[iOS-Game] Die Abenteuer von Tim und Struppi

von alex olma | 25. Oktober 2011 | 15:37 Uhr

DirektTinTin

Die Spielberg/Jackson-Produktion von Tim und Struppi läuft am 27. Oktober in den deutschen Kinos an. In dessen Vorbereitung veröffentlicht Gameloft am heutigen Dienstag das lizenzierte iOS-Spiel (5.49 €; universal; App Store-Link). In den USA wird der Titel noch bis zum 15. Dezember zurückgehalten, um dann dessen Kinostart anzufeuern.

Auf über 800MB verpackt Gameloft ein optisch ansprechendes Abenteuer, das mit deutschen Untertiteln und komplett englischer Sprachausgabe auf dem iPhone und iPad landet. Meine erste Dreiviertelstunde war unterhaltsam, zeigte jedoch mehr interaktiven Film als Spiel. Abwechselnd übernehmt ihr den Charakter von Tim oder Struppi und löst durch gezieltes Berühren und simple Gesten die Rätsel der Geschichte.

Auf vorgegebenen Pfaden dürft ihr manchmal auch selbst ein paar Meter laufen und dabei auf jede sichtbare Münze (egal, wie weit diese entfernt ist) tippen und damit einsammeln.

Während ich mich auf den Film extrem freue, fällt die Zielgruppe für das Spiel wesentlich jünger aus. Dagegen ist wenig einzuwenden. Trotzdem sollte dies allen Interessenten (über 15 Jahren) vor dem Kauf bewusst sein.

[tipp] Langsames Audio- und Video-Spulen

von alex olma | 21. September 2011 | 15:01 Uhr

DirektShortcut

Audio- und Video-Scrubbing, das Spulen in verschiedenen Geschwindigkeiten, ist eines meiner ‘All-Time-Favorite’-Features (seit iOS 3.0). Da ich dies jedoch zu häufig selbst vergesse, und ständig auf ‘Hi-Speed’ versuche einen TV-Serien-Vorspann zu überspringen, muss ich es hier noch einmal gesondert aufschreiben.

Wie Lifehacker im oben eingebundenen Video zeigt, verknüpft ihr eure Sprünge durch Songs, Podcasts und Filme mit einer Feinjustierung der Geschwindigkeit fernab des Fortschrittsbalkens. Die Menüleiste zur Anzeige der Abspielposition lässt sich in das untere Bildschirmdrittel ziehen und dadurch im Modus verstellen (fein / 25% / 50% und 100%).

Umworbene News-Aggregatoren

von alex olma | 16. September 2011 | 15:21 Uhr

I heard from someone working with Google that Google is working on a Flipboard competitor for both Android and iPad.

AllThingsD berichtet, das dieses Projekt unter der Bezeichnung ‘Propeller‘ läuft.

IPhoneBlog de Evan Doll

Die spannendere Neuigkeit ist jedoch, dass Google zuvor versuchte, Flipboard aufzukaufen. Der mit 60 Millionen US-Dollar finanzierte News-Sammelstelle lehnte allerdings ab.

At the time, sources said, Google told Flipboard execs that if it did not buy the start-up, it planned to do a version of its own.

Durchaus faszinierend. Sowohl die Anzahl der Absagen, die Google in den letzten Monaten erhielt (Groupon, Path, Yelp) sowie die (meiner Meinung nach) finanzielle Überbewertung einer RSS-Twitter-Nachrichten-App. CNN kaufte sich Zite, Yahoo versuchte Livestand (nun gut…), AOL startete ‘Editions‘ und Pulse kassierte neun Millionen US-Dollar.

Zumindest eine direkte Refinanzierung, bei der Kunden für die Nachrichten-Zusammenstellung bezahlen, scheint nicht realistisch. Zuletzt bewies genau dies News.me, die in dieser Woche ihr bezahltes Abonnement-Konzept über den Haufen warfen.

Apropos Abo: Hat jemand mitbekommen, das ‘The Daily‘ (kostenlos; App Store-Link) jetzt auch im deutschen App Store erhältlich ist?

Nee, ich auch nicht.

[preview] ‘Squids’, die Tentakel-Zupfer

von alex olma | 18. August 2011 | 13:16 Uhr

DirektSquids

The Game Bakers‘, ein fünfköpfiges Mini-Studio, ehemals unter Ubisoft-Kommando, zieht seit letztem Dezember Tintenfisch-Tentakel. Nach Triple-A-Titeln wie Rayman Raving Rabbids oder Tom Clancy’s Ghost Recon besann sich das Team jetzt auf eine neue Eigenständigkeit. Diese frei Luft neue Strömung spürt man Squids, dem ersten Titel, einer Genre-Mischung aus ‘Angry Birds und Worms’, mit viel Liebe zum Detail, deutlich an.

Die Unterwasserwelt, in der ihr Meerestiere durch Zupfen über das Spielfeld schupst, erinnert an Pixars ‘Finding Nemo‘. Die Korallenriffe zeichnen sich in buntesten Wasserfarben. Auf dem Rücken einer gigantischen Schildkröte, eine Hommage an Terry Pratchetts Scheibenwelt, durchkreuzt ihr altgriechische Unterwasserschlösser.

Die Gefechtsrunden erfolgen rundenbasiert. (Simples) Spielziel ist es, den gegnerischen Truppen an die Rübe zu stoßen oder von der nächsten Klippe. Unterschiedliche Calamari-Charaktere fallen durch individuelle Stoß-Fertigkeiten auf – vom präzisen Scharfschützen ‘Clint’ bis zum Holzkopf ‘Sammo’.

Squids hat acht Monate Entwicklungszeit zwischen den (Fisch-)Gräten und erscheint im Oktober für iPhone und iPad. Über den Preis und die technische Aufstellung (Universal-Build oder Einzelversionen) ist noch nicht entschieden. Mein erster Unterwasser-Ausflug auf der Gamescom, mit dieser annähernd fertigen Version, war…erfrischend.

Warten auf San Francisco…noch knapp fünf Stunden…

von alex olma | 2. März 2011 | 13:40 Uhr

Machen wir uns nichts vor: Apple hat es einmal mehr geschafft, der heutigen Ankündigung mit iPad-Bezug, jegliche Hardware-Leaks vorzuenthalten. “Suck this Internetz!

IPhoneBlog de IpadII 1

Foto: BGR

Nachdem die Vorstellung des iPhone 4 von einer ‘Crime-Action-Soap-Opera’ begleitet wurde, verweilt diesmal, wenige Stunden vor dem Event, noch alles hinter zugezogenen Vorhängen. Das sich damit die Gerüchte-Gazetten nicht zufrieden gaben, belegen die unzähligen Analyse-Versuche kleinster Möchtegern-Hinweis-Schippsel. Ich selbst, nehme mich davon nicht aus. Manchmal verlockt es, ein Fragezeichen in die (Blog-)Überschrift zu setzen. Teilweise ist es jedoch einfach nur lächerlich, was als ‘Meldung’ im Eintopf von Analysten-Meinungen, chinesischen Plastikteilen und Warensystemen von Elektronik-Ketten vermischt wird.

Wer undifferenziert seine News-Munition im Streuschuss-Stil auf jeden Sprücheklopfer-Report verballert, verliert an Glaubwürdigkeit. Viel zu selten lese ich kritische Meinungen über Fundstücke, die das Netz durch ihre schiere Masse an Berichten für signifikant erachtet. Doch der Spaß tut keinem weh, richtig? Nee. Als Mitte Februar die Investmentbank ‘FBR Capital Market‘ und die Analysten von ‘Yuanta Securities‘ behaupteten, dass sich iPhone 5 (!) und iPad 2 verspäten, knickte der Aktienkurs merklich ein. Geschenkt, oder?

Klar kann man behaupten, dass Apple für seine verschlossene Firmenpolitik auf die Finger gehauen gehört. Dieser Umstand erhöht ohne Frage den Anreiz der Spekulationen. Trotzdem sollte man sich den Adrenalinstoß nicht verderben lassen. Ernsthaft: Wer allen Schrotschuss-Gerüchten gefolgt ist, kann heute Abend eigentlich nur enttäuscht werden.

Darauf habe ich keine Lust, obwohl meine Erwartungen ohnehin eher gemäßigt ausfallen. Hardware-Revision II führt die Tablet-Evolution fort. Revolutionen heben wir uns für später auf. Die eigentliche Spannung liegt für mich daher auf möglichen iOS-5-Ankündigungen sowie Cloud-Services.

Ab 19 Uhr deutscher Zeit geht es los. Bislang ist kein Video-Stream angekündigt. Sollte sich dies ändern, erfahrt ihr es hier.

Änderung der App-Store-Entwicklervereinbarung: Auswertung für ‘unabhängige’ Werbeanbieter gestattet

von alex olma | 10. Juni 2010 | 13:10 Uhr

Apple überarbeitet seine iOS-Entwicklervereinbarung im Abschnitt 3.3.9, die erst nach “schriftlicher Genehmigung” eine Verwendung von Statistik-Werkzeugen zum Einfangen von “werberelevanten” Informationen erlaubt. Sollte der Nutzer einer Verarbeitung seines Aufenthaltsortes, der UDID-Gerätenummer und “anderen Daten für explizite Reklameschaltungen” zustimmen, dürfen diese – ausschließlich von “unabhängigen Werbeanbietern” – verarbeitet werden.

Die Textpassage über den “independent advertising service provider” lautet wie folgt:

[...] an advertising service provider owned by or affiliated with a developer or distributor of mobile devices, mobile operating systems or development environments other than Apple would not qualify as independent [...]

via AllThingsDigital

Es gehört nicht viel Interpretationskraft dazu, aus dem Textabschnitt herauszulesen, dass die von Google im letzten Dezember akquirierte Werbebude ‘AdMob’ sich nicht als “unabhängig” qualifiziert. “Adsense-Reklame” dürfte den derzeitigen Großteil der werbefinanzierten Anwendungen im App Store ausmachen. Unter Berücksichtigung über die am 01. Juli startende iAds-Plattform, mit der Apple selbst in die Werbevermarktung einsteigt, steckt ordentlich Zunder hinter der aktuellen Textänderung.

BusinessWeek.jpg

via Businessweek

Zum Hintergrund: Im Dezember 2009 krallten sich sowohl Apple als auch Google zwei Anbieter für mobile Werbung. Google legte für AdMob mehr Geld auf den Tisch als Apple, wodurch sich Cupertino zum Kauf von Quattro Wireless entschied.

Die beiden US-Firmen stehen sich mittlerweile in vielen Geschäftsbereichen gegenüber. So vermietet Googles YouTube seit Jahresbeginn digitale Filme und schießt damit auf das iTunes-Verleihgeschäft. Mit Google Voice ist Mountain View bereits seit längerer Zeit (in den USA) auch Telefonanbieter, bekommt eine native Anwendung jedoch nicht durch den App-Store-Genehmigungsprozess. Seit Anfang Juni spürt die mobile Suchmaske von Google – ohne iTunes-Hilfe – auch App Store-Anwendungen auf.

Auf der anderen Seite schafft Apple in iOS 4 einen Platz für Microsofts ‘Bing’ als dritte Suchmaschine.

Der jetzt geänderten Entwicklervereinbarung ging der ‘Unmut’ über ‘Flurry Analytics‘ voraus, die durch integrierte App-Frameworks neue iPhone-Geräte auf dem Cupertino-Campus aufspürten und diese Daten veröffentlichten. Apple untersagte daraufhin die Datenauswertung durch Drittanbieter komplett, die unter den oben aufgeführten Bedingungen jetzt wieder gelockert wurden.

-> D8: Steve Jobs on iAds Restrictions

Verständlicherweise zeigt sich AdMob-Gründer Omar Hamoui nicht erfreut über den anvisierten Fahrplan der Apple-Politik.

Let’s be clear. This change is not in the best interests of users or developers. In the history of technology and innovation, it’s clear that competition delivers the best outcome. Artificial barriers to competition hurt users and developers and, in the long run, stall technological progress.

via AdMob

Er kündigt an, das Gespräch mit Apple zu suchen: “We’ll be speaking to Apple to express our concerns about the impact of these terms.”.

Die Bezeichnung ‘Kriegserklärung’ fällt im Zusammenhang mit Apple und Google seit mehreren Jahren. Auch für diesen ‘Kriegsschauplatz’ fand sie wieder reichlich Verwendung. John Battelle “It’s Official – Apple Kicking Google Out of iWorld” sieht Apple den Fehdehandschuh werfen, während John Gruber es einen “dick move on Apple’s part” nennt, aber trocken feststellt: “Google started this.”.

DirektiPad

Bemerkenswert bleibt, das Steve Jobs mit seiner Aussage “Search Hasn’t Happened On Mobile Devices” Recht zu behalten scheint. Anders lässt sich das verstärkte Interesse von Google an Reklame-Schaltungen innerhalb von Anwendungen nicht auslegen. Anfang Juni stellte AdMob neue Werbeformate und eine überarbeitete iPad-Integration vor, die (zumindest vorerst) für die Apple-Plattform hinfällig sein dürfte.

AT&T-Sicherheitslücke gibt E-Mail-Adressen von iPad-Kunden preis

von alex olma | 9. Juni 2010 | 23:18 Uhr

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Durch eine Sicherheitslücke auf der AT&T-Webseite konnten im vergangenen Monat die Daten von mindestens 114.000 iPad 3G-Kunden zusammengetragen werden. Dabei lagen die ICC-ID-Nummern der 3G-Simkarten in Kombination mit den dazu hinterlegten E-Mail-Adressen offen, und enthüllen eine hochrangige Personenliste, die von Michael Bloomberg über Harvey Weinstein bis Janet Robinson reicht.

Den Fehler spürte nach Angaben des Valleywag Mediablogs eine Gruppen namens ‘Goatse Security‘ auf. Präsentierte man der AT&T-Webseite eine gültige ICC-ID, spuckte das Webportal des Mobilfunkanbieters die entsprechenden Nutzerdaten aus. Die ICC-IDs finden sich als Aufdruck auf der Simkarte oder in den Software-Einstellungen: -> Allgemein -> Info.

Viele der 19-stelligen Nummern werden unbedacht in Fotogalerien, YouTube-Videos oder Screenshots ins Web gestellt. Der Gruppe scheint es gelungen zu sein, über ein PHP-Script automatisiert diese E-Mail-Benutzerdaten abzugreifen.

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Gawker Media liegt nach Angaben des iLeak-Artikels eine Liste der kompromittierten Daten vor, und verifizierte diese an zwei Beispielen. Die Überschrift “Apple’s Worst Security Breach: 114,000 iPad Owners Exposed” impliziert jedoch, dass Cupertino schlampig mit den Kundendaten hantiert. Die Beschreibung lässt jedoch wenig Zweifel zu, das vornehmlich AT&T für die Sicherheitslücke zur Verantwortung zu ziehen ist. Details über eine mögliche Schwachstelle im Safari-Browser sind noch nicht bestätigt.

In Perspektive sollte man behalten, das ‘Gawker Media’ unter anderem der Inhaber des Techblogs Gizmodo ist, und sich derzeit in einem Rechtsstreit mit Apple über den ‘gestohlenen’ oder zumindest ‘verloren gegangenen’ iPhone 4-Prototypen befindet.

via Gawker

Die stürmische Zeiten dürften beim exklusiven Apple-Partner AT&T nach dieser ‘Panne’ weiter anhalten. Der US-Mobilfunkanbieter steht mit schlechter Netzabdeckung, langsamen Datenverbindungen und abbrechenden Telefongesprächen konstant in der Kritik.

Kleine Randbemerkung: Als Steve Jobs-Keynotepräsentation aufgrund der 570-funkenden MiFis scheiterte, bereitete AT&T angeblich panisch eine Pressemitteilung vor.

In a hastily-written memo, AT&T was desperately explaining that they had nothing to do with the iPhone 4’s demo troubles.

via Chicago Suntimes

Finale iOS 4 iPhone-Firmware steht für Entwickler zum Download bereit

von alex olma | 8. Juni 2010 | 06:00 Uhr

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Für registrierte Entwickler stellt Apple wie angekündigt das fertige iOS 4 zum Download bereit. Sollten keine gravierenden Fehler im ‘Build 8A293′ mehr entdeckt werden, ist dies die Version, die am 21. Juni kostenlos auf alle iPhone 3Gs, 3GS’ und iPod touches gespielt werden kann. Das iPhone 4, welches am 24. Juni in den USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Japan veröffentlicht wird, enthält in seinem Auslieferungszustand ebenfalls iOS 4.

Der Namenswechsel von iPhone OS 4 zu iOS 4 berührt ein eingetragenes Markenzeichen der Firma Cisco. Wie im Weblog des US-Telekommunikationsunternehmens bekanntgegeben wurde, einigte man sich mit Apple über die Verwendung dieses Begriffs.

“Cisco has agreed to license the iOS trademark to Apple for use as the name of Apple’s operating system for iPhone, iPod touch and iPad. The license is for use of the trademark only and not for any technology.”

via blogs.cisco.com

Apple war bereits vor Veröffentlichung ihrer allerersten Telefon-Generation im Jahr 2007 in einen Rechtsstreit mit Cisco über den Namen ‘iPhone’ verstrickt, der jedoch außergerichtlich beigelegt werden konnte.

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Entwickler besitzen seit der letzten Nacht ebenfalls Zugriff auf die Goldmaster-Version des iPhone SDKs 4 (Build 10M2262), iTunes 9.2 beta sowie iAds JS zum Gestalten von “hochwertigen und interaktiven” Werbeanzeigen. Apple startet mit iAds am 01. Juli als mobiler Werbeanbieter.

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