Minecraft + Metroidvania = Terraria

Terraria (4,49 €; universal; App-Store-Link)1 ist für Menschen mit Zeit, viel Zeit. Das sandbox-style Game erlaubt Minecraft-Freiheiten, mischt jedoch gleichwertig Kampfpassagen unter, wie wir sie aus alten 2D-Zeiten – von Castlevania oder Metroid – kennen.

Der Indie-Titel von Re-Logic, erstveröffentlicht im Jahr 2011 für PC, gehört zu der besonderen Kategorie Spiel, die mit einer gewaltigen (Online-)Fan-Gemeinschaft aufläuft. Wer dort nicht drinsteckt, findet abertausend Startpunkte – von Foren bis Wikis. Das wirkt (auf mich) auch deshalb so faszinierend, weil das Open-World-Abendteuer so derartig simple losgeht. Holz und Steine bauen schützende Behausungen; Kupfer und Gold schmieden Waffen und Rüstungen. Und dann wird entdeckt, immer mehr und immer wieder neu.

DirektTerraria

Nach zwei Millionen verkauften Kopien portierte der italienische Publisher 505 Games dieses Jahr mehrere Fassungen für die Konsolen. iOS belieferten sie im August. Und vor vier Wochen gab’s die zu Beginn vermisste Mehrspieler-Option – zumindest lokal in einem gemeinsamen Netzwerk.

Die technische Umsetzung, die nicht ganz banal von Maus und Tastatur auf den Joystick und die Touchscreens erfolgte, erfährt viel Lob. Das kann ich so unterschreiben. Ich habe zwar nicht viele Stunden (am iPad) investiert, Terraria gehört jedoch ausprobiert. Es ist eines dieser Spiele, von denen man mindestens einmal gehört haben sollte.


  1. Für den Gratis-Download liegen mir zehn Promocodes vor, die ich über die nächsten Stunden in die Kommentare streue – ganz im Entdeckerstil von Terraria.