Eine Mentalität der Angst

von Alex Olma | 30. Juli 2011 | 08:59 Uhr

IPhoneBlog de Datenverkehr

Über Stiftung Warentest, die sich in ihrer aktuellen Ausgabe einem App-Store-Vergleichstest widmen, lässt sich lächeln und scherzen. Bei der kurzen Zusammenfassung zwischen den unterschiedlichen Anbietern ‘gewinnt’ der Windows Phone Marketplace mit Note 3,2 – befriedigend. Auf Platz 2 folgt der Android Market. Note 3,3 – ebenfalls befriedigen. Apple ‘erreicht’ Platz 3 mit einer 3,8, die ins Spektrum ‘ausreichend’ fällt.

Die darauffolgenden Plätze sind mit (mir) völlig unbekannten Anbietern besetzt. Ein versöhnliches Schlussbild liefern Nokias Ovi Store und die BlackBerry App World mit einem lupenreinen ‘Mangelhaft’.

An Angriffspotenzial mangelt es dem Artikel nicht. “An die mittlerweile üblichen Qualitätsstandards deutschsprachiger Seiten von Internethändlern kommen die App-Shops bei weitem nicht heran“. Nein, nicht lachen – erst drüber nachdenken. Jetzt lachen!

Der Schlusssatz lautet: “Insgesamt dürften die Zustände auf dem Markt für Apps manchen Beobachter an die Sitten im wilden Westen erinnern – Dagobert Duck würde vermutlich seinen Gefallen daran finden“.

Zum Verständnis: ‘Dagobert Duck’ fand für diesen ‘Test’ in der Einleitung seine Erwähnung, die (scheinbar) zur Aufgabe hatte, die Goldgräberstimmung im Geschäft mit App Stores auszudrücken. Der Gedankensprung zur Cowboy-Romantik am Ende ist ähnlich verfehlt. Der gewählte Rahmen lässt sich thematisch (für mich) in keinen sinnvollen (und relevanten) Artikel-Zusammenhang bringen.

Wie gesagt: An Angriffspotenzial mangelt es dem sechsseitigen Print-Beitrag nicht.

Doch wir können die spaßige – vermeintlich elitäre – Diskussionsebene auch verlassen und (weiterhin) ein besorgtes Auge auf die populistische und angstzerfurchte Herangehensweise der Stiftung Warentest werfen.

Apps sind unkontrollierbar” sagt Dr. Alexander Dix, Berliner Beauftragter für Datenschutz. Ein weiteres Zitat von ihm lautet: “Wahrscheinlich werden Smartphones in Zukunft verstärkt Angriffsziele für trojanische Pferde und andere Schadprogramme sein“. Passend: Der Artikel trägt die Überschrift “Ungeschützter Datenverkehr“.

Nur um ein Gefühl für das Printerzeugnis zu bekommen, blättern wir einige Seiten weiter. Im News-Teil ‘freut’ man sich darüber, den “IPv6-Day” überlebt zu haben. Ein anderer Nachrichten-Schnipsel befasst sich mit den “Viren” für OS X, die sich “ohne Nachfrage herunterladen” und “Tastatureingaben überwachen, um Passwörter und Kreditkartennummern abzufangen“.

Mein Problem sind weniger die zum Teil haarsträubenden (Falsch-)Aussagen sondern der fehlende Kontext, durch den das Verbraucherschutzmagazin bewusst Ängste schürt.

Es ist ein konstant bedrohliches Gefühl, das die Technik-Artikel der (aktuellen) Ausgabe begleitet. “Lieber nichts machen!” ließe sich auf jede Heftseite drucken und würde nicht besonders auffallen.

Anstatt sein Augenmerk kritisch auf relevante (und existente) Probleme wie den undurchsichtigen AGB-Dschungel zu richten, kreidet man jedem App Store ein “fehlendes Impressum” an. Obendrein gibt’s den Tipp zum “gründlichen informieren über das Angebot und den Anbieter – auch über dessen Firmensitz und das in diesem Land geltende Datenschutzrecht“.

Bei solchen unkonkreten Aufforderungen (woher weiß ich unter welches juristische Hoheitsgebiet die “Samsung Apps” fallen?), veredelt mit gezielten Besorgnis-Hightlights (“nur mit ausreichend Fachwissen handhabbar“), wird sehr wenigen Lesern geholfen.

Mit Verlaub: technikfreundliche Menschen amüsieren sich über viele der Ausführungen; Neueinsteiger lassen sich im schlimmsten Fall von der angestaubten Weltanschauung abschrecken. Dies kann nicht das Ziel einer Verbraucherschutzorganisation sein.

  • dermattin

    Und ich bin mir sicher, dass diese Tester über die anderen Themen, von denen ich keine Ahnung habe, genau den gleichen Unsinn schreiben. Fazit: Kein Magazin ernst nehmen, das mit den immer gleichen Leuten alles abdecken will.

    • Anonymous

      Dein Gusto (und das von Herrn Olma) lautet wohl eher “kein Magazin ernst nehmen, das Apple oder ein Appleprodukt kritisiert”. Welche Behauptungen des Artikels sind denn falsch? Ich bin neugierig.

      • BTK

        Alter-Du nervst!

      • Anonymous

        Dann muss ich eine Menge richtig gemacht haben. Nur getroffene Hunde bellen :)

      • BTK

        Da liegst du leider auch falsch. Dies war mein erster Post in die Kommentare überhaupt, weil du mir leider zu oft negativ aufgefallen bist. Wenn dir das hier alles nicht passt – komm nicht her. Ich werde den Teufel tun mich mit dir auf irgendwelche Diskussionen einzulassen. Troll dich einfach…

      • Anonymous

        Deine persönlichen Probleme interessieren mich nicht die Bohne. Das Hausrecht hier hat nur Herr Olma, niemand sonst.

      • nichtsdestotrotz

        @35d7c32ed3ccc11b7eb6fed91c654d4f:disqus Wer hier nervt, dass bist evtl. Du. Ich hät’ gern Antworten auf @benmillrs:disqus Fragen.Wer sich auf Diskussionen nicht einlassen will, sollte einfach mal die Klappe halten, dann läuft er nicht Gefahr in eine verwickelt zu werden – simpel oda? In deinem Fall und der deinesgleichen gilt nämlich – Reden ist Silber und Schweigen Gold.
        Desweiteren, wer Einseitige subjektive Meinungen bevorzugt, sollte das Internet meiden, er könnte Gefahr laufen, eine unangenehme Wahrheit aufgetischt zu bekommen.

        Und zurück zum Thema, leider lese ich die “Test” nicht mehr, aber ich bin überzeugt dass sie richtig und meist Objektiv urteilen, aber mit Sicherheit sind sie nicht ohne Fehl und Tadel. Weshalb ich einige der Kritikpunkte nachvollziehen kann ohne den Test gelesen zu haben.

        MfG

      • dermattin

        Die Antworten wurden bereits im Artikel gegeben. Was benmillr wieder einmal vor hat, ist zu trollen. Daraus kann keine sinnvolle Diskussion entstehen, es ist Zeitverschwendung.

      • http://twitter.com/#!/sa7yr sa7yr

        Unfug, der Test-Artikel ist wesentlich differenzierter und fundierter als dieses Fangehabe hier.

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        Der Einzelabruf des Artikels wird für 2.5 Euro zum Download angeboten. So kann sich jeder sein eigenes Bild machen.

        http://www.test.de/themen/computer-telefon/test/App-Stores-Wenig-Datenschutz-4259699-4259701/

      • Fr3akst3r

        Der Downloadpreis für einen EINZEL-Artikel sagt im Übrigen auch schon eine Menge über den Realitätsverlust der Stiftung Warentest aus…

      • Anonymous

        Warum? Der heise-Verlag bietet seine Artikel auch gegen Bezahlung als Download an. Da wird pauschal per redaktioneller Seite abgerechnet. Preislich landet man für einen achtseitigen Artikel in etwa in der gleichen Preisregion. Fairerweise muss man sagen, dass die letzten zwei Seiten nichts mit dem App-Store-Test zu tun haben. (ja ich habe den Artikel wirklich gelesen)
        Und was ein Abrechnungsmodell für den Artikel mit der Qualität der Tests zu tun haben soll, wird wohl Dein Geheimnis bleiben.

      • BTK

        Danke. Mir reicht’s jetzt echt in diesem Kindergarten.

      • Maximilian

        Und du hast anscheinend keine Antwort auf die Frage. Ist doch egal wie oft er postet. Fakt ist, das es eine normale Frage ist. Meinungsfreiheit ist dir ein Begriff? 

  • Patrick

    Sehr gut geschrieben Alex, Chapeaux!
    Lässt sich sehr gut lesen und ist sehr prägnant. 
    Bringt die Sache auf den Punkt.

    Ist wirklich schon fast besorgniserregend wie da Leute ohne nötiges Wissens falsch informiert werden. Warum lassen die solche “Tests” nicht von Leuten mit Ahnung schreiben?

    • dermattin

      Vermutlich, weil die Zielgruppe mit der komplizierten Realität überfordert wäre. Da sind plakative Unwahrheiten doch einfacher zu vertreiben.

    • Anonymous

      Was sind denn die Falschinformationen? Erzähl mal.

  • http://twitter.com/#!/sa7yr sa7yr

    Ist hier etwa ein Applefag traurig wegen des letzten Platzes? :D

    • dermattin

      Warum sollte Alex traurig wegen der BlackBerry App World sein?

      • http://twitter.com/#!/sa7yr sa7yr

        Ach so, ich wusste nicht dass du über Exoten diskutieren willst. Apple hat doch schon genug zu tun mit Android :)

      • dermattin

        Den letzten Platz belegen Nokias Ovi Store und die BlackBerry App World. Keine Ahnung, warum du den dritten Platz als den letzten siehst.

    • nick

      Ich schätze ihn auf 15 Jahre.

      • Janina

        Passt, wenn man sich den Twitterstream (und die Verwendung von “fag”) anschaut.

  • Hans

    Sehr schöner, kritischer Artikel!
    Dankeschön.

  • http://twitter.com/osxdoc osxdoc

    Naja was ist von einem Magazin zu erwarten das den MacDonalds Hamburger/Cheesburger sowie die Aldicola zu den besten  Produkten Kürt.

    Meiner Meinung nach, kann man die bei so dingen die nicht wirklich testbar sind sondern ausschliesslich durch eine Subjektive Meinung zu bewerten sind in so einem Testheft eh nicht für voll nehmen.

    Sollte es sich um Dinge handeln, die Technisch bewertbar sind (Kindersitze, Waschmaschinen, Autoreifen usw….) kann man bestimmt noch mal gut Stiftung Warentest zu Rate ziehen.

    Was ich auch nicht für gut halte, immer ein Testurteil zu fällen. Als gutes Beispiel tut sich da die Zeitschrift c’t hervor, die eigentlich nur die Fakten Sprechen lassen und diese Aufzählen und nur ein Allgemeines Fazit sich erlauben. Die wirklichen vor und Nachteile eines Produktes, kann sich dann aufgrund der Technischen Fakten, jeder Leser selber erlesen. Denn jeder hat ja auch einen anderen Anspruch an ein Produkt, deswegen finde ich so Testurteile mit Noten, ziemlich fehl am Platz.

    • Anonymous

      Falsch. Es wurden eben keine subjektiven Eigenschaften getestet, sondern ganz konkrete Dinge wie AGB und Datenschutzbestimmungen.

  • http://twitter.com/schneider_th Thomas Schneider

    Alex, toller Artikel.

    Zur Stiftung Warentest fällt mir nichts mehr ein. Dabei geht es mir nicht mal um die Bewertung der Einzelergebnisse. Aber wer so wenig Ahnung von einer Sache hat, die er anscheinend analysieren will (oder es zumindest versucht), der kann doch nicht allen Ernstes davon ausgehen, dass niemand diese Unwissenheit bemerkt.
    Und das ist ja nun auch nicht das erste mal, dass man der Stiftung Warentest Unfähigkeit vorwirft. Dabei gibt es sicherlich genug Leute, die ein fundiertes Testurteil hätten fällen können. Aber anscheinend ist man hier lieber an Sensationen, als an Fakten interessiert.

    • Anonymous

      Welches Wissen fehlt denn den Testern konkret? Beispiele bitte!

  • https://twitter.com/Asmod4n Hendrik ☠

    Läuft wohl darauf hinaus dass sie jeden “App Store” zerreißen werden bis es einen deutschen gibt. Was wohl nie eintreffen wird.

  • Knut

    Die Stiftung Warentest ist überlebt. Die Scheuklappen sind festgewachsen und man fühlt sich wohl im ewig gestrigen. Es kann nicht sein, das Gebetsmühlenhaft vor der Nutzung der Standortdaten gewarnt wird, bei einer bewusst als GPS Anwendung geladenen App. Es sei den, man vermutet das alle Konsumenten Grenzdebil sind und einen besonderen Schutz benötigen. Schlauer wäre mal ein Bewusstsein dafür zu schaffen, das ein Stand alone GPS Gerät seinen Standort nicht sendet, ein Smartphone dies Systemimmanent tut. Nichts desto trotz, wenn ich mir Navigon lade um mein iPhone als Navi zu nutzen, dann will ich das das Ding weiss wo ich bin. Möglichst genau. Comprende? Es soll schauen was in der Nähe ist, damit es schneller geht wenn ich was wissen will. Comprende? Es soll meine Erfahrungen mit anderen abgleichen, damit ich nächste Woche eine schlauere Tour zu meinem Ziel angeboten bekomme. Jemand der mich vor dieser teuer erkauften Funktion warnt fällt aus meinem Blickfeld für seriöse Beratung und Information raus. Komplett und dauerhaft. In diesem Sinne, schönes Restleben Stiftung Warentest.

    • Anonymous

      Du hast es erfasst! Die Leser der Stiftung Warentest sind technisch unerfahren. Entsprechend haben sie auch andere Prioritäten als Du. Und ich weiß nicht wie es bei Dir ist, aber bei mir erhält nicht jede App die Erlaubnis auf Ortsdaten zuzugreifen. Google ist z. B. so ein Kandidat.

  • Ein Gast

    Schön geschrieben – Danke Alex

  • http://twitter.com/mrshibby mrshibby

    wo ist eigentlich der +1 Button?

  • http://twitter.com/mrshibby mrshibby

    sehr guter Artikel! Aber wo ist eigentlich der +1 Button?

  • http://digitalesich.tumblr.com/ Digitales Ich

    Und ich wunder mich wenn mich eine Freundin fragt ob ich weiß, dass das mit diesen Apps ganz gefährlich ist. Da könne man mir meine ganzen Daten klauen, denn ich wisse ja nicht ob eine app aus dem AppStore wirklich das macht was sie sagt…
    Vorallem ist es traurig was diese Leute denken wie das bei ihrem PC ist. Oder und das hab ich auch schon beobachtet – die Leute nutzen ihre smarphones und PCs kaum für so praktische Dinge wie online Banking, weil sie Angst haben.

    • Anonymous

      Das heißt nach Deiner Meinung können Apps nicht unbemerkt Daten von Deinem Smartphone stehlen? Da liegst Du falsch. Noch vor ein paar Tagen genügte der Besuch einer Website um sämtliche Sicherheitsmechanismen von iOS auszuhebeln.

      • Pablo

        Nein, das heißt nach seiner Meinung, daß die Leute die aus besagten Datenschutzgründen keine Apps nutzen wollen, dann auch so konsequent sein müßten und den Netzwerkanschluß ihres PCs/Macs kappen müßten.

        Ich halte Online-Banking wegen der Virenproblematik auf einem iPhone für sicherer als auf jedem Windows PC oder Mac. Sofern gerade keine Sicherheitslücken in iOS offenstehen, ist durch das Sandboxing der Apps sogar sichergestellt, daß andere Apps die Daten eine Banking-App nicht sehen können.

      • Pablo

        Nein, das heißt nach seiner Meinung, daß die Leute die aus besagten Datenschutzgründen keine Apps nutzen wollen, dann auch so konsequent sein müßten und den Netzwerkanschluß ihres PCs/Macs kappen müßten.

        Ich halte Online-Banking wegen der Virenproblematik auf einem iPhone für sicherer als auf jedem Windows PC oder Mac. Sofern gerade keine Sicherheitslücken in iOS offenstehen, ist durch das Sandboxing der Apps sogar sichergestellt, daß andere Apps die Daten eine Banking-App nicht sehen können.

      • Anonymous
      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        Einer korrekten Darstellung zuliebe ließe sich erwähnen, das der von dir verlinkte Artikel älter als sieben Monate ist.

      • Anonymous

        Klar, aber da hier fröhlich pauschalisiert wurde von wegen iOS-Banking sei generell sicher bzw. sicherer, passt der Artikel sehr gut.

      • Pablo

        Der einzige, der hier fröhlich pauschaliert bist Du. Das sieht man schon an deiner ersten Antwort auf ‘Digitales Ich’ in diesem Thread.

      • Pablo

        Eben, die App speichert die Datenbank aus Versehen (bzw. Unfähigkeit ) unverschlüsselt auf dem Filesystem. Trotzdem soclh himmelschreiender Lücken kommt keine andere App auf dem iPhone dort ran – im Gegensatz zur Situation auf Desktop-Rechnern.

        Am Telefon mußt Du erst einen Jailbreak machen und das Flash auslesen.

      • Anonymous

        Dann erzähle mir doch mal bitte wie man HBCI am PC austrickst. Du meinst ja Online Banking am PC wäre unsicher.

      • Pablo

        Du brauchst HBCI auf den PC nicht auszutricksen. Der Trojaner liest einfach die abgespeicherten Daten (aka Konoauszüge/umsätze) der Bankingsoftware aus und verkauf die Informationen meistbietend. Du hast ja selbst ein Beispiel dafür gebracht, wie sicher solche Sachen manchmal agespeichert sind.
        Und jetzt troll dich…

      • Anonymous

        Die Sache mit den abgespeicherten Daten ist ja schon witzig, aber wer soll bitte Kontoauszüge kaufen? Kann es sein dass Du eine rege Phantasie besitzt? In der Regel sind Kriminelle nämlich an Geld interessiert und nicht an Datenmüll.

  • Alex

    Ich habe den Artikel der Stiftung Warentest auch gelesen und fand ihn nicht gut. Ich bin auch bei vielen Themen deutlich kritischer eingestellt als Alex und sehe vieles anders und habe dies auch in den ein oder anderen Kommentaren gesagt.

    Aber dieses Mal kann ich Grunde nicht widersprechen. Die entscheidenden Punkte im Stiftung Warentest-Artikel sind nicht deutlich genug herausgestellt und mit falschen Pauschalaussagen wird Panik und unnötiges Misstrauen generiert.

    Daher volle Zustimmung zu deinen Ausführungen.

  • Moi

    Jep, mir gefällt der Artikel auch. Ohne abgewetzte Platitüden zu bedienen und alles auf den Punkt gebracht, was man zu dem Thema zu sagen gibt. Sehr gut, Herr Olma.

  • Anonymous

    Schön dass Du (Alex) genauso schwammig bei Deiner Kritik bleibst, wie die Stiftung Warentest. Dabei würde mich brennend interessieren welche Unwahrheiten die Stiftung verbreitet haben soll. Dass die AGB kundenunfreundlich sind? Dass die Datenschutzbestimmungen einem Freifahrtsschein gleichkommen? Nenne doch mal ein konkretes Beispiel.
    Auch bin ich erstaunt wie viele Juristen sich hier tummeln, welche die AGB und Datenschutzbestimmungen beurteilen können, ohne sie überhaupt gelesen zu haben Respekt!

    • Andrea

      Juhu, benmillr rettet wieder mal den Tag.

    • Maximilian

      Toller Kommentar ! Passt. Ein Statement vom Alex fänd’ ich dazu auch nicht schlecht. 

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        “Mein Problem sind weniger die zum Teil haarsträubenden (Falsch-)Aussagen sondern der fehlende Kontext…”

      • Anonymous

        Also, welche Aussagen sind falsch? Fehlender Zusammenhang? Bzgl. was?

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        Bitte kauf’ dir das Heft, um dann mit mir darüber hier zu diskutieren.

      • Anonymous

        Selbstverständlich habe ich den vollständigen Artikel gelesen. Es kann ja nicht so schwer sein die Frage zu beantworten welche Aussagen falsch sind.

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        “Darin [in den AGBs] lässt sich Apple mehr oder weniger einen Freifahrtschein für den Umgang mit seinen Kundendaten einräumen.”

        “Dadurch [fehlendes Impressum] fehlt den Kunden eine einfache Möglichkeit, bei Beschwerden Kontakt mit ihrem Vertragspartner aufzunehmen.”

        …den Rest hast du ja sicher selbst gelesen.

      • Anonymous

        “Darin [in den AGBs] lässt sich Apple mehr oder weniger einen Freifahrtschein für den Umgang mit seinen Kundendaten einräumen.”

        Fakt, wenn man auch den Rest des Absatzes liest: 
        “Wer etwa eine Löschung seiner personenbezogenen Daten beantragt, kann nicht sicher sein, dass Apple diesem Anliegen nachkommt, “Wir können die Bearbeitung von Anfragen ablehnen, wenn diese unbegründet wiederholt werden, unverhältnismäßigen technischen Aufwand erfordern oder … extrem unpraktikabel sind…””
        Auch bin ich der Ansicht, dass ein Jurist die AGB durchaus korrekt beurteilen kann. Vermutlich besser als jeder andere hier Anwesende.

        “Dadurch [fehlendes Impressum] fehlt den Kunden eine einfache Möglichkeit, bei Beschwerden Kontakt mit ihrem Vertragspartner aufzunehmen.”

        Auch das ist leider Fakt. Wie ich schon schrieb bietet der mobile App Store keinerlei Möglichkeiten Apps zu reklamieren (auch bei iTunes ist die Funktion gut in den Abrechnungsdaten versteckt) oder sich an den Service zu wenden. Ein fehlendes Impressum hat übrigens bei unzähligen Websites schon zu Abmahnungen geführt. Die Stiftung Warentest rügt hier auch nicht etwa dass gar keine Kontaktmöglichkeit besteht (iTunes), sondern dass keine EINFACHE Möglichkeit besteht mit dem Vertragspartner Kontakt aufzunehmen.

        “…den Rest hast du ja sicher selbst gelesen.”
        Habe ich, und auch dort stehen keine falschen Behauptungen.

      • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

        Die Falschaussagen habe ich dir aufgezeigt. Zum Abschluss dieses Diskussionsstrangs lediglich noch einmal der Hinweis auf meinen ursprünglichen Text:

        “Mein Problem sind weniger die zum Teil haarsträubenden (Falsch-)Aussagen sondern der fehlende Kontext, durch den das Verbraucherschutzmagazin bewusst Ängste schürt.”

      • Anonymous

        Jeder der in der Lage ist die AGB zu lesen oder den mobilen App Store zu öffnen, wird feststellen dass es sich eben nicht um falsche Behauptungen handelt. Die einzigen falschen Behauptungen stehen leider in Deinem Artikel. Schade dass Du mal wieder nicht über Deinen Apple-Schatten springen kannst.

  • http://twitter.com/#!/sa7yr sa7yr

    Dolles Ding! Danke Alex!

  • Fingerkünstler

    Danke für den Artikel, Alex. Ich ahnte schon, dass es sich nicht lohnen würde den Artkel von Stiftung Warentest zu lesen. Um so mehr freue ich mich über deine Zusammenfasseung.
    Ich habe ehrlich gesagt sehr sehr selten einen wirklich qualifizierten und vor allem hilfreichen Test zu irgendeinem Produkt von Stiftung waren Test gelesen (eigentlich nie).
    Ich verstehe überhaupt nicht, wie die zu ihrem Ruf kommen.

    • dermattin

      Es bürgert sich halt ein. Wenn dir in der Werbung ständig von der Stiftung erzählt wird, glaubst du natürlich irgendwann, dass die relevant sein müssen. Heutzutage, im Zeitalter des Internets, können Experten, Analysten, Politiker und eben auch selbsternannte Tester leicht entlarvt werden.

      • Anonymous

        Wenn man keine Ahnung hat…

        Die Stiftung Warentest ist eine mit Steuergeldern geförderte Verbraucherschutzorganisation mit staatlichem Auftrag. Selbsternannt ist da also gar nichts. Sie soll im Sinne des Verbrauchers testen und urteilen, nichts anderes ist hier geschehen.

      • fay3

        “im Sinne des Verbrauchers” in deinem beitrag von vorgestern schreibst du das die zielgruppe 50+ ist. Beides zusammen ist leider schwer vereinbar da die nutzergruppe für “app-stores” im normalfall u50 is, somit auch die verbrauchergruppe. Das heisst der artikel ist gut gemeint aber von geringem nutzwert. Oder sehe ich dies falsch?

      • Anonymous

        Sicher stellt die Zielgruppe 50+, also die Leserschaft des Test-Magazins nicht das Gros der Smartphone-Nutzer dar, aber nach meinen Beobachtungen, die nicht repräsentativ sein mögen, nutzen auch Menschen diser Altergruppe immer häufiger iPhone & Co. Als eifriger Nutzer des ÖPN und aufmerksamer Beobachter, drängt sich mir diese Erkenntnis zumindest auf. Apropos iPhone: Gerade bei der Gen. 50+ soll eine einfache Bedienung hoch im Kurs stehen.

  • Samwise

    Ich habe deinen Artikel durchgelesen und muss sagen, dass deine Ausführungen, … mehr als fragwürdig sind.

    Mehr als ein “diese Internetausdrucker bekommen eh nix auf die Reihe” hast du leider nicht in den Artikel bekommen. Versuche nicht deine “Gegner” ins lächerliche zu ziehen, wie du es hier gemacht hast, das kommt nicht besonders gut an, das schadet nur deiner eigenen Reputation. (auch wenn es zu neuen Hits führt)

    • http://www.iphoneblog.de iphoneblog

      “Doch wir können die spaßige – vermeintlich elitäre – Diskussionsebene auch verlassen…”

      Du hast meinen Artikel wirklich gelesen? 

      • Samwise

        Ja, das habe ich, du hast aber unter diesem Satz  genau so weiter gemacht wie vorher, nur mit anderen Stilmitteln.

  • Pingback: Aktuelles 31. Juli 2011 « neunetz.com

  • http://twitter.com/elektro3000 Elko Elektro

    Das Prinzip der Arbeitsweise der Stiftung Warentest ist mir auch schon mehrmals aufgefallen, die Verbreitung von Angst und Schrecken bedeutet eigentlich Terrorismus. Konsum-Terrorismus. Und wie jedem Terrorismus gibt es fanatische Anhänger.

  • Lohengrin

    Diesem Blog-Eintrag fehlt eines im Gegensatz zum Artikel der Stiftung Warentest: Seriösität. Meine Vorredner haben viel gesagt, das wiederholt sich nur.

    Besagter Test legt sehr realitätsnah dar, welche Schwachstellen die Shops aufweisen. Dass es AGB-Mängel bei Apps und insbesondere auch im App-Store von Apple gibt, sind keine Geheimnisse. Somit ist es gut, dass der unbedarfte Verbraucher etwas sensibilisiert wird. Insbesondere das Datenschutz-Thema ist bei Apps weit verbreitet (Spiele greifen auf das Adressbuch zu usw.). Das wird hier unbegründet ins Lächerliche gezogen.

    Note für den Blogeintrag: Mangelhaft

  • http://www.eraser.org B. Braun

    #iPhone Nunja, der Rat der Stiftung Warentest die AGBs zu lesen ist nett gemeint. Wenn sie selbst dies getan haben, wieso weisen sie dann nicht auf die Schwachstellen hin? Wer hat schon den juristischen Hintergrund um zu beurteilen, ob das was in den AGBs drin steht in Ordnung oder rechtens ist?

    Dann bleibt noch zu sagen, ich fühle mich bei Apple besser aufgehoben als in anderen Stores. Zumindest prüft Apple die Apps bevor sie online gehen. Das da ab und an mal eine durchrutscht ist klar oder?

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