Solar-Bonsai als elegante Strom-Tankstelle

von alex olma | 19. September 2011 | 18:07 Uhr

IPhoneBlog de Strom Bonsai

27 Solarmodule laden in 36 Stunden den 13.500 mAh starken Batterie-Fuß auf, der über USB ein iPhone 4 in “only a few hours” auf volle Kapazität hievt. Den ‘Electree‘ für knapp 300 Euro aus dem Katalog des französischen ‘Kickstarter’-Äquivalents Ulule, musste ich einfach erwähnen. Insbesondere an einem Tag, an dem sich die Gerüchteküche über iPhone-Bausätze mit A5-Prozessor und einem abgebildeten Akku-Pack mit aufgedruckter Leistungsstärke erregt.

Mit der wesentlichen (wenn nicht ultimativen) Aussage beginnen nämlich alle diese Artikel: “Es ist unklar, ob das Foto zum iPhone 4s oder iPhone 5 gehört“.

Dass ein A5-Prozessor (zumindest) die nächste iPhone-Generation ziert, ist unstrittig – der Erkenntnisgewinn, durch die fehlende Zuordnung, tendiert daher gegen Null.

Die wichtigen Fragen bleiben unbeantwortet: Was sind die Alleinstellungsmerkmale bei annähernd identischem Telefon-Gehäuse? Auf was richtet das Marketing seinen Blick? Das ist insbesondere spannend, wenn das iPhone 4 aktiver als damals das iPhone 3G (beim Start des iPhone 3GS) im Verkauf für das mittlere Preissegment bleiben soll.

Meine Vermutung: Das iPhone 4(s) verhält sich zum iPhone 5 wie das 3G zum 3GS. Vor zwei Jahren gab’s ein bisschen mehr Prozessor-Power, 7.2 Mbit/s auf der 3G-Leitung, einen digitalen Kompass, die Sprachsteuerung und eine Kamera mit ‘Tap to focus‘.

Ich bin mir schon jetzt sicher, das ein Gerät mit ähnlich marginalen Verbesserungen dem Gerüchte-Hype nicht (annähernd) gerecht wird, sich aber trotzdem ungebremst weiter auf der Erfolgsspur hält. Der wesentliche Unterschied gegenüber 2009: Ab Oktober verkauft Apple zwei statt nur einem Hit-Produkt.

Tower-Defense-Spiele im dritten Frühling: ‘Tiny Heroes’ fordert Liebe auch im hohen Alter

von alex olma | 18. September 2011 | 16:55 Uhr

DirektTiny

Fieldrunners war in seinem Genre meine erste App-Store-Liebe. Dann kam, sah und siegte Plants vs. Zombies. Seit 1.5 Jahren ist es ruhig in der Tower-Defense-Spielkategorie. Tiny Heroes ändert dies und zieht mit Pauken und Trompeten ins iPhone-Download-Portal.

Verantwortlich für diesen neuen Rummelplatz zeigen sich die Macher der erfolgreichen geoDefense-Serie. Entgegen dem Feuerwerks-Shooter im Weltraum geht’s diesmal mit ulkiger Knuddel-Optik aber (natürlich) knallhart kalkulierten Angriffswellen auf die Burg.

Schatzjäger haben es auf eure Goldmünzen abgesehen und treten zum Spießrutenlauf durch die Verteidigungslinien aus Katapulten und Bodenfallen an. Der schöne Kniff: Die Möchtegern-Tempelritter müssen mit den Reichtümern noch einmal zurück durchs Minenfeld. Da jedoch konstant Feindtruppen nachrücken, verteilt ihr eure Finger ständig über mehrere (Kampf-)Fronten.

Wer mehr als diese drei kurzen Teaser-Absätze lesen möchte, findet ein ausführlicheres Review von mir dazu hier. Es spricht jedoch auch nichts dagegen, den fast lächerlich Preis von 79 Cent ohne einen zweiten Gedanken auszugeben (App Store-Link).

[iOS-Game] Happy Hills

von alex olma | 16. September 2011 | 21:44 Uhr

DirektHappy

Happy Hills (kostenlos; universal; App Store-Link) mutet in Super-Mario-Optik zu Beginn sehr verspielt an. Diese Leichtfüßigkeit überdauerte für mich eine volle Spielstunde an diesem Freitagabend – so war das nicht geplant!

Der Bombenspaß ist alles andere als knifflig. Sobald jedoch alle ulkigen Felsblöcke ins Flammenmeer gestoßen oder in kleinen Tümpeln ertränkt wurden, ist man schon im nächsten Level. Und so verstreichen (auch unfreiwillig) die Minuten…

Publisher dreamfab* vertrieb bereits diesen Sommer das empfohlene Demolition Dash. Auch diesmal lautet der dahinterstehende Entwickler Chimera Entertainment. Happy Hills setzt im Gegensatz zum Randale-Dino auf eine Gratis-Version, die bei Gefallen mit einem zusätzlichen 79-Cent-Levelpack nachgerüstet wird.

* Disclaimer: Happy Hills-Produzent dreamfab wirbt derzeit auf dem iPhoneBlog mit einem Banner.

[update] TGS 2011: Square Enix mit starkem Android- und iOS-Line-up

von alex olma | 16. September 2011 | 18:05 Uhr

DirektMarket

Auf der diesjährigen Tokyo Game Show, die am gestrigen Donnerstag ihre Türen und Tore öffnete, bestätigt Square Enix seine ungebremste Unterstützung für mobile (Touch-)Plattformen.

Für Android erscheint diesen Winter ein eigener Download-Store – vorher allerdings nur in Japan. Als Klassiker für iOS sind (trotz konfuser Übersetzung) hervorzuheben: Chrono Trigger, Final Fantasy Legends, Itadaki Street und Dragon Quest Monsters.

Als komplette Neuentwicklungen standen drei Ankündigungen im Raum: ‘Diffusion Million Arthur‘, von Takehiro Ando (Chaos Rings); ‘Demon’s Score‘, ein Kartenspiel entwickelt von Epic Games sowie der zweite Teil von Chaos Rings. Ein paar Trailer und Bilder hält 4gamer.net in petto.

Sa. 08:54 Uhr: Wie Niels in den Kommentaren und über Twitter anmerkt, bezieht sich die Ankündigung von Chrono Trigger und Co. derzeit scheinbar nur auf eine Veröffentlichung im Android Market.

Umworbene News-Aggregatoren

von alex olma | 16. September 2011 | 15:21 Uhr

I heard from someone working with Google that Google is working on a Flipboard competitor for both Android and iPad.

AllThingsD berichtet, das dieses Projekt unter der Bezeichnung ‘Propeller‘ läuft.

IPhoneBlog de Evan Doll

Die spannendere Neuigkeit ist jedoch, dass Google zuvor versuchte, Flipboard aufzukaufen. Der mit 60 Millionen US-Dollar finanzierte News-Sammelstelle lehnte allerdings ab.

At the time, sources said, Google told Flipboard execs that if it did not buy the start-up, it planned to do a version of its own.

Durchaus faszinierend. Sowohl die Anzahl der Absagen, die Google in den letzten Monaten erhielt (Groupon, Path, Yelp) sowie die (meiner Meinung nach) finanzielle Überbewertung einer RSS-Twitter-Nachrichten-App. CNN kaufte sich Zite, Yahoo versuchte Livestand (nun gut…), AOL startete ‘Editions‘ und Pulse kassierte neun Millionen US-Dollar.

Zumindest eine direkte Refinanzierung, bei der Kunden für die Nachrichten-Zusammenstellung bezahlen, scheint nicht realistisch. Zuletzt bewies genau dies News.me, die in dieser Woche ihr bezahltes Abonnement-Konzept über den Haufen warfen.

Apropos Abo: Hat jemand mitbekommen, das ‘The Daily‘ (kostenlos; App Store-Link) jetzt auch im deutschen App Store erhältlich ist?

Nee, ich auch nicht.

Erfolgreich bei ‘iTunes Match’ angemeldet

von alex olma | 16. September 2011 | 11:26 Uhr

IPhoneBlog de iTunes Match

Seit vergangenem Sonntag bin ich ‘iTunes Match‘-Nutzer. In der zweiten Welle, die Apple für Entwickler-Konten anschob, konnte ich mich mit einer US-Kreditkarte (und einem US-Account) registrieren. Entgegen meiner Behauptung von vor zwei Wochen dient diese jedoch lediglich als Regionalcode-Sperre. Abgerechnet wird, falls ausreichend Guthaben auf dem amerikanischen iTunes-Konto vorhanden ist, von den hinterlegten Geldreserven.

Große Erkenntnisse bleiben jedoch aus. Um’s konkreter zu sagen: Dieser angefangene Entwurf eines Blogbeitrags schlummert seit Montag in MarsEdit (31.99 €; MAS-Link) und kommt nicht wirklich voran.

Ein kurze Wasserstandsmeldung kann trotzdem nicht schaden: Zur Probe habe ich meine iTunes-Testbibliothek mit acht CDs bestückt. Darunter fanden sich über iTunes gekaufte Songs, MP3s von Amazon, das Girl Talk-Album und selbst erstellte Audio-’Backups’.

Die Mühe war zum jetzigen Zeitpunkt jedoch unnötig. Alles was derzeit nicht direkt über die Apple-Server gekauft wurde, steht in dieser Beta-Fassung noch nicht als neuer 256-Kbps-Download zur Verfügung – zumindest für mich. Allerdings überträgt iTunes Match bereits die Metadaten und zeigt die Alben grau schattiert an.

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Gleiches gilt für zweite iTunes-(Desktop-)Instanzen, die für dieses Konto autorisiert wurden – Testkandidat war das MacBook Air. Aktiviert man ‘iTunes Match’ auf dem Laptop, zieht es sich die ‘iCloud Library‘. Manchmal klappt das, manchmal ist ein iTunes-Neustart notwendig. Manchmal kommen die Cover-Artworks mit, manchmal nur einige.

Wie gut also die Erkennung von iTunes Match ausfällt (beispielsweise für Musiktitel mit unvollständige Metadaten bei selbst erstellten MP3s oder uneindeutigen Live-Aufnahmen), um den Upload von mehreren Gigabyte auf die Apple-Server zu vermeiden, ist derzeit nicht zu beurteilen. Das der Abgleich jedoch ein großes Problem darstellt, ist schwer vorzustellen – Stichwort Shazam.

Lustige Spielchen treiben die Wiedergabelisten: iTunes Match ‘synct’ diese auf seine Server. Ein neu aktivierter Mac ‘empfängt’ die Zusammenstellung dann über ‘iTunes Match’. Teilweise tauchen dabei ‘vor Tagen’ entfernte Einträge wieder neu auf. Das iTunes Match jedoch überhaupt die ‘Playlists’ anfasst, war mir neu.

IPhoneBlog de Replace

Aktiviert man iTunes Match auf einem iOS-Gerät, ersetzt es die lokale Musik-Bibliothek. Unverändert gilt: Keine Songs, weder ‘abgeglichene’ Titel noch individuelle Uploads, zählen gegen den kostenlosen iCloud 5GB-Speicherplatz.

Allgemein gilt: Es ist sehr schwierig aus Apples Betas abzulesen, wie weit ein Dienst oder eine Software wirklich ist. Das gilt sowohl für die (lokalen) iOS-Entwicklerversionen als auch Netzwerkdienste wie iTunes Match, bei denen obendrein der Einblick in die dahinterstehende Infrastruktur fehlt.

Das grundlegende Konzept von iTunes Match, bei dem weiterhin der Besitz von digitaler Musik zählt, scheint sehr praxistauglich weil antike Einschränkungen für Käufer wegfallen.

RIM stolpert auch in Q2/2011

von alex olma | 15. September 2011 | 23:12 Uhr

IPhoneBlog de RIMM Basic Chart

Offizielle Zahlen von Research in Motion: Im zweiten Quartal 2011 wurden 10.6 Millionen BlackBerry Smartphones und 200.000 PlayBook Tablets ausgeliefert. Nicht verkauft, sondern ausgeliefert. Erwartet wurden 12 Millionen BlackBerrys und bis zu 700.000 PlayBooks.

Der Ausblick für Q3 sieht zwischen 13.5 und 14.5 Millionen Telefone vor. Prognosen zum PlayBook gab RIM nicht.

It took RIM a full quarter (let’s say 60 days) to ship (not sell) 200,000 PlayBooks. In its last quarter, Apple sold 9.25 million iPads, or approximately 154,000 per day. In two days of sales the iPad beat the PlayBook.

Die Jingle-Maschine: ‘Soundboard’ fürs iPad

von alex olma | 15. September 2011 | 16:43 Uhr

IPhoneBlog de Soundboard

Ambrosia Software, die Jungs und Mädels hinter WireTap, portieren ihr ‘Soundboard’ vom Mac (39.99 €; MAS-Link) aufs iPad (15.99 €; App Store-Link). Dessen YouTube-Präsentation reißt nicht vom Hocker (und wird deshalb hier nicht eingebunden), die eigentliche App dagegen dürfte unter DJ- oder Podcaster-Fingern ‘Anklang’ finden.

Soundclips und Samples lassen sich direkt aus der iTunes-Bibliothek oder über einen Datei-Import von der Mac-Version aufspielen und danach im mobilen Studio neu mischen. Derzeit fehlt Soundboard unter OS X jedoch noch ein Update (auf Version 2.1.0), um einen solchen Bibliotheks-Umzug am iPad wieder erfolgreich einzuspielen. Die Aktualisierung soll sich in einer späten Beta-Phase befinden.

Das Interface rund um die Klangschnipsel des Tablet-Programms fällt karg aber verständlich aus. Wer das iPad als Jingle-Maschine in seinem Audio-Setup unterbringen kann, bekommt damit einen schnellen Touch-Zugriff am separaten Monitor für seine Show und/oder seine Aufnahme.

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