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Gegen Skype und Facetime: die Google Hangouts

von alex olma | 15. Mai 2013 | 20:04 Uhr

DirektHang

Google Hangouts (kostenlos; universal; App-Store-Link) für iOS sieht sehr aufgeräumt aus und fühlt sich nach dem ersten Videoanruf flüssig an. The Verge hat ein exklusives (Video-)Feature.

Spoilerwarnung: ‘Google Play Games’

von alex olma | 12. Mai 2013 | 12:30 Uhr

Android bekommt Game Center – vielleicht schon am Mittwoch auf der Google I/O.

IPhoneBlog de Android Police Play Games

Remember how we told you Google Games was coming, and how it’s going to pack multiplayer functionality, leaderboards, achievements, and stuff like that? That’s happening. There are going to be cloud game saves too.

Ron Amadeo / Android Police

iOS fehlt (immer noch) die offizielle Joypad-Schnittstelle für Game-Studios und Zubehörhersteller mit systemweiter Unterstützung. Es braucht keine Gamecontroller-Referenz von Apple um einen lebhaften Konkurrenzkampf um die beste Hardware auszulösen oder individuelle Konstruktionen von externen Eingabegeräten für iPhone- und iPad-Software anzustoßen.

Ohnehin bleibt es (mir) ein Rätsel warum grandiose iOS-Features wie AirPlay nicht stärker im (Werbe-)Mittelpunkt stehen und auch im Zusammenhang mit dem Apple TV beworben werden.

Motorola plant das Google-Phone

von alex olma | 17. April 2013 | 10:56 Uhr

IPhoneBlog de Motorola Android

Außer Spesen nichts gewesen: Google’s Patent-Kauf (in Form der kostspieligen Motorola-Übernahme) bleibt auch nach 20 Monaten ohne zählbaren Erfolg. Jetzt fallen konkretere Statements für eigene Hardware, die ihre Inspiration direkt aus Mountain View erhält.

The first Google-influenced Motorola phones will start to appear in the second half of 2013, Wicks said, and if you like smaller form-factor devices or stock Android, you’re going to be excited.

Motorola’s Design-Chef Jim Wicks erteilt dabei dem ‘Größer ist besser‘-Trend, den UI-Modifikationen des Android-Betriebssystems von Samsung und Co. sowie den (Software-)Verunstaltungen durch die Mobilfunkanbieter eine klare Absage.

“We are going to try to drive a more singular expression of our brand across multiple carriers,” he said. “It’s a fundamental change in the model.”

Apple und HTC lösen ihre Patentstreitigkeiten auf

von alex olma | 11. November 2012 | 11:37 Uhr

IPhoneBlog de Nexus One

Die Serie von Patentstreits zwischen Apple und HTC, die vor 2.5 Jahren startete, ist beigelegt. Beide Firmen vereinbarten sich zehn Jahre lang für ‘gegenwärtige und zukünftige Patente‘ nicht mehr auf die Füße zu treten. HTC zahlt dafür eine nicht bekannte Lizenzgebühr an Apple. Es ist nicht bekannt, ob die Übereinkunft den vollständigen Patentbestand umfasst.

In any future situation in which Apple seeks injunctive relief against an Android device maker, the Apple-HTC license agreement will have to be shown to the court and the parties’ lawyers, and other adversaries will hold it against Apple, claiming that Apple’s willingness to sell a license to HTC covering a given patent means that it can be compensated with money for the continued infringement of such a patent.

Der taiwanesische Hersteller von Smartphones versuchte sein Patentportfolio durch eine 300 Millionen schwere Übernahme von Chiphersteller S3 Graphics zu stärken. 75 Millionen US-Dollar waren für ADC Telecommunications fällig. Und auch Google leistete Schützenhilfe und verlieh für den Rechtsstreit neun Patente an HTC.

If HTC’s decline continues, the question that may linger is this: did the once high-flying Taiwanese company shoot itself in the foot with poor business decisions? Or was it the first victim of the smartphone patent wars?

Festzuhalten ist: HTC ist nicht zuletzt durch seine finanzielle Misere mittlerweile ein Nebenkriegsschauplatz, aus dem jetzt die Truppen abgezogen werden. Im Fokus bleiben die Auseinandersetzungen zwischen Apple und Samsung sowie Apple gegen Googles Motorola.

(Eigene) Update-Ansprüche.

von alex olma | 22. Oktober 2012 | 15:06 Uhr

IPhoneBlog de MobilePhoneTradeUp

Googles Motorola resigniert. 13 Smartphones aus dem vergangenen Jahr* erhalten kein Update auf Android 4.1 sondern (auf Antrag) einen 100 US-Dollar-Gutschein für den nächsten Motorola-Telefonkauf. Die Ironie: Keins der insgesamt 6 Geräte**, die vergünstigt zum Kauf stehen, werden mit Android 4.1 ausgeliefert.

Aber hey, es existiert ein Update-Versprechen

* Triumph (Juli 2011), Titanium (Juli 2011), XPRT (Juni 2011), Proton 4G (Juli 2011), Milestone X2 (Dezember 2011), Milestone 3 (Juni 2011), Electrify (September 2011), CLIQ2 (Januar 2011), Atrix 4G (Februar 2011), Atrix 2 (November 2011), Admiral (Oktober 2011), Droid 2X (Mai 2011) und Droid 3 (Juli 2011).

** Photon Q, Electrify 2, Droid Razr HD, Droid Razr M, Atrix HD und das Droid Razr Maxx HD.

Webnutzung: iPhone 5 überrundet Galaxy S III

von alex olma | 12. Oktober 2012 | 22:53 Uhr

IPhoneBlog de Traffic 1

Nach drei Verkaufswochen überholt das iPhone 5 seinen vier Monate alten Samsung-Gegenspieler in puncto Webnutzung – soweit ist das keine Überraschung und im Prinzip eine gute Nachricht für das Galaxy S III.

Normally, these types of web usage studies show iPhones exceeding that of Android devices, so I’m not questioning the data. In fact, where Chitika sees the data as a bad sign for Samsung, I’d counter that to a degree, it’s actually not so bad. Why? Because this is the first time I can remember seeing a single Android handset model being even close to competitive to Apple’s iPhone in any statistical research. Android as a whole exceeds iPhone sales but Apple fans are quick to point out that no single phone can compete. At least one does now.

Richtig interessant wird’s mit Blick auf Android und die Vergleichsgröße für den ‘Web-Traffic’. Smartphones und Tablets iPads erzeugen ein Drittel des gesamten Datenaufkommens von Suchanfragen. Der Preis, den Google dafür zahlt, unter iOS die voreingestellte Standard-Suchmaschine zu bleiben, nimmt im Moment garantiert nicht ab.

Panoramabildern auf Bordsteinhöhe: ‘Street View’ für iOS im Browser

von alex olma | 4. Oktober 2012 | 11:54 Uhr

IPhoneBlog de Maps

Funktioniert wie beworben: Maps.google.com zeigt Googles ‘Street View’-Aufnahmen jetzt auch im Browser auf iPhone und iPad an.

Einschränkung: Das ‘Pegman‘-Symbol lässt sich nicht frei platzieren sondern taucht nur nach einer Ortssuche oder der Auswahl von einem Stadtplaneintrag auf. Nicht vergessen: Die dreidimensionale Straßen-Navigation gewinnt ein paar Pixel im Vollbild-Mode von Safari unter iOS 6.

Apples Dilemma mit seiner Vermessung der Welt

von alex olma | 25. September 2012 | 15:29 Uhr

Apple erlebt mit ‘Maps‘ einen neuen “You’re holding it wrong“-Moment. Als “the most beautiful, powerful mapping service ever” vorgestellt, heißt es jetzt (nur noch): “The more people use Maps, the better it will get“.

Jean-Louis Gassée bringt die hochgeschraubten Erwartungen auf den Punkt:

The demo was flawless, 2D and 3D maps, turn-by-turn navigation, spectacular flyovers…but not a word from the stage about the app’s limitations, no self-deprecating wink, no admission that iOS Maps is an infant that needs to learn to crawl before walking, running, and ultimately lapping the frontrunner, Google Maps.

Typisch Apple.

Niemand fühlte sich zum Start von Siri ‘im Stich gelassen‘. Eine vergleichbare Software existierte nicht. Mit Google Maps ist das anders. Apples Karten ersetzen die weltweit größte Sammlung an Navigationsinfos. Apple stellt sich mit iOS 6 nicht als Mitbewerber auf sondern nimmt die Position des Platzhirschen direkt ein.

Oft vergessen: Apple selbst hat mit der iOS-Software im Jahr 2007 das Google-Angebot erst so ansprechend verpackt, dass es sich nach fünf Jahren zum De-facto-Standard entwickelte. Die iPhone-Software definierte, wie wir heute Karten denken.

IPhoneBlog de Apple Maps

Apples neue ‘Maps’ verfeinern genau dieses gegossene Fundament, vermissen jedoch diverse Datensätze, die Genauigkeit vorhandener Einträge und stolpert über den Suchalgorithmus. Jeder kann diese Mängel nachvollziehen, egal wie gut oder schlecht iOS-6-Maps nach persönlichem Anspruch funktioniert.

Apple entschied sich für eine Kartenanwendung, die sich selbst verbessert, so wie es Google für seinen Datenpool tut. Jede Suchanfrage, jeder angesprungene Ortspunkt und jede verschickte Route sammelt Mountain View akribisch ein. Millionen von Nutzeranfragen verbessern täglich die Datentabellen – seit Jahren.

Selbst vor dem Hintergrund von Apples Kartendilemma ist es daher legitim zu diskutieren, ob Google Maps die iOS-Interaktionen irgendwann vermissen. Ich bin mir sicher: Android gleicht den langsameren Datenstrom wieder aus. Trotzdem fehlen über 400 Millionen iOS-Geräte, die ihre Routeninfos jetzt in die Datentanks von Cupertino pumpen. In den nächsten sechs bis zwölf Monaten sollte sich Apple Maps radikal verbessern. Wenn dem nicht so ist, darf man sich Sorgen machen.

Apple’s move away from Google’s maps isn’t about screwing users to make a corporate political point; it’s about trying to give iOS users a better maps experience in the long run.

Apple hatte jeden Grund, Google Maps abzuschießen, obwohl die Hintergründe dafür ungeklärt bleiben. Sicher ist: Selbst wenn Googles Kartenmaterial über den App Store zurückkehrt, sind es Apples Landkarten, die mit Heimvorteil spielen. Apple wechselt sein Maps nicht mehr aus, weil nur darüber Fortschritt erreichbar ist.

Genau diese Vorteile zeigt Apple zum Start seiner Kartenanwendung jedoch nicht, was neben der vollkommen unkritischen Präsentation das eigentliche Dilemma ausmacht.

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