geschäfte und POIs, die sich Apple hier eingekauft hat. Genau genommen steht noch aus, was mit Saturn, der Plattform über die die Datenpflege der Community bislang geschah, nach der Übernahme passiert.

Eine kompakte 15-Minuten-Vorstellung von Locationary findet sich auf dessen YouTube-Kanal.

  • http://www.eraser.org B. Braun

    Das lässt hoffen das die völlig veralteten Restauranteinträge in Apples Karten bald verschwinden. Allein in unserem kleinen Ort (7000 Einwohner) gibt es mehrere Restaurants die lange geschlossen sind, eines gar schon seit 6 Jahren, und einen Hinweis auf einen Schlecker der nun auch schon über ein Jahr geschlossen ist.

  • Pingback: Aktuelles 29. Juli 2013

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