Neue Termin-Theorie: das iPad 5 im Herbst

Jeremy Horwitz waren seine ersten (Zulieferer-)Infos über die nächste iPad-Generation Anfang Januar noch keinen eigenen Blogpost wert. Jetzt fasste er seinen (immer noch sehr vorsichtig abgesteckten) Zeitrahmen für das iPad 5, iPhone 5S und ein preiswerteres Telefon-Modell, das speziell unter Berücksichtigung von Festlandchina in Erwägung gezogen wird, doch auf iLounge zusammen (+ Update).
If IGZO is in fact the screen technology inside the new iPad, Apple will be relying heavily on Japan’s Sharp, which has been struggling for some time with both financial and production constraints. We’d bet that stabilizing Sharp is a key concern for Apple going forward.
Was in der Diskussion um das ‘Plastik-Telefon’ tatsächlich immer noch einer gesonderten Erwähnung bedarf: Apple baut keine Billig-Hardware. Wir erinnern uns an Steve Jobs, der über Netbooks sagte: “We don’t know how to build a sub-$500 computer that is not a piece of junk“.
Er behielt Recht. Apple wollte aber auch nicht direkt konkurrieren und setzte diesem Markt das iPad vor die Nase. Drei Jahre später zeigt sich die Verschiebung mehr als deutlich.
One, the market for PCs is weak. IDC’s last estimate, I believe, was around -6 percent. Two, we sold 23 million iPads and we obviously could have sold more than this because we could not build enough iPad minis to come into a demand balance.
Für Telefone scheint sich die Situation mit einem bevorstehenden China-Mobile-Deal zu ändern. Im letzten Jahr wäre es das 3GS gewesen, das Apples Vorstellungen von einer angemessenen Verkaufsmarge und Fertigungsqualität als ‘preisgünstiges Modell’ entsprochen hätte. Das 3GS erhielt zusammen mit der Einführung des iPhone 5 jedoch seinen Produktionsstopp.
Sollten die mehrjährigen Verhandlungen mit dem weltweit größten Mobilfunkanbieter, der über 700 Millionen Kunden betreut, allerdings erfolgreich verlaufen, bedarf es einer dieser vielzitierten Billigversionen. Ob es sich dabei um ein 3GS-Remake in einem optimierten Gehäuse handelt oder sich das iPhone 4 nach drei Jahren auf einen ausreichend geringen Preis drücken lässt, ist vollkommen egal. Insbesondere weil sich an der generellen Aufstellung, in der Apple jedes Jahr ein neues iPhone präsentiert und das Vorjahresmodell als günstigere Version im Programm behält, nichts ändert wird.
Desktop-App ‘Alfred’ wählt Telefonnummern auf dem iPhone

Kleine Ergänzung von meinem Wochenendbeitrag: Carl Smith zeigt einen Workflow, mit dem Telefonnummern von Alfred ans iPhone gepusht werden um dort einen Anruf auszuführen. Neben dem kleinen Script am Desktop ist aus iOS-Sicht lediglich Prowl oder Pushover notwendig, um die Benachrichtigungen anzunehmen und über das URL Scheme ‘tel://‘ an die Telefonanwendung weiterzureichen.
Insbesondere für Rufnummern, die nicht im Adressbuch hinterlegt sind, ist dies eine flotte Methode um ausgehende Gespräche einzuleiten.
Yahoo wechselt von BlackBerrys zu Smartphones

We literally are moving the company from BlackBerrys to smartphones. One of the really important things for Yahoo’s strategy moving forward is mobile.
Marissa Mayer mit dem Zitat des Jahres. Ich bin echt gespannt, ob’s Yahoo noch schafft.
Die Vorbestellungen starten. Das iPhone 5 kommt in 7 Tagen.

Peu à peu knipsen O2, Deutsche Telekom und Vodafone, sowie der Apple Online Store (ab 9 Uhr), ihre Webseiten für die Vorbestellungen an*. Tränen und Drama gelten auch diesmal als sicher.
Wer unbelastet, ohne bestehenden Vertrag, der Entscheidung mutig ins Auge blickt, muss wissen: Aktuell schickt nur die Deutsche Telekom, in 61 Städten, das iPhone 5 ins schnelle LTE-Netz. Die Telefone sind gegenüber O2 und Vodafone allerdings mit einem Netlock ans dortige Mobilfunknetz gebunden.
Apple verkauft, wie gehabt, alle iPhones komplett offen und ohne Vertrag. Die 16GB-Version startet bei 679 Euro. Ich entscheide mich in diesem Jahr wieder für 32GB und wechsle von der Farbe Weiß zurück auf das schwarze Modell.
* Affiliate-Links
Update: Bestellungen über die Apple-Store-App (kostenlos; App Store-Link) verzeichnen erste Erfolge!
Update II: Und jetzt kehrt auch Apples Online Store zurück ans Netz. Klick.
Update III: ‘Versandfertig in: 2 Wochen‘, nur eine Stunde nach dem Vorverkaufsstart.
‘The New Yorker’ springt leichtfüßig aufs iPhone
After nearly two years, Conde and Adobe, who built the publisher’s app platform, have finally figured out how to handle “paginated HTML”, which means the app can now handle text as… text. Instead of giant image files.
Fein für Adobe, fein für Condé Nast und fein für uns Nutzer. Ein neuer ‘The New Yorker‘-Werbespot (kostenlos; universal; App Store-Link), mit und von der großartigen Lena Dunham sowie dem bezaubernden Jon Hamm, ist jedoch mein Highlight dieser News.
iPad- und iPhone-Prototypen aus dem Jahr 2006
Mehr Rechtsstreits, mehr Fotos von iPhone- und iPad-Prototypen. Hübsche Zeitdokumente, die aber genauso im Produktkeller vieler anderer Firmen schlummern. Klar, keine zwei anderen Touch-Geräte prägten die aktuelle Telefon- und Tablet-Kultur nachhaltiger. Jedes neue Körnchen an Informationen über ihren Lebenslauf, darf begeistern.

Bemerkenswert an den Bildergalerien der alten Ideen ist allerdings nicht die iPod-Ähnlichkeit, die Form, Farbe oder der Schnitt. Es ist Software, die unter dem Hardware-Mantel als treibende Kraft den Produkterfolg begründete und weiterhin sicherstellt.
WSJ: neue Bildschirm-Technologie im nächsten iPhone
Breaking: Apple’s next iPhone will use a new technology that makes the smartphone’s screen thinner. wsj.com
— Wall Street Journal (@WSJ) Juli 17, 2012
The technology integrates touch sensors into the LCD, making it unnecessary to have a separate touch-screen layer. The absence of the layer, usually about half a millimeter thick, not only makes the whole screen thinner, but the quality of displayed images would improve, said DisplaySearch analyst Hiroshi Hayase.
For Apple, the new technology would also simplify the supply chain and help cut costs as it would no longer have to buy touch panels and LCD panels from separate suppliers.
Der Bildschirm ist die wichtigste iPhone-Hardwarekomponente. Alles was den Bildschirm verbessert, wertet das gesamte Telefon auf.
Gerüchte über “In-Cell”-Touch-Displays schwappten bereits im April aus asiatischen Zulieferkreisen.


