iPhoneBlog.de feiert fünften Geburtstag
Das iPhoneBlog feiert heute seinen fünften Geburtstag. Genau genommen war dieser schon am vergangenen Donnerstag aber sein Betreiber hat den Blogbeitrag dafür nicht früher auf die Beine gestellt. Typisch.

Was aus einer Dezember-Laune im Jahr 2006 entstand, ist seit nun zwei Jahren meine ‘Rund-um-die-Uhr’-Verpflichtung. Im letzten Jahr konnte ich einige meiner anderen redaktionellen Spielplätze stilllegen (großen Dank an M!Games sowie MacLife) und auch diese Zeitreserven ins Blog investieren, das mich jetzt zu fast 100-Prozent auslastet, bespaßt und finanziell über den Monat bringt.
Geld
“Ohne euch wäre das hier alles kein Spaß!” titelte ich zum zweiten Blog-Geburtstag. Heute gilt dies mehr als je zuvor! Als direkte Unterstützung über Flattr kamen im Monatsschnitt des auslaufenden Jahres rund 140 Euro zusammen. Das zahlt den Server, meine Internetleitung und die iTunes-Rechnung – wirklich fantastisch.
Obendrein unterstützt ihr mich unmittelbar über Affiliate-Links beim Software-Kauf im (Mac) App Store oder über den Amazon-Shop (zu erreichen über die Links in der rechten Blog-Randspalte)!
Der finanzielle Anteil, der mir Essen, Wohnung und neues Technik-Spielzeug auftischt, stammt aus verkauften Anzeigen. Interessenten wenden sich mit einem Platz- und Zeitwunsch weiterhin gerne direkt an mich (-> http://www.iphoneblog.de/advertisement/). Im letzten Jahr haben mehr als ein dutzend Kooperationspartner davon Gebrauch gemacht (großer Dank gilt Isogon, AppsForSale oder Dreamfab).
Werbe-Netzwerke, die eigenverantwortlich Kunden heranholen und anschließend bei mir einbinden (Dank an Adnation, Mokono und IDG) habe ich zur Jahresmitte einen disziplinierteren TKP aufgedrückt und Ersatzbuchungen (hauptsächlich durch Google Adsense bereitgestellt) untersagt. Im Zweifelsfall bleibt der Werbeplatz lieber leer, als das ich mir und euch für ein paar Cent das Blog verunstalte.
Beiträge
Im Gegenzug gab’s im Jahr 2011 knackige 945 Artikel. Die strenge Auswahl der Beiträge, die ich in dieses Blog stopfe, nimmt dabei einen großen Teil meiner Arbeitszeit in Anspruch. Erheblich leichter wäre es, sich den täglich füllenden E-Mail-Ordner für Pressemitteilungen vorzuknöpfen und die Geschichten der US-Blogs ‘abzuarbeiten’. Genau das halte ich jedoch nicht für substanziell und wässert keine Weblog-Wurzeln, die ich selbst gerne lesen würde. Storys kombinieren, eigene Softwarefundstücke ausgraben und allen News eine eigene Meinung aufdrücken hat sich für das iPhoneBlog bewährt.
Jedes iOS-Programm, das in einem Artikel Erwähnung findet, habe ich persönlich ausprobiert – soviel Minimalanspruch ist (mir) wichtig. Quellen werden verlinkt, lieber zu viel als zu wenig.
Auch im sechsten Jahr bin ich noch immer nervös, den ‘Send-to-Blog’-Button zu drücken. In Dauerschleife trällert ein Ohrwurm: Wie viel Informationsgehalt hat die jeweilige Veröffentlichung intus und ist sie eure kostbare Zeit wert?
Zahlen
Rund 17.000 eindeutige Nasen zeigen sich hier täglich. Die Leser des RSS-Volltext-Feeds zählen extra. YouTube-Videos (-> http://www.youtube.com/iPhoneBlog) erhalten im Schnitt zwischen 15.000 und 21.000 Zuschauer in den ersten Stunden – auch hier sind die (Podcast-)Abonnenten (iTunes-Link) nicht eingerechnet.
Ich verspüre weiterhin kein Bedürfnis, meinen hiesigen ‘Gig’ personell auszubauen um jede noch so kleine ‘Möchtegern-News’ abzuhoppeln. Jeder veröffentlichte Artikel zählt. Qualität zählt. Für die ‘wichtigen’ Geschichten, dessen Zeitstempel im Twitter- und Facebook-Feed nachvollziehbar sind, ging’s im letzten Jahr schnell. Unterm Strich bin ich mit meiner persönlichen Quote für zeitnahe Veröffentlichung von brandaktuellen News in den vergangenen 365 Tage sehr zufrieden.
Große Unterstützung wird dabei euch mit tollen (Blog-)Kommentaren, Tweets und E-Mails zuteil. Danke, dass ihr weiterhin ungebrochen Interesse an meiner Themenauswahl zeigt, täglich einen gemeinsamen Blick über den Tellerrand wagt, das euch zeitintensive Recherche etwas wert ist und das ihr mich mit begeisterndem Feedback zu einem Job anspornt, der eigentlich keine Motivation bedarf.
So kann’s weitergehen, auch im sechsten Jahr.
Mein Setup für iOS-Screencasts
Ich wurde in den vergangenen Wochen verstärkt mit der Frage konfrontiert, wie ich den iPhone-4S- und iPad-2-Bildschirm für diese YouTube-Videos oder diesen Podcast-Feed aufnehme. Mit einem Blogbeitrag, auf den ich bei solchen Anfragen verweisen kann, entlaste ich meinen Posteingang. Deshalb hier eine kurze Beschreibung meines Setups, um App-Store-Spiele und iOS-Anwendungen in (Screencast-)Qualität aufzunehmen.

Teuerste Hardware-Komponente ist ein Intensity Pro (Affiliate-Link) der Firma Blackmagic Design. Meine Ausführung steckt als PCI Express-Karte im MacPro; die angekündigte Thunderbolt-Ausführung (‘Intensity Extreme’) sollte die gleiche Aufgabe am iMac, MacMini oder MacBook Pro/Air erfüllen. Das Eingangssignal erfolgt über HDMI. Deshalb ist für iPhone 4S und iPad 2 zusätzlich Apples Digital AV Adapter (Affiliate-Link) notwendig.

Die Software, die diesen Audio- und Video-Videostream vom mobilen Gerät entgegennimmt, ist im meinem Fall BoinxTV (MAS-Link). Die Home-Version des Mac-App-Store-Programms ist am heutigen Tag von 40 auf 8 Euro heruntergesetzt. Für das hier beschriebene Anwendungsbeispiel findet sich die einzige Einschränkung gegenüber der 400-Euro-Pro-Version (MAS-Link) in dessen limitierter 960 x 540-Auflösung. Mit BoinxTV lassen sich auch solche Späße machen, die im fertigen Video so aussehen.
Fünf Minuten Video wiegen rund einen Gigabyte. Diese MOV-Datei werfe ich ohne Umwandlung in Final Cut Pro X (239.99 €; MAS-Link), schnipsel die Aufzeichnung zusammen, mische bei Bedarf ‘Außenaufnahmen’ bei und nehme im Anschluss den entsprechenden Audio-Kommentar mit QuickTime auf. Den iOS-Bildschirm filmt eine Canon Legria HF S200 ab. Als Mikrofon kommt ein Rode Podcaster (Affiliate-Link) zum Einsatz. Sollte ich einmal die Geschehnisse auf dem OS X-Desktop festhalten wollen, verwende ich ScreenFlow (79.99 €; MAS-Link).
[update] Fünf iPhone 5 Gewinner: Ziehung im Live-Stream ab 15 Uhr
Zuallererst: Vielen Dank an dreamfab für die Bereitstellung von fünf (!) iPhones der nächsten Generation* und darüber hinaus die tolle Zusammenarbeit! Außerdem: Vielen Dank euch, 2449 Teilnehmern, die ihr Glück in die Waagschale geworfen haben!
Ab 15 Uhr ziehe ich an dieser Stelle – Live und in Farbe – die Gewinner. Namen und Wohnort finden sich im Anschluss unter diesem Beitrag und werden von dreamfab per E-Mail kontaktiert. Sobald die neuen iPhones in Deutschland erhältlich sind, bekommen die fünf Gewinner diese schnellstmöglich per Post.
Trostpreise lassen sich mit dem erspielten Code im Facebook-Profil von dreamfab abstauben. Dazu entweder DIESEM Link folgen oder in der linken Profil-Randspalte auf “dreamfab promo” klicken.
Aber noch einmal: Vielen Dank für eure wirklich unzähligen Tweets und netten Kommentare, die mir persönlich die Wartezeit bis zum heutigen Apple-Event erheblich verkürzt haben!
* Falls Apple sowohl ein iPhone 4S als auch ein iPhone 5 vorstellt, bekommen die Gewinner (natürlich) ein iPhone 5.
Update
Herzlichen Glückwunsch an diese fünf Gewinner. Ihr bekommt Post!
- Thomas Koss / Berlin
- Tom Neessen / Leer
- Tim Ennenbach / Nürnberg
- Simon Lechner / Dußlingen
- Jan / Sprockhövel
Wir verlosen: Nicht ein, nicht zwei sondern fünf iPhone 5!
Egal wie die nächste iPhone-Generation heißt, sie wird Apples fünfter Telefon-Jahrgang. Zu diesem Anlass verlost dreamfab, der Publisher hinter ‘Happy Hills‘, in Zusammenarbeit mit iPhoneBlog.de, fünf brandneue iPhones – vertragsfrei und mit 32 GB.

Nochmal: Dies ist keine Übung.
Zur Verlosung stehen 5 iPhone 5!
Der Clou: Die Gewinner ziehe ich noch vor der offiziellen Produktpräsentation!
Die Aufgabenstellung für eine Teilnahme lautet wie folgt:
- Spendiert dreamfab und dem iPhoneBlog ein ‘Like’ auf Facebook! Klick, klick.
- …ein Retweet dieses Blogbeitrags tut’s stellvertretend auch. Aber: Wir überprüfen das…!
- ‘Happy Hills‘ kostenlos aus dem App Store laden (Link) und den Coupon Code am Ende des 10. Level (per Screenshot) an iPhone5@dreamfab.com schicken* (Spielzeit zirka 10 Minuten).
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Einsendeschluss ist 10 Uhr (deutscher Zeit), am 04. Oktober 2011. Mit einer offiziellen Teilnehmerliste setze ich mich danach – Live und in Farbe – vor die Webcam und ermittle die Gewinner. Trostpreise gibt’s selbstverständlich auch! Mehr dazu im Live-Stream.
Über den exakten Sendungstermin bekommt ihr hier im Blog (-> Update) oder Twitter Bescheid. Wichtig: Die E-Mail an iPhone5@dreamfab.com sollte mindestens euren vollen Namen und die Stadt, in der ihr lebt, enthalten.**
So lässt sich die Wartezeit aufs Event rund um das neue iPhone gewiss ein bisschen unterhaltsamer verbringen.
* Screenshots auf dem iPhone macht ihr durch gleichzeitiges Drücken des ‘Home’-Buttons und des ‘Ein/Aus’-Schalters am oberen Geräterand. Das Bild ist danach im Fotoalbum gespeichert und lässt sich per Mail verschicken.
** Wir geben die gesammelten Daten nicht an Dritte weiter, insbesondere werden diese nicht verkauft, vermietet oder eingetauscht und nach dem Gewinnspiel gelöscht. iPhoneBlog- und dreamfab-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind von der Teilnahme ausgeschlossen, der Rechtsweg ebenfalls. Wir geben die Gewinnerpersonen hier im Blog bekannt und benachrichtigen euch per Mail. Für den Versand des Gewinns, der von dreamfab GmbH & Co. KG aus erfolgt, müsst ihr uns später eure Postadresse geben. Berücksichtigt werden können nur Versandadressen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
[intern] Browser-Zugriffsstatistik nach OS-Zugehörigkeit
MG Siegler schreibt die (Google-Analytics-)Statistiken der Webbrowser-Zugriffe für TechCrunch.com zusammen. Dessen Aussage: ‘In zwei Jahren wird die Mehrheit der TechCrunch-Leser das IT-Weblog von einem Apple-Gerät aus konsumieren‘.
In the four year span, Apple has added 25 percentage points to their share among TechCrunch readers. That nearly all of the 30 percentage points that Windows lost in that same span (Android’s growth pretty much fills in the rest).
So it currently stands at Microsoft’s 53.84 percent versus Apple’s 38.42 percent. Again, a big year for iPad, iPhone, and Mac could mean a changing of the guard as soon as next year. But unless something drastic changes, you can be sure that Apple will be dominant among TechCrunch readers in two years.
Ein Blick in die eigenen Statistiken verrät, dass das iPhoneBlog diesen Wechsel bereits im Jahr 2009 vollzog. Vom 01.01.2009 bis zum 01.01.2010 erreichte alleine die Kombination von ‘Safari’ (Mac) und dem iPhone-Browser einen prozentualen Leser-Anteil von 46.49-Prozent. Wer hätte es gedacht: Erst im Jahr 2010 schloss der mobile iPhone-Browser zu Microsofts Internet Explorer auf. Dieser büßte innerhalb von vier Jahren den Bärenanteil, weit über die Hälfte (17.28% -> 7.68%) seiner (iPhoneBlog-)Beteiligung, ein.




Zugegeben: Das iPhoneBlog mag alles andere als einen repräsentativen Charakter für Webbrowser-Vergleichswerte besitzen. Schon der Themenfokus verzerrt das Bild komplett. Trotzdem sind das die Daten, mit denen ich arbeiten kann. Den jährlichen Trend zu ‘weniger Windows’ mit ‘mehr Macintosh’ und einer dritten Säule iOS, kann ich daraus bestätigen. Im vergangenen Monat erreichten 47.97-Prozent das iPhoneBlog von einem Mac. Die Windows-Nutzerschaft ist mit 34.12-Prozent vertreten. An Position drei und vier tummeln sich mit 10.23-Prozent und 6.00-Prozent das iPhone und iPad.

Der iOS-Anteil ist interessant. Das iPhoneBlog besitzt dabei seit 2007 (vielleicht ohne Überraschung) eine hohe Beteiligung vom mobilen Gerät. 2008 sticht leider fehlerhaft heraus. Der Abfall auf 2.32-Prozent lässt sich für mich nicht nachvollziehen (Achtung: Google-Farbverwirrung). Die ‘Analytics’-Kurven schlagen ganz wilde Haken und reißen Ende Januar komplett ab; verzeichnen einen kurzen Ausschlag im Juni und laufen dann ab Dezember normal weiter. Für die anderen Tagen liegen (so gut wie) keine Werte vor. Unter Berücksichtigung dieses Kurvenverlaufs schließe ich auf einen technischen Fehler. Auch der Browser-Anteil vom Safari am Macintosh sinkt gegenüber allen anderen Jahren ab. Keine Ahnung. Vielleicht hatte ich den Code-Schnipsel rausgeworfen oder falsch eingebunden. Für die Verlaufsübersicht sollte dies unerheblich sein.
Die TechCrunch-Werte versprechen unter spezieller Berücksichtigung auf das iPhone und iPad, im Vergleich zum iPhoneBlog, mit starken Wachstumsraten einen schärferen Umschwung:
Februar 2009
- iPhone: 1.60% (iPhoneBlog = 9.84%)
Februar 2010
- iPhone: 4.07% (iPhoneBlog = 7.59%)
Februar 2011
- iPhone: 6.72% (iPhoneBlog = 8.47%)
- iPad: 3.44% (iPhoneBlog = 5.00%)
Überraschend gering fällt bei mir der Android-Anteil aus. Im vergangenen Monat besuchte nur ein einziges Prozent der Leserschaft das Blog mit dem eingekauften Google Betriebssystem. Das mag vornehmlich an der thematischen Ausrichtung und/oder dem europäischen Markt liegen. In den USA übersteigt die Android-Anzahl der ‘Units Shipped by Smartphone Platform‘ das iOS-System. Aktuell besuchen jedoch mehr iPad- als Android-Kunden das TechCrunch-Blog (iPad = 3.44% / Android 3.06%). Das iPhone-Klientel stellt sich mit 6.72-Prozent sogar doppelt so stark auf. Für mehr Spekulations- und Vergleichs-Grundlage wären die Browser-Zugriffe auf reinen Android-Seiten wie Phandroid oder Android Central von Interesse…
Auch wenn ich zum aktuellen Zeitpunkt für das iPhoneBlog kein plakatives Statement den TechCrunch-Statistiken entgegenschleudern kann, bleibt der Blick auf den Webbrowser in einigen Aspekten weitaus spannender als beispielsweise pure Hardware-Absatzzahlen. Die Webbrowser-Verwendung sagt etwas darüber aus, wo und wie ihre Nutzer die Geräte in Beschlag nehmen. Trotzdem beeinflussen sich natürlich die Verkaufs- und (Webseiten-)Besucher-Zahlen. Auch für das Jahr 2011 dürfte daher spätestens ab Übermorgen, mit einer Ankündigung zur iPad-Nachfolge und potenziellem iOS-5-Ausblick, noch einmal ordentlich im Zahlenquark gerührt werden.
[intern] iPhoneBlog.de im neuen Gewand – Pre-Season 2011
Am 22. Dezember feiern ich/ihr/wir hier den vierten Blog-Geburtstag. In Vorbereitung darauf spendiere ich ein neues Design. Die letzte Überarbeitung entstammt dem 11. März 2009 und soll noch in diesem Jahr ausgedient haben. Ganz nach dem Motto: schnell noch die Altlasten von 2010 abschütteln.

Austoben durfte sich diesmal mein geschätzter Kollege Gerrit van Aaken, der seinen digitalen Zeltplatz unter Praegnanz.de aufgeschlagen hat. Er gab dem neuen WordPress-Theme einen ‘runden’ Anschliff mit auf den Weg, ohne das Grundkonzept komplett umzuwerfen. Weiterhin gibt es keine Spielereien oder sonstigen SchnickSchnack: Der Inhalt steht wie bisher im absoluten Mittelpunkt! Mit der neuen ‘Widescreen’-Spaltenbreite ist den Text-, Foto- und Video-Beiträgen jetzt ein erheblich größerer Umfang eingeräumt.

Ab sofort gewährleistet eine hervorgehobene Überschrift die bessere Unterteilung der einzelnen Artikel. Der geneigte (Apple-)Kenner identifiziert ‘Myriad‘ als Schlagzeilen-Schriftart. Mit iOS 4.2 erhielten “native web fonts (in TrueType format)” Einzug im mobilen Safari-Browser, wodurch wir uns nicht lange bitten ließen darauf zurückzugreifen.

Unter allen ‘modernen’ Browser bekommen wir damit ein einheitliches ‘Look and Feel’. Obwohl ‘mobile Layouts’, wie beispielsweise WPtouch von BraveNewCode, nicht komplett an Berechtigung eingebüßt haben, will ich keine abgespeckte ‘Light’-Version vom iPhoneBlog. Das Apple-Telefon war immerhin das erste Mobilfunkgerät mit ‘erwachsenem’ Webbrowser…
Und sonst? Mit ‘iPho.fi’ erhält im gleichem Atemzug (m)ein neuer URL-Shortener Einzug, bei der eine finnische Domain mit einem Bit.ly-Pro-Account zusammenarbeitet. Nicht ganz leicht zu bestellen, da man ohne Unsummen auszugeben hierzulande direkt zum Domain-Name-Registrar geht.

Seit vergangenem Freitag läuft das iPhoneBlog außerdem auf einem neuen Server. Ein Intel Core i7 mit 8GB-Arbeitsspeicher mit vertrauter Konfiguration treiben ‘die Bits’ durch unsere Leitung. Ich hoffe diesbezüglich halten sich die erkennbaren Veränderungen in Grenzen. Bislang schnurren Prozessor, Festplatte und Netzwerkkarte harmonisch zusammen.
Obwohl mir bewusst ist, dass sich als eine der ersten Info-Anlaufstelle unser ‘Full-Text’-RSS-Feed unter http://www.iphoneblog.de/feed/ großer Beliebtheit erfreut, soll die Webpräsenz nicht leiden. Deshalb ist dieser Beitrag selbstverständlich auch eine (wiederholte und generelle) Einladung an den ‘traditionellen’ Webseiten-Besuch.
Viel Spaß damit.
‘iPhone-Burnout’ führt zu glücklichem Garantiefall

Here is a fun fact: Am 24.11. starb mein iPhone 4 den grausamen Batterie-Tod. Das Gerät hing am USB-Anschluss des Mac Pros, so wie mehr oder minder jeden Tag. Mac OS quittierte diesmal jedoch die Verbindung als ‘zu speicherhungrig’. Die Meldung über ein “USB-Gerät, das zu viel Strom verbraucht”, ignorierte ich jedoch geflissentlich in der täglichen Hektik.
Deshalb entdeckte ich das Problem erst später. Das iPhone hatte sich bis dato am USB-Kabel in utopische Hitze aufgeschaukelt. Das hinlänglich aus der Reklame geläufige Superlativ ‘brandheiß’ nimmt dabei ganz neue Bedeutungen an. Der anscheinend defekte Akku führte neben der Überhitzung (selbstverständlich) zu Abschaltung des Gerätes. Zuerst war ich weniger besorgt, weil auch ausnahmslos alle iPhone-Generationen davon einen solchen Hitzeschutz aufwiesen. Die regelmäßige Verwendung des Telefons unter Wüstensonne führt gerne einmal zum gelben Warndreieck.

Das war hier nicht der Fall. Beziehungsweise habe ich den (möglichen) Hinweis zur Abschaltung übersehen. Das Display blieb, auch nach einer längeren Abkühlphase schwarz. Auch die gängigen Tricks, den Home- und Standby-Button in verschiedenen Kombinationen gedrückt zu halten, versprach keine Besserung. Eine komplette Entladung konnte ich ausschließen, da unterschiedliche USB-Kabel zum Computer und einem Standard-Netzteil ebenfalls keinen Erfolg einbrachten. Lediglich die ‘Hitzewelle’ im hinteren Gehäuseteil zeigte sich in ihren ersten Zügen erneut, nachdem das Gerät mit Strom gefüttert wurde.
Als Ergänzung ist vielleicht wichtig zu betonen, das keinerlei Schmorgerüche, abgeknickte USB-Kabel oder Brandhinweise auftraten. Das Gerät blieb einfach nur mausetot.
Finnland hat derzeit keinen offiziellen Apple Store, was mich zu einem der autorisierten Fachhändler brachte. Dieser veranlasste ohne Probleme oder Eigentümer-Nachweise den Austausch des iPhone 4. Zumindest eine ‘europaweite’ Garantie, egal in welchem Land man sein Telefon erworben hatte, steht offiziell seit diesem Sommer in den Apple-Richtlinien (“cross-border iPhone warranty”). Doch auch bereits zuvor mehrten sich die Berichte, das die Apple Stores (in Deutschland) ohne Wiedersprüche Reparatur-Anfragen von iPhones aus dem europäischen Ausland annahmen. Das war speziell für Käufer, die sich aus Großbritannien oder Frankreich einem offiziell entsperrten, und damit für alle Simkarten zugänglichen, Telefonen bedienten, nicht unwichtig.
Mein Gerät dagegen stammt aus einer Zeit, bevor der Verkauf von freien Geräten in Deutschland anlief. Ein sorgloser Umgang mit Wohnsitz im Ausland hing daher unter dem Damoklesschwert der Roaming-Gebühren. Sprich: Viel Telefonieren möchte man bei den erhöhten Kosten im Ausland nicht.

Um so erfreulicher, das mein neues iPhone, dessen Austausch gerade einmal einen einzigen Tag in Anspruch nahm, ohne Simlock zurück in meine Hände überreicht wurde. Das macht diesen Garantiefall noch einmal doppelt wertvoll, da ich das 32GB-Modell jetzt auch mit einem Telefonvertrag aus hiesigen Regionen betreiben kann. Oder um es ein wenig emotionaler auszudrücken: “Und alle so: Yeaahh!“.
Die Frage nach dem ‘wie’, ‘was’ und ‘warum’ kann ich leider nicht hinreichend genau beantworten. Fakt ist: Der Mobilfunkanbieter ‘Sonera’ vertrieb bis vor Kurzem hierzulande das iPhone exklusiv. Ähnlich wie in Deutschland. Das änderte sich vor wenigen Wochen. Service-Anfragen beantwortete Sonera deshalb für Geräte, die innerhalb Finnlands gekauft wurden. Der autorisierte Fachhändler, der sich für mich zuständig zeigte, betreut nach eigenen Angaben ausschließlich Geräte, die außerhalb von Finnland erworben wurden. Woher jetzt mein neues 32GB-Modell stammt und ob es bereits mit dem Status ‘Unlocked’ ausgeliefert wurde, weiß ich nicht.
Ich habe die Aktivierung des Gerätes direkt im Geschäft mit meiner Telekom-Simkarte veranlasst und die freudige Überraschung der ‘Netzungebundenheit’ erst Zuhause festgestellt. Falls es sich nicht um einen missglückten Datenbankeintrag handelt, schreibt die Simkarte also nicht bei der ersten Aktivierung ihr Netz unwiderruflich in den Speicher.
Ob ein ähnlich gelagerter Garantiefall, mit der Bearbeitung im Ausland, wiederholt zu diesem sicherlich nicht negativen Ergebnis führt, kann ich ebenso wenig beantworten. Am Ende dieser zwei ‘aufgeheizten’ Tage steht für mich lediglich ein: “Und alle so: Yeaahh!“.
Vertrags- und Netzungebundene iPhones aus Finnland

Der skandinavische Mobilfunkanbieter Elisa startete in der vergangenen Woche den freien iPhone-4-Verkauf in Finnland. Damit kippt die vormalige Exklusiv-Vermarktung mit TeliaSonera, die seit 2008 das iPhone unter anderem in Schweden, Norwegen und Dänemark mit einem zweijährigen Vertrag feilboten. Zuvor war es möglich, Geräte vertragsfrei zu erwerben und gegen eine Extragebühr von der spezifischen Netzsperre zu trenen.
Das 16GB-Modell kostet ungebunden 589 €; die 32GB-Version geht für 689 € (inklusive aller Steuern und Gebühren) über den Ladentisch. Spezielle Vertragspakete will Elisa vorerst nicht schnüren. Mit Blick auf die inoffizielle iPhone-4-Übersichtstabelle, sortiert sich der finnische Verkaufspreis unter dem französischen (629 € / 739 €) und englischen (592 € / 710 €) Abnahmebetrag ein, liegt (beispielsweise) jedoch über dem schweizer Verkaufspreis (565 € / 660 €).
Der Ansturm vergangenen Donnerstag fiel entsprechend hoch aus, obwohl mir auf Nachfrage* bestätigt wurde, dass beide Speichervarianten in den Ladengeschäften vorrätig sind. Sowohl in Frankreich und England wird der schwarze iPhone-Typ weiterhin mit bis zu 21 Tagen Lieferzeit angegeben.
Anfang dieser Woche schien sich erstmals die Verfügbarkeit der neusten Apple-Telefongeneration in den USA zu entspannen. Der Online-Store nannte fünf bis sieben Werktage mit Blick auf die bestehenden Bestände.
Apple tätigt bereits mehr als 50-Prozent ihrer iPhone-Verkäufe außerhalb von Amerika, liefert mit dem US-Store jedoch weiterhin ein konkretes (Stimmungs-)Barometer für die weltweite Liefersituation von neuen Produkten.



