‘SpotON Radio’ kreuzt Pandora mit Spotify

von alex olma | 30. Januar 2012 | 21:33 Uhr

IPhoneBlog de SpotON

Für den schwedischen Musik-Streamer Spotify dürfen bald auch Bewohner deutscher IP-Adressbereiche löhnen. Durch den US-Start im vergangenen Juli zählt der Dienst inzwischen über drei Millionen zahlende Nutzer. Wenn’s bei uns dann erst einmal soweit ist, erinnern sich die Premium-Accounts bitte an SpotON Radio (kostenlos; App Store-Link), eine clevere Jukebox im Stil von Pandora Radio, die den Spotify-Songkatalog ähnlich wie Discovr durchstöbert und neu sortiert.

Die (Radio-)Stationen passen sich dem persönlichen Musikgeschmack über die Intelligenz des Echo-Nest-Algorithmus sowie einem Blick auf eure bereits gehörte Historie an. SpotOn Radio liefert damit a) einen hübsch verpackten Musikplayer sowie b) eine ausgeschlafene Entdeckungsreise durch die Spotify-Bibliothek, die man so am iPhone noch nicht gesehen hat.

(Danke, Jacob!)

Twitter kauft News-Aggregator ‘Summify’

von alex olma | 20. Januar 2012 | 18:09 Uhr

IPhoneBlog de Summify

Aggregationsdienst ‘Summify‘ kochte erst als iPhone-App richtig auf – eine Kurzbeschreibung von Podcast-Kollege @fscklog findet sich in Episode #256 an der Zeitmarke 02:36:00. Seit gestern glänzt der Filter-Algorithmus in Twitters Trophäensammlung. Die Übernahme gilt sowohl der Technik wie auch dem Personal.

Twitter würde sich selbst einen großen Gefallen tun, die neu erworbene Teamstärke auf ihre Suche loszulassen. Für die persönlichen ‘Trending Topics‘ existieren bereits genügend Alternativen – der Suchfunktion fehlt Intelligenz. Die Recherche muss endlich eine erkennbare Gewichtung aufweisen: ‘Wer‘ sagt etwas, und ‘wie viele‘ Gespräche entstehen daraus? ‘Retweet’-Bots sind mittlerweile ein echtes Problem.

Als erstes Kriterium für das erfragte Schlagwort muss die Liste meiner Follower herangezogen werden. Danach ist nicht die Aktualität entscheidend sondern welche Beiträge ‘Interesse‘ (Konversationen, Favoriten, abgeleitete Hashtags, etc.) auslösen. Und wenn ihr schon dabei seid: Filtert mir bitte doppelt, dreifach und zigtausendfach wiederholte URLs aus dem Ergebnis-Stream. Mindestens die iPhone-App sollte so clever sein, bereits einmal aufgerufene Webseiten nicht fortlaufend neu anzubieten.

Im Browser: der Smartphone-Größenvergleich

von alex olma | 10. Januar 2012 | 18:05 Uhr

IPhoneBlog de Phone Size

Mit Ausnahme von Apple probieren sich fast alle Smartphone-Mitbewerber an mehreren unterschiedlichen Display- und Gehäusegrößen. Eine vergleichende Übersicht der aktuellen Modelle liefert http://phone-size.com.

Spool – mehr Konkurrenz für Instapaper, Watchlater und Co.

von alex olma | 6. Januar 2012 | 13:45 Uhr

DirektSpool

Spool, in einem Atemzug mit Radbox, Instapaper und Watchlaterapp zu nennen, ist ein feiner Tipp aus unseren Kommentaren. Der Beta-Service auf Einladung, die für mich innerhalb von 24 Stunden beantwortet wurde, speichert Webseiten und Videos zum späteren Abruf. Filmdateien lassen sich nach einer Konvertierung lokal herunterladen – ohne Limit, direkt über die kostenlose iPhone- und iPad-App (App Store-Link). Auch der Android-Programm-Bruder (Android Market) spielt meine vorgemerkten Videos ohne Tadel ab.

Für Webtexte löst Spool in meinem Arbeitsablauf vorerst nicht Instapaper ab. Da gleichzeitig zu den Videos aber auch immer der passende Webseiten-Inhalt erfasst wird, rückt dies die Filmdateien ohne Mehraufwand in den dazugehörigen Kontext – äußerst hilfreich.

Das Start-up präsentierte sich kürzlich in ausführlicher Form bei TechCrunch.

(Danke, Dennis!)

Instapaper für Videos: Radbox.me

von alex olma | 4. Januar 2012 | 20:45 Uhr

IPhoneBlog de Radbox me

Radbox.me merkt Videos zum späteren Anschauen vor. Links lassen sich per Bookmarklet ‘abspeichern’ oder über eine individuelle Mail-Adresse dem Archiv hinzufügen. Zugriff auf die eigene Video-Zusammenstellung erfolgt über die Radbox-Webseite, einen RSS-Feed oder die kostenlose iPad-App (App Store-Link). Größter Nachteil: Schnappt sich der Dienst die Flash-Version der Filmdatei, beglückt euch in der Tablet-Anwendung anstelle des Kurzfilms nur ein trostloses Symbolbild. Ein simpler Link zur Originalquelle auf YouTube, Vimeo und Co., wo höchstwahrscheinlich das Bewegbild iOS-tauglich bereitsteht, fehlt.

Die bereits hier empfohlene ‘Watch Later‘-Funktion von Boxee.tv macht es besser: Wenn das Video nicht abgegriffen werden kann, merkt sich die iPad-App den Weblink und springt diesen ohne Verlassen des Programms an.

Warum also die doppelt gemoppelte Erwähnung? Radbox.me bietet über seine Webseite eine plattformübergreifende Warteliste an, die auch ohne iPad-App und aus jedem Browser heraus abzufragen ist.

Mittler zwischen zwei Welten: ‘DropboxAutomator’

von alex olma | 30. Dezember 2011 | 15:04 Uhr

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iOS verweigert seine Liebe auch im fünften Lebensjahr der dateibasierten Arbeit. Dokumente lassen sich rudimentär zwischen Apps austauschen und individuell modifizieren. Ein systemübergreifender Speicherplatz, wie er für iCloud in Zukunft (vielleicht) geplant ist, fehlt. Dropbox springt mit seinem Angebot als Daten-Silo für unzählige Anwendungen in diese Lücke. Durch ‘DropboxAutomator‘, einer Web-App mit vorgefertigten Skripten, die sich auf Netzwerk-Ordner anwenden lassen, gestaltet sich der iOS-Alltag einfacher.

Nachdem der Drittanbieter-App Zugriff auf das persönliche Verzeichnis eingeräumt wurde, überwacht sie einzelne Ordner und wendet spezielle ‘Actions‘ auf dort abgespeicherte Dateien an. So lassen sich beispielsweise Textdokumente im Word-Format automatisiert in ein PDF umwandeln, umbenennen und als E-Mail weiterleiten. Alternativ wandert das DOC auf Google Docs, erhält eine elektronische Unterschrift, wird verschlüsselt oder verschiebt sich auf einen FTP-Server. Solche Prozesse lassen sich von unterwegs auslösen, wenn beispielsweise ein Mail-Anhang in die Dropbox-App (kostenlos; universal; App Store-Link) verschoben wird.

Die Konfiguration der unterschiedlich zu kombinierenden Arbeitsabläufe vom iPhone aus ist übersichtlich. Einige der Aufgaben nahmen in meinen Testläufen am heutigen Morgen mehrere Warteminuten in Anspruch und fühlen sich insgesamt noch nicht komplett rund an.

‘Zuletzt geschlossene Tabs’ im iPad-Browser zurückholen

von alex olma | 29. Dezember 2011 | 13:26 Uhr

IPhoneBlog de Zuletzt geschlossene Tabs

Abkürzung: Die fünf zuletzt geschlossenen Safari-Tabs auf dem iPad lassen sich durch ein langes Drücken des Plus-Buttons neu anspringen. Einschränkung: Beendet ihr Apples Tablet-Browser ohne geöffnete Webseite, löscht sich diese temporäre Liste.

Die komplette Browser-Chronologie lässt sich unter -> Lesezeichen -> Verlauf einsehen.

Distimo-Jahresbericht: App-Umsätze im Vergleich

von alex olma | 21. Dezember 2011 | 10:16 Uhr

IPhoneBlog de Distimo

The Apple App store for iPhone generates about four times the revenue that is generated in the Google Android Market. [...]

Half of the revenue of the 200 top grossing apps in the Apple App Store for iPhone is now generated by freemium apps. This proportion is even higher in the Google Android Market where 65% of the revenue from the top grossing apps is generated by freemium apps.

Laut Distimo-Jahresbericht verzeichnen sowohl iPhone als auch iPad einen vielfach höheren (US-)App-Store-Umsatz als der konkurrierende Android Market. Die Zählung klammert allerdings Werbeeinnahmen aus. Genau diesem Thema dürfte zukünftig jedoch erhöht Aufmerksamkeit zukommen wenn wir neue Schnittstellen wie Apples Sprachassistent/in Siri in die Entwicklung einbeziehen.

These new interfaces put a lot of power into the hands of the UI creator, making them the new gatekeepers for information on the Web. That’s a huge benefit for big web brands that can strike up partnerships with the interface developer.

Siri überspringt klassische Suchmasken, die Google in den vergangenen Jahre als ‘Cashcow‘ dienten und in die Microsoft mit Bing bereits Milliarden investierte. Apples Ansatz: ‘Nutzer wollen nicht suchen sondern Antworten auf ihre Fragen.’ Dabei ist es egal ob diese aus einer Web-App oder einem installierten Programm stammen.

Bis Mitbewerber hier nachziehen, bleibt es lediglich eine Frage der Zeit. Als Voraussetzung sind dafür die täglichen 700.000 Android-Aktivierungen auf einem richtigen Weg. Der aktuelle App-Umsatz von Android-Software ist jedoch vergleichsweise enttäuschend. Zwei zentrale Frage lauten: Wie kompensiert Google das zukünftig weniger Suchanfragen über ihre zentrale Webpräsenz laufen und findet Apple eine Möglichkeit, Siri’s ‘Sprachsuche’ sinnvoll auf lokale App-Datenbanken auszuweiten?

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