Keine Kür, sondern Pflicht: hübsche App-Icons!

von alex olma | 1. Februar 2012 | 13:14 Uhr

IPhoneBlog de Spice Invaders

Screenshot: On5 Games

On5, Entwickler des am morgigen Donnerstag erscheinenden Tower-Defense-Spiels ‘Spice Invaders‘, zeichnete nicht weniger als 50 App-Icons, um das beste Argument für einen Homescreen-Stammplatz seines iOS-Titels zu finden. Selbst wer keine zweijährige Entwicklungszeit mit 11.000 investierten Arbeitsstunden für seine Software vorzuweisen hat, trägt die Sorgfaltspflicht für ein ‘ansprechendes’ Programmsymbol. Diese simple Spielregel kann aufgrund täglicher Verstöße gar nicht oft genug wiederholt werden.

Traurig aber wahr: Ohne (Detail-)Liebe zusammengesetzte App-Icons dulde ich weder auf meinem Homescreen, noch empfehle ich die dahinterstehenden Programme weiter. Ein gelungenes Piktogramm fällt nicht in die Kategorie ‘Kür’ sondern ‘Pflicht’. Wer unzählige Minuten pro Tag durch die eigene iPhone-App-Bibliothek streift, kann das Problem von ‘optischen Stolpersteinen’ sicherlich nachvollziehen.

Siri ist mehr als ein Schnellstarter für iOS-Apps

von alex olma | 24. Januar 2012 | 22:30 Uhr

IPhoneBlog de SiriToggles

Gestern bereits zahlreich durchs Netz geprügelt: Jailbreak-App SiriToggles, die per Spracheingabe installierte iOS-Software startet oder die Helligkeit des iPhone-Bildschirms verstellt. Klingt nach einer feinen Erweiterung, dessen Erkennung bei mir nicht schlecht funktioniert. Durch fehlende Folgebefehle verfehlen der kostenlose Download aus dem ‘Big Boss Repository’ jedoch den Praxistest. Siri ist genau kein App-Schnellstarter sondern ein “intelligenter Assistent“, wie Apple ihn (zurecht) nennt.

Kommandos, die nach exakten Wortphrasen verlangen, sind nicht beeindruckend. Siri muss zukünftig verstehen, über welches soziale Netzwerk ich gerade kommuniziert habe, die zum Gesprächsfaden passende App auf Anweisung öffnen und diese Infos auch für anschließende Diktate ‘im Hinterkopf’ behalten.

Der Kniff, Systemeinstellungen wie Bluetooth oder WiFi ein- beziehungsweise auszuschalten, liegt auf der Hand. Aber auch hier gilt: Wenn ich “Disable Wi-Fi” nicht durch “Please switch it on again” rückgängig machen kann (sondern nur in Robotersprache “Enable Wi-Fi” sagen muss), fehlt der Fortschritt.

Apropos Fortschritt: Den Jailbreak für Geräte mit A5-Prozessor benutzten drei Tage nach Erstveröffentlichung rund eine Million Nutzer.

The reason these numbers can be so precise is that one of the housekeeping activities that happens when you launch Cydia is a query to @saurik’s server for the list of available SHSH blobs.

Umsatz-Vergleich: Einem iOS-Dollar stehen 24-Android-Cent gegenüber

von alex olma | 14. Dezember 2011 | 11:35 Uhr

IPhoneBlog de Flurry

Anecdotally, developers consistently tell us that they make more money on iOS, about three to four times as much. To be sure, we pulled a sample of in-app purchase data from a set of top apps with versions on both iOS and Android, comprising of several million daily active users (DAUs). Running the numbers, we find that, on average, for every $1.00 generated on iOS, the same app will generate $0.24 on Android.

Flurry betrachtet nach eigenen Angaben 55.000 Firmen mit 135.000 Anwendungen. Für diese Statistik-Stichprobe wurden 50.000 Programme betrachtet.

Wischgesten im App Store am iPad

von alex olma | 18. November 2011 | 01:20 Uhr

IPhoneBlog de iPad Store 1

Überfällig: Der iPad-App-Store verliert seine schwer zu treffenden Pfeiltasten und segelt ab sofort über Wischgesten butterweich durch ganze Software-Gruppen.

Microsofts ganzer Stolz: das Android-Lizenzprogramm

von alex olma | 24. Oktober 2011 | 23:46 Uhr

IPhoneBlog de Android

According to ABI, Android has much bigger install base compared to iOS, with 2.4 users for every iOS user worldwide. […] But even with the bigger footprint, iOS users still download more apps individually than average Android users by a 2 to 1 ratio.

Der Situationsbeschreibung hinzuzufügen ist: Google blickt stolz auf (weltweit) 400 (!) unterschiedliche Geräte mit Android Betriebssystem. Dessen Plattform-Mix bleibt ‘bunt’. Und Microsoft streicht für die Hälfte aller Androids Patentgebühren ein.

More important, today’s announcement means that companies accounting for more than half of all Android devices have now entered into patent license agreements with Microsoft.

[update] Photo-des-Tages #153 – 10.000.000.000

von alex olma | 22. Januar 2011 | 11:35 Uhr

iPhoneBlog.de_Countdown.jpg

Rund eine Woche nach der Ankündigung überschreitet der App Store (Link) die Download-Marke von 10 Milliarden Apps.

(Danke, Steffen!)

Update

Zwei erwähnenswerte Updates trudeln per Pressemitteilung ein:

The 10 billionth app downloaded, Paper Glider, was purchased by Gail Davis of Orpington, Kent, UK. As the winner of the App Store Countdown to 10 Billion Apps, Gail Davis will receive a $10,000 iTunes® Gift Card.

The revolutionary App Store offers more than 350,000 apps to iPhone, iPod touch and iPad users in 90 countries around the world, with more than 60,000 native iPad apps available.

DRM-Apps auf mehreren iPhones

von Michael Schmid | 27. Juli 2008 | 00:52 Uhr

Drüben bei allforces.com findet sich ein interessanten Beitrag: Dabei geht es um die Nutzung kostenpflichtiger iPhone-Apps, die einmal gekauft und dann auf mehrere Geräte transferiert werden.

Praktisches Beispiel aus dem Alltag: Ein junges Glück, gerade verheiratet und zusammengezogen, möchtet Super Monkey Ball sowohl auf dem iPhone des Bräutigams, als auch dem Gerät der Braut spielen. Zweimal bezahlen? iPhones tauschen?  

Bevor wir tiefer in die Thematik einsteigen, erst einmal die praktische Lösung. Der ‘Versuchsaufbau’ ist dafür Folgender: Loggt euch mit eurem iTunes-Account – der die App bezahlt hat – auf einem anderen Rechner ein (iTunes-Account autorisieren) und startet den Download der bereits erworbenen App nochmals. Dazu muss man auf “Kaufen” drücken – was sehr irritierend ist – und bekommt dann die Datei noch einmal gratis zum Download. iTunes realisiert, dass diese App bereits gekauft wurde und berechnet den Download nicht zweimal. Auch das zweite iPhone kann nun die Synchronisations-Maschinerie anwerfen und ‘eure’ kostenpflichtige App auf das neue Endgerät einspielen.

Unser kurzer Versuch bestätigte die Funktionalität. Des Weiteren könnte man auch im Ordner “~/Music/iTunes/Mobile Applications” alle heruntergeladenen Apps lokalisieren und auf den anderen Mac kopieren. Die Dateien müssen auf dem anderen Mac in den gleichen Ordner einsortiert und dann doppelgeklickt werden. Jetzt kann man auch die App in iTunes mit einem zweiten iPhone synchronisieren.

Warum ist das möglich?

Dass dies funktioniert, überrascht eigentlich nicht da in den iTunes Terms of Service steht:

(iii) You shall be authorized to use the Products on five Apple-authorized devices at any time, except in the case of Movie Rentals, as described below.

-> http://www.apple.com/legal/itunes/us/service.html

Allerdings gab es bei unseren Tests komische besondere unbekannte Pop-Up-Fenster: Wenn man eine App in einem ‘zweiten’ iTunes doppelklickt, wird man ab und zu nach dem Benutzerkonto gefragt, welches die App gekauft hat. Danach wird angezeigt, wieviele Male diese App bereits aktiviert wurde. Lustigerweise habe ich mein “Super Monkey Ball” schon vier Mal aktiviert, obwohl ich nur zwei iPhones und zwei iTunes Accounts zum testen hatte.

Aktivieren sowohl iTunes als auch das iPhone die gekaufte App?

ao/

So ein paar Worte muss ich zu dieser Thematik auch noch verlieren. Das man seine gekaufte Applikation für fünf Geräte ‘autorisieren’ (und nochmals herunterladen kann) ist ein sehr lobenswerter Schritt. Musikfreunde würden dies zu schätzen wissen.

Und ja, diese Funktion hat eine praktische Bewandtnis und dient nicht zu Copyright-Verletzungen. Der iPodTouch-Besitzer würde sich höchst veräppelt vorkommen, seine gekauften iPhone-Apps vom Business-Mobilfunktelefon nicht dort weiter nutzen zu können.  

Aber zurück zum jungen Glück. Unser frisch verliebtes Brautpaar bringt mit ziemlicher Sicherheit mehrere Computer und möglicherweise auch mehrere iPhone in die Beziehung ein. Was nun wem gehört ist lange nicht mehr so leicht zu trennen wie zuvor. Gleicher Hausstand, gemeinsames Konto. Eine Diskussion um die ‘juristische Person’, die den Kauf getätigt hat, ist wohl bei ‘Kleinpreis-Entertainment’ zu weit hergeholt.

Ohne eine juristische Ausbildung genossen zu haben, finde ich die Benutzung der gekauften App auf allen (fünf) heimischen Rechnern koscher. Auch das gekaufte Buch gibt die Braut an den Bräutigam weiter. Kleiner Kreis = Okay.  

Was ganz und gar nicht in Ordnung geht, ist die aufkommende Verbreitung einzelner ‘cracked’ Apps. Super Monkey Ball kursiert derzeit als erste Applikation im Netz, als das, was überall als Raubkopie bezeichnet wird.

Für gute Inhalte bezahlt man. Für 7.99 EUR-Apps und kostenfrei sogar ohne nachzudenken. Ja, DRM ist auf den Apps drauf. Dagegen kann man protestieren. Durch die mögliche Verwendung auf fünf Endgeräten muss man sich aber eingestehen, das diese nicht sehr eingeschränkt ist.

filme für unterwegs

von alex olma | 4. Januar 2008 | 11:29 Uhr

thomassys-imdb.jpg

Leo empfiehlt die ‘IMDb-Datenbank für unterwegs’.

Das ist für mich als ‘Freund des Filmes’ und jemanden, der seine Datenbank dort zu pflegen mag, ein sofortiger ‘Hingucker’. (Leider) handelt es sich lediglich um eine iPhone angepasste Suchoberfläche, die eigentliche IMDb Seite wird auch weiterhin ohne Optimierung – in einem separaten Browserfenster – aufgerufen.

Schön wäre eine Integration, bei dem man seinen Account hinterlegen kann und sofort eingeloggt wird. Was macht man nämlich wenn man mal Offline DVDs kauft? Man schaut vorher nach, ob man diese vielleicht schon besitzt…

-> http://thomassys.com/imdb

via fscklog

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